Felix MenzelUnbelästigt von totalitären Diskursunterdrückern von links fand am 18. April in Münster der zweite Termin der »Hochschultour« von Felix Menzel (Foto) statt. Der Herausgeber der »Blauen Narzisse« referierte über ein »Europa der Nationen«. Ihm hörten Mitglieder der PI-Gruppe Münster, weitere Interessierte und auswärtige Besucher zu.

(Von Jim Panse, PI-Münster)

Menzel analysierte zunächst den Totalitarismus der Brüsseler EU. Das EU-Regime, das qua Verordnung in die nationalen Parlamente hineinregiert, bleibt für den betroffenen Bürger gesichtslos und wird nicht von greifbaren Personen verkörpert. Stattdessen changiert die Macht zwischen Medien, Finanzoligarchie und Politik. In Anlehnung an Hannah Arendt sprach Menzel in Bezug auf die EUdSSR von einer »kybernetischen Macht«.

Als Abwehrreflex darauf entstehen in Europa neue regionale Autonomiebestrebungen. Neben Iren und Katalanen nannte Menzel die Südtiroler und Schotten als Beispiel. Auch in Schottland gibt es starke Separatisten, die ein Referendum über die Trennung von England erwirken wollen.

Menzel sieht darin eine mögliche Alternative zum Europa der Post-EU-Ära. Regionale Vertragsgemeinschaften könnten ethnisch und kulturell selbstbestimmt und unabhängig existieren. Für Rechte hieße dies allerdings, sich vom Nationalstaat zu verabschieden.

Entsprechend leidenschaftlich und kontrovers wurde im Anschluss an den Vortrag diskutiert. Die meisten Zuhörer waren eher skeptisch und hielten am Nationalstaat fest. Das, so Menzel, sei aber auch völlig in Ordnung. Es ginge nicht darum, einen Konsens zu erzielen, sondern überhaupt erst einmal eine Diskussion über rechte Alternativen zur aktuellen EUdSSR zu eröffnen, die bisher ganz fehlen.

Insofern war der Abend ein echter Gewinn und beim nächsten Treffen von PI-Münster werden wieder einige neue Gesichter dabei sein.

» pi-muenster@gmx.de

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20 KOMMENTARE

  1. Ja hallloooo, die EU-rokraten regieren ohne dass man sie je kennen würde!
    In dem Zusammenhang erinnere ich mich an die Geschichten meines Urgroßvaters, der immer mit Stolz erzählte, dass er den Kaiser noch persönlich kannte und ihn beim Vornamen rief.
    Mein Gott, waren das glückliche Zeiten!

  2. PI:

    Ihm hörten Mitglieder der PI-Gruppe Münster, weitere Interessierte und auswärtige Besucher zu.

    Und wieviel Leute waren das insgesamt? Und wo hat Menzel referiert? Man muss doch einen Eindruck von der Veranstaltung bekommen.

  3. Ich bin für ein Europa der Regionen, das ist in einem solchen Riesengebilde äußerst wichtig. Die Menschen brauchen eine Heimat mit Bräuchen, Dialekten usw. !

  4. 3 Pietist (19. Apr 2012 13:14)

    Die Menschen brauchen eine Heimat mit Bräuchen, Dialekten usw. !
    ——————
    Sie haben ja so recht!!!

  5. # 1 weanabua 1683
    Das gibts heute auch noch, mit dem Öttinger bin ich vor einigen Jahren in lockerer Runde zusammengesessen, der ist auch nur ein Mensch und kein Apparatschick wie manche meinen, spricht schwäbisch, ist heimatverbunden und setzt unsere baden-württembergischen Interessen in Brüssel durch!

  6. Heta,

    >wo hat Menzel referiert?<

    Willst Du mich verarschen?
    Da kann ich's ja gleich der Alkifa mitteilen!

  7. „Menzel analysierte zunächst den Totalitarismus der Brüsseler EU. Das EU-Regime, das qua Verordnung in die nationalen Parlamente hineinregiert, bleibt für den betroffenen Bürger gesichtslos und wird nicht von greifbaren Personen verkörpert.“

    ist so ja nicht ganz richtig, da gibt es doch schon einige hübsche Gesichter, wie Frau Ashton z.B., oder Martin Schulz, ein ganz niedliches Kerlchen, oder den immer nett guckenden Herrn Baroso, und als Krönung den ganz neuen Hermann van“Römpömpömpöm“, der als neuer EU-„Präsident “ ( jedenfalls nicht von mir gewählt) erst einmal ein komplett neues Gebäude für 400 Mio.€ hingestellt bekamm.

  8. Das EU-Regime, das qua Verordnung in die nationalen Parlamente hineinregiert,…
    ———–
    Regieren und Macht ausüben können nur solche Leute, die eine willige Gefolgschaft finden, die nach der gespielten Musik auch zu tanzen beliebt. Beibt die Begeisterung der folgsamen Tänzer aus, verödet ganz schnell das Parkett und die Musiker gucken verdutzt und spüren plötzlich die Leere in ihrem Kopf.

    Haben wir in Reinkultur gesehen im Oktober 1989 in dem Teil Deutschlands, der danach Neue Bundesländer genannt wurde. Hieß der Typ nicht Mielke, der den inzwischen berühmten Revolutions-Zettel verlas und dem dabei die tiefgreifendste Bestürzung seines Lebens zum Ausdruck kam?
    Das Bild werde ich Zeit meines Lebens nicht vergessen!
    Nee, ich glaub, der hieß nicht Mielke. War das ein Schalk? Wer weiß was?

  9. Regionale Vertragsgemeinschaften könnten ethnisch und kulturell selbstbestimmt und unabhängig existieren.

    Alles schön und gut. Allerdings schwant mir, dass hierbei völlig außer Acht gelassen wird, dass die Welt kein Friede-Freude-Eierkuchen-Wunschbild ist; sondern der Menschen des Menschen Wolf. Will heißen: Wie wollen denn diese „regionalen Vertragsgemeinschaften“ ihren militärischen Schutz gewährleisten? Ich denke kaum, dass sich etwa die „Vertragsgemeinschaft Ostfriesland“ gegen eine z.B. türkische Invasionsarmee erfolgreich zur Wehr setzen könnte.

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  10. Erschreckend ist nicht die Verselbstständigung des EU-Apparats unter Einflußnahme linker Lobbygruppen (Asyl, Islam…), sondern auch die offensichtliche Ahnungslosigkeit der Bürger. Stattdessen soll jeder politisch-korrekt ein „Bekenntnis“ genau zu diese „Europa“ ablegen.
    Egal ob es zu dem von Menzel etwas idealistisch angesprochenen „Europa der Regionen“ (auch ziemlich diffus) kommt oder zu einer teilweisen Renaissance von Nationalstaaten (davon hat sich Deutschland aber immer weiter enfernt): Diese EU ist in der jetzigen Form verrottet. Sinnbild dafür ist für der machtversessene Funktionärstyp eines Martin Schulz.

    #2 Heta (19. Apr 2012 13:14)
    Es waren ca. 25 Teilnehmer. Wenn man bedenkt, dass einige noch verhindert waren, eine gute Zahl.

  11. Ach was, die EUdSSR ist gut für uns.

    Die EUdSSR hat nämlich Griechenland gerettet.

    Sagt EUdSSR-Propagandist Barroso und sagt dazu auch gleich in Einzelheiten wie gut die EUdSSR und ihre Forderungen wirklich für das „Volk der Europäer“ ist. 😀 😀 😀

    EU hält Griechenland für gerettet

    Die Finanzhilfe in Höhe von 380 Milliarden Euro ist ausreichend – sagt Brüssel in einer Zwischenbilanz. Doch Athen soll mehr Reformen umsetzen.
    Straßburg/Brüssel. Griechenland ist bislang mit 380 Milliarden Euro internationaler Hilfe vor der Staatspleite bewahrt worden. Umgerechnet auf die Einwohner Griechenlands entspricht das 33600 Euro pro Kopf. Diese Zahl hat die EU-Kommission in einem gestern vorgestellten Bericht ausgerechnet. In die Rechnung flossen Beihilfen, Kredite und der Schuldenerlass privater Investoren ein.

    EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso verglich dies bei einer Rede vor dem Europaparlament in Straßburg mit der Hilfe, die Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Marshallplan erhalten hat. Diese habe damals 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Empfängerländer betragen – bei Griechenland summiere sich die Unterstützung auf 177 Prozent des BIP. „Dies zeigt, dass wir enorme Anstrengungen unternehmen, um Griechenland zu helfen, auf eigenen Füßen zu stehen“, sagte Barroso. „Wir werden das fortsetzen.“ Griechenland sei auf gutem Wege. Von einem weiteren milliardenschweren Hilfsprogramm, über das die Finanzmärkte spekulieren, war nicht die Rede. „Die Krisensituation hat sich stabilisiert“, lautet das Resümee des Berichts.

    Mehr Privatisierung gefordert

    Die EU-Kommission dringt darauf, dass die Regierung in Athen die vereinbarten Reformen umsetzt. So empfiehlt Brüssel Griechenland, auch im Privatsektor die Löhne zu senken. Die Regierung müsse unter anderem Gas- und Stromfirmen privatisieren, die Banken bis September mit frischem Kapital ausstatten und mehr gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit tun. „Korrekt umgesetzt dürfte dies das Wachstum ankurbeln und Jobs schaffen“, hieß es. Deutlicher als bisher benannte die EU-Kommission die sozialen Härten für die Griechen. Barroso sagte: „Die griechische Bevölkerung hat große Opfer gebracht.“

    Barroso sprach sich gestern erneut dafür aus, dass die Länder der Euro-Zone ihre Schulden vergemeinschaften – was die Bundesregierung strikt ablehnt. „Die EU-Kommission und ich sind überzeugt davon, dass wir für wahre Haushaltsdisziplin und Übereinstimmung eine Vergemeinschaftung der öffentlichen Schulden brauchen“, sagte Barroso. (dpa)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3039622

    Alles klar?

    Verkauft Volksvermögen, arbeitet für das Existenzminimum und preiset den Retter.

  12. Als Abwehrreflex darauf entstehen in Europa neue regionale Autonomiebestrebungen. Neben Iren und Katalanen nannte Menzel die Südtiroler und Schotten als Beispiel. Auch in Schottland gibt es starke Separatisten, die ein Referendum über die Trennung von England erwirken wollen.

    Das würde ich so nicht stehen lassen. Alle genannten Beispiele behandeln Regionen, die gegen den eigenen Willen und trotz kultureller und sprachlicher Unterschiede – auch wenn die sprachlichen Unterschiede bei Nordirland und Schottland inzwischen nebensächlich geworden sind, gibt es immer noch große kulturelle Unterschiede – in einen fremden Nationalstaat gezwungen worden. Das heißt, daß die Autonmiebestrebungen nicht neu sind und fast immer früher deutlich stärker ausgeprägt waren. Selbst wenn sie also durch die EU einen Aufschwung erhalten haben, sind sie kein Produkt der EU.
    Niemals wird es in absehbarer Zeit eigene westfälische, sächsische oder hessische Staaten geben; die Kerngebiete eines jeden Nationalstaates (und auf das absolute Kerngebiet – wenn nicht sogar noch weniger – ist Deutschland seit ’45 reduziert) bleiben von Autonomiebestrebungen verschont.
    Ich halte in dem Fall Menzels These für schlichtweg falsch. Oder hat hier jemand vor, das Rheinland von Deutschland abzutrennen?

  13. #7 Jim Panse:

    Willst Du mich verarschen? Da kann ich’s ja gleich der Alkifa mitteilen!

    Ist doch Vergangenheit! Aber man sollte doch immerhin mitgeteilt bekommen, welche Resonanz solche Veranstaltungen haben, wieviel Leute sich eingefunden haben. Dieser Menzelbub ist ja nicht grade ein Shooting Star.

  14. „Unbelästigt von totalitären Diskursunterdrückern von links fand am 18. April in Münster der zweite Termin der »Hochschultour« von Felix Menzel (Foto) statt…“
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    Ja wie hat der ASTA die schlägernden Brüda von der ANTIFA denn nicht gebrieft, oder waren die gerade bekifft ? 😛

  15. #13 Eurabier (19. Apr 2012 13:50)

    http://www.welt.de/kultur/article106203707/Was-tun-wenn-man-einen-Koran-geschenkt-bekommt.html

    …Schließlich werden wohl viele Bände einfach weggeworfen, für Gläubige eine unerträgliche Vorstellung.

    ach ne, offenbar ist das die einzige Sorge, die unsere feinen Vertreter des „richtigen“ Mohammedanertums umtreibt?

    Und selbst dagegen unternehmen sie nichts – rein GARNIX!…sondern warten darauf, dass sich die Polizei der Dhimmis die Finger daran schmutzig macht, O-Ton Kolat:

    …dann gibt es polizeiliche Maßnahmen, wie man dagegen vorgehen kann“

    http://www.tagesthemen.de/inland/islamkonferenz166.html

    Wo sind denn jetzt eigentlich unsere 99% friedliebenden Mohammedaner_innen, die sich doch so sehr von den 1% Zottelbart-Mohammedanern unterscheiden, um das zu unterbinden, was ihnen gar so unerträglich ist?

    Warum ist es denn offenkundig nicht möglich, dass 99% der guten Mohammedaner_innen den schlechten 1%, friedlich aber beherzt zeigen, wo hier der Hammer hängt?

    …es stinkt doch mal wieder gewaltig zum Himmel!

    Ich finde die Koranaktion der schrägen Vögel einfach großartig – besser hätte man die Verlogenheit unserer feinen Vertreter des „guten“ Mohammedanertums kaum sichtbar machen können!

  16. Ja hallloooo, die EU-rokraten regieren ohne dass man sie je kennen würde!

    Man testet die NWO erstmal in Europa… 🙁

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