Weisskirchen auf Islamisierungstour in Wiesloch

Die baden-württembergische Integrationsministerien Bilkay Öney hatte für die Veranstaltung „Kultur & Partizipation“ am 19. April in Wiesloch kurzfristig abgesagt, dafür durften andere ran: Die beiden SPD-Politiker Gert Weisskirchen (Foto) und Manfred Stehle überboten sich dabei im Abspulen der bekannt-bizarren Regierungspropaganda. Bereichernd, gelungen, einfach toll sei „Integration“ – so schwätzten sie vor ihren Claqueuren daher. Die eingeladene Öffentlichkeit war – von einer Handvoll Bürgern abgesehen – dieser verlogenen Parallelwelt fern geblieben; man könnte diese Veranstaltung also getrost vergessen. Aber der Auftritt von Weisskirchen, SPD, war derart filmreif, dass sich ein Blick auf die Details lohnt.

„92 Nationen sind in Wiesloch zu Hause, die halbe Welt also, und wir wollen die ganze Welt gewinnen!“, schmetterte Weisskirchen seinen einbestellten Zuhörern entgegen. Klingt das nicht ein bisschen zu sehr nach Endsieg? Und weiter gings: Es gebe natürlich Leute, die das nicht mitmachen wollten – er meinte die kritischen Stimmen zur Zuwanderung –, aber die gefährdeten den Weltfrieden! Sprachs und war sichtlich begeistert von seinen grandiosen Worten, mit denen er kritische Fragen schon im Vorfeld abwürgen wollte.

Nach diesem Rundumschlag gegen Realos und Kritiker war ihm sichtlich wohler. Jetzt ging es um die verschiedenen Ausrichtungen des Islam. Ja, sicher, es gebe Konflikte zwischen den Aleviten und anderen Strömungen. „Aber MEIN GOTT, wo gibt es die denn nicht? Was wäre das Leben denn ohne Konflikte? Fade und langweilig!“ Doppelmoralinsaurer geht es nicht: Religiöse Konflikte zählen jetzt auch zur Kategorie „bereichernd“? Wie halten wir es denn dann mit den Konflikten der Muslime mit Christen und Juden? Und wie bereichernd sind die Konflikte um die eigenen erbärmlichen Integrationslügen?

Zusehends fühlte er sich sicherer, die Phrasen flutschten nur noch so heraus. Bestens integrierte Frauen wurden auf die Bühne gerufen und belobhudelt, Kinder durften in Reih und Glied antanzen, der Beifall der Einbestellten kam stets auf Knopfdruck. Die vielen Kopftuchfrauen blieben natürlich sitzen und die minimal kritischen Worte eines Feuerwehrmannes wurden schnell weggewischt. Welcher Parteitag des ZK des Politbüros war das nochmal?

Schließlich rief er aus: „Mein guter Freund Bekir Alboga!“. Interessant. Alboga ist immerhin Vertreter des türkischen Religionsministeriums in Deutschland, aggressiver Islamisierer und Meister der Taqiyya. Ausgerechnet ihm dient sich Weisskirchen als Freund an – ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Nach einer quälenden Stunde Weisskirchen-Lyrik stieg schließlich Manfred Stehle, Amtschef im baden-württembergischen Integrationsminsterium, auf das Podium. Er ließ es sich nicht nehmen, den Einheimischen ins Gewissen zu reden, die Einwanderung vor allem als „Bereicherung“ zu erkennen.

Die Rhein-Neckar-Zeitung schreibt:

[…] Nach Stehle hat Integration und Partizipation der Migranten aber zwei Seiten. Auch die Einheimischen müssen sie wollen. Dies gelinge nur, wenn sie Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund akzeptierten und als Bereicherung sähen. „Kulturelle Unterschiede sind erwünscht, sie bereichern unsere Städte und Gemeinden und verbessern in einer globalen Welt unsere Chancen.“ Kommunen schafften dazu die strukturellen Voraussetzungen, deshalb sei ihre Arbeit so wichtig. Er schloss sein Referat mit dem Appell „bürgerschaftliches Engagement ist der Humus, auf dem Integration gedeihen kann“. Und mit einem Ausspruch des ehemaligen Bundespräsidenten Köhler: „Fragen wir nicht nach der Herkunft, sondern nach der gemeinsamen Zukunft.“ […]

Die Realität ließ auf der Straße nicht lange auf sich warten: Natürlich sind die Verhältnisse an Wieslocher Schulen alarmierend, selbstverständlich sind nicht-türkische Zuwanderer entsetzt über die Sonderrechte für Türken, logischerweise fürchten Aleviten sich vor der religiösen Intoleranz aus anderer muslimischer Richtung, verständlicherweise fühlen die Deutschen sich von der aggressiven Expansion der türkischen „Kultur“ bedrängt und von ihren Politikern verraten und verkauft. Und alle sind einhellig entsetzt über die dreisten Lügen und die Realitätsverweigerung der Herrschenden, die über all das bestens Bescheid wissen.

Ach ja, noch etwas: Für 91 % der Deutschen gehört laut einer brandaktuellen Umfrage auf welt.de der Islam NICHT zu Deutschland, allem Gequatsche der Politkaste zum Trotz. Auch wenn es den Weisskirchens und Stehles unseres Landes nicht passt: Diese Realität wird sie früher oder später einholen…