Wider die Hetzkampagne

Wie erwartet, gab es keine Konsequenzen für Mely Kiyak, die uns nun glücklicherweise weiterhin als Hetz-Autorin für diverse vermeintliche „Qualitäts“blätter zur Verfügung steht, um gegen alles und jeden zu hetzen, was nicht in ihr Weltbild passt und dafür die Solidarität ihres Arbeitgebers erhält. Um eine Einschätzung der Reaktion der Frankfurter Rundschau (FR) zu den jüngsten Ausfällen der Dame objektiv bewerten zu können, stelle man sich einfach einmal vor, Dr. Thilo Sarrazin hätte ähnliches über Mely Kiyak gesagt und kritische Leserbriefe an ihn mit Fäkalsprache beantwortet.

(Von Marc Doll)

Die Zeitungen – allen voran die Frankfurter Rundschau – hätten sich bis ins nächste Jahrzehnt mit Sanktionsforderungen überschlagen, wären aus dem Hyperventilieren geheuchelter Empörung nicht mehr rausgekommen und hätten jeden, den sie nicht leiden können, gleich mit in diesen Topf gesteckt.

So aber war das Opfer der Verbalattacke lediglich ein den „Journalisten“ verhasster Faktendarleger und Kiyak die, die aussprach, was wohl mittlerweile intellektuelle Aufnahmebedingung für einen Arbeitsplatz in einer deutschen Redaktion ist: verleumden, manipulieren, diffamieren, lügen, Gift und Galle verspritzen.

Mehr kann man von einer Zeitung wie der Frankfurter Rundschau wohl auch nicht mehr erwarten. So wird das nicht vom Verfassungsschutz beobachtete und grundgesetzverteidigende Internet-Portal Politically Incorrect (PI) erst einmal in die rechtsextreme Ecke gestellt und sodann die Behauptung aufgestellt, deren Kritik an Mely Kiyak habe etwas mit ihrer Herkunft zu tun und nicht etwa damit, dass sie Sarrazin eine zuckende Menschenkarikatur nannte oder ihre Leser als „flachgewichst“ bezeichnet. Dass auf PI regelmäßig Autoren aus Kiyaks Kulturkreis zu Wort kommen und dort sehr geschätzte Mitbürger sind, passt der FR wohl nicht ins ideologisch gefärbte Bild und so lügt man sich eben die Wahrheit zurecht.

Auch über die Motive der hunderten eingegangenen Briefe von zurecht empörten Bürgern weiß die FR bestens Bescheid – sie wollen nur ihren Hass abladen – und so kann man die dann auch gleich alle in den vorher vorbereiteten rechtsextremen Topf packen, um sich nicht mit dem Gegenstand der Empörung weiter befassen zu müssen. Man muss verstehen, dass der FR angesichts der Faktenlage auch gar nichts anderes übrig bleibt als derart haltlos und pauschal zu verleumden, aber wie ich schon erwähnte, klappt das in linken Systemen sehr gut, denn dort sind die Denunzianten die Guten und solange es in der medialen Welt außerhalb des Internets keinen Gegenpol gibt, der solche Praktiken öffentlich ächtet, funktioniert diese Masche ganz gut.

Auch in Sachen Manipulation sind bei der FR Experten am Werk. Man wählt aus den „hunderten von Mails“ einfach zwei drei aus, die auf dem Niveau von Mely Kiyak argumentierten, und stellt es so hin, als wären alle Briefe in diesem Tenor. In ähnlicher Weise versuchten früher andere Zeitungen ihre Leser zu manipulieren, indem sie einzelne (selbstgeschriebene?) Leser-Kommentare auf Mely Kiyak Niveau als repräsentativ für den Blog nahmen. Aber was sollen unsere „Journalisten“ denn auch tun? Sich mit den Artikeln auf PI, die ja tatsächliche Vorkommnisse beschreiben, inhaltlich auseinander setzen und gegen die Realität anschreiben?

Das Internet ist das wohl basisdemokratischste Werkzeug der heutigen Zeit und wie muss es unsere „Journalisten“ wurmen. Wo sie früher das Monopol zur Meinungsbildung (und volkspädagogischen Erziehung) hatten und ihre Lügen vom Ozonloch, Waldsterben, Klimawandel (vor 30 Jahren drohte uns noch eine neue Eiszeit – lol) verbreiteten, gibt es heute Korrektive im World Wide Web, die das sind, was die Weiße Rose mit ihren Flugblättern oder die frühen Bürgerrechtler in der DDR waren: Widerstandsbewegungen gegen einen repressiven staatlich und ideologisch gesteuerten Propaganda-Apparat, der sicherlich eine Menge im Sinn hat, aber ganz sicher nicht das Wohl seiner Bürger.

Und so tauchen dann die täglich von den Medien vertuschten Vorfälle multikultureller Realität bei PI-NEWS und anderen Blogs wieder auf und finden genau deshalb, und nicht aus Hass, eine so große Resonanz: denn wer heute seine Ängste und Sorgen öffentlich artikuliert, macht schnell Bekanntschaft mit den „netten“ Damen und Herren deutscher Redaktionsstuben, wie wir es gerade wieder durch Mely Kiyak oder der Chefredaktion der FR in reinster Fäkalsprache erleben dürfen. Auch eine Zeitung ist nun mal eben nur so (charakterlich) gut, wie ihre Schreiberlinge.

Eine offene, demokratische und vor allem freie Gesellschaft besitzt keine Tabu-Themen und schon gar nicht betreiben deren Organe und Sprachrohre Hexenjagden auf Andersdenkende (einschließlich deren Familien! – wir erinnern uns noch an Ursula Sarrazin). Nein, man konfrontiert den politischen Gegner in öffentlichen Debatten und gewinnt. Oder verliert eben.

Im heutigen Deutschland wird aber eine Sabatina James, die in Pakistan genug Islam erlebte, aus der öffentlichen Debatte ausgeladen und mit einer realitätsfremden Islamapologetin wie Kristiane Backer oder gar einem Demokratie- und menschenfeindlichen Salafisten ersetzt. Dass sich gegen dieses einbetonierte System Widerstand regt, sollte zumindest verständlich sein, angesichts zweier deutscher Diktaturen noch eher unterstützenswert erscheinen.

In dieser Hinsicht dient eine Zeitung, deren Standardrepertoire offenbar aus Verleumdung, Vertuschung, Lug, Betrug, Hass und Hetze besteht, gar als umgedrehter moralischer Kompass, ähnlich wie man mittlerweile fast schon verlässlich einfach nur das Gegenteil linksgrüner Parteien fordern muss, um etwas Gutes für das Land und seine Bevölkerung (inklusive der islamischen) zu tun.

Wenn solche bezahlten Schreibsöldner, die sich irrsinnigerweise „Journalisten“ nennen (ein Journalist deckt auf, anstatt zu vertuschen), diese basisdemokratische Gegenbewegung als „Jauchegrube“ bezeichnen, die „intellektuellen Müll“ produziert, so kann man sich zweierlei sicher sein: Erstens, dass Mely Kiyak in der Redaktion der Frankfurter Rundschau wohl eher die Regel als die Ausnahme ist. Und zweitens, dass man auf dem richtigen Weg ist.

(Karikatur: Wiedenroth)




Sommerferien 2012 – Schöne Urlaubstage!

Die Sommerferien 2012 stehen bevor. Die Bundesländer Brandenburg und Hamburg starten am 21.06.2012 als Erste in die großen Ferien, die anderen Bundesländer folgen.

(Von Ferienflieger)

Für viele bedeuten die Sommerferien die schönsten Wochen des Jahres: Urlaub. Ob TUI „Zeit für neue Ziele“, Neckermann „Günstig in die Sonne“ oder Thomas Cook „Wir lieben Urlaub“, das Angebot ist riesig. In zahlreichen Familien werden, soweit noch nicht gebucht, eifrig Urlaubskataloge gewälzt und die Internet-Auftritte der Reiseveranstalter studiert. Wohin soll die Reise in diesem Jahr gehen? In die teuren Süd-Länder des EURO? Oder in die preisgünstigen Länder des „arabischen Frühlings“, die den EURO (noch) nicht haben?

Schenkt man unseren linken Medien und Politikern Glauben, die seit vielen Monaten den „arabischen Frühling“ bejubeln und begeistert von Reformprozessen, Frieden, Freiheit und Demokratie in diesen Ländern berichten, so scheint die Entscheidung alternativlos und klar. Der „arabische Frühling“ – immer eine Reise wert? Während man hingegen über das Urlaubsland Griechenland hier und da durchaus Bedenkliches hört …

Werfen wir – bevor wir in das Reisebüro stürmen – einen kurzen Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes, Stand 29.05.2012. Beginnen wir mit Algerien, Libyen und Tunesien, alles Länder des „arabischen Frühlings“:

Dringende Sicherheitshinweise – Gefahr von Entführungen und Anschlägen. In den nordafrikanischen (…) Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung.

Kinder, Kinder, wer schreibt denn sowas? Liest der Verfasser etwa unsere linken Qualitätsmedien nicht? Das klingt jetzt wirklich nicht so sehr einladend. Hat die NATO denn nicht erst kürzlich mit monatelangen Bombardierungen die Bösen besiegt, den Guten an die Macht verholfen und für Frieden, Freiheit und Demokratie in Libyen gesorgt? Stattdessen das:

Libyen. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Libyen. Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Bewaffnete Auseinandersetzungen finden vereinzelt weiterhin statt und sind jederzeit möglich.

Besondere Zollvorschriften und strafrechtliche Bestimmungen: Dem Auswärtigen Amt liegen noch keine Erkenntnisse vor, wie die libysche Übergangsregierung in dieser Angelegenheit verfahren wird. Bisher galten die folgenden Bestimmungen:

Die Einfuhr von Propagandamaterial (Zeitschriften) ist verboten. Ehebruch, außerehelicher Geschlechtsverkehr und Homosexualität sind in Libyen strafbar.

Für das Einfuhrverbot von „Propagandamaterial“, mit dem vor allem linke deutsche Medien wie die DUMONT-Presse gemeint sein dürften, werden viele noch Verständnis zeigen. Aber sonst? Das soll Demokratie und Freiheit sein?

Und Tunesien? Hatte nicht erst im April 2012 Claudia Roth zu Urlaubsreisen nach Tunesien aufgerufen? Sollte Claudia Roth sich ausnahmsweise geirrt haben?

Bleibt noch das bevölkerungsreichste Land des „arabischen Frühlings“, Ägypten:

Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.

Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Anfang des Jahres kam es im Sinai zu vereinzelten, kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen.

Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden (…). Dies gilt insbesondere im Lichte der anstehenden Präsidentschaftswahlen.

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

Der Leser reibt sich verwundert die Augen angesichts der vielfach völlig anders lautenden Berichterstattung in den linken Medien.

Verhaltensregeln: Gastfreundschaft hat in Ägypten einen hohen Stellenwert. Zugleich ist es aber selbstverständlich und wird von allen Gästen des Landes erwartet, dass sie sich den Verhaltensregeln eines islamisch geprägten Landes anpassen und diese respektieren. Die Rücksichtnahme auf die Moralvorstellungen einer islamisch geprägten Gesellschaft beim Aufenthalt in Ägypten ist ein allgemein geltendes Gebot der Achtung, Höflichkeit und des gesunden Menschenverstandes.

Die im letzten Absatz geäußerte Bitte ist doch eine Selbstverständlichkeit, gewissermaßen Ehrensache. Höflichkeit gegen Höflichkeit. Schließlich erwarten wir von den muslimischen Einwanderern ebenfalls, dass sie sich den Regeln unseres christlich-jüdisch geprägten Landes anpassen …

Anders als in Deutschland sind in Ägypten Prostitution und Ehebruch strafbar. Darüber hinaus bestehen weit gefasste Tatbestände zum Schutz der Moral oder Religion, nach denen auch Homosexualität geahndet werden kann, zumal wenn sie offen gezeigt wird.

Das klingt zwar noch nicht so recht nach Demokratie und Freiheit. Aber keine Sorge, man ist auf dem richtigen Weg. Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen hat der Kandidat der „gemäßigten Islamisten“ – bei Rückfragen oder Verständnisproblemen wenden Sie sich bitte an unsere linken Medien – gute Chancen, das Zepter zu übernehmen und endlich die Demokratie in Kraft zu setzen. Wenn man heute bucht, hat man gute Chancen, dass bei Reiseantritt bereits die Demokratie in Ägypten ausgebrochen ist.

Und außerdem: Deutsche Touristen sind in Ägypten beliebt und der Tourismus trägt zur Annäherung der Kulturen bei, das weiß schließlich jedes Kind, oder etwa nicht?

Wenn da nicht diese neue, politisch völlig unkorrekte Studie der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven wäre …

Welt online vom 25.05.2012:

„Wir waren überrascht, wie negativ europäische Touristen in Ägypten wahrgenommen werden“, sagte Prof. Torsten Kirstges, einer der beiden Autoren der Studie. „Dabei gibt es in dem Land schon seit Jahrzehnten Tourismus in großem Stil.“

Auf die Frage, ob sie die europäische Kultur respektieren, antworteten 67 Prozent der ägyptischen Befragten mit „Nein“.
Respekt gegenüber europäischen Frauen zu haben, bejahten nur 25 Prozent, dagegen antworteten 53 Prozent mit „Nein“ und 15 Prozent mit „eher nicht“. Und 62 Prozent waren der Ansicht, europäische Frauen kleideten sich zu freizügig. „Es wird offenbar von vielen nicht akzeptiert, dass Frauen in der europäischen Kultur eine andere Rolle haben.“

Der Aussage, der Massentourismus fördere die Prostitution in Ägypten, stimmten 60 Prozent zu. Und sogar 65 Prozent der Befragten waren für schärfere gesetzliche Regelungen, etwa zum Verbot von Alkohol. Dagegen fanden nur 26 Prozent, Ägypten solle sich stärker an der westlichen Welt orientieren.

„Wir waren schon leicht geschockt über diese großen Diskrepanzen“, sagte Kirstges. Die erhoffte Wirkung von Tourismus, zum gegenseitigen Verständnis von Kulturen beizutragen, habe es in Ägypten offenbar nicht gegeben.

Also wirklich! Das klingt doch sehr nach der üblichen Propaganda von Rechtspopulisten. Offenbar haben die linken, pro-islamischen Kräfte des Establishments dieses Institut bislang noch nicht unterwandert und politisch korrekt getrimmt. Höchste Eisenbahn, in dieser Hochschule endlich den Kampf gegen Rechts zu starten!

So, können wir jetzt endlich zur Buchung ins Reisebüro? Einen Moment bitte noch. Wer sich gleichwohl für einen Urlaub in den Ländern des „arabischen Frühlings“ entscheidet, möge bitte noch überlegen, ob er mit dem Flieger oder mit dem Schiff reist.

Im Internet-Blog Zukunftskinder 2.0 heißt es am 29.05.2012:

Bild.de meldet: Kurz vor der Urlaubszeit wächst die Angst vor Anschlägen auf zivile Passagierjets mit Boden-Luft-Raketen. „Nach dem Umbruch in der arabischen Welt sind moderne Waffen für Terroristen leichter verfügbar“, warnt Heinz Fromm (63), Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).

Fromm zu BILD: „Die Ableger von al-Qaida auf der arabischen Halbinsel, in Somalia und im Maghreb sind sehr aktiv und schlagkräftig.“ Von ihnen geht nach BILD-Informationen aus Sicherheitskreisen für den zivilen Luftverkehr die größte Bedrohung aus.

Mayer: „Es wäre eine absolute Katastrophe, wenn al-Qaida-Terroristen einen Urlaubsflieger beim Start oder der Landung in Nordafrika abschießen würden. Dazu darf es nicht kommen!“

Ts, ts, ts. Noch mehr Panikmache, man glaubt es nicht. Islam ist schließlich Frieden. Hier ist nun jeder Tourist aufgefordert, selbst zu entscheiden: Glaubt er einer seriösen sowie außen-, sicherheits- und islampolitisch versierten Politikerin wie Claudia Roth? Oder hört er auf die Rechtspopulisten?

Abschließend zum Vergleich ein Blick auf das „gefährliche“ Griechenland. Das Auswärtige Amt schreibt:

Grundsätzlich handelt es sich bei Griechenland um ein für deutsche Reisende sicheres Urlaubsland. Dennoch sollten Sie vor allem in den Großstädten Athen, Thessaloniki und Piräus gut auf Ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Plätzen kommt es vermehrt zu Taschendiebstählen.

Die andauernde Wirtschafts- und Schuldenkrise in Griechenland kann spürbare Auswirkungen auch für Urlauber haben: Angesichts der Maßnahmen der griechischen Regierung zur Bekämpfung der Staatsverschuldung kommt es immer wieder (…) zu Streiks und Demonstrationen (…).

Gezielte Anschläge gegen Urlauber hat es in Griechenland bislang nicht gegeben.

Das klingt im Vergleich zu den Ländern des „arabischen Frühlings“ geradezu harmlos. Gibt es etwa irgendwo einen Pferdefuß?

Jawohl, hier ist er: Falls Sie bei Ihrem nächsten Griechenlandurlaub einen LKW kaufen möchten und damit nach Hause fahren wollen, so ist höchste Vorsicht geboten:

Aufgrund der geografischen Lage ist Griechenland ein bedeutsames Einreiseland für irreguläre Migranten in die EU bzw. in den Schengenraum. Von Griechenland aus versucht die Masse dieser Personen insbesondere über die Fährhäfen Patras und Igoumenitsa ohne erforderliche Dokumente weiter nach Italien und andere Schengenländer zu reisen. Die irregulären Migranten versuchen oft mit Unterstützung von Schleusern, unbemerkt auf Lkw zu gelangen, die mit den Fähren von Patras bzw. Igoumenitsa in Richtung Italien ausreisen.

In diesem Sinne: Eine glückliche Hand bei Ihrer Urlaubsbuchung, einen schönen, erholsamen Sommer-Urlaub – und kommen Sie gesund und gut erholt zurück!




USA: Ein Sieg über die Scharia

Sam Brownback (Foto), Gouverneur des US-Bundestaates Kansas, unterzeichnete Anfang Mai ein Gesetz, das es Gerichten verbietet, auf fremden Rechtsnormen basierende Urteile zu fällen. Das Gesetz, das am 1. Juli in Kraft tritt, wurde vom Parlament des Bundesstaates fast einstimmig verabschiedet. Es ist die Kansas’sche Version von ALAC (American Laws for American Courts). Auch wenn die Scharia nicht explizit erwähnt wird, schreibt dieses Gesetz vor, dass Gerichte oder Behörden Entscheidungen nicht nach Rechtssystemen treffen dürfen, die den Parteien nicht die selben Rechte garantiert, die ihnen die Verfassung der USA zusichert.

(Von Florian Euring)

„Dieses Gesetz soll die Bürger von Kansas vor der Anwendung fremder Gesetze schützen.“ Sagt Stephen Gele, Sprecher der American Public Policy Alliance, einer Organisation mit Sitz in Michigan, die sich für Modelle der Rechtsprechung einsetzt, die dem neuen Gesetz von Kansas gleichen. Gele weiter: „Das Gesetz diskriminiert keine Religion.“

Doch die Scharia war die Hauptsorge der Befürworter des Gesetzes. Wie die Allianz auf ihrer Website ausführt, will sie die Freiheit von Amerikanern vor der Infiltration fremder Gesetze und Rechtsnormen schützen, besonders vor der islamischen Scharia.

Diese amerikanischen Gruppen und ihre Aktivitäten zeigen eine wachsende Sensibilisierung von Amerikanern gegenüber der Bedrohung, die der Islam für ihre von der US-Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung begründeten Rechtsnormen ausgeht. Die Rechte, die von diesen Dokumenten garantiert werden, haben die Vorstellung von Menschenrechten in den USA und in der gesamten westlichen Welt seit mehr als zwei Jahrhunderten geprägt. Sie sind es wert, mit aller Entschiedenheit gegen jede Form von Totalitarismus verteidigt zu werden.

Wir im Westen müssen lernen, mit der selben Unnachgiebigkeit für unsere Rechte und Freiheiten zu streiten, wie die Moslems für die Scharia. Jeder noch so kleine Kompromiss mit den Befürwortern der Scharia legt die Axt an die Wurzeln unserer Rechtsordnung, der besten, die die Menschheit je gehabt hat.

Es ist an der Zeit, auch in Deutschland und seinen europäischen Nachbarländern Organisationen zu gründen, die mit der selben Entschiedenheit für unsere Verfassungen und die auf ihnen basierenden Gesetze eintreten. Es müssen ja nicht gleich Steinigungen und abgehackte Gliedmaßen sein. Bereits islamisches Scheidungs- und Familienrecht sind für Befürworter westlichen Verfassungen und Rechtsordnungen indiskutabel. Völlig zurecht sehen unsere amerikanischen Freunde in der schleichenden Gefährdung ihrer Rechtsordnung und ihrer freiheitlichen Traditionen durch Islam und Scharia eine größere Bedrohung, als durch den Terror von Al Qaida und Konsorten.

Die Entscheidung in Kansas ist ein weiterer Schlag gegen Organisationen wie CAIR und ihre linken und gutmenschlichen Verbündeten, oder besser gesagt: Nützlichen Idioten. Mögen noch viele derartige Schläge folgen. Auch wir in Europa sollten unser Augenmerk verstärkt auf den juristischen Counterjihad richten. Niemals darf die Scharia über dem Grundgesetz stehen. Juristen in unseren Reihen sollten dafür eintreten, dass Skandale wie Migrantenboni als das bezeichnet und geahndet werden, was sie sind: Rechtsbeugung.




Ist Gefängnis-Imam Abdullah Dündar ein Salafist?

Abdullah DündarGestern betrichtete die FAZ über den islamischen Gefängnis-Seelsorger Abdullah Dündar (Foto) in Thüringen. Der Verfassungsschutz hält ihn für einen gefährlichen Salafisten, die Regierung beruhigt. Der Artikel (Ein Salafistist als Gefangenenseelsorger, FAZ 30.5.12) ist nicht freigeschaltet, aber Kath.net berichtet heute. Im Internet befindet sich noch ein längeres Interview mit Herrn Dündar, der gegen Schwule und Sexualstraftäter hart vorgehen will, wie die FAZ schreibt. Und hier ist das fünfseitige Salafisten-Interview bei Lexi-tv!




SPIEGEL-Auflage sinkt und sinkt

Die SPIEGEL-Druckausgabe macht gerade Werbung für sich mit dem Satz „Die Konferenz, vor der Politiker zittern“. Damit meint das Blatt seine eigene Redaktionskonferenz. Dazu schreibt der Tagesspiegel trocken: Merkel & Co dürfte beim Gedanken an den „Spiegel“ vor Schreck kaum die Stulle aus der Hand fallen. Die verkauften Exemplare gehen zurück, die Abonnenten schrumpfen, allerdings verzeichnet SPIEGEL Online mehr Klicks, obwohl dort auch meist nur langweiliger Senf in Pitzke-Qualität steht und vergeblich versucht wird, irgendein Thema zu setzen. Näheres zu den Zahlen im Tagesspiegel!

(Spürnase: Hausener Bub!)




Gauck: Muslime gehören zu Deutschland

Damit die Sammlung erweitert werden kann, hier die Aussage unseres allseits beliebten Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Die WELT berichtet:

Bundespräsident Joachim Gauck wirbt für eine differenzierte Sicht auf den Islam. Den Satz seines Amtsvorgängers Christian Wulff, wonach der Islam zu Deutschland gehöre, teile er in seiner Intention, sagte Gauck der „Zeit“. „Die Absicht war die, zu sagen: Leute, bitte einmal tief durchatmen und sich der Wirklichkeit öffnen. Und die Wirklichkeit ist, dass in diesem Lande viele Muslime leben.“ Deswegen allerdings läge ihm eine andere Formulierung näher, bekannte Gauck: „Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.“

Jetzt sollten aber dringend ein paar Bürgermeister sagen, wie sie es mit dem Islam halten, dann die Grundschullehrer, die Stadtreinigung, die Kleingärtner und die Bergwacht. Und dann tun wir den Wulff-Satz in die Verfassung, Grundrechte, § 1:

(1) Der Islam gehört zu Deutschland.
(2) Jeder Deutsche, der dies leugnet, verliert seine Staatsbürgerschaft und wird innerhalb von 24 Stunden aufgehängt.

Endlich zufrieden?




EM 2012: Kultig feiern mit der Widerstandsflagge!

Bekannt auch als „Stauffenberg-Fahne“ zählt die 1944 von Josef Wirmer entworfene Fahne des Deutschen Widerstands zu den stärksten deutschen Symbolen für ein tapferes Aufbegehren gegen Diktatur und Totalitarismus. In Zeiten zunehmender Einschränkung der Meinungsfreiheit, einer uniformen Parteien- und Presselandschaft, Demokratieabbaus durch die EU und wachsenden Machteinflusses unchristlicher Ideologien in unserem Land ist diese Fahne heute wieder aktuell. Zum Glück für alle politisch inkorrekten EM-Fans gibt es die Stauffenberg-Fahne jetzt auch als Autofahne, auf T-Shirts und sogar auf Kaffeetassen für den stilechten Morgenkaffee nach der langen Fußballnacht!

(Von Carsten D.)

Die Flagge der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944, auch als „Stauffenberg-Fahne“ bezeichnet, verbindet mehrere hochpolitische Aussagen in einem gemeinsamen Symbol: Die Farben Schwarz-Rot-Gold stehen seit unserer Befreiung von der französichen Besatzung (1813/14) für die Selbstbestimmung der Deutschen statt ausländischer Fremdherrschaft. Seit dem Hambacher Fest wurden Schwarz-Rot-Gold auch zu einem Symbol für die Freiheit der Rede in unserem Land und für die deutsche Demokratie. Diese Aussagen verbindet die Widerstandsflagge mit der skandinavischen Kreuzform, ein selbstbewusstes Bekenntnis zu unserer nordischen Kulturtradition und zugleich eine klare Antwort der Widerstandskämpfer auf einen unchristlichen Staat, der das christliche Menschenbild und die christliche Achtung vor dem menschlichen Leben mit Füßen trat.

Entworfen wurde diese „Stauffenberg-Fahne“ von Josef Wirmer, einem Politiker der Zentrumspartei, der von Anfang an ein entschiedener Gegner der parlamentarischen Machtübergabe an Adolf Hitler war. Als gegen Ende der 30er-Jahre der Kreis der Widerstandskämpfer allmählich Formen annahm, galt Wirmer als Mann des Ausgleichs zwischen den verschiedenen Flügeln, zu denen neben Demokraten auch Monarchisten und eine Handvoll Kommunisten zählten. Während die in Wort und Tat so unterschiedlichen Charaktere Stauffenberg und Goerdeler immer wieder aneinandergerieten, war Wirmer der Diplomat, der die Wogen glättete und die Gruppe trotz ihrer politischen Zerrissenheit zusammenhielt. Vorgesehen als Justizminister, wurde er nach dem fehlgeschlagenen Attentat vor Freislers Volksgerichtshof gestellt und am 8. September 1944 hingerichtet. Alles, was er uns hinterlassen hat, ist sein Entwurf einer deutschen Fahne, die im Fall eines erfolgreichen Attentats in Deutschland hätten wehen sollen.

Und diese Fahne weht heute tatsächlich in Deutschland! Sie weht auf privaten Flaggenmästen, man sieht sie in Fenstern hängen, sie weht auf Infoständen von PI-Gruppen, sie war in Aarhus auf dem großen Treffen des europäischen Widerstands gegen die Islamisierungspolitik unserer Behörden dabei. Sie weht, weil genau diese Ideale der Widerstandskämpfer auch unsere Ideale sind und weil der Staat der Gegenwart angefangen hat, diese Ideale wieder massiv zu bedrohen: die geistige Freiheit der Deutschen und ihre öffentliche Meinungsfreiheit, die Selbstbestimmung der Deutschen, die deutsche Demokratie, unsere kulturellen Wurzeln, das christliche Menschenbild. Wir verstehen heute, wie wichtig es ist, diese Ideale zu verteidigen. Wir verstehen, dass ein Staat, der all diese Ideale verrät, kein lebenswerter Staat ist, sondern ein Staat der geistigen Zwangsjacke, in dem das Leben nur unter der Knute möglich ist: der Knute der Unfreiheit und Ohnmacht gegenüber einem machtvollen ideologischen System. Nach vielen Jahren politischen Dornröschenschlafs hat uns die Fahne Josef Wirmers, die „Stauffenberg-Fahne“, heute wieder etwas zu sagen.

Wer also bei der EM nicht nur mit klassischem Schwarz-Rot-Gold, sondern auch der Fahne der Widerstandskämpfer feiern möchte, der findet im Internet eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Im Großformat für den Besuch im Stadium oder das Wohnzimmerfenster haben alle Flaggenanbieter diese Fahne längst im Programm. Pünktlich zur EM gibt es sie bei einigen Versendern auch als Autofahne (z.B. hier). Bei www.konmo.de findet man sie auf T-Shirts und auf Polohemden, als Aufkleber und sogar auf Kaffeetassen – für den stilvollen Morgenkaffee nach der langen Fußballnacht!

Josef Wirmer wurde hingerichtet. Aber die Botschaft seiner Fahne, die Botschaft des 20. Juli, lebt weiter. Und diese Botschaft ist es wert, gezeigt zu werden!




Andreas Unterberger: Energieloses Europa

Unter den vier großen Herausforderungen, vor denen die Europäer heute stehen, ist sie wohl am wenigsten tief ins allgemeine Bewusstsein vorgedrungen: die Bedrohung der Energieversorgung des Kontinents. Dennoch ist sie, wenn sie nicht gelöst wird, genauso folgenreich wie die anderen drei. Die da sind: die Schuldenkrise fast aller europäischer Staaten; die demographische Katastrophe des seit 40 Jahren anhaltenden Kindererzeugungs-Streiks; und die Zuwanderung von Millionen bildungsferner Menschen mit zum Teil aggressiven Ideologien aus Drittweltkulturen in das europäische Wohlfahrtsnetz. Wenn die Energiefrage nicht gelöst wird, drohen den Europäern jedoch Schäden, welche die aktuelle Griechenlandkrise als harmlos erscheinen lassen. (Fortsetzung auf Unterbergers österreichischem Blog!)




Video: Salafisten-News



(Quelle: NDR, EXTRA 3 / Spürnase: rob567)




CSU-Söder: Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns

Nun hat sich also auch den CSU-Politiker Markus Söder, der sich einst gegen einen EU-Beitritt der Türkei und für das Kopftuchverbot in bayerischen Schulen ausgesprochen hat und der gerne die Wichtigkeit von Wertevermittlung, deutschem Patriotismus und der christlich-abendländischen Prägung Europas betonte, vom „Wulff-Virus“ anstecken lassen.

Die Münchner Abendzeitung schreibt:

Markus Söder hat mit einer Rede in Nürnberg überrascht. „Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns“, sagte der CSU-Politiker. Jetzt weilt Söder im Urlaub – in der Türkei.

München, Nürnberg – Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) macht sich jenseits von Geld und Zahlen zum Fürsprecher der Muslime in Bayern. Wie erst jetzt bekanntgeworden ist, sagte er auf dem Kulturfest der staatstreuen türkischen Ditib-Gemeinde in Nürnberg kürzlich vor etwa 1000 Zuhörern im Festzelt: „Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.“

Damit geht Söder sehr deutlich über bisherige Äußerungen in der CSU zum Thema Islam hinaus. Die türkische Gemeinde hat das positiv aufgenommen. „Es gab großen Beifall“, sagte Fikret Bilir, der stellvertretende Vorsitzende von Ditib in Nürnberg. „Wir hoffen, dass er standhaft bleibt.“

Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hatte 2010 von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und anderen CSU-Politikern noch scharfen Protest für seine Äußerung geerntet, der Islam gehöre zu Deutschland. Manche Zuhörer waren daher auch von Söders Rede überrascht. „Ich habe zuerst geglaubt, ich hätte mich verhört“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Angelika Weikert.

Der Finanzminister war am Mittwoch nicht zu erreichen, weil er mit der Familie im Urlaub ist – in der Türkei. Söder sei ein Freund der Türkei, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Türkisches Leben sei Realität in Deutschland, die Religion Bestandteil Bayerns. Die Menschen gehörten zu Bayern, erläuterte der Sprecher Söders Position.

Kurz vor seinem Auftritt bei Ditib in Nürnberg war Söder noch auf Dienstreise in Istanbul, wo unter anderem eine Partnerschaft von Flughafen und Messe Nürnberg mit Turkish Airlines vereinbart wurde. Söder hatte sich dort auch mit dem Mufti zu einem Religionsgespräch getroffen. „Er hat uns schöne Grüße überbracht“, sagte Bilir dazu.

Ob da wohl die eine oder andere türkische Lira geflossen ist?

Kontakt:

» Markus Söder: minister@stmf.bayern.de

(Foto oben: Markus Söder, daneben: Verschleierte Muslima auf der Münchner Maximilianstraße)




FR-Chefredaktion: PI eine Jauchegrube

Joachim Frank (l.) und Rouven SchellenbergerDie tiefrote und defizitäre Frankfurter Rundschau fühlt sich von PI gemobbt, seit wir die menschenverachtende Sprache („lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“) der aus dem wilden Kurdistan stammenden Mely Kiyak gegen Sarrazin thematisiert haben. Ihr Artikel, der inzwischen gelöscht ist, stellt einen absoluten Tiefpunkt des deutschen Journalismus dar. Die „Qualitätsjournalistin“ Kiyak, die ihre Leser mit dem Einverständnis der FR-Chefredaktion auch gerne als „flachgewichst“ bezeichnet, mußte sich entschuldigen, tat das aber erkennbar nur oberflächlich. Und jetzt kommt die FR-Chefredaktion daher und wird gegen PI ausfällig.

Wir lesen von der Chefredaktion in eigener Sache höchstselbst:

In rechtsextremen Internetforen, vor allem bei Politically Incorrect (PI), wird seitdem eine Hetzkampagne gegen unsere Autorin geführt, deren Name und Aussehen nicht ins deutschnationale Weltbild passen. Hunderte von Mails, Briefen und Anrufen erreichen uns. Die Motive der – meist anonymen – Absender sind eindeutig: Sie wollen ihren Hass gegen alles vermeintlich Fremde loswerden, wüste Drohungen ausstoßen, niedere Instinkte befriedigen. Das passiert nicht zum ersten Mal, wir haben über diese Jauchegrube des Internets bereits in der Vergangenheit ausführlich berichtet. Grundsätzlich neigen wir allerdings dazu, diesen intellektuellen Müll als solchen zu entsorgen, ohne ihm auch noch die Ehre der Aufmerksamkeit zu erweisen. Aber auch das hat Grenzen, die jetzt wieder deutlich überschritten sind.

Und als Beweis folgen dann angebliche Leserbriefe an die FR! Immer dasselbe! Woher will denn die herumpöbelnde FR-Chefredaktion wissen, daß diese Briefe von PI-Lesern sind. Und selbst wenn, wir haben an unserer Berichterstattung über die Kiyak keinen Buchstaben zurückzunehmen, es stimmt alles. Daß Grenzdebile sich oft als intellektuell überlegen vorkommen, ist ebenfalls eine bekannte Tatsache.

Die FR-Chefredaktion besteht aus Joachim Frank (Foto oben l.), der katholische Theologie studiert hat, und Rouven Schellenberger (r.), der stolz einen Auslandsaufenthalt in Brüssel in seiner Vita aufführt. Echte Dumont-Koryphäen eben!

(Karikatur: Wiedenroth)




Ermittler-Fiasko – „NSU“ gibt es gar nicht

Vor einem halben Jahr zeichneten Politik und Medien ein tiefbraunes Bild der deutschen Sicherheitslage. Drei Rechtsradikale hatten nicht nur im Laufe eines Jahrzehnts zehn Morde begangen, sie schienen auch ein dichtes Netzwerk an Helfershelfern aufgebaut zu haben. Überdies kamen Nachrichtendienste und Polizei der Bande nicht auf die Spur – aus Unfähigkeit, wie es hiess, oder gar aus klammheimlicher Sympathie für den rechtsradikalen Untergrund. Kein Politiker, keine Partei wollte sich vorwerfen lassen, nicht entschieden genug gegen den neonazistischen Sumpf vorgegangen zu sein. So überboten sich alle mit Kritik an den Sicherheitsbehörden und Forderungen nach einem Verbot der rechtsradikalen Partei NPD. Durch die Presse geisterte der Begriff Staatsaffäre; selbst der Innenminister warnte vor den Folgen für das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland. Ein Staatsakt zur Erinnerung an die Ermordeten verstärkte vollends den Eindruck, der Rechtsterrorismus habe Deutschland in seinen Grundfesten erschüttert. In diesem Klima mussten Erfolge her.

So sass bald nicht nur Beate Zschäpe, eine der drei Hauptverdächtigen, hinter Gittern (ihre beiden Kompagnons hatten sich vor der Festnahme erschossen). Auch fünf angebliche Helfer wurden wegen Beihilfe zum Mord und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verhaftet. Insgesamt ermittelte das Bundeskriminalamt gegen 13 Personen, stellte 6000 Asservate sicher und wertete 1,7 Terabyte an Daten von beschlagnahmten Computern aus. Der Verdacht einer weitverzweigten Verschwörung schien sich zu bestätigen. Dann wurde es still um den Fall. In die Schlagzeilen kehrte er erst am letzten Freitag zurück, als der Bundesgerichtshof den Haftbefehl gegen einen der Unterstützer aufhob. Das Gericht sah keinen dringenden Tatverdacht mehr. Jetzt wurden zwei weitere Personen auf freien Fuss gesetzt. Zwei Beschuldigte haben zugegeben, dem rechtsradikalen Trio Waffen geliefert zu haben; sie sind also keine Unschuldslämmer. Hinter den Hauptvorwürfen stehen jedoch dicke Fragezeichen.

Die Aufhebung dreier Haftbefehle ist Ausweis eines funktionierenden Rechtsstaates, für die Bundesanwaltschaft bedeutet dies aber ein veritables Fiasko. Deutsche Staatsanwälte brüsten sich gerne damit, bei der unabhängigsten Behörde der Welt zu arbeiten. Hier drängt sich aber der Verdacht auf, die Bundesanwaltschaft habe vor allem dem politischen Druck nachgegeben und deswegen voreilig Verhaftungen veranlasst – zum Schaden nicht nur ihrer Glaubwürdigkeit, sondern aller, die sich so laut und apodiktisch geäussert haben. Die Bundesanwaltschaft muss überdies mit weiteren Rückschlägen rechnen: Es könnte schwer werden, der Hauptverdächtigen Zschäpe eine Beteiligung an den Morden nachzuweisen. Ohne Zschäpe aber kollabiert das Konstrukt einer terroristischen Vereinigung, weil hierfür mindestens drei Personen vonnöten sind. Die plakative Generalthese, im Untergrund habe sich eine braune Terrororganisation formiert, ruht auf tönernen Füssen.

Auch andere Behauptungen fielen wie ein Soufflé in sich zusammen, etwa die Vermutung, der Verfassungsschutz habe seine schützende Hand über die Hauptverdächtigen gehalten. In Thüringen, wo die drei vor ihrem Untertauchen lebten, untersuchte ein Sonderermittler die Arbeit von Polizei und Landesamt für Verfassungsschutz. Er konstatierte gravierende Pannen, aber keinen politischen Vorsatz. Auch die Anschuldigung, sämtliche Inlandgeheimdienste, vom Bundesamt für Verfassungsschutz an abwärts, hätten sich dilettantisch verhalten, liess sich nicht erhärten. Die für die anfänglichen Ermittlungen verhängnisvollen Fehler gehen primär auf das Konto ostdeutscher Sicherheitsbehörden. Dass diese, vor allem die Landesämter für Verfassungsschutz, in den neunziger Jahren gravierende Probleme hatten, war indes schon lange bekannt. Um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, eine neue Stasi zu kreieren, hatte man nach 1990 im Osten personell und intellektuell eher schmalbrüstige Inlandgeheimdienste aufgebaut. Dies rächte sich bitter, nicht nur im aktuellen Fall.

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Nicht nur die Medien, sondern vor allem Politik und Strafverfolgungsbehörden hätten besser ihrem Drang zu Dramatisierung und Skandalisierung widerstanden. Dabei waren alle gewarnt. Zu Beginn des Jahrtausends hatte die rot-grüne Bundesregierung bereits einmal zum «Aufstand der Anständigen» wegen Anschlägen mit vermutetem rechtsextremem Hintergrund aufgerufen. Die Taten wurden nie aufgeklärt, zurück blieb ein fader Nachgeschmack. Bei neonazistischen Umtrieben ist in Deutschland Entrüstung erste Bürgerpflicht, und diese offensive Vergangenheitsbewältigung ist im Allgemeinen ein Vorzug. Wenn aber die offene Gesellschaft ihre Feinde mit dem Strafrecht bekämpft, erweisen sich moralgesättigte Empörung und politischer Übereifer meist als schlechte Ratgeber.

(Kommentar der NNZ von Eric Gujer. PI hat übrigens schon früh die  politischen Ermittlungen des Generalbundesanwalts und des Bundeskriminalamts im „Kampf gegen Rechts“ angegriffen, siehe etwa hier. Da zu einer terroristischen Vereinigung mindestens drei Personen gehören, wird man nun auf Teufel komm raus versuchen, der Zschäpe außer ihrer Bett-und-Tisch-Dreierbeziehung einen Mord anzuhängen. Der Prozeß wird interessant. Und wie lange sitzt sie noch als Letzte in Untersuchungshaft? Was soll denn noch rauskommen?)




Opfer der Zustände, die sie schufen

Eigentlich ist es nichts Neues, dass die Linken mit ihrer Bürgerrechts-Heuchelei trotz DDR und ihrem Sozialismus 2.0 „irgendwie ein Rad abhaben“. Wie auf dem Foto eines BILD-Leserreporters aber schön zu sehen ist, können es durchaus auch einmal gleich vier Räder sein. So geschehen auf einem Pendler-Parkplatz an der A71 in Thüringen an der Ausfahrt Arnstadt-Süd.

Bei dem Auto handelt es sich um eine Wahlwerbung der neuen kommunistischen Oberbürgermeisterin Katja Wolf der Stadt Eisenach. Das Fahrzeug – und bis vor ein paar Tagen auch noch die Felgen – ist offenbar im Eigentum von deren persönlichen Assistentin. Wie es bei BILD heißt, soll es sich um eine großangelegte Felgenklau-Aktion gehandelt haben, die – wie PI mutmaßt – höchstwahrscheinlich Teil des gesamteuropäischen Wohlstandsausgleichsprojekts ist.

Laut BILD hadert die Aktivistin der ostdeutschen Privateigentumbekämpfungspartei nun mit der Frage, ob ihre Versicherung für den Schaden aufkommen wird.

Einmal mehr sei wenigstens stille Häme erlaubt, dass auch mal vermeintliche Systemgewinnler Opfer der Zustände werden, die sie schufen.




50 Jahre Haft für Taylor! Menschenrecht?

Der ehemalige Diktator von Liberia, Charles Taylor, wurde heute von einem UN-Sondergericht in Holland zu 50 Jahren Haft verurteilt. Er habe im endlosen und unübersichtlichen afrikanischen Bürgerkrieg dort unzählige Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Taylor ist damit der erste Staatschef, der seit den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen verurteilt wurde. Taylor ist 64 Jahre alt, plus 50 Jahre Haft bedeutet dieses Urteil, gegen das er noch in Revision gehen kann, lebenslänglich. Wir hätten da eine Frage.

Soweit bekannt sind es doch gerade die demokratischen Staaten, die mit ihren Gefangenen recht liebevoll umgehen. Lebenslänglich gibt es in Deutschland nicht, auch wenn es verschleiernd so heißt; wir haben rücksichtsvolle Richter, nette Psychologen, Freigang und weitere Kuscheleinheiten im Justizsystem. Auch in Holland oder den nordischen Ländern geht es den Tätern meist viel besser als ihren Opfern. Vor allem aber wird in ganz Westeuropa niemand zu einem halben Jahrhundert Haft verurteilt, weil das angeblich gegen die Menschenrechte ist.

Wie kann es also sein, daß mitten in Europa, in Den Haag, ein Verbrecher in einem UN-Sondertribunal zu 50 Jahren Haft verurteilt wird – der Staatsanwalt hatte 80 Jahre gefordert -, und nirgends in der Presse steht ein Wörtchen der Kritik über diese eindeutige Sonderbehandlung. Um es zuzuspitzen: Gilt bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit der sonst angewendete humane Strafvollzug nicht? Kann man in internationalen Sondergerichten nach Lust und Laune zu 50 oder 100 Jahren Haft verurteilt werden? Einfach so? Und alle Politkorrekten finden das toll? Wer hat eine Erklärung?




Der angebliche Rassismus in Tel Aviv

Ein Hauch vom Soweto liegt über dem Distrikt HaTikva in Tel Aviv mit seinen mittlerweile über 60.000 eingesickerten Afrikanern, die sich dort regelrecht eingenistet haben. Fast ausnahmslos illegal und wohl meist von bezahlten Schleppern über die offene Grenze zu Ägypten ins Land geschleust. Da sich Afrikaner in ihren Ländern oft schlimme Zustände schaffen, ist selbst ein illegales Leben in Israel immer noch vergleichsweise attraktiv, obgleich sie in diesen Zahlen dort keineswegs mehr willkommen sind. HaTikwa („die Hoffnung“), ein hoffnungsloser Stadtteil im Süden Tel Avivs, den seine ursprünglichen Einwohner mittlerweile nicht mehr wiedererkennen.

(Eine PI-Reportage aus Tel Aviv von Mr. Merkava)

Wenn europäische Qualitätsmedien mit Inbrunst über Israel und Rassismus schwadronieren, ist es besonders interessant, einmal genauer nach dem Rechten zu schauen. Denn bei der Mainstream-Berichterstattung über den gemeinsamen Lieblingsfeind von Linken und Extremrechten muss es keineswegs immer mit objektiven Journalismusdingen zugehen. Die eigene Ortbesichtigung zeigt einen für Israel völlig untypisch heruntergekommenen Stadtteil.

Dass gerade Israelis hervorragend andere Rassen und Hautfarben in ihre Gesellschaft integrieren können, haben sie mit den legendären Aktionen des Heimholens der Falasch Mura, der Äthiopier wohl jüdischen Ursprungs gezeigt, die in Armee und Gesellschaft zufriedenstellend integriert sind und – egal welche Hautfarbe – sich mit Fleiß und Zielstrebigkeit in höchste Positionen hocharbeiten können. Aber eben mit Arbeiten.

Zu den eingedrungenen 60.000 Afrikanern aus Sudan, Eritrea und vielen anderen afrikanischen Ländern gibt es hingegen keinen Bezug. Vom gelobten Land hat sich dort wohl hauptsächlich herumgesprochen, dass es noch eine relativ offene Grenze und im Alltag keine wirksamen Einwanderungsregelungen für eine derartige unerwartete Flut gibt.

Und so entlud sich letzte Woche der Ärger der eigentlichen Einwohner des südlichen Stadtteils von Tel Aviv: einfache Leute, arme Leute, alte Leute – hilflose Leute, die von der Politik im Stich gelassen werden.

Bei der Demonstration mit rund 1000 Teilnehmern ging es nicht komplett friedlich zu, allerdings gab es auch keine Verletzten auf irgendeiner Seite. Unverblümt spricht aber ein vermutlich moslemischer „Flüchtling“ aus, wohin die Reise wirklich gehen soll: weder Weiße noch Juden hätten ein Recht auf dieses Land und man würde es sich dann eben mit Gewalt nehmen. Eine Ankündigung, die die Eindringlinge auch nicht gerade willkommener macht.

Viel Öl ins Feuer gegossen haben darüber hinaus häufige und gravierende Verfehlungen der fast zu 100% männlichen Flüchtlinge: bereits tagsüber betrunken herumstolpern, Passanten belästigen sowie zahlreiche schwere Fälle von übelster Vergewaltigung und Brutalität.

Auch durchaus nicht ängstliche Israelis trauen sich im Dunkeln nicht mehr in diesen Stadtteil. Eine erste große Demonstration der verzweifelten Bürger dieses Distrikts ohne Hoffnung hatte es bereits Ende 2011 gegeben – allerdings ohne erkennbare Verbesserung. Im Gegenteil: zur Zeit schätzt man rund 2000 „Neuzugänge“ pro Monat…

Guy Nils Zalmanovich ist ein politischer Aktivist, der sich hier eine Veränderung der Verhältnisse zum besseren auf die Fahne geschrieben hat. Seine unverblümte Rede wurde auf der Demonstration gefeiert. Er empfielt auch gleich dem (sozialistischen) Bürgermeister Tel Avivs, doch für ein realistisches Verständnis für den Stadtteil und dessen Probleme am besten hier

zu wohnen, statt die einfachen Leute im Stich zu lassen.

In der Levinski-Synagoge im Stadtteil HaTikva in Tel Aviv gibt Zalmanovic PI zu den unter den Nägeln brennenden Themen ein Interview (in Englisch):

Schwer tut sich insgesamt die in Israel traditionell starke Linke mit dem Thema: einerseits sind es gerade die einfachen, unterprivilegierten Israelis wie in diesem Stadtteil, die auf die Linke zählen. Wenn diese dann allerdings zwischen den eigenen Leuten und Fremden entscheiden muss, liegen die Sympathien linksextremer Gruppierungen wie „Friedensblock“ oder „Friede jetzt“ letztlich doch wieder bei der Fernstenliebe.