Unter den vier großen Herausforderungen, vor denen die Europäer heute stehen, ist sie wohl am wenigsten tief ins allgemeine Bewusstsein vorgedrungen: die Bedrohung der Energieversorgung des Kontinents. Dennoch ist sie, wenn sie nicht gelöst wird, genauso folgenreich wie die anderen drei. Die da sind: die Schuldenkrise fast aller europäischer Staaten; die demographische Katastrophe des seit 40 Jahren anhaltenden Kindererzeugungs-Streiks; und die Zuwanderung von Millionen bildungsferner Menschen mit zum Teil aggressiven Ideologien aus Drittweltkulturen in das europäische Wohlfahrtsnetz. Wenn die Energiefrage nicht gelöst wird, drohen den Europäern jedoch Schäden, welche die aktuelle Griechenlandkrise als harmlos erscheinen lassen. (Fortsetzung auf Unterbergers österreichischem Blog!)

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11 KOMMENTARE

  1. Nun ja – andererseits ist der Energiebedarf der dominanten deutschen Industrien – der Sozial- und der Migrationsindustrie – auch nicht besonders hoch…

  2. Wir brauchen Atomkraftwerke der 4. Generation.
    Die „Erneuerbaren“ sind und bleiben Schönwetter Technologien. Wir leben halt leider nicht Äquator.

    Und natürlich werden die Moslems uns die Stromtrasse mal in die Luft sprengen. Das ist doch viel einfacher, als ein Atomkraftwerk anzugreifen!

  3. Macht Euch keine Hoffnung. Das Merkl fährt mit ihrer Energiewende Deutschland an die Wand. Und die Zipfelmütze ist mit Begeisterung dabei.

    Wir haben eben immer noch das „Endsieg-Gen“ in uns. Um uns rum wissen es eh alle: DIE ENERGIEWENDE IST GESCHEITERT“ ! Wir aber kämpfen weiter bis alles in Scherben fällt!

  4. Dann müssen wir eben im Dunkeln fernsehen, Hauptsache es kommen keine bööööhsen Atome aus der Steckdose.
    Und wie ein AKW (oder sonst was) funktioniert, muss der Grüne von heute ja auch nicht wissen.

  5. „Ein solches Blackout ist aber noch überhaupt nicht in der Vorstellungswelt der Europäer gelandet: Sie glauben nämlich, dass da in einer halben Stunde die Lichter wieder angehen werden; eine solche Kettenreaktion könnte aber in Wahrheit Teile des Kontinents über Tage lahmlegen.“

    Sie werden Glauben bis es Passiert !!!

    Der absolute Wahnsinn dabei ist das zu den Gläubigen auch so genannte Fachleute (EXPERTEN) gehören.

  6. Immer diese Panikmache!

    Ich vertraue ganz Frau Dr. Merkel. Sie ist eine erfahrene Wissenschaftlerin mit Rückgrat und klaren Visionen.

    Bisher hat sie noch jede Krise bravurös persönlich gemeistert. Wenn ich an ihre größten Herausforderungen denke:

    Die Schweinegrippe! Redet heute jemand noch davon? Oder das Ozonloch? Zuverlässig dank ihres Einsatzes geschlossen. Ägytische Kresse? Kein Thema mehr. Dioxin in Eiern? Gelöst! Waldsterben? Gestoppt. Und Fukushima ist auch schon aus den Schlagzeilen.

    Nein, durch ein paar Stromleitungen wird sich die Physikerin nicht beirren lassen.

  7. Wie bringt man einen grünen Gutmenschen dazu, aus dem regungslos erstarrten offenen Mund zu sabbern? Man erkläre ihm, daß die Atomkraft eine Kraft der Natur ist und so grün wie nur irgendwas. Uran ist in der Erdkruste ungefähr so häufig enthalten wie Zinn, also gar nicht mal selten. Es ist nur so fein verteilt, daß es bloß an wenigen Stellen vernünftig abgebaut werden kann. Das Hauptisotop hat eine Halbwertszeit von 4 1/2 Milliarden Jahren, also praktisch genauso lang wie die Erde alt ist. Wir haben daher noch genau halb soviel davon wie zur Zeit der Formation des Planeten. Jeder Zerfall eines Atoms erzeugt Wärme, die irgendwann an die Erdoberfläche dringt und so unsere Umwelt ganz direkt beeinflußt. Wer z.B. Erdwärme nutzt, der nutzt auch Atomkraft ganz direkt und ohne Umwege. Das einzige was wir nicht genau wissen ist, ob im Erdinnern die gleiche Urankonzentration herrscht wie in dem Teil, den wir bis jetzt untersuchen konnten, wir kennen also den genauen Anteil der natürlichen Atomenergie nicht. Das tut aber dem Prinzip keinen Abbruch. Der Rest ist Technologie und im Grunde auch nichts anderes als ein Windrad. Bei der Entsorgung kann man manches besser machen, aber für die religiöse Inbrunst der Ablehnung dieser Energieform fehlt jegliche Grundlage. Ich hatte bis jetzt leider nur einmal die Gelegenheit diesen Vortrag zu halten. Die Antwort war ohrenbetäubende Stille.

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