Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird heute der Internationale Karlspreis zu Aachen verliehen. Mit dem Karlspreis, der 1950 erstmals vergeben wurde, werden „Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben“.

(Von Jerez)

Auf der Website Internationaler Karlspreis zu Aachen heißt es:

Der Karlspreis wirkt in die Zukunft, er birgt gleichsam eine Verpflichtung in sich, aber eine Verpflichtung von höchstem ethischem Gehalt. Er zielt auf freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker, um in neu gewonnener Stärke die höchsten irdischen Güter – Freiheit, Menschlichkeit und Frieden – zu verteidigen, den unterdrückten und Not leidenden Völkern wirksam zu helfen und die Zukunft der Kinder und Enkel zu sichern.

Zum Namensgeber für den Preis wurde Karl der Große, der als erster Einiger Europas gilt und der Ende des achten Jahrhunderts Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte; damit wurde eine Brücke zwischen europäischer Vergangenheit und Zukunft geschlagen.

In der Begründung des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises an Bundesminister Schäuble heißt es:

In Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas und seiner Rolle als Ideengeber und wichtiger Akteur bei nahezu allen Integrationsfortschritten in den vergangenen drei Jahrzehnten und in Anerkennung seiner bedeutenden Beiträge zur Stabilisierung der Währungsunion und zur Vertiefung des Einigungsprozesses ehrt das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen im Jahre 2012 den Bundesminister der Finanzen Dr. Wolfgang Schäuble.

Das Karlspreisdirektorium arbeitet auf der Grundlage der (zwischenzeitlich ergänzten) „Proklamation von 1949“. Darin heißt es u.a.:

Da die Fortschritte der Menschheit immer von einzelnen genialen Persönlichkeiten ausgegangen sind, die sich trotz aller Widerstände ganz ihrer Idee hingegeben haben, muß es nützlich und förderlich sein, auf diese Männer als Vorbilder hinzuweisen, zur Nachahmung und zur Verwirklichung ihrer Ideen aufzufordern.

Daher haben eine Anzahl Bürger unserer Stadt Aachen ( … ) beschlossen, einen Internationalen Preis der Stadt Aachen zu stiften, der in Erinnerung an den großen Begründer abendländischer Kultur „Karlspreis der Stadt Aachen“ genannt werden soll. Er wird jährlich an verdiente Persönlichkeiten verliehen, die den Gedanken der abendländischen Einigung in politischer, wirtschaftlicher und geistiger Beziehung gefördert haben.

Mit der Preisverleihung an Finanzminister Schäuble wird – ungeachtet der dramatisch eskalierenden Krise rings um EURO und EU – wieder einmal ein Verfechter eines demokratisch nicht legitimierten europäischen Zentralstaates geehrt und ausgezeichnet. Angesichts der aktuellen Entwicklung in der EU dürfte selbst den Beteiligten die Problematik des Ganzen kaum verborgen bleiben.

Hier noch eine kleine Auswahl von Persönlichkeiten, die mit dem Karlspreis ausgezeichnet wurden: Im Jahre 1959 wurde der Karlspreis an George C. Marshall, während des Zweiten Weltkrieges Chef des Generalstabes und Leiter des Aufbaus der amerikanischen Armee sowie der strategischen Planung der Operationen der Alliierten und von 1947 bis 1949 amerikanischer Außenminister, verliehen. Karlspreisträger im Jahr 1955 war Sir Winston S. Churchill. Hier ein Auszug aus der damaligen Rede Churchills:

Wir würden unüberlegt und tadelnswert handeln, wollten wir versuchen, das Problem der europäischen Einheit ( … ) durch einen Gewaltstreich zu lösen. Wir müssen Gewalt mit jedem uns zur Verfügung stehenden Mittel vermeiden. Die einzige Einheit, die der Gewalt entspringen könnte, wäre eine Einheit von Asche und Tod.

Interessant auch ein Blick auf die Rede Seiner Majestät König Juan Carlos I. von Spanien, Karlspreisträger 1982, die im heutigen islam-freundlich geprägten Multi-Kulti-Deutschland so wohl kaum mehr denkbar wäre (Auszug):

Europa wird zur historischen Wirklichkeit auf Grund einer der weitreichendsten Entwicklungen im Mittelalter: der Teilung des Mittelmeerbeckens, Wiege und Kultur des Altertums, durch den Einbruch des Islams im siebenten und zu Anfang des achten Jahrhunderts. Das Mittelmeer ist nicht mehr das Maare Nostrum; es teilt sich in das Meer der Christen und das der Muselmanen. Das christliche Ufer sieht sich isoliert von einem Afrika, das die Ptolomäer, Philon oder der heilige Augustinus hellenisierten, romanisierten und christianisierten.

Trotz Zersplitterung, Privatinteressen, Rivalitäten und Machtkämpfen haben die europäischen Elemente dennoch als Faktoren der Einheit und Annäherung gewirkt: das christliche Erbe, die Erinnerung an Rom und seine Einheit, seine Weltsprache als Kultur- und Liturgieträger, das römische Recht und der Sinn für Autorität jenseits von Gewalt, der Drang nach individueller Freiheit und persönlicher Loyalität als germanischer Beitrag aus dem Mittelalter.

Auf der Basis dieser Prinzipien hat sich Europa jahrhundertelang mit dem Islam auseinandergesetzt, manchmal auf friedfertige Art und zuweilen im Kampf. Es vereinigte in sich nicht nur die jüdische Tradition des Christentums, sondern auch die Präsenz stimulierender jüdischer Kräfte, die manchmal als fruchtbar Bejahung fanden oder auch abgelehnt wurden.

Abschließend ein kurzer Blick auf die von der EU veröffentlichte Rede von Michel Barnier, Mitglied der Europäischen Kommission, anlässlich der Preisverleihung an Minister Schäuble. Barnier nimmt darin u.a. Stellung zum Erstarken nationaler Parteien in Europa. Auszüge:

Damals (in einer Rede am 09.05.2011, Anm. d. V.) habe ich insbesondere auch den europaweiten Aufstieg populistischer Bewegungen angesprochen, die eine Rückkehr zum nationalen Denken und das Ende des europäischen Projekts wollen.

Ein Jahr danach scheinen die jüngsten Wahlen in Griechenland und – wenngleich in geringerem Umfang – auch in Frankreich diesen Trend zu bestätigen.

Meiner Überzeugung nach können wir gegen die Ideen dieser Bewegungen nicht ankämpfen, indem wir ihren Wählerinnen und Wählern mit Missachtung begegnen. Wir müssen ganz im Gegenteil Antworten auf ihre Fragen geben und auf ihre Sorgen reagieren, indem wir ihnen ein überzeugendes Projekt präsentieren.

Indem wir nicht weniger Europa anstreben, wie es die Populisten wollen, sondern mehr Europa. Ein wagemutigeres, demokratischeres und menschlicheres Europa.

Der Zulauf der griechischen oder französischen Wähler zu extremistischen Parteien hat seinen Grund auch in Bedenken bezüglich der europäischen Reaktion auf die Krise. Mit mutigen, entschlossenen Maßnahmen ist es uns gelungen, einen Zusammenbruch zu verhindern. Den Bürgerinnen und Bürgern ist derzeit aber nur schwer zu vermitteln, welchen Weg wir einschlagen wollen, um Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand wiederherzustellen.

Im Interesse eines starken Europas ist es aber vor allem wichtig, die Bürgerinnen und Bürger stärker einzubinden, für die Europa häufig ein bürgerfernes demokratisches Gebilde ist. Wir müssen diese „abgehobene“ Demokratie wieder in den realen öffentlichen Raum zurückholen.

Hierfür brauchen wir mehr Demokratie an der Basis. Insbesondere müssen die Regionen und Kommunen besser in die Entscheidungen auf EU-Ebene und in die konkrete Umsetzung des neuen Konzepts der „europäischen Bürgerinitiative“ eingebunden werden.

In der Rede fehlt jeglicher Kommentar zu den Ursachen der Krise. Darüberhinaus klingen die Aussagen in Richtung Demokratie schwerlich nach echten Demokratieprozessen. Vielmehr kommen Erinnerungen auf an das von Lenin seinerzeit entwickelte Prinzip „Demokratischer Zentralismus“.

Anmerkung des Verfassers. Die Höflichkeit gebietet es, Finanzminister Schäuble zur Preisverleihung zu gratulieren. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch.

Gleichwohl bleibt ein verstörendes Gefühl. In einem alten Antikriegs-Film gibt es folgende Szene: Der Oberbefehlshaber der eingeschlossenen 6. Armee in Stalingrad wird kurz vor der Kapitulation befördert. Zum Adjutanten, der ihm das Telegramm über die Beförderung aushändigt, sagt er: „Danke, dass Sie mir nicht gratuliert haben“.

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54 KOMMENTARE

  1. Was soll es. Wenn Kriegstreiber Nobelpreis bekommen, warum nicht. Diese selbstherrlichen „Eliten“ wollen halt noch möglichst viel abräumen, bevor sie vor Gericht kommen.

  2. Dieser Schnapsnasenclown hat sich wahrlich um Europa verdient gemacht. Um das Europa der Reichen und der Mächtigen. Er tritt für die Abschaffung der Unterschiede der einzelnen Völker ein, die das Leben so lebenswert machten. In Jahrzehnten wird sich herausstellen, vielleicht auch schon früher, dass dieser armeslige Wurm, für den Untergang des Abendlandes mit verantwortlich ist!

  3. Da verschachert jemand ein ganzes Volk und bekommt dafür „am Ende“ noch einen Preis.Dieser Mensch scheint mir verbittert und er geniesst seine Macht über uns.
    Den Schaden den er und seine Kumpane anrichten ist niemals wieder gut zu machen.

  4. Schäubles Karlspreis ist nicht der
    Ausdruck des Volkswillens, sondern
    der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.
    Mag dieser in bildungsfernen Schichten in Ermangelung fundierten Wissens durchaus populär sein, einer kritischen Begutachtung durch das gebildete Bürgertum wird Schäuble nicht standhalten können.
    Die höchsten irdischen Güter –
    Freiheit,
    Menschlichkeit
    und Frieden – zu verteidigen, den unterdrückten und Not leidenden Völkern wirksam zu helfen und die Zukunft der
    Kinder und Enkel zu sichern – Schäubles
    innovativer Weg um Banken zu subventionieren ?
    Dieser oben genannte Bericht ist die Bankrotterklärung eines Landes,schlimmer
    kann dies nicht beschreiben werden.
    Wo immer die Verbindung zwischen Beitrag
    und Belohnung, zwischen Leistung und Nutzen oder Kosten und Ertrag zerschneidet, ist der Hauptantriebsriemen jenes Generators zerstört, der Moral erzeugt.
    Dennoch erfreut das viele Menschen, dass
    dieser nur sitzend aggieren kann.

  5. Wenn während der Vereihung ein Brummen zu hören ist, dann liegt das daran, dass Karl der große in seinem Grab rotiert.

  6. Die Geschichte wird ein extrem schlechtes Urteil über ihn sprechen, wage ich vorauszusagen.

  7. Nanu Schaeuble ? … sonst bekommt doch immer nur einer die Preise. Wie hier . Da hat sich mal wieder Thomas Bellut irgend so einen Karlspreis für Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart selbst geschenkt. Weil er als GEZ und sonstwas so doll verantwortungsvoll nur ethisches Gehalt bezieht und jede austauschbare Floskel dafür jederzeit präsentieren kann. Auch Freiheit, Menschlichkeit und Frieden liegen ihm dermassen stark im Magen, dass er mit ihnen, um sie zu schützen und verteidigen, das macht, was er früher ständig mit seinen Frauen und Freundinnen machte.

  8. ..er (der Karlspreis) zielt auf den freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker…

    ..die Betonung liegt hier vor allem auf dem Aspekt „des freiwilligen Zusammenschlusses“ der europäischen Völker! Das ist schon so grotesk und verlogen, dass einem die Worte fehlen!

    Die Völker Europas sind auf dem besten Wege „zwangsvereinigt“ zu werden – und zwar koste es was es wolle – ohne Rücksicht auf Verluste! Genau wie der Euro, der auch nur eine „Zwangs-Währung“ für die europäischen Völker darstellt…

    Der Untergang unseres bis dahin gut funktionierenden Europas wird ganz bewußt und gezielt vorangetrieben – und dieses Politiker-Gesindel schwafelt noch von Freiwilligkeit, Menschlichkeit und Frieden, von der Sicherung der Zukunft unserer Kinder und Enkel…

    Vor der EU und vor dem Euro und vor der Auflösung der Grenzen haben die europäischen Länder friedlich nebeneinander gelebt..kein demokratisches europäisches Land hätte je ein anderes demokratisches europäisches Land weder angegriffen noch sonst irgendwie bedroht…heute nach dieser „Freiwilligkeit“ -ist praktisch jedes Land dem anderen Land mehr oder weniger feindlich gesinnt!

    Sieht so ein ein freiwilliger europäischer Zusammenschluss der Völker aus? Ich sage NEIN zu dieser Art von Europa – denn darauf kann ich sehr gerne verzichten!

    Deutschland und Europa werden langfristig zunächst nur eine Zukunft haben können, wenn eine Rückkehr zur nationalen Unabhängigkeit der einzelnen Staaten, der Wiedereinführung der eigenen Währungen und der Sicherung seiner jeweiligen Landes-Grenzen erfolgt.

    Und wenn dann eventuell in weiteren 20 Jahren soweit alles „passt“ – dann kann man nochmals das Wort „Freiwilligkeit“ neu definieren und einen neuen Anlauf für eine EU starten, welche dann wirklich freiwillig ist…

  9. Die Verteidiger der Freiheit werden als Nazis beschimpft, und die Verräter überhäufen sich gegenseitig mit Orden und Medalien.

  10. Den Karlspreis gibt es für Politiker, die bereit sind, Ihre nationale Identität aufzugeben und die dafür Ihr Volk veraten. Auf gut Deutsch gesagt, ein Preis für vaterlandslose Gesellen!

  11. In der Begründung des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises an Bundesminister Schäuble heißt es:
    Da die Fortschritte der Menschheit immer von einzelnen genialen Persönlichkeiten ausgegangen sind, die sich trotz aller Widerstände ganz ihrer Idee hingegeben haben, muß es nützlich und förderlich sein, auf diese Männer als Vorbilder hinzuweisen, zur Nachahmung und zur Verwirklichung ihrer Ideen aufzufordern.
    ——————-
    So wie von einer einzigen Persönlichkeit Fortschritte für die Menschheit ausgehen können, genauso können auch von einer einzigen Persönlichkeit verheerende Rückschritte für die Menschheit ausgehen.

    Ob Europa Fortschritt oder Rückschritt bedeutet, das ist in meinen Augen gar nicht so klar. Gerade eben habe ich mir das Video über Brüssel angesehen, und ich habe selbst in den letzten Jahren erfahren, wie sich Paris teilweise sehr negativ verändert hat. Und über die Veränderung der deutschen Städte brauchen wir nicht zu reden. Das ist ja das tägliche Brot bei PI.

    Die Milliardenbeträge für Griechenland waren doch eigentlich für die Katz, oder irre ich mich da? Natürlich wird das jetzt schön geredet, wie immer bei Politikern. Sie halten uns alle für doof. Aber ich halte die meisten Politiker auch für doof. Bei der Verleihung des Karlspreises von „genialen“ Persönlichkeiten zu reden, nein, so bitte nicht! 🙄

  12. #15 menschenfreund 10
    Auch wenns nur ein paar hundertmillionen EURO sind; Mutti hat gestern schon wieder nachgelegt, indem sie unser Geld in das islamversiffte Afghanistan verschafft!
    Einfach Abschaum, diese Politiker!

  13. Schäuble hat den Karlspreis schon seit Jahren verdient – er macht gute Arbeit, daher meinen Glückwunsch!

    Indem wir nicht weniger Europa anstreben, wie es die Populisten wollen, sondern mehr Europa. Ein wagemutigeres, demokratischeres und menschlicheres Europa.

    Dieses Zitat hätte 1:1 von mir stammen können – dem ist nichts hinzu zu fügen! Ausgezeichnet.

  14. Die ganze Miesere Europas wird in diesen wenigen Auszügen vorangegangener Preisträger sichtbar: wir haben keine Politiker, keine kluge Führung mehr. Es ist nur noch ein sinnloser Hühnerhaufen, der gackernd durch einander rennt, keine Ziele hat, außer fressen, fressen, fressen.
    Und so wie ein Hühnerstall der nicht ausgemistet wird zum Himmel stinkt, so verrottet ist Europa. Ohne Zusammenhalt, keine inneren Werte, es ist nicht zusammengewachsen, es ist „zusammengefügt“ von Leuten, die nur sich selbst verpflichtet sind.
    Herzlichen Glückwunsch, Herr Finanzminister Schäuble!

  15. #18 Euro-Vison (17. Mai 2012 09:29)
    Wir wissen ja, wie genau Politiker über die Einzelheiten von Europa Bescheid wissen, wenn Sie über die Milliarden abstimmen/müssen. Viele Politiker können nicht einmal den Betrag in Euro nennen, weil sie von diesen horrenden Beträgen überhaupt keine Vorstellung mehr haben und nicht mehr durchblicken und gar nicht wissen, wofür das Geld eigentlich ausgegeben wird. Vielleicht bekommen Sie, Herr Euro-Utopi, ja auch ein paar Euros von diesem Geld (und auch von türkischem Geld?). Das würde mich nicht wundern.
    Sie nennen das Europa dann „wagemutig, demokratisch, menschlich“. Ja, von Ihnen hätte ich auch nichts anderes erwartet. 😎

  16. Anmerkung des Verfassers. Die Höflichkeit gebietet es, Finanzminister Schäuble zur Preisverleihung zu gratulieren. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch.

    Es gibt „Persoenlichkeiten“ da verbietet sich jede Hoeflichkeit, denen gibt man nicht einmal die Hand oder erbietet ihnen einen Gruss! Oder haette der Verfasser Adolf Hitler aus Hoeflichkeit auch zur Machtuebenahme gratuliert?

  17. Karl der Große würde solche Gestalten und ihr anhängendes Geschnetz, die Volk und Land durch Verrat hintergehen, mit Feuer und Eisen bekämpfen. :mrgreen:

  18. #18 euro-vision,

    oh, Mann, das gibt es auch noch?
    Wo bitte ist Europa seither demokratischer geworden? Gleichgeschaltet und lobbyhörig, ohne Menschlichkeit und voll von Verachtung für die Nationalitäten ist diese Eurokratendiktatur.

    Ist es menschlich, daß Europa mit Zuwanderen aus Afrika und Nah-Ost überschwemmt wird? Wird damit nicht bewußt in Kauf genommen, daß es irgendwann zu Progromen um die Verteilung der verbleibenden Güter kommen wird?

  19. Da fehlen mir ja fast die Worte. Dieser Mann schmeißt das Geld mit der Baggerschaufel raus und ja bekommt dafür noch einen Preis. Ja und die Überwindung der Teilung Europas hat ja sehr viel gebracht sehr viele Schulden.

  20. #18 Euro-Vison (17. Mai 2012 09:29)
    Schäuble hat den Karlspreis schon seit Jahren verdient – er macht gute Arbeit, daher meinen Glückwunsch!

    Indem wir nicht weniger Europa anstreben, wie es die Populisten wollen, sondern mehr Europa. Ein wagemutigeres, demokratischeres und menschlicheres Europa.

    Dieses Zitat hätte 1:1 von mir stammen können – dem ist nichts hinzu zu fügen! Ausgezeichnet.
    ————————————————————

    Da spricht das wahre interNAZI Sozialisten Herz. Ein wahrer Cheerleader_in der €UdSSR.
    Warum suchst du dir denn nicht eine Bleibe in Brüssel- Molenbeek du Kommunisten Pussy !

    http://www.youtube.com/watch?v=X0fRs7lE0Jo

    Du scheinst ja richtig geil zu sein, auf die „wagemutigere demokratische und menschlichere“ €uro- Sharia. Dir geht’s wohl zu gut in deinem Rotweingürtel Milieu, was ? Dich hat wohl schon wieder eine Euro-Vison heimgesucht, was ? 👿

  21. Karlspreis in Aachen, wo unbescholtene Bürger wegen ihrer politischen Überzeugung verfolgt, diskriminiert und mit Berufsverbot belegt werden.
    Dieses Land wird unter der organisierten politischen Kriminalität der Sozialisten und Grünschnäbel zu einer entmündigten und ausgeplünderten Provinz der neuen EUdSSR. Dann geht die Umwandlung zum islamischen Kalifat durch die Demografie getrieben wie von selbst….
    Es sei denn, wir ALLE tun was dagegen!

  22. Der Baumeister der EU-Diktatur wird geehrt.
    Wie geht es eigentlich Waffenschieber Schreiber, Herr Schäuble?

  23. Nie war soviel Zwist, Unmut und Zwietracht unter uns Europäern.
    Ja – man redet viel von der europäischen Dividende: „Frieden“. Erreicht aber, dank Fiskal- vor Bürger-Union, glatt das Gegenteil.
    Das Schlimmste daran ist der Umstand, daß dieser immense Fehler nicht revidiert wird. Als weiter ins Verderben – die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Deutsche GRÖFAZ-Idotie 2.0!

  24. Der internationale Karlspreis zu Aachen ist,
    wieder ein Konstrukt den die Menschheit nicht brauch.

    Im Grunde geht es darum, dass sich die Stifter und der jeweilige Preisträger zusammen öffentlichkeitswirksam abfeiern.

    Mit oder ohne Preis, an der Wirklichkeit ändert sich nichts. Wir haben in Europa massivste Probleme.

    Ob Staatsverschuldung, Bildung, Einwanderung
    oder MeinungsUNfreiheit.

    Dieser Preis ist sowas von überflüssig.

    Im Sinne von Preis, den zahlen wir, unsere Kinder und Enkel für die Politik von Herr Schäuble und co.

  25. Eher ist er der Totengräber Deutschlands mitsamt der nächsten Generationen.
    Aber macht euch nichts daraus bei uns in Österreich bekommen auch die größten Gau..er das große Ehrenzeichen der Republik verliehen noch dazu von einem Präsidenten der eine eigenartige Vita hat.http://www.kuthumi.at/uploads/pretterebenr-bp_fischer.pdf
    „““ Wenn ein Obama den Friedensnobelpreis erhält ,ist es ein Zeichen ,dass solche EHRUNGEN nichts Wert sind „“““

  26. Na klar demokratischeres Europa. Ganz toll, Deutschland versinkt in Anarchie, genauso wie alle anderen europäischen Staaten, aber Hauptsache, die Eu-Diktatur, was anderes ist das nämlich nicht, ist so demokratisch, dass diejenigen, die man innerhalb der Nationalpolitik gerne loshätte, in die Eu abgeschoben werden. Was das mit Demokratie zu tun hat, soll mir mal jemand erklären.

  27. #16 menschenfreund 10

    SUDOKU = Schäubles (heimliche)jetzt aber publik gewordene Spielleidenschaft 😆

    Als er das letzte Mal gespielt hat, (im Bundestag) ging es doch tatsächlich um Millarden für den EU Rettungsschirm 😯
    Und einige aufrechte Politiker haben dagegen geredet, das interessierte den Schäuble aber keinen Deut…. er wusste ja bereits, wie die Abstimmung verläuft.

    Und wenn der ESM zum Tragen kommt :mrgreen: gibt es ja sowieso keine Abstimmungen mehr und er kann wohlgemut seinem Hobby „Sudoku“ nachgehen. Ev. kann er mit diesem Spiel den nächsten Preis einsacken 😆

  28. Ein verdienter Preis für einen tollen Mann.

    Als Finanzmimnister oder Innenminister zwar unfähig und stets überfordert, aber als Rollstuhlfahrer! Alle Achtung. Wer kann sich schon solche Pensionen ergattern? Alleine dafür verdient er schon den Preis.

  29. #18 Euro-Vision

    Haha, guten Tag Herr Barroso. Auch wieder unterwegs um uns alle zu belehren, wie ACH so demokratisch die EU ist ?? 😆

  30. Der im Grab rotierende Carolus Magnus fordert eine Umwidmung des Preises in EUnuchen-Preis.

  31. Eine Vereinigung Europas ist notwendig, aber keine Zwangsvereinigung von oben, sondern ein freiwilliger Zusammenschluß der unterschiedlichen Nationalstaaten Europas. Damit die Zwangsvereinigung von oben funktioniert müssen die Nationalstaaten durch geförderte Masseneinwanderung ihres Nationalcharakters verlustig gehen. Der Begriff der Nation wird zum Tabu erklärt. Alle die dem widerstehen wollen, werden mindestens als populistisch eher aber als rechtsextrem diffamiert. Um die jetzige diktatorische Züge tragende Politik und Massenmedien zu verändern, werden nationale Parteien benötigt, die nicht einfach gegen alles Fremde sind, sondern das Fremde im Rahmen ihres Nationalbewußtseins zu lassen, aber auf vollständiger Integration / Assimilation bestehen, deren eine Hauptbedingung die vollständige Sprachbeherrschung ist. Um religiöse Konflikte zu vermeiden, sollte das Tragen auffälliger religiöser Symbole in der Öffentlichkeit verboten werden.
    Es muß jedem klar sein, dass 4 Millionen Moslems in Deutschland, auch wenn man es sich vielleicht innerlich wünscht, nicht nach Hause geschickt werden können. Separatistische Strukturen bei ihnen sollten aber zerschlagen und nicht hofiert werden. Die Scharia darf keine Chance bekommen.

  32. @ #9 wolfi (17. Mai 2012 08:53)

    Hier ein Ausblick, zu was die Finanzpolitiker fähig sind; in Italien sind sie schon auf Mafia-Niveau:
    Italien geht brutal bei der Geldeintreibung vor.

    Die „Regierung Monti“ ist nicht von einem einzigen Italiener gewählt worden. Sie ist nichts anderes als eine Protektorats-Herrschaft nach Brüssels Willen.

    Don Andres

  33. Apropos Merkel und Schäuble im Griechenlandrettungswahn…

    Griechenland vergammelt:

    Donnerstag, 17. Mai 2012, 09:51 UHR, Bild Newsticker
    Schafskäse wegen Keimverdachts zurückgerufen

    Wiesbaden – Wegen einer möglichen Verunreinigung mit Keimen wird der griechische Schafskäse „Manouri“ der Marke „Greco“ zurückgerufen. Betroffen sein kann das Produkt mit der Bezeichnung Molkeneiweißkäse, Doppelrahmstufe in der 200-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.9.2012, wie das hessische Verbraucherschutzministerium in Wiesbaden mitteilte. Verpackt wurde der Käse für „SHM Hellas – Pilion S.A.“. Bei Kontrollen des Vertreibers aus Altenstadt (Wetteraukreis) sei der Verdacht aufgekommen, dass der Käse mit „Listeria monocytogenes“ verunreinigt sein könnte.

    Wenn Griechenland endlich ganz am Boden liegt, wird es Angela IM Erika Merkel dem Großturk Erdogan feierlich übergeben.

  34. @ #18 Euro-Vison (17. Mai 2012 09:29)

    Dieses Zitat hätte 1:1 von mir stammen können – dem ist nichts hinzu zu fügen! Ausgezeichnet.

    Na, dann hoffe ich, daß beim nächsten Mal Ihnen der Karls-Preis verliehen wird.
    Apropos Ihr Nick „Euro-Vision“. Ich zitiere Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“
    (Quelle: Im Bundestagswahlkampf 1980. Von Schmidt auf Anfrage bestätigt in einem Brief vom 26. Februar 2009 an die Fachschaft Sozialwissenschaften, St.-Ursula-Gymnasium, Attendorn).
    Eine erfolgreiche Rekonvaleszenz (ich fürchte, sie wird schmerzhaft werden) wünscht

    Don Andres

  35. Da ischt doch jetzt der Weg frei für weitere 211 Mrd. Aber dabei bleibts dann wirklich!
    (2 Wochen lang)

    Der griechische Oppositionelle nennt das ganze ein Verbrechen! – ein Verbrechen

  36. Preise sind nur noch Schall und Rauch. Bambi für Bushido, Friedensnobelpreis für Obama, Steiger-Award für Erdogan…

    Daran sieht man wie weit forgeschritten die ZZersetzung jeglicher Moral bereits ist.

    Ich denke, dass es Leute gibt, die diese Preise kaufen und dann bestimmen, wer ihn bekommt. Reiche Saudis, Chinesen – wer auch immer Interesse an der Zersetzung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und Europa hat.

  37. Ich glaub‘, der Schäuble ist
    ein Teil von jener Kraft,
    die stets das Gute will (oder so tut)
    und stets das Böse schafft.

  38. Der Karlspreis wirkt in die Zukunft, er birgt gleichsam eine Verpflichtung in sich, aber eine Verpflichtung von höchstem ethischem Gehalt. Er zielt auf freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker, um in neu gewonnener Stärke die höchsten irdischen Güter – Freiheit, Menschlichkeit und Frieden – zu verteidigen, den unterdrückten und Not leidenden Völkern wirksam zu helfen und die Zukunft der Kinder und Enkel zu sichern.

    Jetzt muss man mir nur noch erklären, wessen Kinder und Enkel eine gesicherte Zukunft erhalten sollen.

    Die Kinder und Enkel der europäischen Völker können damit ja schlecht gemeint sein, denn deren Zukunft wird zum Einen gerade mit einer generationenübergreifender Schuldenlast nachhaltig belastet und zum Zweiten wird der Lebensraum unserer Kinder und Enkel gerade von den Regierungen Europas an eingewanderte und kulturinkompatible Fremdvölker umverteilt, die auch noch Land und Gesellschaft gegen den Willen der Eurpäischen Völker umgestalten wollen, dürfen und sogar sollen.

    Dazu hätte man die Völker Europas, unter Anderem auch das Deutsche Volk, mal fragen sollen, ob sie das auch so wollen.

    Also, ich weiss ja nicht, ob ich die Volksabstimmung nur verschlafen habe oder ob meine Freiwilligkeit als freies Individuum und Angehöriger des Deutschen Volkes von meiner Regierung in derselben Art vorausgesetzt wurde, wie die Feudalherren der Vergangenheit die Freiwilligkeit ihrer Leibeigenen vorausgesetzt haben, indem den Leibeigenen einfach gesagt wurde, es sei für sie alternativlos, für ihre Herren zu arbeiten und mit dem Lohn zufrieden zu sein, den ihnen die Herren vom Erarbeiteten überlassen.

  39. Preise bekommen grundsaetzlich die, die sie noetig haben. Diese Preise haben in der Regel nichts mit erbrachten Leistungen zu tun, noch nicht einmal mit der vielzitierten „Lebensleistung“. Sie stellen vielmehr einen Ersatz fuer die Entbehrungen und die Vereinsamung des Spitzenpolitikers auf dem Karriereweg nach oben dar. Ganz hoch kommt nur der, der jede, aber auch jede Schwaeche seiner Konkurrenten nutzt, jemand, der keine Freundschaften respektieren wuerde. Was es ihm leichter macht, ist, erst gar nicht welche einzugehen.

    Nun sitzt er da oben, ist einsam, frustriert, autistisch. Was liegt da naeher, als ihm eine kleine Freude zu machen, ein Betaeubungsbonbon zu verabreichen, das alles ein bisschen ertraeglicher macht? Ausserdem – bei Gelegenheit wird er sich erinnern, wem er das zu verdanken hat, wird den Helfer von einst zum „Freund“ adeln und seinerseits ein bisschen „helfen“.

  40. #23 Abu Sheitan (17. Mai 2012 09:52)

    „Als Schäuble von der Preisverleihung erfuhr, soll er einen Hustenanfall gehabt haben, der sich wie “gollumgollum” angehört habe.“

    In meiner Bilderschau, die im Ruhezustand über meinen Bildschirm wandert, kommen mehrere Gollum-Schäuble-Karikaturen vor. Phosphorus & Co. von hartgeld.com sind eine hervorragende Quelle für dergleichen.

    Die volksfernen Eliten überhäufen sich gegenseitig mit Preisen und Ehrenbekundungen. Uns mundtot gemachten Bürgern bleibt nur der Galgenhumor und Spott über derlei selbstverliebtes Gesindel.

  41. #42 Don Andres (17. Mai 2012 12:55)

    @ #18 Euro-Vison (17. Mai 2012 09:29)

    Dieses Zitat hätte 1:1 von mir stammen können – dem ist nichts hinzu zu fügen! Ausgezeichnet.

    Na, dann hoffe ich, daß beim nächsten Mal Ihnen der Karls-Preis verliehen wird.
    Apropos Ihr Nick „Euro-Vision“. Ich zitiere Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.”
    (Quelle: Im Bundestagswahlkampf 1980. Von Schmidt auf Anfrage bestätigt in einem Brief vom 26. Februar 2009 an die Fachschaft Sozialwissenschaften, St.-Ursula-Gymnasium, Attendorn).
    Eine erfolgreiche Rekonvaleszenz (ich fürchte, sie wird schmerzhaft werden) wünscht

    Don Andres

    Der Hinweis ist nicht sehr originell – habe ich jetzt schon 100-mal hören müssen. ich behaupte hingegen, dass jeder intelligente Mensch Visionen hat und auch der Ex-Kanzler hat mit dem franz. Präsidenten an der gemeinsamen Zukunft und dem Haus Europa gearbeitet – auch er hatte und hat also Visionen. Ohne Visionen gäbe es weder die Aufklärung, noch die USA, die Menschenrechte, das internationale Recht, die NATO die UN und auch nicht die EU und den Euro. Jeder Errungenschaft startete als Vision weniger, die dann Realität wurde. Die Vision eines geeinten Europas ist übrigens sehr alt, es hat sie IMMER gegeben, weil die alten Europäer gesehen und erlitten haben, wie ihre Welt ohne ein geeintes Europa aussieht: rottriefend von Blut, Krieg und Gewalt!

  42. #36 Simbo (17. Mai 2012 11:20)

    #18 Euro-Vision

    Haha, guten Tag Herr Barroso. Auch wieder unterwegs um uns alle zu belehren, wie ACH so demokratisch die EU ist ??

    Nein, aber ich glaube, dass sie demokratischer ist, als hier oft behauptet wird und dass der Demokratisierungsprozess weiter gehen wird. Einige tun ja so, als sei der Endpunkt der europäischen Einigung schon erreicht, wir befinden uns gerade in einer Zwischenphase. Statt zu meckern und zu kritisieren, sollte jeder nach seinen Möglichkeiten am gemeinsamen Europa arbeiten. Es ist unsere einzige Chance, dieses Jahrhundert also eigenständige Kraft zu überstehen. Das kann sich doch auch jeder logisch erschließen, der sich mit internationaler Politik und Wirtschaft auskennt.

  43. #50 Euro-Vison (17. Mai 2012 19:51)

    Die Vision eines geeinten Europas ist übrigens sehr alt, es hat sie IMMER gegeben, weil die alten Europäer gesehen und erlitten haben, wie ihre Welt ohne ein geeintes Europa aussieht: rottriefend von Blut, Krieg und Gewalt!

    Ööööhhhmmm….Wie war das mit Ursache und Wirkung?

    Rottriefend von Blut, Krieg und Gewalt war Europa ja nur, wenn ein irrer Visionär mal wieder seinen Traum von einem Grosseuropa verwirklichen wollte.

    Und mit Gewalt, Krieg und Blut haben auch diese irren Visionäre an ihrer Vision festgehalten, wenn Freie Völker in einer urdemokratischen Entscheidung ihre Freiheit eingefordert und durchgesetzt haben.

    Nicht Freie Bürger als Angehörige Freier Völker auf ihrer Erdscholle stehen in der Verantwortung für ein vor Gewalt, Krieg und Blut rottriefenden Europa sondern die Visionäre.

  44. Natürlich soll es mit aller Macht ein vereintes Europa geben und so wird es wohl auch kommen.
    Allerdings ohne Europäer, die werden trotz dieser alten Idee komischerweise so pö a pö abgeschafft, denn man weiß, das man alte Völker nie so total unter einen kompletten Hut bekommen wird.
    Die zukünftigen Gemetzel mit den Restbeständen der Ureinwohner und all den zig „Einwanderern“ in den ja ach so leeren und weiten europäischen Raum, wird man moralisch verkraften.
    Danach hat man es dann mit leichter steuerbaren Moslems zu tun, Hauptsache, die erste Etappe der Globalisierung ist erreicht.
    Kriege zwischen den alten europäischen Völkern hat man dann natürlich gleich mit ausgeschaltet, denn es gibt diese Völker ja dann nicht mehr.
    Auf die Idee, das die alten europäischen Völker vielleicht auch ohne Totalvereinigung – nach den Erfahrungen des letzten Jahrhunderts – friedlicher miteinander umgehen würden, hätte man natürlich auch kommen können. Dazu hätte eine EWG ausgereicht.
    Ein Schiff mit vielen guten Schotts ist sicherer als ein Riesenkahn mit nur einer dünnen Außenhülle.

  45. Die Vision eines geeinten Europas ist übrigens sehr alt, es hat sie IMMER gegeben ……

    Ja, es hat immer das Bestreben autokratischer Machthaber nach größtmöglicher Ausdehnung des eigenen Herrschaftsbereiches gegeben. Was für Namen fallen einem da ein?: Karl der Große, Napoleon Bonaparte, die russischen und die habsburgischen Kaiser, Adolf Hitler, Josef Stalin, Josip Broz Tito ……

    Diese politischen Wunschgebilde konnten oft nur mit harter Hand zusammengehalten werden. Die jeweils nicht dominierenden Völker haben diese Großreiche meist als Völkergefängnisse empfunden und sich selbst demzufolge als unter Fremdherrschaft stehend. Schwindet die politische Macht, die diese Konglomerate zusammengehalten hat, so gehen die Völker ihres eigenen Weges. Das scheint eine Art soziologischer Gesetzmäßigkeit zu sein. Aber was ist daran schlecht? Die einzigen, die darunter leiden, sind diejenigen, die selbst möglichst viel Macht zusammenraffen wollen.

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