Die SPIEGEL-Druckausgabe macht gerade Werbung für sich mit dem Satz „Die Konferenz, vor der Politiker zittern“. Damit meint das Blatt seine eigene Redaktionskonferenz. Dazu schreibt der Tagesspiegel trocken: Merkel & Co dürfte beim Gedanken an den „Spiegel“ vor Schreck kaum die Stulle aus der Hand fallen. Die verkauften Exemplare gehen zurück, die Abonnenten schrumpfen, allerdings verzeichnet SPIEGEL Online mehr Klicks, obwohl dort auch meist nur langweiliger Senf in Pitzke-Qualität steht und vergeblich versucht wird, irgendein Thema zu setzen. Näheres zu den Zahlen im Tagesspiegel!

(Spürnase: Hausener Bub!)

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

43 KOMMENTARE

  1. Eine Insolvenz und die Abwicklung des Spiegel durch einen Gerichtsvollzieher, über die live berichtet wird, wäre mir eine Flasche Söhnlein Brillant wert 😀
    Das sage ich sogar als ehemaliger Abonnent.

  2. Vielleicht war der Spiegel früher mal beschlagen, aber jetzt scheint er blind zu sein. Jetzt reflektireren nur noch seine Leser.

  3. Klasse Sache, der FR geht es nicht besser. Politisch-korrekt zahlt sich langfristig nicht aus.

  4. Kein Wunder, dass man jetzt sogar eine Carrera-Bahn vom Spiegel geschenkt bekommt, wenn man 7 Ausgaben testet. Die haben echt Panik vor der totalen Einflusslosigkeit.

  5. Man sieht auf dem Bild auch ganz deutlich, wie Angie zittert und wie ihr der Angstschweiss auf der Stirn steht 🙂

  6. Mich wundert eher das es überhaupt noch
    Totholz-Zeitungen und Magazine gibt.

    Bsp:
    Der Spiegel kostet €4.- pro Heft.
    Macht pro Monat €16.-
    mobiles Internet gibt es schon für €10.-

    Kewilmacht für den Rückgang auch politische Gründe verantwortlich. Aber ich denke es ist schlicht unwirtschaftlich sowas zu kaufen, zumal man auch noch ein 1Pfund Altpapier mit sich rumschleppen muß.

  7. … Abonnenten schrumpfen…

    Aus medizinischer Sicht sollte man diesen Aspekt mal kritisch durchleuchten…

  8. Früher ging ich meilenweit für den Kauf des ehemaligen Nachrichtenmagazins.

    Heute giere ich nach dem nächsten Bericht von PI/Kewil.

  9. Es wäre mal interessant, die Korrelation zwischen sinkender Print-Auflage und steigenden Klickzahlen von Spiegel-Online zu untersuchen.

    Dabei wäre zu betrachten, ob dies eine reine Substituierung ist oder ob steigende Onlineklicks tatsächlich eine andere Qualität haben wie in dem Beitrag erwähnt. Das würde dann tatsächlich bedeuten, dass die sinkende Printauflage dramatischer zu bewerten ist. Das wäre mal ein Thema für eine Diplomarbeit in BWL, würde mich auch rein beruflich interessieren.

    Auf jeden Fall fällt beim Sinken der Printauflage ins Gewicht, dass damit die Einnahmen aus Werbeanzeigen (aus denen gefühlt mindestens ein Viertel des Hefts besteht) ins Gewicht. Und das dürfte für die Macher des Spiegels fast noch schmerzhafter sein als die sinkenden Umsätze durch Abonnements und Verkauf im Einzelhandel.

    So oder so, mir tut es um dieses linke Schmierfinkenblatt nicht weiter leid. 😉

    Ich freue mich, dass die Auflage der Jungen Freiheit steigt. Das stimmt mich hoffnungsvoll. 🙂

  10. Spiegel Auflage sinkt und sinkt!

    Eine gute Nachricht, eine sehr gute Nachricht!

    PS. Ihr schmierigen Journalisten, schaut in den Spiegel: Berichtet investigativ wie vor 30 Jahren, dann werde ich euer Magazin wieder regelmäßig kaufen.

  11. #3 IslamAbschaffen (31. Mai 2012 19:42)
    Klasse Sache, der FR geht es nicht besser. Politisch-korrekt zahlt sich langfristig nicht aus.

    Es ist weniger politische Korrektheit, als unverhohlenes Publizieren linker politischer Gesinnung und zum Beispiel fast schon demütiges Anbiedern an die PIK Potsdam und dem kritiklosen Nachplappern was von dort und der Friedrich-Ebert-Stiftung kommt. Alles Dinge, die im Journalismus nichts zu suchen haben.
    Und so dumm ist der Michel noch nicht, das nicht zu durchschauen.

  12. Hatte 2 Jahre ein Spiegel-Studenten-Abo

    Als ich kündigte hab ich jede menge Bettel-Emails bekommen, die mich dazu bewegen sollte die Kündigung zurück zu nehmen.

    Daran sieht man schon wie nötig es die Polit-Schreiber haben!

    Die Auflage der Jungen Freiheit wächst und wächst!

  13. #10 PI-User_HAM (31. Mai 2012 19:57)
    Es wäre mal interessant, die Korrelation zwischen sinkender Print-Auflage und steigenden Klickzahlen von Spiegel-Online zu untersuchen.

    Auch Spiegel-Online arbeitet defizitär.
    Ich klicke dort nur noch gelegentlich mal drauf – abgesehen von teilweise wirklichen Höhepunkten, wie Reportagen vom Spiegel-TV, wie zum Beispiel über Menschen mit Nahtod-Erfahrungen, gibt es dort nichts, was sich wirklich lohnt, zu lesen.
    Ich denke, anhand der zum Teil völlig gegensätzlichen Stilen der Reportagen, dürfte es auch zwischen und innerhalb der Spiegel-Redaktionen (SPON; Druck und Spiegel-TV) einige Grabenkämpfe über die Ausrichtung dieses Medienkonzerns geben.
    Aber um es kurz zu machen: Der Spiegel-Konzern ist selber schuld an seinem Desaster und ich habe kein Mitleid.
    Man hat dort keine Hemmungen gehabt, Karrieren wie die von Katrin Krabbe zu zerstören und von Sebnitz ganz zu schweigen – nur um 2 Beispiele zu nennen.

  14. Der Spiegel war vor 40, 50 Jahren mal gut. Ich habe Jahrzehntelang jedes Heft gekauft und mir eine Riesensammlung angelegt. Mittlerweile habe ich alles ins Altpapier gegeben, denn der Spiegel ist nur noch eine absolut meinungskonforme Bildzeitung für Möchtegern-Intellektuelle.

    Auch das Forum bietet nur öden MSM-Mief. Der kleine Augstein läßt seine müden Kommentare los wie päpstliche Bullen und alles strotzt nur so vor Spießigkeit und dem Muff von vielen Jahren Hörigkeit am Zeitgeist.

    Es lohnt sich einfach nicht mehr den Spiegel zu lesen oder in SPON zu posten, weil die Zensur nur noch jämmerliche Schlaftabletten-„Meinungen“ gelten läßt und alles was auch nur ein kleines bißchen aus der Linie ausschert gnadenlos ausmerzt.

  15. @ Gourmet
    Der kleine Augstein ist adoptiert,da Sohn von Martin Walser.
    Selbstverständlich geht der Bub mit diesem großartigen Namen durchs Land und spielt Spielchen.

    Studiert hat er zwar;wem und was das nützt, weiß ich nicht.

  16. Früher zitterte, ich als Christ, manchmal vor den Artikeln im Spiegel.

    Heute bin ich nur noch angewidert von dieser verlogenen Bildzeitung von und für Depen.

    Und das Rückwirkend.

    Die Macher vom Spiegel sollten wissen, fürchten muß man nur die Warheit und Gott, nicht ein Marodiertes etwas.

  17. Das einzig Gute am Spiegel ist, daß er den Server für die deutsche Version des Projekts Gutenberg betreibt. Wenn sich eine Stiftung o.a. findet, die das übernimmt, sage ich zu dem Rest gerne „good riddance“.

  18. #1 Das_Sanfte_Lamm (31. Mai 2012 19:33)
    Eine Insolvenz und die Abwicklung des Spiegel durch einen Gerichtsvollzieher, über die live berichtet wird, wäre mir eine Flasche Söhnlein Brillant wert
    Das sage ich sogar als ehemaliger Abonnent.
    ————————————————

    Ich spendiere noch eine Flasche „Veuve Clicquot“
    dazu 😉
    War auch mal Abonnent.

  19. @ #22 survivor (31. Mai 2012 21:41)

    @ #1 Das_Sanfte_Lamm (31. Mai 2012 19:33)

    Ich als geiziger Controller bleibe beim Champagner von Aldi. Der ist auch sehr gut und kostet nicht so viel. 😉

    Den Veuve Cliquot mach ich dann später auf, etwa wenn in den Bundestag endlich mal eine wirklich konservative, wählbare Partei in Fraktionsstärke einzieht. Man muss sich noch steigern können. 🙂

  20. Schon plöde für den Spargel, wenn die eigenen Redakteure fleissig daran mitarbeiten, die deutsche Gesellschaft zur Gesellschaft der Gegenleistungslosalleshabenwollenden umzulinken, sich dann aber beschwert, wenn die Geiz-ist-geil-und-im-Netz-gibts-alles-für-Ummesonst-Piraten-Gesellschaft das Sturmgeschütz der Islamo- und Europhilie nicht mehr bezahlen will.
    😉

  21. #22 survivor
    Wie lieb und luftig perlt die Blase der Witwe Cliquot
    in dem Glase 🙂

  22. Schöner Artikel im Tagesspiegel.

    Ich wußte gar nicht, das DVD-Beilagen „Auflagen-Viagra heißen“. Bei den Yps-Heften hießen die Beilagen früher immer „Gimmicks“. Und die waren meistens Spitze!

    Man wird alt wie eine Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  23. Vielleicht sind die Leute durchs Internet auf andere Informationsquellen umgestiegen.
    Ich lese nur noch online. Bei bestimmten Artikeln lese ich nur quer und geh dann gleich zum Lesen der Kommentare über.
    Wobei die interessantesten Artikel ja oft von vorneherein gesperrt sind für Kommentatoren.

    Wieso eigentlich?

  24. .. dabei ist es doch Spiegel TV, welches von den Qualitätsmedien noch am kritischsten über die Salafisten&Co berichtet. Noch mehr davon und weniger linksgrüber Mainstream und die Auflage steigt wieder!

  25. Hallo
    Ich habe dieses ganze Geschmiere aus meinen Kiosken (2) Rausgeschmissen.
    Nach den Vorfällen um ProNRW bei den wahlen in NRW habe ich mir gesagt“Jetzt ist Schluss.Keine Linke Propaganda und Vertuschung mehr in meinen Kiosken.
    Ich habe ALLE Zeitungen abbestellt.
    3 Tage später standen schon der Aussendienst von PVN (PresseVertriebNord)in meinem Laden und Beknieten mich meine Bestellungen wieder auf zu nehmen.
    Dankend abgelehnt.
    Grüsse aus Hamburg

  26. #1 Das_Sanfte_Lamm (31. Mai 2012 19:33)

    Schliesse mich dir an (Hatte dieses Blatt 21 Jahre lang abonniert.)
    🙂

  27. Habe noch alte SPIEGEL aus den 70ern – welch ein Unterschied – nicht nur im Inhalt, auch in der Sprache!

  28. FOLGEN
    Die degenerierte deutsche kleine 68’er Welt des dominanten Hochschul-Einheitsbreis, bringt sich letztendlich selbst zu fall.
    KÖSTLICH

  29. Der SPIEGEL könnte sich zur Abwechslung mal wieder mit der Realität beschäftigen:

    Sozialbetrug, Migrantengewalt, EUROWahnsinn, EUDSSR-Diktatur, Die Folgen des Lybienkrieges für Mali, die Unterdrückung der Männer in Politdeutschland……..

    Würde eventuell auch mal den ein oder anderen Leser interessieren der sich nicht zu den „Gache Caviar“ zählt!

  30. @ #40 Peter Blum (01. Jun 2012 09:51)

    Ich meinte „Gauche Caviar“ also Luxuslinke mit Porsche-/ Hummer- / Villenafinität:

    Die SED/GRÜNE/SPD/C*DU/C*SU eben.

  31. Zur früheren Zeiten, als der Zeitgeist mitte-rechts war, konnte sich der SPIEGEL als Stachel gegen den damaligen Zeitgeist profilieren.
    Seitdem der Zeitgeist rot-grün ist, kolpotiert der SOIEGEL nur mehr den vorherschenden Zeitgeist im Gleichklang mit allen anderen Gazetten. Warum also sollte man ihn noch kaufen ?

  32. #10 oriflamme:
    geht mir genau so ! 4 Jahrzehnte war der Spiegel montägliche Lektüre von A bis Z.
    Seit 2-3 Jahren mache ich einen Bogen um ihn und auch die Zeit, Süddeutsche etc.
    Hatte die Nase voll von dem „Gutmenschengeplärre“ (H.M.Broder)
    Auflagenrückgang geschieht denen recht.Bis zum Konkurs.Sollten mal, wie ich, an einem Zukunftsworkshop teilnehmen, im Bildungsbereich z.B.: wie schauten die Herrschaften vom Kulturbetrieb blöde, als ich die Demographie bemühte, nach der wir ja in 20-30 Jahren keine Theater, Volkshochschulen,Museen und Bibliotheken, also Printmedien, mehr brauchen.

Comments are closed.