Islam versus Christentum

Unsere Welt ist voller unterschiedlicher Religionen. Überall hat der Götterglaube Spuren hinterlassen: in Höhlenzeichnungen und Pyramiden, in Tempeln und Kirchen. In Festen, Feiertagen, in Büchern, Gesetzen und in der Kunst. Über viele Jahrtausende hinweg lebten findigen Schamanen, Propheten, Priester, Gurus, Mönche und Kleriker von ihren Gottheiten, von ihren spirituellen Eingebungen. Es wurden Geschichten, Gesetze und Strafen ersonnen, auf der dann die Herrschaft dieser Gottesvertreter basierte. Heute ist das vom irdischen Personal zelebrierte Spektakel um ihre Götter überholt. Mit zunehmendem Wissen, mit wachsender Bildung und globaler Übersicht werden die aktuellen Götter und ihre „Paradiese“ verschwinden.

(Von Bert Conrados)

Der Astrophysiker Prof. Stephen Hawking – er gilt als einer der klügsten Köpfe der Gegenwart – glaubt nicht an Paradiese und ein Leben nach dem Tode. Er sagt: „Ich sehe das Gehirn als einen Computer, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Bestandteile versagen. Es gibt keinen Himmel, kein Paradies oder ein Leben nach dem Tod für kaputte Computer. Das ist ein Märchen für Leute, die sich im Dunklen fürchten.“

Die Erkenntnis, dass Götter kamen und gingen, verdeutlicht ihre reale Wirkungslosigkeit und damit ihre Nicht-Existenz. Gott, bzw. Allah sind Fiktion, sind Relikte der Vergangenheit. Die Gottheiten leben nur in der Phantasie gläubiger Menschen, die sich eine Erfüllung ihrer Projektion erhoffen – die mit einer Belohnung für ihr gottgefälliges Tun rechnen. Ihr Glaube ist eine Zuflucht in die Irrealität. Für religiös Orientierte bietet der Glaube einen Halt, dessen Absurdität aber nicht wahrgenommen wird.

Jeder Gottglaube, innerhalb der verschiedenen Religionen, ist im Grunde einfach strukturiert und hat als tragende Gemeinsamkeit: Die Hoffnung des Menschen auf eine bessere Zukunft im Jenseits. Einigen fanatisch Gläubigen reicht es aber nicht, berauscht zu sein vom Glauben und sich transzendent in der Nähe ihres Gottes zu wähnen. Daraus können besonders gefährliche Vertreter ihrer Überzeugung werden. Die Religiösen geben sich der Illusion hin, in ihrer gefühlten Verbindung zu Gott privilegiert zu sein und schauen nicht selten mit Aggression auf Ungläubige herab. Im Christentum, das von vielen seiner Anhänger im Vergleich zu anderen Religionen als überlegene „Königsdisziplin“ empfunden wird, fand der Hass auf Abtrünnige in der Inquisition, die von der römisch-katholischen Kirche zu verantworten ist, ihren grausamen Höhepunkt. Beim Islam sind Hass und tödliche Gewalt gegen Ungläubige auch heute noch tägliches Programm.

Durch die Aktivität der islamischen Verbände gefördert, tritt der Islam in Europa zunehmend in den Vordergrund. Zusammen mit dem religiösen Glauben wird eine rückständige Ideologie sichtbar, die mit der abendländischen Weltanschauung unvereinbar ist. Sicher bleibt der Islam in Europa eine Minderheitenreligion, die allerdings ein unübersehbares Potential an gewaltbereiten Gruppen und fanatischen Einzeltätern in sich birgt. Der Koran ist im Kern aggressiv, stellt die islamische Lehre über alle anderen Religionen. Die Bedrohung der europäischen Kultur durch den Islam, ist ein Angriff durch den fremden Gott Allah. Der Glaube an Allah ist die grundlegende Basis für das islamische System. Um dem Islam wirksam begegnen zu können, muss deshalb der Glaube an Allah in Frage gestellt werden.

Man kann natürlich nicht nur diesen Gott anzweifeln. Der gesamte Gottglaube ist tangiert. Das theistische Welt- bzw. Gottesbild ist fragwürdig – auch wenn die europäische Kultur eine christliche Tradition pflegt und zu recht ihre wesentlichen Bestandteile wie Humanität und Sozialität hoch hält. Die christliche Religion ist dem Islam wegen ihrer Werte weit überlegen. Im Gegensatz zum Islam ist die christliche Ideologie tragfähig, ohne ihren Gott in den Mittelpunkt zu stellen – ohne das Leben umfassend zu regeln. Die Kultur Europas ist geprägt vom Wesen des Christentums, das auf Jesus zurückzuführen ist, ohne jedoch auf diese „Gottfigur“ angewiesen zu sein. Der Entwurf des sozial-humanistischen Europa lebt, die Moralvorstellungen sind fest verankert. Diese Weltanschauung lebt auch ohne Gottglaube, ohne die Zwänge und Rituale die dem Islam eigen sind.

Der aufgeklärte Europäer kann ohne jeden Gott leben, während der Mohammedaner seine Identität erst – und nur – durch Allah erhält. Die europäische Kultur ist ohne Gottglaube stabil entwickelt, während die Anhänger des Islam von Allah dominiert werden. Sie unterliegen dem dreizehn Jahrhunderte alten Diktat des Korans. Und der Koran ist keine Friedensbotschaft, sondern voller Aggression gegen Ungläubige. Mit der Verbreitung des Islam in Regionen die fortschrittlicher sind, entsteht ein intellektuelles Gefälle, das erheblich ist. Die Europäer müssen Grenzen ziehen, wenn unterentwickelte, inhumane Lehren und politische Systeme wie der Islam eindringen wollen. Der Islam ist eine rückständige fremde Kultur die nicht zu Europa gehört, weil er den aggressiven Auftrag des Korans zur Basis hat, ein eigens Rechtssystem durchsetzen und einen Gottesstaat verwirklichen will. Allah, dieses provozierende, von Mohammed kreierte Gottesbild, kann in Europa nicht erwünscht sein. Seine Verehrer werden als fundamentale Vertreter dieser Religion nicht zum europäischen Kulturkreis gehören können. Zu archaisch ist diese Religion. Zu einfältig sind die Theorien vom Jenseits. Durch die Aufklärung konnte Europa sich weitgehend befreien von der kirchlichen Macht, von einem allzu aufdringlichen Gottglauben – warum also, sollte jetzt der rückständige Islam hingenommen werden?

In unserem freien Europa kann jeder glauben, was er möchte. Oder auch: nicht glauben. Der französische Philosoph Pascal Bruckner sagt dazu: „Bis zum Beweis des Gegenteils hat jeder in einer Demokratie das Recht, Religion als rückständiges Lügenwerk zu betrachten und sie nicht zu lieben.“

Wenn man die christliche Dogmatik ablehnt, die humanistischen Werte aber verinnerlicht hat, kann man sich als säkularisierter Christ fühlen, ohne an die Dreifaltigkeit zu glauben. Auch für Atheisten können christliche Werte die Basis des Lebens sein. Dafür braucht es keinen Gott, keine Gotteslehre – und keine Hoffnung auf ein Paradies. Die von dem fundamentalen Kern der Gottgläubigen gern betriebene Hatz auf die Atheisten greift hier nicht. Die Entwicklung zeigt: Atheismus ist die Zukunft. Das belegen die rückläufigen Zahlen der Kirchenmitglieder und die leerstehenden Kirchen. Der Klerus existiert ohnehin nur noch, weil der Staat die Kirchensteuer eintreibt.

Der zurückgebliebene, archaische Islam steht nicht auf Augenhöhe mit dem Christentum, weil es keine Phase der Aufklärung gegeben hat, weil die Dogmatik den Gläubigen unmögliche Vorstellungen aufzwingt und zum Kampf gegen andere Religionen und Ungläubige aufruft. Das Christentum ist höherwertig, weil nicht, wie im Islam, der Kampf und der Hass im Vordergrund steht, sondern die Humanität. Die abendländisch-christiche Welt kann ohne Gottesbild auskommen. Der Islam kann das nicht. Ohne Drohungen und Bedingungen Allahs, ohne seine weitreichenden Regeln und seine Versprechungen für das Jenseits, funktioniert diese Religion nicht. Die fundamentale, fanatische Basis wird letztlich nur durch die absurden Vorstellungen vom Paradies gepuscht. Dieses Geschäft haben sich viele islamische Führungsfiguren zu eigen gemacht.

Auch, wenn es der Fraktion der überzeugten Gottgläubigen schwerfällt – man sollte jeden Glauben realistisch sehen. Der Philosoph Eric Voegelin (1901-1985) sagte: „Wenn es genug Leute gibt, die eine Narretei glauben, dann wird die Narretei zur sozial dominanten Realität und derjenige, der sie kritisiert, rückt in die Position des Narren, der bestraft werden muss. Wenn die Narretei allgemein wird und von Autoritäten abgesegnet ist, scheint sie richtig und normal.“

In diesem Sinne bezieht sich die Narretei auf den Gottglauben, der von klerikalen Autoritäten zur eigenen Existenzsicherung hochgehalten wird. Besonders im Mittelalter, bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, maßten sich Autoritäten der römisch-katholischen Kirche Strafgewalt zu, ließen Abtrünnige foltern und töten. Heute droht nur noch die Exkommunikation. Im Islam dagegen, wird noch heute die Todesstrafe für Blasphemie, für die Abkehr vom Glauben praktiziert. Auch hält die Scharia völlig überzogene Strafen für vergleichsweise geringe Delikte bereit.

***********

Pragmatisch hinterfragt der Publizist Bert Conrados in seinem Essay „Christus – Gottes Sohn?“ wichtige Grundlagen des Christentums. Ohne große Umwege und weitschweifige Erklärungen geht er auf die zweifelhaften Aussagen der Lehre ein. In seinem Buch „Die islamische Ideologie“ beschreibt Bert Conrados den Islam ausführlich.

Verlag: www.epubli.de/shop/autor/Bert-Conrados/3085)




Antifa-Müll im „Kampf gegen Nazis“

Nachdem 500 Rechtsextremen vom Gericht  eine Demo in Hamburg-Wandsbek genehmigt worden war, marschierten 3000 Linksextreme, Linksradikale, Antifanten und der autonome Block zum Kampf gegen Rechts auf, um die Demokratie zu retten. Dazu zündeten sie mehrere Polizeifahrzeuge an, verletzten einige der 3500 Polizisten und verbrannten Plastikmülleimer samt Inhalt (Foto), obwohl sie sonst gegen Müllverbrennung aufmarschieren und CO2 einsparen. 

Ein paar Links mit weiteren Fotos dazu:

Neonazigegner verwüsten Hamburg!
Schneise der Verwüstung!
Nazi-Gegner wüten in Wandsbek!

Ja, die Nazi-Gegner müssen sogar wüten, denn der Nazidreck muß weg. Notfalls mit Feuer und Schwert. Da sind sich auch der demonstrierende SPD-Bürgermeister und die protestantische Bischöfin einig! Und die verprantelte Süddeutsche findet den Tag voll gelungen.




Tumult in Brüssel wegen Ganzkörperschleiers

An einer Polizeiwache in Brüssel hat es in der Nacht Tumulte gegeben, nachdem eine Frau dort ihren Nikab, ihren Ganzkörperschleier, zwecks Identitätskontrolle ablegen sollte. Das Tragen von Ganzkörperschleiern in der Öffentlichkeit ist in Belgien verboten. Die Frau war an einer Bushaltestelle aufgegriffen worden und hatte sich nach Polizeiangaben schon dort geweigert, ihr Gesicht zu enthüllen. Auf der Wache sei sie aggressiv geworden und habe einer Polizistin beim Durchsuchungsversuch die Nase gebrochen, erklärte der zuständige Polizeichef. Weiter auf Euronews…




München: 1000 demonstrierten gegen ESM

Laut Polizeiangaben und Medienberichten haben sich heute knapp 1000 Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten auf dem Stachus in München zusammengefunden, um im Rahmen der ersten gemeinsamen Veranstaltung von Freien Wählern und der Zivilen Koalition von Frau v. Storch gegen das Monster ESM zu protestieren.

Neben Hubert Ailwanger, der mit einer sehr bankenkritischen Rede eröffnete, sprachen der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahlerzahler und Beatrix von Storch in einem begeistert gefeiertem Vortrag zu den Gefahren des ESM – nicht etwa nur für das Volksvermögen der Deutschen, sondern auch zu den großen Gefahren für Demokratie, Selbstbestimmung und Souveranität der Staaten Europas durch einen Brüsseler Moloch.

Angeblich anwesende NPD-Anhänger waren kaum wahrnehmbar und blieben ohne jeglichen Einfluss auf die Veranstaltung. Auch antifaschistisch-schwarzgekleidete Besucher verhielten sich völlig unauffällig, da sie sich zu recht wohl große Sorgen um die zukünftigen Quellen ihrer Sozialleistungen machen.

Ein ausführlicher Bericht von der ESM-Demo folgt morgen.

(Fotocredit: Roland Heinrich)




Taliban vergiften 160 Schulmädchen

Im Norden Afghanistans kamen am Dienstag 160 Schülerinnen ins Krankenhaus, nachdem ihre Klassenzimmer offensichtlich mit einem Gift versprüht waren. Die Polizei bezichtigt die Taliban der Tat.

Es ist gerade eine Woche her, daß an einer anderen Schule 120 Schülerinnen krank wurden, nachdem sie Wasser aus dem Schulbrunnen getrunken hatten, der ebenfalls vergiftet war. Auch hier werden die Taliban beschuldigt, die ihrerseits behaupten, die Amerikaner und die NATO steckten hinter den Giftattacken, was natürlich lächerlich ist. Jeder weiß, daß der Islam, die Religion des Friedens, junge Gebärmaschinen möchte und deshalb Bildung für Mädchen als unnötig ansieht und nach Kräften verhindert – auch in Deutschland übrigens.




Kenan Kolats arabische Phantom-Übersetzer

Im Rahmen des Streits über die Äußerungen des Bundespräsidenten gab sich der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat (Foto), versöhnlich, tischte aber wieder ein weitverbreitetes islamisches Märchen auf. 

Laut SPIEGEL Online äußerte sich Kolat so:

„Man soll darüber streiten, welchen Beitrag der Islam zum Prozess der Aufklärung in Europa geleistet hat“, so Kolat. So seien philosophische Schriften der Griechen zu Beginn des Mittelalters von arabischen Gelehrten ins Arabische übersetzt und später, zu Beginn der Aufklärung in Europa, vom Arabischen wieder ins Griechische rückübersetzt worden. Viele Schriften seien also so durch den Islam gerettet worden. „Da gilt es bei einer Diskussion zu berücksichtigen“, so Kolat.

Daran stimmt wieder einmal fast nichts. Der renommierte französiche Philosoph Rémi Brague gab der österreichischen Presse vor vier Jahren ein interessantes Interview, in dem er sich zum Beispiel lustig macht über die vielen Islamwissenschaftler:

Die Zahl der Islamexperten hat sich erstaunlicherweise zwischen dem 10. und 12. September 2001 verzehnfacht. Heute muss man unterscheiden zwischen Islamwissenschaftlern und denen, die sagen, dass sie Islamwissenschaftler sind – das sind ganz und gar nicht dieselben.

In diesem Interview, das immer noch online ist, lesen wir klar:

Die Presse: Vor einiger Zeit gerieten Sie in einer französischen Fernsehsendung in Harnisch, als ein Herr erklärte, der Westen habe einen Großteil des antiken Wissens auf dem Umweg über die islamische Welt kennengelernt. Was hat Sie da so zornig gemacht?

Rémi Brague: Im neunten Jahrhundert wurden in Bagdad und anderen Gegenden viele griechische Werke zu Mathematik, Medizin, Philosophie, Astronomie und Astrologie ins Arabische übersetzt. Als der Westen Ende des elften Jahrhunderts anfing, sich für diese Dinge zu interessieren, war es in den von den Arabern eroberten Gebieten, in Spanien oder Sizilien, praktisch, die Werke aus dem Arabischen zu übersetzen, wenn man das griechische Manuskript nicht fand. Früher wurde dieser arabische Einfluss vernachlässigt. Jetzt wird er übertrieben. Man sollte aber einen Irrtum nicht durch einen gegenteiligen Irrtum ersetzen, sondern durch das Gegenteil eines Irrtums. Spricht man vom Beitrag des Islam zur Entwicklung der abendländischen Kultur, wie es derzeit geschieht, muss man außerdem klarmachen, was man meint. Meint man die vom Islam geprägte Zivilisation, stimmt es. Meint man den Islam als Religionsgemeinschaft, war der Beitrag gleich null.

Inwiefern?

Brague: Kein einziger arabischer Übersetzer des neunten Jahrhunderts war Muslim. Es waren alles Christen, bis auf ein oder zwei, die der Gemeinschaft der Sabier angehörten. Auch sonst sind keine Muslime bekannt, die zu Studienzwecken eine nichtislamische Sprache gelernt hätten. Mit einer einzigen Ausnahme im elften Jahrhundert – Alberuni, ein Philosoph, den ich sehr bewundere, dessen Orthodoxie man allerdings bezweifeln kann. Er hielt sich am Hof des afghanischen Prinzen Mahmud von Ghazni auf. Dieser Herrscher sammelte Gelehrte, wie andere Marken sammeln, sie durften seinen Hof nicht verlassen. Als der Prinz in Indien einfiel, profitierte Alberuni aber davon, um Sanskrit zu lernen und mit den dortigen Gelehrten zu diskutieren. Er schrieb sogar ein wunderbares, ganz objektives Buch über die Welt der Hindus. Aber das war die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

Brague ist natürlich nicht der einzige seriöse Wissenschaftler, der das sagt! Das höchst lesenswerte Interview geht auch noch auf die beliebten Kreuzzüge ein:

Wenn sich islamische Länder schmeichelhafte Zuschreibungen aneignen, müsste dasselbe auch mit negativen westlichen Selbstbildern funktionieren. Ist nicht auch das Bild des „Kreuzzugs“ ein westliches Exportprodukt?

Brague: Ja, das ist sogar ein besonders spannendes Beispiel. Die muslimische Welt hatte die Kreuzzüge völlig vergessen. Erst im 19.Jahrhundert hat eine ins Arabische übersetzte französische Geschichte der Kreuzzüge von einem gewissen Joseph François Michaud sie wieder daran erinnert. Der arabische Übersetzer musste dabei neue Wörter für Kreuzzug und Kreuzfahrer finden, das Arabische hatte gar keine dafür! Ein Grund dafür ist, dass die Araber, Türken, Kurden seinerzeit den neuen Charakter dieser Kriege nicht erkannten. Sie waren seit Jahrhunderten im Krieg mit Byzanz, und in der byzantinischen Armee kämpften auch europäische Söldner – da dachten sie, diesmal sind es halt ein bisschen mehr Europäer als sonst. Der zweite Grund: Nicht die Kreuzfahrer haben den Kalifen von Bagdad schlaflose Nächte bereitet, sondern die Fatimiden in Ägypten. Der Ruhm des Saladin, den wir auch aus Lessings „Nathan der Weise“ kennen, kommt in erster Linie von seinem Sieg über die Fatimiden, der Sieg über die Kreuzfahrer war eher Nebensache. Ein großer Teil des Bildes, das man im Mittleren Osten von den Kreuzzügen hat, ist also eine vom Westen inspirierte Rekonstruktion. Völlig absurd wird es, wenn die Kreuzzüge als erste Etappe der Kolonialisierung gesehen werden. Das islamische Volk ist das belogenste Volk der Welt. Und wenn Dummköpfe wie Bush dann auch noch von Kreuzzug sprechen… Das war, wie immer, genau das, was er nicht hätte sagen sollen.

Meinen Sie, dass Europa den eigenen Selbsthass exportiert?

Brague: Ja, Europa ist dazugekommen, sich selbst zu hassen, aufgrund einer, wie ich theologisch sagen würde, Reue ohne Absolution. Sklaverei, Inquisition, Kreuzzüge, Eroberung Südamerikas, die ganze europäische Geschichte wird als eine unendliche Folge von Verbrechen gesehen. Was nicht falsch ist. Aber man zeige mir eine Zivilisation, die die Möglichkeit hatte, auf andere Einfluss auszuüben, und die nur Gutes gebracht hätte. Stellen Sie sich einmal den liebsten aller Elefanten und die böseste aller Mäuse in einem Porzellangeschäft vor. Was wird passieren? Gut, Europa war kein sehr lieber Elefant – aber es war ein Elefant.

Brague hat übrigens auch interessante Bücher geschrieben, und wurde in PI schon öfters thematisiert. Zum Beispiel hier!




Türkische Demenz-WG in Berlin

Die Berliner Zeitung berichtet interessiert über eine türkische Wohngemeinschaft von Demenzkranken in Berlin. So erfahren wir, daß das später erlernte Deutsch als erstes verlorengeht, wodurch die Türken unter sich bleiben müssen. Und weil ihre Kinder oft kein Türkisch verstehen und sich gar nicht mehr mit ihren Eltern unterhalten können, bietet sich eine getrennte WG nur für Türken an. Alles interessant, aber ohne Lügen geht es bei der Dumont-Presse nicht.

Der Artikel schneidet den Punkt an, warum diese Menschen im Alter nicht in die Türkei zurückgingen, was sie doch alle einmal ursprünglich wollten. Die Antwort:

Rund 175.000 Berliner haben türkische Wurzeln. Viele der einstigen Gastarbeiter wollten ihren Lebensabend ursprünglich in der Türkei verbringen, doch die meisten sind geblieben. Weil die Kinder in Berlin leben. Weil Berlin ihre Heimat geworden ist.

Alles recht und gut, aber könnte es nicht hauptsächlich deshalb sein, weil in Berlin auch das großzügige Sozialamt steht und ein genauso großzügiges kostenloses Gesundheitsamt und andere soziale Einrichtungen? Die deutsche Journaille kommt nie auf den Punkt, alles Migrantische muß idealistisch und ideologisch verschwiemelt und verschwurbelt werden. Geld regiert die Welt, verdammt noch mal! Wir lesen:

Sieben Bewohner leben derzeit in der über 200 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mietshaus in der Böhmischen Straße… Sie werden rund um die Uhr von Pflegekräften, Haushaltshilfen sowie einem Sozialarbeiter betreut.

Und wer bezahlt die? Und gibt es diesen Sozialstaat in der Türkei auch? Das ist doch des Pudels Kern! Darum bleiben die Türken hier und darum wollen andere herein!




Autodiebstähle rapide gestiegen

Die deutschen Sicherheitsbehörden verzeichneten von 2007 bis 2011 einen Anstieg bei Autodiebstählen von 22,5 Prozent – also fast um ein Viertel. 2008, also im Jahr nach der Erweiterung des Schengenraums, stieg die Zahl gestohlener Wagen erstmals seit 1993 wieder – und das nicht nur im Osten Deutschlands, dort aber besonders. Für Brandenburg und Sachsen ist für die Zeit von 2007 bis 2011 ein Anstieg um 100 Prozent verzeichnet – eine Verdopplung. In Brandenburgs Grenzregion liegt der Zuwachs bei 275 Prozent.

Betroffen ist aber auch der gesamte Ballungsraum Berlin, in der Bundeshauptstadt werden die meisten Autos geknackt und entwendet. Und es sind deutlich mehr als in Nordrhein-Westfalen, dem größten Bundesland, wo die meisten Autos überhaupt zugelassen sind. Die Polizei stellte in Berlin eine Zunahme um knapp 60 Prozent fest. Betroffen ist auch Norddeutschland, besonders Hannover und Hamburg und Teile von Nordrhein-Westfalen, hier besonders häufig in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen und die Grenzgebiete zu Belgien und Frankreich. Allein für Hamburg registrierten die Behörden einen Anstieg von fast 80 Prozent, für Mecklenburg-Vorpommern 45 Prozent und Schleswig-Holstein 34 Prozent.

Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Länderbehörden werden die meisten gestohlenen Autos nach Polen und weiter nach Osteuropa, sogar bis in die zentralasiatischen Länder Tadschikistan und Usbekistan gebracht.


Der ganze obige Text stammt wörtlich aus den Potsdamer Neuesten Nachrichten und wurde von anderen Blättern so ähnlich übernommen. Die PNN sind auch an einen als Verschlußsache laufenden internen Lagebericht für die Innenministerkonferenz gekommen. Dort steht:

In Verbindung mit dem auffälligen Rückgang der Auslandsentwendungen insbesondere in Tschechien und in Polen wird angenommen, dass eine Verlagerung der Entwendungstaten vom Ausland nach Deutschland hin stattgefunden hat und die Erweiterung des Schengenraums und der damit einhergehenden Ausnutzung des Wegfalls der stationären Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen zu Polen und Tschechien hierfür wesentlich ursächlich sein dürfte.

Das weiß natürlich jedes Kind, aber die Innenminister wissen es also auch. Ändern werden sie natürlich nichts. Beim Wort „Grenzkontrolle“ heult der politkorrekte rotgrüne Mainstream auf, und die Bürger werden sich weiter beklauen lassen müssen.




Freie Wähler in München gegen ESM

Sorry für die späte Meldung! In München demonstrieren heute die Freien Wähler gegen den Euro-Rettungsschirm ESM. Wer dort in der Nähe ist, sollte unbedingt hingehen und mitdemonstrieren. Es ist unseres Wissens die erste öffentliche Mißfallenskundgebung einer größeren politischen Gruppierung gegen die deutsche Billionenverschwendung in Sachen Euro. Sollten die Freien Wähler viele Demonstranten zusammenkriegen oder die Aktion auch in andere Städte exportieren können, würde dies auf das EU-Spendierer-Kartell im Bundestag mit Sicherheit Eindruck machen. (PI wird zeitnah von der Demo berichten)




Grüne: Kein „deutsches Volk“ mehr in Eidesformel

Verena SchäfferBereits vor zwei Jahren forderte der Grünen-Abgeordnete Arif Ünal in Zukunft die Eidesformel für Landtagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen anstatt “Zum Wohle des deutschen Volkes” lieber “Zum Wohle der Bevölkerung in NRW” sagen – den zwei Millionen Migranten in NRW zu Liebe (PI berichtete). Jetzt wiederholte die Grünen-Abgeordnete Verena Schäffer (Foto) die gleiche Forderung bei der ersten Sitzung des neuen NRW-Landtags.

Als Begründung führt die 25-Jährige an, dass NRW seit jeher ein Einwanderungsland ist und die Formel nicht mehr der Lebensrealität entspreche, da 25 Prozent der Bürger einen Migrationshintergrund haben. Die zum Teil seit Jahrzehnten hier lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erwarten eine klare Anerkennungskultur von uns. Schäffer, die in ihrem Landtagsprofil als Berufsbezeichnung „Historikerin“ angibt, wörtlich:

„Die Veränderung der Verpflichtungserklärung ist dabei mehr als eine reine Symbolpolitik. Sie ist längst überfällige Anerkennung der Lebensrealität in NRW. Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das bevölkerungsreichste Bundesland, sondern es ist auch das Bundesland, in dem die meisten zugewanderten Menschen leben. Von dem vielfältigen Potential, das darin liegt, profitieren wir in vielen Bereich. Wir betonen das an verschiedenen Stellen immer wieder gerne.“

Die komplette Rede gibt’s hier.

Wenn man bedenkt, dass Einwanderungsländer sich ihre neuen Mitbürger aussuchen und die Einwanderung zum Nutzen oder zumindest nicht zum Nachteil des angestammten Volkes sein sollte, verwundert die Forderung nach einer Anerkennungskultur umso mehr. Die Einwanderung von z.B. Türken nach Deutschland bzw. NRW erfolgte aufgrund außenpolitischer Ziele der Nato, sowie innenpolitischer und wirtschaftlicher Ziele der Türkei – und nicht, weil man die Menschen angefordert oder gezwungen hat, nach NRW zu kommen. Eine kurze Zusammenfassung gibt’s auf Wikipedia. Deutschland scheint ein ganz besonderes Einwanderungsland zu sein…

Wir sind gespannt, was die Grünen noch so alles anerkennen werden, sobald die Lebensrealität eine mohammedanische Bevölkerkungsmehrheit in NRW anzeigt. Auch würde uns interessieren, wie konkret der Profit aus dem vielfältigen Potential aussieht.

Dr. Sarrazin auf Seite 370 von „Deutschland schafft sich ab“:

„Darüber hinaus wird immer wieder verdrängt, dass die deutsche Einwanderung der letzten Jahrzehnte nicht Einwanderung in die Erwerbstätigkeit, sondern überwiegend Einwanderung ins Sozialsystem war: Von 1970 bis 2003 stieg die Zahl der Ausländer in Deutschland von 3 auf 7,3 Millionen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Ausländer bliebt hingegen mit 1,8 Millionen konstant.“

Dass man sich, ganz ohne einer frech eingeforderten Anerkennungskultur, relativ problemlos in das angestammte Volk integrieren kann, haben Ende des 19. Jahrhunderts hunderttausende sogenannter Ruhrpolen bewiesen. Götz Kubitschek erläutert kurz die Erfolgsgeschichte der polnischen Einwanderung in den Ruhrpott (hier ab Minute 12:00).

» verena.schaeffer@landtag.nrw.de