Linksextremer Bombenleger will Kalifat gründen

Bernhard FalkPierre Vogel und Sven Lau erhalten Verstärkung für die Errichtung eines Kalifats. Der aus Mönchengladbach stammende linksextreme Bombenleger Bernhard Falk (Foto) wurde 1997 wegen verschiedener Sprengstoffattentate angeklagt und 1999 verurteilt. 2008 kam er aus dem Gefängnis, wo der Linksindoktrinierte seine neue geistige Heimat fand: Den Islam. Heute nennt er sich Bernhard Unzun.

Er gründete als Aachener Physik-Student die RAF-Nachfolgeorganisation „Antiimperialistische Zelle“ (AIZ) und beging eine Reihe von Attentaten (Liste unten), um diverse Politiker einzuschüchtern. Nun fühlt sich der mittlerweile 44-Jährige und im Ruhrgebiet Wohnhafte erneut zu Großem berufen, wie man aus den Finanznachrichten erfährt:

Nach 13 Jahren Haft droht der militante Linksextremist Bernhard F. dem deutschen Staat mit neuer Gewalt – diesmal als Islamist. Der 44-jährige Terrorist sagt Deutschland einem Zeitungsbericht zufolge den Glaubenskrieg an. Ein potenzielles Anschlagsziel hat der Extremist demnach schon ins Auge gefasst: den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein.

(…) Das Gemeinsame Terrorismus-Abwehrzentrum (GTAZ) von Bund und Ländern in Berlin ist eingeschaltet. Von F. gehe „ein großes Bedrohungspotenzial“ aus, zitiert die WAZ Sicherheitskreise. Bernhard F. gilt als gefährlich: In den 1990er-Jahren war er Kopf der Antiimperialistischen Zelle (AIZ), einer militanten Nachfolgeorganisation der Roten Armee Fraktion (RAF). Vier Mordversuche auf Politiker, dazu zahlreiche Bombenattentate und Brandanschläge, gingen unter anderem auf sein Konto. Im Gefängnis trat F. zum Islam über. Seit seiner Freilassung 2008 etablierte er sich in islamistischen Kreisen. Im Internet ruft F. nun zur „Errichtung eines internationalen Kalifat-Staates“ auf. Er mache der „islamischen Gegenmacht“ gemeinsame Militärobjekte der „Imperialisten USA/BRD“ schmackhaft, berichtet die WAZ: neben der US-Luftwaffenbasis Ramstein auch das Lager der amerikanischen Atombomben in Deutschland. Diese Botschaft alarmierte das LKA Rheinland-Pfalz. F. stellt inzwischen ultimative Forderungen. Berlin müsse die deutschen Truppen aus Afghanistan abziehen, sich von den USA und Israel abwenden – nur dann „ist der Koran keine Gefahr für Deutschland“, sagte er in einem Interview. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) wollte sich zu dem Fall nicht äußern. Ein Sprecher verwies auf die Dortmunder Polizei. Der sei die „Person bekannt“. LKA und Verfassungsschutz in NRW haben offenbar erst spät auf die Drohungen von F. reagiert. Warnende Hinweise auf die extremistischen Aktivitäten des Terroristen habe es gegeben, sie seien aber „auf dem Weg nach oben verhallt“, sagte ein Fahnder der Mediengruppe.

NRW-Innenminister Jäger muss sich auf den Kampf gegen Rechts™ und die Bandidos konzentrieren. Man sollte den Mann nicht überfordern und die Angelegenheit Bundesbehörden überlassen.

Hier noch einiges zu Falk / Unzun:

Der STERN berichtete 2005 über eine Verfassungsbeschwerde. Der islamkonvertierte Linksterrorist wollte das Urteil anfechten, da man ihn mittels GPS überführt hatte. Er war der Meinung, dies verstoße gegen den Datenschutz.

Der FOCUS schrieb 1997 einiges über Werdegang, Gedankenwelt und Umfeld des fleißigen Marx- und Trozki-Lesers sowie bekennenden RAF-Fans, der selbst der linken Szene nicht ganz geheuer war:

Bernhard Falk kennt die Gründe für das Unrecht auf der Welt. Ruhig und freundlich las der 30jährige frühere Physikstudent seine Erklärung vor. Auf hundert Seiten, in zwanzig Kapiteln, mit etlichen Tabellen, Zahlen und Zitaten glaubte er die Drahtzieher allen Übels zu demaskieren: die USA, Deutschland und der „auch als Israel bekannte“ zionistische Staat. Diese drei Mächte seien, so Falk, „besonders gefährlich“.

Sein Traktat „an die Linke“ verkündete Falk am vergangenen Freitag im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts in Düsseldorf. Die beiden Angeklagten, so die Ermittlungen der Karlsruher Bundesanwaltschaft, sollen Mitglieder der linksextremistischen Terrorgruppe „Antiimperialistische Zellen“ – AIZ – sein.

Nach textlinguistischer Auswertung der schwafeligen Bekennerschreiben sollen „mindestens acht Personen“ an der Formulierung der ersten AIZ-Pamphlete beteiligt gewesen sein. Nur die letzten Texte soll „mit Wahrscheinlichkeit“ Falk allein verfaßt haben.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz schätzte die „Antiimperialistische Zelle“ anfangs auf 25 bis 50 Mitglieder. Doch seit Fahnder die Verdächtigen aus dem Verkehr zogen, ist die Truppe faktisch erledigt, die Sicherheitsexperten als die Enkel der Roten Armee Fraktion fürchteten.

Der Spuk der AIZ begann mit einem Anschlag auf das Rechtshaus der Universität Hamburg im November 1992. Das letzte Attentat traf drei Jahre später im Dezember 1995 das peruanische Honorarkonsulat in Düsseldorf. Dazwischen lagen sieben Attacken, bei denen oft nur durch glückliche Umstände Menschen nicht zu Schaden kamen.

In der linken Szene blieben die Schwarzpulver-Desperados isoliert.

Berüchtigt waren die endlosen politischen Pamphlete der AIZ. Darin arbeitete die Gruppe – Spottname: Antiintellektuelle Zelle – die Geschichte der RAF auf, beklagte wirr das Elend der Welt und machte die Bundesrepublik für alles Unglück verantwortlich.

Als die beiden Angeklagten später zum Islam konvertierten, wandten sich sogar sympathisierende „Soligruppen“ kopfschüttelnd ab. In ihrem letzten Bekennerschreiben schwärmten die Revoluzzer: „Wir haben den Islam als revolutionäre Waffe in voller Schärfe und Schönheit kennenlernen dürfen.“

Hungerstreiks in der U-Haft, mit denen Bernhard Falk und Michael Steinau in RAF-Manier ihre „Isolationshaft“ geißelten, verpufften in der linksextremistischen Szene ohne Widerhall. Heute betreut das Islamische Zentrum Hamburg die Angeklagten, die sich als „erste muslimische politische Gefangene deutscher Nationalität“ deklarieren.

In diesem Frühjahr zerbrach die langjährige Freundschaft der bombigen Kumpane. Falk nahm Steinau übel, daß er sich in der Justizvollzugsanstalt Lübeck mit Kay Diesner solidarisierte. Dem Neonazi wirft die Staatsanwaltschaft Polizistenmord und den Anschlag auf einen PDS-Buchhändler vor. Diesner sei sein „bester Freund hier in Lübeck“, schrieb Steinau in wirren Briefen. Ursula Ehrhardt, damals Verteidigerin von Steinau, legte ihr Mandat nieder.

Die Freundschaft von Steinau und Falk begann während der Kindheit in Rellingen bei Hamburg. In der Schule galten die Kinder aus bürgerlichem Hause als Außenseiter. Wenn die anderen Fußball spielten, trafen sich beide zur Lektüre von Marx und Trotzki. 1986 legte das Duo jeweils ein Einser-Abitur hin. Später studierte Falk in Aachen, Steinau in Hamburg Physik.

Den Weg zum militanten Linksextremismus fanden beide 1992. Das Landgericht Aachen verurteilte die Sonderlinge 1994, weil sie an vier Shell-Tankstellen Benzinschläuche zerschnitten. Damit wollten sie gegen den „Imperialismus des Mineralölkonzerns“ protestieren.

Nach den Ermittlungsakten der Bundesanwaltschaft entwickelten sich die Außenseiter später zu dem, was Verfassungsschützer „Wochenend-Terroristen“ nennen: An Arbeitstagen gingen sie ihrem Studium nach, an manchen Sonntagen verübten sie Bombenattentate im Namen der AIZ. Als die Fahnder im Februar 1996 Steinau und Falk in Witzhave bei Hamburg verhafteten, standen sie im Verdacht, ein Attentat gegen den Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Freimut Duve zu planen.

In der Aachener Studentenbude von Falk fanden Kriminalbeamte ein RAF-Plakat und ein Foto der verstorbenen Ulrike Meinhof. Was Falk und Steinau vielleicht nicht wußten: Freimut Duve war ein Jugendfreund der Meinhof.

Ebenfalls aus dem FOCUS die Liste der Attentate:

Von 1992 bis 1995 verübte die „Antiimperialistische Zelle“ neun Terror-anschläge in Deutschland

21. NOVEMBER 1992 HAMBURG

Brandanschlag auf das Rechtshaus der Uni. Sachschaden: 1,5 Mio. Mark

18. AUGUST 1993 SOLINGEN

Feuerbarrikade vor dem Elternhaus eines ehemaligen Beamten der Spezialeinheit GSG-9

17. NOVEMBER 1993 KÖLN

Neun Schüsse auf das leere Gebäude des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall

5. JUNI 1994 DÜSSELDORF

Rohrbomben explodieren vor der CDU-Kreisgeschäftsstelle. Bei der Detonation gehen nur Scheiben zu Bruch

24. SEPTEMBER 1994 BREMEN

Versuchter Sprengstoffanschlag auf die Geschäftsstelle des FDP-Landesverbands

22. JANUAR 1995 WOLFSBURG

Bombenanschlag auf das Haus des CDU-Politikers und Ex-Staatssekretärs Volkmar Köhler

23. APRIL 1995 ERKRATH

Ein Sprengsatz explodiert vor dem Haus des CDU-Politikers Theodor Blank.

17. SEPTEMBER 1995 SIEGEN

Sprengstoffanschlag auf das Haus des Verteidigungsexperten der CDU, Paul Breuer

23. DEZEMBER 1995 DÜSSELDORF
Sprengstoffanschlag auf das Büro des Honorarkonsuls von Peru, Engelbert Heitkamp

Was früher wohl eher exotisch war, ist heute gang und gebe: Der Islam übt eine gewissen Faszination auf die Linken aus und erhält regelmäßig ihre Solidarität. Man positioniert sich gerne gegen jeden, der Kritik an Islam und Scharia übt. Anti-deutsch und anti-israelisch zu sein ist angesagter denn je und quasi Mainstream. Von daher dürfte dieser Mann heute mehr geistige Sympathisanten haben als jemals zuvor.

» Meldung vom 5.11.1997 „Anklage gegen RAF-Nachfolger“




Ein paar Fragen an Mazyek

Der Islam läuft hier und im Ausland immer weiter aus dem Ruder und die Deutschen wünschen sich nichts weiter als zumindest in ihrem eigenen Land von diesen Auswüchsen verschont zu bleiben. Die Politik hat verstanden, dass endlich gehandelt werden muss (sagt sie zumindest). Das hat Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Moslems, wieder einmal in den falschen Hals gekriegt.

Er schüttet der Nachrichtenagentur AFP sein Herz aus:

Mazyek kritisierte, die „übermäßige Darstellung von radikalen Randgruppen erweckt in der Summe den Eindruck, dass es um den Islam als solches geht“.

Ihm fehlten „zudem von der Politik Konzepte und Signale, wie die friedliebenden Muslime gestärkt werden“, sagte der ZMD-Vorsitzende. Das könne unter anderem „durch mehr Partizipation“ und einen „ernsthaften Kampf gegen die gestiegene Islamfeindlichkeit in diesem Land“ geschehen.

Ach hätten wir doch auch mal so einen hartnäckigen Fürsprecher!

Der menschenrechtspolitische Sprecher XY der Bundestagsfraktion Z kritisierte, die „übermäßige Darstellung von radikalen Randgruppen erweckt in der Summe den Eindruck, dass es um Deutschland als solches geht“.

XY fehlten „zudem von der Politik Konzepte und Signale, wie die friedliebenden Deutschen gestärkt werden“, sagte XY. Das könne unter anderem „durch mehr Partizipation“ und einen „ernsthaften Kampf gegen die gestiegene Deutschenfeindlichkeit in diesem Land“ geschehen.

Dann trägt Mazyek ganz dick auf:

„Extremismus ist vom Islam nicht gewollt“, betonte Mazyek.

Dafür hätten wir gerne Beweise: In welcher islamischen Rechtsschule wird an einem kritischen Korankommentar gearbeitet, der mit den Tötungsbefehlen gegen Juden und Christen aufräumt? Wo im Islam findet eine offene Diskussion zur Gewährung von Religionsfreiheit statt? Welches islamische Land brandmarkt „Blasphemie“, „Apostasie“ und „Scharia“ als mittelalterlichen Hexenwahn? Welche emanzipierten islamischen Frauenrechtlerinnen-Gruppen werden aus Mekka gefördert? Welches friedliebende islamische Land hat sich der Völkerverständigung verschrieben und pflegt beste Kontakte nach Israel? Wo finden wir das westliche Land, in dem Moslems ihre seperatistische Apartheitspolitik aufgeben, um sich nahtlos in die Gesellschaft einzufügen? Welcher Fatwa können wir entnehmen, dass das Heiratsverbot mit Nicht-Moslems aufgehoben wurde? Wo finden wir den islamischen Ort, an dem sich jeder Karikaturist, Journalist, Musiker, Schriftsteller und sonstwie geistig oder künstlerisch tätige Mensch wohlfühlen könnte?




Neue Asylanten durch Bundeswehr-Flucht

Woran erkennt man eine feindseelige militärische Intervention? Ganz einfach daran, dass Besatzungstruppen – wenn ihr Aufenthalt in einem eroberten Land nicht mehr länger aufrecht zu erhalten ist – ihre einheimischen Helfer mitnehmen müssen. Ein traumatisches Beispiel dafür war in den 70er Jahren Vietnam, wo es am Ende in Saigon zu dramatischen Evakuierungen von US-Truppen und ihren südvietnamesischen Kollaborateuren kam. Mancher floh wie ein Flutopfer buchstäblich in letzter Minute per Hubschrauber von irgend welchen Hausdächern.

Ähnliche Zustände kündigen sich für den 2014 geplanten Abzug der internationalen Kampftruppen aus Afghanistan an. Zur Krönung eines völlig verkorksten Militäreinsatzes („Deutschlands Freiheit wird am Hindukusch verteidigt“) werden wir – wie n-tv berichtet – nun auch noch voraussichtlich 3.000 einheimische Helfer nach Deutschland umsiedeln, wobei hier sicher noch eine beträchtliche Zahl angeblich oder tatsächlich gefährdeter Sippenangehöriger dazu kommen dürfte. Noch beschwichtigt laut „BamS“ Generalinspekteur Volker Wieker, dass die Zahl noch nicht fest stünde. Sicher wird sie aber nicht kleiner ausfallen, ist im Gegenteil doch mit einer darüber hinaus gehenden großen Flüchtlingswelle zu rechnen.

Momentan spricht man sich ansonsten tapfer gegenseitig Mut zu, dass man für den Abzug der Bundeswehr selbst mit „keinen größeren Gefahren“ rechne. Auch glaubt man, die Afghanen in die Lage versetzt zu haben, die Sicherheitsverantwortung übernehmen zu können. Darin lässt man sich auch nicht durch üble Beschimpfungen durch die vom Westen gestützte Regierung Karzai stören.

Wenn wir aus den Interventionen in Afghanistan und Irak eines lernen können, dann dass Muslime sich von uns „Ungläubigen“ nicht helfen lassen wollen. Wir können irgend welche Kräfte vor Ort unterstützen, indem wir gezielt ein paar Bomben oder Reissäcke abwerfen. Auch können wir Angreifer – wie die Taliban – z.B. durch Dronenangriffe oder begrenzte Strafexpeditionen bestrafen. Aber das war es. Und ob man mit dem Ergebnis hinterher zufriedener ist, steht – siehe Libyen oder morgen vielleicht Syrien – auf einem ganz anderen Blatt.

Selbst die überwiegende Mehrheit derer, die vor den Zuständen in ihren Heimatländern fliehend zu uns kommen, finden in kürzester Zeit zur Wahrung ihrer Identität zur absurden Religion des – wie Kemal Atatürk zu sagen pflegte – „unmoralischen Beduinen“ zurück. Darum hilft nur noch eins:

Eine Mauer um Europa ziehen, jedes auf dem Mittelmeer aufgegriffene Boot wieder über das Meer zurück schleppen und im Fall von Selbstversenkungen eben die Schiffbrüchigen in Schlauchbooten vor der nordafrikanischen Küste aussetzen. Asyl für Muslime kann es nur sinnvoll im muslimischen Kulturraum geben, es sei denn sie haben glaubhaft abgeschworen.

Die neue westliche Militärdoktrion muss heißen: Die Freiheit Europas wird vor Lampedusa verteidigt!




US-Regierung kritisiert Umgang mit PRO

Der skandalöse Umgang deutscher Regierungsstellen mit der PRO-Bewegung und deren teils gewaltsamer Ausschluss von selbstverständlichen Bürgerrechten wie der Versammlungsfreiheit oder der Einrichtung eines Kontos ist jetzt sogar von der Obama-Regierung der USA kritisiert worden. In dem von der US-Außenministerin Hillary Clinton (Foto) herausgegebenen offiziellen Menschenrechtsbericht der Regierung wird Deutschland in dieser Angelegenheit erwähnt und gerügt. Weiter auf Quotenqueen…




Spanische Banken wollen gerettet werden

Banco de España, MadridDer spanischen Regierung ist es zwar peinlich und sie hat sich erst einmal geziert, doch nun hat man sich von Finanzmärkten und EU überzeugen lassen: Spanien wird für seine Banken unter den Rettungsschirm flüchten.

Der FOCUS schreibt:

Spanien braucht zur Stabilisierung seiner maroden Banken nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) mindestens 40 Milliarden Euro zusätzliches Kapital. Für weitere Kosten könnte sich der Bedarf bis auf das Doppelte erhöhen. Nach wochenlangem Ringen mit den Finanzmärkten war die Regierung in Madrid eingeknickt und wollte nach Angaben aus Kreisen noch am Wochenende den Antrag auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds stellen.

Die Länder der Eurozone würden diesen Antrag akzeptieren, hieß es am Samstag nach einer Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister aus EU-Kreisen. Spanien wäre nach Griechenland, Irland und Portugal das vierte Land, das Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds erhält.

Ganz nebenbei gibt es Überlegungen für ein höheres, einfacheres, EU-gerechteres Steuersystem für Deutschland. Der Financial Times Deutschland kann man entnehmen, dass die EU folgende deutsche Unarten gerne abgeschafft sähe:

– ermäßigter Mehrwertsteuersatz (gilt für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel)
– Dienstwagen und Entfernungspauschale
– Ehegattensplitting

Doch nicht nur das Essen, Arbeiten und Familiengründung ist in Deutschland noch zu günstig, auch das Wohnen soll stärker besteuert werden: Die Grundsteuer sei zu niedrig. Die Vermögenssteuer sowieso. Außerdem hat der deutsche Staat offenbar seine Städte und Gemeinden nicht EU-konform im Griff:

…die Kommunen könnten häufig nicht zu ausgeglichenen Haushalten gezwungen werden…

Dass deutsche Kommunen nicht frei über ihre Einnahmen verfügen können, ist offensichtlich bei der EU noch nicht bekannt. Die WAZ nennt einige Zahlen:

Nach einer Statistik der Bundesagentur für das Jahr 2010 gab die Stadt Gelsenkirchen 73,1 Prozent ihrer Realsteuereinnahmen für Leistungen für Unterkunft und Heizung aus. In Duisburg sind es 60,6 Prozent, in Mönchengladbach 53,7, in Dortmund 52,2, in ­Hagen 46,5 und in Essen 45,9 Prozent.

Auch scheint die EU nicht zu wissen, für was die amtierende Regierung eigentlich gewählt wurde:



(Foto oben: Banco de España, Madrid)




Stahlhelm und Autobahn

Bereits im Vorfeld der EM wurde viel darüber diskutiert, ob die deutsche Mannschaft wohl in der Lage sei, sich in Polen anständig zu benehmen. Die erste Fußballerfloskel, die zur Bestürzung in den Medien führte, ließ nicht lange auf sich warten. Die Frankfurter Rundschau schildert die Affaire, deren ungeahnte internationale Ausmaße noch gar nicht bekannt sind:

Mit einer unbedachten Äußerung löst Hans-Dieter Flick eine Affäre aus. Der Assistent von Bundestrainer Löw entschuldigt sich zwar direkt. Dennoch darf man gespannt sein, wie internationale Medien seine Worte vom Stahlhelm aufgreifen.

Die gesellschaftliche Verantwortung des DFB-Teams stellte noch nie eine vergleichbar hohe Herausforderung dar wie jetzt. Vor dem Hintergrund des bei Danzig durch einen deutschen Angriff ausgebrochenen Zweiten Weltkriegs, die am Spielort Lwiw in Zwangsarbeit- und Vernichtungslagern verübten Gräueltaten der Nazis und der politischen Situation in der Ukraine will jedes Wort sorgsam abgewogen sein. Und jedem Wort wird ein Gewicht beigemessen, das Spieler und Trainer überfordern kann.

Flick war am Freitag überfordert. Er hat auf die Frage nach der Gefahr durch Freistöße von Cristiano Ronaldo eine Flick-Affäre ausgelöst: „Da heißt es einfach Stahlhelme aufsetzen und groß machen.“ Die Pressekonferenz wurde eilig in den Internetausgaben vieler Zeitungen und Zeitschriften hochgeladen und kommentiert: Focus („Peinlicher Fauxpas“), SZ („Fettnäpfchen“) Stern („unpassende Wortwahl“) und Bild („im Ton vergriffen“).

Wir versinken im Boden vor lauter Fremdschämen…

Aber es kommt noch schlimmer. Diesmal ist es ein Presseorgan, das vollkommen unüberlegt ausgerechnet einen MICHAEL STÜRMER unter dem verenglischten Titel „Go east“ (was ja nichts anderes heißt, als sich Richtung Osten aufzumachen!) von einer AUTOBAHN BERLIN-WAHRSCHAU schreiben lässt:

Pünktlich zur EM ist die Autobahn Berlin-Warschau fertiggestellt

Politisch völlig unsensibel geht es weiter. Diesmal gegen unsere lieben Kulturschätze, den Islam und den Sozialismus:

Die 500-plus-Kilometer-Reise gibt Zeit, über Wechselfälle deutsch-polnischer Geschichte nachzudenken. „Der Islam gehört zu Deutschland“? Ohne die Polen würde es heute heißen: Dem Islam gehört Deutschland.

Im Jahr 1683 stießen die Türken mit Heeresmacht vor bis unter die Mauern von Wien, der Kaiser floh, Zittern und Zagen erfasste die Deutschen. Wäre nicht der Polenkönig Johann Sobieski gewesen, der mit seinen Panzerreitern herunterdonnerte, flankiert vom badischen Türkenlouis und vom kurbayerischen Max Emanuel mit ihren Truppen, dann hätte der Sichelmond triumphiert.(…)

Doch im Niedergang des Sowjetimperiums waren es die Polen, vom Papst bis zu den Kämpfern der Solidarnosc, die für die Freiheit aufstanden – auch die der Nachbarn. Autobahnen haben keinen Namen. Trotzdem sollten an der neuen Strecke ein Zeichen und ein Name an Johann Sobieski erinnern, Retter des Abendlands.

Ein geeigneter Träger für eine solche Beschilderung lässt sich durch Googeln leicht ermitteln: Das Projekt, das auf Kulturgüter entlang unserer AUTOBAHNEN aufmerksam macht, nennt sich „BRAUNE SCHILDER“. Es grenzt fast an ein Wunder, dass ein solches Projekt in unserem Land existieren darf. Natürlich müsste man das Abendland-Schild mit reichlich Abstand zu Berlin platzieren, idealerweise an der deutsch-polnischen Grenze. Hier unser Vorschlag:

„Sie verlassen Deutschland und gelangen in das christliche Abendland der großen Polen Johann Sobieski und Karol Woijtyla“




Broder: Größenwahn führt EU ins Verderben

In 20 oder 30 Jahren, vielleicht auch schon früher, werden Dramen und Doktorarbeiten darüber geschrieben werden, wie die Europäer zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Projekt „Europa“ vergeigt haben. Zeitzeugen werden in Fernsehdokumentationen darüber berichten, wie der Euro eingeführt und wieder abgeschafft wurde. Es wird die Schuldfrage gestellt werden: Waren die Deutschen zu stark oder die anderen zu schwach? Wäre das Desaster vermeidbar gewesen, wenn man die Zeichen an der Wand eher erkannt hätte? Ich möchte an dieser Stelle der Geschichte vorgreifen und drei Erklärungen anbieten… (Broder liegt haarscharf richtig!)




Köln: Antifa-Aktivist hält Rede auf PRO-Demo, Schauspieler Willi Herren auf Vogel-Veranstaltung

Sowas haben die Pro-Leute wohl auch noch nicht erlebt: Mitten in ihrer Demonstration gegen die Pierre Vogel-Veranstaltung in Köln meldete sich ein junger Lehrer (Foto) zu Wort, der den Grünen und der Antifa nahe steht, und hielt als bekennender Schwuler eine mitreißende Rede gegen den Islam (Video der Rede folgt). Währenddessen tauchte der Kölner Schauspieler Willi Herren („Lindenstraße“, „Der bewegte Mann“) auf der Salafisten-Bühne auf und warb für den „friedlichen“ Islam.

Knapp 60 Teilnehmer von Pro NRW hatten sich heute gegen 14.30 Uhr am Barmer Platz eingefunden, um gegen den sog. „Friedenskongress“ von Pierre Vogel & Konsorten zu protestieren.

Auch ein ägyptischer Kopte war unter den Pro-Demonstranten und berichtete – mit einem Kreuz bestückt – über seine Erfahrungen mit der Verfolgung der Christen durch den Islam in seiner Heimat.

Unterstützt wurde die Pro-Veranstaltung auch durch einige Vertreter der German Defence League. Hier auf dem Foto PI-Leser Sebastian N. von der GDL, der eine kurze Rede hielt:

Auch DIE FREIHEIT NRW hatte eine Gegendemo zu Pierre Vogel auf der gegenüberliegenden Seite der PRO-Veranstaltung angemeldet und war tunlichst darauf bedacht, nicht mit den PRO-lern in Verbindung gebracht zu werden. Auch die 20 Schilder mit dem Pierre Vogel-Motiv, die von der Kölner PI-Gruppe angefertigt wurden und paritätisch an die PRO- und die DF-Teilnehmer übergeben werden sollten, wurden von den DF-Funktionären aus bekannten Gründen abgelehnt.

Mit dem Kölner Schauspieler Willi Herren tauchte bei den Salafisten ein Überraschungsgast auf, der sich vor knapp 300 Teilnehmern solidarisch mit seinem Duz-Freund Pierre Vogel zeigte. Herren ist übrigens wegen Fahrens ohne Führerschein, Trunkenheit am Steuer und Nötigung mehrfach einschlägig vorbestraft – passt also perfekt zu der rabiaten Salafisten-Truppe!

Fotogalerie:

Video:


(Fotocredit: Tony F., Pedo Muhammad und Michael K.)




Dirk Niebels fliegender Teppich

Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat aus Afghanistan einen Teppich mitbringen lassen, da er nicht mehr in seine Linienmaschine paßte – Flugzeuge in Kabul müssen schnell steil in den Himmel -, ein Fahrer, der ihn später direkt aus einer anderen, einer BND-Maschine abholte, hat ihn nicht verzollt und Niebel zunächst auch nicht. Schlimm, schlimm. Das verlogene Medien- und kindische Polit-Kaspertheater spielt nun wieder auf allen Kanälen. Schon wird über Rücktritt fabuliert. 

Die Kanzlerin ist nicht amüsiert, die SPD und der berüchtigte Volker Beck (Grüne) forderten Aufklärung im Bundestag, die dpa hat die Vermutung angestellt, der Teppich könne Kinderarbeit sein, was wiederum der Minister in politkorrekter Sprache zurückwies. Da er selber aus Sicherheitsgründen nicht auf den Basar gehen konnte, habe ein Mitarbeiter der Botschaft daraufhin einen vertrauenswürdigen Händler empfohlen, bei dem ich davon ausgehen konnte, dass er alle Sozial- und Umweltstandards einhält.

Was für eine erbärmliche Republik, was für eine erbärmliche Presse! Der entgangene Zoll hätte gerade mal um die 100 Euro betragen, eine Summe, die jeder Bundesbürger bei Auslandsreisen schmuggelt, wenn er kann. Vor allem aber, haben wir keine wichtigeren Probleme? Gerade über dieses Wochenende werden wieder den spanischen Banken 40 Milliarden Euro zugeschubst, es gibt keine aktuelle Stunde im Bundestag und keine Diskussionen in den Medien. Bevor wir uns weiter aufregen, hier ein paar klügere Leserbriefschreiber aus der FAZ zum Thema:

Wolfgang Schlage:

Spontan geht nichts mehr in dieser zerwalteten Welt.  Die Welt ist durch Steuerbehörden, Zollbeamte, Geldwäsche-Fahnder und andere Obrigkeiten inzwischen so reglementiert, dass ein Spontan-Kauf einen ins strafrechtliche Terrain bringt. Wer nicht straffällig werden will, kann sich spontanes Handeln abgewöhnen und hat seinen Anwalt am Händi immer bereit – vermutlich mehrere: Strafrechtler, Steuerrechtler, Zollexperten. Und viele mehrseitige Formulare griffbereit zum Anmelden, Deklarieren, Versteuern, Verzollen. Das ist schon eine traurige Welt, nicht nur für Herrn Niebel. Entschuldigt das Herrn Niebel? Wohl nicht, als Teil des Systems hätte er es besser wissen müssen. Aber es wirft einen traurigen Blick auf unsere moderne kontrollierte Existenz.

Herbert Sax:

Mal davon abgesehen dass es dumm war, sollten wir die Kirche doch bitte im Dorf  lassen. Die SPD will eine aktuelle Stunde im Bundestag zu diesem Thema. Wie rührend sie sich um geschätzte 200 € sorgt, die der Zoll vermutlich in die Staatskasse überweist nach Niebels Selbstanzeige. Mir wäre eine aktuelle Stunde im Bundestag lieber die sich mit dem permanent fließenden Finanztransfer im Milliardenmaßstab beschäftigt, z.B. nach Griechenland und jetzt wohl bald auch nach Spanien. Die SPD hat dafür aber keine Zeit, denn sie muss sich ja um die 200 € des fliegenden Teppichs kümmern und Hollandes Hintern abwischen.

M Bauer:

Wichtiger aber: noch sagt dieses absolut lachhafte Affaerchen (es ist eigentlich noch nicht einmal ein Affaerchenchen) irgendetwas ueber den Verstand irgendwelcher Politiker oder BND Chefs aus. Es ist eine absolut laecherliche Fussnote und Randnotiz, passend etwa fuer SPAM auf SPON. Es sagt vielmehr etwas ueber das Versagen der Filterfunktion deutscher Medien aus: Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Meine Damen und Herren, wir befinden uns in der schwersten Krise seit dem 2. WK und diese droht das politische Gesamtgefuege in Europa durcheinander zu wirbeln. Sie beschraenken sich auf tagespolitische Kommentare hierzu (anstatt umfassender Diskussion und Erklaerung der Grundlagen) und lassen sich nun ueber einen daemlichen TEPPICH (!!!!!) aus?? Ja gehts denn noch??

Ulrich Hofmann

Wir machen ihn/sie usw. fertig – zur Ablenkung – das ist die Marschrichtung! Wenn was auftaucht, was sich gegen eine unliebsame Zielperson verwenden läßt, dann Feuer frei! Hauptsache es bleibt was hängen, oder im günstigen Fall wird das Zielobject eben abgeschossen! Und weiter, der nächste! Ja, kann man so machen und auch verargumentieren! Politik im 21. Jahrhundert! Alles und jedes kommt auf den Markt und wird entsprechend behandelt. Irgendwie erinnert mich das an die Zeiten der Hexenverbrennung oder der Franz. Revolution. Beim geringsten Verdacht oder dem Nachweis eines Vergehens – Rübe ab – und das Volk jubelt! Oder die Partei, welche auch immer! Und es gibt immer einen Sprecher, der es verkündet und die Massen heiß macht! Fazit – nach dem nächsten Machtwechsel gehts genau so weiter! Nur die Akteure wechseln! Eine tolle Perspektive! Und in der Zwischenzeit werden internatinale Verträge ausgehebelt, heilige Kühe von gestern geschlachtet, unser Volksvermögen solidarisch in Europa verteilt – nur das interessiert keiner mehr! Super!

Es soll aber nicht verschwiegen werden, daß die Mehrzahl der sozialistischen Kleingeister und Korinthenkacker auch in der FAZ für Strafe und Rücktritt ist.




Buchbesprechung: Imageproblem – Das Bild vom bösen Islam und meine bunte muslimische Welt

Das Buch von Anja Hilscher mit den rosa Orientpantoffeln auf dem Cover wird auf Amazon mit folgenden Sätzen beworben: Von wegen, den Islam kennen! Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen!

(Von Jerry Blackwater)

Nachdem auch noch die insgesamt 15 Leserbewertungen auf Amazon.de 13mal gut bis sehr gut ausfielen, mit begeisterten Erläuterungstexten wie „Dieses Buch ist toll! Witzig, lehrreich, leicht zu lesen, und brandaktuell. Und das Beste: Man muss danach seine Schubladen umsortieren“, wollte ich doch mal sehen, ob der Inhalt des Buches hält, was so viele versprechen. Hier die Zusammenfassung:

Nach dem Vorwort, was sie denn an Vorurteilen und Missverständnissen alles zu recht rücken möchte, stellt sich Hilscher gleich zu Beginn des ersten Kapitels auf ihr eigenes intellektuelles Podest, indem sie prophylaktisch alle mit anderer Meinung als Schwachköpfe darstellt. Konkret sei „Wir sind doch ganz anders als die“ zur Abgrenzung von Muslimen das idiotischste aller Argumente und der Ausdruck „wir Deutschen“ sei noch dämlicher als „wir Christen“. Sie vermutet, dass ihre Gesprächspartner häufig überfordert seien von viel neuem geistigen Input, empfiehlt deshalb die Kapitel mehrfach zu lesen und warnt vor dem ansteigenden Schwierigkeitsgrad in diesem Buch. Da ist der geneigte Leser gespannt, was denn nun dieses Kapitel an schwieriger Erkenntnis vermitteln will: nach islamischem Verständnis wird jeder Mensch als Muslim geboren und Hilscher liefert auch die etymologische Begründung; Islam und Muslim sind vom gleichen Wortstamm abgeleitet und transportieren als Bedeutung „heil sein“ oder „unversehrt“. Babys sind heil und unversehrt, also per Definition Muslime. PI-Leser dürften kaum überrascht sein, dass Muslime die Welt so sehen und dass in der Tat in den Hadithen mit einem bedauernden Unterton steht „Alsdann machen seine Eltern aus ihm einen Juden, Christen oder Zoroastrier.“ Jetzt wird auch klar, warum Hilscher es für dämlich hält, von „wir Christen“ als Abgrenzung von den Muslimen zu reden, weil für sie als bekennende Muslimin jeder Christ und jeder Deutsche ganz zu Beginn mal Muslim war.

Im weiteren Kapiteln erklärt Hilscher völlig korrekt, dass „Allahu Akhbar“ mit „Allah ist größer“ zu übersetzen sei und Islam entweder mit „Hingabe“ oder „Unterwerfung“, je nach dem ob freiwillig oder eben nicht. Auf muslimische Fanatiker geht Hilscher mehrfach ein und charakterisiert sie als “mikroskopisch kleine Minderheit“, “freudlos guckende Typen“, “die überhaupt nichts kapiert“ haben. Sie erläutert einerseits das Missverständnis von den 72 Jungfrauen im Paradies und räumt in dem Kapitel „Unangenehm extrem“ auch ein, dass Muslime irgendwie zum Übertreiben neigen. In dem Kapitel über die „Gleichberechtigung“ interpretiert Hilscher durchaus sachkundig die ihr genehmen Koranpassagen und räumt ehrlicherweise ein: „In Bezug auf das Thema Frauen schieden sich sowohl die Geister als auch die islamische Theorie und Praxis leider schnell und nachhaltig“. Gleich zwei Kapitel sind dem Kopftuch gewidmet, in dem Hilscher erwartungsgemäß ihre Erfahrungen und Sichtweise als Kopftuchträgerin wiedergibt. Sehr interessant sind ihre Ausführungen in dem Kapitel „Islam – die Ökoreligion“: Muslime in den Golfstaaten seien besonders reinliche Menschen. Daher überprüft dort den Ölstand immer der pakistanische Chauffeur und die Windeln des Nachwuchses werden immer vom äthiopischen Hausmädchen gewechselt. PI-Leser dürften ob dieser Information nicht sonderlich überrascht sein. Auch in diesem Kapitel ist Hilscher absolut ehrlich: Was den Umgang mit Tieren angeht, sei der Widerspruch zwischen Hilschers Interpretation islamischer Lehre und der tatsächlichen Praxis haarsträubend. Augenscheinlich versucht sie, mit Mohammed-Geschichten zur Gründung von Naturschutzgebieten im frühen Islam ihre Glaubensbrüder zu einem Umdenken zu bewegen.

Im vorletzten Kapitel beklagt Hilscher, dass eine gebildete und emanzipierte Bekannte bei einer Talkshow ausgeladen worden ist und durch einen radikalen Prediger in Wallegewändern ersetzt worden ist. Damit meinte sie leider nicht den Fall Sabatina James bei Maischberger, sondern eben eine Muslima, die ihren Wunsch-Islam repräsentieren könnte, als „aufgeschlossen, unfanatisch, lebendig, überzeugend, voller Mystik und eine ernst zu nehmende Lebensalternative.“ Im selben Kapitel geht Hilscher kurz auf Saudi-Arabien ein: „Dort ist die Heimat der rigidesten und gewaltbereitesten aller islamischen Strömungen – des Wahhabismus, der im achtzehnten Jahrhundert entstand und jetzt mit Hilfe vieler Petrodollars weltweit verbreitet wird.“ Hier braucht man nur deren offenkundigen weltweiten Einfluss beachten, die Salafisten und die Muslimbruderschaft und weitere radikale Gruppen hinzuzählen, um zu sehen, dass sich Hilscher mit ihrer “mikroskopisch kleinen Minderheit muslimischer Fanatischer“ erheblich irrt. Indirekt bestätigt sie dies mit ihrer Aussage „Nicht der Islam hat es nötig, eine Aufklärung zu durchlaufen“ wohl aber das „Gros der Muslime“. Sie äußert den frommen Wunsch, die Tage seien gezählt, dass die Mehrheit der Muslime vor allem durch Drohungen, soziale Kontrolle und Gruppenzwang bei der Stange gehalten wurden. Dass sich Hilscher in ihrem naiven Glauben an einen „neuen Islam“ leider ebenfalls gründlich irrt, kann man am Verlauf des arabischen Frühlings allzu deutlich erkennen. Und darauf, dass man sich in der muslimischen Gesellschaft auf „das lange brutal unterdrückte weibliche Potential“ besinnen wird, darauf wird Hilscher warten dürfen, bis die Sonne im Westen aufgeht, wie es ebenfalls nach ihren Angaben in den Hadithen heißt.

Es ist Hilscher unbenommen, den Dschihad in ihrem Islamverständnis als „Kampf gegen den inneren Schweinehund“ zu interpretieren und Mohammed als vormodernen Frauenversteher zu sehen. Damit mag es ihr gelingen, den Lesezirkel auf Lovelybooks den Traum vom angeblich so schönen Al Andalus träumen zu lassen. Der dominierende Islam sieht ganz anders aus. Wer verstehen möchte, warum das so ist, sollte lieber Artikel wie The Terrifying Brilliance of the Islamic Memeplex lesen.




Niederlande: Türke zwingt Mädchen zur Prostitution

Die niederländische Justiz hat in Amsterdam einen türkischstämmigen Mann festgenommen, der systematisch über einen Zeitraum von fünf Monaten abhängige junge Mädchen zur Prostitution gezwungen hat. Die Opfer, zwischen 14 und 17 Jahren, waren Mädchen aus teilweise geschlossenen Einrichtungen aus Amsterdam-Südost. Insgesamt soll Mohamed A. mindestens 16 Mädchen für seine miesen Geschäfte zu mißbraucht haben. Der 41-Jährige hat seine Opfer angesprochen, ihnen Obdach angeboten und sie innerhalb kürzester Zeit vollkommen abhängig von sich gemacht. Fachleute bestätigen, dass sog. „Loverboys“ mit immer raffinierteren Methoden ihre Opfer anwerben. Die jungen Männer, meist türkischer Abstammung, suchen per Internet Kontakt und überreden die Mädchen, sich zu entkleiden und sexuelle Handlungen zu verrichten. Die Mädchen werden dann gefilmt und erpresst. (Quellen: telegraaf.nl, parool.nl / Übersetzung: Günther W.)




Berlin: Demonstration für mehr Sicherheit

Berlin ist die Hauptstadt der Kriminalität geworden. Die Versprechen, die Frank Henkel (CDU) gemacht hat, um den Posten des Innensenators zu ergattern, wurden nicht eingehalten. Im Gegenteil: Die Polizei in Berlin ist vielfach überaltert, personell unterbesetzt, technisch schlecht ausgestattet und zudem auch häufig unterbezahlt. Gleichzeitig wird in Berlin das U-Bahnfahren zu einer gefährlichen Mutprobe, werden tagtäglich die meisten Autos gestohlen oder angezündet, kriminelle Parallelgesellschaften beherrschen inzwischen ganze Straßenzüge und Wohnviertel.

(Von Yorck-Alexander Mayer, DIE FREIHEIT Berlin)

Die Gewalttätigkeit gegenüber der Polizei nimmt Ausmaße an, die kein Rechtsstaat mehr hinnehmen kann. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Richter, beschreibt die jüngsten Ausschreitungen in Hamburg so:

„Die Angriffsziele der linken Chaoten sind der demokratische Rechtsstaat und seine Polizei. Ihr angeblicher Kampf gegen Neonazis dient nur als Vorwand.“

Der Bundesvorsitzende der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT René Stadtkewitz:

„Hier können, hier dürfen alle friedliebenden Bürger nicht wegsehen! Deshalb wollen und müssen wir als neue, demokratische Partei hier ein weiteres Mal ein Zeichen setzen! Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Berlin ist es unserer Auffassung nach wichtiger denn je, nicht nur Innensenator Henkel (CDU) an seine bisher nicht eingehaltenen Wahlversprechen öffentlich zu erinnern, sondern allen Bürgern einmal mehr die Not der Berliner Polizei deutlich vor Augen zu führen. Berlin braucht dringend wieder mehr und vor allem jung und gut ausgebildete Polizeibeamte, welche straff organisiert und mit ausreichenden Sanktionsmöglichkeiten gegen das Verbrechen ausgestattet sind.“

In Deutschland eine politische Meinung zu haben, war schon oft gefährlich, in Deutschland die falsche politische Meinung zu vertreten, endete sehr oft auch tödlich. So wie in der NS- aber auch in der DDR-Zeit ziehen heute auch im wiedervereinigten Deutschland erneut marodierende Schlägertrupps durch die Straßen und attackieren bzw. bedrohen gezielt politisch andersdenkende Bürger. Oder drohen sogar wieder offen mit Mord. Was zu NS-Zeiten die SS erledigte, vollzogen zu DDR-Zeiten die STASI-Schergen. Heute hauen in die gleiche Kerbe mit denselben Methoden die Linksfaschisten der sogenannten ANTIFA. So aktuell geschehen in der letzten Nacht in Berlin-Mitte. Ihr Opfer in diesem Fall war ein Mitglied des Bundesvorstandes der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT.

Dabei dienen derartige Aktionen diesen Leuten nur als Vorwand. In Wirklichkeit wollen heutzutage Linksfaschisten das momentane System in Deutschland ganz abschaffen. Mit Aussagen wie „Deutschland ist Scheiße“ oder „Tod allen Bullen“ , nachzulesen auf den einschlägigen Seiten der sogenannten ANTIFA, werden deren eigentliche politische Absichten und Ziele sehr deutlich.

Durch die objektive Tatsache, sich heutzutage weder frei noch unabhängig informieren oder gar äußern zu können, gründete sich 2010 die Partei DIE FREIHEIT als neue bürgerlich-konservative Kraft. Die Partei und ihre Mitglieder verstehen sich als Mahner und Aufklärer, insbesondere gegen den aktuell etablierten, linkslastigen Mainstream; sie sind weder rechtsradikal noch rassistisch eingestellt. Und schon gar nicht besteht DIE FREIHEIT aus marodierenden Schlägertrupps. Die Partei möchte mit sachlichen Argumenten der öffentlichen politischen Diskussion die Schärfe und Richtung geben, welche von vielen Bürgen heute sehr oft vermisst wird. Jedwede Anwendung von Gewalt wird in dieser Partei kategorisch abgelehnt.

Der Landesverband Berlin der Partei DIE FREIHEIT lädt in diesem Zusammenhang jeden Bürger zur 2. Demonstration für mehr Sicherheit am 09.06.2012 um 14.00 Uhr am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor ein. Unter dem Motto

“Für mehr Sicherheit für alle Bürger in dieser Stadt, gegen den weiteren Abbau der Polizeistärke in Berlin!”

haben wir eine Demonstration vom Brandenburger Tor über die Straße Unter den Linden bis zum Roten Rathaus angemeldet. Dort werden auf einer Abschlusskundgebung verschiedene Redner die Problematik und deren Brisanz anschaulich erläutert. Geplantes Ende soll gegen 18.00 Uhr sein. Bisher haben sich bereits 300 Bürger hierzu angemeldet.