Polizei schnappt „Dr. Gehirnschaden“

Im Internet nannte er sich „Dr. Gehirnschaden“, inszenierte sich als knallharter Sprechsänger, fantasierte davon, Polizisten aufzuschlitzen. Gereicht hat es bei Meikel Köhler (Foto) dann doch nur für den feigen Mordversuch an einer alkoholisierten Obdachlosen, die er auch dann noch mit Tritten gegen den Kopf malträtierte, als sie bereits am Boden lag. Am vergangenen Montag klickten in Köln die Handschellen. Der Möchtegern-Gangster war Polizeibeamten aufgefallen – weil er eine rote Ampel überquert hatte.

Im Netz hat Meikel Köhler eine Reihe an Spuren hinterlassen, die Aufschluss über seine Persönlichkeit und sein Seelenleben geben können. Im sozialen Netzwerk „rockz“ (Link) etwa gibt der Sohn einer türkischen Mutter unter Heimatland „Türkei“ an, als Tätigkeit „Ich bin im Ruhestand“. Auf dem Profilbild ist er mit einer drallen Blondine zu sehen, streckt die Zunge raus.

Mitte 2009 gibt Köhler in seinem Blog (Link) bekannt, dass er sich von „Askertone“ in „Dr. Gehirnschaden“ umbenannt habe. Er wolle mit seinem Rap nämlich seine Psyche widerspiegeln, begründet der spätere Gewalttäter den Schritt. Als Label gibt der Berliner „Geistes-Gestörte-Atzen“ an.

Insgesamt fünf Lieder (Link) hat Meikel Köhler unter diesem Namen auf Myspace eingestellt. In einem fantasiert er davon, seine Psychologin zu ermorden („Sabine du Hure“), in einem anderen lässt er seinem Hass auf die Polizei freien Lauf („Tod der grünen Pest“). In „zu krank“  nuschelt der 23-Jährige:

Der Hass staut sich in mir, also geh‘ ich auf die Straße. Ich will paar Leute totsehen und das ohne Verarsche. (…) Ich hab‘ kein Beuteschema, mich befriedigt nur das Töten. (…) Ich bin kranke Atze, viel zu krank für diese Welt, also werde ich euch schlachten und ich nehme euer Geld. Ich töte nur zum Spaß, steche ein auf paar Leute, denn ich bin Menschenjäger und die Opfer meine Beute.

Auch auf Facebook (Link) trieb „Dr. Gehirnschaden“ sein Unwesen. Unter Aktivitäten gibt er „kiffen“, „Graffiti“ und „Marihuana“ an. Gefallen tun ihm unter anderem die Rapper Haftbefehl, Mc Basstard und Kool Savas. Unter „Lieblingszitate“ schreibt Köhler:

Auf das Urteil des Berliner Landgerichts darf man gespannt sein…

(Foto oben: „Dr. Gehirnschaden“ mit seinem Hund. Selbstverständlich achtet PI die Persönlichkeitsrechte unschuldiger Tiere.)




Karawane Islam (Teil 2)

Sich über den Islam lustig zu machen, ihn ins Lächerliche zu ziehen, ohne dabei plump zu wirken, schafft vielleicht nur jemand, der in diesen Kulturkreis hineingeboren wurde und darin aufgewachsen ist, der jedoch trotzdem ein eigenständiges und dialektisches Denken entwickelt und sich dieses bewahrt hat. Dem persischen Autor Sadegh Hedayat (1903-1951) ist dies bravourös gelungen. Aus seiner hintergründigen und kenntnisreich geschriebenen Satire „Karawane Islam – Die islamische Mission in Europa“ bringt PI in einer dreiteiligen Serie den zweiten Teil (hier Teil 1).

Teil 2:

Herr Lump:
„Wenn es an Geld fehlt, akzeptieren wir auch Krokodile und Ratten.“

Krone-der-Prediger:
„Selbstverständlich. Also, niemand ist dagegen, dass die Kosten für die Mission aus der Kasse der islamischen Stiftung finanziert werden. Aber dann müssen wir noch wissen, ob in den Ländern der Ungläubigen besondere Unterkünfte für diese Mission eingerichtet werden und ob diese Häuser von redlich verdientem Geld gekauft und nicht etwa durch Erpressung erworben worden sind.“

Nachtigall-des-Islam:
„Seit langer Zeit widmet sich meine Wenigkeit der Untersuchung, Erforschung und dem Studium dieses Problems. Herr Steuerrad-der-Scharia, mein Sohn, dem weder die rationalen noch die irrationalen Wissenschaften fremd sind und der die Quelle der großen Unreinheit verfasst hat, worin er die Vorschriften über Pinkeln und Waschungen behandelt, die die Grundlehre des Islam sind, und der sechs Jahre seines geschätzten Lebens in den Gebieten der Ungläubigen verbracht hat, empfiehlt ganz besonders die Stadt Al-Baris.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Jawohl, in Al-Baris, einer der französischen Städte, gibt es ein Viertel mit dem Namen Alle-Zia, [13] Alésia. Anscheinend war dieser Zia ein Enkel der Tante von Moslem-ibn-Aghil. Verfolgt von einem gewissen Ungläubigen namens Sanan-ibn-Anas, ist dieser Unschuldige auf dem Rücken eines Kamels durch ganz Frankreich geflohen, wo man nun nach großer Wahrscheinlichkeit ein Viertel nach ihm benannt hat. Der hier anwesende ergebene Diener hat seine Erkenntnisse in einer Arbeit mit dem Titel Die erwürgten Märtyrer herausgebracht. Es ist ganz klar, dass es gut durchdachter Schritte bedarf; die Ungläubigen müssen vom Grab dieses Bewohners des Paradieses vertrieben werden, damit wir dort einen geeigneten Wohnsitz für die Mitglieder unserer Mission errichten können.“

Scheich Khartoum, der Abgesandte der Wahabiten, meldet sich zu Wort:
„Ich bin dagegen, ein Haus für die Missionare zu bauen, denn unsere Vorfahren haben in schwarzen Zelten mit Krokodilen gelebt und haben sich von Kamelmilch ernährt. Alle Moslems müssen genau so leben.“

Nachtigall-des-Islam:
„Soweit uns in den Überlieferungen berichtet wird, müssen wir die wahren Ziele unserer Religion verschweigen und unsere Pläne verheimlichen. An dieses Prinzip müssen wir uns halten, wenn wir die Ungläubigen überlisten und beherrschen wollen.“

Anführer-der-Tradition:
„Diesem Prinzip zufolge ist Tanzen ebenfalls gestattet, der allmächtige Gott erlaubt uns, den Hintern zu bewegen und zu drehen, weil das sehr nützlich ist; und zum Trost der Ungläubigen sei gesagt, dass der Islam eine moderne Religion ist. Stimmt es etwa nicht, dass der Prophet vor dreizehnhundert Jahren um den schwarzen Stein Foxtrott getanzt hat und die Pilger heute noch um den schwarzen Stein tanzen?“

Nachtigall-des-Islam:
„Die Missionare müssen die Begebenheiten nach ihrem Ermessen auslegen. Davon hängt alles ab. Einstweilen ist diese Diskussion sinnlos, und es wäre wohl besser, wenn Krone uns das Manifest der Mission vorlesen würde.“

Krone-der-Prediger:
„Sie alle, geschätzte Würdenträger und hohe Geistliche, wissen, dass die Völker in China und Indochina, die Bewohner von Gog und Magog, ebenso wie die von Djabolgha und Djabolsa im Jenseits, wo die Affen wohnen, die ein gepflegtes Arabisch sprechen, anerkennen, dass unser himmlisches Buch alle erdenklichen Weisheiten des Diesseits und des Jenseits beinhaltet und jedes Wort darin mehr als hunderttausend Bedeutungen hat.“

Anführer-der-Tradition:
„So wurde das Automobil durch den Segen unseres Heiligen Buches erfunden.“

Krone-der-Prediger:
„Schön, aber über Philosophie, Technik, Wissenschaft und andere Weisheiten hinaus müssen wir erkennen, dass unser Heiliges Buch auch praktische Gesetze enthält, und gerade diesen Vorzug müssen wir den Ungläubigen darlegen.“

Nachtigall-des-Islam:
„Erlauben Sie mir ein klärendes Wort. Wir brauchen einen praktischen Lehrer, einen ‚Brohfesor’, wie sich jetzt diejenigen nennen, die den Franken alles nachmachen. Die Ungläubigen müssen aufgeklärt werden über die Regeln der islamischen Rechtsprechung, Waschungen, Reinigung nach der nächtlichen Zusammenkunft, Unsicherheit über die Anzahl der gesprochenen Pflichtgebete, über notwendige und nicht notwendige Pflichten, sexuelle Beziehungen, kleine, mittelgroße und große Menstruation und vor allem über die Bräuche bei den Wachungen. Wir müssen die Ungläubigen massiv bearbeiten, diese Lehren müssen tief in ihre Adern eingespritzt werden, bis sie in Fleisch und Blut überzeugte Moslems sind.“

Krone-der-Prediger:
„Ganz richtig! Aber weil die Liste der Ziele und Methoden dieser Karawane zu lang ist, erwähne ich hier nur einige wichtige Punkte, um die ehrenhaften Anwesenden darauf aufmerksam zu machen, wie mühsam und beschwerlich ihre Pflichten sind.

Erstens: Die Pflicht, die wunderschöne arabische Sprache zu pflegen und ihre Grammatik zu lehren, so dass die Ungläubigen den Koran in grammatisch korrektem Arabisch vorlesen können. Dabei spielt es keine Rolle, wenn sie den Sinn der Wörter nicht richtig verstehen. Es ist sogar besser, wenn sie nichts verstehen.

Zweitens: die Häuser und Gebäude der Ungläubigen müssen zerstört werden, weil sie die Wolken kratzen und so viele Etagen haben, dass die Bewohner durch die Fenster die Kurven und Hügel der Schamteile unserer Weiber sehen können; und gerade das ist Ketzerei. Deswegen müssen die Häuser, wie es der Islam vorschreibt, klein und nur aus Lehm sein, so ist es richtig. Weil dieses weltliche Leben nur ein Übergangszustand ist, sollten die Häuser nicht sehr massiv und stabil gebaut werden, und man darf sich nicht in sie verlieben. Es spricht für sich, dass die totale Zerstörung aller Theater, Museen, Schauspielhäuser, Kirchen, Schulen und so weiter eine der Aufgaben dieser Mission ist.“

Scheich Khartoum:
„Bravo, ausgezeichnet!“

Steuerrad-der-Scharia:
„So ist es richtig, wir müssen gemäß den heiligen Schriften alles in der ganzen Härte durchsetzen und nach dem Koran, den göttlichen Gesetzen, den Taten des Propheten und den Überlieferungen über Ihn verfahren. Aber meine Wenigkeit meint, dass wir je eines dieser Gebäude verschonen sollten. Aus diesen werden Mahnmale, die die schwarze Seele der Ungläubigen bloßstellen. Wenn das Budget es erlaubt, wäre ich bereit, Türsteher bei einem dieser übriggebliebenen Schauspielhäuser zu werden, und zwar beim Kabarett Les Folies Bergères. Dort könnte ich meine Gebete verrichten und Missionsarbeit leisten.“

Nachtigall-des-Islam:
„Sicherlich, ganz gewiss, besser geht’s nicht mehr!“

Krone-der-Prediger:
„Drittens, diese Mission muss Hammams, Badehäuser und Toiletten nach den islamischen Vorschriften, errichten. Wie in dem Buch Quelle der großen Unreinheiten geschrieben steht, ist es geboten, dass die Exkremente sichtbar bleiben. Und damit die Ungläubigen die Wissenschaft der Waschungen nicht missachten und – Gott bewahre! – sich ihren Hintern mit Papier abwischen, schlage ich vor, eine gewisse Anzahl Wasserkannen in diese Länder zu exportieren, damit sie ihren After ordnungsgemäß waschen können. So wird gleichzeitig die Produktion in den islamischen Ländern gesteigert.

Viertens, es müssen Wasserrinnen entlang der Straßen gegraben werden, in die die Moslems, wenn sie ein Bedürfnis verspüren, pinkeln können.

Fünftens, den Ungläubigen muss beigebracht werden, wie man Leichen wäscht und beerdigt und eine Beerdigungszeremonie gestaltet, wie man Armenspeisungen durchführt, mit lauter Stimme wehklagt und lamentiert, Moscheen baut, heilige Stätten stiftet, Passionsspiele zum Gedenken an die Märtyrer veranstaltet, Tiere opfert, Wallfahrten nach Mekka durchführt und nicht zuletzt wie man islamische Steuern zahlt. Es wird notwendig sein, eine Gruppe von Bettlern aus Samarra dorthin zu senden, die ihnen das Betteln beibringt. Denn der Islam ist die Religion des Elends und des Leidens, und nur die andere Welt zählt.

Sechstens, bei den Gebetszeremonien und anderen Pflichten des Gottesdienstes sind Schuhe und enge Kleidungsstücke selbstverständlich verboten. Ein Moslem muss sich stets in weite Kleidung hüllen, damit er seine Waschungen und Gebete jederzeit und unter allen Umständen verrichten kann, er muss Pantoffeln und einen langärmligen Kaftan aus Kamelhaarwolle tragen. Die wichtigsten Kleidungsstücke der Männer sind lange, weite Unterhosen und Kaftane. So eine Kleidung entspricht den heiligen Gesetzen.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Ganz richtig, es ist ratsam, einen Kaftan anzuhaben. Meine Wenigkeit erinnert sich an das Buch Die Geschichte des Kaftans und des Umhanges von Herrn Fistelschere, [14] dieses Genie unseres Jahrhunderts, in dem ich folgendes gelesen habe: Bei ihren Angriffen auf die römisch besetzten Gebiete waren die Araber noch mit Kamelfellen bekleidet. Als sie in die Getreidespeicher eindrangen, entdeckten sie eine beträchtliche Anzahl von Säcken mit Roggen und Stroh. Sie haben Löcher in die Säcke geschnitten, sich voller Freude durch die Körner gefressen und sind auf diese Weise automatisch mit ihrem Körper im Sack gelandet. Seit dieser Zeit sind Kaftane Tradition.“

Fußnoten zu Teil 2 der PI-Serie:

[13] Stamm der Zia
[14] Meghraz-ol-Nabassir


Aus dem Nachwort von „Karawane Islam“: […] Sadegh Hedayats literarisches Erbe ist ein Zeugnis sowohl für die korrupte herrschende Klasse als auch für die habgierigen und fanatischen Geistlichen, die im Iran religiösen Aberglauben weit verbreiteten und die geistige Verdummung des Volkes betrieben. […] Hedayat, der ja selbst aus einer moslemischen Familie stammte, kannte sich sehr gut über das islamische Dogma aus. […] Aus Indien schreibt er an einen Freund: „Ich bin in der islamischen Stadt Hyderabad gewesen. Sie ist wahrlich eine islamische Stadt. Mit eigenen Augen habe ich gesehen, dass die Leute in den Rinnstein pinkeln.“ Erst wenn man bedenkt, dass im Islam jedes fließende Wasser als sauber gilt und zum Trinken und für die Waschungen benutzt werden soll, versteht man die tiefe Kritik, die in Hedayats Worten verborgen liegt.




„Keine Euro-Bonds, so lange ich lebe“

Dieser heroische Merkel-Satz soll bei einem Besuch der FDP-Bundestagsfraktion gefallen sein, wo die Kanzlerin den Koalitionspartner auf die Stimmangabe am Freitag, den 29. Juni einschwor. Trotz Eilanträgen, anhängigen Klagen von 15.000 Menschen und Vorbehalten des Bundesverfassungsgerichts will die Bundesregierung unverdrossen am Freitag zwei Gesetze durch den Bundestag und anschließend durch den Bundesrat (Nachtsitzung!) peitschen: Fiskalpakt (Souveränitätsabgabe) und ESM (Souveränitätsabgabe + Geldabgabe).

Durchpeitschen ist das richtige Wort, wie das ZDF-heute-Journal von Dienstag zeigte, denn dort begleitete ein Team einen Abgeordneten, der wahrscheinlich einer der wenigen ist, die die zeitlich unverschämt knapp eintreffenden und höchst komplizierten Regelwerke persönlich studiert hat. Daran tut er gut, denn wer sich nicht persönlich informiert, bekommt laut BILD dies zu hören:

In einer FDP-Fraktionssitzung sagte die Kanzlerin nach Teilnehmerangaben, eine gesamtschuldnerische Haftung werde es nicht geben – „so lange ich lebe”. Merkel habe deutlich gemacht, dass es nicht einmal in Deutschland nach 60 Jahren eine gemeinschaftliche Haftung gebe und sie diese auch in Europa nicht sehe.

Nach einer solchen Aussage sollte der Freistaat Bayern unverzüglich seine Zahlungen nach Berlin im Rahmen des Länderfinanzausgleichs einstellen. Auch können die gerade angekündigten „Deutschlandbonds“ sofort ins Altpapier. Genauso wie der „Stärkungspakt Stadtfinanzen NRW„. Den Soli nicht zu vergessen! Wahrscheinlich gibt es kein einziges Land auf der Welt, in dem Geld in dermaßenem Umfang gesamtschuldnerisch hin- und hergeschichtet wird.

Anhand dieses Beispiels erkennt man den Kern von Merkels „Wirtschaftskompetenz“: Die Realität wird weggelogen, um eine Lüge als Wahrheit zu verkaufen. Denn was ist denn der ESM, wenn nicht eine „gesamtschuldenerische Haftung“? Selbst das Staatsfernsehen ist mittlerweile in der Lage, das zu verstehen (ZDF Mediathek). Auch in der Welt steht Schwarz auf Weiß zum ESM:

Denn das monumentale Gesetzeswerk, das Ende der Woche mit Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag verabschiedet werden soll und Deutschland mit 190 Milliarden Euro Haftung bindet, ist Merkels Plan zur Rettung der kriselnden Gemeinschaftswährung.

Und dann geht Merkel hin und behauptet in einer Sitzung der angeblichen Wirtschaftskompetenzpartei (!) FDP, „eine gesamtschuldnerische Haftung werde es nicht geben – solange ich lebe“. Ist das eine Suizidankündigung für den 1. Juli 2012 oder wie soll man das nennen? Lüge? Täuschung? Vorspiegelung falscher Tatsachen? Verrat?

Kann es sein, dass ein Teil unserer Politiker und ein Teil unserer Medien wirklich so dumm sind, dass sie sich immer noch unwidersprochen den größten Unsinn auftischen lassen und diesen selber eifrigst nachplappern? Dem muss dringend Einhalt geboten werden, z.B. mittels Online-Aktionen gegen den ESM.

Man kann die Sache aber auch ganz anders interpretieren. Wie kann man am geschicktesten dafür sorgen, dass der dumme Deutsche hinter Merkel steht? Man muss ein „böses Gegengewicht“ aufbauen. Diese Rolle haben die vier EU-verstrahlten Bonzen Barroso, van Rompuy, Junckers und Draghi übernommen, die unverschämte Forderungen auftischten. Nun kann Merkel sich als Anti-EU-Heldin profilieren und lautstark diese Ungebührlickeiten vom Tisch fegen. Das muss sie nur noch bis Freitag Abend durchziehen. Wir werden NICHTS mehr zum ESM hören. Wohl aber werden wir sehr oft hören, wie sehr sich Merkel gegen die „Forderungen aus Brüssel“ stemmt. Unsere Heldin… Der ESM wird harmlos wirken gegen all das andere und die Schafe werden brav ihre Chips in die Urne werfen.

Für diese Taktik spricht auch, dass die EU Spanien gedrängt hat, unter den Rettungsschirm zu kriechen und nicht umgekehrt! So konnte man schön vor der Abstimmung in Deutschland noch schnell eine neue Horror-Vision aufbauen.  Erst durch diese „Hilfsmaßnahme“ der EU wird die spanische Verschuldung über 90% des BIP ansteigen und nicht umgekehrt. So geraten Länder in Abhängigkeit. Der Masterplan, der hier durchschimmert, ist so raffiniert, so tückisch, so rasant, so straff organisiert, dass man sich endlich daranmachen sollte, die Hintermänner ausfindig zu machen, anstatt in eine Falle nach der anderen zu tappen.

Weiterführende Links:

» Die Ungereinmtheiten, die Merkel diese Woche durch ihren Regierungssprecher auftischen ließ
» WELT über Merkels „Solange ich lebe“
» NEU: Die WELT mir einem wunderschönen Schild zur Weiterverbreitung der Merkelschen Botschaft!
» Zeitungen mit Kompetenz in Sachen EU: BILD, FAZ, FTD, DMN




Bayern demnächst scharia-frei?

Nicht nur die EU höhlt unser Grundgesetz aus, sondern auch die fortschreitende Islamisierung. Im Oktober 2010 versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel noch auf einer CDU-Regionalkonferenz: „Hier gilt eindeutig das Grundgesetz und nicht die Scharia!“ Doch erweist sich dieser Ausruf als reines Wunschdenken. In den mohammedanischen Kolonien Deutschlands herrscht vielerorts die Scharia und eben nicht das deutsche Gesetz. Das geht aus einem Artikel der WELT hervor,  der sich mit der Scharia in Bayern befasst.

Ein Imam namens Sidigullah Fadai berichtet:

„Insider sagen, dass es Paralleljustiz in jedem Bereich des Lebens gibt“, sagt Fadai. Vor allem, wenn es um Familien- und Eheprobleme geht, sind Sprüche der Imame oder der selbst ernannten Friedensrichter, viel öfter die Richtschnur des Handelns.

Fadai selbst kennt junge muslimische Frauen, die geschieden sind und gerne wieder heiraten würden es aber nicht dürfen, weil das nicht in das Rechtsverständnis der Geistlichen passt. Oder es werden in den Hinterzimmern Geld-Streitigkeiten gelöst, die im Interesse aller Beteiligten nicht vor einem bayerischen Amtsgericht verhandelt werden sollten.

Etwa, wenn ein Schwarzarbeiter von seinem Auftraggeber den ausstehenden Lohn „einklagen“ will. Dann wird der Friedensrichter angerufen. „Der Staat hat hier jedenfalls kein Rechtsmonopol“, sagt Imam Fadai.

Dieser Praxis will die bayerische Justizministerin Beate Merk nun endlich einen Riegel vorschieben. Sie wurde vom Buchautor Joachim Wagner („Richter ohne Gesetz“) auf das schwelende Problem aufmerksam gemacht und hat den Ernst der Lage erkannt:

„Eine solche Paralleljustiz, die unser Rechtssystem unterläuft, darf nicht hingenommen werden“, sagt Merk. Scharia-Gerichte sollen nicht geduldet werden.

Auch wieder ein vollmundiges Versprechen? Merk hat im Gegensatz zu Merkel immerhin den Zustand konkret untersuchen lassen – und der sieht verheerend aus:

Merk hat bei Staatsanwaltschaften, Anwälten, Integrationsbeauftragten und Menschen, die sich in Zuwanderer-Gemeinschaften auskennen, nachgefragt. Die Rückmeldung ist alarmierend: Selbsternannte Friedensrichter oder Imame, die an den geltenden Gesetzen vorbei Recht sprechen, sind keine Seltenheit, aber schwer zu fassen.

Einiges ist schon aktenkundig:

Soweit aber Fälle einer „Paralleljustiz“ bekannt geworden sind, wurden grobe Verstöße gegen die geltende Rechtsordnung festgestellt. Berichtet wurde dem Ministerium von Fällen, in denen „Friedensrichter“ die Strafverfolgung verhinderten, indem sie die betroffenen Konfliktparteien beeinflussten.

Das läuft dann so ähnlich ab, wie bei den Alis, über die wir gerade berichtet haben: Vor deutschen Gerichten wird geschwiegen und hinter dem Rücken des deutschen Gesetzes rollt die islamische Parallel-Justiz an – eine wichtige Einnahmequelle für Imame!

Opfer und Täter, die vor der Polizei noch umfassend ausgesagt hatten, schwiegen plötzlich vor Gericht oder sagten falsch aus, weil der „Friedensrichter“ die Angelegenheit längst geregelt hat. Grund für das Schweigen ist in solchen Fällen meist eine „Friedensvereinbarung“, die vorsieht, den Täter in einem Strafverfahren durch Schweigen oder Falschaussagen zu entlasten. Im Gegenzug wird für das Opfer ein Schmerzensgeld ausgehandelt.

Und auch der Imam geht dann nicht leer aus. Spenden werden gern angenommen. „Für die Imame, die oft keine andere Ausbildung haben, tragen diese Verhandlungen zu einem wesentlichen Teil auch zum Einkommen bei“, sagt Bayerns Integrationsbeauftragter Martin Neumeyer.

Auch Steuerfahnder sollten sich für das Thema interessieren, denn man kann kaum davon ausgehen, dass die „Spenden“ dieser Schattenwirtschaft irgendwo versteuert werden. Auch die Frauenrechtler_innen sollten hellhörig werden, denn Buchautor Wagner stellt fest:

Vor allem für Frauen besteht dabei die Gefahr, dass sie dann nicht zu ihrem Recht zu kommen. Beispielsweise wenn sich Friedensrichter auf traditionelles islamisches Recht berufen oder sich von patriarchalisch ausgeprägten Rechts- und Moralvorstellungen leiten lassen. „Die Schlichter sind immer Männer und die urteilen männerfreundlich“, sagt Joachim Wagner (…)

Wer immer sich als Politiker vor den islamischen Karren spannen ließ, hat das mit zu verantworten! Skandalös ist vor allem der Umstand, dass noch kein einziger Fall von islamischer Paralleljustiz geahndet wurde. Haben die Staatsanwälte etwa Angst, sich die Finger zu verbrennen? Womöglich als „islamophobe Nazis“ verunglimpft zu werden? Oder gar von kriminellen Sippen aus dem Weg geräumt zu werden?

„Es mündete noch kein Fall in ein förmliches Ermittlungs- der Strafverfahren“, sagt der Münchner Generalstaatsanwalt Christoph Strötz. Dennoch ist auch er überzeugt, dass es diese Schattenjustiz in den unterschiedlichsten Ausprägungen gibt. „In welcher Form auch immer sie in Erscheinung tritt, hier darf es keine Toleranz geben“, sagt Strötz.

Prima! Worauf wartet man dann noch?

Die Aufklärung sei schwierig, weil alle Beteiligten darauf achteten, heimlich vorzugehen.

Das haben Kriminelle so an sich… Immerhin hat der Generalstaatsanwalt ein paar Tipps:

Er rät deshalb seinen Staatsanwälten genau hinzuschauen, wenn Zeugen plötzlich schweigen oder wenn Strafanzeigen zurückgezogen werden. Deswegen sollten Zeugen sehr schnell und in Anwesenheit eines Ermittlungsrichters vernommen werden, auch Sachbeweise sollten sorgfältig gesichert werden.

Zurück zur bayerischen Justizministerin und ihrer vollmundigen Ankündigung „Scharia-Gerichte sollen nicht geduldet werden!“ Der PI-Leser ahnt schon, wie das konkret umgesetzt werden soll:

Sie will mit einer Aufklärungskampagne für das Thema sensibilisieren. „Wir wollen Vertrauen schaffen und nicht über, sondern mit den Betroffenen reden.“

Die Migranten-NGO’s und ihre Helfershelfer (Islamexpert_innen, Integrationsbeauftragt_innen, etc.) erhalten also ein weiteres Zubrot. Ein „Runder Tisch“ wurde installiert und an dem sitzt natürlich auch der einschlägig bekannte „Scharia-Experte“ Mathias Rohe von der Universität Erlangen. Der weitere Verlauf der Veranstaltung ist damit vorprogrammiert:

Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Frage vertrauensbildenden Maßnahmen. Um zu verhindern, dass rechtsstaatlich problematische Parallelstrukturen in Anspruch genommen werden soll über die Vorteile des geltenden Rechtssystems informiert und für Vertrauen in unsere Rechtsordnung geworben werden. Das erfordert viel Überzeugungsarbeit: „Migranten fühlen sich vom Staat oft nicht richtig verstanden. Sie haben eher das Gefühl, vom Staat drangsaliert zu werden, als dass er hilft“, sagt Mathias Rohe, Islamwissenschaftler an der Uni Erlangen, der das Justizministerium berät.

Der böse Staat… die unverstandenen Migranten… – das übliche Spiel. Asche auf das Haupt der Deutschen! Bei einer Veranstaltung kann es bei so viel Nachholbedarf natürlich nicht bleiben:

Eine zweite Arbeitgruppe verfolgt das Ziel, Richter und Staatsanwälte für das Thema zu sensibilisieren und bietet interkulturelle Fortbildung an.

Schnell ist man mit entsprechenden Relativierungen dabei, denn mit Islam hat die Scharia nur rein zufällig etwas zu tun:

Die CSU-Politikerin betont zwar, dass es bei der Paralleljustiz nicht um ein religiöses oder islamspezifisches Problem handle, sondern um ein Integrationsproblem. Trotzdem konzentrieren sich die Bemühungen der bayerischen Justiz auf die muslimische Gemeinde.

Aber auch dort wittert sie keine gezielten Aktivitäten gegen den Rechtsstaat. Vielmehr seien Unwissenheit und Informationsdefizite dafür verantwortlich, dass Imame nach eigenem Gutdünken Recht sprechen. Um nicht in den Verdacht zu geraten, sie betreibe politische Scharfmacherei, wie man es von einer CSU-Politikerin erwarten könnte, hat sie auch ein positives Beispiel parat: So konnte ein Imam aus München, einen jungen Mann aus seiner Gemeinde davon abbringen, seine Frau umzubringen, weil sie sich westlich kleide und angeblich andere Männer verführe.

Der Imam klärte den Mann auf, dass er sich in Deutschland auch einfach scheiden lassen könne. Das erspare ihm das Gefängnis und rette Leben. Der Man folgt dem Rat. „Das zeigt, wie einfach es auch sein kann, Migranten von den Vorteilen des Rechtsstaats zu überzeugen“, sagt Ministerin Merk.

Hat der Imam schon das Bundesverdienstkreuz erhalten?

Wir wollen diesen ersten Überblick über Bayerns Kampf gegen die Scharia mit einem Zitat von Mathias Rohe abschließen, aus dem hervorgeht, welche Sichtweise sich in der deutschen Politik und Justiz zum Thema Islam und Scharia mittlerweile durchgesetzt hat:

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt: Es kommt nicht darauf an, was irgendwelche Autoritäten in der islamischen Welt zum Schächten sagen. Entscheidend ist vielmehr, ob eine muslimische Gruppe hier zu Lande der Überzeugung ist, sie müsse aus religiösen Gründen Tiere ohne Betäubung schlachten, weil es die Scharia, das religiöse Gesetzbuch, so vorschreibt. (…) Die Beantwortung dieser entscheidenden Frage überlassen wir den Muslimen selbst. Wenn sie plausibel machen können, was sie als religiöses Gebot verstehen, dann ist das zunächst zu akzeptieren.

Der Irrweg, den Deutschland mit dieser Sichtweise beschritten hat, mündet darin, dass Moslems ihr Gesamtpaket der Scharia nach Deutschland importierten. Kein Wunder also, dass im Untergrund die Scharia-Gerichte tagen. Niemand hat dem Einhalt geboten! Wenn der deutsche Staat den islamischen Riten Tür und Tor öffnet und ihnen die Grenzen ihrer Religionsausübung selbst überlässt, muss man sich über die Existenz von Scharia-Gerichten nicht weiter wundern.

Links:

» Prof. Schachtschneider: Verfassungswidrigkeit islamischer Religionsausübung
» Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages: Scharia in Deutschland
» Scharia in der deutschen Justiz
» Spiegel-TV-Dokumentation über die Scharia in Deutschland
» Kandel und Hempelmann (2008) über Scharia-Einführung in England
» Interreligiöser Dialüg in Berlin: „Scharia und Grundgesetz sind vereinbar“

Weitere Kostproben des Erlanger „Islamexperten“:

» Mathias Rohe über Scharia und westliches Recht
» Mathias Rohe über Scharia und deutschen Rechtsstaat
» Mathias Rohe’s Geschlichtsklitterung zum Islam
» Mathias Rohe wirbt für polygame Moslems

(Foto oben: Anti-Scharia-Demo in München)




Ali gegen Ali: Türkische Paralleljustiz in Hamburg

Rettungskräfte kümmern sich um den angeschossenen Ali Ö. Kurze Zeit später stirbt der 22-JährigeWas uns die BILD-Zeitung als Hamburger „Kiez-Schießerei mit einem Toten“ verkaufen will, hat eine Vorgeschichte, aus der wieder einmal das islamische Blut- und Ehrverständnis heraustropft. Die beiden Hauptbeteiligten sind Ali Ö. (22) und Ali Y. (25). Dann gibt es noch den Onkel Nur Ö. (39). Das Ganze spielt sich in einem Milieu verfeindeter türkischer Sippen ab. Mit Update + Fahndungsfoto

Am 3. Mai 2011 kommt es auf der Holstenstraße (Gegend Reeperbahn) um 18.13 Uhr zu einer Schießerei. Bar-Betreiber Ali Y. wird dabei in das Gesäß getroffen:

Plötzlich peitschen Schüsse! Auf dem Gehweg bricht ein Mann schreiend zusammen. Er presst die Hände auf den Unterleib, Blut sickert durch seine Finger und breitet sich auf dem Asphalt aus. (…) Nur wenige Minuten später ist der Notarzt vor Ort und versorgt den Verletzten. Der Mann ist mit einem Leistendurchschuss davongekommen, wird im Krankenhaus Altona notoperiert. (…)

Das Opfer hatte aus bisher unbekannter Ursache mit mehreren Männern Streit bekommen. Diese drei zogen dann angeblich Pistolen und schossen. Danach sprangen sie in einen grünen BMW und rasten mit quietschenden Reifen davon.

Mitte Dezember gab es eine Gerichtsverhandlung, bei der der Tatablauf wie folgt rekonstruiert wird:

Am 3. Mai gegen 18 Uhr betreten vier Typen die Kneipe „trinkbar“ an der Holstenstraße. Drinnen räumen Barbesitzer Ali Y. (25) und zwei Kumpel Möbel um. Es kommt zum Streit zwischen den Männern. Ein unbekannt gebliebener Täter zieht eine Waffe, schießt Y. in den Hintern. Schreiend bricht der Mann zusammen.

Die angeklagten Ali Ö. (21) und Nur Ö. (39) sollen laut Anklage noch auf den am Boden liegenden Mann eingetreten haben.

Grund für die Aktion soll eine am Vortag ausgesprochene Drohung von Ali Y. gegen ein Mitglied der Familie Ö. gewesen sein. Ali Ö.’s Rechtsanwalt in einer Erklärung: „Mein Mandant fühlte sich unter Zugzwang, es ging um die Ehre der Familie. Er war mit der Situation überfordert gewesen.“

Den Prozess, bei dem nicht vier, sondern nur zwei Angeklagte auftreten, kommentiert BILD wie folgt:

Die beiden Angeklagten, das Opfer, mehrere Zeugen – alle kamen sie Donnerstag zum Prozess vor dem Landgericht. Und sie alle sagten NICHTS.

Der Prozess um den rätselhaften Schuss im Mai diesen Jahres, der Gastwirt Ali Y. (25) in die rechte Gesäßhälfte traf, ist regelrecht für den A…!

Die Familien der Prozessbeteiligten sind derart verfeindet, dass keiner der türkischstämmigen Männer mit einer Aussage einen Verwandten belasten will.

Und an anderer Stelle:

Im Mai 2011 geraten zwei türkische Familien aneinander. Ein Schuss trifft Kneipier Ali Y. (25) ins Gesäß. Weil Ali Ö. auf den am Boden liegenden Verletzten eintritt, verurteilt ihn ein Gericht zu einem Jahr Jugendstrafe auf Bewährung.Wer damals geschossen hat, ist bis heute unklar. Alle Beteiligten schwiegen vor Gericht.

Von den vier Typen, die sich Ali Y. in dessen Kneipe vorknöpften, wurde also nur einer verurteilt. Onkel Nur Ö. ging straffrei aus, von den andern beiden hört man gar nichts mehr. Ali Ö. saß seine Jugendstrafe nicht vollständig ab, was ihm nun zum Verhängnis wurde. Er wurde nämlich seinerseits am Sonntag, den 24. Juni 2012 auf der Holstenstraße mit mehreren Schüssen attackiert:

Sonntagmorgen gegen 5 Uhr im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Mehrere Schüsse krachen durch die Dunkelheit. Ali Ö. (22) bricht getroffen zusammen. Er versucht, sich in ein Taxi zu retten – ohne Erfolg. Der junge Mann stirbt wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.

Die Polizei fahndet nach dem unbekannten Schützen. Der Verdacht: eine Vergeltungstat. Täterbeschreibung: Der Täter wird wie folgt beschrieben: Südländer, 170 bis 175 cm groß, schlanke Figur. Er war bekleidet mit gemustertem Oberhemd und einer blauer Jeanshose.

Dafür kommen laut BILD offenbar gleich mehrere Leute in Betracht:

Ali Ö. hatte noch mehr Feinde! Bereits im Januar 2010 traf er sich mit einer verfeindeten Familie in Berlin und gab fünf Schüsse ab.

Zunächst stürmt die Polizei jedoch die Räumlichkeiten der Sippe Ali Y.:

Kurz nach der Tat stürmten Elite-Polizisten des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) die Hamburger Kneipe „The Spot“, die ehemalige „Trinkbar“, die Ali Y. einst gepachtet hatte, und eine Wohnung in Pinneberg. Erfolglos. (…) Das MEK der Polizei durchsuchte Wohnungen und das ehemalige Lokal von Ali Y. Aber der 25-Jährige war seit Sonntag verschwunden.

Dann tauchte Ali Y. am Dienstag in Begleitung einer Anwältin aus der Versenkung auf:

Dienstagmorgen betrat Y. mit seiner Anwältin das Hamburger Strafjustizgebäude. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Wilhelm Antonius Möllers BILD Hamburg.

Allerdings schweigt Ali Y. Möllers zufolge ist der Mann nicht der Schütze, der den 22-Jährigen am vergangenen Wochenende auf der Straße erschossen hatte.

Der Hauptverdächtige schweigt und der Staatsanwalt weiß trotzdem schon Bescheid. Immerhin will man heute prüfen, ob man Haftantrag wegen „Verdacht auf Anstiftung zum Totschlag“ stellt. BILD kreiert Ali Ö. derweil zum Märtyrer: „Wurde der junge Türke Opfer eines Rache-Anschlags?“ und wird nach gefühlten fünfzehn Artikeln sicherlich weiter fleißig an dem Fall dranbleiben.

Der Fall aus der türkischen Parallelwelt sieht sehr nach mohammedanischer Selbstjustiz unter dem Banner der Scharia aus. Ein Schattenreich, mit dem Bayern jetzt aufräumen will. Dazu in Kürze mehr.

Update: Ali Y. befindet sich auf freiem Fuß. Nach Angaben des Hamburger Abendblatts sah der Haftrichter „keinen dringenden Tatverdacht“. Zu den Vorwürfen habe der Festgenommene geschwiegen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist Ali Y. zwar nicht der Todesschütze, sei aber „in die Bluttat verwickelt“. Die Staatsanwaltschaft erwägt daher, Beschwerde gegen die Entscheidung des Haftrichters einzulegen. Derweil sucht die Polizei nach dem Mann auf diesem Fahnungsfoto. Er soll derjenige sein, der die Schüsse abgegeben hat. Weitere Fotos in der Pressemeldung der Polizei Hamburg.

Fahndungsfoto Polizei Hamburg im Mordfall Ali Ö.
Fahndungsfoto Polizei Hamburg im Mordfall Ali Ö. Hinweise zu dem Gesuchten unter Telefon: 040 4286-56789

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» Die SPD Hamburg möchte laut ihrer türkischstämmigen Abgeordneten Aydan Özoguz die Diskriminierung türkischer Fachkräfte mittels anonymisierter Bewerbungsverfahren beenden. Statt Ali stellen Sie dann XXX ein.

(Foto oben: Rettungskräfte kümmern sich um den angeschossenen Ali Ö. Kurze Zeit später stirbt der 22-Jährige)




Ultra-orthodoxe Nazi-Schmierer an Yad Vashem

Drei ultraorthodoxe Juden wurden wegen Schändung der Gedenkstätte Yad Vashem (PI berichtete) festgenommen. Sie gestanden, die antisemitischen Parolen neulich geschrieben zu haben. Mir erschliesst sich deren Logik nicht. Wer hat eine Erklärung?

(Foto: Ein Arbeiter entfernt die Schmierereien an der Holocaust-Gedenkstätte)




Kopftuchindex Venedig

Ich war zwei Jahre nicht in Venedig, die Zahl der Kopftücher hat deutlich zugenommen. Wie in dem Artikel von Walter Laqueur unten steht, wird Europa zu einem „kulturellen Vergnügungspark für wohlhabende Touristen aus Ostasien“. Die Zahl der asiatischen Touristen ist auffallend, und auch die vielen Kopftücher kommen mehrheitlich von dort.

Ob in den teuren Cafés auf dem Markusplatz, wo sich sparsame Deutsche nicht hinsetzen, oder im vergleichsweise billigen Zwei- und Dreisternehotel, die islamische Bekleidung ist nicht zu übersehen. Teilweise sieht man Großfamilien, teilweise sogar einzelne Damen, wie heute morgen beim Frühstück. Es war eine Dame aus Malaysia. Natürlich sieht man auch ab und zu ganz Verschleierte. Und nun stellen Sie sich vor, Sie haben einen Andenkenladen, einen Luxus-Shop, eine Gondel, ein Restaurant. Wie würden Sie entscheiden? Ganz sicher nicht Kopftuchverbot oder Moscheeverbot! Gestern abend hat ein Ostasiate zehn Meter neben dem Markusplatz auf einer Bank gebetet. Immerhin haben sich noch ein paar Touristen umgedreht. Bald tun sie das wohl auch nicht mehr!




CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in MünchenDer amerikanische TV-Journalist Erick Stakelbeck (Foto rechts) war zusammen mit seinem Kameramann eine Woche in Europa unterwegs, um die fortschreitende Islamisierung zu dokumentieren. Stakelbeck, dessen Großvater übrigens Deutscher war, besuchte Moscheen und Parallelgesellschaften in England, Belgien und dem Land seiner Vorfahren. Er führte viele Interviews mit Imamen, muslimischen Repräsentanten, Politikern und Islamkritikern, um seine Beobachtungen zu vertiefen. Gestern berichtete PI bereits über seinen Aufenthalt in NRW. Ericks letzte Station war München, wo ihm die Zeugnisse der Islamisierung sprichwörtlich über den Weg liefen.

(Von Michael Stürzenberger)

Ein wichtiger Anlaufpunkt war für Erick die Moschee in Freimann mit ihrem 33 Meter hohen Minarett. Gegründet wurde dieses Islamzentrum Ende der 60er-Jahre von Said Ramadan, dessen Sohn Tariq Erick auch schon ausführlich interviewt hat.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Freimann galt viele Jahre lang als „die vierte Moschee“, also nach Mekka, Medina und Jerusalem die viertwichtigste Bastion des Islams. Von hier aus wollten (wollen?) die Muslimbrüder die Islamisierung Europas vorantreiben.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Die Anlage, von 14 islamischen Staaten finanziert, entwickelte sich rasch zum Anlaufpunkt für Muslimbrüder aus aller Welt. Mahmud Abouhalima, einer der Drahtzieher des Bombenanschlags auf das World Trade Center 1993, soll die „vierte Moschee“ regelmäßig besucht und den Kontakt zum dortigen Imam Ahmed al-Khalifa gesucht haben. Wie später auch Mamduh Mahmud Salim, ein enger Vertrauter Osama bin Ladens. Erick wollte im Vorfeld per Email und Telefon ein Interview mit al-Khalifa vereinbaren, erhielt aber keine Antwort.

Die Moschee soll in den vergangenen Jahren auch mehrfach Ziel polizeilicher Razzien und Ermittlungen wegen vermuteter krimineller Handlungen zugunsten islamistischer Bestrebungen gewesen sein. Während Erick mit seinem Kameramann einen Ansagetext aufnahm, kamen aus der Moschee zwei Moslems und fragten nach dem Grund der Dreharbeiten. Der Mann wurde als Imam vorgestellt, sprach aber nur arabisch und war so auf die Übersetzung der Muslimin angewiesen, die offensichtlich in der Gemeindeleitung mitwirkt.

Die beiden brachten ihr Misstrauen zum Ausdruck, da in der Vergangenheit öfters „falsch“ über die Moschee berichtet worden sei. Erick bedauerte, keine Antwort auf seine Interview-Anfrage bekommen zu haben, gratulierte der Muslimin aber freundlich zu der im September bevorstehenden Geburt ihres Kindes.

Ebenfalls sehr nachwuchsfreudig geht es bei Imam „Abu Adam“ zu, dem nächsten Drehort von Erick Stakelbeck. In dessen Wohnung tummelten sich sage und schreibe 15 Kinder. Der staatenlose Adam, der eigentlich Hesham Shashaa heißt, hat palästinensische Wurzeln, momentan wohl zwei Ehefrauen und eine rasch wachsende Nachkommenschar. Überregional bekannt wurde der von Politik und Kirchen begehrte „Dialog“-Partner vor eineinhalb Jahren, als er eine seiner Frauen im Streit um das Sorgerecht für zwei Kinder so heftig geschlagen haben soll, dass sie diverse Knochenbrüche erlitt. Nachdem Shashaa mehrere Monaten in Untersuchungshaft saß und die Frau zwischenzeitlich nach Norwegen geflohen war, sagte sie dann plötzlich aus, dass sie „hingefallen“ sei. Der Scharia-„Friedensrichter“ lässt wohl grüßen..

Die Ehefrau Nr. 3 bekam das Sorgerecht für die gemeinsamen beiden Kinder zugesprochen und soll jetzt wieder in ihrem Heimatland Syrien leben. Getrennt von ihrem „liebevollen“ Ehemann, der bei dem Gerichtstermin ganz in weiß erschienen war, wie auch zu dem Interview mit Erick Stakelbeck. So freundlich und nett, dass man beim ersten Eindruck völlig überzeugt wäre, dass dieser Mann absolut kein Wässerchen trüben kann.

Hesham Shashaa predigt wohl momentan nicht in der Münchner Darul-Quran-Moschee. Von einer bayerischen Behörde habe er ein Schreiben bekommen, dass in dieser Gemeinde gewisse Dinge vorgingen, die hierzulande nicht tolerabel seien. Vor der Moschee traf Erick Stakelbeck einen Insider, der ihm Details über islamische Netzwerke in Deutschland aufzeigte.

Im Interview berichtete er über internationale Geldströme, mit denen die Islamisierung Europas massiv gefördert werde.

Am Odeonsplatz wies Stakelbeck auf den verhinderten Hitler-Putsch von 1923 hin. Viele Islamkritiker würden ihre Aufklärungsarbeit mit der Arbeit der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ vergleichen, die sich auch gegen eine totalitäre Ideologie zur Wehr setzte. Vor der Kulisse der Feldherrnhalle interviewte Erick Michael Mannheimer, der ihm von der Anklage wegen vermeintlicher Volksverhetzung erzählte, mit der er sich konfrontiert sieht.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Ein Imam aus Düsseldorf habe diese Anzeige gegen Mannheimer gestellt, woraufhin das Amtsgericht Heilbronn den Wortlaut dieser Anzeige in allen Punkten übernommen und ihm einen Strafbefehl geschickt habe.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Erick Stakelbeck interessierte sich auch für die Koranverteilungsaktion der Salafisten. Der Plan war bekanntlich, 25 Millionen Exemplare in ganz Deutschland zu verteilen, womit sie jeden Haushalt erreichen wollten. Bisher sollen aber nach den heftigen Protesten „erst“ 300.000 Korane gedruckt worden sein.

Während des Interviews fühlten wir uns zeitweise wie in Saudi-Arabien. Immerhin lassen diese Touristen Geld in München und gehen wieder.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Die Frau korrekt zugehängt…

…und immer schön einige Schritte hinter ihrem Herrn und Meister.

Der US-Sender CBN und seine hellwachen Journalisten wie Erick Stakelbeck sind ein Glücksfall für die Islamkritik. Solch ein Fernsehprogramm wäre in Deutschland bitter nötig, um der Einheitspropaganda der islamverharmlosenden Mainstream-Medien etwas entgegensetzen zu können. Wir können nur hoffen, dass der Funke irgendwann doch über den Atlantik in unsere mediale Diaspora überspringt.

Das umfangreiche Filmmaterial wird Erick ab August in verschiedenen TV-Sendungen auf CBN (Christian Broadcasting Network) veröffentlichen. Und er möchte irgendwann auch wieder nach Deutschland zurückkehren – nicht nur, weil ihm das bayerische Bier so gut geschmeckt hat…

(Fotos: Michael Mannheimer & Michael Stürzenberger)




Walter Laqueur: Europas Abstieg ist sicher

Da ich Europa und die Europäer in guten wie in schlechten Zeiten erlebt habe, ist nun die Zeit für eine Bilanz gekommen. Den Versuch dazu hatte ich schon vor fünf Jahren in einem Buch mit dem Titel „Die letzten Tage von Europa“ unternommen. Die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten wurden zum Teil skeptisch aufgenommen, denn es handelte sich um eher unzeitgemäße Betrachtungen, und das Buch kam sicherlich zu früh. Damals habe ich die These vertreten, dass Europa sich möglicherweise in ein Museum oder einen kulturellen Vergnügungspark für wohlhabende Touristen aus Ostasien verwandeln könnte. Wie auch immer, das Europa, das ich kenne und über das ich vor fünf Jahren geschrieben habe, ist im Verschwinden begriffen. (Fortsetzung des Artikels hier!)




Karawane Islam – die islamische Mission in Europa

Sich über den Islam lustig zu machen, ihn ins Lächerliche zu ziehen, ohne dabei plump zu wirken, schafft vielleicht nur jemand, der in diesen Kulturkreis hineingeboren wurde und darin aufgewachsen ist, der jedoch trotzdem ein eigenständiges und dialektisches Denken entwickelt und sich dieses bewahrt hat. Dem persischen Autor Sadegh Hedayat (1903-1951) ist dies bravourös gelungen. Aus seiner hintergründigen und kenntnisreich geschriebenen Satire „Karawane Islam – Die islamische Mission in Europa“ bringt PI in einer dreiteiligen Serie den ersten Brief.

Teil 1:

An jenem gesegneten Tag, dem 25. Chaval des Jahres 1346 nach der Hedschra [1], trafen Gesandte aus verschiedenen islamischen Ländern zu einer außerordentlich wichtigen Versammlung in Samarra, einer Stadt im heiligen Land Arabien, ein. Man wollte über das Vorhaben beraten, eine Gruppe von ausgewählten Personen über die Welt zu senden, um den wahren Glauben, den Islam, zu verbreiten. Auf dieser Versammlung wurden gewählt

zum Präsidenten: Herr Krone-der-Prediger [2]
zum Vizepräsidenten: Herr Nachtigall-des-Islam [3]
zum Berater und Schatzmeister: Herr Steuerrad-der-Scharia [4]
zum Sekretär: Herr Anführer-der-Tradition [5]

Außer diesen nahmen zahlreiche Experten teil, darunter die berühmtesten Gelehrten des Islam, wie die ehrenwerten Gesandten aus Eden, Äthiopien, dem Sudan, Sansibar und Oman.

Meine Wenigkeit, Ihr ergebener Diener, sündig von Kopf bis Fuß, Al-Djerdjis Yafes, Sohn von Isaak dem Jesuiten, durfte als Dolmetscher der gesegneten Zeitschrift Der Sumpf teilnehmen. Ich hatte den Auftrag, die Ereignisse der glorreichen Karawane Schritt für Schritt für unsere ehrenvolle, hochgeschätzte Zeitschrift niederzuschreiben, so dass die Moslems der ganzen Welt über alle Taten und Handlungen der verehrten Missionare der wahren Religion und der islamischen Bewegung in Kenntnis gesetzt werden.

Präsident Krone-der-Prediger eröffnete die Versammlung mit diesen Worten:
„Allen verehrten Gelehrten, Vorbildern der Ergebenheit und Frömmigkeit, Förderern der Religion des Propheten Mohammed leuchtet es ein, und es ist auch zweifelsfrei bewiesen, dass die wahre Religion unserer Zeit, der Islam, die stärkste, mächtigste und bedeutendste Religion der Welt ist. Von der Bergkette des Hindukusch bis zu den äußersten Grenzen von Djabolgha [6] und Djabolsa im Jenseits, von Sansibar bis Äthiopien, vom Sudan bis Libyen und sogar bis nach Andalusien umfasst sie mit ihren dreihundert Millionen Seelen alle zivilisierten Länder, die zum vierten Kontinent gehören.“

Da ergriff Vizepräsident Nachtigall-des-Islam das Wort:
„Entschuldigen Sie mich bitte, aber nach den Berechnungen des Sohnes Ihres untergebenen Dieners, Herr Steuerrad-der-Scharia, der trotz seiner Jugend Experte der rationalen und der irrationalen Wissenschaften ist, drei Jahre seines Lebens im Land der Ungläubigen verbracht und das Buch Quelle der großen Unreinheiten geschrieben hat, beträgt die Anzahl derjenigen, von denen man sagt, dass sie keinen anderen Gott haben als Gott, mindestens dreihunderttausend Millionen.

Schatzmeister und Berater Steuerrad-der-Scharia:
„Jawohl, richtig.“

Präsident Krone-der-Prediger:
„So habe ich das selbstverständlich gemeint! Wie uns das Sprichwort lehrt: Der Mensch ist ein vergessliches Wesen voller Fehler. Dreihunderttausend Millionen Seelen, vielleicht sogar mehr, haben die Gnade, gläubige Moslems sein zu dürfen. Und, wie uns Herr Steuerrad-der-Scharia berichtet hat, der Sohn von Nachtigall-des-Islam, Experte der rationalen und der irrationalen Wissenschaften, der vier Jahre seines geschätzten Lebens im Land der Ungläubigen verbracht hat und Autor der Quelle der großen Unreinheiten ist, haben die Bewohner des Landes der Yankees auf dem dritten Kontinent vor kurzem die Philosophie des Islam entdeckt.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Jawohl, im Land der Yankees sind alkoholische Getränke streng verboten. Nach langen Diskussionen, Auseinandersetzungen und Kontroversen, die meine Wenigkeit mit den dortigen Philosophen und Wissenschaftlern geführt hat, sind wir einmütig zu dem Schluss gekommen: Die Beschneidung ist für die Gesundheit in höchstem Maße förderlich; und Scheidung und Polygamie haben reichhaltigen Nutzen für einen launischen Menschen, denn sie entfachen das Verlangen. Außerdem weiß man jetzt wohl, dass Fasten den Appetit anregt. Meine Wenigkeit hat darüber hinaus in dem Koran-Kommentar Spiegel der Irrtümer gelesen, dass Fasten ein sehr wirkungsvolles Heilmittel gegen Ruhr und blutige Harnentlassung ist.“

Krone-der-Prediger:
„Ach so, jetzt verstehe ich. Die Einwohner des Landes der Yankees sind also Moslems geworden, und die Wahrheit leuchtet aus ihren Gesichtern. In diesem Fall sind Europa und die Städte der Franken der einzige Platz im Universum, wo Menschen wohnen, deren Herzen schwärzer als der schwarze Stein in Mekka sind. Meine Wenigkeit glaubt, dass unter diesem Gesichtspunkt die Pflicht der Geistlichen und der höchsten Wächter der Gesetze der Scharia darin besteht, gewissenhafte Seelen unter sich auszuwählen und in die Länder der Ungläubigen auszusenden, um die letzten Ungläubigen von ihrem finsteren Weg abzubringen, sie auf den leuchtenden Weg der Wahrheit zu leiten und die Wurzeln der Ketzerei und des Atheismus für immer mit Stumpf und Stiel auszurotten.“ (Beifall der Anwesenden)

Säule-des-Islam [7]:
„Sicher, die Idee ist originell, aber ich glaube, dass wir zuvor das Orakel befragen sollten.“

Herr Lump [8], der ehrwürdige Gesandte der Araber aus Anizeh:
„Nennen wir diese Karawane Djihad al islameh, [9] töten wir die ungläubigen Männer mit dem Schwert und verteilen wir dann ihre Frauen und Kamele unter den Moslems!“

Scheich Diener-der-Vagabunden, [10] Gesandter aus Oman, bestätigte alles, während er zur gleichen Zeit nach einem Floh in seinem Hemd suchte:
„Ahlan wa dahlan, Marhaba, sei willkommen, machen wir es genau so.“

Herr Tabunana, der geschätzte Gesandte aus Sansibar, erhob sich, vollkommen nackt, stützte sich auf seine Lanze und rief:
„Menschenfleisch, lecker, lecker. Franken blank, weiß, ich jeden Tag fressen zwei Menschen.“

Krone-der-Prediger:
„Selbstverständlich, hundertprozentig! Wenn sie keine Moslems werden, rotten wir sie bis zum letzten aus. Habe ich also richtig verstanden, dass wir eine Schar von Islam-Gelehrten zum Missionieren in das Land der Ungläubigen schicken?“

Nachtigall-des-Islam:
„Bei Gott! Demjenigen, der Zweifel an diesem Vorhaben hat, muss nach dem islamischen Gesetz seine Frau weggenommen werden, und es ist erlaubt, sein Blut zu vergießen. Jeder Moslem ist verpflichtet, den Ungläubigen die Gesetze unserer Religion zu lehren und dadurch den Unglauben zu verbannen. Meine Wenigkeit meint, dass man zuallererst darüber nachdenken muss, aus welcher Kasse die Mittel, Kosten und Ausgaben der Mitglieder dieser Mission gedeckt werden.“

Krone-der-Prediger:
„Allen ehrenwerten Gelehrten und Geistlichen, die sich hier versammelt haben, leuchtet eine Tatsache heller als die Sonne: In der ersten Zeit verschlingt die Mission enorm viel Geld, das allein aus der islamischen Stiftung getragen werden muss. Alle islamischen Länder werden uns wohl nach ihren Möglichkeiten unterstützen müssen; später können wir vermutlich den Tributzahlungen der Ungläubigen entgegen sehen.“

Der Gesandte aus der Wüste Sahara, Herr Vater-der-kleinen-Diener, [11] bringt sich nun ein:
„Als Zeichen der Unterwerfung muss von den Ungläubigen Kopfsteuer und Tribut erhoben werden.“

Anführer-der-Tradition:
„Wie geschrieben steht, hat Gott das Universum einzig und allein um der Fünf Heiligen [12] willen erschaffen, und je ein Finger von einer Hand gehört den Propheten-Nachkommen. Da ich ja selbst ein Sayed, Nachfahre des Propheten, bin, gehört ein Fünftel des Einkommens mir.“

Nachtigall-des-Islam:
„Wie der Sohn Ihres ergebenen Dieners, Herr Steuerrad-der-Scharia, geschrieben hat, der trotz seiner Jugend Experte der rationalen und irrationalen Wissenschaften ist, fünf Jahre im Land der Ungläubigen gelebt und die auf den Gesetzen des Islam basierende Quelle der großen Unreinheiten verfasst hat, kann man im Land der Yankees, auf dem siebten Kontinent, sehr viel Geld machen.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Im Yankee-Land auf dem zwölften Kontinent lebt ein Volk von sehr reichen Leuten. Wenn sie Moslems werden, sind sie verpflichtet, nach Mekka zu pilgern. Auf dem Weg dorthin könnte man sie in einen Hinterhalt locken und ausrauben. Und dann geben wir noch ein paar Banditen Bescheid, die sollen einen Streit mit ihnen anfangen und ihnen Flöhe unter die Kleidung stecken, denn wenn Moslems auf ihrer Pilgerfahrt einen Floh töten, müssen sie nach den islamischen Gesetzen beim Opferfest des Höchsten Segens zum Ruhme Gottes für jeden getöteten Floh einen Hammel schlachten. Vorsichtshalber sollten sie sogar besser zwei Hammel opfern, wenn man bedenkt, dass sie neue Moslems sind und ihre Eltern nur Anbeter des Kruzifixes waren. Diejenigen, die den Islam nicht annehmen, müssen Tribut und Kopfsteuer an die islamische Staatskasse zahlen, andernfalls konfiszieren wir ihr Hab und Gut, entreißen ihnen ihre Ehefrauen und erklären sie für vogelfrei.“ (Beifall der Anwesenden)

Fußnoten zu Teil 1 der PI-Serie:

[1] Hedschra (Auswanderung); die moslemische Zeitrechnung beginnt im Jahr 622 n.Chr. mit der Auswanderung Mohammeds aus Mekka nach Medina.
[2] Tadj-ol-Motekallemin
[3] Andalib-ol-Islam
[4] Sokkan-ol-Scharrieh
[5] Sonnat-ol-Aqtab
[6] Imaginäre Stadt an der östlichen Grenze der Welt, die das Gegenstück von Djabolsa an der Westgrenze darstellt.
[7] Amoud-ol-Islam
[8] Gouthe-la-Yamout (ein sehr armer Mann, der nicht einmal genug zum Essen hat)
[9] Heiliger Krieg des Islam
[10] Abdol Mondares
[11] Abu Obeyd
[12] Mohammed, Ali (sein Vetter und Schwiegersohn), Fatima (seine Tochter), Hassan und Husain (seine Enkelsöhne)


Aus dem Nachwort von „Karawane Islam“: […] Sadegh Hedayats literarisches Erbe ist ein Zeugnis sowohl für die korrupte herrschende Klasse als auch für die habgierigen und fanatischen Geistlichen, die im Iran religiösen Aberglauben weit verbreiteten und die geistige Verdummung des Volkes betrieben. […] Hedayat, der ja selbst aus einer moslemischen Familie stammte, kannte sich sehr gut über das islamische Dogma aus. […] Aus Indien schreibt er an einen Freund: „Ich bin in der islamischen Stadt Hyderabad gewesen. Sie ist wahrlich eine islamische Stadt. Mit eigenen Augen habe ich gesehen, dass die Leute in den Rinnstein pinkeln.“ Erst wenn man bedenkt, dass im Islam jedes fließende Wasser als sauber gilt und zum Trinken und für die Waschungen benutzt werden soll, versteht man die tiefe Kritik, die in Hedayats Worten verborgen liegt.




„Ihre Politik ist deutschfeindlich, Frau Dr. Merkel!“

Sehr geehrte Damen und Herren, der ESM-Vertrag ist grundgesetzwidrig, weil er die deutsche Haushaltssouveränität an eine unkontrollierbare staatliche Behörde überträgt. Aus diesem Grunde fordern Frau Dr. Merkel und Herr Dr. Schäuble die Abschaffung des Grundgesetzes.

(Offener Brief von Dr. Hans Penner an die Mitglieder des Deutschen Bundestages)

Ich erinnere Sie an Artikel 20 GG:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Am 14. Juni 2012 haben nochmals 40 herausragende Fachleute der Wirtschaft einen Vorstoß gegen den europäischen Kollisionskurs der Bundeskanzlerin unternommen: „Verbrannte Milliarden – Kanzlerin, halten Sie ein!“

Die Gesetzwidrigkeit der Europapolitik von Frau Dr. Merkel hat der Staatsrechtler Professor Schachtschneider in seinem Buch „Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik: Ein Staatsstreich der politischen Klasse“ ausführlich begründet. An die ESM-Megabank soll Deutschland 190 Milliarden Euro überweisen. An eine Rückzahlung ist nicht zu denken.

Die verantwortungsbewußten Bürger richten den dringenden Appell an die Bundestagsabgeordneten, dem verhängnisvollen, von Frau Dr. Merkel forcierten ESM-Vertrag nicht zuzustimmen:

– Die Europäische Union ist nicht von der Art der Währung abhängig.

– Eine Einheitswährung ist für einen stark diversifizierten Wirtschaftsraum schädlich.

– Die geforderte ESM-Fiskalbehörde ist nicht demokratisch legitimiert, unkontrollierbar und mit diktatorischen Vollmachten ausgestattet.

– Die geforderte Preisgabe der Haushaltssouveränität Deutschlands ist verfassungswidrig.

– Die von Deutschland geforderten exorbitanten Geldbeträge zur Sanierung von Banken korrupter Staaten führen Deutschland in den Staatsbankrott.

Frau Dr. Merkel läßt sich von Wirtschaftsfachleuten nicht beraten. Insgesamt muß die Politik von Frau Dr. Merkel als deutschfeindlich bezeichnet werden, weil sie nicht dem Wohl der Bevölkerung dient und die Desindustrialisierung fördert.

Es wird dringend gebeten, dieses Schreiben zu verbreiten und die Aktion des Bundes der Steuerzahler zu unterstützen: Stoppt den ESM-Vertrag.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner
Linkenheim-Hochstetten