Dem Focus liegt vorab eine Studie des renommierten John Stuart Mill Instituts über den „Freiheitsindex Deutschland 2011“ vor, mit dem der Grad der Freiheit in unserer bunten Republik gemessen wurde: Hat die Gesellschaft Angst vor Freiheit oder weht der Geist der Selbstbestimmung?

Die Studie, bei der auch das Allensbach-Institut mitgewirkt hat, soll nächste Woche veröffentlicht werden. Schon jetzt ist durch eine Vorab-Veröffentlichung einiger Ergebnisse beim Focus klar, wie es um Freiheit – und speziell die Meinungsfreiheit – in Deutschland bestellt ist. PI-Leser werden sich über die Ergebnisse kaum wundern:

So viele Deutsche befürworten Meinungsverbote:

So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

Rund 18 Prozent beispielsweise finden es falsch, dass man in Deutschland „Atomkraft ist eine gute Sache“ sagen darf.

Knapp ein Drittel der Deutschen finden beispielsweise, die Aussage „Frauen gehören an den Herd“ dürfe nicht erlaubt sein.

Ebenso viele möchten den Satz „Man sollte die Mauer wieder aufbauen“ verbieten lassen.

Die Behauptung „Homosexualität ist eine Krankheit“ halten 35 Prozent für verbotswürdig.

Die Zahl derer, die Meinungsäußerungen für gefährlich halten, liegt extrem hoch (Antwortmöglichkeit „Da kann man sich den Mund verbrennen“):

68 Prozent glauben, dass es gewagt ist, diese Behauptung öffentlich zu äußern: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

Die Institutsleiterin zum Ergebnis:

Die Antworten zeigen nach Einschätzung von Institutsleiterin Ulrike Ackermann, „wie stark der Druck der öffentlichen Meinung empfunden wird“. Einige Befragte befürworteten zwar, dass Extrem-Sprüche erlaubt sein sollten, glaubten jedoch, dass dies von ihrer Umwelt nicht akzeptiert wird. „Die gefühlte Intoleranz“, sagt Ackermann, „übersteigt bei Weitem die tatsächliche Intoleranz.“

Wenn die gute Dame sich da mal nicht täuscht! Man sollte solche Studien durch Feldversuche in Deutschlands Städten ergänzen. Am besten, indem man einen Demonstrationsversuch startet, bei dem man Karikaturen zeigt. Danach kann man auszählen, wie viele Verbotsversuche seitens des Innenministers es gab, wie viele Steine geworfen wurden, wie viele Polizisten verletzt wurden und wie viele der Versuchs-Demonstraten anschließend Polizeischutz benötigen.

Der Focus resümiert:

Eine Vielzahl von Bundesbürgern hält extreme Behauptungen für unzulässig. Noch viel mehr glauben, dass es nicht ratsam ist, bestimmte Positionen öffentlich zu äußern.

Dieser Studie zufolge leidet Deutschland an einem extrem hohen Meinungsdruck, an einer Meinungsdiktatur, die aus dem 68er-Milieu gekrochen ist und sich mit allem verschwistert hat, was an Zwangsideologien auf dem Markt ist. Politically Incorrect thematisiert dies seit Jahren und wird wegen der vorherrschenden Meinungsdiktatur dafür ständig angefeindet. Wir sind sehr gespannt, wie unsere Volks- und Medienvertreter sich das Ergebnis nun schönreden werden.

Ein Land, in dem vorgelebt wird, dass eine Partei maximal 48 Stunden lang Euro-kritisch sein darf, ein Land, in dem ein korrupter Hinterwäldler ins Kanzleramt aufsteigt, um einem der besten Politiker Deutschlands zu sagen, er solle die Fresse halten, braucht sich um Freiheit keine Gedanken mehr zu machen. Dieses Land hat zu lange geschwiegen und seine Freiheit verkauft. Als Gegenleistung erhält der bundesdeutsche Schweigbürger demnächst die Quittung:  direkte und indirekte Steuererhöhungen, längere Lebensarbeitszeit bei steigenden Rentenkosten, noch mehr Leute zum Durchfüttern, kriechende Kirchen, steigende Kosten, weitere Volksverdünnung, noch mehr Unqualifizierte, zusammenbrechende Städte, halal überall und eventuell einen Bürgerkrieg. Immer schön die Fr**** halten!

Hauptsache der CSD läuft weiter – als Beweis, was für ein progressives, tolerantes Land wir sind! US-Botschafter Murphy musste die lächerliche Blumenkette zum Start des CSD durchschneiden:

Aber Murphy lächelt tapfer weiter, auch als vom Lautsprecherwagen verlesen wird, wo Schwule noch verfolgt und teils mit dem Tode bedroht werden.

Welche Länder das sind, unterliegt beim Tagesspiegel der Geheimhaltung!

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110 KOMMENTARE

  1. So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Auffällig ist, daß diese Zahl den Anteil moslemischer Migranten sehr wohl einschließt. Wenn man einkalkuliert, daß diese Umfrage nicht rassistisch durchgeführt wurde und somit nichtdeutsche Namen und Menschen mit Migrationshintergrund sehr wohl abstimmen konnten, kann man davon ausgehen, daß viele in eigener Sache abgestimmt haben, genauer:

    Daß in dieser Zahl viele Moslems enthalten sind, die den Satz „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland“ verbieten lassen wollen.

    Ein wenig gesunder Menschenverstand bei der Beurteilung der Antworten….ein wenig logisches Denken….

  2. So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“
    ——————————————–

    Punkt 1: 88 Prozent aber nicht.

    Punkt 2: 82 Prozent aber nicht.

    Punkt 3: gut zwei Drittel aber nicht.

    Punkt 4: dito

    Punkt 5: 65 Prozent aber nicht.

    Wenn man nun noch bedenkt, dass hier ein Personenteil mitabstimmt, der persönlich betroffen ist, relativiert sich die Umfrage um eine Nuance mehr, zu einer Unfugveranstaltung.

    Selbst mit oder ohne betroffene…die Aussagen sind Glasklar, und werden dann sicherlich ziemlich verwässert veröffentlicht.

  3. „So viele Deutsche befürworten Meinungsverbote:

    So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Rund 18 Prozent beispielsweise finden es falsch, dass man in Deutschland „Atomkraft ist eine gute Sache“ sagen darf.

    Knapp ein Drittel der Deutschen finden beispielsweise, die Aussage „Frauen gehören an den Herd“ dürfe nicht erlaubt sein.

    Ebenso viele möchten den Satz „Man sollte die Mauer wieder aufbauen“ verbieten lassen.

    Die Behauptung „Homosexualität ist eine Krankheit“ halten 35 Prozent für verbotswürdig.“

    Meinungsfreiheit darf keine Tabus kennen im politischen Diskurs.

    Mittlerweile ist in einer linksgerichteten Medienlandschaft die Meinungsfreihiet ersetzt, durch den Terror der politischen Korrektnes.

    Nach dem Motto: Meinungen darf man haben, aber nur die richtigen. Was die richtige Meinung ist legen wir verbindlich fest. Wer von ihr abweicht muss bekämpft werden.

    Dieser linke Totalitarismus ist das Hauptproblem der Islamkritik. Viele Deutsche haben Angst vor dem Islam. Dies nicht ohne Grund. Nur wenige würden sich trauen, daraus politische Forderungen abzuleiten. Dann lieber weiterwurrschteln nach dem Motto: „So schlimm kan es doch nicht sein“. Kann es nicht? – Kann es doch.

    Mir ist meine Meinungsfreiheit inklusive Islamkritik jedenfalls wichtiger, als bei linksverbohrten Ideologen gut angesehen zu sein.

  4. So viele Deutsche befürworten Meinungsverbote:
    So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Rund 18 Prozent beispielsweise finden es falsch, dass man in Deutschland „Atomkraft ist eine gute Sache“ sagen darf.

    Knapp ein Drittel der Deutschen finden beispielsweise, die Aussage „Frauen gehören an den Herd“ dürfe nicht erlaubt sein.

    Ebenso viele möchten den Satz „Man sollte die Mauer wieder aufbauen“ verbieten lassen.

    Die Behauptung „Homosexualität ist eine Krankheit“ halten 35 Prozent für verbotswürdig.

    Die Zahl derer, die Meinungsäußerungen für gefährlich halten, liegt extrem hoch (Antwortmöglichkeit „Da kann man sich den Mund verbrennen“):
    68 Prozent glauben, dass es gewagt ist, diese Behauptung öffentlich zu äußern: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Die Institutsleiterin zum Ergebnis:
    Die Antworten zeigen nach Einschätzung von Institutsleiterin Ulrike Ackermann, „wie stark der Druck der öffentlichen Meinung empfunden wird“.Einige Befragte befürworteten zwar, dass Extrem-Sprüche erlaubt sein sollten, glaubten jedoch, dass dies von ihrer Umwelt nicht akzeptiert wird. „Die gefühlte Intoleranz“, sagt Ackermann, „übersteigt bei Weitem die tatsächliche Intoleranz.

    Fettdruck: Das ist ja gerade die perverse Gehirnwäsche, die geplant war und ist und die die Menschen hinten herum in Gewalt nahm unjd nimmt!!!. Mit der von den 68gern propagierten und praktizierten und den GRÜNEN so erfolgreich betriebenen ANGSTmachKULTUR. Deshalb lief auch schon der Joschka 1968 als Jugendlicher mit einem vertrockneten Weihnachtsbaum herum, hinter sich Parolen „Rettet den deutschen Wald“. Wer Angst hat kann gut regiert werden, wie man sieht!! MERKT IHR LEUTE ES ENDLICH MAL SELBER??

  5. …nicht zu vergessen:
    Nirgendwo sonst kann man ein schlechtes Gewissen erzeugen wie in Deutschland.

  6. Marti (17:10):
    >>Offensichtlich wird das Herumhacken auf Schwulen hier zur Dauereinrichtung.<<

    😆

    Wo hat denn ein pöhser Pursche etwas Pöhses über Schwule gesagt, mein lieber Neurotiker?

    _________________

  7. 68 Prozent glauben, dass es gewagt ist, diese Behauptung öffentlich zu äußern: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“ Die Institutsleiterin zum Ergebnis: Die Antworten zeigen nach Einschätzung von Institutsleiterin Ulrike Ackermann, „wie stark der Druck der öffentlichen Meinung empfunden wird“. … Extrem-Sprüche… „Die gefühlte Intoleranz“, sagt Ackermann, „übersteigt bei Weitem die tatsächliche Intoleranz.“

    soso. Die gefühlte Intoleranz mal wieder gefühlt. Dabei werden doch solche Antworten wie „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland“ von den Soziologen des FES&Co regelmässig als Vorliegen einer rechtsextremen rassistischen Gesinnung gewertet. Nur so kommen die auf ihre Zahlen. Wäre es nicht besser statt von Extrem-Sprüchen zu reden die Qualifikation und Biographie gewisser Soziologen und Vorurteilsforscher kritisch zu hinterfragen.

  8. Also: „du hat ja recht, aber das darf man doch nicht sagen!“ höre ich immer häufiger, wenn ich meine Meinung offen sage. Nun hat sich meine Meinung über die Jahre nicht sehr viel verändert – und trotzdem: früher war ich „links“ heute werden Parteien, die meinen (unveränderten) Ansichten entsprechen als „rechtsradikal“ bezeichnet.

    Es hat ein bisschen gedauert, aber ich habe mich damit abgefunden.
    Wenn direkte Demokratie heute „Nazi“ ist,
    wenn Religionskritik heute „Nazi“ ist,
    wenn NATO-Austritt heute „Nazi“ ist,
    dann bin ich eben „Nazi“. Das ist mir tausendmal lieber als weiter mit dem verlogenen grünen Gesindel in einen topf geworfen zu werden.

  9. >kriechende Kirchen

    „Die Widersetzlichkeit mit allem Regiment sollte das Christentum sein“

    „Stelle dir eine Versammlung von weltlich gesinnten furchtsamen Menschen vor, deren oberstes Gesetz in allen Dingen eine knechtsselige Rücksichtnahme wäre auf das, was andre, was „man“ sagen und urteilen werde;

    deren einzige Sorge jene unchristliche(!) wäre, dass „man überall von ihnen wohl rede“;

    deren bewundertes Ziel es wäre, ganz so zu sein wie die andern;

    deren einzige begeisternde und einzig schreckeinflößende Vorstellung die Majorität wäre, die Menge, deren Beifall – deren Mißfallen …

    und stelle dir vor, dass das Christen sein sollen. 😯

    Vor dieser christlichen Versammlung wird gepredigt über die Worte: „es ist selig, Verhöhnung zu leiden um einer guten Sache willen!“

    Aber – es ist selig, Verhöhnung zu leiden um einer guten Sache willen! (Kierkegaard, Christliche Reden 1848)

  10. Lieber lasse ich mich eine rechte Gesinnung/ Meinung vorwerfen als dass ich aufhöre zu denken (und zu reden)!

  11. Die Verlagerung der Zensur in die Persönlichkeit… Kackscheiße (wie die Piraten sagen würden)

  12. Wir können diesen Prozess der linksgrünen Meinungsmache umkehren, indem wir unseren Mund aufmachen und unsere Meinung sagen. Siehe:

    „Die Schweigespirale“. Öffentliche Meinung – unsere soziale Haut. Elisath Noelle-Neumann.

    Auch solltenn wir Menschen unterstützen, die eine Meinung äußern, die von der veröfftenlichten Meinung abweicht und sie nicht im Regen stehen lassen.

  13. @ 10 Graue Eminenz

    Ihre Süffisanz können sie sich getrost ersparen, werte Graue Eminenz.
    Ich stehe fast zu 100% zu den Idealen dieser Seite, aber die Entwicklung von Autoren und Kommentatoren in der relevanten Frage lehne ich auch ab.
    Ich brauche keine Mitstreiter, die sich zumindest in Teilen in einer Geistesverwandschaft mit schlimmsten Islamisten befinden.
    Anmerken möchte ich noch, dass ich dies als Nichtschwuler schreibe.

  14. Viele Deutsche lassen sich vom Druck der öffentlichen Meinung treiben.–Hmm

    Richtigerweise müsste es heißen,sie lassen sich von dem Druck der“ veröffentlichten Meinung“treiben.
    Wozu Ideologische Gehirnwäsche in der Lage ist, haben wir doch allein in den letzten 100 Jahren (weltweit) zur Genüge erfahren- müssen.
    Die Etablierung und Nutzung der Medienwelt in den Händen der“ Machthaber“ ,ist zugleich deren wichtigstes Standbein .

  15. „100% aller Frösche waren der Meinung, dass der Sumpf nicht trockengelegt werden sollte.“

    So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Wie hoch ist der Anzahl Moslems in Deutschland, 8%?

  16. Ich kenne auch noch einen schönen Spruch, der mir in Spanien und Deutschland viele Freunde eingebracht hat:

    „¡Las chicas deben ser guapas y calladas!“

    Da Google in diesem Fall nicht besonders gut übersetzt:

    „Die Mädels müssen hübsch sein und die Klappe halten!“

    Das Gekreische, das sich nach diesem Spruch regelmässig erhebt, zeigt, dass er nicht ganz falsch ist.

    BIN ICH JETZT EIN NASIEH?

  17. Erst braune Faschisten in halb Europa, dann rote Faschisten in halb Deutschland, und jetzt, wo wir alle frei sein könnten, wollen wir immernoch verbieten, verbieten, verbieten.

    Ob wir’s nochmal lernen?

    🙁

  18. Als Paradebeispiel für das Erzeugen einer öffentlicher Meinung fällt mir spontan der Vorgang ein, als es zu Rangeleien zwischen aufgebrachten Bürgern und Moslems während einer Willkommens-Feier für britische Soldaten gab, die vom Afghanistaneinsatz zurückkehrten.
    Moslems beschimpften die Soldaten als Mörder und wurden dafür von aufgebrachten Briten attackiert, im Spiegel hiess es dazu: demonstrierende Muslime wurden von Rechtsradikalen am Rande von Feierlichkeiten tätlich angegriffen und wurden von der Polizei gestoppt..

  19. #18 Zufallsdeutscher
    und der %Satz wird steigen was klar zeigt, dass die Deutschen ihre Angst vor dem Islam verlieren. LOL
    Warts ab die Medien werden dies so darstellen.

  20. lobo1965 (17:46):
    >>Ich brauche keine Mitstreiter, die sich zumindest in Teilen in einer Geistesverwandschaft mit schlimmsten Islamisten befinden.<<

    Ich verstehe ehrlich nicht mehr, warum hier beständig mit aufgebauschten Lügen derart auf die Schwulentrommel geschlagen wird. Die Schwulen brauchen hier nicht die übliche politische korrekte Sonderrolle und das Geweine um sie kann man sich sparen: Niemand hackt hier auf Schwulen herum, niemand hetzt gegen sie und – wo sie schon den Islam in’s Spiel bringen – niemand fordert die Hinrichtung oder andere Bestrafung von Schwulen. Beleiben Sie also mal bitte auf dem Teppich anstatt sich künstlich über Herbeihalluziniertes zu echauffieren. !

    ________________________

  21. Ihr macht den gleichen Fehler wie die offiziellen Zahlen-Interpretierer:

    …Meinungsverbote: So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Nein, umgekehrt: 88 Prozent wollen den Satz nicht verbieten lassen! Und Marti hat recht: Was haben die Schwulen hier zu suchen? Wenn PI so weitermacht, werden die Letzten, die Sachliches zum Thema beizutragen haben, verschwinden und die Pöbler übrigbleiben. Die Letzten, die sich auch an den Kopf fassen, wenn eine lächerliche Minidemo in der Raimundstr. 6 in Frankfurt-Ginnheim, also jwd, von PI zum „vollen Erfolg“ hochgejubelt wird.

    „Die wahren Helden unserer Zeit“, schreibt dazu einer, der sich „Glubb“ nennt – geht’s noch? „Macht weiter so, die Zahl eurer Mitstreiter wird immer größer…“, schreibt er. Man kann nur hoffen, dass nicht, denn seriöse Islamkritik will mit PRO, Reps, GDL, DVU-Seidensticker & Co. nichts zu tun haben.

    #4 Kartoffelkaefer:
    Genauso ist es.

  22. Diese Umfrage würde in anderen europäischen Ländern zu ähnlichen Ergebnissen führen. Es herrscht mittlerweile Meinungsdiktat vom Nordkap bis Sizilien. Im tiefsten Norwegen teilt der Achtzigjährige die gleiche Meinung wie der Berliner Pubertierende und die italienische Mittdreißigerin. In Gesamteuropa wird eine einheitliche Meinung via Medien und Politik verbreitet und eingefordert.

  23. Ich finde es äußerst bedenklich, daß überhaupt 12% irgendwelche Sätze verbieten lassen wollen.

  24. @ #2 Marti
    Tschüss- und angenehmes Aufknüpfen durch Rechtgläubige!!
    PI war und ist für mich der erste Informant zur momentanen Tendenz des „Gedankenguts“ der Zipfelmütze. Wenn Sie sich diese Möglichkeit neutraler Information nehmen lassen wollen- bitte ist Ihr Problem. Dann aber später nicht heulen!!!
    Gruss

  25. Ist Murphy US-Amerikaner?

    Wenn, dann verstehen auch die, wie man „kriecht“. Schade.

  26. Würden die deutschen die Augen aufmachen und der REALITÄT glauben hätten wir keine Probleme. in Ballungsgebiete gibts die geballte Realität ;-).

    Wer Probele hat die realität richtig einzuordnen dem wird bei Pi geholfen !

  27. lobo1965 (17:46):
    >>Ich brauche keine Mitstreiter, die sich zumindest in Teilen in einer Geistesverwandschaft mit schlimmsten Islamisten befinden.<<

    Ach, wenn Sie doch so gegen die Hetze gegenüber Christen von Seiten der Homosexuellen protestieren würden… Die stehen z.B. beim Marsch für das Leben in Berlin mit dem Schwarzen Block in Reih und Glied und werfen mit Wasser gefüllte Kondome auf die Christen.

    Sehr angenehm.

  28. Leiterin dieses neuen Heidelberger Instituts ist Ulrike Ackermann, gute Frau, früher auch Autorin bei der „Achse des Guten“, die Studie dürfte also differenzierter ausfallen als hier dargestellt. Die Antworten zeigten, sagt Ackermann laut „Focus“, „wie stark der Druck der öffentlichen Meinung empfunden wird“. Einige Befragte befürworteten zwar, dass Extremsprüche erlaubt sein sollten, glaubten jedoch, dass dies von ihrer Umwelt nicht akzeptiert wird. „Die gefühlte Intoleranz“, sagt Ackermann, „übersteigt bei weitem die tatsächliche Intoleranz.“

    Wie die gefühlte Kriminalität. Die übersteigt vor allem bei notorischen Krimiguckern bei weitem die tatsächliche Kriminalität.

  29. @ #26 Heta (24. Jun 2012 18:10)

    Man mag von bestimmten Formen des Protests gegen den Islam nichts halten oder sich von den Protestierenden distanzieren. Aber seriöse Islamkritik gibt es ohnehin nicht. Das ist nur möglich wenn der Gegenstand Kritik zuläßt und die Öffentlichkeit diese Kritik nicht stigmatisiert. Ansonsten kann ich es, seit ich es so formuliert fand, nur noch mit Hannah Arendt ausdrücken: Die totalitäre Ideologie wird nur mit dem System untergehen, dessen Teil sie ist. Da unser System dem Islam öffentlich 100% Immunität gewährt (und sich damit bereits selbst totalitär an diese Ideologie gekoppelt hat) gilt das auch für das System im dem wir derzeit leben.

  30. Liebe Leut es ist vollbracht, unsre Mannschaft hats ins Halbfinal geschafft.
    Doch aufgepasst nicht zuviel Freude, sonnst wirst du behandelt als hättest du Reude.
    Als Deutscher hast du dich zu grämen, bei jedem Tor must du dich schämen.
    Mache keine Witze über andere Länder, das treibt dich an gesellschaftliche Ränder.
    Sag immer nur Ja und Amen, so gefällst du den Herren und Damen.
    Scherze über andre Kulturen sind Tabu, wir sind nur die Europäische Kuh.
    Der Deutsche wird immer ein Nazi sein, so hält man dich für immer klein.
    Kämpfe niemals dagegen an, denn dann bist du richtig drann.
    Deutsche Lieder, deutsche Fahnen, eine böse Erinnerung an die Ahnen.
    Doch lieber deutscher ich möcht dir sagen, las andre nicht mehr über dich klagen.
    Sei Stolz auf dein Heimatland und trag das Schwarz-Rot-Goldne Gewand.
    Du lebst im Land der Dichter und Denker, bist nicht der böse Henker.
    Was gewesen ist, ist gewesen, trotz allem bist du ein gutes Wesen.
    Bist nicht der Teufel der ganzen Welt, auch wenn man dich dafür hält.
    Leb dein Leben voller Stolz, denn du bist gemacht aus gutem Holz.
    Freu dich auf die nächsten Spiele, davon gibt es nicht mehr viele.
    Schwarz-Rot-Gold das ist dein Land, leg es an das Stolze Gewand.

  31. Du meine Güte, warum den schon wieder diese Aufregung.

    Die Umfrage ergab offensichtlich, dass 35% der Leute die Aussage verbieten lassen wollen, Schwulsein sei eine Krankheit.

    Das ist der höchste Wert den ein gefordertes Verbot in dieser Umfrage erhielt.

    Und darüber darf man nun nix mehr sagen?
    Mir sagt das, dass der Einfluss der LGBT Berufs Betroffenen in diesem Land zu groß ist.

  32. Da gab es mal eine Zeit, die nannte sich Umerziehung.
    Da sollten doch Demokratie und Freiheit gelehrt werden.
    Muss man bestimmt so schreiben: Leeren.

    Dann kam das Fernsehen mit Lügen und Trallala.

    Nun gucken viele feige auch noch auf andere herab.
    Die meisten interessieren sich für nichts ausser sich selbst.
    Ansonsten quasseln sie nach, was ihnen unser Staatfernsehen und die BLÖD einhämmern.

    Falls sie da überhaupt reinsehen. Dafür haben sie Privat-TV und Alk und Rundumversorgung vom Staat. Entweder ganz oben (als Politiker oder Medienchef) oder ganz unten als Hartz-vierler.

  33. „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ B. Franklin
    „Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“ E. Burke
    „Jede demokratische Gesellschaft, die ihre Konflikte nicht austrägt, sondern durch Verbotserlasse konserviert, hört auf, demokratisch zu sein, bevor sie beginnt, Demokratie zu begreifen.“ G.G.

  34. # 2 Marti
    #17 lobo1965

    Niemand sollte sich von PI verabschieden nur weil sich einige christliche Ajatollahs hier austoben und ihr Selbstwergefühl dadurch aufwerten , dass sie auf Schwule verbal einprügeln . Die Verknüpfung von Indoktrination durch die Medien mit Homosexualität ist ohnehin sehr gewagt. Als Schwuler sehe ich jedoch den Kampf gegen den militanten Islam als oberste Priorität .

  35. @#2 Marti (24. Jun 2012 17:10)

    Das hier ist nunmal Politically Incorrect – während exzessiv à la CSD ausgelebte Homosexualität offenkundig politisch korrekt (und vermutlich bald Pflicht) ist.

  36. 68 Prozent glauben, dass es gewagt ist, diese Behauptung öffentlich zu äußern: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Genau diese 68% denken im Zweifel: „Selber schuld!“

    Entsprechend hoch IST der Meinungsdruck in Deutschland.

  37. @#30 el.cid (24. Jun 2012 18:23)

    Lass Dir doch nicht einreden Du wärst “Nazi”.

    Doch! Ich provoziere es bei passender Gelegenheit sogar. Denn die Nazikeule kommt immer wenn die Argumente ausgehen. Und genau das bekommen dann auch andere mit, deren Meinung noch nicht so gefestigt ist und die normalerweise durch „Nazi“ abgeschreckt werden. Wenn sie aber merken, dass man doch ganz vernünftige Ansichten vertritt, dann sind sie mit der medialen Nazikeule künftig nicht mehr so leicht zu manipulieren. Und genau darauf kommt es mir an.

    Die DF hat doch nun wirklich bis zum geht nicht mehr distanziert, genutzt hat es rein gar nix, sie wird trotzdem genazikeult. Man sollte nicht noch einen Fehler draufsetzen und das auf Dummheit oder Informationslücken zurückführen. Das ist ganz bewusste Diffamierung nach DDR-Muster, die auch von vermeintlich konservativen Medien uneingeschränkt mitgetragen wird. Gegen diese geballte Medienmacht ist nicht anzukommen, man bekommt einfach kein Podium, um diese Diffamierungskampagne richtig stellen zu können. Aber jeder, der sich gerne „Nazi“ nennen lässt, trägt dazu bei, diese Nazikeule wirkungslos werden zu lassen. Nämlich dann, wenn die Masse begriffen hat, wie leicht man zum „Nazi“ wird. Denn dafür braucht man nun wirklich keinen Führer hinterherlaufen zu wollen.

  38. @#2 Marti

    Nicht ärgern, so sind sie halt unsere Erzkonservativen.

    In einem Schwulenforum habe ich neulich durch einen Link folgendes gelesen:
    4 Gute Gründe warum E:T: sympathischer ist als ein Türke

    1. Er kann alleine
    2. Er hatte sein eigenes Fahrrad
    3. Er lernte UNSERE Sprache
    4. ER WOLLTE WIEDER NACH HAUSE !!!!!!

  39. @Heta
    „Wenn PI so weitermacht, werden die Letzten, die Sachliches zum Thema beizutragen haben, verschwinden und die Pöbler übrigbleiben.“
    —-
    Mir ist aufgefallen, dass die Besucherzahlen in den letzten Tagen/Wochen eher ab- als zunehmen. Woran liegt es? Am Sommer?

  40. #26 Heta (24. Jun 2012 18:10)

    wenn eine lächerliche Minidemo in der Raimundstr. 6 in Frankfurt-Ginnheim, also jwd,

    K Ö N N T E der Ort dieser Demo V I E L L E I C H T etwas damit zu tun haben, dass dort auch die entsprechende „Moschee“ angesiedelt ist?

    Nur mal eine Frage zum Nachdenken…

  41. #49 Tyra (24. Jun 2012 19:18)

    Ferien in einigen Bundesländern + Fussball-EM. Denke ich mal…

  42. #43 reprheintal (24. Jun 2012 18:49)

    “Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.” B. Franklin

    Erinnert mich an Helmut Schmidt:
    „5% Inflation sind mir lieber als 5% Arbeitslosigkeit.“
    Zuletzt hatte er beides. Und danach liess er sich chassen. Das beweist mir, wie charakterschwach dieser Mann war. Und dieser Mann hat Volkswirtschaft studiert. Er hatte das Wissen, nur war er zu faul, dieses Wissen zu verarbeiten. Ich bin Ingenieur und habe – Gott sei Dank – gelernt, Wissen zueinander in Beziehung zu setzen. Und ich habe gleich gewusst, daß dieser Satz die Relation falsch darstellt. Für mich ist immer klar, daß niedrige Inflation zu weniger Arbeitslosigkeit führt. Daß diese Relation heute nicht zum Tragen kommt, liegt an der ideologischen Blindheit der Politiker. Diese verzerren den Blick auf die Realität mit ungeheurem finanziellen Aufwand, den der beschissene Bürger als Wähler mit Abgaben bezahlt.
    Naturgestze und Marktgesetze lassen sich durch Mehrheitsbeschlüsse nicht aushebeln.
    Das Parlament kann so oft wie es will beschliessen, daß Dinge von unten nach oben fallen sollen. Die Natur schert sich einen Teufel darum. Die Dinge fielen in der Vergangenheit von oben nach unten, sie fallen heute von oben nach unten und das werden sie in Zukunft tun. Diese Parlamentsbeschlüsse werden eine unbedeutende Episode in der Naturgeschichte bleiben. Die Dinos kamen und gingen, die Naturgestze und Marktgesetze sind immer noch da.

  43. #41 lestard1973 (24. Jun 2012 18:37)

    Freu dich auf die nächsten Spiele, davon gibt es nicht mehr viele.

    Stimmt. Gerade mal zwei, um genau zu sein. „Nur“ noch Halbfinale und Finale, dann ist die EM vorbei.

  44. Geht auf den Link. PI hat nicht speziell sich auf die Homosexuellen konzentriert, sondern nur die Beispiele vom Focus aufgelistet. Im übrigen bin ich auch dagegen, dass man diesen Satz verbietet, auch wenn ich ihn völlig daneben finde.

    Ich glaube viele Menschen akzeptieren politisch unkorrekte Meinungen, aber diejenigen, die sie verbieten wollen sind stark und haben auch eine starke Lobby. Es genügen ein paar kriminelle Salafisten, um eine Demonstration mit einer Karikatur gefährlich werden zu lassen. Die meisten Menschen bleiben aber ruhig oder unterstützen dieses Vorgehen.

  45. Die Deutschen sind doch sogar in der Wahlkabine ängstlich (oder gehen erst gar nicht wählen).

  46. #61 Heta (24. Jun 2012 19:31)

    Und was gibt es daran – Thema „jwd“ – auszusetzen, wenn eine Demo zum Thema am Ort des Geschehens stattfindet?

  47. Interessanter finde ich nicht die Ergebnisse der direkten Verbote, sondern die Ergebnisse der gefühlten Tabuzonen: daran kann man sich den Mund verbrennen. Zum Beispiel wollen 12% den Satz: „in Deutschland gibt es zuviele Moslems“ verbieten lassen, aber 68% halten sich aus Angst vor Ächtung mit dieser Äußerung zurück. Was bedeutet gefühlte Tabuzone? Seine Meinung nicht mehr zu äußern, weil man damit nicht auf der vorgegebenen Linie liegt. Damit wird freie Meinungsäußerung verhindert.

  48. #12 talvisota (24. Jun 2012 17:27)
    teilzitat
    Also: “du hat ja recht, aber das darf man doch nicht sagen!” höre ich immer häufiger, wenn ich meine Meinung offen sage. Nun hat sich meine Meinung über die Jahre nicht sehr viel verändert – und trotzdem: früher war ich “links” heute werden Parteien, die meinen (unveränderten) Ansichten entsprechen als “rechtsradikal” bezeichnet.
    teilzitatende
    geht mir fast genauso, jedenfalls in der „israelfrage“. als ich kind und jugendlicher war, war ich empört was den juden angetan wurde. viele deutsche im nachkriegsdeutschland verdrängten das geschehene. als dann später „linker“ wurde ich aber schnell in den wg’s umerzogen. allerdings ohne erfolg. denn die existenzberechtigung israels nach den greueltaten europäischer länder, voran deutschland, habe ich nie angezweifelt (im gegensatz zu den meist erheblich jüngeren mitbewohnern) und unterstütze das heute moralisch. israel zu unterstützen gilt aber heute als rechts. und – es ist mir sch….egal, bin ich eben rrrrrrechts 🙂

  49. @ Heta

    Du hast prinzipiell Recht, es gibt ein paar Kommentatoren hier, deren Weltbild sich kaum von dem eines konservativen Moslems unterscheidet. Ich merke, dass du versuchst zu differenzieren und Pauschalierungen anzuprangern. Das ist OK. Dennoch neigst du dazu, mit nichtssagenden Schlagwörtern zu argumentieren.

    Was soll zum Beispiel ein Begriff wie „seriöse Islamkritik“. Was ist demnach „unseriöse“ Islamkritik? Ist diese nur unseriös, weil sie von den Pro-Parteien kommt??? Sorry, das Ziel ist es den ausufernden Islam im Zaun zu halten. Und genau diesbezüglich kommt von den etablierten Parteien, obwohl sie es eigentlich tun müssten gar nichts. Aber ProNRW macht was, und deshalb würde ich diese wählen, wenn ich in NRW leben würde. Dabei bin ich sicher nicht rechts, nicht mal konservativ.

  50. mvh said:
    In Gesamteuropa wird eine einheitliche Meinung via Medien und Politik verbreitet und eingefordert.

    Ja da stimmt. Erschreckend!

  51. #60 Stefan Cel Mare (24. Jun 2012 19:27)

    Mir geht hier einiges gegen den Strich, aber ich finde dies als gutes Training zu lernen, Kritik auszuhalten und zu akzeptieren.
    Das grundlegendste Werkzeug der Aufklärung ist Kritik. Kritik ist das A und O der Aufklärung. Und die ultimative Waffe gegen faschistoide Anwandlungen.

    Ich war einige Male am Punkt wie #2 Marti. Wie gesagt, das hier ist ein gutes Training mit Kritik umzugehen.

  52. #56 daycruiser2003 (24. Jun 2012 19:13)

    2. Er hatte sein eigenes Fahrrad

    DAS stimmt leider nicht. Das Mountain Bike war von seinen menschlichen Freunden geliehen.

  53. Wer selber denkt und Argumente hat, braucht sich vor der öffentlichen Meinung nicht zu fürchten, im Gegenteil, er kann sie beeinflussen.

    Leider trifft das inzwischen auf die wenigsten Deutschen zu, denn wer desinteressiert und ignorant sein Leben lebt, obwohl man am eigenen Leibe erfährt wie falsch einige Dinge laufen, kann sich nur der öffentlichen Meinung anschliessen.

    Wer sich vor der „öffentlichen Meinung“ ängstlich duckt und nur am Stammtisch mal die Klappe aufmacht, der soll sich weiter feige verstecken, aber auch das Jammern lassen.

    Die „öffentliche Meinung“ ist lediglich die vermeintlich moralische Instanz einer linken Medienelite, mitnichten die Meinung des Volkes, die meist völlig konträr ist.

    Somit beugen ein paar tausend mehrere Millionen.

    Zum Teufel mit dem „schlechten Gewissen“, daß sie euch Tag ein Tag aus bei jedem Furz einimpfen wollen. Wahrheit bleibt Wahrheit, erst recht wenn man sie jeden Tag aufs neue erfährt.
    Lasst IHRE ideologischen Maßstäbe nicht Euer Leben bestimmen!!!

  54. #72 Heta (24. Jun 2012 19:58)

    Wenn man öffentlich demonstriert, will man auch gesehen werden, sonst kann man’s gleich lassen.

    Das ist in dieser Allgemeinheit nicht richtig. Mir fallen spontan etliche Gegenbeispiele „nicht-rechter“ Aktionen und Demonstrationen ein, die jeweils am – relativ abgelegenen – Ort des Geschehens stattfanden.

    Das „Gesehen werden“ erreichte man früher in solchen Fällen über PR und Presse; heute durch das Internet.

  55. „Die gefühlte Intoleranz“, sagt Ackermann, „übersteigt bei Weitem die tatsächliche Intoleranz.“

    Ich halte diese Aussage nach meiner Beobachtung für richtig, und hierin liegt meines Erachtens auch der Schlüssel zur richtigen Taktik für eine Stärkung der außerparlamentarischen, demokratisch-wertkonservativen Kräfte.

    Man muß den Unzufriedenen klarmachen, daß sie nicht allein sind mit ihrer Unzufriedenheit.

    Das Angst-Gift der ungerechtfertigterweise erwarteten sozialen Abstrafung führt in einem Prozess sich selbst bestätigender negativen Prophezeihung dazu, daß niemand mehr abweichende Meinung äußert, dadurch tatsächlich wenig in der medialen Öffentlichkeit wahrnehmbare abweichende Meinung zu hören ist (was wiederum den Eindruck bestätigt, die eigene Unzufriedenheit sei in der Tat eine Minderheitenmeinung und irgendwie nicht normal), und somit das Erreichen einer politisch relevanten „kritischen Masse“ mit gemeinsam artikulierter Unzufriedenheit hinausgezögert wird.

    Aber verhindert werden kann es nicht.

    Also: Die Lage für den „Non-mainstream“ ist weitaus besser, als es medial momentan noch den Anschein hat – nur Mut.

  56. Beim zunehmenden Bushing hier gegen Homosexuelle sollte bedacht werden, dass Homosexualität keine politische Einstellung ist, sondern lediglich eine sexuelle.

    Dahingegen ist Kritik an den CSDs für mich als Homosexuellen nachvollziehbar. Hier feiern hauptsächlich Linksverblödete + politisch Desintressierte Party mit kostümierter Selbstdarstellung.
    SO SIND ABER NICHT ALLE HOMOSEXUELLEN!

  57. #72 Heta (24. Jun 2012 19:58)

    Die grünen Wiesen von Wackersdorf und die Wälder rings um Gorleben sind übrigens sowas von jwd – dagegen ist Ginnheim das Zentrum der Zivilisation.

  58. Tschüß Marti!

    @Heta

    Die Erfindung der Differenzierungskeule…

    Vermutlich trifft sich die seriöse Islamkritik in Ihrer Küche.

    Die unseriöse verlinkt man dann zur allgemeinen Belustigung zu den Antinazis? Differenzierung ist eine tolle Sache, demonstriert sie doch jenes Maß an ausgewogener Betrachtungsweise, die in der angesagten seriösen Islamkritik so en vogue ist.
    Seriöses Zitat: „Das Erlernen der deutschen Sprache ist der zentrale Schlüssel zur Integration. Tausende Zeitungsberichte wurden mit dieser Parole dekoriert und niemand weiß, in wie vielen Salongesprächen sie als die einzige logische Schlussfolgerung der Integrationsdebatte gilt.“
    Unseriöse Übersetzung: „Du willst hier leben? Dann lern‘ gefälligst deutsch!“

    Wo genau ist jetzt inhaltlich noch mal der Unterschied?

    Westerwälder

    P.S.: Im Nachtrag, letztens zur Falklanddebatte:
    http://www.youtube.com/watch?v=FvE97zz5loc

  59. #73 Jeremias (24. Jun 2012 20:03)

    Dazu fällt mir doch ein:

    „Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift. Die Theorie ist fähig, die Massen zu ergreifen, sobald sie ad hominem demonstriert, und sie demonstriert ad hominem, sobald sie radikal wird.“ (Grabinschrift Karl Marx)

  60. Am erschreckendsten finde ich, was heute auch schon unter „extreme Behauptung“ fällt.
    „Extrem“ ist automatisch auch alles, was der politisch korrekten Doktrin widerspricht – ganz einfach.
    Auch an dieser Doktrin ist Vieles tatsächlich extrem, hysterisch und sogar totalitär, was an den Reaktionen auf Verstösse sehr gut ablesbar ist. Frau Hermann und Herr Sarrazin sind da in Deutschland nur die Spitze des Eisberges. Was ist eigentlich aus dem jungen linken Lehrer geworden, der seinen blasphemischen Ausbruch in Köln ja schon schweisstriefend widerrufen hat? Darf er wieder arbeiten? Ist er noch bei Gesundheit?

    Selbst die Wissenschaftler verwenden wie selbstverständlich das politisch korrekt manipulative Neusprech.
    Sie fügen sich alle gefügig dem insgesammt unehrlichen, feigen und schädlichen Diktat des Zeitgeistes – und auch sie scheinen es garnicht mehr zu merken.

    SAPERE AUDE!

  61. Glückwunsch!
    Wieder ein Beitrag der in einem Schwulen-Bashings endet.
    Schon klar, dass Ihr damit viele Leser vergrault, die tatsächlich glauben, dass es Euch auch um Menschenrechte ginge?
    Ist mein Gastbeitrag eigentlich eingegangen?
    Oder möchtet Ihr noch entscheiden, zu wieviel Prozent ein Verbot meiner Meinung sinnvoll wäre oder wieviel Prozent vor dieser Meinung Angst haben?

  62. Das ist das altbekannte „was-sollen-denn-die-Nachbarn-denken“-Syndrom in einer modernisierten Verpackung.

    So möchten zwölf Prozent den Satz verbieten lassen: „Es gibt zu viele Moslems in Deutschland.“

    Das sind dann die „Deutschen“, die auch die Frage verbieten lassen möchten, bei welchem Prozentsatz es denn genug Mohammedaner im Land gibt.

    Rund 18 Prozent beispielsweise finden es falsch, dass man in Deutschland „Atomkraft ist eine gute Sache“ sagen darf.

    Aber die Kernkraft per sè dämonisieren und der Kernkraft Tote andichten, das darf man.

    Knapp ein Drittel der Deutschen finden beispielsweise, die Aussage „Frauen gehören an den Herd“ dürfe nicht erlaubt sein.

    Wie ist es dagegen mit der Aussage, dass Frauen in die Regierung und in die Aufsichtsräte müssen?
    Müsste man konsequenterweise auch verbieten wollen.

    Die Behauptung „Homosexualität ist eine Krankheit“ halten 35 Prozent für verbotswürdig.

    Tja, dass die Begriffe „Homophobie“, „Xenophobie“ und „Islamophobie“ aber ebenfalls eine Krankheitszuweisung -Phobie- beinhalten, blendet man aus.

    Und dass diese Verbotsforderungen mehrheitlich aus der linken Ecke kommen, verwundert nicht wirklich.
    Waren es doch bisher fast immer kommunistische und sozialistische -linke-, totalitäre Strukturen, die Denk- und Sprechverbote durchsetzten und Verstösse mit drastischen Strafen belegten, um die Fehlerhaftigkeit ihrer Ideologie nicht zur Sprache kommen zu lassen.

  63. #85 nicht die mama
    Und rechte, totalitäre Strukturen möchten Denk- und Sprechverbote über Schwulen-Bashing durchsetzen. Ich weiss nicht wovon mir mehr übel wird. Freiheitsfeinde sind beide!

  64. #86 StimmeDerVernunft (24. Jun 2012 21:26)

    Wo ist denn hier „Schwulenbashing“ zu lesen?

    Es sei denn, Sie verstehen unter „Schwulenbashing“, dass man keine Provokationsschwulen mag, die mit ihrem Schwulsein hausieren gehen, sich darüberhinaus auch noch als die „besseren Menschen“ hinstellen und sich von linken Kultutverächtern missbrauchen lassen.

  65. Wie man erkennt, hat sich auch in modernsten Zeiten des Internets nichts daran geändert, dass derjenige die Macht ausüben kann, der auch die Macht über die Strasse hat und somit auch über die Meinungshoheit verfügt.
    So selten dämlich die Thesen und Äusserungen der Linken, Grünen und Roten sein mögen, so unantastbar sind sie dadurch gewonnen, indem sie die Hoheit über die Strasse gewonnen haben und sie ungeniert ausüben, was sich unübersehbar in der Berichterstattung der Medien niederschlägt – so avancieren Bildungsversager, Psychopathen und Gewaltkriminelle zu „Menschenrechts, – oder Umweltaktivisten“ – Landfriedensbruch und Zerstörung fremden Eigentums wird zu „Ausschreitungen am Rande einer Demonstration“ herunter bagatellisiert, anbiedern an kranke Ideologien wird zum „kulturübergreifenden Dialog“ , Sozialschmarotzertum wird zu Ausgrenzung und Benachteiligung usw.
    Jeder weiss, wie realitätsfremd und dämlich diese Verdrehungen sind, und ausser ein paar „Hansel“ von „Pro“ (wie sie hier leider jemand diffamierte) sieht man niemand auf der Strasse – und wie treffend geschrieben wurde, selbst in der Wahlkabine lässt man sich noch einschüchtern.
    Bei einer derartigen Ignoranz des Michels frage ich mich, was noch passieren soll, um dieser Entwicklung ein Ende zu bereiten.

  66. Ich bin da ganz mit #4 (Kartoffelkäfer) und, wie zuletzt praktisch immer, #30 (Heta).

    Liest man die Zahlen wie Kartoffelkäfer es schon tat, finde ich die Werte ermutigend und gut. Ein Beispiel: 88% finden also nicht, wir hätten hierzulande zu wenige Moslems. Um die restlichen 12% Sorge ich mich ebenfalls nicht, da ich auch selbst mich schon fragte, wie groß die Gruppe der Moslems ist, denen diese Aussage eher unwahrscheinlich über die Lippen kommt.

    Da wir hier wieder einmal bei dem Thema der neueren Arbeitsweise von PI sind (persönliche Beleidigungen, mangelhaft sorgfältiger Umgang mit Zahlen und Argumenten, latente Schwulenfeindlichkeit, Quantität vor Qualität usw.) hier eine Anmerkung von mir, wie man aus meiner Sicht seriöse- von unseriöser Islamkritik trennen kann.

    Unseriöse Kritik ist weitgehend persönlich motiviert durch vor allem die eigene Meinung, die durch Neutrale bzw. Andersdenkende praktisch nicht nachvollzogen werden muss, weil „Privatsache“. Zudem durch einseitige Darstellung von Fakten, die mehr oder weniger leicht durchschaubar sein kann.

    Seriöse Kritik ist Kritik, die auf Argumenten beruht, die auf ihr Zutreffen überprüft werden können. Nur dadurch können Neutrale überzeugt- und Andersdenkende zum Umdenken gebracht werden.
    Was die Islamkritik angeht, sind das Umstände wie das Nennen und Erklären des Prinzips der Taqiyya (Die Erlaubnis bzw. Hintertür der Lüge frei Haus), der Umstände, warum ein Salafist voller Freundlichkeit erklärt, er wolle nur ein guter Muslim sein (Begrifflichkeiten laut unseres Verständnisses bzw. das deren Verständnisses), was dahinter steckt, wenn ein Salafist sich im TV nicht schminken lässt und das damit begründet, er hätte Allergien (aber eigentlich ist ihm schon die Berührung eines Schminkpinsels in den Händen einer Frau eine Zumutung) oder warum sog. Muslimas in Talk-Shows bei aller gerne zu bestaunenden Modernität kaum ein Wort der Kritik an islamischen Regeln bzgl. der Frau über die Lippen kommt. Welche Grundlagen Ehrenmorde für Geschwister zu einer prestigeträchtigen Tat machen usw usw.

    Ich persönliche habe in meinem Umfeld mit solch einer nüchternen, faktenorientierten und vor allem nachprüfbaren Argumentation gute Erfahrungen gemacht. Es gab schon einige, die ihre Standpunkte sogar genau getauscht haben, weil sie durch solche Argumente ins Zweifeln kamen, sie nicht als meine ganz persönliche Pöbelei abtun konnten und dann im Internet oder wo auch immer darauf stießen und dazulernen konnten. Jedenfalls hat mich so noch nie jemand faktisch widerlegt.

    Ansonsten liegt mir noch eine Sache sehr am Herzen: Die Unterstellung, Statistiken (die einem nicht gefallen) wären nur Zahlenspiele und Täuschungen per se.
    Die Statistik ist ein Teilbereich der Mathematik und als solches kein Pokerspiel! Gleichwohl ist Mathe ja hierzulande zum einen ein Hassobjekt bzw. wird gemieden. Erst dadurch öffnet sich das Feld der Täuscher und Trickser, deren Untaten darauf zählen, dass es an Leuten mangelt, die diese Tricks erkennen und zum anderen nicht ohne weiteres widerlegen können, weil die meisten Übrigen nicht über die Kompetenz verfügen, diese Kritik zu verstehen. Dann bleibt in der Regel Unsicherheit, weil man weder die Kritik noch die ursprüngliche Darstellung auf ihre Plausibilität überprüfen kann und entscheidet dann nach Überzeugungskraft bzw. Rhetorik der Diskutanten. So oder so mehr Vorteile für die Trickser.
    Ich empfehle daher jedem Interessierten, den durchaus gerne mal steinigen Weg der grundlegenden Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Statistik, die sich zu, Teil ganz vereinfacht zusammenfassen lassen mit Weisheiten wie „Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen“ oder dass es „aus dem Wald heraus schallt, wie es in ihn hinein schallte“ usw. Ich werde hier jetzt keine Schleichwerbung machen. Es gibt genügend Bücher, die weder teuer, langweilig, noch dick sein müssen, um einen Großteil von Statistik-Tricks durchschaubar zu machen.

  67. Homosexualität halte ich persönlich nicht für eine „Krankheit“ – es ist eine sexuelle Vorliebe, die garnichts sonst über einen Menschen aussagt.
    Ich halte es mit sexueller Neigung da ähnlich wie mit religiöser Überzeugung: Behalte sie für dich und schrei sie mir nicht entgegen.
    Nein, ich mag auch keine fummelnden Heteros auf der Parkbank o.Ä.
    Ich kenne viele Schwule, mit denen ich besser auskomme, als mit den meisten klassischen Machos, weil ich sie charakterlich einfach interressanter finde (ohne selbst schwul zu sein).

    Trotzdem, liebe Homos bei PI: Ihr seid Kritik an Homosexuellen oder Homosexualität nicht mehr gewohnt.
    Das habt ihr jedoch genau denen zu verdanken, die heute auch Islamkritik schon handfest bestrafen (sicher ohne beides auch nur entfernt in eine Tasche packen zu wollen).
    Deshalb empfindet ihr es sofort als persönlichen Angriff.
    Sowas ertragen zu müssen (auch wenn es noch so dumm sein mag ist), ohne direkt diskriminiert abzuziehen, ist jedoch ein Preis genau der Freiheit, um die die meisten Leser von PI sich Sorgen machen.

    Es dient nur den Feinden der Freiheit, wenn sich Menschen, die sich Sorgen über die Expansion des Islam machen, weil sie die Freiheit lieben, neben unterschiedlichen Weltanschauungen jetzt auch noch in unterschiedliche Sexvorlieben aufspalten.

    Also ich mag gerne Vanilleeis – wer was anderes isst, soll sich bei PI nie wieder blicken lassen, sonst zieh ich auch beleidigt ab!

  68. Nach dem Lesen einiger Kommentare kann ich wieder einmal feststellen, dass es Reizthemen gibt, bei denen ganz einfach der gesunde Menschenverstand versagt.

    Wenn man eine Studie zum Thema Meinungsfreiheit in einem Land durchführen will, dann muss man selbstverständlich plakative Aussagen zu gesellschaftlich umstrittenen (!) Themen zugrundelegen, um das Ausmaß von bereits vorhandenen Denk- und Sprechverboten diagnostizieren zu können.

    Wenn man Aussagen nimmt, deren Ablehnung eine Selbstverständlichkeit ist („Folter ist prima“, „Krieg ist toll“), dann kann man so eine Studie vergessen.

    An den Zahlen oben kann man ganz gut ablesen, in welchen Bereichen es gelungen ist, Denk- und Sprechverbote aufzubauen. Es betrifft vor allem die Bereiche, in denen es Unterschiede zwischen Menschen gibt. Sei es der Kontrast Mann / Frau, der Kontrast heterosexuell / homosexuell oder der Kontrast Moslem / Nicht-Moslem.

    Was die Studie zeigt ist, dass es eine gewisse Tendenz dagingehend gibt, dass man sich zwei Mal überlegen muss, wie man sich zu solchen Personen-Merkmals-bezogenen Themen äußert. Da gibt es eine starke political correctness. Die Ursache liegt natürlich in den von UN und EUdSSR erlassenen „Antidiskriminierungsgesetzen“, die besonders in Deutschland auf einen fruchtbaren Boden gefallen sind.

    Das wiederum ist historisch bedingt, weil der Deutsche gelernt hat, sich immer zu vergewissern, dass er nichts Falsches sagt. So kommt es dann halt, dass alles, was mit personenbezogenen Merkmalen wie Geschlecht und Religion zu tun hat, mittlerweile Tabuthema ist und auf der anderen Seite Narrenfreiheit genießt. Man darf nichts mehr dazu sagen ohne schief angeguckt zu werden.

    Das passt genau zu dem von Rot-Grün gesetzten Trend, alle Menschen gleich machen zu wollen und das ständige Benachteiligungsgejammere spezifischer Gruppen künstlich anzuheizen.

    Mein schwuler und schwul verheirateter Onkel fühlt sich von Aktivitäten wie dem CSD übrigens ziemlich angewidert. Ganz einfach deswegen, weil er wie die meisten vernünftigen Leute kein Verständnis dafür hat, dass sich eine Gruppe herausnimmt, ihr Geschlechtsleben auf die Straße zu tragen.

    Von vielen wird der CSD als politisch inkorrekte Aktion interpretiert, aber da steckt wenig dahinter. Auf den Bildern sieht man nur Selbstdarsteller, aber keinen, der den Iran oder Saudi Arabien anprangert. Von daher: Viel Tand, wenig Politisches, schwache Leistung. Wenn man dann noch mit Denk- und Sprechverboten in Sachen Schwule kommen will, wird es echt langsam peinlich.

  69. @ #90 Selberdenker (24. Jun 2012 22:52)
    An sich gute Anmerkungen bzgl. Kritikfähigkeit aber hier bei diesem konkreten Artikel nicht ganz zutreffend, wie ich meine.

    Der obige Artikel widmet sich des Themas „Selbstzensur“ durch den Druck des Mainstreams, untermauert dies mit Argumenten (soundsoviel Prozent dies und jenes usw.), stellt eine These auf, woher das Problem kommt (grün-linke-Meinungshoheit) und beschreibt anschließend die Folgen (Steuererhöhungen usw.). Bis dahin alles schön und gut.

    Warum dann aber „Hauptsache der CSD läuft weiter – als Beweis, was für ein progressives, tolerantes Land wir sind! US-Botschafter Murphy musste die lächerliche Blumenkette zum Start des CSD durchschneiden:“?
    Was hat der CSD mit dem Thema im Besonderen zu tun? Würde der CSD nicht weiterlaufen – würde dadurch die besagte Selbstzensur besser? Und wieso „musste“ der Botschafter ran? Waren die USA dieses Jahr da Patennation? Ich kenne mich jetzt nicht allzu genau mit dem CSD aus, ob es da so etwas gibt wie z.B. bei der CeBIT oder dieses Jahr dem Hamburger Hafengeburtstag mit Indien.

    Anschließend heißt es dann wieder, es wäre eine Liste von Ländern verlesen worden, in denen Schwulen die Todesstrafe droht und der Tagesspiegel würde diese Länder nicht nennen wollen. Da wird dann wieder ein Schuh draus und das Ganze wird in den großen Zusammenhang der Selbstzensur gestellt. Zuvor aber wird der CSD direkt nach den denkbaren Folgen der Selbstzensur genannt und damit ist es schon so, dass hier wieder verdeckt und damit kritikwürdig gegen Schwule Stimmung gemacht wird.

    Ich bin selbst nicht schwul aber möchte im Sinne von Freiheit und im Geiste des Grundgesetzes, dass Menschen diejenigen Menschen lieben können, die sie lieben wollen. Bei solchen Themen sind Religionen schlechte Ratgeber und werden aus meiner Sicht durch den Kant’schen Imperativ übertroffen. Was Du nicht willst was man Dir tu‘, das tu‘ auch keinem Anderen zu!

  70. #92 Picon

    Schon mal dran gedacht, dass eine Gesellschaft, die mit Denk- und Sprechverboten belegt ist, Aushängeschilder benötigt, um sich aller Welt als „frei“ zu demonstrieren?

    Eine Schwulenparade ist doch heutzutage nichts politisch Inkorrektes mehr, wird aber von den Politikern als solche benutzt, um zu demonstrieren, was für eine freies Land dies ist.

    Man sieht in so einer Gesellschaft die obigen Politiker nur bei bestimmten Anlässen Girlanden durchschneiden. Das Voranmarschieren vor anderen Gruppen ist verpönt. Da wird ganz stark selektiert.

  71. #91 Eurakel (24. Jun 2012 23:36)

    Von vielen wird der CSD als politisch inkorrekte Aktion interpretiert, aber da steckt wenig dahinter. Auf den Bildern sieht man nur Selbstdarsteller, aber keinen, der den Iran oder Saudi Arabien anprangert. Von daher: Viel Tand, wenig Politisches, schwache Leistung.

    Sehr ähnliches fällt mir spontan zum Kölner- oder Düsseldorfer Karneval ein, oder zum Narrensprung in Rottweil. Trotzdem darf es solche Veranstaltungen meinetwegen gerne an sich geben. Ich denke, wir können uns doch evtl. darauf einigen, dass wir beide lieber in einem Land mit Karneval, Fasnet, CSD und vielem ähnlichen mehr leben wollen, als einem ohne solche Feste. Es gibt doch das Jahr über genügend Zeit, in der man dem Ernst des Lebens ausweglos in die Augen schauen muss. 😉

  72. #93 Eurakel (25. Jun 2012 00:02)
    Sie meinen also im Sinne einer Alibi-Veranstaltung. Ja gut, mehr geht natürlich immer aber soweit ich weiß, was es mit dem CSD auf sich hat, hat der ja eine vergleichsweise weit zurückliegende Geschichte und wurde von den Schwulen schon mit Initiative veranstaltet und in die Öffentlichkeit getragen, als auch hierzulande die Anerkennung von Schwulen nicht selbstverständlich war und das findet ja dezentral auch in anderen Städten statt.
    Diejenigen Veranstaltungen, die Sie jetzt meinen und vernachlässigt werden – vielleicht müssen die Betroffenen dann auch diese Initiative und Geduld aufbringen. Ich sehe da das Glas bezogen auf Alibi-Veranstaltungen ja oder nein bzw. wenig beachtete Veranstaltungen lieber halb voll als halb leer. Mehr geht wie gesagt immer aber von nichts kommt auch nichts.

  73. #91 Eurakel (24. Jun 2012 23:36)
    Von vielen wird der CSD als politisch inkorrekte Aktion interpretiert, aber da steckt wenig dahinter. Auf den Bildern sieht man nur Selbstdarsteller

    Der CSD wird von linken, grünen und roten Politikern vereinnahmt, um Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz vorzutäuschen.

  74. Noch zwei Sätze zum „Freiheitsindex Deutschland 2011“: Ich weiß nicht, wie man zu brauchbaren Ergebnissen kommen will, wenn man die Leute vor allem fragt, was verboten werden sollte und auch beim Thema „Tatsächliche und gefühlte Tabuzonen“ nur die Duckmäuser-Alternativen „Sollte verboten werden“ oder „Da kann man sich den Mund verbrennen“ vorgibt. Wenn es um Freiheit geht, wäre doch die dritte Alternative „Macht mir aber nichts aus, ich sage dennoch, was ich denke“ zwingend gewesen. Mut und Eigensinn waren demnach nicht gefragt.

    Dieses neue John Stuart Mill Institut ist bei der privaten SRH Hochschule Heidelberg angesiedelt, was Evangelisches, nie gehört. Wenn ich allerdings lese, dass das Institut mit dem amerikanischen „Freedom House“ kooperiert, bin ich trotz Ulrike Ackermann nicht mehr ganz so begeistert, einer Institution, die sich für die Moralinstanz der Welt hält. Eine „independent non governmental organization“, die aber zu zwei Dritteln von der Regierung finanziert wird, den Rest bezahlen Soros & Co. Ich möchte nicht wissen, wo auf der Welt die überall ihre Finger drin hatten, weil sie den american way of freedom and democracy für den allein richtigen halten.

  75. Warum kommen die ganzen studierten Leute hier nicht auf die EINFACHSTEN FRAGEN???
    Wenn man Fragen stellt wie: „Sollte ….diese Aussagen verboten werden?“, stellt man damit nicht eigentlich schon die Demokratie ad absurdum? Unterstützt man nicht indirekt sogar die Ansicht, dass einige Fragen verboten werden sollten?

    Kommt mal jemand auf die IDEE NACHZUSCHAUEN OB NICHT SCHON IN SCHULBÜCHERN STEHT DASS MAN GEWISSE DINGE NICHT IN FRAGESTELLEN DARF???

    So kommt mir dass nämlich langsam vor – das
    i s t vielleicht schon alles verdeckt manifestiert. Mal Ehrlich, Lehrer vor: Gibt es so etwas schon an heutigen Schulen??

    Auch kommt mir dieses stereotype „Schönen Tag noch“ hier in NRW, was eine tägliche Floskel bei allen Schülern und Jugendlichen ist, völlog ohne Empathie, kalt gesprochen, wenn man sie, egal um was, anspricht – sehr merkwürdig vor. Gerade so als ob sie vom Lehrer gesagt bekommen, das müssen man sagen.
    Mehrmals habe ich erlebt dass beim Herausgehen aus einem Geschäft der Kunde, also der Schüler wie aufgezogen sagt: „Schönen Tag noch!“

    Ich finde sowas gruselig, weil das sonst die Verkäufer zum Kunden gesagt haben, damit er sich freundlich behandelt fühlt und wieder kommt. Aber DAS war dann mit Freundlichkeit gesprochen und nicht mit dieser Kälte!

  76. @ #98 Heta (25. Jun 2012 03:05)
    Finde ich prima, dass Sie das ansprechen! Ich hatte noch überlegt, es oben in meinen Beiträgen ebenfalls anzusprechen aber fand die schon lang genug und dann provoziert man ja schon mal schnell, dass ein Beitrag wegen „tl dr“ (Too long, didn‘ read) in den Wind geschrieben ist aber deutete ich noch an mit der Aussagen „Wie es in den Wald hineinschallt…“ an. Sie leisten hier für PI wichtige Unterstützung aus meiner Sicht!

    @ #99 Karl der Zeitungsbote (25. Jun 2012 03:22)
    Ich bezweifele, dass so etwas in Schulbüchern oder so vorgeschrieben wird, sondern dass das bei Schülern und Co. im weitesten Sinne Trends sind, deren Herkunft häufig für den einzelnen nicht nachvollziehbar sind.
    Während meiner Schulzeit war es Trend, bei Erstaunen u.ä. „Alder, Alder!“ zu sagen und plötzlich war es wieder weg. Ich wurde vor Zeiten richtig nostalgisch, als ich es vor kurzem bei Jugendlichen wieder hörte, das gute alte „Alder, Alder“. 😉

    Ich denke, bei solchen Phrasen ist das „Unternehmenssprech“ bzw. „Call-Center-Sprech“ häufig einflussreicher als man glaubt! „Unaufrichtig“ gesprochene Freundlichkeitsphrasen in Geschäften werden meines Wissens nach gerne von Unternehmensberatern empfohlen, kommt aus den USA.
    Im örtlichen Kaufland hier ist der Text so abgefahren (Vielen Dank für Ihren Einkauf bei Kaufland! War alles zu Ihren Wünschen? Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag/Abend/Nacht“, dass ich schon zu denen sagte, sie bräuchten ihren Spruch nicht zu sagen und könnten ganz natürlich mit mir reden, ich käme auch ohne den aus. Da meinte die Verkäuferin, das wäre sehr nett aber sie müsste den sagen und die Geschäftsleitung würde allen ernstes Strafen verhängen, wenn man Zeuge würde von Nichtbefolgung dieser Vorschrift.

    Vor einigen Jahren tauchte auf einmal auch das „Gerne!“ auf und ist seitdem geblieben in dem Sinne, dass es das „Keine Ursache!“ bzw. „Da nicht für“ abgelöst hat als Antwort auf ein „Danke“. Könnte von Rewe eingeführt worden sein, da fiel es mir jedenfalls zuerst auf.

    Last but not least sei noch die unsägliche Bahnsprechreform genannt, seit der Züge „in“ anstelle von an oder auf Gleise einfahren“ und der Spruch „Sänk ju fohr träwelling wis Deutsche Bahn“ zum Sinnbild schlechter Englischkenntnisse wurde bzw. zum Sarkasmussatz Nr. 1 leidgeprüfter Bahn-Vielfahrer.

  77. #10 Graue Eminenz (24. Jun 2012 17:23)

    #2 Marti (24. Jun 2012 17:10)

    Offensichtlich wird das Herumhacken auf Schwulen hier zur Dauereinrichtung.

    😆

    Wo hat denn ein pöhser Pursche etwas Pöhses über Schwule gesagt, mein lieber Neurotiker?

    Die Frage stelle ich mir auch. ❓

  78. „Dieser Studie zufolge leidet Deutschland an einem extrem hohen Meinungsdruck, an einer Meinungsdiktatur, die aus dem 68er-Milieu gekrochen ist und sich mit allem verschwistert hat, was an Zwangsideologien auf dem Markt ist.“

    Die 68er, die mit ihren Neurosen das Angstklima in Deutschland bestimmen, sind durch Eltern erzogen worden, die in einer Zeit geprägt wurden, in der ein „falsches“ Wort reichte, um im Konzentrationslager zu landen! Es ist ein Drama, dass Deutschland nicht wirklich aus seiner Vergangenheit gelernt hat und heute wieder eine Meinungsdiktatur und weitgehend gleichgeschaltete Medien zulässt.

  79. #101 Midsummer (25. Jun 2012 07:24)

    Meinungsdiktatur scheint ein gesamteuropäisches Problem zu sein, was nicht nur in Deutschland anzutreffen ist.
    In der Schweiz und (mit Abstrichen) Grossbritannien wird in der Öffentlichkeit noch Klartext gesprochen, ansonsten ist
    dieses Phänomen interessanterweise in fast allen ehemaligen Demokratien innerhalb des €-Raumes anzutreffen.

  80. #87 nicht die mama
    …kein Schwulenbashing? Dann achte doch bitte man auf die Häufigkeit der Belanglosigkeiten, die hier über Schwule berichtet werden.
    Formaljuristisch ist auch jemand kein Nazi, der ständig die Frage stellt, ob im Holocaust tatsächlich 6 Mio. Juden umgekommen sind – ob es denn nicht vielleicht ein paar weniger oder mehr waren. Und wenn er jeden, der ihn nach dem Sinn fragt, niederbrüllt oder zensiert, isser immernoch nicht juristisch als Nazi überführt. Mit Verlaub … wir wissen es aber: Er ist einer, oder? Es sei denn er gehört zu der Handvoll Historiker, die sich mit genau dem Thema beschäftigen.
    Und (zurück zum Autor) dieser Mensch hier gehört nicht zu den Leuten, die sich mit Problemen der Schwulen beschäftigt. Er hat aber trotzdem einen enormen Mitteilungsdrang zu diesem Thema. Und einen enormen Drang, andere Meinungen zu zensieren.

  81. #94 Picon

    Der Vergleich mit dem Karneval hinkt, denn der karneval nimmt die Politik auf die Schippe und dient nicht der reinen Selbstdarstellung. Der Karneval hat durch den Aschermittwoch auch einen besinnlichen Aspekt, der dem CSD vollkommen fehlt.

    Und noch einmal: Wäre ich schwul, so würde ich das
    1. nicht auf die Straße tragen und mich
    2. nicht von bestimmten Politikern vor deren Karren spannen lassen.

    Ich würde mein Sexualleben genauso leben, wie man es von Heterosexuellen erwartet: Nämlich im Privatbereich.

    Wer mit einem schrillen Pimmelkostüm durch die Gegend läuft, muss sich nicht wundern, dass er sich lächerlich macht. Die Schwulen verbessern ihr Image damit nicht, sondern sorgen höchstpersönlich dafür, dass sie immer wieder in der Schublade „andersartig“ landen. Danach beschweren sie sich, dass man sie als „andersartig“ betrachtet. Toll!

    Im Prinzip ist es das selbe Gejammer wie im Islam: Da laufen welche in Burka rum und beschweren sich hinterher, dass sie blöd angeguckt werden und als „lächerlich“ und „andersartig“ eingestuft werden.

    Wer sich selbst zum Gespött macht, soll sich nicht beschweren. Kaum jemand sieht darin noch irgendeine Art „Freiheitskampf“. Außer natürlich Wowereit und Konsorten, die da auftreten, um ihre „Fortschrittlichkeit“ zu beweisen und sich eine Wählerklientel zu sichern.

  82. #103 StimmeDerVernunft

    Das sehe ich grundsätzlich anders. Wie man an den obigen Zahlen sieht, hat Rot-Grün es bereits geschafft, eine Meinungsdikatur rund um das ganze Gender-Thema zu errichten. Von daher finde ich es völlig richtig, wenn das thematisiert wird. Das kann nämlich auch nicht im Sinne der Homosexuellen, Transsexuellen usw. sein, dass um sie herum Denk- und Sprechverbote errichtet werden. Gerade WER sexuelle Andersorientierung als etwas Natürliches begreift, sollte dafür sorgen, dass Meinungen nicht diktatorisch vorgegeben werden, sondern diskutabel sind.

  83. Gefühlte Intoleranz, Gefühlte Islamisierung.. immer derselbe öde Scheiß der Gesinnungsfaschisten- wenn man argumentativ auf verlorenem Posten steht.. einfach den Gegner pathologisieren, in die Nähe von Geisteskrankheiten rücken…

    @#96 Das_Sanfte_Lamm (25. Jun 2012 00:25)

    Sehr richtig! Allerdings erwarte ich dann von den „zwangsvereinnahmten“ Homos etc. auch, dass sie sich mit Händen und Füßen gegen eine solche Vereinnahmung zur Wehr setzen!! Das passiert aber nicht, in keinster Weise, und da setzt meine Kritik an diesen Leuten wieder an… solange es nämlich von diesen „Vereinahmenden“ noch üppige Allimentierungen gibt, albernste Gesetzesinitiativen (z.B. legen diese Leute m.W. doch ach so einen Wert darauf, dass schwul sein eben NICHT erworben, erlernt wird.. sondern ANGEBOREN und damit natürlich ist?! Seltsam.. genau DAS… sprechen dieselben gender-Homo-Transen-sonstwas-Vertreter dann Hetero-Männern und Frauen ab- DA heißt es dann, das seien nur ERLERNTE, gesellschaftlich konstruierte Rollenbilder?!)scheint diesen leuten eine „Zwangsvereinnahmung“ zumindest wenig auszumachen?

  84. @ #105 Eurakel (25. Jun 2012 12:37

    Der Vergleich mit dem Karneval hinkt, denn der karneval nimmt die Politik auf die Schippe und dient nicht der reinen Selbstdarstellung.

    Klar hinkt der Vergleich aber aus meiner Sicht auch nicht so sehr. Ich habe mich mal etwas erkundigt und bei diversen Beispielen gesehen, dass es auch beim CSD politische Aktionen gibt und das keine reine Spaßveranstaltung ist. Zudem gibt es CSD’s in vielen Städten und nicht alle Veranstaltungen sind vom gleichen Strickmuster, so wie Karnevalssitten in Köln sich vom Fasching in Mainz unterscheiden und wiederum von der alemannischen Fastnacht. Wenn ich zudem beim Karneval an die Unmengen sich halb zu Tode Saufenden denke, weiß ich auch, wie sehr die die Politik auf die Schippe nehmen anstatt nur nach eigenen Maßstäben zu Feiern und zu saufen. Und was Pimmelkostüme angeht – der CSD hat schon lange nicht mehr obszöne Verkleidungen für sich gepachtet.
    Egal bei welcher Veranstaltung, CSD, Karneval, Weihnachtsmarkt, Kirmes, Mittelalterfestival, Kirchentag – es wird da immer Facetten geben, die einem nicht gefallen. Für mich persönlich zählt mehr die Intention des Ganzen im Sinne von Grundgesetz anstelle von Religionen und Extremismus und das Ergebnis im Sinne von möglichst keine Kriminalität, Vandalismus und Co. Dementsprechend sollen all solche Veranstaltungen für mich gerne sein und bleiben, da sehe ich, wie gesagt, das Glas halb voll anstatt von halb leer. Was das mögliche Vereinnahmen von Veranstaltungen angeht – na welches politische Lager vereinnahmt für sich nicht irgendwas? Mögliche Wählergruppen wollen auch gepflegt sein.

  85. #108 Picon

    Das geht alles am Thema vorbei. Das Thema ist Meinungsfreiheit. Schon alleine die Tatsache, dass Sie und andere versuchen, einem ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn man etwas am CSD auszusetzen hat, zeigt mir, wie weit wir schon sind. Ich lass mir nicht einreden, dass man Aktionen wie den CSD nicht bescheuert finden darf. Da beißen Sie bei mir auf Granit.

    Schönen Gruß auch von dem verheirateten Schwulen-Pärchen in meiner Familie, die das genauso sehen und sich für den CSD in Grund und Boden schämen. Das sind hoch gebildete Leute, die viel Steuern zahlen, die kein Problem haben, zu sagen, dass sie mit einem Mann verheiratet sind, aber mit den Komikern da auf der Straße wollen die sich nicht identifizieren. Der CSD hat ausgedient.

  86. #108 Picon

    PS: Wenn Schwule normal behandelt werden wollen, sollen sie sich normal verhalten. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Mehr gibt’s zum Thema CSD eigentlich nicht zu sagen.

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