Das Buch von Anja Hilscher mit den rosa Orientpantoffeln auf dem Cover wird auf Amazon mit folgenden Sätzen beworben: Von wegen, den Islam kennen! Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen!

(Von Jerry Blackwater)

Nachdem auch noch die insgesamt 15 Leserbewertungen auf Amazon.de 13mal gut bis sehr gut ausfielen, mit begeisterten Erläuterungstexten wie „Dieses Buch ist toll! Witzig, lehrreich, leicht zu lesen, und brandaktuell. Und das Beste: Man muss danach seine Schubladen umsortieren“, wollte ich doch mal sehen, ob der Inhalt des Buches hält, was so viele versprechen. Hier die Zusammenfassung:

Nach dem Vorwort, was sie denn an Vorurteilen und Missverständnissen alles zu recht rücken möchte, stellt sich Hilscher gleich zu Beginn des ersten Kapitels auf ihr eigenes intellektuelles Podest, indem sie prophylaktisch alle mit anderer Meinung als Schwachköpfe darstellt. Konkret sei „Wir sind doch ganz anders als die“ zur Abgrenzung von Muslimen das idiotischste aller Argumente und der Ausdruck „wir Deutschen“ sei noch dämlicher als „wir Christen“. Sie vermutet, dass ihre Gesprächspartner häufig überfordert seien von viel neuem geistigen Input, empfiehlt deshalb die Kapitel mehrfach zu lesen und warnt vor dem ansteigenden Schwierigkeitsgrad in diesem Buch. Da ist der geneigte Leser gespannt, was denn nun dieses Kapitel an schwieriger Erkenntnis vermitteln will: nach islamischem Verständnis wird jeder Mensch als Muslim geboren und Hilscher liefert auch die etymologische Begründung; Islam und Muslim sind vom gleichen Wortstamm abgeleitet und transportieren als Bedeutung „heil sein“ oder „unversehrt“. Babys sind heil und unversehrt, also per Definition Muslime. PI-Leser dürften kaum überrascht sein, dass Muslime die Welt so sehen und dass in der Tat in den Hadithen mit einem bedauernden Unterton steht „Alsdann machen seine Eltern aus ihm einen Juden, Christen oder Zoroastrier.“ Jetzt wird auch klar, warum Hilscher es für dämlich hält, von „wir Christen“ als Abgrenzung von den Muslimen zu reden, weil für sie als bekennende Muslimin jeder Christ und jeder Deutsche ganz zu Beginn mal Muslim war.

Im weiteren Kapiteln erklärt Hilscher völlig korrekt, dass „Allahu Akhbar“ mit „Allah ist größer“ zu übersetzen sei und Islam entweder mit „Hingabe“ oder „Unterwerfung“, je nach dem ob freiwillig oder eben nicht. Auf muslimische Fanatiker geht Hilscher mehrfach ein und charakterisiert sie als “mikroskopisch kleine Minderheit“, “freudlos guckende Typen“, “die überhaupt nichts kapiert“ haben. Sie erläutert einerseits das Missverständnis von den 72 Jungfrauen im Paradies und räumt in dem Kapitel „Unangenehm extrem“ auch ein, dass Muslime irgendwie zum Übertreiben neigen. In dem Kapitel über die „Gleichberechtigung“ interpretiert Hilscher durchaus sachkundig die ihr genehmen Koranpassagen und räumt ehrlicherweise ein: „In Bezug auf das Thema Frauen schieden sich sowohl die Geister als auch die islamische Theorie und Praxis leider schnell und nachhaltig“. Gleich zwei Kapitel sind dem Kopftuch gewidmet, in dem Hilscher erwartungsgemäß ihre Erfahrungen und Sichtweise als Kopftuchträgerin wiedergibt. Sehr interessant sind ihre Ausführungen in dem Kapitel „Islam – die Ökoreligion“: Muslime in den Golfstaaten seien besonders reinliche Menschen. Daher überprüft dort den Ölstand immer der pakistanische Chauffeur und die Windeln des Nachwuchses werden immer vom äthiopischen Hausmädchen gewechselt. PI-Leser dürften ob dieser Information nicht sonderlich überrascht sein. Auch in diesem Kapitel ist Hilscher absolut ehrlich: Was den Umgang mit Tieren angeht, sei der Widerspruch zwischen Hilschers Interpretation islamischer Lehre und der tatsächlichen Praxis haarsträubend. Augenscheinlich versucht sie, mit Mohammed-Geschichten zur Gründung von Naturschutzgebieten im frühen Islam ihre Glaubensbrüder zu einem Umdenken zu bewegen.

Im vorletzten Kapitel beklagt Hilscher, dass eine gebildete und emanzipierte Bekannte bei einer Talkshow ausgeladen worden ist und durch einen radikalen Prediger in Wallegewändern ersetzt worden ist. Damit meinte sie leider nicht den Fall Sabatina James bei Maischberger, sondern eben eine Muslima, die ihren Wunsch-Islam repräsentieren könnte, als „aufgeschlossen, unfanatisch, lebendig, überzeugend, voller Mystik und eine ernst zu nehmende Lebensalternative.“ Im selben Kapitel geht Hilscher kurz auf Saudi-Arabien ein: „Dort ist die Heimat der rigidesten und gewaltbereitesten aller islamischen Strömungen – des Wahhabismus, der im achtzehnten Jahrhundert entstand und jetzt mit Hilfe vieler Petrodollars weltweit verbreitet wird.“ Hier braucht man nur deren offenkundigen weltweiten Einfluss beachten, die Salafisten und die Muslimbruderschaft und weitere radikale Gruppen hinzuzählen, um zu sehen, dass sich Hilscher mit ihrer “mikroskopisch kleinen Minderheit muslimischer Fanatischer“ erheblich irrt. Indirekt bestätigt sie dies mit ihrer Aussage „Nicht der Islam hat es nötig, eine Aufklärung zu durchlaufen“ wohl aber das „Gros der Muslime“. Sie äußert den frommen Wunsch, die Tage seien gezählt, dass die Mehrheit der Muslime vor allem durch Drohungen, soziale Kontrolle und Gruppenzwang bei der Stange gehalten wurden. Dass sich Hilscher in ihrem naiven Glauben an einen „neuen Islam“ leider ebenfalls gründlich irrt, kann man am Verlauf des arabischen Frühlings allzu deutlich erkennen. Und darauf, dass man sich in der muslimischen Gesellschaft auf „das lange brutal unterdrückte weibliche Potential“ besinnen wird, darauf wird Hilscher warten dürfen, bis die Sonne im Westen aufgeht, wie es ebenfalls nach ihren Angaben in den Hadithen heißt.

Es ist Hilscher unbenommen, den Dschihad in ihrem Islamverständnis als „Kampf gegen den inneren Schweinehund“ zu interpretieren und Mohammed als vormodernen Frauenversteher zu sehen. Damit mag es ihr gelingen, den Lesezirkel auf Lovelybooks den Traum vom angeblich so schönen Al Andalus träumen zu lassen. Der dominierende Islam sieht ganz anders aus. Wer verstehen möchte, warum das so ist, sollte lieber Artikel wie The Terrifying Brilliance of the Islamic Memeplex lesen.

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50 KOMMENTARE

  1. Ich bewundere Dich dafür, dass Du Dich geopfert hast, dieses Buch tatsächlich zu lesen. Mich hätte schon der Einband abgeschreckt… Danke für die Info!

  2. Seriöse Literatur über den Islam:

    Udo Ulfkotte, SOS Abendland
    Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus.

  3. Ihr seid Euch aber schon klar darüber, dass Ihr dem Buch eine Aufmerksamkeit verschafft, die es nicht verdient hat?

  4. Es zeigt sich auch hier wieder, dass praktisch nur Leute mit einem Dachschaden zum Islam konvertiert sind.

  5. Es wäre schön, wenn der Autor bei Amazon gleich mal noch eine Ein-Stern-Rezension reinsetzen würde, z.B. den o.a. Text da reinsetzen.
    Ich werde dieses Buch nicht kaufen und auch nicht lesen.

  6. Anja Hilscher, geb.1969, die Hälfte ihres Lebens Muslima, ausgebildetet Haupt und Grundschullehrerin, danach Ausbildung zur „Beraterin für interkulturelle Fragen“ und heute Leiterin von Integrationskursen,
    gab am 09.06.12 der Islamischen Zeitung ein Interview. Unter anderderem sagte sie:

    „Wie Phönix aus der Asche wird der authentische Islam auferstehen. Ein lebendiger, kreativer, toleranter, spiritueller, friedlicher Islam, in dem Frauen eine wichtige Rolle spielen.
    Ich glaube das wirklich ganz fest, schon allein, weil mein Optimismus ans Pathologische grenzt.“

    Sie glaubt das also!

    Damit ist ja alles gesagt. So hätte sie ihren Islam gern, so ist er aber nicht.
    Den „Deutschen“ oder den „Christen“ muss demnach das Buch nicht nähergebracht werden.
    Die sehen täglich, dass Islam mit Frau Hilschers Vorstellungen im Alltagsleben wenig gemein hat.

    Sie sollte ihr Buch mit ihren Islamvorstellungen vielleicht mal unter ihren Glaubensgeschwistern verteilen, bevorzugt unter den Salafisten.
    Vermutlich sollte sie besser verschwinden, bevor die Herren die Lektüre beendet haben.

  7. Eine mikroskopisch kleine Minderheit von ca. 60 fanatischen RAF-Terroristen (nicht sechzigtausend – sechzig!) hat ausgereicht, in den Siebzigern diesem Land erhebliche Probleme zu bereiten.

    Und die „Gemäßigten“, die es neben den Fanatikern gab, sitzen heute in den Redaktionsstuben, Ministersesseln, Gerichtssälen etc. der Republik und sind gerade dabei, Deutschland und ganz Europa zu Gesellschaften umzuformen, vor denen man seine Kinder dringend schützen sollte! (Am besten durch einen so hohen Bildungsgrad, dass sie die scharfen Einwanderungsbedingungen vernünftiger Länder auch schaffen und so hier rechtzeitig wegkommen.)

    Und wie wenige sind nun diese „mikroskopischen Minderheiten“ unter den Muslimen?

    Handlungsfähig genug sind sie offensichtlich: weltweit schaffen sie es immerhin, in 10 Jahren über 18.000 tödliche Anschläge (nicht Tote – Anschläge mit Toten, teilweise mit Dutzenden oder Hunderten von Toten!) zu fabrizieren.:

    http://www.thereligionofpeace.com/

    Wichtig ist zu erkennen:
    unser Problem sind nicht diese gewaltbereiten Muslime.

    Denn mit denen würde eine wirklich wehrhafte Demokratie locker fertig (Israel zeigt das angesichts einer erdrückenden Übermacht jeden Tag aufs Neue allein dadurch, dass es existiert!)

    Unser Problem sind Autoren wie die des besprochenen Buches!

    Denn es mögen Muslime sein, die Bomben basteln.
    Aber die Anja Hilschers dieser Welt reichen ihnen freundlich den Zünder!

  8. „Anja Hilscher, …, ausgebildetet Haupt und Grundschullehrerin, …“

    Ach du Sch … – – alles klar.

    Manche Vorurteile pflegen Tag für Tag durch die Realität untermauert zu werden!

  9. Was sagt Frau Hilscher denn zur geschichtlichen Realität, dass ihr Religionsgründer und Vorbild Mohamed ein Massenmörder und Kinderficker war?

  10. „taz“-Redakteur Deniz Yücel (aka „Stinkstiefel“):

    „Allah ist groß. Und garantiert kein Deutscher!“

    http://www.taz.de/Kolumne-B-Note/!94945/

    Ein guter Freund der Frau Kiyak übrigens, dieser Yücel. Man liest schon mal gerne zusammen öffentlich Leserbriefe vor und empört sich über die bösen Nazideutschen.

  11. Dieses Buch muss man noch nichtmal lesen, um zu wissen was drin steht. Wieder einmal soll der Islam schöngefärbt und als „tolerant“, „bunt“ und „friedlich“ verkauft werden.

    Viele Menschen sehen den Islam so, weil sie ihn nicht kennen, oder weil das was sie erahnen so beängstigend ist, dass sie es lieber unter Sprachregelungen vom „friedlichen“ und „toleranten“ Islam verstecken müssen.
    Muslime befördern diese Maskierung ihrer totalitären Ideologie nach Kräften und erzählen jedem der es hören will wie friedlich der Islam ist.

    Was mir dabei immer wieder aufstösst ist dann die Einseitigkeit mit der der Islam schöngefärbt wird, die Unfähigkeit zu jeder Differenzierung. Man könnte ja auch mal sagen: „dies ist ein positiver Aspekt des Islam, das ein Negativer“. Solche Differenzierungen kriege ich ja selbst als Islamkritiker hin.
    Warum wird der Islam aber immer als so einseitig nur positiv dargestellt?

    Dahinter steht eine bestimmte Logik. Es ist die totalitäre Haltung des Islam, der jedwede kritischen Diskurse über sich verbietet.
    Diese Logik befolgen alle Muslime.
    Am Ende verhalten sich also eine scheinbar aufgeklärte Muslima die Lobreden in einem Buch über den Islam schreibt und ein Terrorist gar nicht sooo verschieden: beide verbieten jedwede Kritik am Islam. Es ist erschreckend aber wahr: ein muslimischer Radikaler der Islamkritiker bedroht und eine Autorin, die JEDWEDE (!) Kritik am Islam als „Mißverständnis“ abtut spielen dasselbe Spiel: sie betreiben Dschihad.

  12. „Anja Hilscher
    Über die Hälfte ihres Lebens ist Anja Hilscher, Jahrgang 69, bereits Muslima. Der Übertritt war wohlüberlegt, doch ihre Auseinandersetzung mit den Lehren der.Weltreligion Islam hält bis heute an. Verständnislose Reaktionen der Umwelt und die wachsende Islamophobie veranlassten Anja zu dem Versuch, ein lesbares Buch über den „ganz anderen Islam“ zu schreiben ( – den „echten“ nämlich). Nach dem Studium des Lehramtes an Grund- und Hauptschulen und einer Erziehungspause absolvierte Anja eine Ausbildung zur „Beraterin für interkulturelle Fragen“ und arbeitet nun als Leiterin von Integrationskursen. Anjas Hobbys sind planlose Aktionen aller Art (z.B. Reisen), „alles rund ums Wort“ und Horizonterweiterung. Sie lebt mit Mann und Kindern in Norddeutschland.“
    ……Liest sich wie die Bio einer typisch, rot-gün-sozialintegrativen-selbstverwirklichungs GutmenschIn! Schön, daß sie als Muslima in Nord-Almanistan lebt u nicht in Pakistan od Afghanistan. Dort wäre ihr „1001-Nacht Islam Taum“ wahrscheinlich nicht ganz so bunt u fröhlich.Mal abgesehen davon, daß es für europäische Frauen sowieso völlig abwegig ist, sich auf sowas wie „Islam“ einzulassen, halte ich solche Bücher für extrem gefährlich! Andere Dumm-Tussen, die ebenfalls vom orientaischen Prinzen träumen, werden ermutigt, es ihr gleichzutun. Die Zahl der Konvertiten steigt leider auch!Ob diese Frau weiss, dass sie eine nützliche Idiotin für die Moslems ist? Ist es ihr egal oder macht sie’s mit Absicht (Taqiya)? Man sollte sie mal fragen….

  13. Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor …

    Wenn ich das schon lese … da würde ich lieber ein Telefonbuch von vorne bis hinten durchlesen, das wäre eindeutig die geistreichere Literatur und dabei würde man wenigstens keinen Brechreiz verspüren.

  14. mikroskopisch kleine Minderheit

    Das ist ja noch viel besser als „Einzelfälle“.

  15. Auf meiner im obigen Kommentar verlinkten Seite fand ich Folgendes. Da es so schön zu den Verharmlosungen des besprochenen Buches passt, habe ich mir mal die Freiheit genommen, es aus dem Englischen zu übersetzen – insbesondere, weil es meine Englischkenntnisse nicht so sehr überfordert, denn es wiederholt sich vieles im Text (wieso nur ???)

    WO DER ISLAM „MISSVERSTANDEN“ WIRD

    Aus irgendeinem seltsamen Grund wird die perfekte Religion des Islam jeden Tag routinemäßig vom Terrorismus im Namen Allahs „missverstanden“.

    Seit 9/11 geschieht dies in:

    Indien und Sudan und Algerien und NewYork und Pakistan und Israel und Russland und Tschechien und Philippinen und Indonesien und Nigeria und England und Thailand und Spanien und Ägypten und Bangladesch und Saudi-Arabien und Türkei und Marokko und Jemen und Arkansas und Frankreich und Usbekistan und Gaza und Tunesien und Kosovo und Bosnien und Mauretanien und Kenia und Eritrea und Syrien und Somalia und Kalifornien und Kuwait und Virginia und Äthiopien und Georgia und Jordanien und VereinigteArabischeEmirate und Louisiana und Texas und Tansania und Illinois und Australien und Pennsylvania und Belgien und Dänemark und Ost-Timor und Qatar und Maryland und Tadschikistan und Holland und Afghanistan und Tschhad und Kanada und China und Nepal und Maldiven und Argentinien und Malia und Angola und Ukraine und Uganda und NorthCarolina und Deutschland und Arizona und Libanon und Iran und Kasachstan und Schweden und Aserbeidschan und Irak und Schottland und Mazedonien und …

    und so ziemlich genau überall da, wo der Islam ernst genommen wird:

    „O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“ [Koran Sure 9 Vers 123]

  16. #10 Altenburg (09. Jun 2012 14:32)

    Die Märchen von 1001ner Nacht sind schöne Kindergeschichten und manche glauben aber auch noch an den fliegenden Teppich, wenn sie Minister sind.“

    ——————————————-
    Die moderne 1001 Nacht Version gibt es hier zu lesen und ich denke Frau Hilscher ist auch davon betroffen:

    http://www.1001geschichte.de/

    mein Untertitel:
    „Das Ölauge und der Golfisch“

  17. Ich vergleiche mal das menschliche Gehirn mit einem Computer der nur mit dem Operation-System und einigen nuetzlichen Basis-Programmen, z.B. Gewissen / Gemeinsinn geliefert(geboren)wird. Wird anstatt Bildung, Unlogik (Religion/Idiotie) drauflos einprogrammiert, verstopft man die weitere Aufnahmefaehigkeit. Beim Computer laesst sich die Festplatte loeschen und wieder neu laden, der Mensch dagegen verkrueppelt geistig.

  18. #6 Teiwaz

    Soso, sie nennt ihren Optimismus selber „pathologisch“. Laut neueren Untersuchungen sind 80 % der Menschen nicht in der Lage unangenehme Nachrichten adäquat zu verarbeiten. Diese Dame gehört offenbar dazu.

    Wenn ich die Rezension ihres Machwerkes richtig verstanden habe, hat sie sehr wohl mitbekommen, dass es mit dem Islam „Probleme“ gibt. Aber diesen hat sie nicht die notwendige Aufmerksamkeit und analytische Studien gewidmet. Trotzdem erdreistet sich so eine emotional aufgeladene Person, ein Buch über ein Sujet zu schreiben, dem sie nicht die notwendige Sorgsamkeit gewidmet hat, um die Berechtigung zu besitzen, darüber reden zu dürfen. (Sorry, war fast ’n Thomas-Mann-Satz – ich werde versuchen, mich in Zukunft zu bessern).

  19. # 13 le Waldsterben

    Könnte Ihr „Tschechien“ in Wirklichkeit „Tschetschenien“ heißen?

  20. #4 RDX (09. Jun 2012 14:08)

    Es zeigt sich auch hier wieder, dass praktisch nur Leute mit einem Dachschaden zum Islam konvertiert sind.

    Genau, und oft genug Gutmenschen wie Frau Hilscher, die selbst in der diabolischten Religion noch ein Fitzelchen gutes suchen um dann ihr Gutmenschen-Gen damit zu beruhigen dass sie da ja doch noch was finden koennen das positiv sei. Kranke Gutmenschen, wie eine Hilscher, was sie ja selber zugibt:

    #6 Teiwaz (09. Jun 2012 14:19)
    „Ich glaube das wirklich ganz fest, schon allein, weil mein Optimismus ans Pathologische grenzt.”

    Zu Frau Hilscher-Gutmensch passt wirklich Goethes Faust:

    Er ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will, und stets das Böse schafft.

  21. AutorIN Anaja Hilscher = nützliche IdiotIN

    Lenin prägte den Begriff der „nützlichen Idioten“. Dies sind Menschen, die man solange braucht, solange sie einer Sache dienlich sind, danach können sie fallen gelassen werden.

    Sind die Muslime in Deutschland erst einmal in bequemen Machtpositionen, so dass sie ihren Djihad alleine voranbringen können, wird das grünrote Gutmenschentum nicht mehr benötigt.

    Schade, dass diese Leute sich so vor den Karren der Islamisierung spannen lassen und nicht mal merken, wie sie für dumm verkauft werden, sondern von den Muslimen innerlich ausgelacht werden, siehe auch Link:

    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1219:nuetzliche-idioten

  22. Schrecklich, dieses einlullende, süßliche, um Beifall heischende Konvertitinnen-Geschwurbel!
    Mir reicht für heute der niederschmetternde Eindruck, den eine fast komplett verhüllte Moslemin (allerdings keine Burka) bei mir hinterlassen hat, die ein Mädchen von vielleicht neun oder zehn Jahren an der Hand führte, das wie eine Nonne verhüllt war. Und die beiden promenierten durch ein eigentlich noch recht gediegenes Franfurter Viertel mit vergleichsweise geringem HartzIV-Mohammedaner-Anteil.
    Für mich ist das eine Form von Vergewaltigung, hier wird ein unschuldiges Kind indoktriniert, genötigt, drangsaliert, stigmatisiert und von ihren Altersgenossen zwangsisoliert. Welches Kind will mit ihr befreundet sein!
    Wenn es nach mir ginge, müssten solche Menschen – ich meine natürlich die Eltern – in polizeilichen Gewahrsam genommen, über den „Kinderfreund“ Mohammed aufgeklärt und – bei zu erwartender Uneinsichtigkeit – abgeschoben werden. Mir tat dieses kleine Mädchen, das es nicht besser kennt, so unendlich leid. Mit welchem Menschenbild und Männerbild muss es aufwachsen.
    Die Konvertitin Hilscher hätte diesem Szenario bestimmt etwas Lustiges, Nettes abgewonnen und es der von ihr betonten heiteren, freundlichen Seite des Islam zugerechnet.
    Ich war einfach nur bedient und traurig und fühlte mich als hätte man mich gezwungen einer Vergewaltigung zuzusehen!

  23. Da muss unbedingt, wie bereits angeklungen, eine Sammlung Rezessionen her. Diese unglaubliche Verdummung sollte in den Rezessionen zum Ausdruck kommen. Wer also bei Amazon einen Account hat, bitte rezensieren. So wie dieses Buch unerträglich ist, so unerträglich ist es, wenn sich gefährdete Gutmenschen dieses Buch kaufen.
    Es macht jahrelange Aufklärung zunichte.
    Wer macht mit?

  24. PI:

    Nachdem auch noch die insgesamt 15 Leserbewertungen auf Amazon.de 13mal gut bis sehr gut ausfielen, mit begeisterten Erläuterungstexten wie…

    Wie das so ist mit der selektiven Wahrnehmung: Ich habe nur die ersten vier Bewertungen gelesen, und die sind negativ:

    1. „Für ihren Enthusiasmus und Witz verdient die Autorin fünf Sterne; für den sachlichen Gehalt maximal einen. Ihrer harmonischen Welt des Friedens stehen die angeblichen Islamhasser gegenüber, ,welche mit den ewig gleichen Suren um sich schlagen‘…“

    2. „Leider vollkommen an der Realität vorbei. Nach dem Motto: Ich schreibe mir den Islam schön. Was auch nicht verwunderlich ist, da A. Hilscher ja selbst Muslima ist…“

    Diese aufgesetzte Munterkeit gibt es auch bei Erweckungschristen, auf die Dauer schwer erträglich, und selbst „qantara.de“, sonst islamfreundlich, wird mit Hilschers Buch nicht froh: „Eine kurzweilige Lektüre für diejenigen, die den Islam von seiner freundlichsten Seite kennenlernen wollen und sich dabei nicht von dem mitunter eigenwilligen Humor der Autorin abschrecken lassen.“

  25. @ #17 AtticusFinch (09. Jun 2012 15:06)

    Stimmt.

    Würde ich auch gerne korrigieren – aber eher wird die Islamisierung des Landes gestoppt als dass PI ’ne Edit-Funktion erhält … 😉

  26. Hallo Freunde,

    Greift euch aus obigem Artikel einige Gedanken raus und bewertet entsprechend auf Amazon. Wirkt zwar nicht viel, aber steter Tropfen …

  27. Wieder so ein Machwerk, dass den Teufel begehrenswert, hilfreich, friedlich und menschenfreundlich darstellt, um noch mehr Sand in die ohnehin schon gutmenschlich-verkleisterten Augen zu streuen. Wieder so ein Buch, was den Weg ebnen soll hin zu einem angestrebten Gottesstaat, ob Deutschland oder global ist nur eine Frage der zeitlichen Abfolge. Jeder, der die wahre Situation sehen will, braucht nur offenen Auges durch Köln, Hamburg oder Berlin zu gehen, hier ist schon beträchtlich ein friedliches Miteinander aufgehoben. Der Haß hat hier die Oberhand und wer nicht sehen will, wird fühlen!

  28. solche frauen haben nichts anderes gelernt als einigermaßen fit mit sprache umzugehen. der naive zeitgenosse glaubt, wenn sich jemand gut ausdrücken kann, wird er doch keinen müll erzählen. genau da liegt der hase aber leider im pfeffer, die geschichte kennt unzählige beispiele und die politik macht es jeden tag aufs neue vor.

  29. Wie Phönix aus der Asche wird der authentische Islam auferstehen. Ein lebendiger, kreativer, toleranter, spiritueller, friedlicher Islam, in dem Frauen eine wichtige Rolle spielen.
    Ich glaube das wirklich ganz fest, schon allein, weil mein Optimismus ans Pathologische grenzt.

    mit so einem Schmarren kann sie zwar bei den bekifften grünlinken Gutmenschen punkten, bei ihren Glaubensbrüder_innen dagegen macht sie sich damit nur lächerlich.

  30. #7 Teiwaz (09. Jun 2012 14:19)

    Anja Hilscher, geb.1969, die Hälfte ihres Lebens Muslima, ausgebildetet Haupt und Grundschullehrerin, danach Ausbildung zur “Beraterin für interkulturelle Fragen” und heute Leiterin von Integrationskursen,…

    Tja, woher kommen nur all diese Vorurteile über Sozialschmarotzer?

    “Wie Phönix aus der Asche wird der authentische Islam auferstehen. Ein lebendiger, kreativer, toleranter, spiritueller, friedlicher Islam, in dem Frauen eine wichtige Rolle spielen. Ich glaube das wirklich ganz fest, schon allein, weil mein Optimismus ans Pathologische grenzt.”

    Es gibt einige psychisch labile Damen (Pathologie nicht ausgeschlossen), die Wachträume über einen „toleranten, friedlichen Islam“ haben. In ihrer grenzenlosen Dummheit verwechseln sie Islam mit einem esoterischen Zirkel.
    In der realen islamischen Welt haben sie jedoch gar nichts zu melden.

    Dort, wo Islam siegt (mit ihrer tatkräftigen Unterstützung), müssen sie sich dem realen Islam beugen oder werden schnell zur Strecke gebracht.
    http://www.pi-blog.net/bilder/steinigung-2.jpg

  31. Also das Wenige, was ich bei amazon-de beim „Blick ins Buch“ lesen konnte:

    http://www.amazon.de/Imageproblem-b%C3%B6sen-Islam-meine-muslimische/dp/3579065769/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1339257022&sr=1-1-catcorr

    …ist das das typische unqualifizierte Geschnatter einer dummen Konvertiten-Gans.

    Aber ich sage ja immer: Die Tatsache, dass es Frauen gibt, die freiwillig Muslimas sind, ist der beste Beweis dafür, dass das, was der Islam über Frauen sagt, vielleicht doch wahr ist.

    (…)

    Es wurde berichtet, dass Abu Sa`iid al-Khudri sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) ging am Tag von `Id al-Adha oder `Id al-Fitr hinaus zur Musalla. Er ging an den Frauen vorüber und sagte: `Oh ihr Frauen! Gebt Almosen, denn ich habe gesehen, dass ihr die Mehrheit der Bewohner der Hölle bildet.` Sie fragten: `Warum ist das so, oh Gesandter Allahs?` Er erwiderte: `Ihr flucht ständig und seid undankbar gegenüber euren Ehegatten. Ich habe niemanden gesehen, der mangelhafter an Intelligenz und religiösem Einsatz ist als ihr. Ein vorsichtiger Mann kann durch einige von euch in die Irre geführt werden.` Die Frauen fragten: `Oh Gesandter Allahs, was ist mangelhaft an unserer Intelligenz und unserem religiösen Einsatz?` Er sagte: `Ist es nicht so, dass das Zeugnis von zwei Frauen dem Zeugnis eines Mannes entspricht?` Sie antworteten: `Ja.` Er sagte: `Das ist der Mangel ihrer Intelligenz. Ist es nicht so, dass eine Frau während ihrer Periode weder beten noch fasten kann?` Die Frauen antworteten: `Ja.` Er sagte: `Das ist der Mangel ihres religiösen Einsatzes.`“ (al-Bukh?ri #304).

    (…)

    http://arrayyana.wordpress.com/2010/11/16/warum-werden-in-der-holle-mehr-frauen-als-manner-sein/

    (Wohlgemerkt: Das ist eine islamische(!) Website.)

  32. Anja Hilscher

    Über die Hälfte ihres Lebens ist Anja Hilscher, Jahrgang 69, bereits Muslima. Der Übertritt war wohlüberlegt, doch ihre Auseinandersetzung mit den Lehren der.Weltreligion Islam hält bis heute an. Verständnislose Reaktionen der Umwelt und die wachsende Islamophobie veranlassten Anja zu dem Versuch, ein lesbares Buch über den „ganz anderen Islam“ zu schreiben ( – den „echten“ nämlich). Nach dem Studium des Lehramtes an Grund- und Hauptschulen und einer Erziehungspause absolvierte Anja eine Ausbildung zur „Beraterin für interkulturelle Fragen“ und arbeitet nun als Leiterin von Integrationskursen. Anjas Hobbys sind planlose Aktionen aller Art (z.B. Reisen), „alles rund ums Wort“ und Horizonterweiterung. Sie lebt mit Mann und Kindern in Norddeutschland.

    http://www.randomhouse.de/Autor/Anja_Hilscher/p437823.rhd

    Das glaube ich sofort. 😉

  33. Islam als „Ökoreligion“ – Daher bauen die Scheichs auch gerne vollklimatisierte Stadien in den Wüstensand…

  34. Hab die alte gerade mal Gegoogelt. Jahrgang 69, Konvertiert. Eine Anspielung auf Äußerlichkeiten erspare ich mir. Passt jedoch wie Arsch auf Eimer.

    Reiht sich nahtlos in die Märchenbücher dieser Reihe a`la Backer & Co. ein: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Lalalalalalalala

  35. #28 Tiefseetaucher (09. Jun 2012 16:11)
    #16 survivor (09. Jun 2012 15:06)
    http://www.randomhouse.de/Autor/Anja_Hilscher/p437823.rhd

    http://www.anja-hilscher.de/

    Sind Sie wirklich sicher, dass es sich bei beiden Links um ein und dieselbe Dame handelt? Die Bilder sprechen dagegen. Nicht, dass eine Unbeteiligte noch unfreundliche E-Mails erhält.
    ———————————————
    Ja,das stimmt, da muss ich mich wohl bei der Dame auf dem zweiten Link entschuldigen.

  36. Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht.

    „… wie islamisches Denken und Leben wirklich geht.“

    Wenn ich diese hässliche Schreibe schon lese, habe ich genug. Erinnert mich an diesen unglaublich hässlichen Ausdruck, der bei unseren Edeljournalisten in in letzter Zeit üblich war: „Wie tickt ein Mensch, eine Frau, ein Mann?“ Ekelhaft.

    Und an die türkische Droste von Hülshoff – Serap Güler, die hier vorgestern zitiert wurde:

    Gehöre ich dazu? Meine Antwort lautet, ja! Dementsprechend nehme ich auch meine Umwelt wahr. Wenn mir jemand das Gegenteil erzählen will, muss er mir erst einmal sprachlich überlegen sein und das kommt selten vor!

    Ich finde es kurz gesagt, ziemlich krude, so zu schreiben!

  37. Ich hab den Autor dieses Beitragens -Jerry Blackwater – in übelster Erinnerung zum Beitrag über die saufenden GDL-Hooligans noch in Erinnerung.

  38. An #44 Hoffmann v. Fallersleben:

    Ich kenne GDLer, habe auch den Artikel gesehen und wüsste nichts, auf was sich Ihre Verleumdungen gründen.

  39. @ #46 UP36

    In die Tonne damit!!

    Kaufen wird das eh niemand. Schade für die Altpapiersammler.

  40. Gemäß dem obigen Artikel, taugt dieses Buch durchaus als Beleg in Diskussionen. Würd es aber niemals bei Amazon kaufen, bei Ebay mit etwas Geduld für um die 2 Euro.

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