In Großbritannien gibt es schon acht Jahre eingetragene zivilrechtliche Homo-Partnerschaften, aber keine Homoehe, welche den traditionellen Heiraten gleichgestellt wäre. Genau diese will aber die konservative Regierung zügig einführen, und zieht sich damit den Ärger der Church of England zu. So what, mag mancher sagen, das Problem ist aber, daß die Church of England seit Heinrich VIII., also seit beinahe 500 Jahren, die Staatskirche ist und die Königin ihr Oberhaupt. 

Die anglikanische Kirche sagt nun, die Pläne der Regierung für eine gleichgestellte Homoehe seien eine der schlimmsten Bedrohungen in der 500 Jahre alten Geschichte. Denn wenn der Staat diese einführe, wäre die Staatskirche sozusagen automatisch und mithilfe europäischer Gerichtshöfe gezwungen, diese Heiraten in den Kirchen durchzuführen, und das will ein großer Teil nicht, deshalb wird jetzt sogar darüber spekuliert, daß sich Staat und Kirche trennen.

Was in England nicht gesagt wird – eine Trennung hätte auch den Vorteil, daß das Oberhaupt der Church of England in Gestalt von King Charles eines Tages ein verkappter Moslem ist. In dessen Oberstübchen wabert jedenfalls eine Menge esoterischer Nebel.

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77 KOMMENTARE

  1. Schon in der Tierwelt gibt es Homo-Partnerschaften, was spricht dagegen, wenn sich 2 lieben ?

  2. Die Bindung der Kirche an den Staat ist schon ein guter Schutz gegen die Islamisierung, aber der Preis der nun hier verlang wird, ist – aus konservativer, christlicher Sicht – ungeheuer hoch.
    Hoffentlich rutschen die englischen Politiker auf ihrem Schleim aus und fliegen richtig auf die Schnauze, bevor sie ihr Ziel erreichen und der linken Doktrin wieder einen Landgewinn über die Gesellschaft ermöglichen.

  3. #1 geissboeckchen (12. Jun 2012 07:46)

    Schon in der Tierwelt gibt es Homo-Partnerschaften, was spricht dagegen, wenn sich 2 lieben ?

    Menschen sind keine Tiere. Auch wenn die 68er schon seit Jahrzehnten einen großen Einfluß auf unsere Gesellschaft ausüben, so weit sind wir noch nicht.
    Zudem: Ehe ist zwischen Mann und Frau, dieser heilige Bund, der innigste der zwischen Menschen möglich ist, wird dadurch entwertet, wenn Schwule heiraten, weil Ehe Familie und damit auch Kinder und Zukunft ist, und nicht Popospaß für Wolfis Bande.

  4. Schon in der Tierwelt gibt es Kannibalismus.
    Was spricht dagegen, wenn jemand Hunger hat ?

  5. Church of England: Schwulenhochzeit eine der schlimmsten Bedrohungen seit 500 Jahren

    ——
    Als ob es keine anderen Probleme gibt.

  6. Als Atheist habe ich keine Probleme anzuerkennen, dass Kirchen Organisationen sind, die sich unter bestimmten Prämisse zusammengefunden haben. Dazu gehören eben Werte welche sie vertreten- ein solcher ist das Sakrament der Ehe. Und die kann eben im Rahmen eines bestimmten Weltbildes nur zwischen Mann und Frau eingegangen werden.
    Ob sich „2 lieben“ oder nicht, tut dabei nichts zu Sache. Wenn man nicht den Regeln entspricht, kann man halt nicht mitspielen.
    Warum ist das so schwer zu akzeptieren?

    Und noch etwas: wenn die Regeln sowieso beliebig gebeugt werden können, dann ist logischerweise die ganze Zeremonie beliebig. Was ist denn dann das ganze Prozedere noch wert?

  7. #2 badeofen

    Dummköpfe haben nie Probleme. Dummköpfe lesen auch nur Überschriften, denn Lesen fällt ihnen ungemein schwer. Dummköpfe können auch historische Dimensionen nie erfassen. Aber Dummköpfe müssen zwanghaft ihren Senf abgeben. Nomina stultorum ubique locorum, sagten die alten Römer!

  8. #1 geissboeckchen (12. Jun 2012 07:46)

    Eigentlich nichts, wenn es doch nur ihre Privatsache bliebe. Aber als Steuerzahler deren Steuervorteil für Verheiratete mitfinanzieren zu müssen, allein bei dem Gedanken schwellen einem schon wieder die Zornesadern an. Daß darüber hinaus gewachsene Kultur so ins Lächerliche bis Groteske gezogen wird, daß es auch dem letzten Romantiker die Freude daran vergällen soll, ist bei der Linken und ihren Metastasen nicht nur Nebeneffekt, sondern Programm.

  9. Der Gedankengang im letzten Absatz ist sehr interessant. Zumal dann als „kirchliches Oberhaupt“ ggf. ne ganze Massenkonvertierung bevorstehen würde. Wie zwangsläufig das ist weiß ich zwar nicht, aber man kann froh sein das England ne Insel ist…

  10. @#6 kewil
    Und warum musst du immer ebenso zwanghaft Leute niedermachen oder beleidigen, die nicht deiner Ansicht sind?
    Mich interessiert auch nicht, was die Church of England über irgendetwas denkt. Daher reihe ich mich gerne zu den Dummköpfen ein!!

    Kewil: Es geht nicht um Ansichten, sondern um Analphabeten, um Leute, welche die Artikel gar nicht lesen, sondern einfach was dazu hinschmieren ohne Sinn und Verstand. Wer nicht liest, soll doch einfach nichts schreiben!

    Hier geht es nicht um Schwule, sondern um die Trennung von Kirche und Staat in England. Das beschäftigt die ganze britische Presse heute, und das wäre auch tatsächlich eine Jahrhundertentwicklung, die noch viele Schlagzeilen zeitigen wird, falls ja.

  11. #5 Hokkaido
    #3 jerry2000

    Wir „Kuffar“ sind doch sowieso weniger Wert als Tiere, oder ? 🙂

  12. #1 geissboeckchen (12. Jun 2012 07:46)
    #2 badeofen (12. Jun 2012 07:59)
    #9 Kodiak (12. Jun 2012 09:28)

    Wer interessiert sich denn für Schwule??? Weniger 3% Bevölkerungsanteil, aber durch Lobby permanente unruhestörend und fordernd und selbstüberschätzend, allerdings von der Lobby auch permanent missbraucht und ausgenutzt als Gesellschaftsspalter…

    Doch wie zuvor geschrieben um die geht es nicht, bestenfalls als ausgenutzte Spalter zur Schwächung der eigenen Gesellschaft, das mögen viele auch hier begrüßen, doch genau da liegt das eigentliche Problem… das nicht zu erkennen, egal ob Fan oder nicht von Kirche scheint mir genau der zerstörende sozialistische Relativismus zu sein, der uns immer mehr ins Verderben der Wehrlosigkeit führt. Die Schwulen sind hier nur die Auffälligen und noch nicht mal die Spitze des Titanic-Eisberges…

    Die private Homosexualität eines Menschen ist dabei egal, aber nicht wenn diese sexuelle Minderheitenpräferenz zur gesellschaftlichen Spaltung aufgedrängt werden soll und dann kann man noch so viele Programme starten wie man will, die Mehrheit wird Homosexualität nur als Randphänomen akzeptieren und nie als Norm, was es ja auch nicht ist.

    Gabriele Kuby – Relativismus – Wahrheit – Jesus Christus
    http://www.youtube.com/watch?v=HL31q3gJDPQ

    Wer sich länger mit dem Thema „Relativismus“ beschäftigen will:

    „Diktatur des Relativismus“ Symposium des Instituts für Philosophie 2./3. Juni 2012
    (mehrere Vorträge, allerdings sehr trocken und langatmig, muss aber so sein)

    Josef Seifert: „Irrtümer und Widersprüche im allgemeinen, kulturell-historischen und individuellen Relativismus“
    http://gloria.tv/?media=296809

    (Weitere Vorträge von dem Wochenende sind bei „mehr“ verlinkt)

  13. Nach dem Ärger, den Prinz Charles mit seiner ersten Frau hatte, habe ich ein gewisses Verständnis dafür, dass er sich vom Islam angezogen fühlt. 😉 Der Islam ist hier wie dort der einzige wirklich sichtbare Gegenpol zum Feminat.
    Andererseits würde ich den Hut vor der englischen Kirche ziehen, wenn sie sich vom Staat und damit von diesem Deppen trennen würde.

  14. Die Church of England hat keine durchgehende Sukkzessionsline. Das schlägt irgendwann durch. Der Erzbischof von Canterbury war es übrigens, der für England die Einführung der Scharia vorgeschlagen hat. Es gibt viele Konversionen, auch unter Priestern, wegen der zunehmend „progressiven“ Einstellung.

  15. @#11 WahrerSozialDemokrat
    Eine schwache Gesellschaft, die sich durch so etwas spalten ließe!

    Für mich ist wichtig, dass sich zwei Menschen lieben – egal, welchen Geschlechtes. Und in die Liebe Erwachsener sollen sich weder Gesetz noch Vorurteil einmischen! Die Ehe wurde nicht von der Kirche erfunden, also hat sie diese auch nicht zu verbieten.

  16. #1 geissboeckchen

    „Schon in der Tierwelt gibt es Homo-Partnerschaften, was spricht dagegen, wenn sich 2 lieben ?“

    Habe Kewil bislang immer so verstanden, daß es in keiner Weise darum geht, wer nun jemanden warum ei-lieb-hat.
    Es geht um die Ausgestaltung von Politik und Recht innerhalb einer Demokratie (demos = Volk).
    Die Kategorie „lieben“ wird dem in keiner Weise gerecht. Oder wollenSe etwa ’ne Tugenddiktatur, innerhalb der Frauen keine Tüpen mehr heiraten dürfen, nur weil diese reichlich Euronen auf dem Konto haben?
    Der besondere Status von Ehe und Familie dient einzig und allein a) der grundliegenden Bedeutung von Kindern für unsere Zukunft und b) der grundliegenden Bedeutung der Eltern für Kinder, eine möglichst große Sicherheit, was die ganze Fürsorge und Erziehung anbelangt.

  17. a) Homosexuelle lieben sich nicht (viele richtige Ehepaare allerdings auch nicht), sondern sind in zügelloser Lust zueinander entbrannt.

    b) Homosexuelle Perversion ist -wie jede sexuelle Perversion- nachweislich therapierbar. Vorraussetzung ist natürlich, dass der Homosexuelle unter seiner Perversion leidet (was ein Großteil auch tut) und von ihr loskommen will.

    b) Sexuelle Perversion ist nicht der Ursprung, sondern ein Symptom, quasi ein Gradmesser – an ihr kann man sehen, wie tief eine Gesellschaft gesunken.

    c) In allen bisherigen Gesellschaften der Menschheitsgeschichte ist ausnahmslos folgendes Muster zu erkennen:

    Hurerei => Ehebruch => Homosexualität => Pädophilie => Biestialität => … => Untergang!

  18. #15 Kodiak

    „Und in die Liebe Erwachsener sollen sich weder Gesetz noch Vorurteil einmischen!“

    Objektive Urteile können weder unser Sinnesapparat noch unser Verstand jemals gewährleisten. Es sei denn, man ist Gott und kann auf alle Erscheinungen der Erde herunterblicken, ohne dort ein subjektives Eigeninteresse zu vertreten.
    Mag es auch nicht, wenn sich Leute in fremde Schlafzimmer einmischen. Hier geht es aber darum, daß sich die Feinde unserer Kultur in meinen Geldbeutel einmischen wollen: Ich soll als Steuerzahler den privaten Kram meiner Nachbarn (hier gleichgeschlechtliche Kontakte) mitfinanzieren.
    Wo sammer denn?

  19. #15 Kodiak

    Die Ehe wurde nicht von der Kirche erfunden, also hat sie diese auch nicht zu verbieten.

    Das ist so nicht richtig. Der westeuropäische Ehebegriff ist sehr stark von dem kirchlichen Eheverständnis geprägt.

    Aber auch ganz praktisch finden sich in der Ehe eine Frau und ein Mann zusammen um eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen und diese groß zu ziehen. Alleine aus diesem Zweck verbietet sich eine Homoehe von alleine.

    Wobei die Institution Ehe heute sowieso auf dem absteigenden Ast ist, besonders durch eine bestimmte Form der Gesetzgebung begünstigt. So wäre die Homoehe nur noch der letzte Todesstoß für die Ehe und letztendlich für die Familie, als kleinste soziale Einheit.

  20. Die Schwulen leben doch nur für sich im Jetzt – für wen denn auch sonst. Die Zukunft aber gehört den Kindern, somit obliegt den Eltern der Kinder die besondere Verantwortung für die Zukunft.

  21. Eine Staatskirche kann nur funktionieren, wenn die Regeln, die der Staat sich gibt, mit denen der Kirche in Einklang stehen.

    Wenn ich mir England so ansehe, habe ich nicht den Eindruck, als sei so eine Staatskirche nun z.B. ein besonders guter Schutz gegen Islamisierung – was eine christliche Staatskirche ja eigentlich sein sollte, oder?

    „Aber wenn Menschen sich lieben“ wird der Komplexität des Themas nicht gerecht. Es geht ja nicht um das Lieben an sich, sondern um die Aufweichung von Institutionen. Ich könnte auch sagen: „Aber wenn Menschen sich doch nunmal in einer Kirche zu ihren Bedingungen zusammentun“ – und es erschließt sich mir nicht, wieso an diesen Bedingungen dann von außen zwangsweise etwas geändert werden dürfte.

    Allerdings bin ich auch nicht dafür, Heterosexuelle Ehen zu subventionieren, in denen keine Kinder da sind. Sehr viele Ehen werden nur aus versorgungstaktischen Gründen geschlossen, und um dem Staat Steuervorteile abzuknapsen. Das müßte von mir aus auch nicht sein.

  22. #20 Kodiak (12. Jun 2012 09:49)

    Es geht doch einfach darum, daß die Church of England diese Ehen nicht per ihren Sakramenten in ihren Kirchen schließen will.

    Ich selber bin absolut dafür, daß sich kein Gesetz in die Liebe einmischt.

    Allerdings gilt das dann auch andersherum.

  23. Ergänzend zum Thema homosexuelle Perversion:

    “AIDS – Verschwiegene Fakten”
    http://bit.ly/HmKlB5

    „24 percent of gay men had more than 100 partners.
    43 percent of gay men had more than 500 partners.
    28 percent of gay men had more than 1,000 partners.“

    (Lambda Report, January/February 1998, p. 20. A. P. Bell and M. S. Weinberg)

    Quelle: “Myths and Facts about Homosexuality”
    http://bit.ly/IE3Vga

  24. “24 percent of gay men had more than 100 partners.
    43 percent of gay men had more than 500 partners.
    28 percent of gay men had more than 1,000 partners.”
    ——————————————-

    Von „Liebe“ und „Partnerschaft“ kann man hier ja nicht mehr sprechen, sondern das ist grenzenloses Rammeln.
    Es ist auffallend, dass die Homolobby Anleihen und Anstriche der bürgerlich-anständigen Familie begehren, wie „Liebe“, „Partnerschaft“, „Ehe“, um ihr grenzenloses Rammeln zu verkleistern.

  25. Bereits jetzt schon sind etliche Geistliche und Gemeinden unter das Dach der Katholischen Kirche geflüchtet, weil die Anglikaner sich an allen Ecken und Enden an den Zeitgeist anpassen.

    Wenn aber die Anglikanische Kirche nun ganz zerstört wird, geht auch eine ganz besondere Schule der Charakterbildung verloren, die England geformt hat.
    Es geht die lebendige Verbindung zur nationalen Geschichte verloren, die seit Heinrich VIII in dieser Kirche eingebettet ist.

    Die Zerstörung, die Cameron hier vor hat, bedeutet also auch für die nicht-Anglikaner einen unermesslichen Verlust.

    Die kirchliche Trauung von Schwulen ist Gotteslästerung. Gott hat Homosexualität zu einer Sünde erklärt.Sein Wort wird in der Kirche verkündet, zu ihm gebetet, nicht zu LGTB.

    Für Christen gilt, verabscheut die Sünde aber liebt den Sünder.
    Ich halte das für eine sehr lebenszugewandte Regel.

    Heinrich VIII hat mit brutaler Gewalt die Macht über die englische Kirche und die Trennung von Rom erzwungen. Warum? Weil er das heilige Sakrament der Ehe brechen wollte. Der Reihe nach heiratete er junge Frauen, von denen er nicht wenige, wenn sie lästig wurden, töten lies.

    Auch den Philosophen und Humanisten Thomas More, der sich ihm in den Weg stellte, ließ er köpfen. More ging seinen Glauben treu in den Tod.

    Heute haben wir statt des blutigen Heinrich den zeitgeistigen Wicht Cameron und keinen Thomas More.

  26. #26 eleonore

    „… was eine christliche Staatskirche ja eigentlich sein sollte …“

    Die Kirchen sind heute doch schon weitgehend von den internationalistischen Humanisten unterwandert. In Wirklichkeit wird dort nicht die Nächstenliebe, sondern die Fernstenliebe gepredigt. Die halten dort keinen Gottesdienst mehr ab, sondern einen „Menschen“dienst.

  27. @ #22 IP (12. Jun 2012 10:03)

    Oh,Oh … das ist harter Tobak. Jetzt wird hier aber wieder eine Diskussion entbrennen … 😀

    Grundsätzlich stimme ich hier aber der Fraktion zu, die in der Ehe, sei sie staatlich oder kirchlich, eine Institution zum Schutz und Fortbestand der Bevölkerung mittels Fortpflanzung sehen. Erst die steuerlichen, erbrechtlichen, sozialrechtlichen etc. Faktoren haben Begehrlichkeiten anderer Fraktionen (bewusst kinderlose Paare, Homosexuelle etc.) geweckt und die Schutzfunktion aufgeweicht, was auch an der Demographie erkennbar ist. Deshalb trete ich für einen Steuerfreibetrag pro Kopf ein, der dazu führt, dass eine fünfköpfige Familie z.B. erst auf Einkommen ab 50.000EURO Steuern zahlen muss.
    Meine Frau und ich begehen als Jahrestag übrigens immer das Datum unserer kirchlichen Trauung, welches etwa 1 Jahr nach dem Datum unserer „steuerrchtlich gemeinsamen Veranlagung“ liegt.

  28. Gott hin, Gott her…die Kirche ist ein Club und wer beitreten will, hat sich an die Clubsatzungen zu halten.
    Fertig.

    Oder dürfen jetzt alle Deutschen in den Debattierclub der Kanzleuse eintreten, ohne das Aufnahmekriterium „genug Wählerstimmen“ zu erfüllen?

    In Wahrheit gehts auch nicht darum, dass Schwule in der Kirche heiraten wollen.

    Es geht zum Einen darum, dass die „alles haben, aber nix dafür leisten-wollen-Gesellschaft“ mal wieder „was haben“ will und zum Zweiten darum, den ollen Konservativen eins auszuwischen und den Minderheitenterror weiter zu etablieren.

  29. Wir schützen die Bezeichnung „Bier“. Nichts, was nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht, darf als Bier verkauft werden. Begründet ist dies mit der Erwartung, die Bürger an das Produkt Bier stellen.
    Nun haben die Bürger zweifellos auch eine klare Erwartung zum Begriff „Ehe“. Nur, die wird nicht gesetzlich geschützt, sondern im Gegenteil, auch noch staatlich finanziert verunglimpft bis zum geht nicht mehr.
    Wer noch nicht komplett der Multikulti-Einfältigkeit erlegen ist, müsste eigentlich erkennen, dass unserer verschwuchtelten Polit- und Kirchen-Elite die Keimzelle des Volkes, die Familie weniger als eine Flasche Bier wert ist.

    Selbstverständlich können Schwule auch in Partnerschaften leben. Nur muss die nicht „Ehe“ genannt und mit einer Ehe gleichgestellt sein. Sie ist nun mal nicht gleich. Auch Schwule sind – spätestens im Alter – zwingend auf den Fortbestand des Volkes in Form von Nachwuchs der Nichtschwulen angewiesen. Da können sie denen wenigstens die „Ehe“ lassen.

  30. @#24 Bratak
    Die Religion reglementiert die Ehe und das Zeugen von Kindern, aber erfunden hat sie sie nun wirklich nicht. Dass Sex nur zur Zeugung von Nachwuchs da zu sein hat, ist auch eine religiöse Vorschrift, der sich die Gesellschaft lediglich lange Zeit gebeugt hatte.

    Schließlich ist es eine der Aufgaben von Religionen, Menschen wegen jedem Kleinkram ein schlechtes Gewissen einzureden. Nur so kann man Sünder fabrizieren, die dann Buße in jeglicher Form tun müssen. Alles reine Machtspielchen!
    Zum Glück fallen immer weniger bei uns darauf herein!

  31. Die Forderung Schwulenehe ist nichts als eine bösartige Kampagne gegen die Glaubensfreiheit.

    Von den knapp 3% GLs, steht nur ein Teil hinter der Forderung. In Ländern in denen die Schwulenehe bereits praktiziert wird,sind die Scheidungsraten enorm.

    Man muss sich nur mal fragen, wie viele GLs man kennt, die die kirchliche Trauung als unabdingbare Quelle des partnerschaftlichen Glücks ansehen.

    Ich kenne keine. Ich kenne GL Leute die die eingetragen Partnerschaft befürworten, das tue ich auch.
    Die kirchliche Trauung steht nur bei den vorsätzlichen Kulturzerstörern, denen die totale Herrschaft und das Ende der christlichen Glaubensgemeinschaften zum Lebensziel geworden ist.

    Die LGTB Community hat starke Verbündete in den supranationalen Organisationen.Die UN beglückt die ganze Welt mit LGTB Programmen, daher kommt ihre Macht, ihre Anmaßung.

    Von „Oben“, aber nicht von Gott.

  32. Man muss dazu folgendes wissen: in England kann JEDER, der mindestens 6 Monate am Stück in einem Kirchspiel (Parish) der Church of England (CofE) gelebt hat, in seiner Pfarrkirche heiraten, egal welcher Konfession und Religion, wenn überhaupt, er oder sie angehört (unter bestimmten Bedingungen darf man auch in einer anderen als der lokalen Pfarrkirche heiraten). Die Zeremonie ist natürlich christlich (es wird ja niemand gezwungen, in der CofE zu heiraten). D.h., wenn jetzt gleichgeschlechtliche Eheschließungen eingeführt werden würden, würde das nach geltendem Recht tatsächlich bedeuten, dass die CofE diese Trauungen of Wunsch auch in ihren Räumen durchführen müsste. Allerdings hat man in GB schon ganz andere Dinge gelöst ohne dass die Insel untergegangen wäre, und auch hier würde wohl eine simple Gesetzesänderung (welche das Recht auf kirchliche Trauungen für gemischtgeschlechtliche Paare reserviert) das Problem wohl lösen. Also darin jetzt gleich die schlimmste Bedrohung in 500 Jahren Kirchengeschichte zu sehen ist wohl übertrieben.

  33. Mit den Schwulenhochzeiten macht man sich nur angreifbar, und liefert dem Gegner unnötig Munition.

  34. Schwieriges Thema. Wenn man die Fehlentwicklungen bei der Geschlechtsdeterminierung betrachtet, die zum Beispiel durch die Komplette Androgenresistenz ausgelöst werden (das betrifft aber lediglich einen sehr geringen Bevölkerungsanteil, ca. 1:10.000 bis 1:100.000), könnte man meinen, Homosexuelle seien eben teilweise fehlentwickelt – so dass sich eben die verdrehten Merkmale lediglich nicht äußerlich ausgebildet haben.
    Neuere Studien widerlegen das allerdings:
    Gene spielen Nebenrolle bei Homosexualität

    Man kann daher davon ausgehen, dass ca. 99% der Homosexuellen tatsächlich durch Rebellion oder diverse andere nichtgenetische Ursachen dazu wurden. Die Folgen einer Gleichstellung sind allerdings nicht absehbar, denn die Ursache Rebellion würde wegfallen.

    Die Ehe ist ungeachtet aller Wissenschaft eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau. Das ist die kleinste Zelle der Gesellschaft, die Familie, aus der Kinder hervorgehen. Momentan arbeiten die Mächtigen zusehends daran, diese kleinste Zelle zu zerstören. Und die Gleichstellung dieser Institution mit einer Anomalie trägt dazu bei.

    Dass in der „Hure Babylon“ Homosexuelle getraut werden, ist doch lange überfällig, dadurch ist es nicht mehr so schwierig zu beweisen, was mit „Hure Babylon“ gemeint ist.

    Bösmenschen brauchen jedoch gar nicht darüber nachzudenken, denn sie nennen ihre niederen Instinkte „Gut“. Das geht nur so lange gut, bis der Instinkt Schlechtes hervorbringt wie zum Beispiel im 3. Reich.

  35. Als Staatsbürger und Mensch ist gegen faktisch existente Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren nichts einzuwenden.

    Als Christ, und hier meinen Respekt an die anglikanische Kirche, ist Homosexualität UNMÖGLICH.
    ———————
    „Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen“

    3 Mose 20,13
    ———————
    24 Darum hat Gott sie auch dahingegeben in den Gelüsten ihrer Herzen in Unreinigkeit, ihre Leiber untereinander zu schänden; 25 welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf mehr Verehrung und Dienst dargebracht haben als dem Schöpfer, welcher gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. 26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Weiber haben den natürlichen Gebrauch in den unnatürlichen verwandelt, 27 als auch gleicherweise die Männer, den natürlichen Gebrauch des Weibes verlassend, in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie Männer mit Männern Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen. 28 Und gleichwie sie es nicht für gut fanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt; 29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; 30 Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhaßte, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, Eltern Ungehorsame, 31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige; 32 die, wiewohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun.

    Römer 1,24-32
    ——————–

    Ich würde mir wünschen der Versorgungsverein für ehemalige Theologiestudenten (EKD) hätte auch noch einen Rest Christentum in sich….

  36. #34 Kodiak

    „Nur so kann man Sünder fabrizieren, die dann Buße in jeglicher Form tun müssen. Alles reine Machtspielchen!“

    Das Christentum ist EINE Weltanschauung, die z.B. zwischen Mann und Frau, Gut und Böse usw. diskriminiert.
    (Auch die Natur selber diskriminiert zwischen Mann und Frau, nur die Frau ist priviligiert, Kinder gebären zu können.)
    Auch das althergebrachte europäische Rechtssystem diskriminiert zwischen Sünde und Nichtsünde, indem z.B. das Morden oder der Diebstahl pönalisiert wird.
    Der internationalistische Humanismus ist hingegen ein reines Rechts- und Kulturzerstörungsprogramm mit seinem Antidiskriminierungsdiktat.
    Der internationalistische Humanismus fühlt sich in keiner Weise verantwortlich für das Repressionssystem, das JEDE Gesellschaft braucht, um sündhaftes Verhalten, das die Rechte Einzelner oder der ganzen Gesellschaft schädigt, zu unterdrücken.

  37. #22 IP

    „b) Homosexuelle Perversion ist -wie jede sexuelle Perversion- nachweislich therapierbar.“

    Dann weisen Sie es doch bitte einmal nach!
    Solange hier kein seriöser Nachweis erbracht wird, erlaube ich mir, diese Einordnung von weniger häufigen Verhaltensweisen als reine Spökenkiekerei abzulegen.

  38. #30 abendlaender11 (12. Jun 2012 10:41)

    „Menschen“dienst ist ja an sich nicht verkehrt, spirituelle Seelsorge, wie z.B. Beichte und Absolution, sind doch großartige Dinge. Allerdings könnte ich keinen Seelsorger ernst nehmen, der sich selber und seinen Glauben nicht ernst nimmt – dem könnte ich ja dann eher die Beichte abnehmen…

    Ein Plädoyer für Staatskirche wollte ich aber nicht halten – ich bin für die strikte Trennung von Kirche und Staat. Das als geballte Überzeugung entgegengesetzt zu bekommen täte unseren morgenländischen Invasoren sicherlich gut, aber auch die Kirchen könnten profitieren, indem sie vielleicht mal zu sich selber zurückfänden.

  39. Erstaunlich wie viel Dummheit in diesem Thread wieder hervorkommt.

    Da argumentiert jemand sogar mit einem abergläubischen Buch, welches von ungebildeten Schafhirten geschrieben wurden, die weniger Bildung hatten als heutzutage ein Viertklässler.

    In der Bibel steht auch, dass man:
    – seinen Bart nicht rasieren darf,
    – am Samstag unter Todesstrafe nicht arbeiten,
    – keine Shrimps essen,
    – unter Todesstrafe kein Sex vor der Ehe haben darf
    – Hexen töten muss
    – die eigene Tochter in die Sklaverei schicken und selbst Sklaven halten darf
    und noch viel mehr Schwachsinn.

    Warum zitieren Menschen heutzutage immer noch dieses schwachsinnige Buch, welches voll mit Grausamkeiten ist und denken sogar noch, dass es moralisch ist?

    Ja klar, schwule Eltern zu haben macht die Kinder auch schwul, genau wie hetero Eltern nur hetero Kinder bekommen.

    Genauso doof wie, dass Schwule keine Kinder bekommen und daher nicht heiraten sollten. Aus dem gleichen Grund sollte wohl älteren Menschen, unfruchtbaren Menschen und Partnern, die keine Kinder wollen das Heiraten verboten werden.

    Oder die Behauptung, dass Kinder nie etwas werden, wenn sie nicht Eltern aus beiden Geschlechtern als Vorbild haben. Warum verbieten wir nicht gleich alle alleinerziehenden Personen und nehmen ihnen das Kind weg?

    Meiner Erfahrung haben sehr viele, die sich gegen Homosexuelle stellen, selbst einen starken Drang dies auszuleben (wie es so häufig bei republikanischen Politikern und Pastoren vorkommt).

    Ich bin sogar ziemlich sicher, dass dieser Kewil selbst ein verkappter Homosexueller ist, es sich nicht eingestehen will und das er darum mit solchen Artikeln ständig versucht dagegen anzukämpfen

  40. Wenn eine Kirche sich vom Staat regieren lässt ist was ganz falsch.

    Denn eine Kirche ist allein dem Glauben an Jesus Christus verpflichtet und auf das Jenseitige gerichtet, während der Staat dem demokratischen Votum von allen Staatsbürgern verpflichtet und auf das diesseitige gerichtet ist.

    Das kann also nur schief gehen. Wie man ja sieht.

  41. #39

    Kewill wird gerne beleidigend, siehe der Dummkopf-Kommentar. Ziemlich homophob scheint er auch zu sein, siehe jeder dritte Artikel aus seiner Feder. Aber ihm gleich verkappte Homosexualität vorzuwerfen, das ist ein bisschen weit hergeholt.

    Aber generell ist hier leider ein Trend zu erkennen, und nicht erst seit gestern.
    Vor 5 Jahren gab es hier noch Islamkritiker mit Niveau, die nicht in jedem Satz ein Ziegenfi***er unterbringen mussten. Mittlerweile haben längst so Leute wie IP die Oberhand gewonnen, die veraltete Bibelübersetzungen zitieren, die die Todesstrafe für Homosexuelle fordern und natürlich direkt auf den unvermeidbaren Zusammenhang zwischen Homosexualität, Pädophilie und Bestialität hinweisen müssen.

    Mit soviel Krawall kommt man vielleicht auf 75.000 site visits pro Tag. Aber wirklich Ernst nehmen kann man die Geschichte hier nicht mehr. Jede Woche wird eine neue Anti-Islam-Partei gepriesen, und jede Woche sind hier mehr christliche Fundamentalisten anzutreffen. Speziell im Bezug auf Homosexualität, Evolution, Gleichberechtigung von Frauen usw. vertreten diese genau solche Ansichten, wie ich sie bei vielen Islamisten verachte.

    Und im Endeffekt ist hier aus islamkritisch einfach nur noch ausländerfeindlich geworden. Mit Amusement kann man hier sicher noch mal mitlesen. Aber speziell mit Leuten wie Kewill ist hier eine fundierte sachliche Diskussion nicht mehr drin.

    Either way, had a fun time. Enjoy drifting towards the absolute edge/fringe of society.

  42. Der Autor sorgt sich allen Ernstes um eine Kirche, die vor 500 Jahren von Heinrich VIII gegründet wurde? Hmmm, Heinrich VIII … da war doch mal was…
    Und sein Fanclub darf hier justiziable Thesen verbreiten … unzensiert, während meine Kommentare „auf Moderation warten“, so sie überhaupt freigeschaltet werden.
    Kleiner Hinweis für die christlichen Taliban, die hier dummes Zeug verbreiten wie „Hurerei => Ehebruch => Homosexualität => Pädophilie => Biestialität => … => Untergang!“: Die hässliche Schwestern Totalitarismus und Antisemitismus treten meistens mit ihrer hässlichen kleinen Schwester Schwulenhass auf. Alle drei gehören der unappetitlichen Familie Faschismus an.
    (Hinweis für den Autor: Zensur gehört auch zu dieser ekelhaften Familie! Ist denn Dein Glaube so schwach, dass Du keinen Widerspruch erträgst?)

    PI-Moderation: Die StimmeDerVernunft scheint da wohl nicht wirklich zu sprechen??? Normalerweise sollte auch niemand die Faschisten-Keule schwingen, die einen dann nur selber trifft!!!

    Nachtrag Kewil: Leute, die nicht lesen können, sind nicht meine Freunde. Wo steht was von Sorge für die anglikanische Kirche? Schreib doch deinen Mist an den Telegraph und den Independent! Denen und anderen britischen Blättern ist diese Entwicklung jedenfalls einen Artikel wert!

  43. @Geissböckchen
    „Schon in der Tierwelt gibt es Homo-Partnerschaften, was spricht dagegen, wenn sich 2 lieben ?“

    Zwei Geissböckchen dürfen das gerne tun. Adoptierte Zicklein allerdings werden nicht lange überleben und zur Nachzucht wird der Bauer schnellstens eine Geiß dazustellen oder die Geissböckchen schlachten.

  44. Wenn in irgendeinem Bericht wo die Schwulen und Lesben leicht kritisiert werden, dann sind plötzlich wieder allerlei linke U-Boote unterwegs, deren Existenz man allenfalls vermutete, bei anderen Artikeln und Themenstellungen aber nicht vernahm, so dass das nur den Schluss zulässt, dass die Homolobby mal wieder zum Generalangriff geblasen hat.

  45. Die Verweigerung eines Sakraments für eine Lebensweise, die dem christlichen Glauben widerspricht ist kein Tötungsdelikt.

    Ich bin darüber erstaunt, dass so viele aufgeklärte Atheisten meinen, die Teilhabe an einer bestimmten sakralen Zeremonie,sei die einzige Möglichkeit zu einer glücklichen Partnerschaft und mithin ein Menschenrecht für jeden.

    Wer sich für eine schwule oder lesbische Partnerschaft entscheidet, tut das bebust. Die Eingetragene Partnerschaft gibt der Verbindung gesetzlichen Schutz.

    Damit ist der Gleichstellung nach säkularen Recht genüge getan.

    Wer göttlichen Segen dafür wünscht, muss sich eine andere Religion suchen, die diese Dienstleistung theologisch begründet anbietet.

    Atheisten sollten für ihre Sache streiten, also auf die Überflüssigkeit des Segens hinweisen und sich aus den Angelegenheiten der Christen, die ja ihrer Meinung nach auf dem Holzweg sind, heraushalten.

    Dieses Geplärre nach der Homoehe ist von der atheistischen Seite gedacht unlogisch.

  46. @50 Alfred Heerhausen,

    ich picke Sie nur heraus, weil Sie gerade über meinem Kommentar stehen.

    Versuchen Sie (und andere) doch einfach einmal zu denken und lassen Sie sich nicht nur von Reflexen steuern.

    Was Sie für cool halten und modern, ist einfach nur peinlich.Sie machen sich lächerlich.

  47. #44 Maher (12. Jun 2012 11:49):

    Dummheit in diesem Thread…..

    Es geht hier um die Beziehung einer christlichen Kirche zur gleichgeschlechtlichen Liebe, da die Bibel die Grundlage des christlichen Glaubens ist habe ich die entsprechenden Stellen zitiert.

    Das dient all jenen, die die heilige Schrift des Christentums nicht kennen zur Erläuterung warum die anglikanische Kirche Schwierigkeiten mit der Segnung dieser Liebesform hat. Denn wenn es Gott ein Gräul ist kann der Diener Gottes kaum dessen Segen zu erteilen, oder?

    Etwas weniger Arroganz würde Ihnen im übrigen gut stehen, denn wer die Klappe aufreisst sollte wenigstens das Thema verstanden haben.

    semper PI!

  48. @8 StimmeDerVernunft (12. Jun 2012 12:51)
    „Der Autor sorgt sich allen Ernstes um eine Kirche, die vor 500 Jahren von Heinrich VIII gegründet wurde?“

    Nicht gegründet, sondern blutig usurpiert.Jeden Widerstand hat er niedergeschlagen und Menschen, die sich nicht unterwarfen wegen ihres Glaubens,ihrer Gedanken töten lassen.

    Dennoch hat die Gemeinschaft der Christen in der anglikanischen Kirche bis zum heutigen Tag überlebt.

    Natürlich ist die anglikanische Kirche,ein mahnendes Beispiel dafür, wie weltliche/ politische Macht die Glaubensfreiheit zerstören kann.

    Genau darum geht es in der aktuellen Auseinandersetzung, in der die Tat Heinrichs, also die Unterwerfung der Kirche unter den Staat, die rechtliche Voraussetzung zu Camerons Angriff auf die Religionsfreiheit bietet.

    Freigeister sollten sich an die Seite der Gläubigen stellen, nicht die Sache des tyrannischen Staates vertreten.

    Da verläuft die Konfliktlinie.

    Aber kaum fällt das Wort Schwulenehe, brennen bei einigen hier ja die Sicherungen durch.

  49. Wie wär’s mal mit ein bisschen differenzieren? Damit meine ich natürlich nur die, die das können…Also nicht die „Sünde-bestialisch-etc.-Fraktion“.

    Ich bin durchaus kein Schwulenhasser, nur weil ich es für falsch halte, von irgendwelchen Glaubensgemeinschaften Änderungen ihrer Rituale oder Öffnungen zu irgendwas hin zu erzwingen (natürlich mit der Ausnahme, wenn diese Rituale andere schädigen oder sonstwie gesetzeswidrig sind – muß man hier mittlerweile vermutlich auch schon dazuschreiben).

    Früher haben Leute mal dafür gekämpft, auch ohne Trauschein zusammenleben zu *dürfen*! Eben wegen der Freiheit der Liebe von staatlicher Einmischung.

    Und jetzt kommen die Schwulen (nicht alle, nein!) und wollen unbedingt am bürgerlich-ideologischen Moralkuchen mitfressen, der ihnen eigentlich eher Bauchweh machen sollte.

    Wohlgemerkt, es geht nicht um Geld und Vorteile dabei, rechtliche Gleichstellung von Partnerschaften halte ich für berechtigt. Es ist nicht einzusehen, wieso ein kinderloses Hetero-Paar auf Kosten der anderen Steuern sparen sollte, ein kinderloses schwules Paar aber nicht.

    Aber, Leute, einen „Segen“ von irgendwelchen Priestern einklagen zu wollen, den diese aus ihrem Selbstverständnis her gar nicht geben können, ist doch gaga.

    Es geht dabei doch nur um den verzweifelten Versuch, unbedingt „normal“ sein zu wollen, Teil der Bürgerlichkeit. Das Eheversprechen ist ein Bund vor Gott, das kann man sich, ist man glaubensfest, auch ohne Priester geben. Es sollen auch schon unverheiratete (Heteros) in guten wie in schlechten Zeiten zusammengestanden haben. Moral ist nicht, was der Priester vorgibt, sondern, was in einem ist.

    Ich möchte nicht wissen, wieviele Schwule nach der Eheschließung schon feststellen mußten, daß sich für sie, für ihr Selbstverständnis, für die empfundene Außenwirkung, rein gar nix geändert hat. Die Leute sind immer noch so wie sie sind, und die Gesellschaft mehrheitlich hetero. Man selber ist kein Stück anders geworden durch die Ehe, kein Zauber hat irgendwas geändert. Niemand, der einen vorher nicht akzeptieren wollte, wird es nun tun. Das ist es, was die Bibelkämpfer meinen, wenn sie von „Entwertung“ der Ehe sprechen. Akzeptanz lässt sich nicht erzwingen! Das gilt für alle, nicht nur für Schwule. Es ist normal, anders zu sein, und es besteht kein Grund, durch Anbiederung an die Rituale anderer (die hat auch „anders“ sind) daran etwas ändern zu wollen.

    Also schafft Eure eigenen Rituale, achtet darauf, daß der Staat Eure Rechte achtet, und laßt die Kirchen in Frieden, wenn sie nunmal nicht wollen!

  50. @56 Peter Blum,

    puh, ich fürchte auch dieser erneute Versuch an den Verstand zu appellieren wird fehlschlagen.

    Aber gut, dass Sie es versuchen!

  51. @ #59 JeanJean (12. Jun 2012 14:59):

    😉

    Danke für die Blumen, könnte ja immerhin sein das wir noch die passende Diskussion zum Thema hinbekommen.

  52. @eleonore,

    sehr richtig, warum nicht eine LGBT Kirche gründen. Kein Mensch hat etwas dagegen.

    Die Schwäche der Argumentation der LGTB Aktivisten besteht ja darin, dass sie behaupten, sie würden aus einem theologisch begründeten Wertesystem ausgegrenzt, zu dem sie sich selbst, durch eigene Entscheidung offen in Widerspruch stellen.

    Daher halte ich die Kampagne auch nicht für eine „Herzens-“ oder „Menschenrechtsfrage“, sondern für den bewussten Versuch eine Gemeinschaft zu zerstören, die durch den Glauben an eine höhere Macht und die von dieser Macht gegebenen Rechte und Werte,Freiraum und Richtschnur zur Beurteilung politischer Entwicklungen besitzt, die außerhalb der politischen Machtsphäre liegen.

    Die Autonomie, die individuelle Freiheit die dem Christen nicht vom Staat, sondern von Gott gegeben ist, wird offensichtlich als potenzieller Störfaktor angesehen.

    Um das Schicksal echter, lebendiger LGTBs geht es dabei nicht.

    Es geht den Linken und ihren nützlichen Idioten nie darum – es geht immer um Macht.Stets soll der Staat das erste und das letzte Wort haben.

    Diesen wilden Unterwerfungswunsch geben sie dann als „Widerstandsgeist“ aus und diffamieren jeden, der ihnen nicht auf der Stelle nachläuft.

  53. @ StimmeDerVernunft
    Thanks.

    Wenigstens einer der Wenigen, die hier halbwegs normal ticken.

  54. Und wo genau ist da jetzt die Bedrohung? Das wurde in diesem „Artikel“ vergessen zu erwähnen. Und dass Charles verkappter Moslem ist, ist wohl auch eher als Rufmord und Märchen einzustufen. Absolut albern und dümmlich. Wie immer halt.

  55. Was zwei erwachsene Menschen einvernehmlich miteinander machen ist allein deren Sache.

    Homosexuelle gehen mir am A…llerwertesten vorbei, vor denen habe ich keine Angst.

    Vor dem Islam aber schon.

  56. #1 geissboeckchen

    Schon in der Tierwelt gibt es Homo-Partnerschaften, was spricht dagegen, wenn sich 2 lieben ?

    Das ist das dümmste Argument überhaupt.
    Selbstverständlich gibt es auch in der Tierwelt Fehlentwicklungen und Krankheiten. Wenn man nur lange genug sucht, wird man auch unter Tieren hin und wieder ein Homo-Pärchen oder eine andere Perversität antreffen.
    Daraus will die Homolobby nun ableiten, Homosexualität sei etwas normales. Bescheuerter gehts kaum noch.

  57. Nichts gegen Schwule, aber eine Heirat ist nicht Sinn der Sache.

    Eingetragene Lebenspartnerschaften: OK.

    Die Queen sollte der Regierung, den Politikern im Parlement die Leviten lesen oder eine Stellungnahme per Video abgeben.

    Vielleicht kommt’s noch. Hoffentlich, wäre intresting.

  58. Homosexuelle können von mir aus gleichgeschlechtliche Partnerschaften eingehen aber der heilige Stand der Ehe sollte ihnen unter allen Umständen verboten bleiben! Die Ehe ist Wurzel der Familie und Wiege unserer Gesellschaft. Sie muss der Verbindung von Mann und Frau vorbehalten bleiben, denn Eltern unserer Kinder.

    Ich bin kein besonders gläubiger Katholik und auch kein regelmäßiger Kirchengänger, aber in diesem Fall vertrete ich die Meinung der katholischen Kirche zu 100%.

  59. Durchaus würde ich mich als konservativ bezeichnen, aber eins habe ich nie verstanden: Die Debatte um die Schwulenehe. Was wird sich an diesem unbedeutenden Randthema abgearbeitet.

    Die Ehe hat natürlich gesellschaftlich die Funktion, Nachkommen zu erzeugen. Deshalb ist sie dem Staat und der Kirche so wichtig.

    Die zweite Funktion der Ehe, die im heutigen Verständnis vieler eben schwerer wiegt, ist: Die Liebe zweier Menschen vor dem Staat und vor der Gesellschaft nach außen hin zu besiegeln. Sich und dem Partner offziell Treue zu schwören. Sie ist die „Krönung“ der Liebe zweier Menschen.

    Der Grund, warum man gegen die Schwulenehe ist, ist doch nur: Weil sie ein Symbol für den Niedergang traditioneller Werte ist. Und traditionelle Werte sind leider, leider tatsächlich im Niedergang. Aber da gäbe es viel wichtigere Felder: Genderstudies, postcolonial studies. queer studies und wie sie alle heißen, diese linksfaschistischen Nichtwissenschaften.

    Kein Mensch wird ernsthaft behaupten, durch die Schwulenehe würde real Homosexualität ansteigen. Die Zahl der Schwulen würde sich erhöhen etc. Echte Schwulenehen sind ein Mini-Randphänomen und werden es wohl auch bleiben. Daß Schwule, die nicht heiraten dürfen, sich dadurch munter dem heterosexuellen Kinderzeugen widmen – das ist schlicht nicht zu erwarten. Auch daß Heterosexuelle in großer Zahl schwul werden scheint eher unwahrscheinlich.

    Schwule, die eine Ehe eingehen, das sind in der Regel auch eher konservative Schwule, die ein ganz normales Leben führen wollen. Das sind eben nicht die, die auf dem Cristopher-Street-Day als Papst verkleidet Dildos schwingen und uns daher jeglicher Vernunft entrückt erscheinen.

    Letztenendes gibt es wichtigere, viel wichtigere Themen. Wie den Islam. Schwule in gewissern Zahl hat es immer gegeben – und wird es immer geben. Es gibt schlicht keinen rationalen Grund gegen die Schwulenehe. Sie wertet auch nicht die normale Ehe ab. In beiden Fällen bezeugen sich zwei ihre Liebe. In einem Fall können sogar Nachkommen entstehen. Wo ist denn da das Problem? Im Vergleich beider Ehen werden sich die Vorteile der Heterosexualität – Kinder – noch deutlicher zeigen.
    Ich sehe es eher als Errungenschaft, daß die Ehe für uns heute eben nicht nur ein Zuchtverein für fertile Nachkommen ist, sondern Zementierung universeller Werte (eben gerade auch des Christentums): Liebe und Treue.

    Wenn man nur die Nachkommen als Argument für die Ehe sieht, dann könnte man konsequent fordern, daß unfruchtbare Männer und Frauen grundsätzlich nicht mit fruchtbaren verheiratet werden dürften. Schließlich hindern sie die fruchtbaren daran, mit anderen fruchtbaren fertile Nachkommen zu zeugen. Wollt ihr das? Mit dem Nachkommenargument solltet ihr das noch eher fordern, als daß zwei Schwule, die so oder so keine Kinder haben werden, heiraten.

    Mal rein stategisch für PI: Es wirkt auf viele auch scheisse, wenn Leute sich gegen die Liebe stellen, bedenkt das. Auch wenn man das natürlich nicht tut, indem man gegen die Schwulenehe ist. Auf viele Leser wird es trotzdem so wirken.

    Kurz zusammengefasst: Wenn die Schwulenehe überall etabliert ist – dann ändert sich nichts. Rein gar nichts.

    Liebe Konservative, wendet euch lieber bedeutenderen Themen zu.

  60. Der Sinn einer Schwulenehe ergibt sich mir nicht!

    Beim Notar kann man jemanden auch als Alleinerben bzw. Haupterben einsetzen, darum kann es also nicht gehen.

    Die derzeitige Entwicklung auch in Deutschland läuft auf eine Aushöhlung der Ehe hinaus.

    Die Ehe zwischen Mann und Frau muss als Institution für den Staat Vorrang haben vor anderen Lebensgemeinschaften.

    Die Lebensform Ehe bedarf des staatlichen Schutzes und dieser Schutz muß aus praktischen Gründen ein „Staatsziel“ bleiben.
    PUNKT.

  61. #6 jerry2000 (12. Jun 2012 08:18)

    @geissboeckchen. Heiraten die Tiere auch?
    ………………………………………………………………………………………………

    Und ? Geht das bei Tieren auch einfach so auf der Wiese, oder im Busch, oder funktioniert das bei dem Vieh auch nur als „eingetragene Ehe“ und so ? :mrgreen:

  62. #67 Wilhelmine (12. Jun 2012 18:03)

    Der Sinn einer Schwulenehe ergibt sich mir nicht!

    „Beim Notar kann man jemanden auch als Alleinerben bzw. Haupterben einsetzen, darum kann es also nicht gehen.

    Die derzeitige Entwicklung auch in Deutschland läuft auf eine Aushöhlung der Ehe hinaus…“
    ……………………………………………………………………………………………..

    Richtig ! Die Linken werden keine Ruhe geben, bis daß das ihnen verhaSSte Istäblischmeng vollkommen beseitigt ist. Dann wird das entstandene Vakuum halt iSSlamisch befriedet und schariatisch aufgefüllt.

  63. a) Homosexuelle lieben sich nicht (viele richtige Ehepaare allerdings auch nicht), sondern sind in zügelloser Lust zueinander entbrannt.

    b) Homosexuelle Perversion ist -wie jede sexuelle Perversion- nachweislich therapierbar. Vorraussetzung ist natürlich, dass der Homosexuelle unter seiner Perversion leidet (was ein Großteil auch tut) und von ihr loskommen will.

    b) Sexuelle Perversion ist nicht der Ursprung, sondern ein Symptom, quasi ein Gradmesser – an ihr kann man sehen, wie tief eine Gesellschaft gesunken.

    c) In allen bisherigen Gesellschaften der Menschheitsgeschichte ist ausnahmslos folgendes Muster zu erkennen:

    Hurerei => Ehebruch => Homosexualität => Pädophilie => Biestialität => … => Untergang!

    Das ist der mit Abstand größte Schwachsinn, den ich jemals gelesen habe. Diese menschenfeindlichen Behauptungen, denen man in keinem Punkt auch nur ansatzweise zustimmen kann, stehen im absoluten Gegensatz zum Grundgesetz. Die Sexualität anderer hat Sie nichts, aber auch rein gar nichts anzugehen. Soll man ihren Frust vielleicht darauf schieben, dass Sie selbst in der Frauenwelt wenig Erfolg haben? Naja, wissen werden es wohl nur Sie ganz alleine…

    Abgesehen davon: Diesen Kewil sollte man endlich hochkant rausschmeissen. Niemand hat dieser Seite so viel Schaden zugefügt, wie er. Viele seiner Artikel, speziell zu Homosexualität, sind absolut inakzeptabel. Und besser als der Islam mit Sicherheit auch nicht.

  64. #43 Eleonore

    „“Menschen”dienst ist ja an sich nicht verkehrt, spirituelle Seelsorge, wie z.B. Beichte und Absolution, sind doch großartige Dinge. Allerdings könnte ich keinen Seelsorger ernst nehmen, der sich selber und seinen Glauben nicht ernst nimmt – dem könnte ich ja dann eher die Beichte abnehmen…“

    Das ist mir ein wenig zu nebelig, Eleonore.

    Ein Geistlicher ist kein „Mensch“ (irgendeiner von sieben Milliarden Zweibeinern die Essen, Schlafen usw.), er hält eine ganz besondere Rolle inne. Die Gnade und Vergebung der Sünden kann er als „Mensch“ gar nicht erteilen.
    Generell ist „Mensch“lichkeit/Humanismus ein rein weibliches Prinzip, ein „Zurück zur Natur“, die Reduzierung der sieben Milliarden auf ihre Kreatürlichkeit.
    Wem nützt das?

    Die Vermittlung von Kultur ist niemals „mensch“lich, der Klavierlehrer dient der Musik, der Zögling wird von seinem Narzißmus nach und nach erlöst und reift heran, indem er sich auch dem äußeren kulturellen Ziel des Dienstes an der Musik zuwendet.
    Auf allen Ebenen wird unsere Kultur nun durch den Humanismus geschleift, auch an den Schulen wird der Mathematik, dem Lesen und Schreiben nicht die nötige Devotion mehr erwiesen, stattdessen betreiben die Weichspüllehrer Dienst an den jungen „Menschen“.

  65. #57 eleonore

    „Und jetzt kommen die Schwulen“

    Vielleicht der Beck von den Grünen. Ansonsten glaube ich das von hinten bis vorne nicht, daß DIE gleichgeschlechtlich Orientierten hier kommen, kein bißchen.
    Aus verschiedenen, auch privaten Eindrücken, denke ich, daß gerade in Kreisen, die deutlich für die Demontage der Ehe eintreten, die Aufgeschlossenheit für gleichgeschlechtlich Orientierte nicht größer ist als bei anderen, falls überhaupt.
    Man sollte mal das sozialwissenschaftliche Experiment machen und diese Verachter unserer Kultur ohne Vorinformation mit dem Besuch eines Lokals für gleichgeschlechtlich Orientierte konfrontieren. Und dann deren Pulsfrequenz messen.
    Es ist einfach ein Mosaikstein im allgemeinen Zerstörungsprogramm, daß sich gegen JEDE besondere Zugehörigkeit und Verbundenheit im Rahmen unserer westlichen Kultur richtet.
    Zur Heimat, zum Geschlecht, Mann oder Frau, zu unserer Muttersprache, zu unserer Auffassung von Bildung und Hochkultur (Goethe, Beethoven …), zur religiösen Bindung, zu bestimmten regionalen Sitten, diese Angriffe gehen hinein bis in jede Fußballkreisklasse, jeden Kleingärtnerverein und ganz besonders in jede Schule und jeden Kinderhort.

  66. #71 Chasetel

    „Diese menschenfeindlichen Behauptungen“

    Mir hat der Beitrag, den Sie hier tadeln, auch nicht zugesagt.
    Aber „menschen“feindlich, im Ernst jetzt?
    Da hat jemand also seine Meinung geäußert, die ich nicht teile, und damit etwa sieben Milliarden Zweibeiner, von denen wir die allermeisten niemals kennenlernen werden, auf das Äußerste angefeindet?
    Geht es vielleicht auch drei vier Größen kleiner und nicht ganz so melodramatisch?

  67. #72 abendlaender11 (12. Jun 2012 19:01)
    #73 abendlaender11 (12. Jun 2012 19:15)

    Zu #72: Das ist Wortklauberei, für mich ist dem Schüler sehr wohl ein guter Dienst geleistet worden, hat man ihm die Mathematik eingebläut, und es wird den Lehrer auch einen gewissen Aufwand gekostet haben. Niemand, der der Kultur „dient“, z.B. der angeführte Klavierlehrer, muß dies tun, indem er sich ausgerechnet mit nervenden Schülern abgibt – tut er es dennoch, erweist er ihnen einen Dienst, Gründe sind dabei egal.

    Mit dem Priester ist es ähnlich: Eben durch seine besondere Rolle als Mittler erweist er den Menschen einen Dienst. Natürlich müßte ich da nicht „Menschen“ schreiben, ich könnte z.B. auch einzeln die Merkmale der sich in der Kirche befindlichen Humanoiden aufzählen. Aber gerade das Christentum erhebt doch eigentlich den Anspruch, für *alle* Menschen da zu sein. Manchmal ist das Wort „Mensch“ im Kontext einfach nichts mehr als eine stinknormale Bezeichnung.

    #73: Volle Zustimmung.

  68. #75 eleonore

    „Zu #72: Das ist Wortklauberei, für mich ist dem Schüler sehr wohl ein guter Dienst geleistet worden, hat man ihm die Mathematik eingebläut, und es wird den Lehrer auch einen gewissen Aufwand gekostet haben.“

    NEIEN! Jede virile kulturelle Anstrengung besteht genau darin, z.B. die Mathematikaufgabe zu knacken. Der Fokus des Lehrers ist auf die Mathematik gerichtet und der des Schülers auch.
    Dort, wo der „Mensch“ – im Mathematikunterricht z.B. – steht er im Wege.
    Enorm wichtiger Punkt, wird von den wenigsten noch verstanden.
    Der „Mensch“ steht im Mittelpunkt in der Natur, der Säugling, der versorgt wird, der Schüler, der am Nachmittag seine KREATÜRLICHEN Bedürfnisse stillt, Essen, Chillen …

    „Aber gerade das Christentum erhebt doch eigentlich den Anspruch, für *alle* Menschen da zu sein.“

    NEIEN! Auch wenn es keine Sau mehr versteht: Es ist dazu da IHN zu loben und zu preisen.
    Humanistische Organisationen gibt es außerhalb der Kirche genug.
    Heute gilt die Glücksreligion: „Was bringt mir das? Bringt mir Mathe wirklich Spaß? Sind die Kirchenbänke nicht viel zu hart?“
    Das ist schon eine sehr fortgeschrittene Regression.

  69. Doch Kewil, die Neigung zur Tätigkeit ist nicht ansteckend, da müssen Sie keine Angst haben. Aids ist was anders. Dem Virus ist egal ob jemand homo oder hetero ist.

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