Aufstand des 17. Juni 1953 - Arbeiter mit schwarz-rot-goldenen Fahnen ziehen durch das Brandenburger Tor in den Westteil Berlins.Unter dem Motto „1000 Feiern für die Freiheit!“ riefen im letzten Jahr freiheitliche, teils FDP-nahe Organisationen dazu auf, unseren alten Nationalfeiertag, den 17. Juni, wieder zu feiern: mit vielen Feiern im privaten Rahmen, z.B. Gartenfesten, beim gemeinsamen Grillen oder einem Kneipenabend.

(Von Carsten D.)

Mehrere namhafte Institutionen haben sich diesem Aufruf angeschlossen, u. a. die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, das Forum Ordnungspolitik und das renommierte Berlin Manhattan-Institut. Bei einem Festakt der Initiative wird am diesjährigen 17. Juni auch die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld sprechen. Höchste Zeit also für das freiheitlich-inkorrekte Lager, bei der Aktion mitzumachen. Für den kommenden 17. Juni heißt es deshalb: Freunde einladen, sich treffen und unseren unbeugsamen Willen zur Freiheit feiern! 1000 Feiern für die Freiheit!

Den Anfang machten das Freiheitswerk und die Libertäre Plattform, eine FDP-interne Gruppierung, die sich für eine Stärkung der freien Marktwirtschaft in Deutschland einsetzt. Die Idee: der 17. Juni, der Tag des Volksaufstands in der „DDR“, als sich am 17. Juni 1953 Tausende von Deutschen unter Gefahr für Leib und Leben gegen einen totalitären Zwangsstaat erhoben, soll wieder gefeiert werden: mit vielen privaten Festen, z.B. einem gemeinsamen Essen, einem Grillfest im Garten oder einem Kneipenabend im Kreis guter Freunde. Die Botschaft: Wir stehen zusammen, wir lassen uns unsere Freiheit nicht wegnehmen!

Zu den ersten Unterstützern dieser Initiative zählte die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, das ehemalige Stasigefängnis der „DDR“. Schnell schlossen sich mehrere wirtschaftsliberale Institutionen an: das Wilhelm Röpke-Institut, das Forum für Ordnungspolitik und das renommierte Berlin Manhattan-Institut, das ehemalige Institut für Unternehmerische Freiheit. Das Netzwerk der „Freiheitsfreunde“, eine bundesweit organisierte freiheitliche Initiative, war für diesen Aufruf ebenfalls zu gewinnen, genau wie mehrere Plattformen im Internet, darunter „Deutschland.net“, wo u.a. FDP-Rebell Frank Schäffler schreibt. Sogar Vertreter der Jungen Liberalen machen mit, z.B. der Kreisverbände Höxter und die Jungen Liberalen Gütersloh. Höhepunkt der verschiedenen Aktionen wird in diesem Jahr eine Feierstunde im Berliner Stasimuseum sein, dem ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit. Festrednerin ist die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld: eine Rede, der man angesichts der neototalitären Tendenzen in unserer „Bunten Republik“ mit Spannung entgegensehen darf!

Auch im konservativen Lager findet die Wiederbelebung des 17. Juni wachsenden Zulauf. Die Regionalgruppen der „Blauen Narzisse“ feierten den 17. Juni in mehreren Städten bereits im letzten Jahr. „Pro-Deutschland“ Berlin organisierte am 17. Juni 2011 unter dem Motto „Heraus zum 17. Juni!“ eine Spontandemonstration in der Frankfurter Allee, dem Ausgangsort des Aufstands von 1953. Die Webseite www.cdu-countdown.net, wo Nutzer über die Restzeit der CDU abstimmen können, erscheint schon seit Monaten mit dem Hinweis: „Wir feiern unseren Nationalfeiertag ab sofort wieder am 17. Juni! Für Freiheit statt Sozialismus und multikulturalistischer Verlogenheiten!“ – zugleich ein Protest gegen die politische Vereinnahmung des 3. Oktober durch Islamisten und Buntrepublikaner („Tag der offenen Moschee“). Auch in der Mode hat man den Trend erkannt: Das Versandhaus www.konmo.de bietet dieses Jahr erstmalig Hemden an mit einem Motiv zersprengter Ketten und dem Aufdruck „17. Juni 1953“.

Jeder mag seine eigenen Gründe haben, den 17. Juni wieder zu feiern: als Unterstützer der freien Marktwirtschaft und Gegner der zunehmenden Beschränkungen der wirtschaftlichen Handlungsfreiheit. Als Unterstützer des grundgesetzlichen Rechtsstaats und Gegner des Zweirassenrechts der Bunten Republik. Als Unterstützer der freien Meinungsäußerung und Gegner der totalitären Knebelung durch einen überdehnten Volksverhetzungsparagraphen. Als Unterstützer eines freiheitlichen Gemeinwesens und Gegner der amtlich geförderten Unterwanderung durch die unfreiheitliche Ideologie des Islam. Als Unterstützer des demokratisch gewählten Bundestags und der deutschen Selbstbestimmung und Gegner der Brüsseler Diktatur und der Fremdherrschaft durch die EUdSSR.

All diesen Gründen liegt ein gemeinsames Motiv zugrunde: der unbeugsame Wille zur Freiheit! Niemand hat das Recht, den Deutschen ihre wirtschaftliche oder politische Freiheit, ihre Selbstbestimmung, ihr Grundgesetz und ihren Rechtsstaat zu nehmen. Keine Regierung, kein Staat und keine Macht der Welt. Wir werden uns niemals auch nur ein kleines Stück unserer Freiheit wegnehmen lassen. Niemals! Das gemeinsame Feiern aller freiheitsliebenden Deutschen am 17. Juni soll daher dazu dienen, uns gegenseitig in diesem unbeugsamen Willen zur Freiheit zu stärken und ist zugleich eine Mahnung an die Politik. Deshalb: Mitmachen, sich mit Freunden verabreden und am 17. Juni zum gemeinsamen Feiern treffen! 1000 Feiern für die Freiheit!


(P.S. von PI: Und natürlich Berichte von den Feiern an PI schicken: info@blue-wonder.org)

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32 KOMMENTARE

  1. JAAA schaffen wir den Tag der Moscheen und den Tag der Übergabe an die Stasi endlich wieder ab

  2. Ja ,—ich fürchte der Tag der deutschen Einheit ist so politisch Korrekt nicht.

    Ich denke die grosse (träge) Masse ist eher für den 8.Mai zu begeistern.

  3. Hi,
    ich versteh diesen CDU-countdown nicht? Die CDU und die FDP sind die einzigen konservativen Parteien die Deutschland noch geblieben sind. Alles was dort der CDU vorgeworfen wird, würden die Linken (insbesondere Linkspartei und Grünen, Piratenpartei) noch tausenmal schlimmer machen. Es ist zwar richtig das die CDU mit an der Verschuldung schuld ist. Aber das sind wir doch alle! Wenn wir immer wieder Politiker wählen (und zwar aller Parteien) die uns Steuergeschenke hier und Wohltaten dort versprechen. Ohne CDU und FDP als gegenpol zu den Linken, kann man Deutschland gleich dichtmachen und den sozialistischen Arbeiterstaat ausrufen. 17 Juni nette Idee.

  4. „Für die Freiheit kämpfe ich daher, für die künftige Zeit, für das Entweder/Oder. Das ist der Schatz, den ich denen zu hinterlassen gedenke, die ich in der Welt liebe“ (Søren Kierkegaard)

  5. Libertäre Plattform, eine FDP-interne Gruppierung, die sich für eine Stärkung der freien Marktwirtschaft in Deutschland einsetzt.

    Dass ausgerechnet die Libertäre Plattform zum Feiern des Arbeiteraufstandes vom 17. Juni aufrufet ist ziemlich grotesk.
    Diese Kapitalismus-Anarchisten sind doch die größten Feinde des Arbeiters.
    Deren Grundsatzerklärung verteidigt sogar Schutzgelderpressung und jegliche nur erdenkliche Form der Ausbeutung.

    Fabulieren auf der einen Seite von persönlicher Freiheit, wollen aber jeden Schutz dieser Freihet durch regulative Gesetze abschaffen.

    FDP sind eh nur Lobbyisten.

  6. Unter dem Motto „1000 Feiern für die Freiheit!“ riefen im letzten Jahr freiheitliche, teils FDP-nahe Organisationen dazu auf, unseren alten Nationalfeiertag, den 17. Juni, wieder zu feiern

    Das würde aber den Genossen von der SED-PDS-DIE LINKEN-Stasi-Partei überhaupt nicht gefallen.

    Da könnte doch der Sarah Wagenknecht glatt der Hummer im Hals stecken bleiben

  7. Welches der beiden wäre denn das kleinere Übel: CDU oder FDP?
    (Keine Sorge, ich wähle sowieso die Bürger in Wut, sobald es die mal endlich bundesweit gibt, hätte mich nur mal interessiert.)

  8. #8 jo1486 (04. Jun 2012 20:44)

    „Nur Nixon konnte nach China gehen!“

    Nur die CDU/FDP kann die Islamisierung durchsetzen.

    Warum wohl?

  9. #12 Stefan Cel Mare (04. Jun 2012 20:58)

    Besser „konnte“ statt „kann“ – wir sind ja bereits fast am Ziel, nämlich am „Point of no return“ angelangt.

  10. Ich werde den 17. Juni in jedem Falle feiern – so wie ich es seit Jahrzehnten tue: schliesslich ist es mein Geburtstag 🙂

  11. …den 17. Juni, wieder zu feiern: mit vielen Feiern im privaten Rahmen, z.B. Gartenfesten, beim gemeinsamen Grillen oder einem Kneipenabend.

    Aber bitte nicht bei einem Kamingespräch

  12. Welches der beiden wäre denn das kleinere Übel: CDU oder FDP?
    (Keine Sorge, ich keine der beiden, würde mich nur mal interessieren. Meine Stimme bekommt BIW.)

  13. #17 Handwerker (04. Jun 2012 21:06)

    Welches der beiden wäre denn das kleinere Übel: Pest oder Cholera?

  14. Fakt ist, daß die Roten wieder für ihren totalitären Zwangsstaat stören werden – auch hier in Dresden.
    Wie immer.
    Aber was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt?
    🙂
    Demokraten nehmen an den Gedenkfeiern zum 17. Juni teil.

  15. #18 Stefan Cel Mare

    Stimmzettel

    ( ) Cholera Deutschlands Untergang
    ( ) Freie Deutsche Pest
    ( ) Syphilis Pandemie mit Diarrhoe
    ( ) Genetische Resorptions Überempfindlichkeit durch Neurofibromatose Enzephalitis
    ( ) Die Limbische Insuffizienz Neuro-Kognitive Erkrankung
    ( ) Nesselfieber Plus Durchfall

  16. Den Anfang machten das Freiheitswerk und die Libertäre Plattform, eine FDP-interne Gruppierung, die sich für eine Stärkung der freien Marktwirtschaft in Deutschland einsetzt.

    Was heißt bitte genau „eine Stärkung der freien Marktwirtschaft“ in FDP Auslegung?

    Bisher diente FDP-Marktwirtschaft als Rechtfertigung für unbegrenzte Zuwanderung, EUdSSR, Euro, Beitritt der Türkei zu EU, Niedriglöhne, prekäre Arbeitsverhältnisse usw.

    Ich glaube, von dem, wo es FDP drauf steht, soll man lieber Finger weg lassen.
    Das dient nur dem Wirtschaftslobbyismus.
    Alles, was FDP anfasst, wird deshalb zu Mist.

    TAG DER FREIHEIT – JA, ABER BITTE OHNE FDP!

  17. #18 Stefan Cel Mare (04. Jun 2012 21:31)

    #17 Handwerker (04. Jun 2012 21:06)
    Welches der beiden wäre denn das kleinere Übel: CDU oder FDP?

    Welches der beiden wäre denn das kleinere Übel: Pest oder Cholera?

    Ich will weder Pest noch Cholera – ich will gesund bleiben.

  18. Und am 17.6 nicht die stauffenberg Flagge vergessen zu hissen ?!
    Das wär mal ein geiler flashmob! In allen grossen staedten mit Flagge auf die grossen Volksplaetze 🙂 hach ….

  19. #26 KK1926 (04. Jun 2012 22:36)
    Und am 17.6 nicht die stauffenberg Flagge vergessen zu hissen ?!
    Das wär mal ein geiler flashmob! In allen grossen staedten mit Flagge auf die grossen Volksplaetze hach ….
    ………………………..

    Was für ein schöner Traum ! 😉

  20. #27 7berjer   (04. Jun 2012 22:53)  

    man muss träumen wollen, um träumen zu können!

  21. Solange Frau Merkel, Frau von der Leyden, Frau Böhmer, Frau Petra Roth, Schäuble, Kauder, Pofalla, die NRW-CDU, Stolpe in der Union das Sagen haben, bekommt die Union keine Stimme mehr von mir.
    Ebenso bei der FDP Westerwelle, Niebel, Frau Schnarre usw.

  22. Ein allgemeiner Tag der Freiheit wäre wirklich eine feine Sache. Der 17. Juni ist dafür ein guter Anknüpfungspunkt, auch wenn einige immer irgendwo ein Haar in der Suppe finden. Ich glaube nur kaum, daß daran bevölkerungsweites Interesse besteht, wo doch Gerechtigkeit so viel wichtiger ist als Freiheit, wie von Cora Stephan richtig beobachtet und im unmittelbar nachstehenden Artikel berichtet.

  23. Der Mensch ist frei, sobald er sich dazu entschließt. (Voltaire)

    Die Mehrheit der Deutschen zieht offensichtlich die Bevormundung durch einen inkompetente und/oder böswillige politische Klasse der Freiheit vor. Hoffnungslos.

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