Peter FreyMorgen abend zerreißt es vielleicht Griechenland, wenn die Wahlergebnisse bekannt werden.  Da trifft es sich gut, wenn Deutschland solange Fußball spielt und wir beim ZDF die Ostseewellen anschauen dürfen. Auch das sonstige Programm des GEZ-Fernsehens am Sonntagabend ist eine Katastrophe. Aus Athen kommt nichts. Dafür „Traumschiff“ und „Waldis Club“. Zahlen wir dafür Gebühren?

Die FAZ schreibt heute:

Die Begründung, bei der Wahl eines Orts nahe der polnischen Grenze sei es „neben dem Urlaubsfeeling“, wie Chefredakteur Peter Frey wissen ließ, auch um „eine politische Botschaft“ gegangen, ist ein schönes Dokument der Verblödungsbereitschaft dieser Art Medienfunktionäre. Sie halten ihr Publikum für so dumm, dass es ihnen Synthesen aus Urlaubsfeeling und politischer Symbolik abnimmt, während der Stopp vor der Grenze in Wahrheit die Sorge mitteilt, auf der anderen Seite zu wenig Jubeldeutsche im Bild zu haben.

Und weiter unten:

Denn für den Sonntag, wenn dort Wahlen sind, die für ganz Europa Folgen haben, planen die öffentlich-rechtlichen Sender, das sind die mit dem Kirchhofschen zwangsgebührenbegründenden Gesamtdiskursauftrag, für die Zeit nach 20 Uhr folgende Beiträge: Erst Deutschlanddänemark und „Traumschiff“, gefolgt von „Kreuzfahrt ins Glück“ und Hollandportugal, dann „Waldis Club“ und „Mysteriöse Kriminalfälle der Geschichte“. Na, klar, auch beim ZDF will man den Kollegen von der Urlaubsfeelingsproduktion nicht unnötig durch Sendungen über die dramatischsten polit-ökonomischen Vorgänge der vergangenen zwanzig Jahre Konkurrenz machen. Als Restmenge der Vorrundenbegeisterten treten nur tourismusbegeisterte Ruheständler ins Bewusstsein. Medienhistoriker werden eventuell einst festhalten dürfen, dass knapp die Hälfte der deutschen Wahlberechtigten im geistigen Urlaub war, als Europa zerbrach.

Wer könnte insofern Verschwörungstheoretikern und Anhängern der These vom Massenbetrug durch Kulturindustrie leicht widersprechen, wenn sie argwöhnten, die ganze EM diene einer Ablenkung von der Brüsseler Umstellung auf Demokratur? Das Fernsehen jedenfalls verhält sich so, als sei das so und dies sein erwünschter Beitrag.

Das ist keine Vermutung, es sind Tatsachen. Unser Staatsfernsehen ist dazu da, die Bürger zu verblöden!

(Foto oben: ZDF-Chefredakteur Peter Frey)

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61 KOMMENTARE

  1. Aus George Orwell „1984“:

    „Man brauchte sich ja bloß umzublicken, um festzustellen, dass das Leben nicht nur in Diskrepanz zu den Lügen stand, die aus den Teleschirmen strömten, sondern sogar zu den Idealen, die die Partei anstrebte…Alles verschwand im Nebel. Die Vergangenheit wurde getilgt, die Tilgung wurde vergessen, die Lüge wurde Wahrheit.“

    „Doch nachdem er es gelesen hatte, wusste er sicherer als zuvor, dass er nicht verrückt war. Eine Minderheit zu sein, sogar eine Einpersonenminderheit zu sein, stempelte einen nicht zu einem Verrückten. Es gab die Wahrheit, und es gab eine Unwahrheit, und wenn man an der Wahrheit festhielt, sei es auch gegen die ganze Welt, dann war man nicht verrückt.“

    „Die schlimmste aller Ketzereien war gesunder Menschenverstand.“

  2. Ich zahle keine GEZ!
    Sollte ich eines Tages dazu genötigt werden Geld für die Erfüllung des Rundfunkstaatsvertrages zu bezahlen, dann
    1. nur als überweisung
    2. eventuell mit Zahlendreher in der Kundennummer(erhöht den Arbeitsaufwand)
    3. auf den letzten Drücker
    4. nur unter dem Vorbehalt der Rechtmäßigkeit
    5. einen Cent mehr (erhöht den Arbeitsaufwand)
    6. übe ich enormen Druck auf Politiker aus, denn auch Zwangsgebührenfernsehen hat seine Verpflichtungen

    Sollte es nicht zuerst einen souveränen Staat geben, bevor ein Staatsvertrag ausgearbeitet wird?

  3. „…die ganze EM diene einer Ablenkung von der Brüsseler Umstellung auf Demokratur? Das Fernsehen jedenfalls verhält sich so, als sei das so und dies sein erwünschter Beitrag“.

    ___________________________________________

    Nein, eher wird der Sport als Alibi benutzt;
    erbärmlich…

  4. #1 TanjaK

    1884 wurde eine sehr linke, englische Organisation gegründet, in der Grorge Orwell Mitglied war.

    Mist, wie hieß die noch mal…

  5. Na ja, ein paar Stimmungsbilder von der Akropolis bei Bekanntgabe der Hochrechnungen (falls es die gibt) oder von Lesbos, das ist was für RTL: einer schimpft, einer heult, einer freut sich und dem anderen wärs egal.

    Für Deutschland ist eh besser wenn die Griechen in der EWU bleiben, dann hat man sie besser unter Kontrolle und man hat die Chance, in 100 Jahren wieder sein Geld zurück zu erhalten. Aber, wenn sie drin bleiben, werden Sie immer wieder drohen können: „Gib Geld oder ich aus dem Euro“. Irgendwann hat man den Zeitpunkt verpasst Griechenland aus der Eurozone rauszuschmeißen.

  6. Auf der Titanic spielte auch eine Band Musik als sie unterging. Und die Rettungsboote für die Reichen und Mächtigen wurden bereitgestellt.
    So konnten die Armen wenigstens noch ein wenig gedudel hören während ihnen das Wasser bis zum Hals lief.

    Ähnlichkeiten zur Griechenlandwahl, Dominoeffekt, Eurobonds, GEZ-Fernsehen und der Titanic sind natürlich nicht beabsichtigt und wenn…dann rein zufällig.

    Und wie bei Roses Diamant, werden die Milliardenkredite nie mehr gefunden werden.

  7. Wer könnte insofern Verschwörungstheoretikern … widersprechen, wenn sie argwöhnten, die ganze EM diene einer Ablenkung von der Brüsseler Umstellung auf Demokratur?

    Nun ja. Der Termin der EM stand lange vor dem Wahltermin in Griechenland fest. Nun kann es aber natürlich sein dass die Griechen (und die Ägypter dann vermutlich auch) die Wahl mit Absicht auf die EM gelegt haben. Bzw. es war sogar noch perfider, die Griechen haben ihre erste Wahl mit Absicht auf einen Termin gelegt der im Falle des vorausgesehenen Scheiterns der Regierungsbildung eine Wiederholungswahl zeitgleich zur EM erzwingt. Das bekommen nur sehr Einflussreiche Verschwörer (EV) hin.

  8. Na, ich glaube, da irrt sich der alte Luther

    Martin Luther sah in der Musik eine dem Wort ebenbürtige Form, die frohe Botschaft zu verkündigen. Er traute ihr zu, das Böse auszutreiben und das Gute zu fördern

    http://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-tv/zdf-gottesdienst/zdf-gottesdienst-aus-kamp-lintfort-3211

    Also, wenn DAS wirklich stimmen würde, dann müßten die Müslis morgen früh während des sogenannten „Fernsehgottesdienstes“ vor Schmerz schreiend aus der Kirche herausrennen! :mrgreen:

  9. Email an ARD und ZDF. Antwort wird hier gepostet.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wehrte Redaktion,

    können Sie mir sagen, ob das ZDF am Sonntag den 17.6.2012 in einer Sondersendung über die Wahl in Griechenland berichtet? Wenn ja, wäre ich Ihnen für die Angabe des Sendetermins dankbar. Wenn nicht, würde ich mich über eine Begründung die gegen eine Sondersendung spricht, freuen. Ich denke, es stellt für den deutschen Steuerzahler bzw. den Finanzier des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks ein besonderes Interesse dar, wenn über den Wahlausgang in Griechenland berichtet wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    ***

  10. GEZ- Reichsrundfunkanstalten ARD/ZDF

    Dieser (knappe) geschichtliche Rückblick in die Historie dieser Anstalten beleuchtet das Verhalten dieser Lohnschwätzer recht deutlich.

    GEZ
    1. Daten und Vorgänge zur Zeit des dritten Reiches entstammen den Tagebüchern des Dr. Josef Goebbels. Auf gehts:
    Noch was zum “öffentlich rechtlichen Rundfunk”.
    In hervorragender Kenntnis der Mentalität der deutschen Zipfelmütze (der Obrigkeit hündisch unterwürfig und ihren Anweisungen und Aussagen tiefgläubig und gehorsam ergeben) hat Dr. Josef Goebbels unmittelbar nach Regierungsantritt der NSDAP (1933, 30. Jan.) zusammen mit dem damals neuen Reichspropagandaministerium und dem ihm zutiefst ergebenen Reichssendeleiters Eugen Hadamovsky dieses Propagandasystem (Reichsrundfunk)- einschliesslich Gebühreneinzug- installiert und die Entwicklung des Volksempfängers befohlen. Dieser wurde im August 1933 zur Funkausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Preis des Gerätes war ca.75RM.
    Das war ca. 50% des Preises eines vergleichbaren Gerätes.
    Ausgleich der Kostendifferenz für die Hersteller durch Subventionen in der Form, dass das Reich die gesamte PR übernahm und (als einziges Produkt überhaupt) für den VE Ratenzahlung zuliess und absicherte.
    Der Verkaufsslogan war: “Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger”. Am ersten Verkaufstag wurden mehr als 100.000 Geräte verkauft (manche sprechen von 160.000 verkauften VE).
    Damit auch ganz Deutschland den Führer hören konnte, gab es zudem für die Beschallung von Versammlungsräumen den DAF 1011 (=Deutscher Arbeitsfrontempfänger, benannt nach der Führerrede, die dieser am 10. 11. 1933 in Berlin vor den Siemens- Arbeitern hielt).
    Parallel wurde an der Entwicklung des Fernsehens gearbeitet. (Zusammenschluss der grossen Hersteller in der FESE- die gab es bis in die späten 80-er Jahre, da war es nur noch Bosch- Fernseh- GmbH)
    1936 zur Olympiade begannen die ersten gut brauchbaren Fernsehübertragungen. (die sagenhafe Ikonoskop- Kamera, Bedienung und Entwicklung Dr.Walter Bruch) Ein Gerätestandard für die Empfänger war ebenfalls entwickelt,. Prototypen dieser Geräte liefen u.A. in Berlin in „Fernsehstuben“ und übertrugen die olympischen Spiele. Die damaligen Volksempfänger wurden um einen transportablen ergänzt- den Deutschen Olympiakoffer DOK 36. So konnte man auch am Strand die Olympiade verfolgen. Er bekam 1937 einen Nachfolger, den DOK 37.
    1938 gab es eine neue Generation, der VE wurde um den VE 301 W dyn ergänzt, ebenso kam der Deutsche Kleinempfänger DKE 38- auch als Goebbelsschnauze oder „heulender Josef“ bekannt geworden- in den Markt. Dann begann dieser völlig unsinnige Krieg…

    Da ja alles schlimm war, was von den Nazis kam, hat man das Propagandainstrument (GEZ-) Reichsrundfunk wunderbarerweise (einschliesslich Gebühreneinzug) bis auf den heutigen Tag beibehalten und setzte sich so fein ins gemachte Nest.
    1950 gründete man die ARD und setzte die Zwangsgebühren erneut fest (1953), 1963 startete das ZDF seinen Sendebetrieb.
    Januar 1976 nahm die GEZ in Köln- Bocklemünd ihren Betrieb auf.
    Der Versuch des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, privates Fernsehen zu installieren (Deutschland Fernsehen GmbH), um der damals schon linken ARD einen Gegenpol zu setzen, wurde von den „Ländern“ per Verfassungsgericht im Februar1961 verboten.
    War da noch was vom Führer bei denen hängengeblieben?
    Logisch, dass diese Reichsrundfunkanstalten nur das (so) zu senden und zu kommentieren haben (und hatten), wie es das Herrschende verlangt(e)! Ansonsten ist es aus mit Pfründen, siehe Eva Herrmann. (und seinerzeit Eugen Hadamovsky, der 1942 in Ungnade fiel und an der Ostfront verschwand- 1944 verlor sich seine Spur)
    Mit freiem Journalismus hat das soviel zu tun, wie ein Dackel mit einem Stadtbus.
    Motto: >Politiker (Führer) befiehl, wir schwatzen (schmieren)!!<
    Das “Grüne” ist übrigens eines der besten Beispiele, wie man der deutschen Zipfelmütze
    etwas unterjubelt: zum Beispiel, dass diese Zusammenrottung von Pädophilen für sie (die deutsche Zipfelmütze) eine wähl- und regierungsfähige, die Umwelt schützende Partei zu sein hat. Und das klappt vorzüglich, siehe Kommunalwahl Stuttgart, 2009 und NRW- Wahl 2010!!….(und jetzt Baden- Württemberg- Wahl 2011)
    Nebenbei: Obama musste für die Übertragung seiner Wahlreden ca.8 Mio. Dollar löhnen.
    Man stelle sich das Grauen für “unsere” Politoligarchie vor, wenn sie das Gleiche tun
    müsste: Für die Verbreitung des eigenen dumpfen Geschwafels auch noch selbst zahlen zu müssen. Aber dafür hat man eben die GEZ und unterwürfige Zipfelmützen (siehe oben), die das mitmachen und gezwungenermassen ihnen das Bezahlen abnehmen!!!
    Gruss von
    Yogi

    Nachsatz:
    Die “GEZ” von damals waren die Stromversorger. Sie kassierten die Rundfunkgebühr. Und diese war so einträglich, dass damit schon im ersten Jahr fast das gesamte Reichspropagandaministerium finanziert wurde.
    Nachträgliche Auflistung: Intendantengehälter:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/intendanten-gehaelter-im-vergleich-was-die-chefs-von-ard-und-zdf-verdienen/3517466.html

  11. Doch es geht noch weitaus schlimmer

    Ein Beispiel: In Großbritannien hatten zugewewanderte Muslime das 14 Jahre alte Mädchen Charlene Downes erst vergewaltigt, dann zerhackt und anschließend zu Kebab verarbeitet!

    Nein,..-das ist ein Scherz. Die Täter wurden für das Verbrechen nie zur Rechenschaft gezogen, weil die Polizei ermittlungstaktische und Verfahrensfehler begangen hatte.

    Die Polizei hat sich inzwischen öffentlich dafür entschuldigt, dass sie die Döner-Mörder wegen Formfehler hat laufen lassen.

    Wer das alles nicht glauben mag, der kann es in Zeitungen wie “ Daily Mail “ vom Oktober 2009 im Internet unter der Überschrift>> Police rapped for blunders in murder case of girl > turned into kebab meat<< in allen Details nachlesen- inklusive Foto des ermordeten und in Dönerfleisch verkauften Mädchen und die Entschuldigung der Polizei

    Guten Appetit!

    http://www.dailymail.co.uk/news/arficle-1220815/Police-disciplined-blunders-murder-case-girl-turned-kebabs.html

    Quelle: Buch Udo Ulfkotte

    Das kommt nicht in unseren Gutmenschensendern!

    Schönen Abend noch!!!

  12. #3 Inzuchtboy (16. Jun 2012 18:21)

    Schwätzer.

    Du nutzt einen PC mit Zugang zum Internet, bist also GEZ-pflichtig.

    Übrigens: Ist das nicht Diebstahl, wenn man denen, die ein Anrecht auf Bezahlung haben, nicht bezahlt?

    Die hier so hochgejubelte FDP hatte es in der Hand, diesen GEZ-Quatsch ab 01.01.2013 noch zu verhindern.

    Aber nein, es ist halt so, dass man lieber nimmt. Und dann nimmt man schon einmal einen Sitz im Rundfunkrat mit.

  13. Friedrich Nietzsche: „Wie gross muss der Widerwille späterer Geschlechter sein, sich mit der Hinterlassenschaft jener Periode zu befassen, in welcher nicht die lebendigen Menschen, sondern öffentlich meinende Scheinmenschen regierten; weshalb vielleicht unser Zeitalter für irgend eine ferne Nachwelt der dunkelste und unbekannteste weil unmenschlichste Abschnitt der Geschichte sein mag. Ich gehe durch die neuen Strassen unserer Städte und denke wie von allen diesen greulichen Häusern, welche das Geschlecht der öffentlich Meinenden sich erbaut hat, in einem Jahrhundert nichts mehr steht und wie dann auch wohl die Meinungen dieser Häuserbauer umgefallen sein werden. Wie hoffnungsvoll dürfen dagegen alle die sein, welche sich nicht als Bürger dieser Zeit fühlen; denn wären sie dies, so würden sie mit dazu dienen, ihre Zeit zu tödten und sammt ihrer Zeit unterzugehen – während sie die Zeit vielmehr zum Leben erwecken wollen, um in diesem Leben selber fortzuleben.“

  14. Sowjetische Propaganda: Das Todespiel gab es nicht! „Noch vor dem Freundschaftsspiel der Deutschen gegen die Ukraine im November 2011 erinnerten deutsche Journalisten an den berühmten Sieg von 1942, den die ukrainischen Kicker „mit dem Leben bezahlen“ mussten. Auch ein jetzt angelaufener russischer Kinofilm wärmt den Mythos wieder auf. Sporthistoriker Markwart Herzog, Experte für Fußball im Nationalsozialismus, demontiert die langlebige Legende vom Spiel um Leben und Tod.“ – http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground-xxl/25016/die_wahre_geschichte_des_todesspiels.html

  15. Sondersendungen gibts bei ZDF und ARD doch nur, wenn in Pakistan Leute nasse Füsse bekommen, in Japan ein Tsunami für Tote sorgt und wenn es darum geht, die Meinung der Massen in genehme Bahnen zu lenken.

    Wen hat es denn in Deutschland zu interessieren, wenn deutsche? Politiker dabei sind, Deutschland vor die Wand zu fahren, die Rentenbeiträge und Sparguthaben von uns Deutschen zu verpfänden und die Steuerhoheit nach Brüssel „outzusourcen“?

    „Merkel Io Vult“, da stört das Volk nur.

  16. Sonntag ist Sarrazin-Tag!

    Programmtip für Sonntag 22 Uhr 10 ORF2
    IM ZENTRUM SPEZIAL
    Griechenland – Sargnagel für den Euro?

    Beim entscheidenden Wahlgang in Griechenland wird sich herausstellen, ob die neue Regierung die europäischen Sparvorgaben erfüllt oder die Weichen Richtung Austritt aus dem Euro stellt. Was dann? Wäre das das Ende der europäischen Gemeinschaftswährung? Oder gehen die Mitgliedstaaten den historischen Schritt in eine politische Union – mit weniger Kompetenzen für die Einzelstaaten – um den Euro zu halten?
    Darüber diskutieren „IM ZENTRUM SPEZIAL“ bei Ingrid Thurnher:

    Hannes Swoboda
    Präsident der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament

    Thilo Sarrazin
    Autor und Euro-Kritiker

    Gerda Falkner
    Direktorin des Instituts für Europäische Integrationsforschung

    Peter Brezinschek
    Raiffeisen-Chefanalyst

    Alkione Karamanolis
    Journalistin, zugeschaltet aus Athen

    Raimund Löw
    ORF-Korrespondent, zugeschaltet aus Brüssel

  17. Gibt es denn noch Leute in den Anstalten, die komplexe Themen auch nur ansatzweise verstehen können? Sind doch alles Soziologie- und „irgendwas mit Medien-“ Studierte. Und die ganz oben haben alle Parteibuch, sind also das exakte Gegenteil von unabhängig.

  18. Und neues Interview in der Krone:

    Freitagabend, noch 48 Stunden bis zur ersten Hochrechnung. Europa schaut nach Griechenland an diesem Wochenende. Sarrazin hebt am Festnetz ab. Er sitze auf der verglasten Veranda seines Arbeitszimmers in Berlin-Charlottenburg, erzählt er, und schaue bei leichtem Wind und bedecktem Himmel in seinen Garten. Brandenburgische Kiefer, große Kastanie, keine Vögel. „Unser weiß-schwarzer Kater Leo fängt hier drei bis vier Mäuse pro Tag.“
    Die scharfen Thesen des diplomierten Volkswirtes, früheren Finanzsenators und Vorstands der Deutschen Bundesbank erregen Europa. Für seine Fans ist er ein unerschrockener Tabubrecher, der ausspricht, was andere nur zu denken wagen. Kein Euro mehr den Pleitestaaten. Der Euro hat Europa destabilisiert. Und: Europa braucht den Euro nicht – es ist der Titel seines neuen Buches, seit drei Wochen auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestsellerliste.
    „Krone“: Herr Sarrazin, bereiten Sie sich als Dauergast in deutschen Talkshows auf eine Sendung wie „Im Zentrum“ (Sonntag, 17.6., 21.50 Uhr, ORF 2) beim Österreichischen Fernsehen eigentlich noch vor?
    Thilo Sarrazin: Oh ja. Obwohl ich ein dickes Buch geschrieben habe, verfolge ich ständig auch die aktuelle Diskussion intensiv weiter und denke immer wieder über die damit verbundenen, grundsätzlichen Fragen nach. Ich zitiere nicht nur aus meinem Buch, das wäre ja langweilig.
    „Krone“: Diesen Sonntag entscheiden die Griechen über ihr Schicksal. Glauben Sie, dass die Menschen aus Angst eher die Konservativen wählen oder dem Bündnis der radikalen Linken ihre Stimme geben, weil sie wütend sind?
    Sarrazin: Ich weiß gar nicht, was für Griechenland besser wäre. Die beiden Parteien, die sich in der Herrschaft lange abgewechselt haben, haben ja gezeigt, dass sie mit den korrupten Eliten, die das Land seit Hunderten von Jahren in der Hand haben, eng verwoben sind. Sie haben Abkommen mit der EU unterschrieben, letztlich die nötigen Strukturreformen im Staat aber nicht vorangetrieben. Der Staatsapparat ist weiterhin riesengroß, und es gab bis jetzt keine Bemühungen, das abzubauen, es gab auch keine anderen Reformfortschritte.
    „Krone“: War das Geld, das die EU den Griechen gegeben hat, umsonst?
    Sarrazin: Die sogenannte Griechenland-Rettung, die wir vorgenommen haben – wenn man alles zusammenrechnet, rund 350 Milliarden Dollar – ist ja im Wesentlichen eine Rettung der griechischen Gläubiger. Auch das muss man klar sehen. Der kleine Grieche, der kleine Mann, leidet unter steigender Arbeitslosigkeit, unter steigenden Abgaben, unter allem möglichen. Dass sich ein Teil der Griechen jetzt, da die herrschenden Parteien jegliche Legitimation verloren haben, radikalen Rattenfängern zuwendet, ist nicht erstaunlich.
    „Krone“: Das harte Sparprogramm, macht es das Land nicht kaputt?
    Sarrazin: Die meisten haben offenbar gar nicht richtig verstanden, dass sie nicht einfach sagen können: Wir lehnen Spar- und Konsolidierungsprogramme ab und können den Euro trotzdem behalten. Worum es tatsächlich geht bei der Wahl – nämlich will Griechenland weiter beim Euro bleiben – das haben die meisten Griechen gar nicht verstanden, weil sie in einer anderen Welt leben.
    „Krone“: Reißt Griechenland uns in den Abgrund?
    Sarrazin: Die Griechen sind ein Volk von zehn Millionen Einwohnern, das sind drei Prozent der Bevölkerung der Europäischen Union, und sie haben etwa zwei Prozent der Wirtschaftskraft. Daher ist es sicher nicht so, dass sie uns in den Abgrund reißen könnten. Aber es ist bisher schon sehr, sehr, sehr teuer geworden.
    „Krone“: Wird Griechenland im Euro bleiben?
    Sarrazin: Wenn Griechenland weiter an der gemeinsamen Währung festhält, kann es nur dann wirtschaftlich wieder auf eigene Füße kommen, wenn seine internen Kosten und Löhne im Verhältnis zur übrigen Währungsunion um 30 bis 50 Prozent fallen. Dies bedeutet ein viele Jahre währendes „Den Gürtel immer enger schnallen“, und das bedeutet Strukturreformen. Zu beidem ist Griechenland als Staat und Gesellschaft – das hat sich gezeigt – weder richtig willens noch in der Lage. Das ist nicht die Schuld des einzelnen Griechen, sondern des Systems, das in Griechenland herrscht.
    „Krone“: Sie glauben, die Rückkehr zur Drachme wäre besser?
    Sarrazin: Ich glaube, dass eine eigene Währung trotz aller Übergangschwierigkeiten für die Griechen besser wäre. Nehmen wir den Vergleich zur Türkei. Da reicht ein einfacher Blick in die Reiseprospekte: Es ist einfach in der Türkei viel billiger und meistens sogar besser. Das liegt daran, dass die türkische Lira in den vergangenen zwölf Jahren – seit der Gründung der Währungsunion – um 80 Prozent abgewertet hat. Dadurch waren die Türken, trotz einer relativ hohen internen Inflation, immer wettbewerbsfähig, während die Griechen in der ganzen Zeit immer wettbewerbsunfähiger wurden und praktisch durch zu hohe Kosten ihre industrielle Basis, die sowieso bescheiden war, weitgehend zerstört haben.
    „Krone“: Und wenn sie im Euro bleiben?
    Sarrazin: Das ist gar nicht mal unwahrscheinlich! Weil ich nämlich Folgendes befürchte: Die europäischen Eliten werden alles tun, damit Griechenland im Euro bleibt. Das bedeutet, dass wir, der Rest der Europäer, vor allem Österreich, Deutschland, Holland und Finnland, also jene Länder, die Leistungsbilanzüberschüsse erwirtschaften, die Griechen Jahr für Jahr mit 30 bis 50 Milliarden Euro unterstützen werden müssen. Das wird ein Fass ohne Boden. So wie Süditalien seit 150 Jahren – ein Gebiet, das ständig Zuschüsse bekommt und nie richtig auf die Beine kommt. Das Verbleiben im Euro wäre für uns, wie auch für die Griechen, die schlechteste Lösung.
    „Krone“: Aber ein Ausstieg wäre doch noch viel teurer.
    Sarrazin: Dieses Argument ist grundfalsch, nämlich aus einem einfachen Grund. Jede Zahlung, die Richtung Griechenland fließt, war schon an dem Punkt verloren, an dem sie ausgelöst wurde. Die angeblichen Kosten sind nichts als eine Bereinigung der Vergangenheit. Aber natürlich sagen die Politiker so was gern, weil sie folgende Angst haben: Wenn sich zeigt, dass ein Land ausscheiden kann und dass das nicht das Ende der Welt ist für dieses Land, da könnte ja die Versuchung wachsen, dass andere Länder sich das irgendwann auch überlegen. Das will man um jeden Preis vermeiden. Weil sich dann zeigen würde, dass die Währungsunion nicht erzwingend nur in eine Richtung geht, nämlich nach vorne.
    „Krone“: „Europa braucht den Euro nicht“, behaupten Sie. Aber die Wirtschaft braucht ihn sehr wohl.
    Sarrazin: Das ist der nächste Punkt. Ich habe ja in meinem Buch untersucht, ob es messbare wirtschaftliche Vorteile gibt. Ich sage mit dem allerbesten Gewissen: Es hat sie nicht gegeben. Für die Südstaaten dagegen gab es sogar Nachteile.
    „Krone“: Ist das das Geheimnis Ihres Erfolgs? Dass Sie als Europa-Kritiker Dinge sagen, die so vielleicht einfach nicht ganz stimmen?
    Sarrazin: Ich bin für das europäische Projekt, für europäische Integration und halte die Geschichte des wirtschaftlich integrierten Europa bis zum Jahr 1999 – also bis zum Beginn der Währungsunion – für eine große Erfolgsgeschichte. Sie sind Österreicherin, ich bin Deutscher, irgendwann haben sich mal die Wege getrennt im Jahre 1866, so war es eben. Das ist doch nicht schlimm, wenn wir in unterschiedlichen Staaten und Nationen leben. Wichtig ist, dass wir friedlich miteinander zusammenleben und Vorteile aus der Zusammenarbeit ziehen, wo diese sinnvoll ist.
    „Krone“: Aber so kann Europa doch gegenüber China und Amerika nicht bestehen?
    Sarrazin: Als europäische Wirtschaftsunion ohne Zölle, mit freiem Warenverkehr, sehr wohl. Das ist ja grad das Interessante, dass zum Beispiel Deutschland und Österreich und Finnland gegenüber China glänzend bestehen, weil wir wettbewerbsfähig sind, während die Franzosen, Italiener, Spanier teilweise in diesen Märkten Schwierigkeiten haben oder dort gar nicht vorkommen. Das ist der große Irrtum, dass eine Volkswirtschaft groß sein müsse, damit sie bestehen könne. Wenn das der Fall wäre, da hätte ja die Sowjetunion viel erfolgreicher sein müssen, als die kleinen europäischen Staaten. Das Gegenteil war aber Fall. Der wirtschaftliche Erfolg eines Landes hängt ab von seinem Abgabensystem, vom Fleiß der Menschen, von ihrer Ausbildung, von der Qualität des Staatsapparates. 98 Prozent aller Faktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes ausmachen, ruhen in dem Lande selber.
    „Krone“: Sie sprechen immer nur von Wirtschaft. Was ist mit Werten wie Solidarität?
    Sarrazin: Solidarität im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe immer. Aber Europa hat aus der Zerstörung des Krieges bis in die Währungsunion hinein immer so funktioniert, dass man Handel trieb, dass man sich austauschte, dass man gemeinsame Zollgrenzen hatte. Aber jeder war für sich und für die eigenen Reformen im Land verantwortlich – und niemand nahm das Geld des anderen in Anspruch.
    „Krone“: Es gab den Marshall-Plan.
    Sarrazin: Der Marshall-Plan ist ein sehr schönes Beispiel. Griechenland bekam von der EU vor Ausbruch der Krise, also bis zum Jahr 2009, bereits 15 Mal den Marshall-Plan. Griechenland hat nicht das Problem von zu wenig Hilfen, sondern es hat das Problem von viel zu vielen Hilfen. Der Euro war für die Griechen nicht die Lösung, er war das Problem.
    „Krone“: Herr Sarrazin, stört es Sie nicht, dass aus vielen Ihrer Argumente die Rechtspopulisten Kapital schlagen?
    Sarrazin: Ich kenne keines meiner Argumente zum Euro, das nicht von sehr vielen vernünftigen und mitdenkenden Ökonomen genauso gesehen wird. Man soll die Argumente aus ihrem inneren Gewicht heraus bewerten.
    „Krone“: Wenn Sie einen Tag lang Europa regieren könnten, was würden Sie machen?
    Sarrazin: Wäre ich der ideelle europäische Gesamtkommissar und hätte zudem die Prokura des europäischen Rates, dann würde ich mir alle griechischen Parteien – denn die brauchen jetzt wahrscheinlich Wochen, bis sie die Regierung bilden – an einen Tisch holen und sagen: So. Wir haben mit euch ein Programm ausgemacht, das Programm habt ihr bis jetzt zu 95 Prozent noch nicht umgesetzt. Wenn jetzt die Umsetzung nicht sofort beginnt – und ab sofort gucken wir täglich – und ich nicht jede Woche grünes Licht von den von mir entsandten europäischen Beamten bekomme, dann stellen wir alle Zahlungen an. Wir zahlen auch nicht für eure Banken. Ich würde das auch nur einmal sagen, und nicht öffentlich, denn man soll niemandem öffentlich drohen. Und das war’s.
    „Krone“: Aber dann müssen Sie auch sagen, welche Konsequenzen das für unsere Banken hätte.
    Sarrazin: Auch wenn dies bedeutet, dass europäische Banken Forderungen an den griechischen Staat oder an die griechischen Banken voll abschreiben müssen: Das ist noch immer viel besser, als jahrzehntelang Geld in ein Fass ohne Boden zu schmeißen.
    „Krone“: Unsere Finanzministerin Maria Fekter hat öffentlich erklärt, dass Italien wahrscheinlich als nächstes Finanzhilfen benötigen werde. Sie wurde dafür sehr gescholten. Hat sie einen Fehler gemacht?
    Sarrazin: Inhaltlich hatte Frau Fekter vielleicht sogar Recht. Taktisch ist es immer gefährlich, wenn einen Politiker im Amt plötzlich öffentlich die Wahrheit überfällt und seinem Munde entflieht. So gesehen war es ein Missgeschick, das ihr passiert ist. Sie sollte jetzt das Beste daraus machen und zu ihrer Aussage stehen.
    „Krone“: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat über Sie gesagt: „Entweder redet und schreibt er einen himmelschreienden Blödsinn oder er macht es mit einem verachtenswerten Kalkül.“ Waren Sie beleidigt?
    Sarrazin: Ach, wissen Sie, ich halte Wolfgang Schäuble zugute, dass er als viel beschäftigter, gestresster Mann zu dem Zeitpunkt, als er das sagte, das Buch noch gar nicht gelesen hatte. Ich kann nur hoffen, dass er sich auf die Sitzungen des Europäischen Rates gründlicher vorbereitet.
    „Krone“: Ihr Zukunftsszenario 2025, wie wird Europa dastehen?
    Sarrazin: Dazu müsste ich prognostizieren, wie die Politiker weiter entscheiden. Gehen sie den Weg weiter, den sie jetzt eingeschlagen haben, den Weg der Banken- und Schuldenunion, werden sie Länder wie Deutschland und Österreich schwer schädigen. Dann sehe ich eine lange Phase von zumindest steigender Inflation und einer entsprechenden Entwertung unserer Geldvermögen voraus. Oder die Politiker kratzen jetzt die Kurve und sagen: Kehren wir zurück zu den richtigen Prinzipien von Maastricht. Dann wird ein Teil der Euro-Länder – mindestens aber Griechenland – aus der gemeinsamen Währung ausscheiden, weil er dazu nicht stark genug ist.
    „Krone“: Und Spanien, Portugal, Italien?
    Sarrazin: Ich mache für einzelne Länder keine Prognose. Ich sehe nur, dass bislang weder Italien noch Spanien – Portugal ist ein bedauernswerter Sonderfall – und auch nicht Frankreich die politische Kraft finden, die notwendigen Reformen durchzuführen, die man braucht, um in einer Währungsunion gemeinsam mit den starken Nordstaaten zu bestehen.
    „Krone“: Schreiben Sie schon an Ihrem nächsten Buch?
    Sarrazin: Im Augenblick gönne ich mir für meine Lesereisen und auch für Interviews wie jetzt mit Ihnen eine gewisse Auszeit. Aber ich denke, spätestens im Winter werde ich wieder anfangen zu schreiben. Ich werde aber nicht sagen, worüber.
    „Krone“: Was ist denn Ihr ureigenes Motiv? Geld kann es ja nach anderthalb Millionen verkauften Büchern nicht mehr sein.
    Sarrazin: Was ist mein Motiv? Mir persönlich geht es so: Wenn ich einen Gedanken aufschreibe, wird er meist klarer als vorher. Das ist mein Antrieb, Bücher zu schreiben: Mir selbst den Kopf zu klären. Und wenn sich dann noch andere dafür interessieren, auf einem Markt von 85.000 neuen Büchern jährlich, wird es umso schöner.

  19. Ich für meinen Teil schaue nur noch spartanisch und dann auch mit der größten Wut im Bauch das Verblödungsfernsehen ARD und ZDF. Das sind die Hauptschuldigen am Desinteresse der Hauptprobleme dieser Welt und Deutschlands im besonderen. Statt Aufklärung über das bevorstehende Euro-Desaster und das Kalkül dabei, Deutschland endgültig den Rest zu geben, oder auch das Kleinreden und Vertuschen des wirklichen Problems des gesamten Islams, wird gelogen, dass die Balken sich biegen! In wenigen Wochen wird die Welt eine andere sein, und das Fernsehen tut so, als wäre das alles nur ein Gespinst! Am besten keine GEZ-Gebühren mehr zahlen!

  20. >Fernsehen deckt Griechenfiasko mit Ostseewellen

    >Unser Staatsfernsehen ist dazu da, die Bürger zu verblöden!

    Richtig erkannt,lieber Kewil 😉

    Sowohl GEZ,TV usw scheinen sich seit inzwischen sehr langer Zeit dieses Ziel letztendlich gesetzt zu haben.

    Eigenes`Survival Training`wird hier der Grund sein,denn soooooo dumm können Beteiligte und Verantwortliche hier nicht wirklich sein.

    Und so wird es weitergehen :
    http://www.youtube.com/watch?v=tZ7cN0MRKbM

  21. Ab Januar 2013 heißt die GEZ „Beitragsservice“ und es wird keine Gebühr mehr gezahlt, sondern ein Rundfunkbeitrag, der für alle Wohnungen und Betriebe unabhängig von vorhandenen Rundfunkempfangsgeräten zu entrichten ist. Bei Betrieben richtet sich die Beitragshöhe unter anderem nach der Anzahl der Beschäftigten. Rechtliche Grundlage ist der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag
    Obwohl ich kein Fernsehen schaue, muss ich also ab 2013 einen schlechten Rundfunk mitfinanzieren.

    Die Lügen in den MSM bezüglich der sogenannten Eurokrise sind unerträglich, und Sarrazin hat in seinen letzen Interviews alles das bestätigt was ich hier schon immer geschrieben habe.

    Die Griechenlandpleite gefährdet den Euro nicht
    Wenn der Euro wegen der Pleite eines Landes an der Börse in den Keller geht ist das sekundär – „in zwei Jahren normalisiert sich das wieder“ weil an der Börse virtuelle Werte gehandelt werden. Firmen die nichts wert sind, können an der Börse dennoch etwas wert sein. Das ist die Ursache für scheinbar unerklärliche Kursabstürze.
    Wenn Geld ins System gepumpt wird, steigt die Inflation, wird es abgezogen kann es sogar zur Deflation kommen.

    Das wird alles mit der Eurorettungslüge, die nur mit dem sekundären Geschehen an der Börse überhaupt legitimiert werden kann, ignoriert. Letztlich verursachen also Währungsspekulationen den ESM.

    In Chemnitz demonstrierte diese Woche ein einsamer Rentner gegen den ESM. Das berichtete die chemnitzer Freie Presse. Dem deutschen Michel scheint das alles ziemlich egal zu sein.

  22. Morgen Abend auf ORF 2 ab 22.00 Uhr im „Zentrum“ kommt eine interessante Gesprächsrunde.
    Thilo Sarrazin ist auch dabei. Es wird diskutiert, ob Griechenland der Sargnagel der EU ist.

    Danach noch ein Film „Die Griechenlandlüge“.

  23. #19 TanjaK (16. Jun 2012 19:09)

    Danke für die Info!!!!!
    Ich kannte/glaubte auch bisher nur die verlogene Variante.Und die Gegendarstellung in einem linken Medium..wow.
    PI klärt auf kann man nur sagen.

  24. Bringt euer Vermögen, soweit vorhanden, in Sicherheit. Die Politikerkaste denkt Tag und Nacht darüber nach, wie sie uns unser Geld abknöpfen kannn, um das System, das sie selbst geschaffen haben, zu erhalten und damit ihre eigenen Privilegien.
    Fast täglich hört man neue Steuerideen, geschickt verpackt und mit Nebelgranaten versehen, damit jeder meint, nur der andere sei davon betroffen.
    Dieser Staat wird zunehmend zum Wegelagerer.

  25. # 32 Wilhelm_ Herren

    Guten Abend! Es gibt noch schlimmere, bizarre
    Verbrechen.
    Aber schauen wir jetzt lieber Fussball!

    Das kann mannicht türken, oder doch !?

  26. #36 Allelieb:
    „Aber schauen wir jetzt lieber Fussball!
    Das kann mannicht türken, oder doch !?“

    Schon vergessen? Es gab sogar Haftstrafen für korrupte Schiedsrichter, die die Spiele manipulierten.

  27. naja, der interessierte Bürger informiert sich dann halt über Internet
    und der nichtinteressierte Bürger würde,auch wenn die GEZ-Sender etwas senden würde,sowieso lieber Bauer sucht Frau oder sonstigen Schmonzes gucken

  28. # 27 Bob66:

    Zum Sarrazin-Interview:

    Aber natürlich sagen die Politiker so was gern, weil sie folgende Angst haben: Wenn sich zeigt, dass ein Land ausscheiden kann und dass das nicht das Ende der Welt ist für dieses Land, da könnte ja die Versuchung wachsen, dass andere Länder sich das irgendwann auch überlegen. Das will man um jeden Preis vermeiden. Weil sich dann zeigen würde, dass die Währungsunion nicht erzwingend nur in eine Richtung geht, nämlich nach vorne.

    Das ist der springende Punkt. Die Polit-Mafia der Eurokraten hat panische Angst davor, dass sich zeigt, dass der Euro eben nicht Europas höchstes Gut ist, dass gewisse Volkswirtschaften ohne ihn vielleicht sogar besser funktionieren und der Ausstieg eines Landes andere folgen lässt. Allein schon deshalb hoffe ich darauf, dass die Wahl in Griechenland die Kräfte stärkt, die aus dem Euro heraus wollen.

  29. #3 Inzuchtboy (16. Jun 2012 18:21)

    Ihre Ideen sind nicht schlecht, ich denke jedoch, das wird so gehandhabt wie in Frankreich:

    Da ist die Rundfunkgebühr in der Miete drin, d.h., Sie zahlen Ihrem Wohnungsvermieter mit der monatlichen Mietzahlung automatisch die Rundfunkgebühr und dieser überweist jeden Monat automatisch diese Gebühr.
    Das fiese daran: Ist die Wohnung mal nicht vermietet, zahlt der Besitzer trotzdem.

  30. Wenig sinnvoller Beitrag. Als die EM-Termine abgestimmt wurden, wußte noch niemand, daß an diesem Tag Griechenland wählen und daß diese Wahl besonders wichtig sein würde. Außerdem gibt es genug alternative Informationsmöglichkeiten, selbst auf der öffentlich-rechtlichen Schiene. Allerdings würde es wohl Proteste hageln, wenn das „Traumschiff“ oder gar der Fußball durch eine aktuelle Berichterstattung über Griechenland ersetzt würde. Nicht daß es nicht oft genug so wäre, daß uns der sozialistische Dudelfunk vom Wesentlichen ablenken soll, aber in diesem Fall will es der Michel wohl so haben…

  31. Eine Direktübertragung mit freien Kommentar wäre für „unsere“ Journalisten sehr gefährlich. Stellt Euch mal vor die sagen was aus gesundem Menschenverstand am Sonntagabend nach der Griechenlandwahl, was dann am Montagmorgen der Linie der BRD-Blockparteien (CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE/SED) zuwider läuft.
    Nein, viel zu risikoreich für unsere Guties aus dem Rotweingürtel.

  32. # YogiBaer11
    # Bob 66

    Danke für die ausführlichen Informationen.

    Ja, das ZDF galt ca. 25 Jahre lang als „Adenauerfernsehen“, jedoch von diesem „Ruf“ hat es sich doch mittlerweile deutlich gelöst.
    Gerne ging das ZDF eine Symbiose ein mit der ARD – sprich, einer der Sender ist überflüssig !

    Frage: gibts das in dieser Finanzdimension nochmal in der EU oder gar der Welt ?

    Falls nicht, sollten doch kluge Juristen in der Lage sein, diesem Konstrukt einer Versorgungsmaschine für eine gewisse Crème und deren tausender Vasallen endlich einen Riegel vorzuschieben.

    Es spricht nichts gegen 2 staatliche Sender, jedoch wenn sie gleichgeschaltet sind, schon.

    Dieser Zustand ist nicht zu rechtfertigen.

  33. An das absurde Schneeballsystem
    glaubt intensiv der Springer-
    Verlag, der den Griechen die
    Wahlenstscheidung vorschreiben
    möchte.
    „Wir entwickeln Neue Märkte“ –
    „Wachstum wird generiert“
    Trittin labert von nichts anderem: Wachstum, Wachstum…

    Deshalb war im Schneeballsystem
    die TÜRKEI fest eingeplant.
    An der Demokratie vorbei,
    „Koste es was es wolle“.

    Nun kostet es das Geld der
    deutschen Sparer.
    Voran die EMOs, die ihr Geld
    ins System gesetzt haben.

    Gott sei Dank gehöre ich zu den
    10% Vernünftigen nicht mainstreamhysterischen Menschen.

    Sonst würde ich nicht PI unterstützen.

  34. #35 fraktur

    Meine Sicherheit ist ein mittlerweile hypothekenfreies eigenes Haus. Erarbeitet und ständig saniert (nach 10e gefördert als Steuerzahler, nichts wurde mir geschenkt).

    Ablösen konnte ich mit einer Kapitalrente des AG.

    Natürlich sind schon gleich Vampire da, in D nicht verwunderlich – sie kassieren …..

    Nämlich die gesetzl.GKVen haben das Recht, von der Betriebsrente einzukassieren und zwar im Schnitt Eur 63,83 monatlich – je nach Abschluss … leichte Abweichungen sind möglich.

    D.h.: auf langjährig erworbene Renten werden, wenn es zur Auszahlung kommt, Abzüge per GKV fällig.
    Schröder/Fischer hats gemacht.

    Kann ein normaler deutscher

    Mensch rot/grün wählen ?

    Ich denke nein!

  35. @ PI

    Bitte um einen Thread morgen zur Griechenlandwahl mit Liveticker auch wenn Deutschland spielt,
    denn das interessiert die Märkte nicht.

    Die MSM werden alles, auch die Folgen der Wahlentscheidung auf die Weltwirtschaft unter den Tisch kehren.
    Wir sollten versuchen möglichst nahe am Ball zu bleiben und uns auszutauschen, um reagieren zu können wenn der Ballon platzt.
    Ich werde versuchen meinen Teil mit Links dazu beizutragen.

  36. „Unser Staatsfernsehen ist dazu da, die Bürger zu verblöden!“

    Damit die somit verblödeten, denkbefreiten
    Bürger
    enteignet werden können!!
    Denn nur Dumme kannst Du
    betrügen und „heiratschwindlermäßig „
    von ihrem Hab und Gut befreien.

    Dazu braucht es allerdings
    emotionaler Intelligenz……

  37. Man müßte doch eigentlich alles dafür tun, dem ZDF und der ARD ihre Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit zu entziehen! Sie entsprechen nicht mehr ihrem Auftrag, unparteiisch, wahrheitsgemäß und dem Volke verpflichtet zu sein. Sie dienen einer verantwortungslosen, nur auf Eigensinn und Machtgier versessenen Politikerschicht, die Deutschland restriktiv verschachert und das Geld ihrer Bürger bewußt aufs Spiel setzt. Sie hofiert den Islam, der gefährlichsten Ideologie, die derzeit die Welt mit Unruhen, Mord und Unfrieden „bereichert“.

  38. #50 UP36 (16. Jun 2012 22:53)

    Man müßte doch eigentlich alles dafür tun, dem ZDF und der ARD ihre Glaubwürdigkeit und Aufrichtigkeit zu entziehen!

    Während mittlerweile vor jeder Popel-Moschee demonstriert wird (wogegen im Prinzip nichts einzuwenden ist), vermisse ich nach wie vor die regelmässigen Demonstrationen vor dem Gelände des ZDF, des WDR, des Spiegel und des Dumont-Verlags.

    Dabei wären die mindestens ebenso wichtig!

  39. @Up 36
    Sie haben die Misere des ÖR-
    Staatsfernsehens bravourös
    ausgedrückt.
    Man sieht, wie die TAZ gegen
    G.Jauch schießt: Er ließe
    Sarrazin zu Wort kommen..und
    müsse eigene Meinungen stärker
    betonen.(d. h .ihre Meinungen)
    Wie versifft ist das ganze
    konforme gutmenschliche Propagandasystem –
    DENKER gibt es dort so gut wie
    Keinen.
    Weder Innen noch Außen!

  40. Mein Kampf ist ausschließlich
    gegen die M-Medien gerichtet.

    Zwangsgebühren bezahlen für
    die eigene Manipulation und Enteignung,
    das darf doch nicht wahr sein.

    Da muß doch der letzte IDIOT
    aufwachen.

  41. Es ist natürlich nicht besonders verwunderlich das die Zwangsmedien nicht über Vorgänge berichten welche auch den eigenen Untergang beschleunigen werden …eine Weltwirtschaftskrise welche sich anbahnt ,hätte vermutlich auch Auswirkungen auf die Medien welche seit Jahren weder über die Islamisierung noch über wirtschaftliche Entwicklungen objektiv den Bundesmichel informieren . Statt dessen werden kleine und kleinste Nachrichten der weltweiten Medienagenturen zu Sensationen aufgebaut …oder halt der Sport und seine Regionalliegen muss 40% der Nachrichten ausmachen …Trotzallem kann es auch heilsam für die Europäer sein wenn nicht erst auch noch Italien deutsche Steuergelder verbrennt …

  42. @Akkon
    Die Zwangsmedien berichten nie
    über ihren eigenen Untergang.
    Im Spiegel las ich eine Redakteurin: Arm aber glücklich.
    JournalistInnen wollen das
    Land bestimmen – und das Geld
    vom Handwerker zum Schreiberling
    umverteilen.
    Leider klappt das gerade nicht.
    Somit werden diese tollen
    alleinerziehenden Mütter immer
    in der Armutsfalle sitzen:
    Denn es stand schon in der Bibel: Wie soll einem, der allein ist warm werden?

  43. In der Bibel steht auch: Selig sind die Armen im Geiste, denn sie sollen erleuchtet werden.

  44. #51 Stefan Cel Mare:

    Wie soll das aussehen, eine Demo vorm ZDF, da oben auf dem Lerchenberg? Dieser Einöde, wo niemand, der es nicht besser wüsste, einen nationalen Fernsehsender vermuten würde. Da stünden die paar PROler mit ihren Moschee-Verbotsschildern – und? Die Einzigen, die sie sähen, wären die Pförtner, und denen wäre bald langweilig.

  45. Das ZDF konnte sich entschliessen ein „Spezial“ zur Wahl von 19:10h bis 19:20h zu bringen.

  46. Auf dem Titelbild einer jener unsäglichen Dummköpfe vom ZDF, die ihre oberdämlichen Kommentare zum besten geben. Ihre staatshörigen Kommentare erinnern mich immer wieder an ihre vormaligen Kollegen im seinerzeigen NSDAP-Rundfunk.

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