Alle Dreivierteljahr zwickt es die Pleitegeyer der Jauchegrube namens Dumont-Verlag in ihrem politkorrekten linken Schmalhirn, und sie wärmen ihre alten Verleumdersuppen und die abgestandenen Schwindel-Soßen wieder auf und fordern die Beobachtung von PI durch den Verfassungsschutz. Seit dem letzten Herbst, als es Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung zum letzten Mal versuchten, uns vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, ist eigentlich nichts Nennenswertes passiert, aber heute kommt der Schwindel-Geyer wieder dahergeflogen und behauptet rotzfrech, wir stünden unter Druck.

Liebe Leser, hier sind ein paar der Links, bin aber unfähig, den alten Dreck vom neuen zu unterscheiden. Dumont hat übrigens von 33 bis 45 bei Goebbels viel gelernt. Sollten Sie noch zusätzliche Links aus der Dumont-Jauchegrube oder abschreibenden Teilen der selbsternannten „Qualitätspresse“ finden, bitte gerne posten:

» Politically Incorrect gerät unter Druck!
» Bundesverfassungsschutz will PI überprüfen! (Weiß der was davon?)
» PI flirtet mit der CDU!
» Roesler hat „Gutmenschen“ gesagt. Ist verboten!
» Recycling: Benz faselt von Volksverhetzung!

Morgen steht alles nochmals im Kölner Stadtanzeiger und der Berliner Zeitung! Das hat Methode. Die Billigheimer wollen mit ihrem Altmaterial möglichst große Wellen schlagen und, ja, sparen. Denn es sieht nicht so gut aus im Dumont-Verlag. Erst am Freitag wurde der Oberboss Vorkötter von der Spitze weggemobbt, und in diesem Zusammenhang stellten andere Zeitungen bereits die Vermutung an, daß die Frankfurter Rundschau mit ihrem Dauerdefizit vielleicht bald ganz geschlossen werden könnte. Ein geistiges Loch entsteht jedenfalls nicht. Und PI widmet der Jauchegrube um den Steven Geyer heute bereits ein Abschiedsgedicht:

Die Lästerzungen

In Kalk, noch ungelöscht, in Eisenbrei,
in Salz, Salpeter, Phosphorgluten,
in dem Urin von rossigen Eselsstuten,
in Schlangengift und in Altweiberspei,
in Hundeschiss und Wasser aus den Badewannen,
in Wolfsmilch, Ochsengalle und Latrinenflut:
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.

In eines Katers Hirn, der nicht mehr fischt,
im Geifer, der aus den Gebissen
der tollen Hunde träuft, mit Affenpiss vermischt,
in Stacheln, einem Igel ausgerissen,
im Regenfass, drin schon die Würmer schwimmen,
krepierte Ratten und der grüne Schleim
von Pilzen, die des Nachts wie Feuer glimmen,
in Pferderotz und auch in heissem Leim:
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.

In dem Gefäss, drin alles reingerät,
was so ein Medikus herausholt aus dem schwieren
Gedärm an Eiter und verpestetem Sekret,
in Salben, die sie in den Schlitz sich schmieren,
die Hurenmenscher, um sich kalt zu halten,
in all dem Schmodder, der zurückbleibt
in den Spitzen und den Spalten
(wer hätte nicht durch solchen Schiet
hindurchgemusst!):
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.

Meine Herren, packt all die saubren Sachen
(gehen sie in den verfaulten Kürbis nicht hinein)
in eure Hosen, um den Bottich voll zu machen,
gebt auch den Arschgeruch von einem Schwein hinein,
und hat’s vier Wochen lang gegoren:
In diesem Saft soll’n eure Lästerzungen schmoren.

Verehrter Steven, falls Sie jetzt beleidigt den Verfassungsschutz oder ein Gericht wegen Geyer-Beleidigung anrufen wollen, der Verfasser des Gedichts, François Villon, ist um die 1463 bereits verschieden. Aber vielleicht können Sie sich mit ihm einmal später in der Hölle unterhalten?

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62 KOMMENTARE

  1. Verehrter Steven, falls Sie jetzt beleidigt den Verfassungsschutz oder ein Gericht wegen Geyer-Beleidigung anrufen wollen, der Verfasser des Gedichts, François Villon, ist um die 1463 bereits verschieden. Aber vielleicht können Sie sich mit ihm einmal später in der Hölle unterhalten?

    …ein echter Kewil Absatz . 😀 😀 😀

  2. Super, kewil, vielen Dank, tolles Gedicht !
    Wo kriegt man so etwas her?

    Hier noch mal ein Beispiel für unsere „Qualitätspresse“:

    „Täter“ attackieren jüdische Jugendliche mit Hämmern“

    „Täter attackieren jüdische Jugendliche mit Hämmern

    Mehr als ein Dutzend Menschen haben in der französischen Stadt Lyon drei jüdische Jugendliche angegriffen. Sie schlugen mit Hämmern und Eisenstangen auf ihre Opfer ein.
    Drei jüdische Jugendliche sind in der ostfranzösischen Stadt Lyon Opfer eines brutalen antisemitischen Angriffs geworden. Wie die Polizei mitteilte, gingen mehr als ein Dutzend Unbekannte in einem Vorort von Lyon mit Hämmern und Eisenstangen auf die drei Jugendlichen los. Eines der Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf, ein Mädchen wurde am Nacken verletzt, der dritte wurde am Arm getroffen. Sie wurden im Krankenhaus ambulant behandelt.

    Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Angriff in der Nähe der jüdischen Schule von Villeurbanne. Drei junge Männer hätten die Jugendlichen zunächst wüst beschimpft und angerempelt. Kurze Zeit später seien weitere mit Hämmern und Stangen bewaffnete Angreifer hinzugekommen. Laut Polizei trugen die männlichen Opfer die Kippa, die jüdische Kopfbedeckung.

    Innenminister Manuel Valls verurteilte die Übergriffe als „vorsätzlichen Angriff auf unsere Republik, die jedem die freie Ausübung seiner Religion ermöglicht“. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und setzte zusätzliche Patrouillen in dem Vorort ein. Von den Angreifern aber fehlte zunächst jede Spur.“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article106411478/Taeter-attackieren-juedische-Jugendliche-mit-Haemmern.html

  3. 1939 verkündete DuMont „judenfrei“ zu sein.
    1945 gab es vom Propagandaministerium die höchste Auszeichnung für Zivilisten für Herrn DuMont.
    Hinzu kommen Häuserkäufe von Juden, die morlisch bedenkbar sind.

    Gibt es gute und böse Nazis?
    Wie unterscheidet man sie?

  4. Wer zum Teufel liest von den Pi lern noch dir FR? Ohne die permanente Schützenhilfe durch PI würde die Dumont Presse noch weniger Zeitungen verkaufen…

  5. #1 Sebastian

    ———
    François Villon, jawoll– gesprochen von Klaus Kinski,sehr zu empfehlen,ein echter Genuss.
    Leider ist er auch schon verschieden.

    Die Aussage des Gedichtes ist allerdings aktueller denn je !!!

  6. Die von Vorkötter vorangetriebene Kooperation zwischen der „Berliner Zeitung“ und der „Frankfurter Rundschau“ trägt anscheinend nicht die erhofften Früchte – trotz der Beteuerungen über die deutlich gestiegene redaktionelle Qualität.

    Ich habe selten so gut gelacht. Welche Qualität meinen die?

  7. #8 IslamAbschaffen (04. Jun 2012 15:47)

    Welche Qualität meinen die?

    Die Qualität von Kiyak. Vielleicht. „Flachgewichst“ ist Ausdruck höchstmöglicher Kreativität. Eine Rarität in heutigen Redaktionsstuben, die man geradezu mit der Lupe suchen muss.

    Im Geyer-Artikel steht dagegen nichts Neues.

  8. 2 zarizin (04. Jun 2012 15:42)

    Super, kewil, vielen Dank, tolles Gedicht !
    Wo kriegt man so etwas her?
    ————

    Googeln Sie mal .“Klaus Kinski spricht Villon““ Sie werden begeistert sein.
    Der Kinski ist (war) überhaupt ein begnadeter Rezitator,auch Schiller, Dostojewski….hat der Mann super rezitiert.

  9. Ich habe jetzt den angeblich aktuellen Artikel der FR (Datum 4. 6.) kurz überflogen, aber nichts neues gefunden. Er scheint mir sogar wortgleich mit denen aus 2011 zu sein. Auch die Leserkommentare entstammen dem Zeitraum. Will die FR die Leser für blöd verkaufen? Sieht man bei der FR nur noch „lispelnde, zuckende etc. Leserkarikaturen“?

    à propos: Liebe Mely Kiyak, nehmen sie doch bitte Stellung in einer Ihrer Kolumnen zu dem grausamen Mord mit Schächtung in Kreuzberg. Oder überhaupt zu den vielen Messereien der letzten Tage, sind ja alles Landsleute von ihnen und keine deutschen Promenadenmischungen.

  10. Um die „braune Mely“ mache ich mir keine Sorgen, Sie wird für ihren menschenverachtenden Stuss sicherlich bei ZEIT oder Süddeutsche ein Eckchen eingeräumt bekommen.

  11. Möglicherweise übersehe ich ja etwas wesentliches und oute mich als unwissend, aber was ist eigentlich so schlimm daran, „beobachtet“ zu werden? Ich selbst beobachte PI schon seit längerer Zeit, warum sollte es der Verfassungsschutz nicht auch tun und als Ergebnis der Beobachtung veröffentlichen, daß nichts gefährliches oder verfassungsfeindliches zu finden war? Einen öffentlichen Blog zu beobachten ist schließlich auch kaum ein Eingriff in irgendwelche Privatsphären.

  12. Tolles Gedicht und lustiger Beitrag. In diesem Saft sollen Ihre Lästerzungen schmoren! 😉 Klaus Kinski hat das Gedicht wundervoll vorgetragen. Wer kann, sollte sich das unbedingt besorgen!

  13. @ #12
    „Braune Mely“ – Hahahaha! Sehr gut! 😀

    Aber zum Thema:
    Etwas besseres als eine Untersuchung durch den VS kann PI doch gar nicht passieren.

    Dann kann PI sich mit der Auszeichnung schmücken
    „VS-Geprüft“
    oder
    „staatlich geprüfte Verfassungstreue“

    Und der DuMont-Wendehalsverglag wird Gift und Galle spucken.
    Hihi^^

  14. Das perfide bei diesen lügenhaften Verleumdungen ist ja, dass der Normalo das liest, im Hinterkopf irgendwie registriert, wohl kaum die Fakten nachprüft und dann genau die von den Verleumdern beabsichtigte Wirkung einsetzt, ein Denken, PI sei so wie behauptet.

    Diese böse Strategie ist kurzfristig erfolgreich, langfristig setzt sich aber immer die Wahrheit durch.

    Wir brauchen einen langen Atem und haben die Kraft des guten Gewissens!

  15. Ja, François Villon, der nahm wirklich kein Blatt vor den Mund.

    Googelt mal nach René Bardet François Villon oder nach der Gruppe Poesie und Musik..

    René Bardet interpretiert François Villon und dazu die Musik….. ihr werdet es lieben.

  16. Haha..sehr gut !
    kewil bringt ja teilweise auch „brillante“ Sachen.
    Ich lese zwar den linksverseuchten KStA weiterhin, bezahle aber keinen Pfennig mehr dafür(e-paper über jemanden, der den KStA weiter gut findet)

  17. Derartige Artikel sind die letzten Zuckungen eines dahinscheidenden Untieres. Wenn es dazu noch den Spiegel und die Zeit erwischt, ist es mir einen Asbach Uralt wert 😀

  18. Beobachten ? Jeder kann hier mitlesen, auch der Verfassungsschutz und er tut es mit Sicherheit, warum auch nicht.

  19. also ich werde ganz gern durch den verfassungsschutz beobachtet.
    ich plane ja nichts verfassungsfeindliches…

    im gegenteil!

  20. Die Frankfurter Rundschau ist ein Spiegelbild der deutschen Medien. Eine braune Vergangenheit, eine rote Gegenwart, eine trostlose Zukunft. Die SPD Medienholding, die an der Frankfurter Rundschau beteiligt ist, wäre die Beteiligung sicher gerne los, weil das Blatt seit Jahren, ähnlich wie die Berliner Zeitung, tiefrote Zahlen schreibt.

    Der Auflagenschwund ist verdient, wer eine Journalistin im Haus hat, die kritische Leser als „flachgewichst“ bezeichnet, der soll ruhig pleite gehen.
    Zur Zeit gibt es zwischen dem Springer Verlag und Dumont übrigens Ärger, siehe hier:

    http://www.turi2.de/2012/06/04/heute2-arnd-festerling-chefredakteur-fr-13801307/

  21. #14 brazenpriss (04. Jun 2012 15:59)

    Um die “braune Mely” mache ich mir keine Sorgen,…

    Ich würde eher sagen „mad Mely“, denn sie ist weit jenseits von Gut und Böse.

  22. Wenn Mely eines Tages ihren Job verliert , dann kann sie immer noch mit Bushido auftreten . Das Gossenvokabular hat sie doch schon gut drauf .

  23. Die Wortwahl von kewil ist eines bedeutenden politschen Blog wie PI nicht würdig.

    Dafür kann er noch so sehr die richtigen Impulse geben; das ist in dieser Form niveaulos.

  24. @ Kewil:
    Gelassene Ironie wäre wirkungsvoller als wutschnaubend durch die Prärie toben. Dieser FR-Leser weiß, wie man auf die DuMont-Unterstellungen zu reagieren hat:

    „Soso, ein Historiker spricht von Volksverhetzung, hat er das vielleicht im Muslim-Markt getan? Was ist das eigentlich für ein Delikt – ,Volksverhetzung? Wer bestimmt, wann ein Satz verhetzt und bis wann er eine ordentliche Meinungsäußerung ist? Der Presserat, die Zeugen Jehovas, Greenpeace, PETA, Bundestag, -rat? Es klingt ein wenig nach ,Herabwürdigung staatlicher Organe‘ und richtig, IM Notar ist unter den protestierenden ,Spitzenpolitikern‘, dann noch C. Roth, wie überraschend, und Herr Edathy. Der kann aber nur Kampf gegen rechts, wenn er nicht gerade einen Fragesteller auf seiner Pinnwand fertigmachen muß. Ist ja mächtig gewaltig.“

  25. Pforzheim:

    „Mehr Freikarten wagen!“

    heute:

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Randalierer-Spur-der-Zerstoerung-im-Wartbergbad-_arid,348408.html

    Randalierer: Spur der Zerstörung im Wartbergbad

    Pforzheim. Das ist nicht nur ein Schlag gegen die Stadtverwaltung und alle Badegäste, das ist vor allem ein Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlichen Helfer, die mit viel Engagement und Arbeit dazu beigetragen haben, das Pforzheimer Wartbergbad wieder für Schwimmer und Sonnenanbeter zu öffnen. Von Samstag auf Sonntag haben noch unbekannte Täter im Wartbergfreibad randaliert, Einrichtungen zerstört, Wasser verschmutzt und einen geparkten Neuwagen beschädigt.

  26. Wenn DuMont gegen PI dreck schmeisst, so kann es sich sicher sein, dass PI auf DuMont verlinkt. Das heisst 10’000 mehr Klicks (=Werbeeinblendungen) plus eine starke Verbesserung im Google-Ranking.

  27. Nr 4

    Ein alter Pfadfinderfreund jüdischen Glaubens, der die KZ Theresienstadt und Auschwitz überlebt hatte, sagte einmal folgendes zu mir: „Wenn Du in einen Kreis alle politischen Parteien einzeichnest, dann stehen bei Null Grad die Rechts- und die Linksextremisten direkt nebeneinander und fließen ineinander über. Sie gehören also zusammen!“ Dies habe ich mir seit 1995 gemerkt, als ich mit meinem jüdischen Freund zum 50ten Jahrestag der Befreiung der Auschwitzhäftlinge in Auschwitz war.
    In unserer Gesellschaft hat man es geschafft, dass böse Politiker nur Rechtsextreme und deren Anhänger sind. Linksextremisten sind dagegen immer GUT! Sie werden sogar als AUTONOME bezeichnet. Absurder geht es nicht mehr! Adolf Hitler war ein SOZIALIST. Seine Parteigänger haben sich ja auch als VolksGENOSSE angesprochen. Hitler war der Führer der NationalSOZIALISTISCHEN Deutschen Arbeiterpartei. Seine Fahne war auch nicht Braun sondern ROT; so wie bei allen anderen diktatorischen SOZIALISTEN auch; z.B. Stalin, SED usw. Deren Fahne hatte nur ein anderes Emblem (Hammer und Sichel, sie war aber ROT. National ist wie International nur eine der vielen Eigensschaften des SOZIALISMUS. Kürzlich las ich, dass in den arabischen Ländern Hitlers Buch „Mein Kampf“ das meistgelesene ausländische Buch sein soll. Hitler hat also heute noch viele viele Freunde!! Wer das ist, das könnt ihr euch ja wohl denken!

  28. Hier ist ein modernes, weltoffenes und CO2-freies Essay für die Geyer in der Jauchegrube:

    http://meedia.de/print/rundschau-schreibt-weiter-millionenverluste/2012/05/18.html

    Rundschau schreibt weiter Millionenverluste

    Man nennt es Zweckoptimismus: Die Frankfurter Rundschau will ihre Verluste in diesem Jahr halbieren und nur noch vier Millionen Euro verbrennen.

    Die Gesellschafter M. DuMont Schauberg und die SPD-Medienholding ddvg halten vermutlich nur noch durch, weil dank radikaler Kostenkur vielleicht in den kommenden Jahren wieder die Gewinnzone erreicht wird. Doch, das ist kein Geheimnis, dürfte vor allem DuMont den Kauf der überregionalen Tageszeitung schon längst bereut haben.

  29. Die Geyers und Vorkötters (die Namen sind Programm) haben mit kosmopolitaner Transzendenz sowie einem hohen Maß an deutschenfeindlicher Kompetenz die Frankfurter Rundschau in die Jauche gefahren – eine Tatsache die sogar die „taz“ feststellen muß:

    http://www.taz.de/!94516/

    Uwe Vorkötter ist draußen. Die „Frankfurter Rundschau“ und die „Berliner Zeitung“ bekommen wieder eigene Chefredaktionen. Steht die FR nun vor einem baldigen Aus?

    Die chefredaktionelle Doppelspitze bei Berliner Zeitung und FR ist Geschichte, künftig sollen beide Blätter wieder separat von den bisherigen Stellvertretern Brigitte Fehrle in Berlin und Rouven Schellenberg in Frankfurt geführt werden. Gerüchtehalber könnte die FR schon dieses Jahr eingestellt werden. Vielleicht gibt es aber noch eine Verlängerung bis 2014. Denn weil an der FR auch die SPD-Presseholding DDVG beteiligt ist, käme ein Aus im Bundestagswahljahr 2013 nicht so gut.

  30. #21 geissboeckchen:

    Ich lese zwar den linksverseuchten KStA weiterhin, bezahle aber keinen Pfennig mehr dafür.

    Klar, keinen Cent blechen, aber parasitär teilhaben. Enzensberger sagte dazu letzte Woche im NDR-Radio:

    „Was mich stört, ist eine gewisse Schäbigkeit, ist diese Schnäppchenmentalität. In dieser ganzen so genannten Netzgemeinde gibt es viel Spießigkeit, Leute, die den Ausverkauf betreiben, alles muss billig sein, darf nichts kosten, sehr unangenehm. Diese Piraten-Mentalität hat etwas Schäbiges, Kleinkariertes.“

  31. ..Für sie (Claudia Roth) sei klar, dass PI mit „rassistischer Hetze, planvollen Diffamierungskampagnen und Texten, die offen zur Gewalt aufrufen….

    Was erlaubt sich dieser übel lärmende Grünschnabel eigentlich, so was Unqualifiziertes von sich zu geben?

    Auf Pi wird weder rassistisch gehetzt noch diffamiert.

    PI hat deshalb großen Zulauf, weil es über Ereignisse berichtet, die bspw. von DuMont bewusst verschwiegen wird, und somit deren Absatzzahlen in die Nähe der Jauchegrube bringt!

    Im Zeitalter der Forderungen fordere ich sie, Frau Claudia Roth, auf, Kommentare von Moslemseiten oder Facebook zu studieren! Dort finden sie Hass und Radikalisierung pur gegen alle, die nicht-islamisch sind!

    Diese Forderung stelle ich auch an Herrn Edarthy!

    Damit sie beide nicht nur in eine Richtung blicken, die auf Dauer die Haltung beeinträchtigt!

    Ansonsten kann ich FR wieder gratulieren, die wieder kostenlos Werbung für PI leistete!

  32. Gegen eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz hätte ich auch erstmal grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur frage ich mich, ist das noch der Verfassungsschutz, der tatsächlich noch auf der freiheitlich-rechtlichen-Grundordnung fußt oder ist der Verfassungsschutz schon zur Gesinnungspolizei umfunktioniert worden. Vor allem, was oder wer sitzt dort beim Verfassungsschutz?

    Ich mag ja etwas naiv sein, trotzdem sehe ich mich als Kommentator und Leser dieses Blogs weder als Rassist, Volksverhetzer oder sonstiges Element, das sich sich dem Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit auch nur annähernd ausgesetzt fühlt. … Kann mich natürlich auch täuschen, in meinem Alter fällt es mir zunehmend schwerer, mich an die Umdeutung meines erlernten Sprachgebrauchs zu gewöhnen und die “neudeutsche Sprache” zu erlernen. Wenn das Verfassungsfeindlich ist, sehe ich meinem Lebensabend in einem “Umerziehungslager” verständnislos entgegen.

    Die von mir beobachtete Entwicklung sagt mir jedenfalls, dass ich Demokratie anders gelernt habe.

  33. Kinski hätte dem Gedicht noch den letzten Schliff gegeben, so dass es nun wirklich genau auf DuMont und seine Redaktösen gepasst hätte.

  34. Sind wir doch ehrlich; PI wird ohnehin bereits vom VS gelesen und es werden fleißig Daten gesammelt.
    Na und?
    Der Kölner Stadtanzeiger ist bekannt für seine kreative Auslegung wahrer Geschehnisse und was das betrifft; Leute, es ist kostenlose Werbung, für die ich mich eher noch bedanken würde. Der Bürger und Leser ist nicht blöd und bislang ist noch jeder Angesprochene wie ein HB Männchen in die Luft gegangen, wenn ich ihn auf „islamische Verhältnisse“ in Deutschland angesprochen habe.

  35. Der Sprachgebrauch durch PI sollte sich vielleicht ein kleines bisschen von der Primitivität des Gegners abheben.

    Wenn diese Journalisten PI als „Jauchegrube“ bezeichnen würde PI sich souverän von ihnen abheben, wenn sie es ihnen nicht gleichtäte.

    Bissige Sprache, ja!
    Beleidigende oder primitive Sprache, nein!

    Das breite Volk hat ein Gespür für Seriösität, und wir wollen doch das breite Volk für unsere Anliegen der Aufklärung über „politische Korrektheit“ und über die Gefährlichkeit des Islam gewinnen, oder?

  36. Der Zoologe von Berlin

    Text und Musik: Frank Wedekind

    Hört ihr Kinder, wie es jüngst ergangen
    Einem Zoologen in Berlin!
    Plötzlich führt ein Schutzmann ihn gefangen
    Vor den Untersuchungsrichter hin.
    Dieser tritt ihm kräftig auf die Zehen,
    Nimmt ihn hochnotpeinlich ins Gebet
    Und empfiehlt ihm, schlankweg zu gestehen,
    Daß beleidigt er die Majestät. (2x)

    Dieser sprach: Herr Richter, ungeheuer
    Ist die Schuld, die man mir unterlegt;
    Denn daß eine Kuh ein Wiederkäuer,
    Hat noch nirgends Ärgernis erregt.
    Soweit ist die Wissenschaft gediehen,
    Daß es längst in Kinderbüchern steht.
    Wenn S i e das auf Majestät beziehen,
    Dann beleidigen S i e die Majestät! (2x)

    Vor der Majestät, das kann ich schwören,
    Hegt’ ich stets den schuldigsten Respekt;
    Ja, es freut mich oft sogar zu hören,
    Wenn man den Beleidiger entdeckt;
    Denn dann wird die Majestät erst sehen,
    Ob sie majestätisch nach Gebühr.
    Deshalb ist ein Mops, das bleibt bestehen,
    Zweifelsohne doch ein Säugetier. (2x)

    Ebenso hab vor den Staatgewalten
    Ich mich vorschriftsmäßig stets geduckt,
    Auf Kommando oft das Maul gehalten
    Und vor Anarchisten ausgespuckt.
    Auch wo Spitzel horchen in Vereinen,
    sprach ich immer harmlos wie ein Kind.
    Auch deshalb kann ich von den Schweinen
    Doch nicht sagen, daß es Menschen sind. (2x)

    Viel Respekt hab’ ich vor dir, o Richter,
    Unbegrenzten menschlichen Respekt!
    Läßt du doch die ärgsten Bösewichter
    In Berlin gewöhnlich unentdeckt.
    Doch wenn hochzurufen ich mich sehne
    Von dem Schwarzwald bis nach Kiautschau,
    Bleibt deshalb gestreift nicht die Hyäne?
    Nicht ein schönes Federvieh der Pfau? (2x)

    Also war das Wort des Zoologen,
    Doch dann sprach der hohe Staatsanwalt;
    Und nachdem man alles wohl erwogen,
    Ward der Mann zu einem Jahr verknallt.
    Deshalb vor Zoologie-Studieren
    Hüte sich ein Jeder, wenn er jung;
    Denn es schlummert in den meisten Tieren
    Eine Majestätsbeleidigung.

  37. Österreich ist ein bisschen anders.
    Die „Krone“, österr. stärkstes Auflagenblatt, bot jahrelang Islamkritikern breiten Raum. Aber auch das ist vorbei.
    Trotzdem lobenswert:
    Bei „österr.“ Kriminellen, mit „türk.“ Wurzeln, ist analog in Deutschland nur von „Deutschen“ mehr die Rede – die „Wurzeln“ bleiben unerwähnt.
    Aber im Blatt selber, kann man Erstaunliches lesen, so z.B. !am 1. Juni, Seite ll:
    Grosse Überschrift:
    „Aufregung um Schmuddelfilme im Hause des Islam-Präsidenten“
    Sexrechnungen seit Okt. 2005 -(„Lustgarten“ bis Jänner 2012 (College-Mädchen)
    der „Präsident“ (Dr.! Fuat Sanac) ist entrüstet:
    Privatsache, das geht niemanden was an!
    Und: Man muss untersuchen, wer das an die Medien weitergegeben hat!!!!!
    Das ist eine Verletzung des Datenschutzes!

    Ein Islaminsider: „Das ist ein Machtkampf um die Islam. Glaubensgemeinschaft in Österreich.
    Machtkampf bei der Religion des „Friedens“?

  38. #17 repetierer (04. Jun 2012 16:06)

    @ #12
    “Braune Mely” – Hahahaha! Sehr gut! 😀

    Aber zum Thema:
    Etwas besseres als eine Untersuchung durch den VS kann PI doch gar nicht passieren.

    Dann kann PI sich mit der Auszeichnung schmücken
    “VS-Geprüft”
    oder
    “staatlich geprüfte Verfassungstreue”

    Das ist eine super Idee!
    Die PI-Gruppe Bonn wurde bereits überprüft. Das Ergebnis „ok“ wurde mir am nächsten Morgen telefonisch und per Mail mitgeteilt.

    Gruß
    PI Bonn
    VS-Geprüft

    (Stempel für den Handrücken würde sich bei den Treffen gut machen, gibt dann kein Problem, wenn man ein neues Lokal sucht.)

    kewil:
    Große Enttäuschung, dachte, Sie hätten das Gedicht selbst in stundenlanger Arbeit angefertigt. Na ja, früher gab’s halt auch schon kewils …

  39. Kewil, du benutzt eine grässliche Gossensprache. Beleidigungen sind ärmlich und stehen im Widerspruch zu einer aufgeklärten Diskussion.
    Man kann nicht den linkslastigen Medien Diffamierung vorhalten, indem man sich selbst diffamierender Sprache bedient.

  40. @ #10 achwirklich (04. Jun 2012 15:52)

    7 Beleidigungen allein im ersten Satz, das ist sportlich!

    Wenn man berücksichtigt, daß 33 eher angemessen gewesen wären, dann ist das nicht ’sportlich‘, sondern allein Kewils Zurückhaltung, generöser Bescheidenheit und Noblesse geschuldet.

    Don Andres

  41. #45 Wonderland
    > sehe ich meinem Lebensabend in einem “Umerziehungslager” verständnislos entgegen.

    Wieso das denn? Auch Du bist doch ein anonymer duckmäuserischer Feigling, der sich hinter einem Pseudonym versteckt. Das sind genau die, die hinterher nicht „Widerstand“ sondern „Mitläufer“ heißen.

  42. „Geyer in Dumont-Jauchegrube hetzen wieder“ Man liest die Überschrift und man ahnt, wer hier wieder auf Mely-Kiyak-Niveau die Feder schwingt. So macht´s beim Verfassungsschutz Spaß die Stilblütensammlung zu erweitern und Sargnägel für die Islamkritik zu sammeln.

  43. „Der Sprachgebrauch durch PI sollte sich vielleicht ein kleines bisschen von der Primitivität des Gegners abheben.“

    Das ist schon wünschenswert, aber die Leute mit spitzer Feder sind hier kaum mehr vorhanden. Henryk Broder oder Ralph Giordano schreiben hier nicht und „Franknfurter“ hat sich auch distanziert.

  44. Nunja dank immer fallender Abonnentenzahlen haben die Medien der Dumont Gruppe einen immer kleiner werdenden Kreis der Verbreitung Ihrer Propaganda.

    Wer Mely Kiyak zu seinen Authoren zählt die mit Ihrer Gossensprache Leute beleidigt den darf man eh nicht für voll nehmen.

  45. Betr.: Roesler hat “Gutmenschen” gesagt. Ist verboten!
    Aus dem verlinkten Text:

    … wird der Begriff „Gutmensch“ gerne benutzt, um über Menschen mit weltoffenen Ansichten zu lästern.

    Hehe, guter Witz, dieser realitätsresistenten und bornierten Spezies „weltoffene Ansichten“ zu bescheinigen.

    Wenn der Vizekanzler und FDP-Vorsitzende Philipp Rösler verbal gegen „Gutmenschen“ vorgeht, ist das befremdlich. Schlimmer, Rösler macht sich die Rhetorik der neuen Rechten zu eigen.

    Ach, Florian, Broder spricht sogar von (linksreaktionärem) Gutmenschenpack, wessen Rhetorik macht der sich denn dann zu eigen? Mindestens die der neuen Ultra-Rechten, oder wie?
    http://www.freiheitlich.me/?p=7008
    (Im Link ist auch von PI die Rede.)

    Übrigens sollte sich dieser Broder was schämen. Ein Niveau hat der. 🙂

  46. Was haben die nur immer mit dem Verfassungsschutz? Wir haben doch schon das Siegel bekommen das hier alles OK ist.

    Ich bin mir sicher das der VS hier schon einige gute Denkanstöße gefunden hat.

    In ca. 4 Wochen kommen die neuen Pressezahlen. Vermutlich ist die FR dann wieder mal abgesackt.
    Selbst in SPD-Kreisen ist einigen inzwischen die FR als teurer Klotz am Bein der „ddvg“ (SPD-Medienholding) aufgefallen. Es wird noch nach einer eleganten Lösung gesucht die FR loszuwerden, da die SPD verhindern will das eine Zeitung unter ihrer Verantwortung geschlossen wird.

  47. #22 Das_Sanfte_Lamm (04. Jun 2012 16:20)
    …Wenn es dazu noch den Spiegel und die Zeit erwischt, ist es mir einen Asbach Uralt wert. —————————-
    Ich trinke gern einen mit, denn im Asbach Uralt ist immerhin der Geist des Weines…

  48. Wie blöd ist eigentlich DuMont?

    Mit jeder neuen Einlassung zeigen sie überdeutlich, wie gut Gedankengut und politische Handlung von SPD und NSDAP zusammengehen.

    Aus dem Interview von Götz Aly im „Schweizer Monat“

    Wächst da ideologisch zusammen, was zusammengehört?

    Von links wird das gern bestritten, aber das Soziale war ein ganz starkes Element, das den innenpolitischen Erfolg der NSDAP begründete – erst recht im Zeichen der Weltwirtschaftskrise.

    80 Prozent der deutschen Bevölkerung lebten damals am Existenzminimum. Die Leute mussten jeden Pfennig umdrehen, sie hatten Angst, aus der Mietwohnung zu fliegen. Was war dann das erste wichtige, wirklich populäre Gesetz, das die nationalsozialistische Regierung verfügte?

    Sämtliche rechtskräftigen Titel, um säumige Mieter aus ihren Wohnungen zu werfen oder deren Möbel zu pfänden, wurden gestoppt. Sie durften von den Gerichtsvollziehern nicht mehr vollstreckt werden.

    Hermann Göring sagte, die Aufgabe des Gerichtsvollziehers sei nicht der Schutz des Gläubigers, sondern der Schutz des Schuldners. Solche Dinge werden in der heute üblichen Geschichtsrezeption vollständig verdrängt.

    Hitler kaufte die Zustimmung der deutschen Bürger mitunter mit sozialstaatlichen Wohltaten?

    Vollkommen richtig.

    Die nationalsozialistische Steuerreform von 1934 schuf die Grundlagen unseres heutigen Steuersystems vom Ehegattensplitting über Kinderfreibeträge bis zu den Steuerklassen.
    Dasselbe gilt für den Mieter- und Kündigungsschutz.

    Ende 1941 hat Hitler auf einen Schlag die Rente um 15 Prozent erhöht, ohne die aktiven Arbeitnehmer mit höheren Beiträgen zu belasten.

    Während die Steuern für die Masse der Arbeitenden niemals in diesen zwölf Jahren erhöht wurden, stiegen die Steuern für ¬Reiche und für Unternehmer drastisch. All das geschah auf Grundlage von Schuldenmacherei und Raub.

    Und aus Zettels Blogspot zum Röhm-Putsch


    Bruce Walker weist nicht nur auf die Bedeutung der Opfer aus dem konservativen und katholischen Widerstand hin, sondern er räumt auch mit einer weit verbreiteten Legende auf: Daß mit dem Vorgehen gegen die SA die NSDAP zugleich ihren linken Flügel ausgeschaltet hätte und endgültig zum „Büttel des Kapitals“ geworden sei.

    Wie Walker im Einzelnen darlegt, begann die NSDAP im Gegenteil nach der Mordnacht, sich nach links zu bewegen:

    • Zwei Wochen nach der Blutnacht sagte ein hoher Beamter aus dem Wirtschaftsministerium, Graf von der Golz, vor Vertretern der Wirtschaft, jede Arbeitgeber- Organisation sei ab sofort verboten; wer sich nicht an das Verbot halte, werde strafrechtlich verfolgt werden.

    • Im Oktober 1934 wurde der Spitzensteuersatz von 40 auf 56 Prozent erhöht.

    Im Dezember 1934 wurde ein Aktiengesetz erlassen, das Aktionäre zwang, Dividende in Staatsanleihen anzulegen; diese wurden also faktisch enteignet.

    • So ging es weiter. 1936 wurden die Unternehmenssteuern von 20 auf 25 Prozent erhöht, vom Jahr 1937 an auf 30 Prozent. 1938 wurde für Unternehmensgewinne über 100.000 Reichsmark eine Sondersteuer von 35 Prozent eingeführt, von 1939 an von 40 Prozent. Im März 1939 wurde eine zusätzliche Reichensteuer eingeführt.

    Sie waren eben Sozialisten, die Nationalsozialisten

    Aus der Nummer kommen die Sozialisten, die SPD und DuMont nicht mehr heraus. Sie stehen voll im geistigen Erbe (nur Erbe?) der NSDAP.

    PI steht für Bürgerlichkeit, liberale Gedanken, Freiheit, Soziales Handeln, Ehrlichkeit, Moral, Integrität und Rechtsstaatlichkeit.

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