München: Diskussionen mit Moslems & Linken

Bei der FREIHEIT-Kundgebung am 9. Juni auf dem Münchner Rindermarkt gegen den Bau des europäischen Islamzentrums ging es wieder einmal spannend zu. Moslems zeigten sich trotz sachlich vorgetragener Islamkritik wie so oft hocherregt wegen vermeintlicher „Beleidigung“ ihrer Religion und bestritten energisch bekannte Koranverse, die von Gewalt, Kampf und Töten handeln. Extrem Linke skandierten am Ende nur noch „Rechtspopulisten“, nachdem ihnen durch die Reaktionen der Passanten wohl klar wurde, wie lächerlich sie sich mit ihren „Nazi“- und „Rassisten“-Sprüchen machen.

Einige junge Christinnen bewiesen wieder einmal, wie wenig Wissen bei ihnen über die eigene Religion, den Islam und geschichtliche Entwicklungen vorhanden ist. Es ist erschütternd zu hören, mit welcher Inbrunst diese jungen Frauen den Islam verteidigen und den eigenen Glauben kritisieren. Ob sie diesen verinnerlichten Selbsthass schon in der Schule aufgesaugt haben? Eine meinte ganz freudig, dass der Koran doch auf der Bibel beruhe. Und „nur die Menschen“ würden aus dem Islam etwas Gewalttätiges machen. „Die ganzen Kriege“ seien nur „wegen des Christentums“ geführt worden, beispielsweise „der erste und zweite Weltkrieg“. Hier treffen Unwissen und Naivität in ähnlicher drastischer Form aufeinander wie bei der blutjungen britischen Journalistin, die sich auf dem Tahir-Platz ahnungslos in eine Horde Mohammedaner begab (siehe vorherigen PI-Artikel).

Aufschlussreich auch ein junger Moslem, der die provozierende Frage bestätigte, Deutsche hätten kein Selbstbewusstsein und keinen Stolz. Der Islam sei die einzig wahre Religion und würde auch hier bald herrschen. Natürlich habe der Islam auch noch nie andere Menschen, Stämme oder Länder angegriffen, sondern sich „immer nur verteidigt“. Eine erstaunliche Sichtweise, die wohl eine beispiellos erfolgreiche Form der „Vorwärtsverteidigung“ beschreibt, die den Islam bekanntlich bis nach Frankreich hinein brachte.

Hier das Video:

(Kamera: Thomas Weiß; Fotos: Roland Heinrich)