Am 11. Juni, vor fünf Tagen, haben wir von drei jugendlichen Vergewaltigern aus Neukölln berichtet, deren Fahndungsfoto die Berliner Polizei erst nach einem Jahr veröffentlichte. Innerhalb von drei Tagen waren sie dann gefaßt, sie stellten sich selber. Vorgestern veröffentlichte dieselbe Berliner Polizei ein Foto des sogenannten „Waldjungen“. Wiederum hatte man ein Jahr herumgerätselt, teure Behördenanfragen und Gentests durchgeführt, den Jungen 12 Monate durchgefüttert. Kaum war das Foto veröffentlicht, kam heraus, daß es sich bei dem geheimnisvollen Waldläufer um einen Holländer handelt. Was soll das eigentlich?

Die Photographie ist seit 150 Jahren erfunden, heute billig und einfach wie nie, wird aber von einer renitenten Polizei jahrelang  nicht angewandt. Warum? Sind diese „Fahnder“ noch zu retten? Wer wird hier aus welchen abnormalen Gründen jahrelang geschützt? Und das kann man in ganz Deutschland erleben, Man liest Artikel, daß die gesuchten Verdächtigen ungefähr 25 Jahre alt und 185 cm groß seien. Falls man sie gesehen habe, solle man sich bei der Polizei melden. Keine Haarfarbe, keine Hautfarbe, keine Hinweise auf Dialekt oder Akzent oder sonstige Besonderheiten, keine Fotos, kein Video, nur 25 Jahre waren sie alt! Geht’s noch?

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50 KOMMENTARE

  1. Ist uns doch allen klar, warum das so ist…
    Aus dem gleichen Grund wurden Strassenräuber schon mal in den Qualitätsmedien als „Fussgänger“ charakterisiert. Nach dem Motto „Trau keinem ohne Auto!“

  2. Es ist erschreckend für mich, aber ich muß Kewil ausnahmsweise mal 100% zustimmen.

  3. Überlegt doch mal: Dort wirft man der Polizei bestimmt dauernd Knüppel zwischen die Beine. Bei den ganzen Perversen, die dort herumlaufen, alles stoned, bekifft, verkokst, alle nur am Feiern, Misswirtschaft ohne Ende, total überschuldet der ganze Puff dort, da KANN MAN DOCH ALS POLIZEI GAR NICHT VERNÜNFTIG ARBEITEN! So stellt sich das jedenfalls der kleine einfache Zeitungsbote vor!

    Trotz solcher Pannen würde ich so oft es geht Leute FÜR die Polizei auf die Straße bringen. Nur allein schon, um die Stadtspitze und die Linken zu ärgern! Aber traurig ist es schon, dass man so etwas erwägen muss.

  4. Wichtig ist, dass man solche Institutionen anschreibt und freundlich nachfragt, warum das so gehandhabt wird und nicht anders.

    Sie schreiben nicht immer zurück,
    selten jedoch auch nicht gerade.

    Ich habe mehrfach bei Medien nachgefragt, in einem Fall wurde sogar eine Formulierung in der nächsten Nachrichtensendung geändert.
    Das heißt, Institutionen oder die Menschen in ihnen, sind nicht völlig immun gegen vernünftige Gedanken und Argumente.

    Dadurch, dass man ihnen das in möglichst großer Zahl schreibt oder anruft, bekommen sie häufig erst mit, dass die Gedanken, die sie im Stillen gedacht haben, durchaus vernünftig sein können.
    Ohne Rückmeldung von außen kochen sie in ihrer politisch korrekten Suppe und denken, das geht gar nicht anders.

    Also schreibt von Zeit zu Zeit. Gelegenheiten sind:

    – Anfragen bei der Polizei wie hier in Berlin,

    – Nachfragen bei den Schulbehörden im Fall Krause oder bei der Schulleitung,

    – Nachfragen im Falle des suspendierten Polizisten, der für Pro-NRW auftrat,

    – Nachfragen bei Integrationsminister Schneider, warum das Zeigen der Mohammed-Karikaturen eine Bedrohung des Staates darstellt,

    – Protest bei Zeitungen über das Bashing von Sarrazin durch Mely Kiyak

    Häufig sind die Angesprochenen so sehr von der Rechtmäßigkeit und Anmut ihrer Meinungen überzeugt, dass sie sich schwarz ärgern und nicht antworten. Aber gerade der Fall Sarrazin
    zeigt, dass sie manchmal nicht anders können, als sich der Zivilisation zu fügen, wenn noch genügend Verteidiger vorhanden sind.

    Tut was. Für die Freiheit!

  5. Genauso schlimm finde ich die Änderungen von Namen von Tatverdächtigen und von Islamisten oder dass deren Augen auf Fotos mit einem schwarzen Balken versehen wird.

    Wurde z.B. der Namen des aus Österreich stammenden Salafisten Mohamed Mahmoud (der mittlerweile aus Ägypten seinen Hass und Drohungen gegen uns „Ungläubige“ aussudert) voll ausgeschrieben, so wird inzwischen in einigen MSM sein Name abgekürzt als Mohamed M. und er kriege beidseitige Augenklappen verpasst.

    Das erinnert an den Job des Protagonisten in George Orwells Zukunftsroman 1984. Der arbeitete im „Ministerium für Wahrheit“ und war für Geschichtsfälschungen zuständig.

    Ist das Konterfei von diesem einmal in der Presse gedruckt und an die Leser vertrieben worden, kann man es nicht mehr ändern. Im Internet hingegen kann man eine Vollabbildung und vollständiger Name nachträglich leicht ändern. Muss man nur warten, bis die ursprüngliche Meldung aus dem Google-Cache verschwunden ist und seine Webseiten nicht in der Wayback Machine bei archive.org archivieren lassen.

  6. Diese Art der Fandung kann besonders gut in der sendung Aktenzeichen XY beobachten. Da wird nach Hinweisen auf Tatverdächtigte gesucht, aber ein Foto wird nicht gezeigt. Zeugen haben Täter gesehen, und gesucht wird nicht mit einem Foto, sondern nach einem Menschen, vermutlich männlich, zwischen 18-60 Jahren. Ich stelle mir dann die Frage ob das Blödheit ist oder so gewünscht ist….

  7. Kewil wenn du für jedes Verbrechen und für jeden Unfug, der bei der Polizei aufschlägt ein Fahndungsfoto rausgeben willst und das dann in die Presse kommen soll, dann sind die Zeitungen von heute auf morgen dreimal so dick und nach drei Tagen interessiert sich keiner mehr für den Inhalt.

    Du kannst nur die Fälle in die Presse bringen, bei der du mit normaler Polzeiarbeit nicht weiter kommst.

  8. Eine zeitnahe Veröffentlichung von Fahndungsphotos könnten schließlich zu einer Unbill für die Schätzchen führen!
    Andererseits sei auch an den Fall des Mädchenmords in Emden erinnert, wo der aufgebrachte Mob forderte, einen falsch verdächtigten Unschuldigen zu steinigen (!)

  9. Nun will der gutmenschliche Stadtrat den Jungen wegen Sozialbetrug verklagen, weil er falsche Angaben zur Person gemacht hatte.
    Der gleiche Stadtrat dürfte in zigtausend Fällen mit anderem Migrationshintergrund „großzügig“ auf diese Klage bei gleichem Tatbestand verzichtet haben und sich trotz schwerster Verbrechen für einen Verbleib der Täter auf Kosten der Steuerzahler in Berlin eingesetzt haben.
    Der „Antirassismus“ entpuppt sich immer wieder als übelster Rassismus gegen die eigene Rasse. Dieser Holländer ist den Sch….deutschen einfach zu ähnlich.

  10. Ist doch eigentliich vollkommen klar. Eine
    Polizeibehörde, die immer wieder Fahndungs-
    fotos veröffentlicht, auf denen die Hätschel-
    kinder der links-grünen Weltverbesserer ab-
    gebildet sind, kommt mit tödlicher Sicherheit
    in den Verdacht, rassistisch zu sein. Man
    erinnert sich ja auch an einen Oberstaats-
    anwalt in Berlin, an dem ein Exempel statuiert
    wurde, weil er zu wahrheitsliebend und vor
    allen Dingen zu mitteilsam war. Dürften Polizei- und Justizbedienstete über ihre Erkenntnisse reden, wäre Multikulti sofort am Ende.

  11. In Wuppertal gab es ja mal die berühmte Fahndung nach einem „Mann in einem weißen Pullover“ (der Gesuchte stammte aus Afrika und war rabenschwarz).

  12. Es ist längst an der Zeit, analog zu 1984,
    und parallel zu Nürnberg 2.0,
    die Sprachveränderung zu dokumentieren.
    (Dazu auch >nachhaltigkeitsrat.de
    „Dialoge Zukunft Vision 2050“ )*
    Es werden Wörter aussortiert und umgedeutet,
    und das schon seit einer Weile.

    Vielleicht könnte pi da mal so eine Art sammelblog eröffnen ?
    Hier ein paar Beispiele aus oben erwähnten Bericht,

    Zigarette
    frühere Bedeutung
    Nikotinhaltiger, giftiger Brennstängel, der zur Suchtbefriedigung angesteckt und geraucht wurde. Oft auf Festen und in Gesell­schaft.
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2030 wurde das Rauchen in Deutschland komplett verboten.
    2035 hatte die Zigarettenindustrie keine Chance mehr.
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Komplettes Rauchverbot.
    Normalbürger
    frühere Bedeutung
    Wort, das Politiker benutzen.
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2013
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Unklarheiten darüber, was normal/unnormal ist/war/sein wird. Abgeschafft!

    Integration
    frühere Bedeutung
    Einbindung / Einbeziehung zugereister sozialer Gruppen.
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2035  
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Ersetzt durch Partizipation.

    (Anmerkung – Bedeutung des Wortes Partizipation: Als politische Partizipation werden alle Verhaltensweisen von Bürgern verstanden, die nach Einflussnahme auf politische Entscheidungen auf allen Ebenen des politischen Systems streben. Konventionelle Partizipationsformen sind die Wahlbeteiligung, die Partizipation in Parteien oder Interessenverbänden und die Übernahme von politischen Ämtern in Parlamenten und Regierungen.) http://de.wikipedia.org/wiki/Partizipation

    Bargeld
    frühere Bedeutung
    Vorherrschendes Zahlungsmittel im alltäglichen Gebrauch (mate­rieller Art).
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2040
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Die zentrale Speicherung von Informationen (Konten, Identität, Ge­sundheit, Versicherungsinformationen auf dem Personalausweis) und die Vernetzung aller Lebensbereiche machten Barzahlungen überflüssig

    Migrationshintergrund
    nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr
    2040
    Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung
    Nicht mehr benötigt, da Menschen so „gemischt“ sind, dass jeder einen Migrationshintergrund hat.

    Wer hat’s erfunden ?
    Stasi ? Popagandaministerium der Einheitspartei
    oder ministry of truth ?

  13. Das größte Problem, das der Anti-Rassismus hat,
    ist die unübersehbare Tatsache, dass es unter-
    schiedliche Rassen gibt. Ich bin zwar der
    Meinung, dass niemandem wegen seiner Abstammung
    die Menschenrechte vorenthalten werden sollten,
    aber wenn jemand einer Straftat verdächtig ist,
    sollte man auch den Hinweis auf seine eventuelle
    Herkunft geben dürfen. Wer wie die MSM z.B.
    diese Tatsachen zu verschleiern versucht,
    gibt bestimmten Bevölkerungskreisen einfach nur
    das Signal: Weiter so!

  14. #12 Spartakus
    “Mann in einem weißen Pullover”
    „Herrlich böse..
    Danke.

    p.s. vielleicht ginge auch, „der weiß gewandete/gekleidete Herr…“

    War is Peace
    Freedom is Slavery
    Ignorance is Strength
    (G.Orwell)

    2+3 ist 9 wir machen uns die welt wie sie uns gefällt…

  15. Leider
    steht doch auch unsere Polizei seit Langem im Banne der „Political correctness“ und traut sich nicht, das richtige zu tun.
    Lieber tut sie etwas Notwendiges nicht, als daß sich die Verantwortlichen den Verdächtigungen der Gutmenschelei und der linken Gesinnungspolizei auszusetzen!

  16. Ein bischen OT:

    Da hier mal wieder Orwells „1984“ herhalten mußte möchte ich mal zu bedenken geben dass Orwell im spanischen Bürgerkrieg Mitglied der Internationalen Brigaden war und das 1984 und die Farm der Tiere seine Erfahrungen mit den Linken dort wieder spiegeln. 1984 ist seine Zukunftsvision von einer sozialistiscehn Gesellschaft, bedebken wir die Zustände in sozialistischen Staaten und das Verhalten links gewirkter möchtegern Intelektueller in diesem Land muß man zu geben er hatte den Kern der Sache erkant und ist ziemlich dicht an der Realität.

  17. Die Kiminalität als solche ist unseren Polit-Clowns völlig egal.
    Aber jeder kriminelle Südländer ist ein Problem, weil er das Weltbild des deutschen Durchschnittsgutmenschen durcheinanderbringen könnte.
    Also werden diese verschwiegen, wegdefiniert und aus allen Statistiken entfernt.
    Die Medien haben Redeverbot.


    Sorry, tut nichts zur Sache, aber ist interessant:

    Griechen können FÜR IMMER im Euro bleiben und dürfen nach Belieben eigene Euros drucken!!!!

    Zu lesen, hier:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article106609236/Im-Notfall-koennte-Griechenland-selber-Euros-drucken.html

  18. Und der ganze Artikel ohne einen einzigen Hinweis auf die Voraussetzungen der öffentlichen Fahndung gem. §§ 131 ff. Strafprozesordnung, ohne einen Hinweis auf die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Thematik (lässt sich alles googlen), geschweige denn, sich damit auseinanderzusetzen.

  19. Danke Kewil für den Gedankenanstoss.
    Ich habe lange das Gefühl, dass die gesuchten Verbrecher nicht öffentlich erkannt werden sollen. Denn so könnte die Bevölkerung jeden Tag sehen, wer hier die meisten Straftaten verübt. Das wäre nicht politisch korrekt, denn diese Erkenntnis würde der Gesinnungserziehung der Bevölkerung zuwider laufen.
    Also lässt die Polizei und die Justiz die Verbrecher lieber weiter frei herumlaufen. Noch ein Paar Straftaten und Opfer mehr: das muss es wert sein, sich als multikultureller, heimatloser Gutmensch zu fühlen….

  20. ot: Im Notfall könnte Griechenland selber Euros drucken

    http://www.welt.de/wirtschaft/article106609236/Im-Notfall-koennte-Griechenland-selber-Euros-drucken.html

    „Um die griechische Zentralbank daran zu hindern, eigenmächtig Euro zu drucken, bedürfte es einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Notenbanken“, sagte Gerken. Es müssten somit zwölf der 17 Euro-Staaten beschließen, dass den Griechen dieses Instrument aus der Hand genommen wird.

    aha, und wenn sie trotzdem munter weiterdrucken? Müssen dann deutsche Panzerverbände einrücken und alles wegbomben…?

    „Der Euro ist ein Friedensprojekt“

  21. und wenn dann mal Fotos einer Überwachungskamera veröffentlicht werden,dann kann man allenfalls mit viel Phantasie noch die Farbes des Pullovers erkennen
    ich bitte euch,bei der heutigen Technik

    da macht mein Handy ja aus den oberen Rängen eines Stadions schärfere Fotos von dem Geschehen auf dem Fussballplatz

  22. #8 Wolfgang (16. Jun 2012 09:04)

    Nun, unsere Zeitungen könnten schon noch deutlich mehr Fahndungsphotos vertragen.

    Was denken Sie, wie sieht die Aufklärungsfunktion (y-Achse unaufgeklärte Fälle, x-Achse Zeit) aus?

    Nach 12 Monaten sind wir jedenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau, welches wir leicht auf das 6 Fache anheben könnten, ohne die Presse zu überlasten.

    Was meinen Sie, nach wie vielen Monaten die Zahl der unaufgeklärten Fälle das 6 Fache der unaufgeklärten Fälle nach 12 Monaten beträgt?

  23. @ #8: wer sagt denn, dass alle Fotos in dem MSM gedruckt werden? Und selbst wenn, mir sind dicke nuetzliche Zeitungen lieber als duenne die man nicht mal als Klopapier nutzen kann.

  24. Und wenn man einen tatsächlich gefasst hat,
    dann sind es immer JÄHRIGE.
    Kein Vorname und nie eine Herkunft.

    Weil nicht ist, was nicht sein darf?

    Worin soll das Bemerkenswerte des Alters wohl
    bestehen?

  25. Sollte man die Sache ernst nehmen und alle 25 jährigen die man kennt, bei der Polizei als Verdächtige angeben, weil sie den Fahndungshinweisen entsptechen? Oder alle, welche mal einen weißen Pullover anhatten oder die, welche 1,85 m groß sind ?
    Die Polizei hätte dann viel zu tun.

  26. Ach kewill…wenn immer alles so einfach wäre, dass du es verstehst, hätten wir es mit einer äußerst simplen Welt zu tun. Die Fahnder werden sich in der Materie schon ein bisschen auskennen.

  27. Wie würde die FDP reagieren, wenn nach einem Mann mit gelben Pullover gefahndet würde ?
    Solche Aufrufe nach nur einzelnen Merkmalen kommt auch einer Diskriminierung nahe !!

  28. Bei schweren Straftaten wie dießser muß das Fahndunsfoto, sofern vorhanden, um gehend veröffentlicht werden.
    Dabei geht es nicht nur darum, daß die Tat aufgeklärt wird, sondern vor allem darum eine Wiederholungsgefahr zu vermeiden und damit potentielle Opfer zu schützen.
    Wer wie diese drei ungehemmt vergewaltigt, wird es wieder tun, wenn er den Eindruck vermittelt bekommt, ohnehin nicht erwischt zu werden.
    Es ist präventiver Opferschutz.

  29. #20 Nelson (16. Jun 2012 10:04)

    Und der ganze Artikel ohne einen einzigen Hinweis auf die Voraussetzungen der öffentlichen Fahndung gem. §§ 131 ff. Strafprozesordnung, ohne einen Hinweis auf die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Thematik (lässt sich alles googlen), geschweige denn, sich damit auseinanderzusetzen.

    Ich bin zugegebenermaßen kein Jurist; allerdings sprang mir beim Lesen des von Dir genannten §131 StPO ins Auge:

    „(4) Der Beschuldigte ist möglichst genau zu bezeichnen und soweit erforderlich zu beschreiben; eine Abbildung darf beigefügt werden. Die Tat, derer er verdächtig ist, Ort und Zeit ihrer Begehung sowie Umstände, die für die Ergreifung von Bedeutung sein können, können angegeben werden.“

    Zitat Ende.

    „Möglichst genau“ und „Umstände, die für die Ergreifung von Bedeutung sein können“ bedeutet ja m.E. wohl mindestens, sofort erkennbare Merkmale wie Hautfarbe oder Herkunftstyp als Erstes anzugeben, oder?

  30. Nun, unsere Zeitungen könnten schon noch deutlich mehr Fahndungsphotos vertragen.

    Wirklich? Ganz gleich ob es xy ist oder so eine Bild-in-der-Presse-Aktion beim Waldläufer, diese Dinge leben davon, dass viele Leute von diesen Umständen erfahren. Und das muss sehr dosiert geschehen. Wenn es jede Woche eine xy-Sendung geben würde, dann würde sich keiner mehr dafür interessieren.

  31. #14 Buntlaender (16. Jun 2012 09:30)
    Das größte Problem, das der Anti-Rassismus hat,
    ist die unübersehbare Tatsache, dass es unter-
    schiedliche Rassen gibt. Ich bin zwar der…

    Der Anti-Rassismus ist die zweite Seite der Medaille „Rassismus“. Damit schießen sich die (gottseidank) dämlich Linken immer selber in’s Knie. Wer jemanden als Rassisten verunglimpft, in dessen oder deren Kopf hat er ja bereits angefangen, denn wenn man selber n i c h t der Meinung wäre, etwas geschehe aus gruppenspezifischen Gründen, machte auch die Verunglimpfung „Rassist“ KEINEN SINN! Ich muss ja selber glauben, dass gewisse Dinge m ö g l i c h sind, um überhaupt mit Überzeugung „Rassist“ sagen zu können!

  32. #34 Wolfgang:
    „Wenn es jede Woche eine xy-Sendung geben würde, dann würde sich keiner mehr dafür interessieren.“

    Glaube ich nicht.

    Der MDR macht jeden Sonntag „Kripo live“.
    Viele Zuschauer sehen das. Und es gibt entsprechende Hinweise.

  33. Weil irgendwelche 68er sich gegen Fotos in Medien wehren. Gegen Kameras an öffentlich wichtigen Punkten sind sie ja auch nicht ohne Grund. Warum wohl? Weil genau diese Leute das Wählerklientel der Grünen sind.

  34. Ne Frechheit ist, dass das jetzt als Fahndungserfolg gewertet bzw. bezeichnet wird. Da hat man 1 Jahr lang nichts erreicht, Zeit und Geld verschwendet. Dann die Fotos veröffentlicht und schon hat man die Täter. Wo bitte ist da der Erfolg?

  35. Ist die Nennung des Geschlechts von Tatverdächtigen nicht eigentlich sexistisch und rassistisch?

    Ich meine, dadurch könnte ja der Eindruck entstehen, dass ein Geschlecht pauschal mehr zu Straftaten neige als das Andere!

    Und ist die Nennung des Alters nicht auch ganz schön diskriminierend? Weswegen sie bdp. bei Bewerbungen in den USA schon vor Jahren untersagt wurde…

    Also diese aktuellen mutm. Täterbeschreibungen müssen dringend überarbeitet werden!!!

  36. Man kann sich darüber erregen. Man kann aber auch Anzeigen gegen die jeweilige Leitung erstatten. Als Nichtjurist würde ich das Delikt als „Verhinderung einer Strafverfolgung“ bezeichnen. Juristen haben wahrscheinlich eine passendere Standardbezeichnung dafür.

    Zwei gewonnene Präzidenfälle mit entsprechenden disziplinarischen Konsequenzen, würden den aktiven Verhinderern bereits schnell zeigen, dass es so nicht geht.

    Ich weiss definitiv, dass wir Juristen unter den PI-Lesern haben. Wollt ihr nicht einmal eure Kompetenz ausserhalb der Kanzleien für eine gute Sache einsetzen?

  37. @ #40 Silvester42

    Bei den Juristen ist es wie bei Ärzten u. a. Cliquen. Da hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus.

  38. Die Hamburger Polizei sucht Täter mittels Wünschelruten und Totengespräche eingeflogener Scharlatane , da sollten wir uns über nichts mehr wundern . Das ist Berlin !!! Deutschland schafft sich ab!!!!

  39. Habe mal gelesen,dass dauernde Veröffentlichung von Fahndungsfotos langfristig für die Leute „gewöhnlich“ wird, man also solchen keine besondere Aufmerksamkeit irgendwann mehr schenkt.
    Bin trotzdem dafür, wesentlich häufiger mit Bildern zu fahnden.

  40. Die haben halt alle Angst,dass sonst das „Institut für Medienverantwortung“ des Fräuleins Schiffer über sie herfällt!

  41. #29 Davi55 (16. Jun 2012 11:32)

    „Sollte man die Sache ernst nehmen und alle 25 jährigen die man kennt, bei der Polizei als Verdächtige angeben, weil sie den Fahndungshinweisen entsptechen?…“
    ……………………………………………………………………………………………..

    Natürlich nicht !
    Vorausgesetzt sie tragen zufällig eine Deutschlandfahne bei sich, oder haben einen NSU- Aufkleber auf der Stirn. :mrgreen:

  42. Zeugen gesucht: »Respekt!« Schild demoliert!

    Die IG Metall Nürnberg vermutet einen rechtsextremen Hintergrund und hat bereits Strafanzeige bei der Polizei gestellt.
    »Das mutwillige Abreissen und Zerstören des »Respekt!« Schildes ist sicher kein dummer Jungenstreich. Am Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus unter erheblicher Kraftanstrengung das Schild aus seiner Verankerung zu reisen, ist eine bewusste Tat, die einen rechtsextremen Hintergrund haben muss«, sagte Andreas Weidemann, der 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nürnberg.

    http://www.respekt.tv/schilderaktionen/ig-metall/zeugen-gesucht-»respekt-«-schild-demoliert/

    An der Säule brachten die Unbekannten die Buchstaben »DEU« an, möglicherweise wurden sie bei ihrem weiteren Vorhaben gestört und mussten flüchten.

  43. Die Unterschlagung der Fahndungsfotos bei ausl. Kriminellen (vorwiegend muslimisch)ist eine arge Diskriminierung deutschstämmiger Straftäter! Zugleich ist es Vereitelung der Auklärungsarbeit und eine verschärfte Zumutung und Verhöhnung der Opfer und Geschädigten! In Berlin werden insbesondere muslimische Täter verhätschelt und deren Verfolgung beschwert und bisweilen unmöglich gemacht! Hier sind vor dem Gesetz schon lange nicht mehr alle Menschen gleich! Das ist echte Diskriminierung!

  44. #41 Stoerenfried (16. Jun 2012 13:43)

    @ #40 Silvester42

    Bei den Juristen ist es wie bei Ärzten u. a. Cliquen. Da hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus

    Müssen sie ja auch nicht. Mandant gegen Mandant, Anwalt gegen Anwalt, ist deren tägliches Brot im Prozess. Und anschließend gehen sie ein gemeinsames Bier trinken. Das ist in Ordnung, so lange sie die jeweiligen Mandanteninteressen vertreten.
    Ich habe aber Verständnis für die Leute im öffentlichen Dienst. Wie schnell man da hinausfliegt, wenn man eine andere als die gleichgeschaltete Meinung kund tut, hat der Fall dieses NRW-Lehrers gezeigt.
    Aber es gibt genug freie Anwälte, welche auch nicht in gleichgeschalteten Kanzleien tätig sind.
    Tut doch was, für was hat der Steuerzahler Euer Studium denn bezahlt. Dafür dass ihr das Recht verteidigt!

  45. Die Polizei respektiert eben noch das Recht am eigenen Bild – so sieht Gesetzestreue eben aus.

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