Professor Ekkehard Wenger gehört schon seit 30 Jahren zu den Börsenexperten, die kein Blatt vor den Mund nehmen. In einem FAZ-Interview verdammt er die Finanztransaktionssteuer in Bausch und Boden. Sie sei nur Ausdruck der geistigen Verwirrung, die die westeuropäischen Gefälligkeitsdemokratien erfasst habe. Am Schluß des Interviews sagt er: Sparer, verkrümelt euch, oder verprasst eure Habe, solange es noch geht. Gute Nacht Deutschland, gute Nacht, Europa. Wenger hat 100% recht!

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32 KOMMENTARE

  1. Verprassen ist doch auch sinnlos.

    Investieren. In die Familie, in Beziehungen, Gutes tun mit dem Geld.

    Sorry, aber schon Jesus hat gesagt, dass wer versucht auf der Erde Schätze zu sammeln, dass da Motten und Rost sie fressen (heute sagen wir Inflation) und dass die Diebe kommen und das Geld ausgraben und stehlen (Steuern, Steuern, Steuern).

    Besser wäre es, einen Schatz im Himmel zu sammeln.

    Ergo: Gutes tun mit dem Geld. Am besten wäre doch gewesen eine Familie gründen und in die Familie investieren.

    Manche lächeln wegen dieser Einstellung, aber jeder einzelne Tag und die Schlagzeilen, die ich lese, geben diesen Worten Recht.

  2. Die EURO Krise wird einiges verändern.
    Die Importkosten werden steigen aufgrund des schwachen Euros, da Fremdwährungen wie USD und GBP stärker werden.

    Merkel hat versagt, aber nicht nur Sie, die ganze politische Elite wird uns ins verderben treiben.

    Die Geschichte wiederholt sich, damals waren es die Nazis die Deutschland auf dem europäischen Kontinent in den ruin getrieben haben, heute sind es diejenigen die meinen das Sie was besseres als damals seien.

    Pustekuchen.

  3. Wie uns die Medien belügen!Immigration ist erfolgreich – Beispiel: Nia Tsholofelo Künzer (* 18. Januar 1980 in Mochudi, Botswana) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin.
    Sie wurde in ärmlichsten Verhältnissen als Buschkind geboren.

    http://www.geo.de/reisen/community/bildergalerie/reisebericht/52839/52907

    Nia Künzer wurde 2011 mit dem Walter-Scheel-Preis für Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Organisation „NETZ Bangladesch“ setzt Nia Künzer sich für die Schulbildung von Mädchen in Bangladesch ein und gegen die Verheiratung von Minderjährigen.

  4. #2 Seriously (16. Jun 2012 16:40)

    Gibts dafür schon nen Termin? Dann würd ich noch schnell Schulden machen…
    ———————————————————-

    Gute Idee, aber so viel wie möglich…..

    Und dann nichts wie unter den Rettungsschirm ! 😆

  5. Wenn ich Zitronen verkaufe, dann muss ich Steuern zahlen. Wenn ich Autos verkaufe muss ich Steuern zahlen. Wenn ich Zeitungen verkaufe, muss ich Steuern zahlen.
    Nur wenn ich mit Lebensmitteln spekuliere (und damit die Preise hochtreibe) oder Leerverkäufe und ähnliche Dinge treibe und damit einen Crash riskiere (der dann vom Staat, also von den kleinen Leuten bezahlt wird), DANN muss ich natürlich keine Steuern bezahlen. Warum auch? Wozu sollte ich einen Staat unterstützen, der mich beschützt, auf dessen Strassen ich meinen Ferrari fahre und auf dessen Kosten ich lebe, wenn alles schief geht….

  6. Einen prosperierenden Kontinent in Friedenszeiten durch Klimawahn, Islamisierung und Euro an die Wand zu fahren, ist eine wahrhaft historische Leistung!

  7. Wir müssen für jeden Mist Umsatzsteuer zahlen, warum soll das nicht auch für Fiananzpapiere, Finanztransaktionen gelten?

  8. Offensichtlich werden die erfolgreichsten und innovativsten Unternehmen in Deutschland von „Idioten“ geführt. Denn die halten sich vornehm zurück, wenn es um die Kapitalisierung ihrer Unternehmen an der Börse geht. Warum wohl?
    Vielleicht hätte der Autor lieber einen Rudolf-August Oetker fragen sollen, warum er seine Unternehmensgruppe nicht längst an der Börse platziert hat. Oder warum Herr Middelhoff bei Bertelsmann mit seinem Börsengang gescheitert ist. Derlei Beispiele gibt es unzählige. Stattdessen bricht der Autor lieber eine Lanze für Hasardeure wie einen Herrn Schlecker. Der TRIGEMA-Chef Wolfgang Grupp könnte dem Autor sicher etwas zu verantwortlichem Handeln und persönlicher Haftung eines Unternehmers erzählen. Aber das passt natürlich nicht ins Bild; ebenso wenig die Tatsache, dass ein Grupp, ein Darboeven und andere einen durchaus barrocken Lebensstil pflegen, ohne gleich eine Neiddebatte auszulösen. Denn die Leute haben schon ein feines Gespür dafür, wer sich seinen Reichtum redlich verdient hat…und wer nicht!

  9. Was ist daran schlimm, wenn die Sparer besteuert werden? Gerade die können ruhig etwas mehr abgeben. Leistungsloses Vermehren von Geld gehört eigentlich viel mehr besteuert, als das Gehalt von Menschen die wirklich arbeiten.

  10. Ich habe mir das Interview durchgelesen: Dieser Herr Professor ist ganz klar Teil der Bankenlobby!

  11. #10 Eurabier (16. Jun 2012 17:39)

    Leute, denen es gutgeht, wählen auch keine sozialistische Unfreiheit.

    Wenn Sozen also gewählt werden wollen, müssen Sozen was tun?

  12. EUdSSR Staaten: 8-10 Billionen Euro Schulden !!!

    „Hier die Fakten: Auf 8 bis 10 Billionen Euro (vier deutsche Bruttoinlands-produkte) werden die Schulden geschätzt, die Regierungen und Geschäftemacher in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Irland in den letzten 13 Jahren mit Hilfe der Euro-Währung angehäuft haben. Niemand sagt uns wofür? “

    Grußwort von Prof. Hankel an die Demonstranten die am 19.06.12 in Karlsruhe Demonstrieren
    http://de.ibtimes.com/articles/25799/20120615/gru-wort-von-prof-hankel-an-die-demonstranten-die-am-19-06-12-in-karlsruhe-demonstrieren.htm

    Gute Nacht Deutschland, gute Nacht, Europa. :-
    (

  13. #13 Der_Demokrat

    Was ist daran schlimm, wenn die Sparer besteuert werden? Gerade die können ruhig etwas mehr abgeben. Leistungsloses Vermehren von Geld gehört eigentlich viel mehr besteuert, als das Gehalt von Menschen die wirklich arbeiten.“

    Ach ja, wirklich. Schon einmal daran gedacht dass uns die Politiker die Altersrente zerstört haben und uns in die Privatrente getrieben haben. Dieselben Politiker kommen jetzt und besteuern uns auch noch diese eh schon riskante Privatrente. Vom Freibetrag auf Zinsen ist auch nichts mehr übrig, nach Inflation wird von Riester und Co. nichts übrig bleiben. Und die wirklich reichen Spekulanten werdet ihr eh nicht besteuern, die verschwinden einfach in Steueroasen.

    Dieselben rot-grünen Politiker die uns heute am liebsten ausplündern würden um die Schäden zu bezahlen die die Finanzindustrie angerichtet hat, haben übrigens die Finanzindustrie so um 2003 erst von der Kette gelassen (Stichwort Verbriefungen)!

  14. Ich bin ganz klar mit meinen Vorrednern Nr. 9, 11, 12, 14 und 16.

    Dieser Herr Professor Wenger scheint mir ein schlimmer Lobbyist zu sein. Seit dem die Aktien-Manie in Deutschland begann (T-Aktie, war da mal was?) hat doch die überwiegende Mehrheit der dazu gedrängten bzw. interessierten Anleger bestensfalls die angelegte Summe gehalten bzw. mit viel mehr Risiko als Tagesgeld höchstens das Tagesgeldniveau erreicht. Die alten Lehren eines Herrn Soros (Aktien kaufen, liegen lassen und dann in der Zukunft jubeln) sind doch nach den Börsencrashs der vergangenen Jahrzehnte widerlegt. Geld verdienen mit Aktien tun doch praktisch nur die institutionellen Anleger, für die Kleinaktionäre nur Kanonenfutter sind. Stattdessen gehört diesen Finanzstrategen zumindest eine kleine Bremse angelegt, damit sie zumindest nicht mehr völlig enthemmt Milliarden zum eigenen Vorteil in sekundenbruchteilen immer dahin lenken, wo es ihnen äußert kurzfristig betrachtet wieder ein paar Millionen mehr einbringt. Der sinnvollere Gegenentwurf ist tatsächlich der des soliden Mittelständlers, der jeden Monat seine Bücher in Ordnung halten muss. Da gibt es zwar auch genügend Gegenbeispiele wie zuletzt Schlecker aber dieser Ansatz ist vom Grundgedanken her seriöser.

  15. Das ist schon wirklich eine bodenlose Unverschämtheit. Eine Steuer von 0,1 % ( oder waren es 0,01 %) auf Finanzgeschäfte zu verlangen. Da wird manches Bankhaus bankrott gehen. Ha ha.

  16. #8 Euro-Vison (16. Jun 2012 17:25)

    “Wenger hat 100% recht!” Warum?

    Weil die Europhilen erkennbar Unrecht haben, darum.

    Oder welches Versprechen der EUdSSR-Befürworter ist bisher eingetreten?

  17. #12 Meckerziege

    Denn die Leute haben schon ein feines Gespür dafür, wer sich seinen Reichtum redlich verdient hat…und wer nicht!

    Nein, Meckerziege, haben sie ganz und gar nicht. In Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen ist unter den Bürgern leider ein ausgeprägtes Neidgefühl vorhanden, das auch gern – und vor allem – ständig von den Sozialisten aller Couleur befeuert wird. Wie sagte schon Adenauer: „Ein Hund geht eher an der Wurst vorbei, als der Sozi am Geld anderer Leute!“
    Im Übrigen sind die ganzen europäischen Finanzprobleme in erster Linie nicht durch die ‚Märkte‘ verursacht, sondern durch die völlig unfähigen, teilweise kriminellen Polit-Tölpel, die ‚auf Teufel komm raus‘ ‚ihre‘ Länder verschuldeten und wie man nun sieht, letztendlich ruinierten. Das Gleiche wird auch uns passieren, wenn wir demnächst in eine Rezession geraten und/oder unsere Bürgschaften (derzeit 211 Mrd) fällig werden.

  18. # 21 anaroch
    Du scheinst nicht kapiert zu haben, daß diese Steuer der kleine Mann zahlt, der Riestersparer zum Beispiel. Es geht zu Lasten der Altersversorgung.
    Du bist auf die Parolen hereingefallen, die dem Bürger vorgaukeln sollen, es würde ihn nichts kosten.
    Finanztransaktion ist jede Überweisung und jede Kontobewegung. Jetzt kapiert ?

  19. @ #25 fraktur (16. Jun 2012 21:12)
    Was mich angeht schon lange kapiert aber ändert für mich nichts. Vor Jahren begann ich mit der Altersvorsorge und entschied mich unter allen mir zur Verfügung stehenden „Seuchen“ schweren Herzens für eine Riesterrente bei der DWS. Aktiengestützt und „aktiv gemanaged“. Nun bekomme ich ungefähr einmal monatlich ein Schreiben, in dem mich DWS darüber informiert, dass man mal wieder etwas des von mir eingezahlten Geldes „aktiv gemanaged“ hat und welche Summen von wo nach wo gingen zu meinem Wohl. Jetzt habe ich eben mal wieder nachgeschaut und kann stolz den Erfolg der Bemühungen von DWS verkünden: Jährlich ein Plus von 1,32 Prozent! Wenn die Transaktionssteuer meinen „aktiven Manager“ von ein paar Buchungen abhalten sollte, aus denen er sein Salär ableitet, wer weiß, vielleicht bekommen die dann ein Plus von 1,4 Prozent hin…
    Und da heißt es, Sparbücher wären schlecht. Besser, ich hätte alles in Tagesgeld angelegt mit dem doppelten Ergebnis und am allerbesten: aktiv gemanaged durch mich selbst für umme! 🙂

    *Ironie an* Am besten man legt sein Geld in Bier an, bringt 4,9 Prozent und durchaus gute Laune. *Iornie aus*

  20. In Zeiten des Internets sind Finanztransaktionssteuer oder Abgeltungsteuer sinnlos, da man sie leicht umgehen kann. Da muss man nicht einmal das Zimmer verlassen.

    Das ist reine Symbolpolitik, um linke Klientel zu beruhigen.

    Wenn man Spekulation bändigen will (was wirklich notwendig ist), soll man gefährliche Spekulationsgeschäfte (z.B. Aktienleerverkäufe) für immer und nicht nur zeitweise verbieten.

  21. Nachdem jeder mittlerweile merkt was auf uns zukommt wäre es besser zu beraten welche Anlagen zur Rettung überhaupt noch in Frage kommen nachdem :Aktien ,Immobilien und Gold ausscheiden …

  22. #21 Anarcho (16. Jun 2012 19:19)

    Das ist schon wirklich eine bodenlose Unverschämtheit. Eine Steuer von 0,1 % ( oder waren es 0,01 %) auf Finanzgeschäfte zu verlangen. Da wird manches Bankhaus bankrott gehen. Ha ha.

    ———

    Geh mal Lebensmittel einkaufen bzw. essen: Da sind es 7 bzw. 19 % Umsatzsteuer, die anfallen!

  23. Wir leben in einer Zeit, wo der Schwanz mit dem Hund wedelt. Wie war das nochmal mit den Volumina, die a) von der Realwirtschaft und b) von der Finanz“industrie“ umgesetzt werden? ~ 1 : 20 ?? Gehts denn noch?

    @ #12 Meckerziege (16. Jun 2012 17:57)

    Vielleicht hätte der Autor lieber einen Rudolf-August Oetker fragen sollen, warum er seine Unternehmensgruppe nicht längst an der Börse platziert hat.

    Geht leider nicht mehr, RAO ist derzeit tot. Ich weiß aber, daß er der Meinung war, er würde den Wahnsinn überleben. Tja…

  24. Zutreffend von Wenger beschrieben,

    eine schlimme Situation für Deutsche: Die Ersparnisse sind bedroht, die Kapitalbidung von Banken wird erschwert und die Partei verschuldet unser Land immer mehr.

    Die Kommunisten sind am Ziel:
    Die Menschen sind von der Partei abhängig.
    -Private Altersvorsorge:
    Zu Tode besteuert, kaum jemand hat noch Geld übrig.
    -Risikokapital: Die Partei lenkt die Investitionen in Wind und Sonne, Mond und Sterne.
    -Kernkraftwerke: Verboten.
    -Wohnungsbau: Durch „Umweltauflagen“ am Boden liegend.
    Automobilbau: Ab sofort nur noch bis 120 g CO2/km.
    Freie Meinungsäußerung: Nur noch bis zur „Migrantengrenze“.
    Steuern: Inflation, Luft-Gewinne, Heizungen, Müll, usw alles wird besteuert.

    Zur Erinnerung, so hat die DDR auch angefangen die Unternehmen zu enteignen.

  25. #17 TanjaK (16. Jun 2012 18:43)

    Aphorismus “Euro und Banken”:

    Der Durchlauferhitzer trägt keine Schuld am Wasserverbrauch.

    So ist es.

    Aber es war halt leider schon immer bequemer, einen Sündenbock zu kreieren, als selbst Verantwortung zu übernehmen.

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