Salafisten-Watch Ginnheim

Aus dem Raum Frankfurt erreichte uns eine Zuschrift über eine Moschee im Ortsteil Ginnheim. PI-aktiv-Leserin C.C. stellt die Frage:

Unterstützen Grüne Vorstandsmitglieder Omid Nouripour und Martina Feldmayr Salafisten?

Am Samstag, den 23. Juni ab 14.00 Uhr fand vor der Falah-Moschee in der Raimundstr. 6 in Ginnheim unter dem Titel „Freiheit statt Islam/Hasta La Vista, Salafista“ eine Kundgebung der republikanischen Jugend, Pro NRW Köln und German Defence League statt, in der diese Gruppierungen ziemlich umfassend und differenziert über die Folgen der Islamisierung in Deutschland warnten. Unter den Rednern war auch ein türkischer Einwanderer, der den mangelnden Integrationswillen muslimischer Zuwanderer beklagte. Generell warnte man vor Einführung der Scharia, Abbau der Frauenrechte, einer Parallegesellschaft, die sich nach Saudi-Arabischem Muster entwickelt, falls die Salafisten sich weiter ausbreiten könnten anstatt abgeschoben zu werden.
Man informierte über Scheich Abdellatif und sein Ziel, eine religiöse Gesellschaft nach dem Ur-Islam (7. Jhr. n. Chr.) aufzubauen. Letzterer war nicht anwesend, auch nicht die Vorstandsmitglieder der Grünen. Nur ein paar Salafisten gingen vorbei. Etwa 7-10 Polizeieinheiten trennten die Konservativen (etwa 30-40 Leute) von der gegenüberliegenden Antifa – auch etwa 30-40 Leute.
Die Kritik war aber nicht auf den Islam allein focussiert: Unternehmen, die Masseneinwanderung von Billiglohnkräften forcierten, die sich nicht um Menschen scherten, wurden ebenfalls thematisiert.

Gestern hatten Omnid Nouripur und Martina Feldmayer eine Rundmail rausgeschickt: „Die Frankfurter Grünen wenden sich entschieden gegen Rassissmus und Nationalismus und rufen zum Protest gegen die Kundgebung (…) auf. Der rechtsradikale Protest versucht, Islamophobie und Fremdenhass zu schüren und hat nichts mit vermeintlicher Islamkritik, noch mit einer aufgeklärten Kritik an Salafismus und Islamismus zu tun. Er versucht lediglich Ängste zu schüren und missbraucht das Feigenblatt der Islamkritik zu nationalistischen und antidemokratischen Zwecken“.

Von Rassissmus, Rechtsradikalismus und Fremdenhass war auf der Kundgebung nichts zu spüren. Na klar gab es auch einen Redner, der den Islam per se verteufelte. Die Argumente waren ansonsten fundiert, man war gut informiert. Die Kommentare der Antifa ließen erkennen, dass sie schlecht vorbereitet und unreflektiert, ohne einen einzigen intelligenten inhaltlichen Beitrag über diese Salafisten-Moschee oder über die Gefahr durch Islamisten in dieser Gesellschaft einfach nur stören wollten: „Halts Maul“ „Nazis raus“, „Ihr seid ein Karnevalsverein“ riefen sie in lauten Sprechchören und  störten die Redner durch permanente Quietschlaute mit Megaphon. Die Antifa profilierte sich so als eine gedankenlos reagierende Schafherde, die einfach nur blökte um zu blöken, um das, was sie als „Rechtsradikale“ von den Grünen Vorstandsmitgliedern einsuggeriert bekommen hatten, niederzubrüllen.

Wenn es Omid Nouripour, dem Europaparlamentarier, so leicht gelingt, eine Gruppe Antifa derart zu manipulieren, dass sie sich gegen ihre eigenen Interessen blind schützend vor Salafisten werfen, emotional reagieren anstatt zu agieren, dann sehe ich schwarz für die Zuwanderer, den säkularen Staat, die Demokratie, das Europaparlament und die europäsichen Völker. Ganz offensichtlich lag dem Vorstand der Grünen nur an der Schwächung konservativer Gruppen – und dabei schreckten weder Omid Nouripour noch Martina Feldmayer davor zurück, die bitterernste Gefahr der Salafisten als Plattform zu benutzen.

Grüße an alle PI-Leser von einer schockierten Demokratin!

Vielen Dank an C.C.!


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