Bei n-tv gibt es eine recht ausführliche Buchbesprechung zu „Jung – Deutsch – Taliban“ von Wolf Schmidt (gehört zur taz-Redaktion). Mit seiner Analyse kann Schmidt sicherlich dazu beitragen, das Phänomen des Abdriftens von Teenagern in den Jihad weiter aufzuklären.

Viele jüngere, darunter sind inzwischen auch Teenager, schließen sich allerdings angetrieben von Abenteuerlust mit einer erschreckenden Naivität dem Dschihad-Tross an. Schmidt erzählt von 16-jährigen Mädchen, die in diese Welt hineinstolpern und „in einem Kriegsgebiet landen, in dem sie nichts verloren haben.“ Das Bundeskriminalamt vermutet, dass inzwischen etwa 250 deutsche oder in Deutschland aufgewachsene Islamisten in einem Terrorlager waren. 45 von ihnen sollen sich seit 2001 an Kampfhandlungen beteiligt haben. Die Zahlen zeigen zwar, dass es sich dabei nicht um eine Massenbewegung handelt. Inzwischen allerdings gehen die Sicherheitsbehörden von etwa fünf Ausreisen und Ausreiseversuchen pro Monat aus.

Die Rückkehrer werden von den Sicherheitsbehörden gut überwacht, einige von ihnen sind sogar bereits verurteilt. Doch Einzeltäter wie Arid Uka sind ein kaum beherrschbares Problem. „Da muss man ehrlich sagen, dass man da nichts machen kann oder diese Taten zumindest nie völlig ausschließen kann. Die zwei gefährlichsten Situationen aus dem Bereich des islamistischen Terrorismus in Deutschland waren die Kofferbomber und Arid Uka. Beide waren nicht eingebunden in Terrorgruppen.“

Wie zu erwarten gibt der taz-Autor der Gesellschaft die üblichen Tipps zur Prävention:

Schmidt warnt aber vor einer Abwehrstrategie, die ausschließlich auf „Repressionen, schärfere Gesetze und mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden setzt.“ Wichtiger sind ihm Prävention und eine ausgewogene Sichtweise. Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus, betont er nachdrücklich.

Umso wichtiger findet er, dass sich inzwischen Anlaufstellen für Betroffene und deren Familien gegründet haben, die unabhängig von den Sicherheitsbehörden „kompetent beraten und vielleicht auch unbegründete Ängste abbauen“ können.

Dazu passen auch die Ergebnisse seiner Lebenslaufanalysen:

Am Beispiel der Sauerland-Gruppe lassen sich bei aller Differenzierung einige Gemeinsamkeiten der deutschen Gotteskrieger festmachen. Schmidt beschreibt sie als „Leute, die aus welchem Grund auch immer gescheitert sind oder extreme Brüche in ihrer Biografie hatten.“ Dazu gehören Drogenerfahrungen, Kriminalität, der frühe Tod eines Elternteils oder die Scheidung der Eltern, Gewalt in der Familie. In diesem Moment der Halt- und Orientierungslosigkeit suchten die jungen Leute nach „einfachen Antworten auf sehr komplizierte Sinn-Fragen“.

Doch wird hiermit wieder nur die Kehrseite der Medaille betrachtet: Was aber ist mit den Verführern und ihrer Ideologie? Was ist gewonnen, wenn wir uns auf den Standpunkt zurückziehen, die monatlich in den Jihad Aufbrechenden seien in Wahrheit Opfer?

Beratungsstellen für Jihadsüchtige können nicht die alleinige Lösung darstellen. Wann hört man endlich damit auf, systematisch die sehr konkreten Mordanweisungen des Koran auszublenden? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

Wolf Schmidt hat es sicherlich gut gemeint und vielleicht lässt sich dank seiner Anregungen irgendwann der ein oder andere Teenie noch vor einem verhängnisvollen Irrtum retten. Doch die Täter sitzen woanders und ihr Motiv heißt Koran. Es muss endlich nachhaltig über den Inhalt des Koran aufgeklärt werden. Es kann nicht sein, dass man im 21. Jahrhundert weiterhin den Schutzmantel des Schweigens um ein Buch legt, das die Ermordung Andersgläubiger und die alleinige Herrschaft des islamischen Systems befiehlt.

250 Deutsche wurden zum Jihad verführt. Was ist mit den Millionen um ihre Freiheit betrogenen Kindern des Islam, die sich ihren Glauben nicht aussuchen können? Wann fordert der erste Linksgrüne Religionsfreiheit im Islam? Wann gibt es die ersten Beratungsstellen für die Aufklärung von Imamen in Sachen Neuzeit, Menschenrechte, Glaubensfreiheit?

Wir werden nicht müde werden, den Linksgrünen das abzufordern, was sie mit ihrer vermeintlichen Toleranz trotzig verweigern: Ihren Verstand einzusetzen, anstatt permanent um den heißen Brei herumzureden. Wer hat uns das eingebrockt, dass man die Schattenseiten des Islam kaum noch offen ansprechen darf? Wer kriminalisiert die Meinungsfreiheit in unserem Land? Wer tabuisiert unseren Ruf nach der konsequenten Ächtung von Gewalt-Systemen?

Eröffnet ein Beratungszentrum nach dem anderen, aber vergesst nicht, auf welchem Fundament ihr (noch!) die Freiheit habt, dies zu tun…

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40 KOMMENTARE

  1. Die GrünInnen und ihre MedienhelferInnen merken, daß man den islamischen Extremismus nicht vollkommen ausblenden kann zugunsten einer „Willkommenskultur“.

  2. Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus, betont er nachdrücklich.

    🙄

    Umso wichtiger findet er, dass sich inzwischen Anlaufstellen für Betroffene und deren Familien gegründet haben, die unabhängig von den Sicherheitsbehörden “kompetent beraten und vielleicht auch unbegründete Ängste abbauen” können.

    🙄

    Andreas Rebers Islamisten Polka

    http://www.youtube.com/watch?v=30y3KK3Z55M

  3. Das Problem wird schlicht immer noch unterschätzt!!!

    Wir reden hier nicht von Bhagvan, Zeugen Jewoas, Pius-Brüder, Scientology, Salafisten oder so…

    Die kann man einzeln nett oder unnett finden! Darum geht es nicht, noch nicht mal ob diese Gruppen friedlich oder unfriedlich sind…

    Solange nicht begriffen wird, das der Islam sich als einzige übergeordnete zentralistische „Religion“ versteht und dieses mit politischer Macht kombiniert, wird auch nicht verstanden, warum Aufklärung nicht bei ihm stattfinden kann.

    Da können mehrheitlich Muslime noch so lieb sein…

  4. Es ist IMMER eine verschwindende gewaltaktive Minderheit – klar – doch die klammheimlichen oder offenen Sympathien der meisten Moslems sind ihr sicher, und DAS ist ja entscheidend.
    Oder verheimlichen uns die Medien wütende Proteste friedliebender Moslems gegen Verbrechen von sich auf den Koran berufende Islamisten????
    Wohl kaum….

  5. Hitlers „Mein Kampf“ ist ein Hass- und Hetzbuch!
    Der Koran ist es auch!

    Ich fände es gut, wenn beide verboten wären und es auch bleiben!

  6. Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus, betont er nachdrücklich.

    Auch noch mit Nachdruck!
    Was für ein Geschwafel.

    Fakt ist: Der Anblick solcher Gestalten ist und bleibt die reinste Zumutung zumindest im abendländischen Kulturkreis.

    Wo leben wir denn eigentlich?

  7. #5 Altenburg

    Das wird verhindert, wenn die Zuwanderer ihre Kinder in die Krippe schicken, und die schlecht qualifizierten Frauen dann als billige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

    ———-

    Häh? Wovon faselst Du? Moslemische Geburtsmaschinen, die total nationalistisch sind, und kein Wort in der Sprache ihres Aufenthaltsortes (Deutschland BSP.) sprechen können?
    Wer soll die einstellen? Die leben lieber von Hartz4 und Kindergeld!

  8. Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus…

    sicher… mancher steht gar ohne Bart, Häkelmütze und Nachthemd schon gleich mit beiden Füssen im Terrorismus!

    Wie hiess nochmal der moderate™ Imam, der meinte dass eigentlich jeder der sich an den Koran hält ein Salafist ist…?

  9. Wenn man von Prävention redet, sollte man schon bei den Kindern nachschauen. In Berlin (Kreuzberg) konnte man immer wieder Gruppen sehen, die unter den Anspornungen von Häkelmützenträgern, die auch noch halbe Kinder waren in den fließenden Verkehr gesprungen sind.

    Mit einem Knirps habe ich mich mal unterhalten. Es ging darum die Angst vor dem Tod zu überwinden. Der Kleine war nicht überzeugt und erzählte er würde dafür gemobbt.Da wurde der Todeskult eingeübt, getestet.Natürlich sind es oft Kinder aus verwahrlosten Familien…

    Das sollten für die Millionen Sozialarbeiter Anlässe sein genauer hinzuschauen. Aber nichts hat mit nichts zu tun…Man bindet die Imame auch noch ein.

  10. Ich möchte anregen, das deutsche Grundgesetz kostenlos in Berlin-Kreuzberg, Neukölln, Duisburg-Marxloh und anderen Orten der Hochkultur an Ständen zu verteilen. Sozusagen als Antwort auf die Koranverteilungen.

  11. Das Internet ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzendes Problem. Jeder kann hier noch einen solchen Blödsinn erzählen, es gibt immer irgendwelche Leute, die diese Storys glauben. Deshalb ist es wichtig, dass man die Basis für solche Prozesse entzieht. Ein wichtiger Punkt wäre die selbstbewusste Vertretung unserer Werte, damit sich die Jungen, ausdrücklich auch die jungen Muslime, daran orientieren können. Diese Orientierung kann unsere Gesellschaft mit ihrer permanenten Selbstverleugnung nicht geben. Deshalb haben wir so viele Migranten hier eine Orientierungslosigkeit und radikalisieren sich nachher, weil sie Halt suchen.

    Ich mache den Muslimen nicht den Vorwurf, dass es einzelne Terroristen gibt, sondern dass die muslimische Gesellschaft die ideologische Grundlage für diese Subjekte schafft. Zudem sieht man in den islamischen Ländern, dass es die muslimische Gesamtbevölkerung ist, die die Unterdrückung der nicht-muslimischen Bevölkerung praktiziert und toleriert.

  12. #9 Holzer (12. Jun 2012 00:08)

    #5 Altenburg

    Das wird verhindert, wenn die Zuwanderer ihre Kinder in die Krippe schicken, und die schlecht qualifizierten Frauen dann als billige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

    ———-

    Häh? Wovon faselst Du? Moslemische Geburtsmaschinen, die total nationalistisch sind, und kein Wort in der Sprache ihres Aufenthaltsortes (Deutschland BSP.) sprechen können?
    Wer soll die einstellen? Die leben lieber von Hartz4 und Kindergeld!

    Herr Altenburg

    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wenn die pro kleindjihadi oder gebährmaschine 100 Euros oder so geschenkt bekommen, wenn sie die gerade nicht im Kindergarten abgeben, ihre Kinder von Kufr beschmutzen lassen!!

    Ja ja… das haben unsere Politiker mal wieder gefickt eingeschädelt.

  13. Die sollten allen Muslimen hier Geld geben für die Kinder, die sie nicht bekommen.
    Und Steuern erheben, für die, die sie hier produzieren.
    Am besten wäre es freilich, sie alle dahin zu schicken, wo Sie schon in der Mehrheit sind.
    Und wenn das nicht geht, dann sollen wir ihnen ein paar Inseln geben oder einen Landzipfel und eine fette Mauer drumherum errichten und nur diejenigen rauslassen, die geläutert sind, das heisst, nur die apostatisten. Und wenn von denjenigen dann hier auch nur eine unserer Regeln nicht befolgt ihn lebenslänglich zurückschicken hinter die Mauer.
    Dann liegt es an Ihnen sich zu ändern und sich endlich zu Menschen entwickeln, nur alleine dadurch, dass sie ihrer eigenen, selbst geschaffenen Terrorwelt überdrüssig werden.
    Und dann brauchen wir die Rechtgläubigen auch nicht mehr hierr ertragen.
    Das kann doch kein Mensch aushalten, was die da praktizieren.

  14. Wetten, dass es ohne Koran keine „Islamisten“-Moslems, „Salafisten“-Moslems oder „Taliban“-Moslems gibt?

  15. Ich zitiere mal sinngemäß Giordano: „Nicht die (Groß)moschee ist, sonder DER ISLAM IST DAS POROBLEM“…..
    So gesehen ist das besprochene Buch nur Altpapier.

  16. „“Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus, betont er nachdrücklich…““

    …manch einer steht schon mit beiden Füßen drin!

  17. Sind universitäre Institute für Islamwissenschaften oftmals heimliche Einfallstore der Islamisten, um die wachsende Islamkritik unter dem Deckmantel der „Wissenschaftlichkeit“ abzuwehren und Gelände an den Universitäten zu gewinnen ?

    Es spricht einiges dafür. Etliche deutsche „Islamwissenschaftler“ stehen neuerdings im Verdacht, „Krypto-Moslems“ zu sein. Das heißt, sie treten als neutrale Wissenschaftler auf, sind jedoch Missionare des Islam….

    http://michael-mannheimer.info/2012/06/12/islamwissenschaftler-marco-scholler-faselt-vom-dschihad-als-anstrengung-ein-anstandiger-mensch-zu-sein/

    http://www.pi-news.net/category/islam/

  18. Ob de Autor in der Lage ist, die Infidelophobie als Grund für den mohammedanischen Terror zu finden?

  19. Die Islamisten unterscheiden sich im Weg, aber nicht im Ziel – der islamischen Diktatur. Auf längere Sicht könnte die Taliban-Variante weniger gefährlich als die vermeintlich „moderaten“ Friedensprediger sein. Denn die Taliban sagen wenigstens offen was sie wollen. Während die anderen still und heimlich sämtliche Institutionen des Staates unterwandern und ihre Islamisierung unter dem Deckmantel Multikulti vorantreiben.

    Was diesen Herrn Schmidt betrifft: Gegenüber diesen Taliban hält er staatliche Repressionen für nichtzielführend.
    Aber wie sieht es denn mit anderen radikalisierten Jugendlichen wie etwa deutschen Rechtsextremisten aus?
    Wenn der Schmidt einem pädagogischen Konzept folgen sollte, dann müsste die Verfahrensweise doch in beiden Fällen gleich sein. Davon kann allerdings keine Rede sein, „gegen Rechts“ ist weiter alles erlaubt und die taz gehört zu den schlimmsten Propagandisten dieser verfassungswidrigen Machenschaften.

    Herr Schmidt greift mit seinem Buch die Ängste der Bürger auf und versucht sie in geordnete Bahnen zu lenken. Mit dem Ziel, die Islamisten in Deutschland zu halten. Die gleiche Tour wie bei Frau Akün. Wer drauf reinfällt, muss sich nicht wundern, wenn der Islam in Deutschland immer mehr Einfluss gewinnt.

  20. >blockquote<Anlaufstellen für Betroffene und deren Familien gegründet haben, die unabhängig von den Sicherheitsbehörden “kompetent beraten und vielleicht auch unbegründete Ängste abbauen” können.
    Wer sich mit dem Koran und der Geschichte befasst, seine Augen aufmacht, wenn er durch die Welt geht und sich informiert, kann keine „unbegründeten“ Ängste haben. Jedenfalls nicht bezüglich des Islam.

    Gegen die Lebenslaufanalyse von Wolf Schmidt habe ich nichts einzuwenden.
    ZITAT“Orientierungslosigkeit suchten die jungen Leute nach “einfachen Antworten auf sehr komplizierte Sinn-Fragen“.ZITATENDE“

    Das sind die Gewässer in denen diese Wüstenreligion fischt. Dumme, einfältige Menschen, die mit der Freiheit im Westen überfordert sind, die von der Vielfältigkeit der möglichen Sichtweisen verwirrt sind.
    Die allseitig auf sie einprasselnde political Correctness und die schlechte „grenzenlose“ Erziehung vieler leider auch Biodeutschen Eltern tun ihr übriges.
    Die Jugend von heute ist tatsächlich vor allem orientierungslos. Leider.
    Was natürlich nicht heißt, daß man solche Muslime damit von der Verantwortung für ihre Taten entbinden soll, oder dies Auswirkung auf die Rechtssprechung (Strafminderung oder gar Straferlass) haben darf.

  21. >blockquote<Anlaufstellen für Betroffene und deren Familien gegründet haben, die unabhängig von den Sicherheitsbehörden “kompetent beraten und vielleicht auch unbegründete Ängste abbauen” können.
    Wer sich mit dem Koran und der Geschichte befasst, seine Augen aufmacht, wenn er durch die Welt geht und sich informiert, kann keine „unbegründeten“ Ängste haben. Jedenfalls nicht bezüglich des Islam.

    Gegen die Lebenslaufanalyse von Wolf Schmidt habe ich nichts einzuwenden.
    ZITAT“Orientierungslosigkeit suchten die jungen Leute nach “einfachen Antworten auf sehr komplizierte Sinn-Fragen“.ZITATENDE“

    Das sind die Gewässer in denen diese Wüstenreligion fischt. Dumme, einfältige Menschen, die mit der Freiheit im Westen überfordert sind, die von der Vielfältigkeit der möglichen Sichtweisen verwirrt sind.
    Die allseitig auf sie einprasselnde political Correctness und die schlechte „grenzenlose“ Erziehung vieler leider auch Biodeutschen Eltern tun ihr übriges.
    Die Jugend von heute ist tatsächlich vor allem orientierungslos. Leider.
    Was natürlich nicht heißt, daß man solche Muslime damit von der Verantwortung für ihre Taten entbinden soll, oder dies Auswirkung auf die Rechtssprechung (Strafminderung oder gar Straferlass) haben darf.

  22. Hanebüchener Unfug aus der ZEIT-Dressur:

    http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2012/02/Orient-Erfindungen/seite-2

    Islamische Kulturgeschichte Tausendundeine Idee

    Seite 2/5:

    Die Ziffern

    Hätte es die Technik erlaubt, dann wäre der Taschenrechner wahrscheinlich vor 1.000 Jahren am Haus der Weisheit in Bagdad erfunden worden. Vom 9. Jahrhundert an versammelten sich an diesem Institut die Geistesgrößen der arabischen Welt und trieben unter anderem das mathematische Denken in neue Höhen.

    Die wohl wichtigste Neuerung war die Algebra, das systematische Rechnen mit unbekannten Größen. Aber auch die »arabischen« Ziffern verdankt Europa den muslimischen Gelehrten. Die Zeichen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 hatten sie ihrerseits aus Indien importiert – und fügten die 0 als Recheneinheit hinzu. Nun ließ sich jede beliebige Zahl platzsparend schreiben und verrechnen.

  23. Grundsätzlich erscheint es so, das alle Fortschritte auf den Gebieten der Menschlichkeit, freien Entfaltung, Entwicklung und Kultur zur Disposition gestellt werden sollen. Es ist richtig Menschen sich frei entwickeln zu lassen, wenn sie es selber wollen. Die Grenze ist die Erzeugung von Schaden bei anderen. Es sind die Errungenschaften der Vergangenheit welche wir Heute nutzen. Hierfür ist auch in Deutschland Blut geflossen. Jedoch haben es die 68-er geschafft, alles der Beliebigkeit zu opfern und den neuen Götzen „Umwelt- Klimaerwärmung – Waldsterben – Ozonloch – Fachkräftemangel – Multikulti- Islam ist Frieden- Deutschsein ist NAHZIEH- Rettungsschirm EURO -EUROPA – Waffen sind böse – Islam-Zuwanderer sind alle gut- Kirche ist böse “ zu opfern. Eine Bastion der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nach der anderen wird diesen Plänen unterworfen. Menschen die an diesen Zielen zweifeln, haben alle Menschenrechte verwirkt.
    Nun setzt man in dieses verunsicherte Volk noch Menschen die nur nach Raubtiermentalität entscheiden. Ist es zu gefährlich sich zu nehmen was ich will, oder nicht? Und dieses Volk und seine Behörden haben sich wehrlos gemacht oder sind von Gutmenschpolitikern wehrlos gemacht worden.
    Waldsterben – Ozonloch = böse, da nicht eingetroffen, bitte nicht mehr erwähnen sonst NAHZIEH

  24. Doch wird hiermit wieder nur die Kehrseite der Medaille betrachtet: Was aber ist mit den Verführern und ihrer Ideologie? Was ist gewonnen, wenn wir uns auf den Standpunkt zurückziehen, die monatlich in den Jihad Aufbrechenden seien in Wahrheit Opfer?

    Beratungsstellen für Jihadsüchtige können nicht die alleinige Lösung darstellen. Wann hört man endlich damit auf, systematisch die sehr konkreten Mordanweisungen des Koran auszublenden? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

    Das hat schon System, wovon sollen denn unsere Psychologen, Sozialarbeiter etc. leben, gäbe es nicht Hilfestellen wie diese.

    Warum die Wurzel des Übels eliminieren wenn man viel Geld mit der Behandlung der Folgen verdienen kann?
    Das sagt einem ja schon der gesunde wirtschaftliche Menschenverstand:)

  25. n-tv:

    „Sie konvertieren zum Islam und radikalisieren(?) sich, bis sie bereit sind, Anschläge gegen „Ungläubige“ (Q. 9:5) zu verüben und dabei ihr eigenes Leben zu verlieren (9:111)….“

    Islamic martyrdom wherein those who “slay and are slain” in Allah’s cause are promised paradise Qur’an 9:111 which fulfills verse 9:5 + 9:29

    Letzter politischer Medina jihadi Vers:

    9:5 „Töte die Ungläubigen (in der Einheit von Allah, mushrikun) wo immer ihr sie findet“

    http://schnellmann.org/martyr-for-the-sake-of-allah.html

  26. @ #23 zac (12. Jun 2012 07:01)
    pack mal die blockquote in geschlossene tags

    richtig!

    falsch

    >blockquote/blockquote<

    grüße 🙂

  27. Schmid: Wichtiger sind ihm Prävention und eine ausgewogene Sichtweise. Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus, betont er nachdrücklich

    Akgün: Nicht alle Salafisten sind Dschihadisten, das heißt: jene, die den Islam mit Gewalt durchsetzen wollen. Trotzdem sind die Salafisten brandgefährlich, weil sie mit ihrer Ideenwelt den geistigen Nährboden zu Militanz und Gewalt herstellen. Auch wenn einige von ihnen Gewalt ausdrücklich ablehnen – die Übergänge zum Dschihadismus sind fließend. Denn ihr Weltbild steht unseren Grundwerten diametral entgegen – wenn es um Pluralismus, Demokratie, Menschenrechte und Gleichberechtigung geht.

    Schmid: Umso wichtiger findet er, dass sich inzwischen Anlaufstellen für Betroffene und deren Familien gegründet haben, die unabhängig von den Sicherheitsbehörden “kompetent beraten und vielleicht auch unbegründete Ängste abbauen” können.

    Akgün: Ideologisch gesehen sind Salafisten muslimische Fundamentalisten. Auch sie selbst würden sich zumeist nicht als Salafisten bezeichnen, sondern sie sehen sich als „die wahren“ Muslime. Ihr Programm speist sich aus den islamischen Quellen Koran und Sunna, die sie vermeintlich „unverfälscht“, das heißt: wortwörtlich auslegen. Genau darin liegt die Gefahr: Zeit und Raum haben keine Bedeutung, für sie ist die Zeit im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel stehen geblieben. Es gibt nur eine Wahrheit, und das ist die, die sie verkünden. Es gibt nur ein „richtiges“ Handeln, und das ist so, wie sie handeln. Gesellschaftlicher Fortschritt wird verleugnet oder abgelehnt, dafür der technische gern in Anspruch genommen, wenn es der eigenen Sache dient. Richtschnur ist das Handeln des Propheten. Weil der Prophet damals einen Bart trug, muss der Mann heute auch einen Bart tragen; weil seine Ehefrauen ein Kopftuch trugen, müssen die Frauen heute ein Kopftuch tragen.

    Ich bin gegen Demokratie, gegen Integration. Ich bin für die Scharia auf der ganzen Welt. Wenn einer nicht Allahs Gesetze vertritt oder gegen sie ist, den muss ich hassen.

    Wolf Schmidt von der TAZ hat absolut keine Ahnung über Salafisten und vom Islam. Darum werden seine vorgestellten Maßnahmen auch keine Früchte tragen, weil er das Problem an der falschen Stellen bekämpfen will. Obwohl Akgün auch keine greifenden Lösungsansätze parat hat, hat sie im Gegensatz zu Schmidt die Ursache erkannt.

  28. Es ist bei alledem viel zu wenig die Rede von den großen Sponsoren des Dschihad: Saudiarabien und Katar. Anstatt diese Länder als Feindstaaten zu erkennen, werden mit ihnen Geschäfte gemacht und wird zugelassen, dass sie mit ihren Geldern unsere Gesellschaft infiltrieren. Wie viele Islamverharmloser wohl von denen gekauft worden sind?

  29. #34 Fleet (12. Jun 2012 10:46)

    werden mit ihnen Geschäfte gemacht

    Ohne Öl geht es momentan nicht und das wissen Saudis.

  30. @ #33 IslamAbschaffen

    Nun, die Islamberater und Artikelschreiber der TAZ sind folgende Leute:

    Bahmann Nirumand der linksradikale
    Exil-Iraner(seit 1950 in der BRD mit Unterbrechungen, da zwischendrin mal Khomeinis Revolution direkt im Iran unterstützt)Berufsrevoluzzer, Agent, Autor, Anheizer der Anti-Schah-Krawalle und 68er-Bewegung in Berlin, Freund Ulrike Meinhofs und Rudi Dutschkes; Kritiker der Islamkritiker und -karikaturen, wie Salman Rushdie und Westergaard, er haßt die USA, Deutschland und das Abendland überhaupt, Demokratie und Islam könne man vereinbaren siehe Wikipedia, Süddeutsche, Stern.
    http://www.taz.de/!74557/

    Seine im Iran geborene Tochter, die Journalistin Mariam Lau, geb. Nirumand:
    In der Rezension zu Joschka Fischers Buch “Risiko Deutschland” schreibt sie:
    “Deutschland muß von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.”

    Sein Schwiegersohn der Journalist Jörg Lau

    Die rassistische und dekandente Alevitin Mely Kiyak
    „“…Lachen im Fickdeppenarschland

    Drei Journalisten, eine irritierende Performance und kübelweise Beschimpfungen ihrer Leser: eine kathartische Lesung von Hate Poetry in Berlin…““
    http://www.taz.de/!90809/

    Die Kopftuchtürkin Kübra Gümüsay

  31. Nicht jeder Salafist mit Bart, Häkelmütze und dem typischen langen Gewand sei schon mit einem Fuß im Terrorismus, betont er nachdrücklich.

    Das ist ungefähr so so als wenn man sagt: „Nicht jeder Glatzkopf mit Springerstiefeln und Bomberjacke will gleich das 4. Reich.“

    Da ist Lale Akgün offensichtlich schon etwas weiter:

    Die Salafisten sind nicht die einzigen Muslime, die so oder so ähnlich denken und handeln. Unter allen islamischen Strömungen und Verbänden gibt es Muslime, die ähnlich denken. Deswegen erscheint es etwas eigenartig, wenn Vertreter muslimischer Verbände in Deutschland die Salafisten als die Bösen darstellen und sich selbst als die Guten. Viele “Nicht-Böse” haben eine ähnliche Ideologie. Sie schreien nur nicht so laut. Salafisten fallen auf – durch ihre Kleidung und äußere Erscheinung und durch ihre durchaus gekonnt gemachte Werbung, wie etwa die Koran-Verteilaktion.

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