Wir haben einen neuen Bericht für die PI-Serie „Salafisten-Watch“ erhalten. Er kommt von PI-Leser Zwibbelmettworscht, der sich mit der Salafistenszene in Wiesbaden beschäftigt hat: Ich befinde mich in Wiesbaden und habe in meiner näheren Umgebung einige Salafisten wohnen. Einen habe ich persönlich kennengelernt. Er ist hier geboren, spricht perfekt Deutsch,  hat eine  Berufsausbildung als Chemiker (wie praktisch) und hatte sogar einen entsprechenden Job mit gutem Gehalt. Kurz und ironisch gesagt: keinerlei Chancen in diesem Land! An mangelnder Bildung kann es also nicht liegen.

Auf den Parkplätzen vor den entsprechenden Wohnungen stehen ständig Autos mit niederländischen oder französischen Kennzeichen, aus denen Leute mit seltsamen Verkleidungen steigen. Die Damen laufen im Niqab mit Augenschlitzen durch die Gegend. Lustig sieht es aus, wenn einer der Herren mit seiner Gefährtin auf dem Motorroller durch die Gegend fährt und sie dann noch einen Jet-Helm zur Niqab trägt.

Neulich ist mir eine der Damen (alleine) im Bus begegnet. In der Hand hielt Sie eine Tüte, auf der Verona Pooth mit hervorquellenden Dekolleté abgebildet war. Absoluter Brüller.

Hier habe ich einige grundlegende Informationen aus Wiesbaden zusammengestellt:

Seit Dezember 2004 gibt es eine „Wiesbadener Integrationsvereinbarung„. Die wurde im Juli 2010 in der Frankfurter Rundschau noch hoch gelobt:

Bewährungstest bestanden

Die Muslime und die Stadt, in der sie leben, verpflichteten sich darauf, keine „integrationsfeindlichen Positionen“ einzunehmen oder zu unterstützen.

Ein Weg, der sich nach Ansicht der Stadt bewährt hat. So lud die Tauhid-Gemeinde Anfang des Jahres reisende Prediger wieder aus, die sich schon zuvor gegen die „Integrationsabmachung“ gestemmt und sie verhöhnt hatten. Die Stadt machte damals der Gemeinde unmissverständlich klar, dass der Auftritt dieser Prediger, die vor allen bei jungen Gemeindemitglieder Zulauf fanden, gegen die Integrationsvereinbarung verstoße. „Die Integrationsvereinbarung ist uns heilig. Wir halten daran fest,“ verlautbarte Tauhid-Vorsitzender Omar Maddaghri. Das Abkommen hatte seinen Bewährungstest bestanden. […]

Spätestens jetzt wurde aber klar, was von der „Integrationsvereinbarung“ zu halten ist. Ende Mai 2012 fand der Hessische Rundfunk heraus:

Der muslimische Prediger Abu Al-Baraa lebt in Berlin und gibt dort in der Gebetsstätte „As-Sahaba/Die Gefährten“ Islam-Seminare. Nach Recherchen von hr-iNFO ist der vom hessischen Verfassungsschutz als radikal eingeschätzte Salafist aber wiederholt in der Wiesbadener Tauhid-Moschee aufgetreten – zuletzt vor zehn Tagen. […]

Im Rathaus sorgt der Besucher aus Berlin für Unruhe. Die Wiesbadener Integrationsdezernentin Rose-Lore Scholz (CDU) sagte, sie nehme das Thema sehr ernst. „Was ich für sehr wichtig halte ist, das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen, mit Experten, mit dem Verfassungsschutz“. Dabei hatte sich die Stadt auf eine offizielle Distanzierung der Tauhid-Gemeinde von extremen islamistischen Strömungen verlassen.

Scholz verwies auf die Wiesbadener Integrationsvereinbarung, die auch von der Tauhid-Gemeinde unterzeichnet wurde. Mit der Vereinbarung verpflichten sich die Gemeinden, alles zu unterlassen, was zu einer Radikalisierung der Gläubigen beitragen könnte.

Und das Wiesbadener Tagblatt Mitte Juni:

Wiesbadener Tauhid-Moscheegemeinde ist Anlaufstation für radikale Salafisten

„Die Ausrichtung der Tauhid-Moscheegemeinde zum Salafismus ist uns bekannt“, sagt Integrationsdezernentin Rose-Lore Scholz. Bekannt, aber bislang folgenlos. Wobei die Formulierung „Ausrichtung“ eine Verniedlichung ist in Anbetracht der tatsächlichen Rolle: Die Gemeinde in der Fischbacher Straße gilt seit langem auch als Sammelbecken und Anlaufstation für Muslime, die der radikalen islamistischen Strömung zugerechnet werden. Diese Gläubigen orientieren sich streng an der Frühzeit des Koran. Die Gemeinde gilt seit langem als eine der Propaganda- und Missionierungsstationen.

Die Stadt gerät nun in Handlungsdruck: Zählt die Gemeinde doch zu jenen, die sich per Unterschrift zur Integrationsvereinbarung der Stadt verpflichtet haben. Ein gegenseitiges Regelwerk von Normen und Verpflichtungen. Für diese Vereinbarung wird Wiesbaden viel gelobt. Nun hat die Kommune ein großes Problem…

Gruß an alle PI-Leser von Zwibbelmettworscht aus Wieslamabad!

Links Salafisten Wiesbaden:

» Eintrag der Tauhid-Moschee Wiesbaden bei Moscheesuche.de
» Wiesbaden mit viersprachigen Elternabenden (PI)
» Streit um Moschee schwelt weiter (26. Oktober 2007)
» PI adoptiert Vorzeigemoschee (PI 18.04.2008)
» Interkulturelles Missverständnis ausgeräumt (PI 21.04.2008)
» Wiesbaden erhält “symbolisiertes” Minarett (PI 25.08.2008)
» Rhein besorgt über Mobilisierungspotenzial von Salafisten (31.05.2012)
» Salafisten-Zentrum Hessen (31.05.2012)
» Islamische Gemeinden in Wiesbaden gegen Salafisten (07.06.2012)
» Salafistische Propaganda in Deutschland (22.06.2012)

Links Salafisten-Watch Wiesbaden:

» PI-Aktiv-Berichte aus Wiesbaden
» PI-Gruppe Wiesbaden: pi.wiesbaden@yahoo.de
» Weitere Berichte aus der Reihe Salafisten-Watch

Mitmachen bei „PI-Aktiv Salafisten-Watch“:

Man kann sich einen Ort auf der Karte aussuchen oder einen neuen Ort eintragen lassen, über den man Informationen sammeln möchte (Anleitung).

» Einen Ort eintragen lassen und Berichte einsenden an: info@blue-wonder.org

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18 KOMMENTARE

  1. In Godesberg ( Bonn) war eben auch dies Thema. Laber—lader und die Moslems betonten, das die Geschehnisse gar nicht der Rede wert seien.
    Der OB Nimptsch betonte noch einmal bis Heute gar nicht so recht zu wissen mit was man es hier zu tun hat. Das schreit förmlich nach Auklärung und Information. Die häufigste Floskel war: wir leben friedlich miteinander“! Schön, ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie sich das für unsere Kinder bei der anhaltenden demographischen Entwicklung bald noch ändern wird. Zum Glück sind die Länder im Fernsehen so weit entfernt!!
    Waschechte Nazis wollen wir nicht – gutso aber warum will man dann den Islam hier? Sind 8 Mio. Moslems vielleicht schon ein erpressendes Argument? Nein… wir sind Deutsche… die sind korrekt… auch in der Eigenauslöschung!

  2. Kann man nicht mal ein Foto mit so einer Burkaträgerin auf dem Moped (nee – sie werden sicherlich nicht selbst fahren) sehen ?
    Wird sicherlich lustig aussehen 😉

  3. Integrationsvereinbarungen mit Mohammedanern ist reine Taqiyya, um die „Ungläubigen“ zu beruhigen. Zum Ziel führt nur konsequentes Durchgreifen, alles andere scheitert wie oben unschwer ersichtlich wird.

  4. Das ist ja ein Witz: „Integrationsvereinbarung!“
    Solange der Islam Taqiyya empfiehlt, taugt so ein Papier nur zum Schuhe ausstopfen.

  5. Erdogan:
    „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

    So wie sich die deutsche Politik verhält, steht der Absicht, unser Land zügig zu erobern, kaum etwas im Wege.

  6. OT, auch wenn schon vor dem 10. Kommentar, denn nicht nur die Islamisierung haben uns die linksgrünen Khmer eingebrockt, nein linksgrün geht nun aufs Ganze um Deutschland zu zerstören:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article107305282/Dank-SPD-und-Gruenen-wurde-Merkel-erpressbar.html

    Dank SPD und Grünen wurde Merkel erpressbar

    Mehr Geld, weniger Reformen: Angela Merkel hat auf dem EU-Gipfel weitere rote Linien geräumt. Und die deutschen Sozialdemokraten haben kräftig mitgeholfen, Deutschlands Position zu schwächen

    ….

    Es ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik, dass die Opposition mitgeholfen hat, die deutsche Verhandlungsposition im Ausland zu erodieren und deutsche Interessen zu beschädigen. SPD und Grüne haben so dazu beigetragen, den deutschen Steuerzahler in immer neue Haftungsrisiken mit immer weniger Garantien zu treiben.

    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

  7. Die Muslime und die Stadt, in der sie leben, verpflichteten sich darauf, keine “integrationsfeindlichen Positionen” einzunehmen oder zu unterstützen.

    Wenn sie rechtsverbindlich unterschrieben hätten, dass sie unsere Werte- und Rechtsordnung, insbesondere unser GG, als über allen islamischen Gesetzen und Institutionen stehend — auch über dem Koran — respektieren und akzeptieren …

    Ja wenn …

    Haben sie aber nicht.

    Und werden sie vermutlich auch niemals tun.

  8. Schon in den achtziger Jahren wurde in Wiesbaden durch den damaligen Oberbürgermeister Achim Exner (SPD) und einer rot-grünen Mehrheit im Rathaus die massenhafte Ansiedlung von Asylbetrügern als sog. „Wiesbadener Linie“ massiv forciert.

    Das Ergebnis dieser Politik kann man heute überall in Wiesbaden sehen: Ganze Stadtviertel, insbesondere das Westend um die Wellritzstrasse, sind komplett in türkisch-arabischer Hand, in Geschäften und Schaufenstern wird mit arabischer Schrift geworben.

    Die einstmals mondäne Kurstadt Wiesbaden macht heute in vielen Bereichen einen heruntergekommenen Eindruck und kann es mit Städten wie Pforzheim durchaus „aufnehmen“.

  9. Wiesbaden, die einst so schöne Landeshauptstadt von Hessen, wurde systematisch islamisiert. Dort gibt es aber eine Partei im Stadtrat, die sich Bürgerliste nennt. Sie boten wiederholt kritische Vorträge an, z.B. den Orientalisten Hans-Peter Raddatz zusammen mit dem Deutsch-Israeli Chaim Noll. Die Veranstaltungen werden immer massiv gestört. DIE LINKE, „Palästinenser“ und natürlich die Salafisten finden sich ein und stören durch Zwischenrufe, eigene „Vorträge“ oder endlose Fragen. Eines ihrer aktiven Mitglieder ist ein Arzt aus Kairo, der jetzt seine Praxis sogar in die teure Fußgängerzone verlegen konnte.

    Die Ankündigungsplakte werden dann vorher regelmäßig zerstört.

    Der Vertrag der Stadt mit den Salafisten ist eine reine Täuschung und grundgesetzwidirg, da wir alle untern den Gesetzen dieses Landes leben, die für alle zu gelten haben.

  10. Ich muss mich schon sehr wundern, wie schnell manche hier mit ihrem Urteil bei der Hand sind.

    Omar Maddaghri, der Vorsitzende der Tauhid-Gemeinde hat, wie im Artikel steht, folgendes gesagt:
    “Die Integrationsvereinbarung ist uns heilig. Wir halten daran fest”.

    Man sollte alle Menschen doch beim Wort nehmen. Ihr wollt doch auch beim Wort genommen werden, oder?

    „Heilig“ sind für religiöse Menschen ihre edelsten Güter und Gedanken.
    Bei Omar Maddhagri ist dieses Heilige und Höchste, (ich mutmaße, ihm sind Koran, Sunna und die Ummah der Glaubensbrüder ebenfalls heilig), eben die Integrationsvereinbarung.

    Macht doch bitte das folgende Gedankenexperiment:

    Stellt euch bitte plastisch vor, wie Herr Maddhagri erleben muss, dass eines seiner heiligen Güter in Konflikt gerät mit einem anderen heiligen Gut. Um es konkret zu machen, stellt euch bitte seinen inneren Schmerz und seine Zerknirchtheit vor, die er erleben muss, wenn einzelne Glaubensbrüder (die ja Teil der heiligen Ummah sind) in Konflikt geraten mit der heiligen Integrationsvereinbarung.

    Stellt euch das lebhaft vor, übt euch nur etwas in Mitgefühl und ihr werdet Toleranz lernen. Habt bitte keine Angst davor, denn das braucht ihr nicht.

    gruß
    Roger

    ps
    Jetzt noch ein kleines Stoßgebet von mir persönlich:


    Oh „heilige Integrationsvereinbarung“,
    gepriesen seist Du – für und für!

    Vom Minarett herab erquickt der Ruf des Muezzins den Erdkreis;
    des Morgens, Mittags, Abends und
    zur mitternächt´gen Stunde:

    „INTEGRATIONSVEREINBARUNG AKHBAR!
    INTEGRATIONSVEREINBARUNG AKHBAR!“

    Oh „heilige Integrationsvereinbarung“,
    gepriesen seist Du – für und für,
    immerdar,
    etcetera,

    Subhanallah,
    tirallalah!

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