Wimmer: BPE ist eine gefährliche Bewegung

Stefan Jakob Wimmer (Foto oben am BPE-Infostand in Penzberg am 25.2.) ist hinter Imam Bajrambejamin Idriz stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Zentrum für Islam in Europa München ZIE-M“. Am vergangenen Dienstag war der Ehemann einer palästinensischen Muslimin (wie geht das eigentlich, ohne selbst Moslem zu sein?) bei der Grünen Jugend München, um vor dem Arbeitskreis „Religion und Weltanschauung“ einen Vortrag über „Islamophobie“ zu halten.

(Von Michael Stürzenberger)

Hochinteressant, dass er den von Ayatollah Khomeini in den 80er Jahren erfundenen Kampfbegriff verwendet. Wimmer klärte die Junggrünen offensichtlich über „islamfeindliche Bewegungen“ auf, „wie z.B. Pro-Köln oder die Pro-NRW-Bewegungen“. Außerdem sprach er über die Bürgerbewegung Pax Europa, die er aufgrund ihrer „Ausrichtung in die Mitte der Gesellschaft“ als „eine der gefährlichsten Bewegungen“ darstellt. Außerdem ließ er sich offensichtlich über PI aus.

Auf der Internetseit der Grünen Jugend ist zu lesen:

Diesen Dienstag haben wir uns sehr darüber gefreut, Herrn Dr. Stefan Wimmer vom Zentrum für Islam in Europa – München e.V. (ZIE-M) beim AK Religion und Weltanschauung begrüßen zu dürfen, um gemeinsam mit ihm den Begriff der Islamophobie, bzw. um es exakter zu benennen: Islamfeindlichkeit, den verschiedenen Strömungen und deren Probleme zu besprechen. In einem kurzen Referat erklärte er uns verschiedene islamfeindliche Bewegungen, wie z.B. die Pro-Köln oder Pro-NRW-Bewegungen und sprach sowohl über die Bürgerbewegung Pax Europa, die aufgrund ihrer Ausrichtung in die Mitte der Gesellschaft eine der gefährlichsten Bewegungen darstellt, als auch über die Internetplattform Politically Incorrect.

Danach sprachen wir über die meist unscharfe Abgrenzung der Begriffe Islam und Islamismus, die sehr gerne in einen Topf geworfen werden und damit schnell zu Vorurteilen gegenüber dem Islam führen können. Eine Info-Broschüre vom Bayerischen Staatsministerium des Innern gab uns hierüber sehr schön Aufschluss, da auf dieser Broschüre zum Thema Islamismus auch muslimische Zeichen wie der Halbmond abgedruckt waren.

Stefan Jakob Wimmer lief am 25. Februar auch in Penzberg auf, als die Bürgerbewegung Pax Europa dort einen Infostand zu Imam Bajrambejamin Idriz und dem sagenumwobenen „Euro-Islam“ veranstaltete. Zusammen mit Rechtsanwalt Hildebrecht Braun, der im April mehrfach telefonisch versucht hatte, die Veröffentlichung eines kritischen Artikels über Imam Idriz bei den Stuttgarter Nachrichten zu verhindern. Braun diskutierte in Penzberg zumindest mit uns, während Wimmer uns nur erregt zurief, dass er „nicht mit Extremisten rede“.

Spannend. Der „Extremismus“ reicht nun also bis in die Mitte der Gesellschaft. Da scheinen sich wohl mehr und mehr Gegner der Islam-Verharmloser, -Schönredner und -Steigbügelhalter zu bilden. Wimmer möchte diese immer stärker wachsende islamkritische Bewegung am liebsten durch den Verfassungsschutz beobachten lassen, wie er es auch schon im März 2010 in seinem „Brandbrief“ über die „Political Incorrectness in Bayern“ forderte. Wimmer soll bei der Junggrünen-Veranstaltung auch über „Probleme“ beim geplanten Bau des ZIE-M berichtet haben, warauf „Laura und Sebastian“, die „Koordinator*innen des AK ReWe“, in ihrem Bericht nicht genauer eingehen:

Abschließend berichtete uns Dr. Wimmer von den Zielen und Problemen des Baus des ZIE-M hier in München. Dieses Zentrum soll nicht, wie z.B. von der BIA behauptet München zur Hauptstadt des Islam in Europa machen, sondern viel mehr ein Zentrum für „europäischen Islam“ darstellen. So wird das Projekt auch von allen Fraktionen des Stadtrates unterstützt, wobei sich das bayerische Innenministerium momentan leider noch dagegenstellt.

Im Gespräch ist uns aufgefallen, dass die Grüne Jugend zu diesem Thema auf jeden Fall Stellung beziehen sollte und wollen nun, sofern noch nicht vorhanden, einen Antrag für die nächste MV schreiben.

Die Junggrünen wollen sich also offensichtlich für den „dunklen Leuchtturm„-Imam Idriz und sein ZIE-M einsetzen. Mit Sicherheit dabei völlig unkritisch gegenüber den hochbedenklichen Fakten, die über den jahrelang im Verfassungsschutz aufgeführten und wohl immer noch unter Beobachtung stehenden Imam bekannt sind.

Die größten Probleme bei der Realisierung des ZIE-M dürften wohl in der Geldbeschaffung liegen. Idriz scheint die dafür notwendigen 30 Millionen Euro noch nicht aus den Scharia-Staaten der Vereinigten Arabischen Emirate zusammengekratzt zu haben. Womöglich wollen sich die Junggrünen jetzt dafür einsetzen, dass die Stadt die Kosten oder zumindest einen Teil davon übernimmt. Zuzutrauen ist es diesen linken politischen Geisterbahnfahrern, die sich gerade auch ablehnend zum Patriotismus geäußert haben („Patriotismus – Nein Danke„).