Jetzt rächt es sich, wenn Bonn und Berlin jahrzehntelang großzügig und kriecherisch in einem darüber hinweg gesehen haben, daß Deutsch als Sprache in Brüssel keine Rolle spielt. Laut Handelsblatt liest keiner der derzeitigen Eurokraten in Brüssel auch nur eine einzige deutsche Zeitung. Deutsche Befindlichkeiten sind den Herrschern der EUdSSR unbekannt, was die deutsche Bevölkerung denkt, ist ihnen egal und wurscht. Melkkuh genügt!

Das Handelsblatt schreibt:

Wer wissen will, wie die EU-Kommission tickt, der sollte einen Blick auf ihre Morgenlektüre werfen. Zum Beispiel im Kommunikationsapparat der Brüsseler Behörde: Alle 32 Sprecher und ihre Stellvertreter lesen die britische „Financial Times“, immerhin elf haben auch die französische „Le Monde“ bestellt und jeweils sechs den italienischen „Corriere della Sera“ und „El País“ aus Spanien. Deutsche Tageszeitungen kommen in Brüssel nicht auf solche Leserquoten. Derzeit hat kein einziger Sprecher der EU-Kommission zum Beispiel die auflagenstarke „Süddeutsche Zeitung“ an seinem Arbeitsplatz abonniert.

Diese Unverschämtheit, denn nichts anderes ist es, läßt sich nur dadurch erklären, daß die EUdSSR sich noch nie um deutsche Interessen geschert hat und daß unsere Regierungen seit 50 Jahren dazu nur Ja und Amen sagen. In der Zwischenzeit muß man sich sogar fragen, ob uns die EU unter dem Strich überhaupt mehr Vor- als Nachteile gebracht hat.

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31 KOMMENTARE

  1. Mich kümmern deutsche Interessen sehr, aber ich lese diesen Schrott trotzdem nicht. Und ich glaube auch nicht, dass unsere Zeitungen widerspiegeln, was die deutsche Bevölkerung denkt. Außerdem ist’s besser die lesen die Financial Times als die Süddeutsche!

  2. Die Eltern der Schüler des „neuen Pforzheim“ lesen auch keine deutsche Zeitung:

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Sozialarbeiter-als-Brueckenbauer-im-Schulalltag-_arid,354509.html

    Pforzheim. Der Bedarf an Schulsozialarbeit an Grundschulen steigt. Denn immer mehr Kinder finden zuhause schwierige familiäre Bedingungen vor, haben Lernschwierigkeiten oder massive Sprachprobleme. Schulsozialarbeiter wie beispielsweise an der Insel-Grundschule wollen Bindeglied zwischen Schülern, Eltern und Lehrern sein und im Schulalltag unterstützen.

  3. Der einzige Sinn der EU war und ist die Ausplünderung Deutschlands. Ansonsten brauchte es die EU nicht zu geben.
    Wieso sollte man sich da um die Meinung Deutschlands dazu kümmern?

  4. „besser die lesen die Financial Times als die Süddeutsche!“

    Auch das Lesen der Süddeutschen Zeitung – ich tue es – hat durchaus seinen Sinn,caveman, weil sie durch ihre fast unübertreffliche Ablehnung eigener deutscher Identität zugleich immer den aktuellen Stand der gutmenschlichen Herrschaft anzeigt. Oft merken die Redakteure nicht, daß die Zielvorgabe der Zeitung im Wissenschaftsteil durch neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt wird. Ergo: Auch im Schlechten wirkt das Gute:-)

  5. #1 Caveman

    Dafür lesen Sie PI-News auf Deutsch. Das ist doch eine gute Alternative! 😆

  6. Die Südländische Zeitung NICHT zu lesen, ist im Prinzip nicht so verkehrt.

  7. Es geht doch nicht um die Süddeutsche allein, was soll immer dieses penetrante Danebenlesen von Artikeln. Und was die FT zur Eurorettung schreibt, kennt anscheinend auch keiner hier! Habt ihr eine Ahnung! brr!
    Und die vielgelesene Le Monde ist auch links!

  8. Ob „deutsche Zeitungen“, „deutsche Interessen“ wiedergeben, kann bezweifelt werden! Falls ja würde zumindest die ver.di-Jugend da gegen intervenieren…

    Aber es geht darum gar nicht wirklich! Kewil hat schon recht, wenn er sich darüber wundert, das gerade vom größten EU-Nettozahler keine Tageszeitungen gewünscht wird!

    Entweder weil denen Deutschland egal ist oder weil deutsche Zeitschriften so schlecht sind?

    Es wird wohl ne Kombination sein!

  9. „Die Südländische Zeitung NICHT zu lesen, ist im Prinzip nicht so verkehrt.“

    Und was ist richtig, Stefan Cel Mare? Deine Aussage ist keine Aussage.

  10. Auch wenn ich nicht glaube, dass irgendein Eurokrat an Einsicht dazu gewönne, wenn er neben El Pais auch noch die Süddeutsche lesen würde,eher würde ich das Wall Street Journal empfehlen, ist es eine absolute Sauerei, dass in der EU kaum Dokumente in deutscher Sprache veröffentlicht werden.Das „gemeinsame“ Schlichtenglisch“ verengt das Denken.
    Man findet auch eher Arabisch als Deutsch…

    Die Auswahl des Lesestoffs unserer Overlords bedarf allerdings weniger der sprachlichen, als der gedanklichen Vielfalt – allerdings geht es im Elitenschwarm ja nur noch darum, sich mit den für die Karriere günstigsten Talking Points zu versorgen (immer links/faschistisch), um sie nachbeten zu können und sich im abgeschlossenen, selbst erschaffenen Universum, das sie für das einzig richtige halten, zurecht zu finden.

    Sämtliche „Dialoge“, Debatten und Diskurse finden nach der Gesetzmäßigkeit des Zirkelschlusses statt. Bestimmte Paradigmen anzuerkennen ist die Voraussetzung zum Eintritt in die höhere Kaste – wer das nicht tut ist „Stammtisch“!

    Die Overlords sprechen selbst innerhalb der Landessprachen eine eigene, aus ideologischen Gründen geschaffenen Sprache, die der „normalen“ übergestülpt wird, sie ersetzen soll und den Ausbruch aus der totalitären Denkstruktur unmöglich machen soll.

    Für diesen gedanklichen (und sprachlichen) Transformationsprozess, ist die Kita ebenso wichtig wie die Einheitsschule, in der die Kinder mit dem „zukunftsfähigen“ neu Heidentum des Globalismus angefüllt werden müssen, um das primitive ( ignorante) Stammtischdenken auszumerzen.Der Begriff „selbsternannt“ zeigt immer auf, dass ein Gedanke außerhalb des Glaubensbekenntnisses generiert wurde, ein Individuum sich anmaßte selbst zu denken.

    Die Ausdrucksmöglichkeiten der Muttersprachen zu erhalten ist also ebenso Kriegsschauplatz, wie der Erhalt der Muttersprachen in der Konkurrenz zu anderen Sprachen.

    Selbst wenn „oben“ noch Deutsch gesprochen wird, wird nicht Deutsch gedacht.

  11. …daraus sollten unsere Politiker sofort ihre Lehren ziehen und den Geldhahn zudrehen, wenn sie denn cojones hätten…

  12. Die ungeheure Bedeutung im eigenen Sprachraum zu denken und die eigene Sprache im internationalen Wettbewerb zu fördern, haben die deutschen Eliten längt als rückwärts gewandt abgetan.

    Franzosen, Türken und Araber sind da weniger dumm.Sie denken imperial wo die Deutschen unter der ewigen Schuld zusammenschnurren.

  13. Japanische Politiker und Manager lesen zum Glück keine deutschen Zeitungen und machen das, was Japan für richtig hält um nicht wie Doitschelan zu verarmen:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article107907697/Japan-produziert-erstmals-wieder-Atomstrom.html

    Japan produziert erstmals wieder Atomstrom

    Nach dem Gau in Fukushima hatte Japan auf Atomstrom verzichtet. Doch jetzt wurde der erste Reaktor wieder hochgefahren – ungeachtet der Sorgen im Volk vor einer neuen Katastrophe.

  14. Niemand vertritt deutsche Interessen. Keine EU, keine international bekannte Zeitung, keine Regierung, keine Opposition.

  15. Deutschland wird behandelt wie die reiche alte Erbtante,die um Zuneigung buhlt.
    Jeder will ihr Geld,da wird schon mal ,eben diese“ Zuneigung“ geheuchelt!
    Aber was sie zu sagen hat (Medien),das interessiert keine Sau.
    Und wenn sie denn gestorben ist,erst recht !!!
    Dank—Fehlanzeige.

  16. „Derzeit hat kein einziger Sprecher der EU-Kommission zum Beispiel die auflagenstarke „Süddeutsche Zeitung“ an seinem Arbeitsplatz abonniert.“

    1) Süddeutsche Zeitung? Ein linkes Kampfblatt wie jedes andere! Braucht man nicht lesen.

    2) Deutsche Befindlichkeiten? Die Eurokraten wissen das die Entscheidungen des deutschen Parlaments und der Regierung nichts mit den „Befindlichkeiten“ des Volkes gemein haben. Der Michel hält trotzdem die Fresse und geht Steuern anschaffen!

    3) Wer ist den Mitglied in diesem erlauchten Gremium?

    http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/index_de.htm

    Der einzige Deutsche ist G. Oettinger!!!!!

    Auch wenn es unfair ist, sein Name erinnert mich an eine Biermarke deren Konsumenten gerne in Bahnhöfen und Stadtparks gesehen werden.

    Seine Englischkenntnisse sind legendär und nachdem er nach Brüssel in den Ruhestand verabschiedet wurde wird sein Arbeitseifer entsprechend legendär sein……

    Wir Deutschen sind für Europa das, was die Baumwollpflücker für die Südstaaten Amerikas waren: Arbeitssklaven!

    Europa setzt einen großen Haufen auf usere „Befindlichkeiten“……..

    semper PI!

  17. …. wozu man allerdings wissen muss, dass in allen Pressestellen (gefragt wurden ja offenbar nur die Pressesprecher) professionelle Medienauswertungen verwendet werden, die nach vorgegebenen Auswahlkriterien die entsprechende Presse (und heute meist auch die wichtigsten Onlinedienste) durchforsten und dann täglich auf den Tisch bzw. den Bildschirm liefern. Und da sorgen die Medien selbst ggf. schon aus Marketinggründen dafür, dass sie dort ihre Inhalte hinsenden und diese auch berücksichtigt werden.

  18. Derzeit hat kein einziger Sprecher der EU-Kommission zum Beispiel die auflagenstarke „Süddeutsche Zeitung“ an seinem Arbeitsplatz abonniert.

    Eurokraten wissen was gut ist. Die Süddeutsche Zeitung würde ich freiwillig auch nicht lesen wollen.

  19. #14 Eurabier; Welches Volk? Das Japanische oder vielleicht doch eher das Deutsche. Sinngemäss wurde ja mal hier itrgendwo gesagt, Die Atomkatastrofe betrifft nur 2 unmittelbar benachbarte Länder, Japan und Deutschland.

    #18 Sadiq al-Sharq al-Awsat; Wenn überhaupt, dann kommen da lediglich DPA (oder was es da sonst noch an GeheimDiensten gibt) Meldungen direkt drauf. Ich glaub nicht, dass die Zeit irgendeines Politikers ausreichen würde, jeden Tag 2 Dutzend Zeitungen zu lesen.

  20. Ja ja, die Wörter und deren Bedeutung, der Satz und sein Inhalt…
    kewil zitierte das Handelsblatt: „Derzeit hat kein einziger Sprecher der EU-Kommission zum Beispiel die auflagenstarke „Süddeutsche Zeitung“ an seinem Arbeitsplatz abonniert.“.
    Was liegt denn näher, als daß im „linksversifften“ Brüssel „linksversiffte“ Zeitungen gelesen werden? Erwartet wirklich jemand, daß die rotgrünen Jungs und Mädels dort etwa das „Handelsblatt“, die „Preussische Allgemeine“ oder die „Deutsche Mittelstands Nachrichten“ lesen?

    Es geht ua darum, daß „Deutsch“ als offizielle Sprache in der EU-Verwaltung nicht vorkommt, obwohl Deutschland mit seinen ca. 85 Millionen (zuzügl. illegal Eingewanderter) Bewohnern als größte und stärkste Volkswirtschaft Europas der größte Nettoeinzahler und Bürge für Billionen € ist.

    Nebenbei bemerkt, Mutti würde den Inhalt der ESM-Verträge vermutlich besser verstehen, wenn diese in russisch statt in english, französisch, italienisch, spanisch und/oder griechisch abgefasst wären. 😉

  21. #10 niekisch (05. Jul 2012 09:21)

    Besser wäre es, mehr Eurokraten würden den „Daily Telegraph“ lesen. Jetzt mal im Ernst: welche deutsche Tageszeitung vertritt denn kompetent deutsche Interessen? Und wo kann ich die abonnieren?

  22. ZUM GLÜCK liest keiner da die Süddeutsche!
    Ansonsten würden wir nur noch mehr Multikulti bekommen.
    Die sollten lieber mal die FAZ lesen.

  23. Ich glaube, da mag ich die Eurokraten ausnahmsweise nicht bashen. 😀

    „Deutsche“ und mehrheitlich linksversiffte Zeitungen nicht zu lesen, ist eine überaus verständliche Handlung.

    Man stelle sich zum Beispiel vor, ein Eurokrat lese die taz oder die FR und bekommt vermittelt, dass die EUdSSR toll und Mely Kiyak deutsch sein soll.

  24. #25 nicht die mama (05. Jul 2012 14:17)

    Man stelle sich zum Beispiel vor, ein Eurokrat lese die taz oder die FR und bekommt vermittelt, dass die EUdSSR toll und Mely Kiyak deutsch sein soll.
    MAAAAMA!!!
    Kewil will uns durch das Zitat aus dem Handelsblatt darauf aufmerksam machen, daß sich innerhalb der EU eben NIEMAND für die deutsche Position interessiert oder jemals interessiert hat.

    Issse dasse soooo schweeere?

  25. #26 zuhause (05. Jul 2012 15:16)

    Ach so, und ich dachte schon, dass es nur um eine plausible Begründung für das Ignorieren deutscher Zeitungen geht. 😉

    Dass sich in der EUdSSR kein Schwein für die Belange von uns Deutschen interessiert, ist doch seit Kohl schon klar.
    Immerhin musste Kohl dem Euro zustimmen, um die Wiedervereinigung Deutschlands überhaupt von unseren „Freunden“ erlaubt zu bekommen.

  26. #21
    Eben weil keiner Zeit für 2 Dutzend Zeitungen hat, gibt es ja die Ausschnittdienste („Clippings“). Man kann dort nach mehreren Filtern einstellen, nach z.B welchen Schlagworten die Medien durchsucht werden sollen und bekommt dann eben nur die Artikel auf den Tisch, die die gewünschten Themen behandeln. In politischen Pressestellen gehören z.B. die Kommentierungen der wichtigsten Medien immer dazu und dann eben die Fachthemen.

    Agenturmeldungen wie dpa werden in der Regel bei großen Pressestellen nicht über Mediendienste ausgewertet, sondern zumeist direkt aktuell über den Ticker abonniert. Das allerdings auch gefiltert, um nur die thematisch wichtigen Meldungen zu bekommen, sonst sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr: Allein dpa drückt im Jahr rund 1,2 Millionen Meldungen ‚raus!

  27. #23 Stefan Cel Mare:

    Auch ich kenne keine, Stefan. Aus dem Registrieren antideutscher Aussagen aber schärft sich mein Blick für eigene Interessen.Sehe ich das falsch?

  28. #24 mabank:

    Auch die FAZ vertritt keinen dezidiert identitären, auf Souveränität zielenden Anspruch.

  29. die deutschen Zeitungen sind doch eh die Sekretäre der Hochfinanz.
    Die Eurokraten in Brüssel sind die Bauchrednerpüppchen der Hochfinanz.
    Die sind weder zum Zeitunglesen da noch zum denken.

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