Ein Mann, der sich dauernd darum kümmern muss, ob alle Frauen seiner Familie sich stets so verhalten, dass seine und die Ehre aller Männer der Familie gewahrt bleibt, hat kaum noch Zeit für ökonomisch sinnvolle Tätigkeiten.

Haben Frauen Ehre? Im Paschtun­wali, dem Stammeskodex der Paschtunen, wird diese Frage beantwortet: Die Ehre der Frau ist identisch mit der Ehre der Familie, und die Familie wird von den Männern repräsentiert. Die Ehre der Frau ist also ein Bestandteil der Ehre ihres Mannes. Das Paschtunwali nennt es Namus. Macht der Nachbar eines Mannes dessen Frau schöne Augen, verletzt er damit nicht die Ehre der Frau, sondern die ihres Mannes, der nun – so will es Namus – den Nachbarn schlimmstenfalls töten muss.

Oft entscheidet er sich aber dazu, seine Frau zu töten oder zu verstossen, denn schliesslich war sie es, die seinen Ehrverlust herbeigeführt hat. Die blosse Existenz seiner Frau ist eine latente Gefahr für die Ehre eines Mannes, das macht paschtunische Ehen so problematisch. Um drohendem Ehrverlust vorzubeugen, werden die Frauen verhüllt und hinter den Mauern des Gehöfts vor der Aussenwelt versteckt; das ist eine kluge Massnahme, mit der die Blut­rache auf ein erträgliches Mass reduziert wird.

Ehsanullah, ein in Berlin lebender Afghane, erzählte mir einmal, kurz vor seiner Ausreise nach Deutschland sei er in der ­Provinz Helmand Zeuge einer gefährlichen Situation geworden. Eine verheiratete Frau unter der ­Burka sei in Begleitung ihres Bruders an ­einem Teehaus vorbeigegangen. Dabei ­habe sich ein Zipfel ihrer Burka an irgendeinem Teil eines schrottreifen, vorbeifahrenden Motorrads verheddert. Ihr sei die Burka vom Leib gerissen worden, und nun sei sie in der Trainerhose, die sie unter der Burka getragen habe, und in einem T-Shirt dagestanden, für paschtunische Verhältnisse also nackt. Die Männer, die draussen vor dem Teehaus gesessen seien, hätten sofort ihre Blicke von ihr abgewendet, um die Ehre des Bruders nicht zu verletzen. Der Motorradfahrer sei mit der Burka im Schlepptau wie ein Irrer durch den Basar davongerast, zu Recht fürchtete er nun um sein Leben. Für den Bruder sei klar gewesen, dass der ­Motorradfahrer seiner Schwägerin die ­Burka absichtlich weggerissen ­habe.

«Vor aller Augen», sagte Ehsanullah, «schlug er auf seine Schwägerin ein. Er war überzeugt, dass der Motorradfahrer sich an ihr gerächt hatte, weil sie nicht mit ihm schlafen wollte.» – «Wie kommt er denn darauf», sagte ich, «es ist doch sehr viel wahrscheinlicher, dass es nur ein Unfall war.» – «Kann schon sein», sagte Ehsanullah, «aber so denken die Leute dort nicht. Der Motorradfahrer ist geflüchtet, weil er wusste, dass ihm niemand glauben wird, dass es nur ein Unfall war. Und die Leute sahen ihn davonrasen und dachten: ‹Der Hundesohn flieht, also wollte er was von ihr, und sie hat ihn abgewiesen.›» – «Aber wenn sie ihn abgewiesen hat», fragte ich, «wenn sie ihrem Mann also treu war, warum schlägt ihr Bruder sie dann?» – «Wenn sie ihn abgewiesen hat», sagte Ehsanullah, «hat sie mit ihm gesprochen. Mit einem fremden Mann. Sie hat die Ehre der Familie verletzt.» – «Das Leben bei euch muss sehr anstrengend sein», sagte ich. «Nur wenn du eine Frau hast», sagte ­Ehsanullah.

Der arabische Dichter und Diplomat Usama ibn Munqidh, der im 12. Jahrhundert zur Zeit der Kreuzzüge die Sitten der Franken studierte, schrieb über sie: Die Franken kennen weder Ehrgefühl noch Eifersucht. So kommt es vor, dass ein Franke mit seiner Frau auf der Strasse einhergeht und einen anderen Mann trifft, der die Frau zur Seite nimmt und sich mit ihr unterhält, während ihr Ehemann abseits steht und wartet, bis die Frau ihre Unterhaltung beendet.

Dieses ehrlose Verhalten der fränkischen Männer im Umgang mit ihren Frauen irritierte ihn besonders auch deshalb, weil es für ihn im Widerspruch zur Tapferkeit stand, die die Franken im Kampf bewiesen: Doch besitzen sie grossen Mut, obwohl doch der Mut gewöhnlich nur aus dem Ehrgefühl und aus der Verachtung für einen schlechten Ruf entsteht. Wie kann ein Mann, der seine Frau mit einem anderen Mann sprechen lässt, dennoch die Schädel so vieler Feinde spalten? Für Usama bemassen sich die Ehre und der Ruf eines Mannes danach, wie sehr er über die Tugendhaftigkeit seiner Frau wachte. Die fränkischen Männer waren von dieser Art Ehre entbunden worden durch Jesus Christus. Christi Einstellung zum Ehebruch war zu seiner Zeit äusserst liberal, und das ist sie in der Weltgegend, in der er lebte, auch heute noch. Sein Satz bei der Steinigung der Ehebrecherin Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, vor allem aber der Folgesatz So verdamme ich dich auch nicht entliess den fränkischen Mann aus der zeitraubenden und das Leben erheblich komplizierenden Daueraufsicht über seine Frau. Der Ruf des fränkischen Mannes war nicht mehr untrennbar mit dem seiner Frau verbunden, die hatte jetzt gewissermassen eine eigene Ehre – ­honour-splitting.

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, ob das ­alles stimmt, was ich hier schreibe, aber ich kann mich des Eindrucks der Plausibilität nicht erwehren. Mir scheint, es ist eine Erklärung dafür, warum die Nachfahren Usama ibn Munqidhs noch heute wie er damals so irritiert sind darüber, dass eine Gesellschaft, in der die Männer ihren Frauen eine persönliche, von ihnen unabhängige Ehre ­zugestehen, so erfolgreich sein kann. Aber der Erfolg des fränkischen Mannes beruht eben gerade auch auf dem honour-splitting. Ein Mann, der sich dauernd darum kümmern muss, dass seine Frauen, seine Schwestern, die Schwestern seiner Frauen, die Frauen seines Bruders, der gerade in den Bergen unterwegs ist und auf die dieser Mann nun also auch aufpassen muss – ein Mann also, der so viele Frauen dahin gehend beaufsichtigen muss, ob sie sich sittlich kleiden und stets so verhalten, dass seine und die Ehre aller Männer der Familie gewahrt bleibt, ein solcher Mann hat schlicht weniger Zeit für ökonomisch relevante Tätigkeiten. Der Franke baut in der Zeit, die er dadurch spart, dass er seine Ehre nicht vom Verhalten anderer abhängig macht, Hängebrücken. Hängebrücke ist vielleicht das falsche Beispiel, aber ich gehe davon aus, dass man versteht, was ich meine.

(WELTWOCHE 27/2012)

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50 KOMMENTARE

  1. Das ist ein sich slebst verstärkendes System. Er zeugt damit viele Nachkommen, die dann genauso denken und handeln-> usw.

    Die ökonomisch agierenden bekommen 1-2 Kinder wenn überhaupt. Welches Merkmal wird sich dann also in der Evolution durchsetzen?

    Dasjenige das viel Nachkommenschaft bewirkt.

    Afrika ist ein Beispiel dafür.

    Sinnvoll oder nicht, hohe Nachkommenschaft setzt sich zahlenmäßig durch.

    Das vergessen unsere aufgeklärten kinderlosen Frauen leider.
    Man hat ihnen den Kopf verdreht und jetzt wundert man sich (u. a. Alice Schwarzer) das nur noch Kopftücher rumrennen.

    Früher waren Invasionen lokal begrenzt und nur das eroberte Gebiet war betroffen.

    Die Migration ist dezentral und insubordniniert die aufnehmende Gesellschaft.

    In 100 Jahren wird man Deutschland nicht wiedererkennen und den Eindruck haben, die Osmanen haben Wien und anschließend Europa erobert.

  2. Dabei könnte alles so einfach sein:
    Die Frau hat ihre Ehre, der Mann hat die Ehre diese zu verteidigen und wir haben die Ehre beide zu ernähren.

  3. Wenn man derartiges liest, könnte man meinen, Tiere sind die besseren Menschen, auch wenn sie manchmal Äcker verwüsten….

    Bei diesen „Menschen“, die diesen „Glauben“, oder dieses „Weltbild“ vertreten, kann man getrost sagen, es ist Hopfen und Malz verloren !
    Wenn sie nicht wären………..,man bräuchte sie nicht !

  4. Dieser Artikel sollte unter „Rockerkriminalität“ abgelegt werden .

    Vielleicht war der Burka rupfende „Biker“ ein Mitglied eines christlichen MC´s .

  5. Kann das alles voll bestätigen! Mein „jordanischer“ Schwager, der mit seiner Familie in Granada wohnte, hatte den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als seine Frau im wahrsten Sinne des Wortes zu verfolgen. Sie war Lehrerin in einem Ort etwa 60 km entfernt, er fuhr, weil sie keinen Führerschein haben durfte und ging teilweise während der Pausen ins Lehrerzimmer um sie zu beaufsichtigen. Ein ganz fauler Hund, der sein Leben lang nur auf Kosten seiner Frau gelebt hat. Die Kinder sind Gott sei Dank spanisch geblieben.

  6. „Für Usama bemassen sich die Ehre und der Ruf eines Mannes danach, wie sehr er über die Tugendhaftigkeit seiner Frau wachte. Die fränkischen Männer waren von dieser Art Ehre entbunden worden durch Jesus Christus.“

    An diesem Satz ist a l l e s falsch:

    Unsere Vorfahren hatten n i e diese Art Ehre, sondern aus der indogermanischen Tradition eine hochachtende Sicht auf die Frauen und ein entsprechendes Verhalten..

  7. Auch für wissenschaftliche Studien oder Philosophie bleibt da wenig Spielraum.

    Kein Wunder also, dass die Bückbeter zivilisatorisch noch in der Archaik festhängen. Die Türken haben überhaupt nur so einen Anflug von Moderne, weil sie sich so dicht an uns dran befinden und genügend abendländische Technologie und Wissenschaft geraubt haben. Je weiter weg von Europa, desto rückständiger. Siehe Afghanistan/Pakistan oder Saudi-Arabien.

  8. Und was hat dies alles mit Deutschland zu tun? Die dürfen doch in ihren Ländern leben, wie sie möchten – oder. Solange sie sich hier in deutschland anpassen….

  9. #5 Don Quichote (06. Jul 2012 12:30)

    Die Kinder sind Gott sei Dank spanisch geblieben.

    Was willst Du damit sagen, was soll das heißen ?

    Als Abkömmlinge eines jordanischen Vaters sind sie automatisch jordanische Staatsangehörige, ob sie das wollen oder nicht.

    Die Inhabe einer Staatsangehörigkeit ist nicht vom Vorhandensein eines Passes abhängig.

  10. Ohne Islam wäre die Welt eine bessere !

    Wenn ich diese bizarren Verhaltensweisen der muslimischen Männer und ihrer gedemütigten Frauen lese, dann verstärkt sich der Eindruck, einer vollkommenen Gestörtheit dieser Leute!
    Die Frau muss die Burka tragen, sie darf möglichst das Haus nicht verlassen und ist damit vollkommen entrechtet. Diese Art des Zusammenlebens ist völlig jenseits eines aufgeklärten Menschen, jenseits einer Menschlichkeit, die beide Geschlechter achtet. Jenseits einer Gesellschaft, die dem Leben zugewandt ist. Mir tun die Frauen leid.

  11. Das Problem unserer Gutmenschengesellschaft ist der irrige Glaube dass Alles was seit Jahrhunderten praktiziert wird gut ist. Traditionen haben immer Etwas mit Kultur zu tun und sind schützenswert. Bullshit!!!! Es gibt scheiß Traditionen und scheiß Kulturen!

  12. vergeudete Energie, ist uns doch schnurz-piep-egal wie die leben oder mit ihren Frauen umgehen. Der Artikel kann von mir aus in ein Reisemagazin. Dieser Artikel in diesem Forum wirkt einfach nur hetzend. Und davor sollten sich die Macher dieser Seite vorsehen falls sie weitere Leser finden wollen.

  13. „Ein Mann, der sich dauernd darum kümmern muss, ob alle Frauen seiner Familie sich stets so verhalten, dass seine und die Ehre aller Männer der Familie gewahrt bleibt, hat kaum noch Zeit für ökonomisch sinnvolle Tätigkeiten.“

    Ich behaupte:

    Dazu sind die intellektuell gar nicht in der Lage.

  14. #12 Eurabier: Ja die berühmten „Kulturfeste“ davon gibts hier in Berlin auch immer welche. Und bei den Fotos sieht man auch: Alle muslimischen Frauen und natürlich auch die kleinen Mädchen mit Kopftuch. „Ach wie schön“ Die Welt ist so schlimm, alle tanzen“

  15. Warum sollen sie sich eine existenzsichernde Tätigkeit suchen , es gibt doch die sozialen Sicherungssysteme .

  16. Isso wie in der Brunft: Der Platzhirsch ist vor lauter Röhren, Bewachen, Kämpfen, Hüten, Vögeln und Wichtigtun so groggy, daß es ihn anschließend im Winter dahinrafft.

    Übrigens kommen im Islam die Horden an Überschuß-Männern nie zum DNA-erhaltenden Schuß. Die sind lediglich geplantes Kanonen-(Jihad) Futter. Von Klasse statt Masse hat der Islam nie was gehört – obwohl sie mit ihrem pausenlosen „Löwen“-Geschwafel immer wieder an Mos lustige Mördertruppe (Salaf) erinnern, die angeblich pausenlos in Unterzahl war, aber immer gewonnen hat. Und die sich neben Rauben und Plündern und Morden dauernd damit beschäftigte, irgendwelchen Druck im Sack abzulassen – egal, in welches Loch in welchem Organismus.

    Und genau so sieht der Islam samt Quelltexten auch aus – die Verfaßtheit einer plündernden, raubenden, vergewaltigenden, schutzgelderpressenden Mordbande.

  17. Aber der Erfolg des fränkischen Mannes beruht eben gerade auch auf dem honour-splitting.

    Auch damals gab es schon Ehegatten-Splitting?

  18. #14 schiddi:
    Mit Hetze hat dieser Artikel überhaupt nichts zu tun. Vielmehr beschreibt er nüchtern den islamischen Geisteszustand in seiner niedrigsten Form. Lesen Sie auch noch einmal, was #5 Don Quichote aus Granada berichtet. Und denken Sie über die hierzulande im Namen der Ehre verübten ehrlosen Schandmorde nach.
    Und #7 Wolle nix denke:
    Der türkische Anflug von Moderne ist der Rest des Erbes von Atatürk. Längst ist aus dem Anflug ein Abflug geworden. Die Hypothek des Islams eben.

  19. Dem Christentum haben wir das wohl nicht zu verdanken.
    Wer etwas über die Stellung der Frau bei unseren Vorfahren wissen möchte, der sollte Tacitus`Germania lesen.
    Das Christentum hat diesen Punkt lediglich nicht orientalisiert.

    MFG, ^v^

  20. #19 Dichter (06. Jul 2012 13:42)

    Aber der Erfolg des fränkischen Mannes beruht eben gerade auch auf dem honour-splitting.

    Auch damals gab es schon Ehegatten-Splitting?

    Honour-splitting meint nicht Ehegatten-Splitting sondern Ehrengatten-Splitting! 🙂

  21. Und weil sich die Ehre des Mohammedaners am Verhalten anderer Menschen ihm gegenüber festmacht, kann ihm auch jeder! die Ährä nehmen.

    In unserer Kultur macht sich die Ehre hingegen an unserem eigenen Verhalten fest.

    Wie sollen Leute mit dermassen unterschiedlichen Ehrbegriffen zusammenleben?

    Und warum sollten sie das überhaupt?

  22. #23 DOMINUS PROVIDEBIT:

    Alle haben Urschweizer Namen und pflegen urschweizerische Kultur! 🙁

  23. Der Islam muss sich darum auch nicht scheren. Entweder hat man Öl im Boden oder man unterjocht mit Mord, Vertreibung, Vergewaltung und Blut andere, demographische schwächere Kulturen.

    Siehe Vita des Islam der letzten 1400 Jahre.

  24. Das Islam nach Dominanz strebt, ergibt sich aus der Geschlechterrolle in der Religion. Aber auch im Alten Testament ist die Rolle des Mannes so definiert.

    Muslimische Männer haben kein Problem, Frauen, die nicht ihrer Religionen angehören, anzumachen.

    Aber bedenken Sie mal, welches Risiko Sie als ungläubiger Mann eingehen, wenn Sie eine muslimische Frau kennenlernen und heiraten wollen. Derer Familie lässt das schon nicht zu.

    Aber auch hier gilt: es gibt Ausnahmen, welche dann aber von deren Gesellschaft geächtet werden.
    Die Ehrenmorde sind der Beweis.

  25. Linus Reichlin: Frauenehre kostet Orient Zeit

    In erster Linie kostet diese „Ehre“ aber Leben, meistens das der Frau.

  26. „ökonomisch sinnvolle Tätigkeiten“?

    Äh, wozu? Die Dhimmis zahlen irgendwann eine Steuer, die den Mohammedanern zugute kommt.

    Warum arbeiten?

    Den Rücken krumm machen?

    Wozu, Mohammed hat doch die Sklaverei ausdrücklich erlaubt. Nur der Westen hat sie abgeschafft – dank der Christen.

    Der Westen will Erdöl?

    Warum arbeiten? Einfach hoch mit dem Preis.

    Und der Irak zeigt, dass die USA es nicht einmal auf die Reihe bekommen, in einem besiegten Land eine gute Erdölproduktion auf die Beine zu stellen.

  27. @#6 niekisch:
    „Die fränkischen Männer waren von dieser Art Ehre entbunden worden durch Jesus Christus.”

    An diesem Satz ist a l l e s falsch:

    Unsere Vorfahren hatten n i e diese Art Ehre, sondern aus der indogermanischen Tradition eine hochachtende Sicht auf die Frauen und ein entsprechendes Verhalten..“

    Unsere Vorfahren lebten ja auch nicht da, wo man JC verortet, da wohnten die Vorfahren von Usama
    Unsere Vorfahren lebten nördlich der Alpen, vorzugsweise nördlich des Rheins..

  28. Genau! Deswegen braucht ein vernünftiger Moslem ja seine Sklaven(natürlich Ungläubige), die diese Zeit ja nicht benötigen. Die können dann dies Arbeiten verrichten, die der erhrbare Moslem nicht tun kann. Ist ja auch verständlich.

    Ich danke meinem Herrn, Jesus, dass er mir seine Ehre zuteil hat werden lassen. Durch seine Gnade muss ich mir um solche massiven Probleme keine Sorgen machen!!!

  29. Ein Mann (wohlgemerkt: nur der Mann!) ohne „Eifersucht“ für seine Frauen gilt im Islam als ein sogenannter „Dayyuth“ (englische Schreibweise: „Dayooth“), als ein „Mann ohne Eifersucht“.

    Wobei „Eifersucht“ hier eben nicht das bedeutet, was wir im Westen darunter verstehen, nämlich die Angst davor, die Liebe eines anderen Menschen mit einem anderen teilen zu müssen oder diese gar an diesen zu verlieren. Nein, dass ist hier nicht gemeint. Sondern „Eifersucht“ im Islam meint, wie gesagt, die Pflicht des Mannes zur Kontrolle und Unterdrückung „seiner“ sämtlichen weiblichen Familienmitglieder, ob nun Ehefrau(en), Töchter oder Schwestern – sofern diese noch unverheiratet sind. Sind die Frauen verheiratet, geht diese Pflicht natürlich an den jeweiligen Ehemann über.

    Siehe diesen Vortrag von Ahmad Abul Baraa:

    Ad-Dayyuth – Männer ohne Eifersucht – Ahmad Abul Baraa

    http://www.youtube.com/watch?v=ZeMo29cqBps

    …und diese englischsprachige Website:

    The Dayyooth is deprived of Paradise

    http://www.islamweb.net/emainpage/index.php?page=articles&id=160786

    Laut dem „Propheten“ Mohammed kommt nämlich ein „Mann ohne Eifersucht“, also jemand, der nicht andauernd seine Ehefrau(en), aber auch seine Töchter oder Schwestern hinsichtlich deren Sexualität kontrolliert, nicht ins Paradies.

    D.h. dem „Propheten“ Mohammed war es offrnkundig so wichtig, dass in der von ihm entworfenen Gesellschaftsform Frauen hinsichtlich ihrer Sexualität von ihren jeweiligen männlichen Familienmitgliedern andauernd kontrolliert werden, dass er bei Nichtbeachtung dieses Gebotes er sogar mit dem Höllenfeuer drohte.

    Und genau da hat eben auch der „Ehrenmord“ seinen Ursprung, um nicht als „Mann ohne Ehre“ dazustehen, bzw. als „Mann ohne Eifersucht“, als „Dayyuth“, muss eben im Islam ab und zu auch mal ein weibliches Familienmitglied dran glauben. Das ist der beste Beweis für einen Moslem gegenüber der Ummah, der islamischen Gemeinde, dass er kein „Dayyuth“ ist, kein „Mann ohne Eifersucht“ bzw. „Mann ohne Ehre“.

    Ebenso die Zwangsheirat: Weil aus der islamischen „Pflicht zur Eifersucht“ der eigenen Tochter/Schwester gegenüber sich ergibt, dass natürlich keine Frau, keine Tochter oder Schwester auch nur das geringste Liebesleben auf eigene Faust haben darf, ist doch ganz logisch, dass dann eben der Vater oder die Brüder für ihre Töchter oder Schwestern jeweils einen „geeigneten“ Heiratskandidaten aussuchen muss, gerne einen Cousin. Mit dem muss die Frau dann in der Hochzeitsnacht gleich das „ganze Programm“ erleben.

    Und was bedeutet das für die Sexualität der unverheirateten jungen Männer?

    Weil ja nun jede Frau irgendjemandes Ehefrau, Tochter oder Schwester ist, und sowieso im Islam unverheiratete Männer und Frauen, die nicht verwandt sind, stets streng getrennt werden, müssen unverheiratete junge Moslem-Männer in „rein islamischen“ Gesellschaften entweder sich auf Selbstbefriedigung beschränken, der sogenannten „Zwangshomosexualität“ frönen, oder eben sich sexuell an Tieren vergreifen. Denn an die Mädchen bzw. Frauen kommt man(n) vor der Ehe ja nicht ran.

    Aber in „multikulturellen“ Gesellschaften wie der unseren gibt es ja, aus islamischer Sicht, die „ungläubigen Schlampen zum Üben“, bevor der Moslem-Mann dann die „reine, jungfräuliche“ Moslem-Frau ehelichen kann.

  30. #14 schiddi (06. Jul 2012 12:59)

    vergeudete Energie, ist uns doch schnurz-piep-egal wie die leben oder mit ihren Frauen umgehen. Der Artikel kann von mir aus in ein Reisemagazin. Dieser Artikel in diesem Forum wirkt einfach nur hetzend. Und davor sollten sich die Macher dieser Seite vorsehen falls sie weitere Leser finden wollen

    Das ist keine Spur „schnurzpiepegal wie die leben“, oder mit “ ‚ihren‘ Frauen umgehen.“

    Freiheit und Menschenrechte gelten für alle! Überall auf der Welt. Auch für Frauen.

    Und was genau soll speziell an diesem Artikel „hetzend“ sein?

    PI wird doch ohnehin von seinen Gegnern unterstellt, alle seine Artikel seien „Hetze“.

    Wenn Du also zu den PI-Gegnern gehörst, was stört Dich gerade an diesem Artikel?

  31. Könnte es sich auch um Minderwertigkeitsgefühle handeln?
    Ein Mann mit Selbstbewusstsein muss aus meiner Sicht seine Frau nicht bewachen und hat genug eigene Ehre.

  32. Er hat sich gerächt, weil sie nicht mit ihm schlafen wollte? Na, dann ist sie doch eine hochanständige Frau, die ihre Ehre verteidigt hat. Warum wird sie denn dafür bestraft, wenn sie ganz im Sinne der Ehre handelt?
    Ich glaube, diese Testosteron-gesteuerten Taugenichtse freuen sich einfach nur über jede Gelegenheit, irgendjemanden zu verprügeln.

  33. ..was für ein Foto für’s Familienalbum. Wenn die Kinder sich das in 10 Jahren angucken:

    Sohn: „Papa, ist das da Tante Hyrriet?“
    Vater: „Nein, Kind, das ist Oma Hatice.“

    Sohn: „Also ist das dort Tante Hyrriet?“
    Vater: „Nee, das ist meine damalige Zweitfrau, kennste nicht, die wurde gesteinigt.“

    Sohn: „Achso, dann ist also die dritte von links Tante Hyrriet?“
    Vater: „Sag mal, erkennst du deine eigene Mutter nicht??? Dummer Bengel!“

    Sohn: „Hmm. Also muss die ganz rechts Tante Hyrriet sein.“
    Vater: „Wieder verkehrt. Das ist Onkel Mustafa, inkognito, auf dem Weg zu einem Selbstmordattentat.“

    Sohn: „Onkel Mustafa? Nie gehört.“
    Vater: „Ja eben!“

    Sohn: „Und was ist nun mit Tante Hyrriet?“
    Vater: „Die ist da gar nicht drauf. Die hatte ihre Tage und durfte das Haus nicht verlassen.“

    Sohn: „Achso. Gechieht ihr recht. Was kommt sie auch als Frau zur Welt!“

  34. Der Verfasser bringt die verdrehte islamische Doppelmoral durchaus treffend auf den Punkt; folgendes aber ist zu korrigieren:

    […] dieser Art Ehre entbunden […] durch Jesus Christus. Christi Einstellung zum Ehebruch war zu seiner Zeit äusserst liberal […]. Sein Satz bei der Steinigung der Ehebrecherin Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, vor allem aber der Folgesatz So verdamme ich dich auch nicht entliess den fränkischen Mann aus der […] Daueraufsicht über seine Frau. Der Ruf des fränkischen Mannes war nicht mehr untrennbar mit dem seiner Frau verbunden, die hatte jetzt gewissermassen eine eigene Ehre […].

    Dies ist in mehrfacher Hinsicht nicht richtig:

    1. Christi Haltung in Fragen Ehe, Ehescheidung u. dergl. war nicht die liberalste, sondern die strengste seiner Zeit.
    Während zeitgenössische Rabbiner die Scheidung durchaus erlaubten (je nach Schule mehr oder weniger liberal), lehrte Christus:
    1.a) Er betonte, daß er das Gesetz nicht aufhebe, sondern bestätige (Mt 5,17ff).
    1.b) Ehebruch begeht bereits der, der eine Frau auch nur lüstern ansieht (d.h. als Verheiratete eine andere als seine Frau bzw. als Unverheirateter eine Verheiratete; Mt 5,28).
    1.c) Ehescheidung verbot er kategorisch (Mt 5,32; Mt 19,3-9).
    1.d) Ebenfalls verbot er kategorisch Wiederheirat nach einer Ehescheidung. Die entsetzte Reaktion seiner Jünger war: „Dann ist es besser, überhaupt nicht zu heiraten!“ (Mt 19,10).

    Joh 7,53-8,11 gehört zwar nicht zum ursprünglichen Text des Johannes-Evangeliums, aber selbst wenn es so geschehen ist:

    2. Christus sagt in Joh 8 nicht, was der Verfasser behauptet.

    Christus hat der Ehebrecherin vergeben, aber nicht den Ehebruch legalisiert. Direkt nach den Worten „Dann verurteile auch ich dich nicht“ folgt nämlich seine Ermahnung: „Geh hin und sündige hinfort nicht mehr!“ (V.11), d.h. in diesem Zusammenhang: Begehe nie mehr Ehebruch.

    3. Die fränkischen Männer (und nicht nur sie) sind nicht durch Christus der Ehre ihrer Frau entbunden.

    Im Gegenteil: eine tugendhafte Frau ist die Ehre ihres Mannes (vgl. z.B. Spr 31,10ff)! Oder auch umgekehrt: eine tugendhafte Frau schämt sich für ihren törichten Mann (1Sam 25). Für Juden, Christen und Moslems sind Keuschheit und eheliche Treue höchste Werte, aber das jüdisch-christliche Verständnis von Ehe und Ehre unterscheidet sich doch sehr vom islamischen: Die Bibel ermahnt Männer wie Frauen gleichermaßen zur Keuschheit; und während ein Moslem meint, stets eifersüchtig über seine Frau(en) wachen oder sie einsperren zu müssen, hat der Mann einer gottesfürchtigen christlichen oder jüdischen Frau keinen Anlaß zu wahnhafter Eifersucht: er kann ihr vertrauen, daß sie ihm treu ist.

  35. War das so eine Art Strip-Burka mit Klettverschlüssen, die sich die Frau mir einem Ruck vom Leib reißen kann ?
    Ich würde solche Geschichten, die schon beim ersten Hinschauen unlogisch sind, einfach weg lassen.

  36. Der Islam ist eigentlich ein alter babylonischer Fruchtbarkeitskult in der die heilige Hochzeit zwischen den Mondgott Nannar oder auch Sin und der Vernsugöttin Innana oder auch Ischtar, gefeiert wird und wird durch die Symbolik des alten babylonischen Fruchtbarkeitskultes der Mondsichel und dem Stern, die Venus dargestellt. Die Mondsichel, der abnehmende Mond ist das Zeichen für den alten mesopotamischen Mondgott Sin oder Nannar und der Stern ist das uralte mesopotamsiche Zeichen für die Stadtgöttin, die Göttin der Venus Inanna oder Ischtar.
    Das Kreisen im Mekka um das Steingebäude der Kaaba, vor allem das es siebenmal sein muss entspricht auch wieder dem Mondkult der abnehmenden Mondes Nannar, in der durch das siebenmalige Umkreisen die Fruchtbarkeit des Stammes erfleht wird. Somit eine alter Fruchtbarkeitskult, des Mondes welches in Mekka zelebriert wird. Der schwarze Stein stellt damit symbolisch den göttlichen Phallus dar welches umkreist wird um Segen und Fruchtbarkeit für dei Sippe oder Klan zu erbitten. Somit ist der Islam eine polytheistischer Kult, welche seine Rituale aus den Altertum weiter zelebriert und damit keinesfalls monotheistisch ist, sondern eigentlich einen uralten archaischen mesopotamischen Kult entspricht, der bis heute allerdings symbolisch zelebriert wird. Aber ihre Symbolik verrät sie.

  37. Der Islam als soziales System gesehen ist in vielerlei Hinsicht wenig leistungsfähig:

    – die Dogmatik der Kritikverbote am Koran ziehen einen Mangel an Verständniss für Textkritik nach sich

    – die Verklärung Mohhameds zum unkritisierbaren „besten aller Menschen“ erzeugt eine autoritätshörige, dumm Haltung

    – Bildverbote verhindern das Denken

    – Der Ausschluss der Frauen aus der Gesellschaft lässt die Potentiale von Frauen ungenutzt

    Aus all diesem entsteht die geringe Bildung und Innovationsbereitschaft, die man mit der geringen Zahl der gelesenen Bücher und er geringen Zahl an Patenten pro Kopf und der Zahl der Nobelpreise pro Kopf gut belegen kann.

    Allerdings darf man auch nicht die Stärken des Islam unterschätzen:

    – eine konservative daher sehr stabile Gesellschaftsordung

    – Ein System, das jeden hinein – aber niemand mehr herauslässt

    – Ein System, das durch 1001 Schikanen die Ungläubigen schwächt: Überfälle, Terrorismus, Geiselnahme, Versklavung, Kopfsteuer, Benachteiligung, Ausgrenzung usw usw.
    Die Barbareskenstaaten zeigen gut, wei islamische Länder ausschließlich von der Ausbeutung produktiver christlicher Ökonomien durch Raub und Schutzgelderpressung leben können

    ——-

    Fazit: islamische Gesellschaften haben an sich ein niedrigeres Funktionsniveau als demokratische, liberale Marktwirtschaften.

    Dennoch könnte es sein, dass islamische Gemeinschaften durch einen Geburtendschihad und kulturelle Verdrängung demokratische Gesellschaften in Europa zersetzen und schließlich ersetzen.

  38. #37 Paroline (06. Jul 2012 16:08)

    Ich glaube, diese Testosteron-gesteuerten Taugenichtse freuen sich einfach nur über jede Gelegenheit, irgendjemanden zu verprügeln.

    Dennoch haben sie es im eigentlichen Boxsport (im Kickboxen sind sie weitgehend unter sich) nicht weit gebracht.

    Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sie dort nicht mit der üblichen 4:1-Überzahl (minimal) antreten können.

    Zudem ist weder der Gebrauch des Messers noch das Treten erlaubt. Zwei äusserst diskriminierende Beschränkungen sind also daran schuld.

  39. Das alles hat doch nichts mit dem Islam zu tun. Der Islam ist irgendwie anders, friedensbewegt und nett und aufgeklärt, was all die friedlichen Muslime, die irgendwo in diesem Lande leben sollen,dem Vernehmen nach, ständig mit Nachdruck bezeugen.
    Daran sollte man nicht zweifeln, nur weil man den anderen Islam und die friedlichen Muslime nicht ganz so deutlich zu erkennen vermag.
    Das ist nur ein persönliches Wahrnehmungsproblem, das wohl rassistischen Ursprungs ist.

  40. Doch besitzen sie grossen Mut, obwohl doch der Mut gewöhnlich nur aus dem Ehrgefühl und aus der Verachtung für einen schlechten Ruf entsteht.

    Das ist kein Mut, sondern ein Widerstreit zwischen großer Angst und noch größerer Angst.

    Besser schnell sterben als ein lebenlang geächtet werden oder von der eigenen Familie umgelegt.

    Übrigens haben die Sachsen, im Falle eines Ehebruchs, die Frau gezwungen, sich selbst zu erhängen.

    Sie hatten also auch schon vor dem Christentum ein „honour-splitting“.

    Hat nichts mit Jesus zu tun. Die übelgelaunten Nordeuropäer (schlechtes Wetter und so) sind einfach grausamer zu ihren Frauen.

  41. #12 Eurabier

    Symptomatisch aus deinem Link der WAZ:

    Kultur in Butendorf
    …Das Stadtteilfest auf der Festwiese in Butendorf mit Essen, Trinken und Musik…

    http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/kultur-in-butendorf-img1-id6809594.html

    Fressen, Saufen, Tanzen! Damit scheint die Vorstellung des Begriffes „Kultur“ der Gutmenschen ausreichend beschrieben zu sein.

    Daß allerdings auch Sitten, Gebräuche, Rechtsverständnis, Verhalten gegenüber Autoritäten, Verhalten der Geschlechter untereinander zum Überbegriff Kultur gezählt werden müssen wird einfach nicht begriffen.

    Und da frage ich mich: Was brauchen wir hierzu an kultureller Bereicherung?

    Dieser Multikultiringelpiez mit Anfassen wird hiermit sicher gut beschrieben:
    http://www.youtube.com/watch?v=BlLHsnVr8B0

  42. „Namus“ gibt es nichtnur bei den Paschtunwali,
    daher hat es auch durchaus etwas mit uns Deutschen zu tun.
    Ich habe eine kurdische Freundin. Natürlich geht das nicht ohne Todesdrohungen der Familie einher…
    Als wir uns an eine Hilfseinrichtung für Ehrenmord bedrohte Migrantinnen gewendet haben wurde meine Freundin auch gefragt wer in der Familie dafür sorgt das „Namus“ aufrecht erhalten wird.
    Damals konnte ich mit dem Begriff nichts anfangen, aber das zeigt das sowas auch hier bei uns in Deutshcland eine relevanz hat..

  43. (…) Der arabische Dichter und Diplomat Usama ibn Munqidh, der im 12. Jahrhundert zur Zeit der Kreuzzüge die Sitten der Franken studierte, schrieb über sie: Die Franken kennen weder Ehrgefühl noch Eifersucht. So kommt es vor, dass ein Franke mit seiner Frau auf der Strasse einhergeht und einen anderen Mann trifft, der die Frau zur Seite nimmt und sich mit ihr unterhält, während ihr Ehemann abseits steht und wartet, bis die Frau ihre Unterhaltung beendet.

    (…)

    Usama ibn Munqidh macht sich vor allem über die nicht vorhandene Eifersucht der Franken lustig.

    Vollständig geht die von Usama ibn Munqidh überlieferte Anekdote nämlich so (Hervorhebung von mir):

    (…)

    Die Franken kennen weder Ehrgefühl noch Eifersucht. Ein Mann kann bei ihnen mit seiner Frau auf der Straße gehen. Ein anderer kann kommen, die Frau beiseite nehmen und sich mit ihr allein unterhalten, während der Ehemann dabeisteht und darauf wartet, daß sie ihr Gespräch beendet. Wenn es ihm aber zu lange dauert, läßt er sie mit dem anderen allein und geht seiner Wege.
    Ich habe auch folgendes erlebt :
    Als ich einmal nach N?bulus (in Palästina) kam, stieg ich im Haus eines Mannes namens Mu‘izz ab. Sein Anwesen war die Herberge der Muslims, und sie hatte Fenster, die sich auf die Straße öffneten. Auf der anderen
    Straßenseite stand das Haus eines Franken, der für die Händler Wein verkaufte. So nahm er eine Flasche Wein in die Hand und rief laut : »Der Händler Soundso hat ein
    ganzes Faß von diesem Wein geöffnet. Wer etwas davon will, gehe dorthin !« Als Lohn für das Ausrufen erhielt der Franke dann den Wein, der in der Flasche war.
    Eines Tages kam er nach Hause und fand einen Mann bei seiner Frau im Bett.
    »Was hat dich denn zu meiner Frau geführt ?« fragte er den Fremden.
    »Ich war so müde. Deshalb bin ich eingetreten, um mich etwas auszuruhen !«
    »Und wie bist du in mein Bett gekommen ?«
    »Ich fand das Bett gemacht vor und legte mich schlafen.«
    »Und meine Frau hat mit dir geschlafen ?«
    »Das Bett gehört ihr doch. Wie konnte ich sie daranhindern, sich in ihr Bett zu legen ?«
    »Bei meinem Glauben ! Wenn du das noch einmal
    tust, gibt es Streit zwischen uns !«
    So sehen Mißbilligung und höchste Eifersucht bei den Franken aus.

    (…)

    Aus: „Die Erlebnisse des syrischen Ritters Usama ibn Munqid. Unterhaltsames und Belehrendes aus der Zeit der Kreuzzüge“, C.H. Beck-Verlag, München, 1988

    http://www.amazon.de/Erlebnisse-syrischen-Unterhaltsames-Belehrendes-Kreuzz%C3%BCge/dp/340630379X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1341623594&sr=1-1

    Dieser Spott des Usama ibn Munqidh hat allerdings einen ernsten Hintergrund, denn hier liegen die Wurzeln für Ehrenmorde.

    Wie gesagt, „Eifersucht“ meint im Islam bzw. der islamischen Kultur nicht ein Gefühl, das man hat, sondern eine religiöse Pflicht des Mannes, permanent die „eigenen“ Frauen zu kontrollieren.

    Und ein „Ehrenmord“ ist der beste Beweis dafür.

    Wie aktuell Usama ibn Munqidh auch heute noch ist, beweist der ehemalige türkische Polizeipräsident Hasan Ya?ar, über den man ja Anfang dieses Jahres Folgendes lesen konnte:

    (…)

    In seinem Artikel führt Ya?ar an, dass ein Deutscher, ein „Hans“, seine Frau auch von anderen Männern küssen lässt. Anders sei das in der türkischen Gesellschaft. „Ein Mann kann eine Frau, auch wenn sie mittlerweile geschieden sind, auch nur deshalb töten, weil sie die Mutter seiner Kinder ist und sie ein Verhalten an den Tag liegt, dass er nicht akzeptiert“, so Ya?ar.

    (…)

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/351558/ex-polizist-ueber-tuerkische-frauenmorde-frauen-sind-selbst-schuld-an-haeuslicher-gewalt/

    Zwischen Usama ibn Munqid und Hasan Ya?ar liegen mehr als 900 Jahre, und dennoch ähneln sich deren Aussagen verblüffend.

    Damals wie heute gilt für Moslems: der „Ungläubige“, der „Hans“, der „Franke“, lässt sich von den Frauen „seiner“ Familie alles „gefallen“ und ist aus islamischer Sicht prinzipiell ein „Dayyuth“, ein „Mann ohne Eifersucht“ und somit auch ohne „Ehre“.

    Für einen Muslim aber ist schon bei geringen Anlässen ein Mord an seiner Frau (oder Tochter oder Schwester) selbstverständlich, um nicht als „Dayyuth“ dazustehen.

  44. #48 Faxendicke76
    Fressen, Saufen, Tanzen! Damit scheint die Vorstellung des Begriffes “Kultur” der Gutmenschen ausreichend beschrieben zu sein.
    …………..
    Nicht ganz, Lafo sprach von: „Fressen, Saufen, Vögeln“. – Tanzen macht keinen Geburten-Dijhad!

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