Die britischen Behörden sind geschockt. Schon vor den Wettkämpfen hat der erste afrikanische Athlet politisches Asyl beantragt. Gerechnet hat man damit erst während und nach den Wettbewerben. Das afrikanische Land, aus dem der Asylbewerber stammt, wird verschwiegen, weil man die Eröffnung mit den Staatsgästen nicht stören will, aber insgesamt hat man 2% Asylanten bei den Athleten, dem Begleitpersonal und den Unterstützern eingerechnet. 

Die Größe der ersten zwei Gruppen ist in etwa bekannt. Im olympischen Dorf sind über 17000 Betten, aber wieviele Unterstützer kommen dazu? Der entsprechende Abschnitt bei der Daily Mail:

It follows warnings from immigration officials that they fear up to 2 per cent of athletes, team officials and supporters may claim refuge in the UK during and after the Games or try to stay on once their visas expire.

Zu was die Olympiade alles gut ist!

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32 KOMMENTARE

  1. Bei so einer Meldung brauche ich gleich wieder mein Schreikissen (und wünsche mir natürlich mit allen Gutmenschen, dass die übernächste Olympiade in Berlin stattfindet).
    Danke, Kewil. Du hast, wie so oft, schnell und kompetent den Daumen drauf gehabt.

  2. Wenn die Olympiade in einem islamischen Land stattfindet, wie hoch ist dann die Asylantenquote ?
    –> 0 %!
    Warum ?
    Da bekommt man keine soziale Hängematte 🙂

  3. Mir gefällt diese Art der Meldung nicht besonders. Im kalten Krieg hat man sich über jeden politischen Flüchtling aus der DDR gefreut. Ein Zeichnen der Unterdrückung durch den Kommunismus. Und was machen wir heute bei Asylanträgen während solchen Veranstaltungen? Wir bekommen sofort Assoziationen zu der immer eskalierenden Ausnutzung unserer Sozialkassen. Die perverse Zusammenarbeit unserer korrupten Regierungen mit noch viel bestialischeren Unterdrücksungssystemen weltweit.

    Vielleicht ist der Sportler ja ein koptischer Christ der vor dem Islam flieht?

    Am Ende sind wir durch die Linksextreme Politik in Westeuropa und deren Auswirkung nicht mehr in der Lage differenziert über solche Sachen zu schauen.

  4. # 3 Platow

    Allerdings leben wir nicht mehr im „Kalten Krieg“, der ist seit Jahrzehnten vorbei. Und vielleicht (wir wissen es ja beide nicht) ist der Möchtegern-Asylant auch kein koptischer Christ, sondern ein Sportler aus Libyen, Tunesien oder Ägypten, der vor der mit Hilfe des Westens in seinem Heimatland ausgebrochenen Demokratie flieht und sich dabei den Weg übers Mittelmeer sparen will.

  5. # 3 Platow

    Allerdings leben wir nicht mehr im „Kalten Krieg“, der ist seit Jahrzehnten vorbei. Und vielleicht (wir wissen es ja beide nicht) ist der Möchtegern-Asylant auch kein koptischer Christ, sondern ein Sportler aus Libyen, Tunesien oder Ägypten, der vor der mit Hilfe des Westens in seinem Heimatland ausgebrochenen Demokratie flieht und sich dabei den Weg übers Mittelmeer sparen will.

  6. Nun ja, bevor man für viel Geld in einem morschen Kahn über das Mittelmeer schippert…

  7. Wer flieht denn aus den Ländern des Arabischen Frühlings ?
    Das sind doch nur die alten Kader ,die von unseren linksbunten Gutmenschen verfemt und mit Nato-hilfe demontiert wurden.
    Also die „Bösen“. Die müssen wir jetzt natürlich aufnehmen, weil verfolgt und bedroht.
    Egal wie man vorher zu diesen Menschen stand. Das heißt : egal weshalb einem im „Arabischen Frühling“ der Arsch brennt – wir löschen.
    Voraussetzung : man kann einigermaßen verständlich „Asyl-Asyl“ sagen.
    Falls das nicht funktioniert ist sofort ein Gutmensch mit RA am Werke.Den wir bezahlen, wer sonst.

  8. Olympia ? Wieso beschäftigt ihr euch mit solchen langweiligen Themen. Ein viel schlimmeres Ereignis überschattet doch Olympia:

    Unserem Abou Nagi wurd das Hartz4 gestrichen und er muss vll. sogar sein Mercedes verkaufen 🙁

    http://www.youtube.com/watch?v=pzR7eevounk

    Kewil: Das hatten wir bereits gestern. Guten Morgen! Wer immer nur den ersten Artikel anschaut, ist ein …

  9. @#5 Der kleine Sorbe

    Das wird garantiert ein Moslem sein, der in senem Land verfolgt wird, weil er anstelle der linken Hand die rechte Hand nimmt. Mir ging es darum, dass das Asyl einmal eines der guten Sachen des Westens gewesen und mittlerweile nur noch zu einer Farce degradiert ist.

    Der Asylanträger beantragt Asyl und 3 Monate später macht er in seinem Ursprungsland Urlaub. Wetten?!

    Aber wir reagieren auf so eine Meldung schon fast automatisch. Das ist Manipulation pur.

  10. Ich hoffe das Maria Böhmer, in Kooperation mit den GrünInnen, gleich Infobroschüren für alle Olympiateilnehmer verteilen lies, welche die Vorzüge des moderen Sozialstaates Deutschland hervorhebt. Wäre doch eine Schande wenn die Asylsuchenden in ein anderes Land abwandern.

  11. Man sollte wie bei vielen Vorgängen genau hinsehen, wer warum politisches Asyl beantragt und den Menschen sehen der in Not ist. Pauschale Stammtisch Parolen sind hier nicht angezeigt. Es wollen viele Menschen aus den Unterschiedlichsten Gründen zu uns. Der Christ aus dem Irak, der irakische Mann, der sagt er sei Christ, die afrikanische Mutter mit ihrem Kleinkind, weil sie Hungern müssen, der somalische Mann, der vor dem Bürgerkieg flüchtet, der politisch aktive Weissrusse, der schwule Mann aus Pakistan, die geschiedene Frau aus dem Jemen, der Drogenverkäufer aus Baku, die Haushaltshilfe aus der Ukraine, die krebskranke 75 jährige Frau aus Omsk, die junge Russlanddeutsche aus Sibirien, der kurdische Wirtschaftinformatiker aus der Türkei, der türkische Ziegenhirte, der träumt Taxifahrer in Frankfurt zu werden, der von seinen Eltern aus Syrien allein mit Schleusern geschickte 13 jährige junge Christ, die schwerbehinderte Rentner aus dem Tschad, ehemalige Kindersoldaten aus Afrika usw .

    Wer darf wer nicht?

  12. #4 unrein (26. Jul 2012 10:27) Olympia: erster Athlet beantragt schon Asyl

    Olympia II: erster Athlet schon wegen Rassismus gesperrt

    Das ist Gesinnungsdiktatur!
    Habe mir den Bericht durchgelesen.Wen interessiert´s, was die Sportlerin privat „zwitschert“ ?

  13. Saudi Arabia will be sending two female athletes to the 2012 London Olympics, which officially begin tomorrow (July 27). Wojdan Shaherkani (Judo) and Sarah Attar (athletics) will be the first two women to ever represent the kingdom, where conservative religious clerics forbid the participation of women in competitive sports.

    On Twitter, their anticipated involvement in the games set off a flurry of reactions, including a hash tag which described them as the “Prostitutes of the Olympics.”

    Saudi Arabia’s earlier announcement that women would be excluded from London 2012 was faced with a call for banning the kingdom from the Olympics.

    The two Saudi women taking part in the London Olympics. Photo from the official delegation page on http://www.london2012.com

    The participation of women under the Saudi flag comes under conditions: that they would not compete in mixed games and that they would dress up conservatively, among others.

    http://globalvoicesonline.org/2012/07/25/saudi-arabia-female-olympics-athletes-described-as-prostitutes-on-twitter/

  14. # 13 johann
    Wobei die Betonung auf “ soll “ liegt. Die Absichtserklärungen Griechenlands füllen ganze Bibliotheken, was am Ende umgesetzt wird, paßt auf ein Stück Klopapier.
    Erst gesethern las ich, daß G. viele Beamte entlassen hat, um sie dann in anderen staatlichen Bertrieben wieder einzustellen.

  15. ob der kalte krieg wirklich vorbei ist. mir kommen zweifel. heute höre ich im radio, die amerikaner vereinbaren mit polen dort die stationierung von militärischem material einschliesslich bedienungspersonal. soll europa mit den nordafrikanischen staaten des mohammedanismus in einen krieg verwickelt werden. ein bombengeschäft im warsten sinn des wortes für die rüstungsindustrie.

  16. 2% von 17.000 sind 340 Asylanträge.

    Deutschland hat mehr als das zehnfache dessen pro Monat. Insofern sind diese Olympiasylanten kein wirkliches Problem – sie sind nur ein weiteres Symptom unserer kranken Zeit.

    Aber die von [#4 unrein (26. Jul 2012 10:27)] verlinkte Sperrung einer Athletin wegen eines eigentlich recht harmlosen Witzes ist sehr bedenklich.

    Wenn jetzt „unsere“ privaten Korrespondenzen auf „Gedankenverbrechen“ gescannt werden, dann haben wir eine weitere Grenze in Richtung der Unfreiheit überschritten.

    Und es wird wahrscheinlich erst noch schlimmer, bevor es besser wird.

    Beängstigend.

  17. Wer mit der Olympiamannschaft seines Landes zu den Spielen reisen darf, wird in seiner Heimat politisch verfolgt.
    Das steht schon mal fest…

    Ich tippe auf eine Asylsucherquote von 20%.

  18. #19 pidding
    ich war mit meinem sermon noch nicht fertig. er ist mir so durchgerutscht.
    …..im wahrsten sinn des wortes ein bombengeschäft für die rüstungsindustrie. wer sagt mir, ob die geheimdienste nicht wussten, wohin der marsch des arabischen frühling wirklich geht, wie es vorauszusehen war – in den mohammedanismus.
    in syrien sind handfeste strategische interessen im spiel. die marinebasis der russen im mittelmeer liegt dort.
    die russen müssen sich wehren gegen den mohammedanismus im eigenen land. sie werden mir deshalb sympathischer.
    mich würde interessieren, wenn es einmal einen artikel von pi in diese richtung gäbe und dann wie andere darüber denken.
    -die destabilisierung europas von langer hand geplant-
    das hat durchaus auch was mit dem asylartikel hier zu tun.

  19. Aja.
    Der Staat schickt also seine politischen Gegner erst zu den olympischen Spielen, um sie dann nach der Rückkehr zu verfolgen.
    Sehr interessant.

  20. Junge gesunde Athleten, die von ihren Heimatländern
    das Privileg erhielten, an Olympia – bei „freie Kost und Logis“ – teilzunehmen, sollten sich dankbar erweisen, nach Hause reisen, Spaten, Hacken, Nägel und Hämmer nehmen und ihre verwüsteten Länder wiederaufbauen, statt Europa kaputt zu schnorren.

  21. #12 Paul Maxx (26. Jul 2012 11:20)

    Bei der derzeitigen Rechtslage dürfen *alle*.

    Ihre Frage müßte lauten: „Wer soll dürfen?“, und irgendwie verdächtele ich, sobald ich die von Ihnen angeführten persönlichen Schicksale nicht als pauschal aufnahmebegründend ansehe, bin ich „Stammtisch“.

    Das ist also ein alter Hut, und ich bin mittlerweile zu der Ansicht gekommen, daß „Stammtisch“ als Möchtegern-Totschlagargument ausgedient hat, es ist stattdessen zu einem Qualitätsprädikat für möglicherweise vorhandenen gesunden Menschenverstand geworden.

  22. #12 Paul Maxx

    M.E. ist die Schmerzgrenze für Asyl (und Einwanderung) schon lange überschritten. Ja, ich weiß, das war jetzt eine gaaanz pöööse Wortmeldung, aber trotzdem Fakt. Wenn man beim Spaziergang durch Stadt und Land jede Menge Südländer sichtet und fremde Sprachen vernimmt, dann handelt es sich nicht um einen akuten schizophrenen Schub, sondern leider um die blanke Realität. Wer ganz unschuldig einfach seine Heimat liebt, der macht sich Sorgen…

    Ich kenne persönlich keine Kopten, aber genug orthodoxe Rumänen und kath. Syrer, um leider feststellen zu müssen, dass sehr viele dieser Leute in ihrem Denken und Handeln nicht zu dem kulturell hochentwickelten Deutschland passen. Darum findet im Gastland ein gewaltiger Rückschritt statt, sowohl im öffentlichen, als auch im schulischen oder beruflich/geschäftlichen Umfeld; – das sage ich, der selber Katholik ist, schweren Herzens, aber die Masse an kulturfremden Menschen wirkt sich auf den Ureinwohner recht ungünstig aus > sh. zum Beispiel das Absinken des Niveaus an den Schulen. (Aber klar ist auch: Lieber Kopten und kath. Einwanderer, als Mohammedaner.)

    Sich im eigenen Land mittlerweile fremd und bedroht zu fühlen… soweit dürfte es IM NORMALFALL nie kommen.

  23. Nur so eine Info am Rande:

    Die „Olympiade“ ist NICHT mit den olympischen Spielen identisch – ganz im Gegenteil!

    „Olympiade“ nennt man die Zeit zwischen zwei olympischen Spielen.

    Wollte nur mal klugscheissen 😉

    Zum Thema: Wie konnte das nur passieren? Das konnte doch keiner ahnen, dass Menschen aus extrem armen Ländern, die in ein „reiches“ Industrieland kommen dürfen, plötzlich nicht mehr in das Elend ihrer Heimatländer zurückwollen!
    Das ist aber jetzt doppelplusungut! (aus „1984“);)

  24. Wieso dürfen Staaten, die gegen die UN-Menschenrechte verstossen und Asylberechtigte erzeugen, überhaupt bei den Spielen teilnehmen?

    Ist da etwa jemand in diesem, bei „Rassissmuss“ so moralisch hochstehendem, Gremium am Ruder dem Geld wichtiger als Ethik, Ehre, Anstand und Moral ist? 😉

  25. Ist das nicht etwas zu sehr durch die Brille ?
    Nach New York ist London DIE Stadt weltweit, die ohne die zahlreichen Einwanderer wohl heute noch ein beschauliches Fischerstädtchen wäre.
    Im Übrigen kann man nur ein Hineinversetzen in die jeweilige Person vorschlagen…kopfschüttel…

  26. #29 nicht die mama (26. Jul 2012 23:37)

    Wieso dürfen Staaten, die gegen die UN-Menschenrechte verstossen und Asylberechtigte erzeugen, überhaupt bei den Spielen teilnehmen?

    Ist da etwa jemand in diesem, bei “Rassissmuss” so moralisch hochstehendem, Gremium am Ruder dem Geld wichtiger als Ethik, Ehre, Anstand und Moral ist? 😉

    Zur ersten Frage: GUUUUUTE Frage. SEHR GUTE!

    Zur zweiten Frage: Ach wo! Niemals!

    Ebensowenig wie folgendes Gespräch zwischen einen beliebigen Bürgermeister und einem reichen Saudi VÖLLIG unrealistisch ist:

    „Nein, Sie dürfen laut Gesetz § Blabla keine Minarette bauen, die höher als 15 Meter sind. Wie bitte? 100.000 und ein Monat im Leih-Ferrari? Wie hoch sollten die Minarette noch sein? 150 Meter? Kein Problem. Gesezlich absolut erlaubt. Ich sorge dafür.“

    Und in 20 Jahren klingt das dann so:

    „Nein, Steinigungen sind in Deutschland nicht…entschuldigung? Sagten Sie 5 Millionen? Aber selbstverständlich! Darf ich Ihnen die Schalke-Arena empfehlen? Passen 65.000 Leute rein, und die Akkustik ist hervorragend. Wie bitte? Ja, wegen der besseren Hörbarkeit der Schreie. Exakt.“

    Widerlich, aber wahrscheinlich wahr.

  27. #30 mistfink (26. Jul 2012 23:40)

    Nach New York ist London DIE Stadt weltweit, die ohne die zahlreichen Einwanderer wohl heute noch ein beschauliches Fischerstädtchen wäre.

    Und was wäre daran jetzt so schlimm, in einem beschaulichen Fischerstädtchen zu leben, wo man nachts seine Türen unverschlossen lassen und unbereichert spazieren gehen kann und um seine Lieben keine Sorge haben muss?

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