Vergangenen Donnerstag Abend strahlte der österreichische Privatsender „Servus TV“ den äußerst bemerkenswerten Talk „Feindbild Islam – wird die Angst zum Hass?“ aus. Der einzige Lichtblick unter den Gästen war der ägyptischstämmige Politologe Hamed Abdel-Samad, der die Islamkritik als völlig berechtigt verteidigte. Es wurde auch über PI diskutiert. Die Leiterin des Instituts für „Islamwissenschaft“ an der Freien Universität Berlin, Gudrun Krämer, stellte PI als „Hetz“-Medium gegen Muslime dar (im Video unten bei 54:30 min).

(Von Michael Stürzenberger)

Hamed wand sich entschieden gegen den Kampfbegriff „Islamophobie“ und sprach sich auch klar gegen eine „Abschaltung“ von islamkritischen Internetseiten aus. Michel Friedman gab sich wie so oft in der letzten Zeit wachsweich und warnte vor einer „Verallgemeinerung“ des Islams, der „unterschiedliche Strömungen“ habe. Der Leiter des Instituts für systematische Theologie der Universität Innsbruck, Wolfgang Palaver, gab seinem Namen alle Ehre und vertrat die These, dass der Islam vielen als „Sündenbock in Krisen-Zeiten“ diene.

Aus dem Infotext zur Sendung „Talk im Hangar 7“:

Suren. Schleier. Salafisten. Der Islam ist auf dem Vormarsch. Viele Menschen hierzulande fühlen sich bedroht. Ist diese Angst berechtigt?

Kleine, radikale Gruppen wie aktuell die Salafisten, die in Deutschland durch extreme Aktionen auffallen, ziehen die mediale Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Ablehnung auf sich. Ist aus der Angst inzwischen Hass geworden? Wer trägt die Schuld daran, dass der Islam im Westen inzwischen zum Feindbild mutiert ist – die Medien, Populisten oder andere Glaubensgemeinschaften? Ist der Islam-Hass nur ein Phänomen rechtsradikaler Gruppierungen, oder inzwischen sogar in der bürgerlichen Mitte salonfähig? Fehlt es an ausreichender Aufklärung, oder sind unsere Kirchen einfach nicht mehr stark genug, dem Islam und seinen treuen Gläubigen gegenüberzutreten?

Sicher ist: Die Islamophobie spielt vor allem Rechtspopulisten in die Hände, deren Parteien in ihren Wahlkämpfen voll auf diese Angst setzen. Populismus, der europaweit zieht, und eine Hetze, die an düstere Zeiten erinnert – der Vergleich der Islam-Angst mit dem Antisemitismus wird von namhaften Wissenschaftlern gestützt.

Europaweit streiten sich Politiker, Wissenschaftler und Publizisten über eine klare Ausdifferenzierung zwischen Muslimen und Islamisten oder zwischen friedlichem und militantem Islam. Die Debatte um die Aussagen deutscher Bundespräsidenten, ob nun der Islam oder doch „nur“ die Muslime zu Deutschland gehören, sind dabei ebenso Thema wie die geschürte Angst vor Imamen, militanten Salafisten und der Unterstellung, dass der Islam die Weltherrschaft anstrebe. Hat sich die Angst vor dem Islam verselbstständigt, und welche Sorgen sind berechtigt?

Hier die Zusammenfassung der knapp 70-minütigen Sendung zur Orientierung:

0’40 Michel Friedman: „Den Islam gibt es nicht, sondern unterschiedliche Strömungen. Christen kennen das. Verschiedene Schwerpunkte der Interpretation des Korans. Rechtspopulistische Parteien in ganz Europa stärken Vorurteile, statt sie abzubauen. Halte ich für gefährlich.“

2’40 Gudrun Krämer: „Es wird kein Unterschied gemacht zwischen militanten und radikalen Islamisten auf der einen Seite und der großen Mehrheit derer, die nicht dazugehören. Verallgemeinerung wird auch in bürgerlichen Kreisen salonfähig.“

3’50 Hamed Abdel Samad: „Der Islam ist eine archaische Religion, die viele Probleme mit der modernen Welt hat. Es ist kein Problem, dass man diese Religion angreift und kritisiert. Archaische Tendenzen werden von vielen Muslimen weltweit gelebt. Der Koran gilt als das unverfälschte Wort Gottes. Grundlage für Gesellschaftsordnung. Schafft geistige Mauer zwischen Muslimen und Menschen anderen Glaubens sowie Menschen, die an gar nichts glauben. Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige entmenschlicht das Gegenüber.“

5’35 Moderator Ruprecht Eser: „Political Correctness ist eigentlich genau das Verkehrte“

6’00 Amani Abuzahra: „Fremdverortung von außen. Der Islam ist nur vermeintlich fremd in Österreich.“

7’31 Ruprecht Eser: „Ergebnis der Umfrage: 70 % meinen, Österreichs Muslime passen sich zu wenig an, 44% sehen im Islam eine Bedrohung für Europa. Jüngere sehen weniger Gefahr.“

9’50 Wolfgang Palaver: „Beruhigend, dass jüngere Österreicher es anders sehen. Islam als Feindbild ist ein altes Muster.“

11’10 Friedman: „Alleine, dass man eine einzelne Religion herausebt, ist ein Zeichen einer noch nicht normalen Beziehung zueinander. Wer muss sich wem in welcher Form anpassen? Es gibt Christen, die das alte Testament wörtlich nehmen, das genauso viel brachiale und frauenfeindliche Elemente hat wie der Koran. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass die Christen so fundamentalistisch sind. Es gibt auch fundamentalistische Juden.“

13’15 Abuzahra: „Was bedeutet Anpassung? Was ist die österreichische Kultur, an die man sich anzupassen hat? Was ist der Maßstab? Muslime werden aufgefordert, ihre Religion aufzugeben, denn sonst könnten sie sich nicht anpassen.“

14’35 Friedman: „In dem Moment, wo die Interpretation der Religion über den Gesetzen steht und sich gegen die Gesetze des Landes richtet, wird die Sache unerträglich und problematisch.“

15’05 Abdel-Samad: „Man sollte nicht ständig seinen religiösen Hintergrund in den Vordergrund stellen. In der Schule, am Arbeitsplatz etc. Wir merken vor allem in den letzten 10 Jahren eine Islamisierung aller Integrationsdebatten. Religion sollte sich in den privaten Bereich zurückziehen.“

17’30 Krämer: „Es mangelt in Österreich und Deutschland nicht an einer kritischen Aussprache über den Islam. Muslime gehören dazu, wenn sie den richtigen Islam vertreten.“

19’05 Palaver: „Wenn in der Schweiz das Verbot von Minaretten durchgesetzt wird, ist ein Grundrecht des religiösen Lebens nicht mehr garantiert.“

20’40 Abdel-Samad: „Alle drei monotheistischen Weltreligionen sind in archaischen Zeiten entstanden und sind nicht demokratiefähig. Aber es gibt nirgendwo auf der Welt so viele Menschen, die an ein Buch glauben als das Wort Gottes, als eine Anleitung für das Leben, die Politik und die Gesetzgebung wie in der islamischen Welt. Versuchen Sie einmal eine Umfrage in der islamischen Welt, wie christen- und judenfeindlich vor allem junge Muslime sind, dann werden Sie froh über die Ergebnisse dieser österreichischen Studie sein. Muslime sind nicht nur Opfer, sondern haben auch schuld an diesem Image.“

24’40 Palaver: „Archaische Religionen waren Opferreligionen, die auf Menschenopfer aufgebaut waren. Die drei abrahamitischen Weltreligionen sind aus diesen Traditionen herausgegangen. Das beste Beispiel ist die Verhinderung des Opfertodes des Sohnes von Abraham.“

25’25 Abdel-Samad: „Man hat dafür mit Steinen geworfen.“

25’30 Abuzahra: „Ich finde es nicht förderlich für diese Debatte über Islamophobie, wenn man dabei auf das Ausland verweist. Man sollte sich auf Europa und auf die Probleme hier fokussieren.“

26’50 Krämer: „Es ist wichtig, nicht immer zu sagen, in der Türkei dürfen Christen nicht und in Saudi Arabien dürfen sie auch nicht und im Iran ist es sowieso ganz schrecklich. Man vergisst dabei aber zum Beispiel Indonesien, immerhin 200 Millionen Muslime, die ganz offenkundig nicht die Probleme der arabischen Welt und Irans haben. Herr Samad, ich finde, dass Sie in Ihrer Argumentation gefährlich werden, wenn Sie sagen, der Islam als solcher sei nicht zukunfts- und gegenwartsfähig, eben archaisch. Und nicht die Muslime sehen, die den Koran anders interpretieren.“

28’00 Abdel-Samad: „Ich bin auch dagegen, dass Muslime für die Vorgänge in der islamischen Welt haftbar gemacht werden, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Einflüsse aus der islamischen Welt nach Europa kommen, über den Bau von Moscheen, über die Finanzierung von Salafisten.“

28’35 Friedman: „Wenn wir dieselben kritischen Maßstäbe auch an den Vatikan stellen würden, was meinen Sie, wieviele Sendungen wir über die Integrationsfähigkeit von radikalen, konservativen bis fundamentalistischen Katholiken machen müssten. Ich wünsche mir mehr Respekt gegenüber denen, um die es hier geht – die Muslime.“

Nun folgt ein Einzelgespräch mit Farid Hafez, einem Politikwissenschaftler an der Universität Wien, der das Jahrbuch der Islamophobie-Forschung herausgibt:

31’50 „Es gibt Austausch zwischen europäischen Ländern und den USA zwischen rechtspopulistischen Akteuren, Bürgerbewegungen und Netzwerken in der Cyberwelt.“

32’20 „Ich beschäftige mich mit rechtspopulistischen Diskursen, die den Weg in die bürgerliche Gesellschaft gefunden haben.“

34’00 „Trugschluss, wenn man meint, über den Islam zu sprechen.“

35:’9 „Man darf Antisemitismus und Islamophobie miteinander vergleichen, das ist völlig legitim. Es gibt Parallelen und Unterschiede. Die Islamfeindlichkeit bekommt die Möglichkeit, ein welterklärendes Gedankengut zu sein. Beispiel Breivik. Alles in einen Topf werfen. Verschwörungstheorie wie früher Antismitismus.“

38’20 Friedman: „Antisemitismus wurde im Katholizismus geboren. Feindschaft wegen Christusmord durch Juden. In diesem Hass wurden die Juden vogelfrei erklärt. Teil des Islams ist auf den Spuren des Christentums. Politische Macht und religiöse Macht wurden zusammengewürfelt. Demokratisierung kann es aber auch in islamischen Ländern geben, Katholizismus hat es auch geschafft.“

41’20 Abuzahra: „Phänomen der Islamophobie hat mit einem konstruierten Bild der Muslime zu tun. Imaginiertes Bild, sie wären frauenfeindlich, sie unterdrückten Frauen, gewalttätig etc. Wichtig, unsere Position darüber zu kommunizieren. Konferenzen, in denen klar Position zu Demokratie und Frauenrechten ausgesprochen wird. Muslime sollten sich mehr zu Wort melden, auch die muslimische Frau. Innermuslimischer Aufruf, selbst aktiv werden, um diese falschen Bilder zu beseitigen.“

42’45 Friedman: „Aber auch die existierenden Bilder. Es gibt eine erhöhte Gewalt gegen Frauen in muslimischen Familien, es gibt eine extrem marxistische Sicht – begründet oder unbegründet – aus dem Koran. Man muss das zugeben. Es gibt Ehrenmorde, all das gibt es. Die Entwicklung davon weg gibt es, aber wir sind erst am Anfang dieses Prozesses.“

43’14 Abuzahra: „Ehrenmord, Zwangsheirat, das sind Traditionen, die bekannt sind als muslimische Traditionen, aber genau diese Traditionen sind islamfeindlich, sie sind nicht im Islam verankert. Wichtig, außermuslimisch die Aufklärung zu betreieben, aber auch inermuslimisch, dass diese Bilder korrigiert werden.“

43’47 Abdel-Samad: „Zunächst einmal, ich habe ein Problem mit dem Begriff Islamophobie. Ist politikwissenschaftlich umstritten. Phobie ist eine Krankheit. Islamophobie impliziert, dass Menschen, die Sorgen und Skepsis gegenüber dem Islam haben, etwas Krankhaftes haben, und das ist in den meisten Fällen nicht so. Die Sorgen in Bezug auf den Islam sind berechtigt, und zwar nicht im luftleeren Raum, sondern durch Erfahrungen in der Welt, in der wir leben.

44’30 „Vergleich zwischen Islamfeindlichekit und Antisemitismus ist fatal. Juden wurden in Europa verfolgt, nur weil sie Juden sind. Basierte auf Legenden wie Gottesmord, Brunnenvergiftung bis zu den gefälschten Protokollen von Zion. Aber die Angst, die man gegenüber den Islam hat, beruht auf reellen Gefahren, die man beobachten kann. Anstatt sich damit zu beschäftigen, beschränken sich viele Muslime darauf, den Islam zu verteidigen und reinzuwaschen. Das bringt uns nirgendwohin.“

46’00 Krämer: „Ich finde, Sie betätigen sich heute als Gemischtwarenhändler. Die ganze Zeit gerät der Islam und das Muslimentum durcheinander. Wir versuchen doch gerade – mehr oder weniger seriös – das auseinanderzuhalten. Der Vergleich zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit trägt insoweit, das in beiden Fällen Menschen schlechte Eigenschaften zugesprochen werden, weil sie einer bestimmten Religionsgemeinschaft angehören.“

48’30 Palaver: „Medien tun sich leichter mit Skandalen, und daher neigen sie dazu, das Negative zu verstärken. Aufgabe der Medien wäre es, für Respekt einzutreten und aufzuklären. Instrumentalisierung der Ängste durch eine rechtspopulistische Partei. Plakate gegen Muezzin, Minarett und Burka. Niemand in Österreich und Tirol will einen Muezzin installieren. Das hat nichts mit echten Problemen zu tun. Da wird Angst geschürt.“

50’15 Krämer: „Die Medien machen ganz sicher vieles falsch. Was mich mehr beunruhigt, sind deutsche Intellektuelle, Schriftsteller, Künstler, die mit realtiv plumpen Ideen über den Islam durchkommen.“

51’45 Friedman: „Vorurteile waren immer in der Mitte. Früher wurden rassistische Gedanken in Hinterzimmern formuliert, heute in Restaurants, im öffentlichen Bereich. Oder im Internet, weil das politische Umfeld und die Stimmung, gerade in Europa, in einer Veränderungsphase ist. Das Internet nutzt mit seiner Anonymität die niedrigsten Instinkte freizumachen. Gehetzt wird in diesem Internet nicht nur gegen Muslime, sondern gegen alles, was einem nicht gefällt.“

54’00 Krämer: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es übergreifend eine krakenartige Organisation gibt, die dahintersteht, weil das wieder die Vorstellung von einer Macht ist, die im Hintergrund die Fäden zieht, also ein Verschwörungsdenken. Aber es gibt Gruppen im Internet, die ihren Hass auf den Islam und Muslime, und allen, die keine Islamkritik üben, verbinden mit einem emphatischen Bekenntnis zu den USA und Israel. Politically Incorrect ist eine solche Gruppe, wo ich bestimmte Vertreter kenne, die sich nicht nur im Internet, sondern auch per Buch äußern und versuchen, einem die Maske vom Gesicht zu reißen und nachzuweisen, dass man tatsächlich Antisemit sei, wenn man sich nicht ständig negativ über den Islam äußert. Es gibt da ganz merkwürdige Verschlingungen und Verdrehungen. Es ist infam, es ist mehr oder weniger anonym, und versucht, den Ruf von Menschen zu zerstören. Diese Aktionen gehen dann über das Netz hinaus, indem Politiker, Universitätspräsidenten und andere angeschrieben und gewarnt werden, entweder dass jemand islamistische Umtriebe betreibt, oder ihnen insgeheim Vorschub leistet, indem er oder sie sich nicht davon distanziert und damit den Westen, Amerika, Israel und so weiter in Gefahr bringt.“

55’50 Abuzahra: „Es gilt, auch außerhalb des Internets, Verantwortung zu übernehmen, die Vielfalt der Musliminnen und Muslime darzustellen. Das Individuum soll sich äußern, wenn beispielsweise eine Muslimin mit Burkini badet – was gesetzlich erlaubt ist – und dann dafür kritisiert wird, sollte man sich zu Wort melden und sie verteidigen. Es gilt, Eigenverantwortung zu stärken. Es gilt auch, die verbindenden Elemente in den Vordergrund zu stellen.

57’35 Abdel-Samad: „Es ist immer gesund, wenn unterschiedliche Positionen untereinander diskutieren. Die Medien funktionieren wie die freie Marktwirtschaft. Wir haben ein vergiftetes Klima, das ist eine Tatsache. Es gilt das zu entgiften. Das gelingt nicht, indem man Probleme kleinredet, indem man mit Kritik sparsam ungeht, sondern indem jede Form von Kritik zulässig wird. Indem wir auch lernen müssen, die Spannung zu halten. Es sollte eine Atmosphäre geschaffen werden, in der über alles geredet werden kann. Ich halte es nicht für gesund, wenn man jetzt Internetforen schließt und Gruppen kriminalisiert, dann gehen sie in den Untergrund, dann haben wir es später mit Gewalt zu tun. Diese Menschen, die Ressentiments haben, haben hier ein Sammelbecken, in dem sie sich äußern können. Wenn man diese Foren schließt, dann gehen sie noch tiefer in den Untergrund, dann droht Gewalt.“

1’00’55 Friedman: „Verbale Gewalt ist auch Gewalt, können wir uns darauf einigen? Erst wird mit Worten diskriminiert, und dann kommt die Faust.“

1’03’35 Palaver: „Mehr oder weniger alle Kulturen haben ja bestimmte Feindmuster, um sich selber besser zu fühlen und Solidarität herzustellen. Ich denke aber, wir sind in einer Phase der Weltentwicklung, wo wir uns das nicht mehr leisten können.“

1’04’30 Krämer: „Wenn ich mit einem Land zu tun habe, das religiös argumentiert, muss ich mich damit auseinandersetzen. Ich nehme zur Kenntnis, dass es eine plumpe, auch einigermaßen undifferenzierte und vorurteilsgeladene Einstellung gegenüber dem Westen in der islamischen Welt gibt. Aber das interessiert mich momentan nicht. Mich interessiert, was in den europäischen Gesellschaften passiert, und daher finde ich diese Vergleiche nicht hilfreich.“

Aufregung gab es zum Schluss, als Moderator Ruprecht Eser die bekopftuchte Muslimin Amani Abuzahra fragte, ob man einen Koran entsorgen dürfe.

Das Video der Sendung (wir bitten den geringfügigen Ton-Bild-Versatz zu entschuldigen):

Kontakt zur Leiterin des Instituts für „Islamwissenschaft“ an der Freien Universität Berlin, Gudrun Krämer:

» gkraemer@zedat.fu-berlin.de

(Videobearbeitung: theAnti2007)

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76 KOMMENTARE

  1. Ist es nicht traurig, dass wir in Europa der Hilfe eines „Kultur-Moslems“ wie Abdel Samad bedürfen, um gegen den Islam zu argumentieren?
    Wenn in einer öffentlichen Diskussionsrunde der Einzige, dem es erlaubt ist wider den Islam zu reden, selbst aus diesem kulturellen Raum stammt und das nur, weil dieser aufgrund seiner Herkunft vor der Allgegenwärtigen Nazi-Diffamierung geschützt ist?

    Wären doch nur alle Einwanderer aus dem isl. Kulturraum auch nur ein bisschen so wie Abdel Samad, es gäbe gar kein Problem.

  2. Ich hab mir den Dialog nich bis zum Schluß durch gelesen. Ich bin so wütend geworden. Vor allen Dingen, wieder einmal in die rechte Schublade geschoben zu werden…die haben so eine richtige Gehirnwäscheveranstaltung da hingelegt. Wie es in dem Artikel schon drin steht, der einzige Lichtblick war der Herr Abdel-Samad. Stellt sich mir die Frage, braucht er jetzt Geleitschutz?

  3. „Niemand in Österreich und Tirol will einen Muezzin installieren.“

    „Niemand will eine Mauer bauen!“

    „Ich nehme zur Kenntnis, dass es eine plumpe, auch einigermaßen undifferenzierte und vorurteilsgeladene Einstellung gegenüber dem Westen in der islamischen Welt gibt. Aber das interessiert mich momentan nicht. Mich interessiert, was in den europäischen Gesellschaften passiert, und daher finde ich diese Vergleiche nicht hilfreich.”

    Das ist praktisch: Wenn wir warten bis es in Afghanistan, Türkei, Ägypten, Irak usw. keine Christen mehr gibt, dann brauchen wir auch nicht mehr darüber zu diskutieren.

  4. Hamed Abdel Samad kann einem wirklich leid tun. Schon unglücklich über den Verlauf der „Revolution“ aus Ägypten zurückgekehrt scheint der „Westen“ immer noch nichts gelernt zu haben und muss zum dauerhaften kritischen Umgang mit dem Islam ALS MUSLIM aufrufen.

    Das Ganze ist sowas vor irre… man meint in einem Stück von Monty Python gelandet zu sein und stellt erschrocken fest: Das ist die Realität.

  5. Die Post-Said-Islam“wissenschaften“ sind zu pseudoakademischen islamischen Propagandainstitutionen verkommen.

    Interessanterweise findet sich ein sehr hoher Anteil weiblicher Studiengangabsolventen – auf die oft zugrunde liegende Psychodynamik möchte ich hier nicht weiter eingehen.

    Frau Krämer hat unter anderem mal einen flammenden Vortrag über einen palästinenischen Propagandisten und Terroristen gehalten, bei dem sie sein leuchtendes Vorbild als „Märtyrer“ der „Befreiungsbewegung“ herausstellte, aber leider zu erwähnen vergaß, daß er auch ein ganz profaner Mörder war.

    Bei Islam“wissenschaftlerinnen“ fehlt oft die professionelle Distanz zum Thema…wie heißt es so schön unter Psychoanalytikern:

    Berufswahl ist Symptomwahl!

    😉

  6. “Verbale Gewalt ist auch Gewalt, können wir uns darauf einigen? Erst wird mit Worten diskriminiert, und dann kommt die Faust.” Friedmann

    Aber was ist verbale Gewalt? Wenn wir hier auf PI Fakten benennen? Wenn manche sich ihren Frust und ihre Wut in manchmal nicht ganz „feinen“ Worten vom Herzen schreiben?

    Gewaltaufrufe gibt es hier nicht – habe ich bisher nicht entdeckt und unsere „Freunde“, die PI am liebsten verbieten lassen würden, offenbar auch noch nicht.

  7. So ein Quatsch von wegen Indonesien. Was für Dünnbrettbohrer dürfen in solchen Shows immer ihren geistigen Dünnschiss absondern? Erst einmal gibt es Gegenden in Indonesien mit unterschiedlichen Religionsmehrheiten und verschiedenen Gesetzanwendungen. In Sumatra z.B. gibt es die Scharia. Und in Sulawesi sind zwar Christen in der Überzahl, Moslems haben aber das Sagen und bestimmen das Militär. Wie es dann mit der Gleichheit aussieht, kann man sich wohl vorstellen.

    Und selbst im Großraum Jakarta haben Christen einen schweren Stand und dürfen oftmals keinen Gottesdienst abhalten. Und wenn die, moslemische, Regierung mal wieder Mist gebaut hat, müssen zuerst die Christen leiden und werden auf offener Straße verprügelt und sogar ermordet.

    Es widert mich jedesmal an wenn Leute über den sogenannten „moderaten Dschungelislam“ reden und niemals dort waren und den erlebt haben. Ich habe über ein Jahr in Indonesien gewohnt und die Angst der Christen hautnah miterlebt. Solche dummen Sprüche kotzen mich regelrecht an, um es salopp zu sagen.

  8. 13’15 Abuzahra: “Was bedeutet Anpassung? Was ist die österreichische Kultur, an die man sich anzupassen hat? Was ist der Maßstab? Muslime werden aufgefordert, ihre Religion aufzugeben, denn sonst könnten sie sich nicht anpassen.”

    Der Maßstab ist der gesetzliche Rahmen, also Verfassung oder Grundgesetz und daraus abgeleitete Normen und Vorschriften. Es ist das Problem der Mohammedaner, nicht unseres, wenn für sie dabei Konflikte entstehen, die sie, in ihrer eigenen Wahrnehmung, zur kompletten Aufgabe ihrer Religion zwingen. Die Alles-oder-nichts-Mentalität ist deren Problem. Wer damit nicht klarkommt, daß hier weder geschächtet noch Minderjährige beschnitten noch Haß gepredigt noch Zwang gegen Angehörige ausgeübt wird, der kann gehen oder soll besser erst gar nicht herkommen.

  9. #7 felixhenn:
    „Solche dummen Sprüche kotzen mich regelrecht an, um es salopp zu sagen.“

    Nanana…. wir wollen hier doch nicht verbal gewalttätig werden….. sowas aber auch.

  10. Der Friedman sollte sich erst einmal bei den Zwangsprostituierten entschuldigen und nicht den “ Saubermann “ spielen .

  11. Noch einmal Michael Klonovsky:
    „Der einzige Menschentypus, der in der hiesigen Öffentlichkeit permanent diskriminiert wird, ist der Allerweltseingeborene, der deutsche Michel.“

  12. Die simple Frage, warum denn der Islam, immer und immer wieder der Islam einen derartigen Hass auf sich zieht – nein, diese Frage darf nicht gestellt werden.

    Sonst könnte ja herauskommen, dass es diese kranke Hassideologie selber ist, die ihre – natürliche! – Ablehnung mit Leichtigkeit hervorruft.

    Und genau daher werden Islamkritiker mit dem schwersten Geschütz bedroht, welches in unserer mittlerweile ziemlich tabulosen Zeit zu haben ist:
    Dem „Ewigen Schnauz“, bzw. der Nazikeule… immer damit feste druff auf die teuflischen Häretiker!

  13. Der „moderne“ Islam und das vorgeblich leuchtende interreligiöse Idyll Indonesien sind das Al Andaluz der heutigen Zeit.
    Chimären, Produkt einer Romantisierung und Realitätsleugnung.

    Frau Krämer hat übrigens auch interessante Ausführungen über die Sharia gemacht, der sie eine mehr spirituell haltgebende, denn real wirksame Bedeutung zumisst….

  14. Jeder tut das, was er am besten kann. Die einen argumentieren, die anderen moralisieren.

  15. #8 felixhenn

    Was für Dünnbrettbohrer dürfen in solchen Shows immer ihren geistigen Dünnschiss absondern?

    Es handelt sich um vorsätzliche Desinformation, nicht um blödheitsgeschuldete Peinlichkeiten. Frau Krämer tritt als islamophiles Groupie in allen politisch korrekten Medien auf und wird dort als einzigartig kompetente Wissenschaftlerin vorgestellt, die den „modernen“ Islam erforscht.

    #11 quarksilber

    Sorry, aber im Gegensatz zu den Juden ziehen Muslime nicht den Haß Anderer auf sich, sondern überschwemmen die Anderen mit ihrem Hass…ein entscheidender Unterschied, wie ich meine.

  16. # Heta

    Der Herr Schreiber hat zwar „Publizistikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Slavistik“ studiert, aber im Kindergarten gut aufgepasst…deswegen kennt er sich mit den feinen Unterschieden der innerislamischen Differenzierungen und der sich daraus ergebenden Dynamiken auch aus.

  17. „…Hetz-Medium PI“

    🙂 4:56 „(unbelievers) … as often as their skins are roasted through, We shall change them for fresh skins, that they may taste the penalty“

    10:4 + 6:70 „(unbelievers) drink (only) boiling water“ (nur kochendes Wasser trinken) 44:45, 46, 48 „Then pour over his head the Penalty of Boiling Water,“

  18. @#7 AtticusFinch (04. Jul 2012 14:12)

    “Verbale Gewalt ist auch Gewalt, können wir uns darauf einigen? Erst wird mit Worten diskriminiert, und dann kommt die Faust.” Friedmann

    Aber was ist verbale Gewalt? Wenn wir hier auf PI Fakten benennen? Wenn manche sich ihren Frust und ihre Wut in manchmal nicht ganz “feinen” Worten vom Herzen schreiben?

    Gewaltaufrufe gibt es hier nicht – habe ich bisher nicht entdeckt und unsere “Freunde”, die PI am liebsten verbieten lassen würden, offenbar auch noch nicht.

    Das typischer Friedmanscher Dünnschiss. Als ich das eben gelesen hatte musste ich mich auch beherrschen. Vermutlich noch eine Spätfolge vom Kokskonsum. Aber da es wohl anderen auch so geht, schreibe ich doch etwas dazu.

    Friedmann sollte mal etwas länger in den USA leben und dort z.B. Demonstrationen von Moslems anschauen die dort lauthals skandieren „Tod allen Juden“. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe war ich entsetzt, schockiert und fassungslos, dass die Polizei, die zwischen den Demonstranten stand ganz cool geblieben ist. Darauf fragte ich meinen amerikanischen Kollegen wieso man solche Gewaltaufrufe, ja Todesdrohungen in aller Öffentlichkeit zulasse und dieser meinte ganze trocken: „Meinungsfreiheit“. Nicht dass ich hier amerikanische Verhältnisse haben will, aber es ist eben doch in Deutschland immer noch etwas anderes. Wir leben hier eine beschönigte Meinungsfreiheit die insbesondre unter dieser Linksextremen Politik immer mehr Fahrt aufnimmt und unliebsame Meinungen kriminalisiert werden.

    Ach und übrigens…mein amerikanischer Kollege meinte dann noch, ja ja rufen dürfen sie es, aber ich sollte mal sehen wie die Polizisten reagieren, wenn sie gewalttätig werden. Dann ist Schluss mit lustig. Und die Cops sahen so aus, als wenn sie Ihre Schiesseisen nicht nur zur Zierde mit sich herumtragen.

  19. #7 AtticusFinch

    Vor allem ignoriert Friedmann gerne, dass der Koran die Quelle aller verbalen und nonverbalen Gewalt in diesem Gesamtzusammenhang ist.

  20. Der Zusammenfassung von PI entnehme ich, dass Hamed Abdel-Samad wieder mal der einzige Gesprächsteilnehmer war, der an den islamkritischen Fakten argumentierte? Ansonsten Taqiyya und wohlfeile Schwatzhaftigkeit allüberall.
    Werde mir das Video vielleicht abends noch ansehen.

  21. Michel Friedman gab sich wie so oft in der letzten Zeit wachsweich

    Ist mir auch schon aufgefallen.

  22. Die reden alle (ausser dem Ägypter) um den heissen Brei herum und werden blitzartig kippen, wenn’s mal Zeit ist.

  23. @#25 Tirola (04. Jul 2012 15:18)

    Friedmann hat seine eigene Agenda. Von wegen Sonderrechte.

  24. *** Klassenkeilerei zwischen Deutschen und türkischstämmigen Auszubildenden in einer Berufschule Hannovers während des Unterrichtes zum Thema Integration***

    Der Schulleiter schickte nach Ende der Schlägerei alle Schüler wieder in die Firma.
    Morgen gibt es einen Bericht dazu…

  25. „0’40 Michel Friedman: “Den Islam gibt es nicht(?), sondern unterschiedliche Strömungen(?). Christen kennen das. Verschiedene Schwerpunkte der Interpretation des Korans(?)“

    Herr Friedman, was wollen Sie an Allah’s persönlichen Wort (Quran) „interpretieren?“

    z.B. 24:2 „… peitscht Ehebrecher mit hundert Hieben aus“

    „SHOW ISLAM NO RESPECT … It’s all about the Koran stupid Kafir“ (Page 271)
    By An Unknown Kafir (son of a 9-11 victim) But Not Yet A Dhimmi (9:29) of Islam http://godofreason.com

  26. “ Die Leiterin des Instituts für “Islamwissenschaft” an der Freien Universität Berlin, Gudrun Krämer, stellte PI als “Hetz”-Medium gegen Muslime dar … “

    Muss mich interessieren, was eine Linksreaktionäre GutmenschIn, die den Koran zwar gelesen, aber trotz aller sichtbaren realen Auslebungen in nahezu jedem islamischen Land der Welt immer noch nicht kapiert hat, an verbal Erbrochenem von sich gegeben hat?

    Ich meine: nein.

    Oder anders gesagt:

    Wer über den Koran und die Hadithen (z.B. in Art. 7 der Charta der Hamas!) gut informiert ist

    UND

    seine Moral noch beieinander hat

    UND

    mutig genug ist, zu seinen Erkenntnissen auch zu stehen,

    IST AUTOMATISCH ISLAMKRITIKER !

    Dieser Dreiklang ist universell anwendbar, Beispiele:

    I.
    Die meisten „Normalbürger“, mit denen man diskutiert, sind zum Gotterbarmen un-informiert und können oft gar nicht glauben, was da alles im Koran steht oder Mohammed so alles getan und empfohlen hat. Die Vorgänge in weit weg liegenden Ländern erfahren sie zwar aus den Nachrichten, können das aber prima mit der (eigentlich massiv rassistischen!) Modellvorstellung erklären: „Die sind halt noch nicht so weit, da gelten andere Maßstäbe …“

    II.
    Ein Mazyek hingegen weiß genau Bescheid, aber das, was ich für Moral halte, ist für ihn wohl Teufelszeug: Recht auf individuelle Freiheit, Pflicht zur Trennung von Staat und Kirche … – also ist er für mich ein zutiefst unmoralischer Mensch, der in diesem Kulturkreis völlig fehl am Platze ist!
    Oder, wenn man Alice Schwarzers Definition vom „Politischen Islam als Wiederkehr des Faschismus, dieses Mal aber im Weltmaßstab“ verwendet, ist ein Mazyek schlicht und einfach das: faschistoid!

    III.
    Und dass mancher Richter das, was wir „Migrantenbonus“ nennen, anwendet, weil er weiß, dass die wissen, wo sein Haus wohnt und seine Tochter zur Schule geht – also das kann ich mir verdammt gut vorstellen. Wie viel davon unterbewusst läuft, wenn sogar ein ehemaliger Verfassungsrichter Rabatte auf Morde für zugewanderte „Schätzchen“ gutheißt – darüber werden spätere Generationen mal ganze Doktorarbeiten verfassen.

  27. „Wer trägt die Schuld daran, dass der Islam im Westen inzwischen zum Feindbild mutiert ist – die Medien, Populisten oder andere Glaubensgemeinschaften?“
    Die zahlreichen Terroranschäge und Mordanschläge im Namen des Islams (mit Koranzitaten belegbar) können als Begründung ausgeschlossen werden. Genauso wie die täglichen immer dreisteren Forderungen aus dem mohammedanischen Lager, unsere Gesellschaft im Sinne dieser Ideologie umzukrämpeln…Von den alltäglichen, respektvollen Begegnungen mit Gruppen junger männlicher Migranten ganz zu schweigen.

  28. Wenn Mr. „Arrogant“ Friedman höre geht es mir schon schlecht!!

    Er hat überhaupt keine Ahnung vom Qur’an & Allah und will die Welt über dem Islam „aufklären“

    http://newstime.co.nz/heinrich-himmler.html

    (photo) Heinrich Himmler — Leader of SS “SchutzStaffel” (secret service, security organisation of the NSDAP)

    “The Islam is very similar to our worldview” (Heinrich Himmler)

    Bukhari Vol. 4, Book 52, #176 + 177 “… ‘O ‘Abdullah (i.e. slave of Allah!) There is a Jew hiding behind me; SO KILL HIM.’ ”

    “And fight them until there is no more fitnah (harte Zeiten: Chaos, Apostasy 4:89 „tötet sie“, Zwietracht) and the religion is ALL for Allah”
    Al Anfaal: 39

    Qur’an 33:57 – 61 „(unbelievers) shall be seized and slain“

    The Quran is „easy to understand“ (44:58, 54:22, …) „no doubt“ (2:2) in it
    32:2, 3 „…which there is no doubt“

  29. Ich kann diese Sendungen nicht mehr lange ansehen. Es ist immer dasselbe: Es wird so getan, als sei der Islam eine Religion wie alle anderen. Und wer das nicht erkennt, ist krank – eben islamophob. Diese Sendungen heilen meine Krankheit aber nicht. Die Informationen aus Mali (Timbuktu), Afghanistan (Buddha-Statuen), Nigeria (Kirchen und Christen), Gaza-Streifen und Westjordanland (Mufti von Jerusalem) fachen sie immer wieder an.
    Übrigens auch das Niedergegröle am Stacchus, wenn Michael Stürzenberger versucht die Münchener Bevölkerung aufzuklären.

  30. Ob Frau Krämer erklären kann was „Muslimentum“ sein soll?
    Offenbar hat Muslimentum nichts mit Islam zu tun…

  31. Warum hat Frau Krämer eigentlich ein Problem damit, wenn man in die Islamkritik Saudi Arabien oder den Iran mit einschließt? Saudi Arabien ist das Land, wo der Koran 1zu1 umgesetzt wird.Im von ihr gepriesenen Indonesien gehen ständig ganze christliche Dörfer in Flammen auf. Es spricht für das Toleranzverständnis dieser Frau Professorin. Was haben wir nur für Personal in führenden Unipositionen sitzen? Und dann noch Herr Friedmann, er hat doch wohl schon aus moralischen Gründen den Mund zu halten. Gibt es menschenverachtenderes, als sich in Bordellen mit versklavten Prostituierten zu befriedigen? Dann schwurbelt ausgerechnet dieser Amoralist von Antisemitismus.Welch hochkarätige Runde! Der einzige Lichtblick war wirklich Abdel- Samad.Es gibt allerdings eine Sache, die mich immer wieder stört, wenn von drei abrahamitischen Religionen gesprochen wird. Allah ist nicht der gleiche Gott, wie jener der Juden und Christen. Allah ist ein Synonym für eine Götzenfamilie namens Allah, Herr der Götter, Allat Herrin der Götter und ihre Töchter Al Uzza und Al Manat. Für die se Familie wurden schon vor dem dubiosen Auftauchen Mohameds in der Islamüberlieferung vor der Kaba Tier-und Menschenopfer dargebracht. Nichts da mit dem Gott Abrahams. Eine der großen Geburtslügen dieser “ Religion“.

  32. Wie wollen sie z.B. diese Verse „interpretieren“, das sie schließlich aussagen das Allah ein „Kaffeekränzchen“ mit den Dieben & Ungläubigen feiert?

    5:38 „(Dieben) schlagt seine oder ihre Hände ab“ (Amputation vs. Grundgesezt)

    8:12 „…Ich (Allah) werde TERROR in de Herzen der Ungläubigen werfen: schneidt über ihre Nacken (Köpfen direkt unter den Kinn, wo die Wirbelsäule am dünnesten ist) und schneidet ALL ihre Fingerspitzen ab“ (Finger-Spitzen Amputation)

  33. Ich fall vom Stuhl!
    wo haben die denn Paolo jetzt wieder ausgegraben?
    Uns bleibt aber auch echt nichts erspart. Ich hätte nun wirklich gedacht, dass der Saubermann Pinkel nach seinem Skandal jetzt endlich mal den Mund zumacht.

  34. Die Krämer meint, daß Islamkritik nicht zwischen militanten Moslems und der großen Mehrheit friedfertiger Mohammedaner unterscheiden würde.

    Das Problem ist hingegen, daß die vermeintliche Friedfertigkeit höchstens eine Momentaufnahme ist, solange sich Moslems in ihrer Umgebung noch nicht stark genug fühlen. Die entsprechende archaische Saat ist ihnen aber eingepflanzt und wird explosionsartig aufgehen, wenn die Einhegung bricht wie Dämme in der Flut.

    Das zeigen doch auch die Länder des sog. arabischen Frühlings und hat der Iran nach dem Schah gezeigt. Eine freiheitliche, rechtsstaatliche Demokratie mit Trennung von Staat und Religion wird es mit dem Islam, so wie er ist, nicht geben.

  35. Diese deutsche Islamwissenschaftlerin lebt anscheinend im akademischen Elfenbeinturm. Die Realität in Deutschland ist eine ganz andere. Die berechtigte Islamkritik auf PI ist keine Hetze. Die berechtigte Islamkritik auf PI ist harmlos gegenüber dem der Hetze die sich über Christen in Deutschland ergießt.

    Deutschland: Christen als Menschen zweiter Klasse

    „Wer im deutschsprachigen Raum Christen verhöhnt, der bekommt flächendeckend Beifall. Wer nachweislich wahre Tatsachenbehauptungen über Muslime verbreitet, der bekommt es mit dem Staatsschutz zu tun.“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/deutschland-christen-als-menschen-zweiter-klasse.html;jsessionid=04339BE01F64A98C0A46E7230689EB15

  36. Der Untergang der islamischen Welt – von
    Hamed Abdel Samat
    Sehr lesenswert !!!!!

  37. Ein Herr Friedmann, sitzt in dem Sessel und argumentiert mit Zuhilfenahme seiner Hände!

    Herr Friedmann, wenn sie minderjährige Mädchen mit Einflussnahme von Drogen, sexsuell gefügieg gemacht haben , in einem moslemischen Land, diese Tat verübt hätten!

    Dann währen SIE, nichtmehr in dieser TV-Show!!!

  38. Biedermann und die BrandtstifterInnen:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M58f0be3a822.0.html

    DRESDEN. Der Vorsitzende des Islamrates in Deutschland, Aiman Mazyek, hat sich über eine angebliche Verharmlosung des Rassismus in der Bundesrepublik beklagt. Die Fremdenfeindlichkeit, dem sich viele Muslime in Deutschland ausgesetzt sähen, werde „zuweilen verdrängt und kleingeredet“, sagte Mazyek.

    Noch immer seien viele Muslime in Deutschland Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ausgesetzt. Viele Täter hätten sich im Internet von Haßbotschaften zahlreicher „Brandstifter“ anstecken lassen, warnte der Zentralrats-Präsident. Als Beispiel führte er den Mord an der Ägypterin Marwa al-Schiribini an, die 2009 von einem aus Rußland stammenden Einwanderer im Dresdener Landgericht aus fremdenfeindlichen Motiven erstochen worden war.

    Kritik an CDU

    Besonders empörte Mazyek der Widerstand der CDU-Stadtratsfraktion in Dresden, die sich gegen eine Umbenennung des Platzes vor dem Gericht nach der Ägypterin ausgesprochen hatte. Dies sei ein Indiz für die Islamfeindlichkeit in Deutschland.

    Ein von den Grünen eingebrachter Antrag, die eine Straße nach al-Schiribini und der 1937 von der Legion Condor bombardierten spanischen Stadt Guernica benennen wollten, hatte der Chef der Dresdener CDU-Fraktion mit dem Hinweis abgelehnt, die Grünen wollten Dresden offenbar mit einem „Netz der Schande überziehen“. (ho)

  39. #37 Kahlenberg 1683

    „Die Krämer meint, daß Islamkritik nicht zwischen militanten Moslems und der großen Mehrheit friedfertiger Mohammedaner unterscheiden würde.“

    Wie sollte diese Unterscheidung möglich sein!?! Wie sagte es Erdogan doch so schön (die Islamwissenschaftlerin hat hier anscheinend eine Wissenslücke), „Islam ist Islam“.

    Zitat:
    Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.
    http://www.pi-news.net/2007/08/erdogan-es-gibt-keinen-moderaten-islam/

  40. #17 ratloser (04. Jul 2012 14:41)
    Natürlich stimmt es, der Hass kommt ursächlich aus dem Koran.
    Und es sind die Mohammedaner, denen der Hass anzulasten ist, denn es ist ja ihre „freie Entscheidung“ ob die diesen Hass ausleben.

    Aber da sie genau das mit Hingebung tun ernten sie völlig zu Recht Hass und Ablehnung – und das war der Hass, den ich meinte.

  41. #29 Widukind

    Achtung Zynismus:

    „ist auch echt ätzend in Buntland. Da kommt man hierher, man will hier sein Leben genießen und dann das, überall latschen hier diese Deutschen rum. Was wollen die eigentlich hier?

    Zynismus aus

    🙁

  42. #29 Widukind
    #41 Hildesheimer

    je mehr wir Deutsche kriechen, uns selbst verleugnen und unser Land, unsere Identität, unsere Kultur und unserer Geld ohne Gegenleistung für lau verschenken desto mehr verachtet und/oder haßt man uns. Jetzt wo wir nicht mehr genung Geld haben uns „Freundschaft“ zu erkaufen schlägt die Stimmung endgültig um. Gute Nacht Deutschland.

  43. Bereits das Beharren auf mohammedanischen Extrawürsten zu Lasten der Einheimischen und die steigende Zahl der Forderungen nach diesen Sonderrechten zeigt doch, dass weder „der Islam“ noch die Mohammedaner bereit sind, sich in die, seit langer Zeit bestehende, Gesellschaft einzufügen, sich zu „integrieren“.

    Von der Frechheit, nach einem Gestaltungsrecht zu rufen, mal ganz abgesehen.

    Wem unsere Länder nicht so gefallen, wie sie sind, sondern orientalische Moscheebauten und orientalische Sitten und Gebräuche gegen den Willen der Einheimischen hier zu etablieren versucht, der ist im falschen Land und missachtet das Gastrecht eklatant.

    Ja, Gastrecht, ganz bewusst und immer wieder Gastrecht.

    Über die Eigentumsverhältnisse von Ländern oder Staaten gibt das Völkerrecht nämlich eindeutige Auskunft.

    Deutschland gehört uns Deutschen, wie Österreich den Österreichern, wie Tibet den Tibetern und wie Saudi-Arabien den Arabern gehört.

    Und gerade Araber und andere Mohammedaner haben kein Problem damit, ihren Besitzanspruch und ihre Erwartungen an Fremde oder „Zuwanderer“ deutlichtst klarzumachen und auch durchzusetzen:

    „Unser Land, WIR sagen, wie man hier lebt und wie man sich zu verhalten hat, nämlich gemäss UNSEREN Sitten und Gebräuchen.“

    Und bezeichnenderweise sagen Mohammedaner das auch, wenn sie zu uns kommen, dass IHRE Sitten und Gebräuche gefälligst respektiert werden müssen.
    Ganz so, wie es Eroberer oder „Herrenmenschen“ immer schon taten.

    Aber der Islam ist ja Frieden und keine Bedrohung.

  44. Diese Islamwissenschaftlerin, deren Namen man sich nicht merken muss, ist eine Heia Popeia Tante. Man muss sie nicht ernst nehmen.
    Hamed Abdel Samad war der Einzige, der sich noch der Realität zuwandte. Ansonsten konnte man die Sendung vergessen. Der Moderator hatte Angst vor der eignen Courage.

    Der Versuch mit der Bibel, die verbrannt wird, war ein unfähiger Versuch den Islamkritikern, die sich die Sendung ja auch angesehen haben, ein wenig Futter zu geben.

  45. Die Leiterin des Instituts für “Islamwissenschaft” an der Freien Universität Berlin, Gudrun Krämer, stellte PI als “Hetz”-Medium gegen Muslime dar.

    Verständlich! Als „hauptamtliche Islamexpertin“ muss sie seit vielen Jahren mehrere Sinnesorgane abgeschaltet haben, wenn sie bis heute nicht gemerkt hat, welch separierendes Hasspotential von Islam ausgeht.
    Dieser Hass ist tief und direkt in den islamischen Schriften und der Entstehungsgeschichte dieser Lehre begründet.
    Der islamische Hass, die islamische Geringschätzung richtet sich direkt gegen Menschen:
    Gegen Frauen, gegen Nichtmoslems, gegen Homosexuelle, gegen Aufklärer und gegen abweichende Moslems – bis heute und in deren Schriften 1/1 nachzulesen.
    (Heutige Linke würden sicher wieder Begriffe wie „menschenverachtende Selektion“ verwenden – wenn es sich nicht um Islam handeln würde).

    Islamkritik und auch PI richtet sich aber gegen Ideologien – eben nicht gegen Menschen.
    (Und jetzt komme man nicht wieder mit Anders Behring Breivik, dem feigen und verachtenswerten Massenmörder – der ist der schlimmste Feind der Islamkritik – hoffentlich aller Zeiten. Man komme auch nicht wieder mit den paar Verwirrten, Trollen und verlaufenen Rechtsradikalen im Kommentarbereich von PI – die gibt es überall, wo freie Meinungsäusserung tatsächlich noch ernst genommen wird).

    Entweder fühlen sich solche Islam-Experten von abweichenden und provokanten Medien wie PI ertappt, was sicher ganz schön wütend machen kann – oder sie haben ihren Verstand längst vollständig durch irgendeine Wohlfühl-Ideologie ersetzt.
    …und ausserdem, liebe gutmeinenden Islamexperten:
    Handfeste Gegenargumente auf seriöse Islamkritik und die noch junge historisch kritische Islamforschung bleibt ihr bis heute schuldig!

    SAPERE AUDE!

  46. Michel Friedman wäre ein 1A verbaler Frontkämpfer gegen den Islam. Ich trau ihm auch zu, dass er genau über den Islam bescheid weiß. Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten, warum er den Islam im Grunde immer wieder in Schutz nimmt. Entweder er hat ganz einfach Angst und will nicht zur Zielscheibe werden oder er ist einer von denen, die verschwörungstheorietechnisch eingeweiht sind. Letztes glaube ich aber eher nicht. Andererseits ist es nicht einfach nur feige sich so „neutral“ zu äußern, denn solch eine Einladung kann man ja auch einfach nicht annehmen. Sollten diese paar Scheinchen sein Gewissen verdeckt haben? Naja, ob der überhaupt eins hat.
    Was Hamed Abdel Samad gesagt hat, hat mir sehr gut gefallen. Unaufgeregt und korrekt. Wer jetzt noch den Inhalt des Korans kennt, fragt sich, wie der das alles so cool behaupten kann. Man meint, den Leuten drum herum sind die Konsequenzen seiner Ausführungen nicht bewusst. Als hätten die früher niemals „Was passiert dann…?“ in der Sesamstrasse gesehen. Selbst Weiterdenken – Fehlanzeige. Tragweite? Hat das was mit Flugzeugen zu tun? Alles muss vorgekaut werden und wird keiner kritischen Prüfung unterzogen oder hinterfragt. Je dümmer man ist, desto leichter kann man belogen werden. Klappt ja super, sieht man täglich im TV.

  47. #1 digestif

    Ist es nicht traurig, dass wir in Europa der Hilfe eines “Kultur-Moslems” wie Abdel Samad bedürfen, um gegen den Islam zu argumentieren?

    Was ist denn in den letzten 40 Jahren bei uns vor sich gegangen? Alles, was deutsch war, männlich war, katholisch, konservativ, angepasst und ohne Murren arbeitend, wurde zur Verkörperung des Bösen erklärt.

    Zur Verstärkung dieser Indoktrination wurde alles für gut erklärt, was exotisch war, weiblich, moslemisch, radikal, zerstörend und schmarotzend.

    So darf heute jeder dahergelaufene Mohammedaner oder abgebrochene Student in Turnschuhen alle die in wüstester Form beleidigen, die ihn durchfüttern, während jeder schiefe Blick eines Einheimischen gegen eine „schützenswerte Minderheit“ sofort als rechtsradikale Tat verfolgt wird.

  48. #59 Pazifaust:

    Michel Friedman wäre ein 1A verbaler Frontkämpfer gegen den Islam.

    Wir werden im Gegenteil erleben, dass Juden und Moslems nach dem Kölner Urteil näher zusammenrücken. Micha Brumlik machte gestern in der „Frankfurter Rundschau“ den Anfang:

    „Mit diesem Urteil ist die rituelle Beschneidung von Knaben, die wesentlicher Teil der Identität von Juden und Muslimen ist, bei unveränderter Gesetzeslage in Deutschland künftig verboten. Verbandsvertreter von Juden und Muslimen sehen darin schon jetzt einen Ausdruck dessen, dass jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland allen Toleranzbeteuerungen zum Trotz nicht erwünscht ist.“

  49. #56 Paulchen:

    Fazit: Wir brauchen eindeutig mehr Menschen wie Abdel-Samad.

    Keiner scheint ihm richtig zugehört haben, denn ich bin mir nicht sicher, ob Israelis begeistert wären, aus dem Mund eines Ägypters zu erfahren, dass sie nicht demokratiefähig seien, Abdel-Samad sagte:

    „Der Islam, das Christentum und das Judentum sind nicht demokratiefähig, alle drei monotheistischen Religionen sind in archaischen Zeiten entstanden, haben zu ganz anderen Gesellschaften gesprochen, haben ganz andere Bedürfnisse von Menschen angesprochen. Diese Konzepte sind nicht unabhängig von Zeit und Raum auf das 21. Jahrhundert zu übertragen.“

    #45 Allelieb:
    Ich würde an Ihrer Stelle, bevor Sie andere beleidigen, erstmal Kommasetzung und Satzbau üben.

  50. Es handelt sich um reine Propaganda-Sendungen, mit denen erreicht wird, dass sich die Debatte um die Islamisierung in andere Foren verlagert.

    Im Grunde spielen die Islam-Apologeten auf diese Weise uns Islamkritikern – wenngleich auch unfreiwillig – in die Hände.

  51. # 62 Herta:

    Wieso beleidigen?

    Wer hat sich als “ Herr Pinkel „, im Hotel eingemietet?

  52. # 62 Heta

    “ Sind wir schon so weit, dass wir STRAFFTATTEN aus der jüngsten Vergangenheit NICHTMEHR erwähnen dürfen ?!“

  53. # 62 Heta

    Herr Friedmann wurde rechtskräftig dafür verurteilt!

    Gibt es neue Zeugenausagen?

    Reichen die aus das Verfahren nochmal neu aufzurollen???

    Danke!

  54. Nachdem für Marx,Voltaire und Luther der Islam nicht nur eine Gefahr sondern Schlimmeres für Europa bedeutet sollten diese verblödeten Medienfuzzies sich besser informieren bevor sie ihren Mund aufmachen ..

  55. #66 Allelieb:

    Herr Friedmann wurde rechtskräftig dafür verurteilt!

    Wofür? Friedman schreibt sich übrigens mit einem „n“. Friedman wurde verurteilt, weil bei ihm Kokain gefunden wurde und nicht, weil er es mit Prostituierten getrieben hat. Von denen seriöse Quellen auch nicht wie Sie behaupten, dass sie „minderjährig“ gewesen seien. Friedmans Pseudonym war damals „Pinkas“ (hebräischer Vorname), nicht Pinkel, was Spießer gerne kolportieren.

  56. #67 Akkon:

    Nachdem für Marx,Voltaire und Luther der Islam nicht nur eine Gefahr sondern Schlimmeres für Europa bedeutet sollten diese verblödeten Medienfuzzies sich besser informieren bevor sie ihren Mund aufmachen ..

    Und präpotente PI-User sollten sich vielleicht darüber informieren, dass für Voltaire alle Religionen verachtenswert waren, nicht nur der Islam. Seine Briefe an Friedrich II. beendete er gern mit der Floskel „Écrasez l’Infâme! – Vernichtet das Niederträchtige“, womit die katholische Kirche gemeint war. Voltaire ist so derb und maßlos auch über das Christentum hergezogen, dass die katholische Geistlichkeit sich weigerte, ihm ein christliches Begräbnis zu gewähren, obwohl er genau das am Ende gerne gehabt hätte.

    Und was Luther betrifft, da genügt sein antisemitisches Pamphlet „Von den Juden und ihren Lügen“ (man „verbrenne ihre Synagogen“). Also: Bevor man die „verblödeten Medienfuzzies“ belehrt, sollte man erstmal an sich selbst arbeiten.

  57. 26’50 Krämer: “Es ist wichtig, nicht immer zu sagen, in der Türkei dürfen Christen nicht und in Saudi Arabien dürfen sie auch nicht und im Iran ist es sowieso ganz schrecklich. Man vergisst dabei aber zum Beispiel Indonesien, immerhin 200 Millionen Muslime, die ganz offenkundig nicht die Probleme der arabischen Welt und Irans haben.

    Ach tatsächlich?

    Ahmadiyya Muslims TORTURED to DEATH – Indonesia

    http://www.youtube.com/watch?v=_dExfGGcz7s

    _________

    Indonesian atheist beaten, arrested for posting he does not believe in God on Facebook.

    http://www.youtube.com/watch?v=Yq9am7nDPfk

  58. #62 Heta

    Keiner scheint ihm richtig zugehört haben, denn ich bin mir nicht sicher, ob Israelis begeistert wären, aus dem Mund eines Ägypters zu erfahren, dass sie nicht demokratiefähig seien, Abdel-Samad sagte:

    „Der Islam, das Christentum und das Judentum sind nicht demokratiefähig, alle drei monotheistischen Religionen sind in archaischen Zeiten entstanden, haben zu ganz anderen Gesellschaften gesprochen, haben ganz andere Bedürfnisse von Menschen angesprochen. Diese Konzepte sind nicht unabhängig von Zeit und Raum auf das 21. Jahrhundert zu übertragen.“

    Es würden so ziemlich alle nicht-orthodoxen Juden ihm zustimmen, denn Israel ist ja ein weltlicher Staat, mit einem demokratisch gewählten Parlament.

    Aber auch orthodoxe Juden würden ihm zustimmen, dass sie mit Demokratie nichts am Hut haben, genauso wie ja Islamisten ganz offen sagen: „Natürlich sind wir gegen Demokratie. Schließlich soll ja Gott herrschen, nicht irgendein demokratisch gewählte Regierung.“

  59. Wofür steht eigentlich Herr Friedman? Er versucht überall zu punkten und erzählt gleichzeitig von radikalen Christen (was tun die radikalen Christen?).
    Welche Funktion hat er überhaupt in der Debatte?

  60. #69 Heta

    Und präpotente PI-User sollten sich vielleicht darüber informieren, dass für Voltaire alle Religionen verachtenswert waren, nicht nur der Islam. Seine Briefe an Friedrich II. beendete er gern mit der Floskel „Écrasez l’Infâme! – Vernichtet das Niederträchtige“, womit die katholische Kirche gemeint war. Voltaire ist so derb und maßlos auch über das Christentum hergezogen, dass die katholische Geistlichkeit sich weigerte, ihm ein christliches Begräbnis zu gewähren, obwohl er genau das am Ende gerne gehabt hätte.

    Natürlich war Voltaire als „Kind der Aufklärung“ ein erklärter Gegner aller Offenbarungsreligionen. Und Voltaire selbst wollte kein christliches Begräbnis, erhielt dies aber auf Betreiben seines Neffen trotzdem, wobei Voltaires Neffe die katholische Kirche überlistete.

  61. Es ist immer wieder verblüffend, wie diese Diskussionen über den Islam oder die Islamophobie jedesmal komplett ohne irgendein Wort zum eigentlichen Thema auskommen: dem Islam.

    In der ganzen Sendung gab es nicht ein einziges Wort dazu. Was sagt der Islam? Was sind seine Inhalte? Ein kleines heikles thema ist auf jeden Fall die Apostasiefrage. Es ist eindeutig: Wer den Islam verlässt, der muß – nach allen islamischen Rechtsschulen – getötet werden. Das zum Beispiel sagt der Islam. Warum wird das nicht ein einziges Mal erwähnt? Und, ja: auf uns, die wir unter Islamophobie leiden, wirkt das ein klein wenig, sagen wir: unschön.

    Den Diskutanten dieser Sendung sei gesagt, falls sie mal wieder auf der Suche nach verfassungsfeindlichen Inhalten auf PI sind und das hier lesen: Genau Sendungen wie diese sind ein Grund, warum man sich Sorgen über den Islam machen sollte. Eine Sendung, in der nur ein Kritiker sitzt, in der über das eigentliche Thema gar nicht gesprochen wird – das ist ein gutes Zeichen für schlechte Zeiten. Offensichtlich traut man sich zum einen gar nicht, echte Islamkritiker einzuladen. Zum anderen gibt es wohl auch nicht viele, die sich trauen würden, öffentlich starke Kritik am Islam zu üben. Jeder weiß, da hat man gleich ein paar Islamisten an der Backe.

  62. # 68 Heta

    Also Freispruch, für Herrn Friedman!

    Wenn ich ,diese Straftat begangen hätte, würde ich in Buntland kein Fuß mehr auf den Boden bringen!

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