Lange war es nur eine von zwei Möglichkeiten – Mord und Selbsttötung. Nun scheint sich die Waagschale zu Gunsten der Mordtheorie zu senken: Ermittler haben an der Kleidung des vor 25 Jahren in einem Genfer Hotel tot aufgefundenen CDU-Politikers Uwe Barschel fremde DNA festgestellt. Die „WELT AM SONNTAG“ will sich in ihrer morgigen Ausgabe näher mit dem Fall beschäftigen.

In einem Vorabbericht schreibt die „WELT“:

Knapp 25 Jahre nach dem mysteriösen Tod des CDU-Politikers Uwe Barschel in Genf haben neue Untersuchungsmethoden eine bisher unsichtbare Spur ans Licht gebracht: den genetischen Fingerabdruck eines Unbekannten. Spezialisten des Kieler Landeskriminalamts haben DNA-Rückstände einer fremden Person an Kleidungsstücken sichergestellt, die der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein in der Nacht seines Todes trug.

Das bestätigte die Lübecker Staatsanwaltschaft der „Welt am Sonntag“. Das genetische Material ist auch nach der langen Zeit noch gut genug erhalten, um es mit möglichen Verdächtigen vergleichen zu können. Ein und dieselbe Person hinterließ ihre Spuren auf der Strickjacke, den Socken und der Krawatte des Toten sowie auf dem Handtuch des Hotelzimmers. (…)

Der frühere schleswig-holsteinische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Kalinka, auf dessen Antrag hin die DNA-Untersuchungen zustande kamen, sagte der „Welt am Sonntag“, der Verdacht, Uwe Barschel sei ermordet worden, habe sich durch die neuen Spuren erhärtet.

Ende 2010 hatte die „WELT“ über eine angebliche Spur zum Mossad berichtet. Ende 2011 veröffentlichte sie Auszüge aus dem Buch „Ein Mord, der keiner sein durfte“ des damals ermittelnden Oberstaatsanwalts Heinrich Wille.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

86 KOMMENTARE

  1. Schon damals war ich der festen Überzeugung, dass der Mann ermordet wurde. Allerdings glaube ich nicht, dass die Hintergründe jemals ganz aufgeklärt werden!

  2. Das ist allerhöchste Zeit.

    Es war eine Schande, dass vor einiger Zeit ein fremdes Haar verschwand. Wie von Geisterhand.

    Ein Schelm, der Böses dabei dachte.
    Bisher wurde ALLES darangesetzt, den Mord zu vertuschen.

    Ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat.
    Aber WARUM?
    Kennt man vielleicht die Mörder?

  3. Strickjacke, Krawatte, Socken?

    Irgendwie klingt das nach einer weiblichen Person. Ich hätte auch gewisse Vermutungen, was deren ausgeübten Beruf angeht.

  4. Das war schon lange klar, dass Barschel ermordet wurde.
    Schon lange weiß man auch warum.

  5. Der Mord geschah in der Schweiz und zuständig für die Ermittlungen war die Statsanwaltschaft Genf.

    Sollte ein Verdächtiger ermittel werden, so wird von wesentlicher Bedeutung sein, welches Gericht überhaupt für einen allfälligen Mordfall zuständig ist.

    Denn in der Schweiz ist der Mord inzwischen verjährt.

  6. NSU – oder sonstige rechtsradikale „Terrorzellen“ – wie 1972 in München.
    Da wird sich doch was konstruieren lassen?

  7. #7 Toytone (28. Jul 2012 20:47)

    NSU – oder sonstige rechtsradikale “Terrorzellen” – wie 1972 in München.
    Da wird sich doch was konstruieren lassen?

    Das gildet nicht, den wollte ich gerade bringen! 🙂

  8. Die Theorie mit dem Mossad ist haarsträubender Unsinn. Selbst wenn Barschel in den Augen der Israelis ein so arger Feind gewesen wäre, dass seine Tötung sinnvoll erschienen hätte (und so ein schwerwiegendes Motiv ist weit und breit nicht erkennbar):

    Einen deutschen Spitzenpoitiker hätte man selbstverständlich nicht ausgeschaltet, der Fallout bei einer möglichen Entdeckung wäre viel zu groß gewesen. Gezielte Tötungen von wirklich Prominenten haben die Israelis nie durchgeführt, und seien es auch noch so große Feinde des Staates Israel. Auch bei Ahmadinedschad gäbe es sicherlich Gelegenheiten, z. B. bei dessen UNO-Besuchen in New York. Aber man macht es trotzdem nicht.

  9. Man könnte ja mal beim „Partei“tag der sog. „Partei“ DIE LINKE zum Speicheltest anrücken.

  10. Die DNA-Spuren werden zu nichts führen. In 25 Jahren in der Spurensicherung, in denen der Anzug durch etliche Hände ging, kann sich da schon einiges ansammeln.
    Der Mann ist viel rumgekommen, die Spuren sind womöglich einfach von einem Gast, der vorher in dem Zimmer war.
    Vielleicht sind sie sogar vom Mörder, aber nach der Zeit wird da nichts mehr rauskommen.
    Außer natürlich, die NSU war’s 😉

  11. OT
    Arabische Gäste werden selbst zur Attraktion

    Auch Ausflüge auf die Zugspitze stehen bei der wachsenden Kundschaft aus dem arabischen Raum hoch im Kurs berichtet der Marketingleiter der Zugspitzbahn, Klaus Schanda.

    „Wir werden in diesem Jahr 20.000 bis 25.000 Gäste auf dem Berg haben“, schätzt er. Für die anspruchsvolle Klientel wurde ein Gebetshaus errichtet und für die Flyer hat die Marketingabteilung ein Bild ohne das Zugspitzkreuz gewählt.

  12. @ 10 Spartakus (28. Jul 2012 21:08)

    Die Theorie mit dem Mossad ist haarsträubender Unsinn.

    Gerade auf n-tv per Newsticker wieder aufgefrischt. War ja klar wie KLloßbrühe, dass das als erstes kommt.

    „Spur des Mossad ungeklärt“

  13. Es ist schon aberwitzig, in welchen Kreisen Unions-Ministerpräsidenten verkehrten und in welche Geschäftchen sie verstrickt waren – aber andererseits hat uns die Union ja auch den Euro beschert und tut derzeit alles um ihn – auf unsere Kosten und unter Preisgabe der Zukunft unserer Kinder – zu „retten“. Nun ja, die werden schon wissen weshalb…

  14. #17 Borgfelde (28. Jul 2012 21:32)
    Der Euro sprengt in der Schuldenkrise Europa!

    Merkels und Hollandes Bekenntnis sind die letzten Zuckungen der gemeinsamen Euro-Diplomatie. Das politische Europa hat die Grenzen seiner Leistungskraft überschritten. Es wirken gewaltige Fliehkräfte.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108406645/Der-Euro-sprengt-in-der-Schuldenkrise-Europa.html

    Welcher Dummkopf hat Deutschland nur in den Euro getrieben? Ganz gleich, ob es aus Dummheit, Eitelkeit oder Willfährigkeit mangels Format geschah – es war eine Riesenkatastrophe, die unserem einst schönen Deutschland und einem geeinten, friedlichen und wohlhabenden Europa wohl den Garaus machen wird.

  15. @ #13 fraktur (28. Jul 2012 21:16)

    Die Auffindung der DNA besagt nichts. Ohnehin wäre die Tat in der Schweiz verjährt.

    So ist es !

    In Deutschland laufen mutmaßl. Frauenmörder herum, die trotz DNA (Sperma)in/am Opfer und/oder Strick freigesprochen wurden, aus Mangel an Beweisen !!! Da langt ein schwammiges Alibi der X-Freundin z.B. und die Behauptung das Opfer sei nach dem angeblich freiwilligen Sex noch wo anders hingetrampt.
    usw., etc. pp.

    Was besagt ein popeliger Fingerabdruck`?

    Das ist lediglich ein Indiz, kein Beweis.

  16. @#2 Stoerenfried (28. Jul 2012 20:09)

    Das ist allerhöchste Zeit.

    Es war eine Schande, dass vor einiger Zeit ein fremdes Haar verschwand. Wie von Geisterhand.

    Ein Schelm, der Böses dabei dachte.
    Bisher wurde ALLES darangesetzt, den Mord zu vertuschen.

    Das passiert auch bei 0815 Opfern, gerade bei Altfällen verschwinden Beweise über die Jahre. Manchmal weiß die eine Hand nicht mehr was die andere tat. Außerdem war man vor mehreren Jahrzehnten was die DNA betrifft noch nicht so weit wie heute. Typisch Altfall.

    Dadurch laufen wie schon erwähnt gerade einige mutmaßl. Frauenmörder frei in der Welt herum. Diese wurden nach Jahren per DNA ausfindig gemacht. Wichtige Beweise verschwanden über die Jahre.
    Damals wurde auch nicht so sogfältig mit Handschuhen gearbeitet wie heute.

    Könnte auch DNA von einem Polizeibeamten sein. Alte Bilder von Polizeiarbeit oft ohne Handschuhe an Tatorten belegen dies.

    Rechtsanwälte nutzen solche Situationen gnadenlos zum Vorteil des Angeklagten aus.

  17. #1 Kodiak (28. Jul 2012 20:08)

    Schon damals war ich der festen Überzeugung, dass der Mann ermordet wurde. Allerdings glaube ich nicht, dass die Hintergründe jemals ganz aufgeklärt werden!

    Der Aufklärung des Mordfalls Uwe Barschel standen von Anfang an politische Gründe entgegen.

    Gerüchte aus den Reihen der Staatsanwaltschaft Genf besagten, dass die Schweizer Ermittler bereits zu Anfang der Ermittlungen aus dem Ausland angewiesen wurden nichts zu finden, was auf einen Mord hindeutet

    Das hat sich sicher nicht geändert.

    Selbst wenn es neue, eindeutige Spuren gäbe, die einen Verdächtigen stark belasten, kann man davon ausgehen, dass die selben Leute, die die Ermittlungen von Anfang an behindert haben, eine ernsthafte Wiederaufnahme des Falls verhindern.

  18. Nassauer (21:44):
    >>Wird ein Nüttchen gewesen sein …<<

    Klar; wer immer eine Professionelle sich auf’s Zimmer bestellt, spielt mit seinem Leben, gell?
    .
    Sie haben hier wohl die dämlichste Theorie überhaupt aufgestellt.

    😉

    ____________________

  19. Na hoffentlich ist es nicht die selbe DNA-Spur, die seinerzeit schon die NSU Morde erst zu einer Serie gemacht haben.
    Sich später aber als nicht relevant erwiesen haben.

  20. #24 Graue Eminenz (28. Jul 2012 21:59)

    Wer immer eine Professionelle sich auf’s Zimmer bestellt, muss sich über DNA-Spuren nicht wundern. So wird ein Schuh draus…

  21. #22 Wilhelmine (28. Jul 2012 21:56)

    Profikiller hätten Handschuhe getragen.
    Mich machen die Socken stutzig.

  22. In alten Krimis würde man jetzt nach dem suchen der den größten Vorteil von so einem eventuellen Mord hatte und sein Umfeld untersuchen. Dass der Saubermann Engholm nicht ganz so sauber war wie er sich immer wieder gerne darstellte, ist ja mittlerweile hinreichend bekannt.

  23. Sucht in Barschels Partei!

    Einen Tag vor der Untersuchung im Ausschuß, hat Barschel vielleicht gesagt, wenn ihr mich fallen lasst, rede ich!!!!!

    Geheimdienst, Ausland – Alles Quatsch.

  24. #30 Wilhelmine (28. Jul 2012 22:23)

    Sucht in Barschels Partei!

    Hey – du nimmst mir das Wort aus dem Mund!
    Engholm und die SPD profitierten von einem lebenden Barschel – der sich und die CDU gerade um Kopf und Kragen redete nämlich sehr viel mehr als von einem toten Barschel.

    Vorausgesetzt, dass an der Mordtheorie irgendwas dran sein sollte – wovon ich keineswegs überzeugt bin.

  25. #30 Wilhelmine (28. Jul 2012 22:23)
    Sucht in Barschels Partei!

    Einen Tag vor der Untersuchung im Ausschuß, hat Barschel vielleicht gesagt, wenn ihr mich fallen lasst, rede ich!!!!!

    Geheimdienst, Ausland – Alles Quatsch.

    Auch wenn ich damals Engholm näher stand, mittlerweile bin ich nicht mehr so sicher, dass Barschel während seinem Ehrenwort-Auftritt (alles erstunken und erlogen) so total gelogen hat wie das immer dargestellt wurde. Er wurde dann auch als überheblich und mit Realitätsverlust hingestellt. Wenn wir aber mal nachdenken, wie blöd muss der eigentlich gewesen sein wenn der die vorgeworfenen Machenschaften kannte und die so dümmlich abstritt?

    Das passt nicht zusammen. Und wenn er wirklich so überheblich war und unter Realitätsverlust litt, warum sollte er sich dann umbringen?

  26. Sie haben hier wohl die dämlichste Theorie überhaupt aufgestellt

    Wie oft wurden wohl in Hotels „Nüttchen“ auf Politiker angesetzt? Hundert mal, tausend mal…? Das ist beileibe keine dämliche Theorie sondern weltweiter Usus

  27. Politik ist ein dreckiges Geschäft!

    Die Stasiakte der alten DDR über Barschel wäre interessant, mit wem er so Umgang pflegte.

    Das Thema ist letztendlich alt, es wird immer wieder versucht, Herrn Barschel nachträglich reinzuwaschen. Das seine Witwe „Freya v. Bismarck“ nicht mit dem Tod ihres Mannes klarkommt und ihn in einem guten Bild sehen möchte, ist verständlich.

    Ein Heiliger war er nicht und Spuren gibts an jedem Kleidungsstück.

  28. @ 33 rufus (28. Jul 2012 22:38)

    Wie oft wurden wohl in Hotels “Nüttchen” auf Politiker angesetzt? Hundert mal, tausend mal…? Das ist beileibe keine dämliche Theorie sondern weltweiter Usus

    Gerade in der Zeit des „Kalten Krieges“.

  29. #33 rufus (28. Jul 2012 22:38)

    …wie unlängst etwa Strauss-Kahn erfahren musste.

  30. #19 Gourmet (28. Jul 2012 21:37)

    Welcher Dummkopf hat Deutschland nur in den Euro getrieben? Ganz gleich, ob es aus Dummheit, Eitelkeit oder Willfährigkeit mangels Format geschah – es war eine Riesenkatastrophe, die unserem einst schönen Deutschland und einem geeinten, friedlichen und wohlhabenden Europa wohl den Garaus machen wird.

    Dieser „Dummkopf“ war der SozialistIn Francois Mitterand, und er tat es nicht aus Naivität sondern um die „deutsche Atombombe“ D-Mark abzuschaffen.

    Dummerweise hat es Frankreich nicht genutzt!

  31. #34 Wilhelmine (28. Jul 2012 22:39)

    … und Spuren gibts an jedem Kleidungsstück.

    Aber üblicherweise nicht an Socken.

  32. Wenn’s nicht der Mossad war, dann die NSU. Andere Täter kommen heutzutage nicht mehr in Frage. Die Welt ist einfach zu erklären, schwarz und weiß, mehr gibt es nicht – und was schwarz ist und was weiß, bestimmt eine Handvoll Typen. PI ist ohnehin nazi.

  33. Die DNA Spur muss ja nichts mit dem offensichtlichen Mord zu tun haben, und sagt demnach nichts aus. Wozu dann noch darüber spekulieren? Auch war im TV eine These dokumentiert worden, nach der der russische Geheimdienst verwickelt sein soll, was aber genauso wie das DNA eine falsch gelegte Fährte sein kann..
    tricksen? kein Problem für die 😉

  34. #38 Stefan Cel Mare (28. Jul 2012 22:49)

    Doch auch an Socken, kenne einen Fall aus Norddeutschland, wo auch die verschiedenen nSpuren an den Socken ganz entscheidend zum Freispruch führten. Das Opfer wurde mit einer Socke geknebelt.

  35. #21 Nassauer (28. Jul 2012 21:44)

    Wird ein Nüttchen gewesen sein – Das kommt auch in den besten Hotels vor…

    —-
    Klar. Und das Nüttchen hat den mind. 80-kg-Mann auch in voller Montur in die Badewanne gehievt, bevor es dann dem Barschel die Socken wieder angezogen und danach die Rotweinflasche mitgenommen hat.

    Was Wille in diesem Buch über die Behinderung seiner damaligen Ermittlungsarbeiten beschreibt, passt haargenau zu dem, was den Erstermittlern der Schweizer Behörden damals von entsprechend einflussreichen Kreisen aus Deutschland „nahegelegt“ wurde.

    Die Sache stinkt gewaltig, so viel ist sicher.
    Und nach 25 Jahren stinkt sie kein bißchen weniger.

  36. Euch ist schon klar, dass die Mossad-Theorie nicht von verrückten Linken stammt, sondern von Victor Ostrovsky?

    Einem ehemaligen Mossad-Agenten, der diese Tat in dem Buch „Geheimakte Mossad“ schildert.

    ISBN 3-442-12658-4

    Ob sie stimmt, lässt sich schwer beurteilen.

    Aber das, was Ostrovsky schildert, finde ich wesentlich nachvollziehbar als das „böser CDU-Mann hier, guter SPD-Mann dort“-Märchen der Presse.

    Warum wurde z.B. Pfeiffer nicht stärker in die Zange genommen?

  37. Wer hat Uwe Barschel ermordet?
    ich nicht!

    PS.: wenn es mord war, wars der mörder!
    fremde DNA? es muß bloß einer nebendrann niesen oder husten. daraus gleich nen mord basteln,
    🙄

  38. #26 Friedensoffensive „Gute Reise“®:
    „Na hoffentlich ist es nicht die selbe DNA-Spur, die seinerzeit schon die NSU Morde erst zu einer Serie gemacht haben.“

    Die hatten DNS-Spuren?
    Mal im Ernst. Es gibt doch bis heute keinen Beweis dafür.Ausser einer Pistole, die man nach dem Gestorbensein von 2 x Uwe fand.

    Spuren aus dem explodierten Haus – nach Totalbrand.
    Ja, den deutschen ERmittlern bleibt eben NICHTS verborgen. 🙂

  39. #42 NoDhimmi:
    „Und das Nüttchen hat den mind. 80-kg-Mann auch in voller Montur in die Badewanne gehievt, bevor es dann dem Barschel die Socken wieder angezogen und danach die Rotweinflasche mitgenommen hat.“

    Das hat Wille schon am 31.8.11 in 3sat-Kulturzeit gesagt.
    Nicht mal ein Mann allein hätte das geschafft.

    Dazu gibts ein Video:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1421290/Chefermittler-im-Fall-Barschel-packt-aus#/beitrag/video/1421290/Chefermittler-im-Fall-Barschel-packt-aus

  40. Es gibt angebliche Morde und Unfälle, die stinken bis zum Himmel – egal was man nun von den Betroffenen gehalten haben mag:
    Uwe Barschel, Kirsten Heisig, Jörg Haider…

  41. @ #46 Stoerenfried (28. Jul 2012 23:29)

    Nicht mal ein Mann allein hätte das geschafft.

    In der Regel hat so ein Nüttchen Hintermänner!

    Bei einem Mord stellt sich immer zuerst die Fage: Wem hats genützt?

  42. @#47 Freidenkerin (28. Jul 2012 23:37)

    Haider fuhr bei Nebel zu schnell 142 kmh statt der erlaubten 70, besoffen und aus ner Schwulenbar (Stadtkrämer) kommend.

  43. Guter Artikel auf PI. Wirklich toll.

    Und nun noch ein wenig Information zu der Berliner Jugendrichterin, welche sich kurz vor dem Erscheinens ihres unerwünschten Buches auf eine wahrhaft akobatische Weise geselbsttötet haben soll.
    Pi ist stark mittlerweile, PI kann viel erreichen in der Bevölkerung: Denn gäbe es eine neue rechte Partei statt der CDU, wäre das erstrebenswert, die CDU ist ja bereits dabei, sich selbst zu zerlegen und zu mutieren in Etwas, welches CDU Anhänger nie wollten.
    Was ist mit der CDU passiert und warum ?

  44. Na erinnern wir uns doch mal genauer: Es ging damals um HDW, die Blaupausen der U-Boote für Südafrika und das ist nur das, was wir alle wissen.

    Dann waren da noch die SPD-Genossen Pfeiffer, Engholm und Börnsen, die sicher nicht in Genf mordeten, dennoch in der Folge dieses Ereignisses ihren ersten „überwältigenden Wahlerfolg“ in S-H hatten.

    Ich glaube eher, es war der ERSTE von
    inzwischen drei Männern namens Uwe.

  45. #48 Wilhelmine

    Bei einem Mord stellt sich immer zuerst die Fage: Wem hats genützt?

    —-

    Bingo!
    Und selten wird das so deutlich wie im Mordfall Barschel. Einfach mal ein bißchen reinlesen, Frau Kommissarin.

  46. Der Fall Kirsten Heisig zeigt tatsächlich ein paar auffällige Parallelen zum Fall Barschel.

    – In beiden Fällen wurde von Anfang an schlampig und widerwillig ermittelt.

    – In beiden Fällen stand schon innerhalb von Stunden fest (im Fall Heisig für die Berliner Justizsenatorin Aue), dass es sich nur um einen Selbstmord handeln könne

    – Beide Opfer wurden in einer Situation aufgefunden, in die sich selbst nicht gebracht haben konnten.

    – In beiden Fällen verschwanden Beweismittel auf rätselhafte Weise.

    – Beide Opfer hatten sich bei politischen Gegnern bzw. im Fall Heisig mit einem Buch über Migrantenkriminalität Feinde gemacht

    – In beiden Fällen wurden die Ermittlungen behindert (Staatsanwalt Wille) oder auffallend schnell eingestellt.

    Fazit: Wer sich in der Politik Feinde macht, lebt gefährlich. Auch in Deutschland.

  47. In diesem Fall wird immer viel geraunt und wenig werden evtl. Motive klar genannt. Wenn bspw. etwas über Waffenschiebereien erzählt wird, wäre es bspw. interessant, mehr als nur das Schlagwort zu hören, sondern wer mit wem was wohin warum etc.

    Das man von deutscher Seite die Sache unter Umständen „gedeckelt“ hat, wenn auch aus anderen, eher eigennützigen Motiven, erscheint mir relativ klar zu sein – alleine, dass so eine Pfeife wie der Pfeifer ungeschoren davon kam, ist ein kleiner Skandal im Skandal.

    Wie auch immer: Der Fall Barschel taugt für ähnliche Rätsel, Mythen und Legenden, wie der JFK Mord in den USA – wobei bei letzterem zumindest die Fremdtötung nicht von der Hand zu weisen ist …

    Interessant ist die Fall und es wäre zu wünschen, wenn etwas mehr Licht in die Sache käme …

  48. #37 Eurabier (28. Jul 2012 22:48)
    #19 Gourmet (28. Jul 2012 21:37)

    Welcher Dummkopf hat Deutschland nur in den Euro getrieben? Ganz gleich, ob es aus Dummheit, Eitelkeit oder Willfährigkeit mangels Format geschah – es war eine Riesenkatastrophe, die unserem einst schönen Deutschland und einem geeinten, friedlichen und wohlhabenden Europa wohl den Garaus machen wird.

    Dieser “Dummkopf” war der SozialistIn Francois Mitterand, und er tat es nicht aus Naivität sondern um die “deutsche Atombombe” D-Mark abzuschaffen.

    Dummerweise hat es Frankreich nicht genutzt!

    Aber hatte Deutschland zu diesem Zeitpunkt keinen Kanzler von Format mit halbwegs gesundem Menschenverstand und Verantwortungsgefühl, der die Katastrophe hätte abwenden können?

    Ein Politiker eben, der nicht nur an sich selbst, die Befriedigung seiner Eitelkeit und seinen Machterhalt dachte, sondern auch an die Zukunft Europas und unserer Kinder?

    Deutschland hätte in dieser Zeit schon einen Kanzler mit Weitsicht, Realitätssinn und Sorge um das Land brauchen können.

  49. Würe toll, wenn der Mord an Uwe Barschel aufgeklärt werden könnte und der Mord an Kirsten Heisig gleich dazu.

    Welcher wache Mensch denkt denn. dass Kirsten Heisig sich an einem für sie viel zu hohen Baum sich aufgeknüpft haben soll ??

    Wer Fragen hat, möge sich an Gisela v d Aue wenden, sie hat damals den Tod von Kirsten Heisig innerhalb von 20 Stunden zum Suizid erklärt und bewirkt, dass in keiner Weise mehr offiziell nachgeforscht wurde oder werden durfte.

    Wenn wir uns Sorgen machen um unsere Republik und die Demokratie an sich, sollten wir die Dame Gisela von der Aue nicht aus den Augen lassen, denn sie hat veranlasst, dass der mysteriöse Todesfall der Kirsten Heisig in 0,0 nichts in der Versenkung verschwand

  50. #56 Gourmet (29. Jul 2012 00:58)

    Deutschland hätte in dieser Zeit schon einen Kanzler mit Weitsicht, Realitätssinn und Sorge um das Land brauchen können.

    ach wo, die deutsche Einheit – von der ich behaupte, dass sie das einzig tatsächlich alternativlose Ereignis in deutschen Nachkriegsgeschichte war – wäre selbst dann besser über die Bühne gelaufen, wenn das Amt des Kanzlers in diesen Zeiten ein Schimpanse aus dem Kölner Zoo bekleidet hätte.

    Es hätte völlig genügt, wenn niemand es für notwendig erachtet hätte, aus diesem Anlass unsere „guten Freunde“ mit überflüssigen Geschenken zu beglücken!

    @Wilhelmine: bevor du mir jetzt abermals das Märchen von der Erpressung auftischen möchtest, lass dir bitte einfallen WOMIT eigentlich?

    Fall Barschel: falls neben der 25 Jahre alten DNA-Spur auch ne alte Bekenner-DVD™ auftaucht, sollten wir skeptisch werden… die war ´87 noch nicht erfunden!

  51. #49 Wilhelmine (28. Jul 2012 23:48)
    „Haider fuhr bei Nebel zu schnell 142 kmh statt der erlaubten 70, besoffen und aus ner Schwulenbar (Stadtkrämer) kommend.“

    Seltsam nur, dass Anwohner und andere Autofahrer, die die Strecke unmiitelbar vor Haiders Unfall befuhren, klare Sicht hatten, ebenso wie die am Unfallort eintreffende Gendarmerie. Seltsam, dass die einzige Augenzeugin, die angeblich hinter Haidas Phaeton fuhr, später verschwand und nirgens mehr auftauchte. Seltsam, dass Haida, von dem im gesamten Bekanntenkreis bekannt war, dass er so gut wie nie Alkohol zu sich nahm, mit angeblichen 1,8 Promille (ein Pegel, bei dem ein Mensch, der das nicht gewohnt ist, üblicherweise kaum noch kriechen kann) überhaupt bis zum Unfallort kam, um dann nach etlichen passierten Haarnadelkurven auf fast gerader Strecke abzuschmieren – zufälligerweise an einer Stelle, die sich für einen Anschlag am besten eignete. Seltsam, dass sowohl Haidas Verletzungen als auch die schweren Beschädigungen des gepanzerten Phaeton mit dem „ermittelten“ Unfallhergang absolut nicht zusammenpassen und seltsam, dass die gepanzerten und speziell gesicherten Türen bei einem einfachen Überschlag des Fahrzeugs wie bei einer Explosion vollständig aus der Karosserie gerissen wurden (und auf keinem der Unfallfotos zu sehen sind) und sich exakt im Dach über dem Fahrersitz eine tiefe, rußgeschwärzte Einbeulung befindet, deren Entstehung durch den Unfallhergang und die Gegebenheiten vor Ort nicht erklärbar ist. Seltsam auch, dass Haida in einem schweineteuren, mit allen nur erdenklichen Sicherheitsausstattungen versehenen Luxusfahrzeug bei einem Unfall mit schwersten Verletzungen ums Leben kommt, den ein anderer in einem durchschnittlichem Mittelklassewagen höchstwahrscheinlich locker überlebt hätte. Seltsam, dass auch hier äusserst schlampig Spuren gesichert wurden, Unterlagen verschwunden sind und mehrere beteiligte Polizeibeamte bis heute erhebliche Zweifel an den offiziellen Ermittlungsergebnissen äussern.
    Ob die „Schwulenbar“ den Tatsachen entspricht oder zu den üblichen Kübeln Dreck gerechnet werden kann, die die linke Schmierpresse über alle unliebsamen, weil „rechtspopulistischen“ Politiker entleert, darf ebenfalls spekuliert werden.

    Auch bei Möllemann gibt es die eine oder andere Ungereimtheit…
    Dass die fähige und bewundernswerte Kirsten Heisig aber mit Sicherheit keinen „Selbstmord“ beging, muß, bei Kenntnis des Ermittlungsstandes, selbst dem dümmsten Beobachter klar sein – es sei denn, sie war nach ihrem Ableben noch gut zu Fuß…

    Erstaunlicherweise begehen konservative, „rechtspopulistiche“ Personen, die verwerflicherweise auch noch erfolgreich sind, immer im für ihre linken politischen Gegner günstigsten Moment Suizid oder sterben bei seltsamen Unfällen.

    Mich wundert dabei immer wieder das völlige Fehlen von Versuchen, die veröffentlichten Ammenmärchen ebenso öffentlich ad absurdum zu führen bzw. weitergehende Ermittlungenjuristisch zu erzwingen.

  52. Man stelle sich das mal vor: Die SPD verquickt mit den Kommunisten! Das kann doch niemals nie wahr sein!

    Andererseits: CIA, Mossad, Iran, Contras – es gibt so viele übliche Verdächtige in dieser Sache, dass eine Aufklärung im Interesse aller Beschuldigten sein sollte, bis auf den einen wirklich Schuldigen.

    Auf dass die Wahrheit obsiegen möge!

  53. Es gibt sehr konkrete Angaben von Victor Ostrovsky, dass es der Mossad war. Zu der damaligen Zeit liefen ueber Schleswig-Holstein verdeckte Operationen mit Waffengeschaeften, Unterstuetzung des Iran im Krieg gegen Irak. Alles Aktionen auf allerhoechster Ebene, wo das Pentagon und Israel verstrickt sind. Ausserdem war Engholm sowjetischer Agent, und wie man weiss hatten sie diesen Verpfeifer in Barschels Reihen lanziert. Engholm und die SPD stellen sich bis heute dumm, auch da gibt es keinen Stress mit der Staatsanwaltschaft oder investigativen Journalisten.

  54. Es gibt in der Geschichte der BRD noch viele ungeklärte Verbrechen und Todesfälle, wo die Umstände nie geklärt wurden bzw. wo die Umstände und die Klärungsergebnisse bis zum Mond gestunken haben und immernoch stinken.

    Ich weiss ja nicht, was Ihr so für Badewannen habt, aber in meiner Wanne kann ich ebensowenig ertrinken wie Barschel in seiner Wanne. 😉

    Foto von Barschel in der Wanne, man beachte die Lage von Mund und Nase, den Wasserspiegel und die Höhe der Wanne.
    http://www.stern.de/politik/geschichte/uwe-barschel-deal-mit-todesfolge-597976.html

  55. #61 nicht die mama
    Vielleicht hat er sich’s noch einmal anders überlegt und den Wasserhahn rechtzeitig zugedreht?…. einfaach nur peinlich!

  56. #62 Stefan Cel Mare

    Während eines epileptischen Anfalles zu ertrinken, wie im Falle Dutschke, ist aber nicht ungewöhnlich, im Gegenteil, eine größten Gefahren bei dieser Krankheit.

  57. #57 unrein (29. Jul 2012 01:54)

    ach wo, die deutsche Einheit – von der ich behaupte, dass sie das einzig tatsächlich alternativlose Ereignis in deutschen Nachkriegsgeschichte war – wäre selbst dann besser über die Bühne gelaufen, wenn das Amt des Kanzlers in diesen Zeiten ein Schimpanse aus dem Kölner Zoo bekleidet hätte.

    Das sehe ich genau so. Das Denkmal des Dicken wird in der öffentlichen Meinung immer mehr zum Schandmal. Wenn man hört, wie etliche Leute (Unionswähler!) heute über ihn reden und spotten, kann einem um die Zukunft seiner Partei (die alles tut um zur Ersatz-SPD zu werden) direkt bange werden.

  58. Uwe der I. war gegen den Euro, gegen den Flaschenpfand und gegen den Anschluß der BRD an die DDR. Desshalb mußte er sterben. Hab‘ ich in den Nachrichten für die kath. Landjugend gelesen. Oder war’s der Stern?

  59. @ #59 Der Hammer (29. Jul 2012 04:17)

    Diese ganze „Wisnewski Geschichte“ ist doch längst überholt. leider halten sich solche Märchen hartnäckig.
    Der Phaeton befindet sich seit jeher inm Besitz der Haider-Hauptwitwe Frau Claudia Haider.

    Es gibt ja noch die Buberl-Witwe Petzner, der sich (neue Anekdote) vor kurzem die Augen liften ließ – „Mann“ will ja schließlich schön bleiben für die Männerwelt haha:

    Warum die Haider-Ausstellung ein Flop wurde

    Die Familie hatte die Herausgabe des Autowracks verweigert.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Warum-die-HaiderAusstellung-ein-Flop-wurde/story/27790565

  60. @ #66 Gourmet (29. Jul 2012 09:09)

    Die „Deutsche Wiedervereinigung“ war an Bedingungen geknüpft die uns heute das Genick brechen!

    Kohl war bereit JEDEN Preis für die Wiedervereinigung zu zahlen…

    Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste, wird mittlerweile dem „unwissenden Teil der Bevölkerung“ durch die Mainstream-Medien als Neuigkeit offenbart: So berichtete beispielsweise der Spiegel, im Jahre 2010, nachdem der Euro gegen den Willen der Bevölkerung ein fest verankertes Zahlungsmittel wurde, dass Frankreich als Preis für die Wiedervereinigung die Aufgabe der D-Mark zur Bedingung machte.

    So wurde beispielsweise die Zeitschrift „CODE“ zensiert, mit anderen Worten verboten, in der schon im Februar 1992 auf der Titelseite stand: Der Verlierer heißt wieder Deutschland – Bonns Verrat an der Deutschen Mark.

    Es stehen uns grauslige Zeiten bevor ,
    und die Politik macht , was sie immer macht :

    Beschwichtigen , Verschweigen – und die eigenen Schäfchen ins Trockene bringen…

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/arnulf_baring_helmut_kohl_und_das_euro_fiasko/

  61. Wurde von der Stasi ermordet. Präventiv.
    Den Klassenfeind zu vernichten, egal wie, ist das Motto und Credo der roten Folterknechten.

  62. #61 Staubkorn (29. Jul 2012 04:34)
    „Man stelle sich das mal vor: Die SPD verquickt mit den Kommunisten! Das kann doch niemals nie wahr sein!“

    Das ist leider sehr wohl wahr. Die Sozis verhindern heute die Forschung, wie die Vereinigung zur SED zustande kam.
    Sie weigern sich, Akten herauszugeben.
    Mit der SED haben sie 1987 ein gemeinsames Papier verfaßt.
    Jetzt gegen sie mit den grünen Kommunisten zusammen.
    Deren Bonzen stammen fast ausnahmslos aus kommunistischen Gruppen. Auch der MP von BaWü.
    ——————

    #60 Der Hammer hat absolut recht.
    Die angeblichen Selbstmorde und Unfälle stinken zum Himmel.

    Haiders Zeugin ist verschwunden. Heisig wurde tagelang nicht gefunden, obwohl sie in Gluthitze lag und Hunde überall herumschnüffelten.

    Möllemann fällt vom Himmel. Das angeblich fehlende Teil wurde nicht gefunden. Kein Wunder.
    Noch irrer, bei ihm war eine Hausdurchsuchung und er geht springen.

  63. Ich habe nie einen Zweifel gehabt, dass es sich im Fall Barschel um Selbstmord handelt, denn Motive hatte er genug (z.B. das falsche Ehrenwort). Ähnlich war es auch im Falle des größten Araberfreundes auf deutschem Boden, Jürgen Möllemann. Anders dagegen im Falle der Richterin Heisig. Da gab es kein eindeutiges Selbstmordmotiv und die Todesumstände waren auch sehr mysteriös.

    Was mich nur stutzig macht: Im Falle Barschel haben die Angehörigen keine Sekunde an Selbstmord geglaubt. Im Falle Heisig dagegen sofort einen Selbstmord anerkannt …

  64. @ #74 Stoerenfried (29. Jul 2012 12:16)

    Menschen sterben nun einmal. Auch Prominente.
    Und Nein, „der Hammer“ hat überhaupt nicht recht, da er offensichtlich nur über Verschwörungstheorien informiert ist.

    Haider hatte einen Unfall, weil er stockbesoffen nach einem Schwulen- Eifersuchtsdrama (er betrog den Hauptfreund Petzi mit einem anderen) einen Unfall baute.

    Natürlich ist Haiders Familie nicht daran interessiert alle „Intimitäte“n der Öffentlichkeit preis zu geben.

    Im Schwulen-Szene-Treff Stadtkrämer, gibt es nur eine Ware – die Liebe.

    http://www.profil.at/articles/0842/560/222763/joerg-haiders-1950-2008-stunden-das-protokoll-verschwoerung

  65. @ #74 Stoerenfried (29. Jul 2012 12:16)

    Der weitere Verlauf wird durch ein E-Mail erhellt, das der leitende Klagenfurter Staatsanwalt Gottfried Kranz zwei Tage nach Haiders Tod erhielt. Es stammt von einem Gast des „Stadtkrämers“, der berichtet, man habe dem offenkundig alkoholisierten Landeshauptmann angeboten, ihn nach Hause zu bringen. Haider habe aber darauf bestanden, seinen VW Phaeton selbst zu fahren.

    Zehn Minuten später war er tot.

    Die Familie Haider zeigte Staatsanwalt Kranz vergangenen Donnerstag wegen der Bekanntgabe des Alkoholisierungsgrads und des E-Mails wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs an.

  66. Wie ist es möglich, dass ein angeblich viel beschäftigter Staatsanwalt noch ein Buch schreiben kann, noch dazu über einen Fall, den er selbst zu bearbeiten hatte?

    Ausgerechnet der zwielichte Gernegroß und Studienabbrecher Kalinka bläst mal wieder die Backen auf, weil er sonst nichts zu bieten hat – außer Intrigen!

  67. Der Fall vor 25 Jahren sollte restlos geklärt werden. Es lagen doch Hinweise für Mord vor, man sollte es konsequent aufklären. Vertuschungsfälle sollten endgültig der Vergangenheit angehören.

  68. #72 Wilhelmine (29. Jul 2012 11:23)
    @ #66 Gourmet (29. Jul 2012 09:09)

    Die “Deutsche Wiedervereinigung” war an Bedingungen geknüpft die uns heute das Genick brechen!

    Kohl war bereit JEDEN Preis für die Wiedervereinigung zu zahlen…

    Dann war er der falscher Mann im Kanzleramt. Wir hätten damals jemanden gebraucht, der nicht nur mit Mitterand Händchen hält und demütig auf jeden Wink der richtigen Staatsmänner hin kuscht und zu allem Ja und Amen sagt, weil er nur an sich und sein Amt, nicht aber an Deutschland und die Zukunft seiner Kinder denkt.

    Wir hätten einen integren uneigennützigen Politiker gebraucht, dem das Wohl seines Landes an erster Stelle steht und der sich nicht von Alberheiten der richtigen Staatsmänner – die ihn wohl nie ganz für voll genommen haben – einschüchtern läßt.

    Wir hätten einen wirklichen Staatsmann gebraucht, der sich nicht wie ein kleiner Schulbub, der gerne mit den Großen spielen möchte und von diesen aber nur dauernd ausgeschmiert und über den Tisch gezogen wird geriert.

    Kohl hatte – wie jetzt immer deutlicher wird – keine Substanz. Er war ein Rohr im Wind und Wachs in den Händen der echten Staatsmänner. Er konnte nicht Deutschlands Interessen vertreten, sondern immer nur willfährig einknicken und zu allem „Jawoll“ sagen – Hauptsache sein Amt und sein Platz im „Gechichtebuch“ gerieten nicht in Gefahr. Was mit dem dummen Volk geschieht war da egal.

    Aber glücklicherweise erlebt er noch, welchen Platz er im „Gechichtebuch“ einnimmt. Es ist nicht der, der ihm in seiner Eitelkeit und Hybris vorschwebte, aber es ist der, der ihm gebührt.

  69. #78
    Lieber Gourment, dann hab ich bis auf den Dosenpfand ja gar nicht so unrecht?

  70. #72 Wilhelmine (29. Jul 2012 11:23)

    Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste..

    Das einzige Geheimnis besteht darin, wie Kohl überhaupt auf die Idee kommen konnte, die Wiedervereinigung für eine gebührenpflichtige Veranstaltung zu halten und du diese Absurdität auch noch als gottgegebenes Naturgesetz ständig wiederkäuen musst.

    Wie hoch war eigentlich der Preis™, den wir an Frankreich als Dank für die Erdanziehung zu entrichten hatten?

  71. #75 KDL

    Was mich nur stutzig macht: Im Falle Barschel haben die Angehörigen keine Sekunde an Selbstmord geglaubt. Im Falle Heisig dagegen sofort einen Selbstmord anerkannt

    —-
    Hätte die Familie von Kirsten Heisig die offizielle Darstellung Selbstmord nicht anerkannt bzw. noch selbst befördert, wäre die Alternative Mord gewesen.
    Also wäre der Verdacht automatisch auf die von Frau Heisig in ihrem Buch „behandelte“ Bevölkerungsgruppe gefallen.

    Es konnte also nicht sein, was nicht sein durfte.
    Vermutlich wurde den Angehörigen mitgeteilt, dass man weiß, wo ihr Haus wohnt.

    Bis heute habe ich im übrigen nirgendwo einen Hinweis gefunden, wo Kirsten Heisigs Hund geblieben ist. Es sei denn, es wäre der gleiche, der vergraben unweit der Fundstelle von Heisigs Leiche gefunden wurde.

  72. #66 Stefan Cel Mare (29. Jul 2012 07:53)

    Dutschke hats wohl wirklich beim Baden erwischt.

    Viellicht denke ich zu einfach, aber ich persönlich finde es sehr unangenehm, nasse Klamotten anzuhaben bzw. mit Klamotten ins Wasser zu gehen.
    Seine letzten Minuten wird wohl jeder Mensch so angenehm wie möglich verbringen, da gibt es in einem Hotelzimmer angenehmere Orte als eine Badewanne.

    Wenn ich ein böser Mensch wäre und Mitmenschen für Geld um die Ecke bringen würde, möchte ich meinen Lohn gerne in Freiheit ausgeben, wozu es unbedingt nötig ist, eventuelle Spuren von mir an der Kleidung meines Opfers zu entfernen.
    Nur wie?
    Das Opfer im Hotel abzufackeln ist zu auffällig.
    Wenn man vorhandene Spuren aber abspült, fällt das nicht auf und vielleicht glaubt sogar wer an einen Selbstmord.
    😉

    Aber wie dem auch sei, Barschel wird nicht der einzige ungeklärte bzw. unbefriedigend geklärte Todesfall bleiben.

  73. #82 unrein (29. Jul 2012 14:16)
    #72 Wilhelmine (29. Jul 2012 11:23)

    Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste..

    Das einzige Geheimnis besteht darin, wie Kohl überhaupt auf die Idee kommen konnte, die Wiedervereinigung für eine gebührenpflichtige Veranstaltung zu halten und du diese Absurdität auch noch als gottgegebenes Naturgesetz ständig wiederkäuen musst.

    Wie hoch war eigentlich der Preis™, den wir an Frankreich als Dank für die Erdanziehung zu entrichten hatten?

    Kohl hat möglicherweise das Märchen von Mitterands Befehl, dem er sich bedingungslos beugen mußte, da er nicht das Zeug dazu hatte dem etwas entgegenzusetzen als eine Art „Versicherung“ und Notausgang gedacht, falls die Euro-Mauschelei in die Hose gehen sollte. Kohl war halt immer nur der windelweiche Parteitaktiker, der sich drehte und wand und nie – wie ein echter Staatsmann – Stellung bezog und Verantwortung übernahm. Er hatte wohl nur Masse aber kein Format.

    Was am Mitterand-Märchen und Kohls „Befehlsnotstand“ so abscheulich ist, ist die Tatsache, daß schon einmal „Befehlsempfänger“ vor Gericht standen und sich auf jämmerliche und erbärmliche Weise damit herausreden wollten, man haben ihn nur aufgetragen, was sie tun sollten – sie selbst häten keine Entscheidungsmöglichkeit gehabt.

    Kohl war der erste deutsche Kanzler, der vom Volk durch Abwahl in die Wüste gejagt wurde. Aufgeblasener, überschätzter – und dem Wohle Deutschlands abträglicher war wohl so leicht keiner. Ganze Generationen müssen unter seinem Gepfusche leiden und dem Europäischen Gedanken – eines ehrlichen, echten demokratischen Zusammenschlußes freier und gleichberechtigter Völker – haben seine Substanzlosigkeit und seine Schwäche und Eitelkeit wohl den Todestoß versetzt.

  74. Eine DNA-Spur sagt per se überhaupt gar nichts über die Todesursache aus. Es wäre viel mehr verwunderlich, wen man auf Barschels Klamotten keine DNA-Spuren gefunden hätte.

    Im Übrigen steht auch noch der assistierte Selbstmord zur Debatte, der alle sogenannten „Ungereimtheiten“ erklären würde.

    Und jetzt wieder die Haider-Klamotte aufzuwärmen…

    Verschwörungstheoretiker aller Welt vereinigt Euch.

    PS1) Ostrovsky ist ein notorischer Desinformant

    PS2)Mit solchen Kolportagen nähert sich PI dem Ufo-Portal „Kopp-info“ an…weite so!

    *fg*

Comments are closed.