Die drohenden Zwangsabgaben für „Reiche“ haben offenbar die WELT aufgeweckt. Seit zwei, drei Tagen erscheinen endlich einmal wieder ein paar vernünftige Artikel zu Wirtschaft und Finanzen, zu Steuern und Abgaben. Hier etwa Andrea Seibel mit ihrem Kommentar in der heutigen WamS oder ganz aktuell: Firmen drohen bei Reichensteuer mit Abwanderung. Daß diese Einschätzung richtig ist, zeigen auch Leserkommentare in der WELT, wo es etwa heißt. warum jetzt erst. Und genau da liegt der Kern des Problems!

Konservativ-parteiische und kapitalistisch gesinnte Medien mit einer erkennbaren Gesinnung und marktwirtschaftlichen Richtlinien fehlen. Wir haben nur noch Mainstreammedien, die mehr oder minder links stehen. Das Irrlicht Schirrmacher, seines Zeichens FAZ-Chef, ist nach rot umgeschwenkt, Sahra Wagenknecht (Linkspartei/SED) darf inzwischen ihre kommunistische Sicht der Dinge dort absondern. Schirrmacher denkt ähnlich verwirrt. Solche Artikel rufen geradezu nach Widerspruch in einem anderen Blatt, aber da tut sich nichts. Jede Meinung ist gleichberechtigt, keiner wird widersprochen.

Es geht nicht um Zensur, im Gegenteil, Zeitungen, die sich gegenseitig bekämpfen, wären ein Segen für das Land. Aber wenn in allen Blättern gleich „richtig“ dasselbe zur Auswahl steht, wird die Gesellschaft immer dümmer, schon weil es keine Diskussion mehr gibt. So ähnlich wie die Linken pausenlos „soziale Gerechtigkeit“ trompeten, genauso pausenlos müßte eine konservative Zeitung diese Schimäre angreifen. So pausenlos die beliebte Nazikeule eingesetzt wird, so pausenlos müßte eine andere Zeitung die DDR-Keule und den Kommunisten-Terror bringen. So pausenlos die Politik immer mehr die wirtschaftliche Freiheit einschränkt, so pausenlos müßte eine Zeitung jeden Versuch niedermachen.

Was passiert aber? Morgen kommt wieder eine Studie eines dubiosen NGO-Saftladens oder der dämlichen OECD, daß die Reichen immer reicher werden, daß die Bildungschancen ungleich verteilt,  die Migranten benachteiligt seien, und wie die ewig gleiche Litanei ewig gleich gesungen wird, und schon steht in der ganzen BRD dieser Käse unkommentiert als Wahrheit drin – überall und eben auch in der WELT. Kein einziges Blatt fühlt sich bemüßigt, diesen Lügenmärchen mal nachzugehen und sie anzuprangern. Das Ergebnis sieht dann beim geistig behinderten Teil der WELT-Leser so aus wie bei Hermann S.:

Ist doch klar, die ganzen Bonzen haben das ganze geld nur weil sie andere ausgebeutet haben der kleine mann braucht doch keine steuern auf vermögen zu fürchten. ich finde die banker gehören bestraft – kein mensch braucht mehrere häuser oder autos. ich würde es gut finden wenn man die krisennutznießer zur kasse biten würde. es ist offensichtlich das durch die bankenkrise wieder nationalistische tendenzen hier in D zu tage kommen und man griechen und südland feindlich ist!!!

Oder bei Bernhard:

Es ist schon richtig. Wie entsteht Reichtum ( Ausser man gewinnt ihn oder erbt ihn)? Zunächst mal gibt es die Möglichkeit ein Unternehmen zu gründen. Da gibt es 2 Wege reich zu werden: Entweder, ich bezahle Hungerlöhne und bereichere mich an der Belegschaft, oder ich verkaufe überteuerte Produkte / Dienstleistungen und schröpfe die Kundschaft. Also Reichtum ermöglicht, wenn ich andere nicht fair bezahle, bzw. die Kunden ausbeute. Anders ist Reichtum nicht zu erhalten. Noch kein Mensch ist mit anständiger Arbeit reich geworden.

Allein an diesen zwei Kommentaren sieht man, daß die WELT etwas falsch gemacht hat, seit Springer tot ist!

image_pdfimage_print

 

43 KOMMENTARE

  1. Aufgeweckt ja. Aber was ist von jemand zu erwarten, der gerade aus der Tiefschlafphase erwacht? Er muß sich erst einmal strecken, gähnen, überlegen was er geträumt hat und braucht erst einmal ein paar Tassen Kaffee um überhaußt wach zu werden.

    Mit so jemanden kann ich nichts anfangen.

    Würde die WELT und der Rest der Presse zum Kesseltreiben wie bei Wulff blasen wäre dies was ganz anderes. Dann hätte die 4. Macht eine Chance dem Treiben von CDU, FDP, SPD und Grünen(den Befürwortern des ESM) ein Ende zu bereiten.

  2. So wie die beiden zitierten Leserbriefe stelle ich mir Auszüge aus Schulaufsätzen aus den unseligen Zeiten der DDR vor. Nur ist die DDR bereits seit über 20 Jahren von der Landkarte verschwunden. Aber offensichtlich nur von der Landkarte, denn das Gedankengut dieser Ideologie gedeiht jetzt wunderbar in ganz Deutschland. Den 68ern in den Medien und natürlich in den Schulen sei Dank …

  3. „Ist doch klar, die ganzen Bonzen haben das ganze geld nur weil sie andere ausgebeutet haben […]. ich finde die banker gehören bestraft“

    Also diesen beiden Aussagen kann ich nur zustimmen. Unser derzeitiges Finanzsystem muss zwangsläufig zu Finanzkrise und einer ständigen Vermögensumverteilung von „fleißig auf Reich“ (Andreas Popp) führen. Es ist unmittelbar einsichtig, dass die Kapitalerträge der Finanzmagnaten von einer Art Sklavenkaste, zu der die meisten Deutschen gehören, erarbeitet werden muss. Die derzeitig Form des Kapitalismus ist unleugbar ein beschissener ausbeuterischer Haufen Scheiße, der nur nebenbei zu Begleiterscheinungen wie Ausbeutung, Sklaverei, Armut, Umweltzerstörung und (Öl-)Krieg. führen muss. Ich möchte kein Slave dieses korrupten Systems sein, falls hier irgendeiner ein solcher sein möchte, dann viel Vergnüngen.

  4. Das müsste sogar einem Sozi und Links-Kommunisten klar sein, dass es doch wohl widersinnig ist, wenn wir hier den Wohlhabenden Zwangsanleihen aufdrücken während in den Euro-Südländern mit vollen Händen das Geld hinausgeworfen und sich an keine Spar-Abmachung gehalten wird.

    Ja, Sozis sollten sogar verstehen, dass wir einen übermäßig aufgeblasenen Beamtenapparat wie in Griechenland nicht finanzieren wollen. Entweder die schmeißen 2/3 ihrer Beamten sofort raus und sorgen endlich einmal dafür, dass auf den Ämtern schnelle Entscheidungen getroffen werden oder es gibt eben kein Geld mehr. Und wenn wir gerade dabei sind, dann sollte man auch die EU-Zahlungen stoppen. Auf ein EU-Mitglied Griechenland kann man wirklich verzichten. Die sollen sich melden, wenn sie wenigstens mal Mitte des 20. Jahrhunderts angekommen sind, so wie die BRD 1955 war.

  5. Diese geistig vernebelten kommunisten-Kommentare sind lächerlich!

    Wenn man in linksradikalen Faulenzerszenen 35 Semester studiert , kommt man nicht zu Reichtum

    Ich habe NICHT 8 Stunde gearbeitet sondern meistens Mo-Fr 7-22Uhr
    Ich habe zu Hause sa/soStrategien und Verkaufsideen weiter entwickelt

    Diese Neidhammel habe mit guter Arbeit nichts am Hut! Sie denken bereits um am Montag früh an den Feierabend

  6. Die beiden oben zitierten WELT-Leser haben vermutlich vor 20 Jahren die UZ, die Zeitung der DKP gelesen. Ich hab’s auch getan, Schwamm drüber. Das Beste wäre, man würde den beiden Deppen und all ihren Gesinnungsgenossen raten, dass sie sich ebenfalls selbständig machen und 7 Tage in der Woche 10 Stunden malochen. Wenn alle selbständig sind, wird keiner mehr ausgebeutet. Dann kann sich jeder seine Häuser, Autos, PCs, Fernsehapparate und Handys selber bauen. Hurra! Die Lösung! Oder man hängt alle Kapitalisten auf und ersetzt sie durch Funktionäre – und warten ab, wie sich alles entwickelt. Woran erinnert mich das bloß?

  7. W

    ie entsteht Reichtum ( Ausser man gewinnt ihn oder erbt ihn)?

    Tja da zeigt das Level dieser Tunichtgute auf… Geld ohne zu arbeiten ..

    Geld gewinnen ??

    Oder man

    ERBT .. weg mit den alten Arbeitern .. wir brauchen das Geld dringender.. wir arbeiten ja nicht …

  8. Ich finde es schon bemerkenswert, wie einige selbsternannte „Wirtschaftsexperten“ nichtmal in der Lage sind 1€ und -1€ zusammenzuzählen.
    Die einfachsten Grundlagen unseres Finanzsystems scheinen unbekannt zu sein.

    Da muss wohl im Gehirn irgendwo ein Areal geben, dass es möglich macht sich vorzustellen, dass alle immer mehr Geld haben und gleichzeitig noch alle Schulden abbezahlen. Und das selbstverständlich ohne Inflation.

    Bei den Linken sitzt das links und ist eng verkoppelt mit dem Zentrum für soziale Gerechtigkeit. Daher wollen sie den Armen und Arbeitslosen mehr Geld geben. Und überall investieren, in Schulen, Kunst, Kampf gegen Rechts, denn dann kommt das ganze Geld von alleine schwuppdiwupp wieder rein.

    Bei den Rechten sitzt es rechts und ist offenbar eng verkoppelt mit dem Zentrum für Phantasterei und Wunschdenken. Daher findet man es gut, wenn Reiche ganz viel Geld bekommen, schlecht, wenn man es denen wieder wegnähne. Denn man will ja selbst reich werden, schon übermorgen. Und überhaupt, die Reichen leisten ja den größten Beitrag zur Wirtschaft, da sie das Geld, was sie „hart erarbeitet haben“ wieder investieren.

    Anstatt sich immer über alles aufzuregen, sollte man mal seinen kleinen Geist anstrengen und sich überlegen, wo das Geld, das dem Staat jetzt fehlt eigentlich herkommen soll.
    Höhere steuern für Reiche? Pfui. Zwangsabgaben? Verbrechen!

    Die geniale Idee: wir kürzen Harzt-4! Denn das spart uns eine Menge Geld. Das die Hatz-4ler ja bekanntlich sonst in Milliardenhöhe unter dem Kopfkissen bunkern.

  9. Wieso ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass eine Zwangsabgabe in Griechenland oder Spanien eine hervorragende Idee wäre?

  10. jaja die pösen gewerbler, budenbesitzer, industrielle… und andere vermögenden…

    die missgunst ist wieder gross im kommen.
    und das proletariat jubelt!

    wer finanziert zum grössten teil euren heiss geliebten staat?
    wer hält die steuern in erträglichem masse?

    dämmerts?

    wenn es euch nicht passt, dann verduftet!
    in neuschwabenland ist noch viel platz!
    da könnt ihr euer oettigner saufen und in euren tipis leben wie die hippies!
    viel spass beim popo abfrieren!

    ps, in der marktwirtschaft entstehen vermögenswerte nicht durch KLAUEN!

  11. #7 Hestia (15. Jul 2012 19:54)

    was für ein schwachfug!

    damit drehst du endgültig den konjunktur ab.
    dann investiert und konsumiert niemand mehr.

    spanien gehört aus dem euro genommen, damit sie ihre währung abwerten können und wieder konkurrenzfähig zu werden.

  12. Es ist immer wieder erstaunlich, dass trotz Pleite des sogenannten real existierenden Sozialismus immer wieder oder immer mehr Menschen diesen vergangenen Theorien Glauben schenken. Die geistige Verwirrung mit Hilfe der gleichgeschalteten Massenmedien schreitet immer mehr voran. Trotz bestehendem Krisenszenario glauben die meisten Menschen immer noch, dass alles besser wird, wenn noch mehr Schulden gemacht werden. Sie stemmen sich mit allen Mitteln dagegen, die Realität anzuerkennen, sie leben mit ihren Einbildungen, ihren realitätsfernen Phantasien und lassen sich wie Drogenabhängige manipulieren. Sie erkennen nicht, dass die Leistungsträger, die in der Realität leben müssen, bereits auf gepackten Koffern sitzen.

  13. Ich vermute, um eine Anstellung bei den MSM zu bekommen, ist Bedingung: IQ maximal zweistellig. Alle negativen Entwicklungen der vergangenen 3 Jahrzehnte werden unter den Teppich gekehrt und deren Folgen von der Politik mit Verschuldung übertüncht. Die Unternehmen wandern doch schon seit Jahrzehnten aus D ab. Man braucht sich dazu nur die Statistik über die Entwicklung der gewerblichen Arbeitsplätze anzuschauen, dann weiss man, wo der Hund begraben liegt (dies nicht nur in D). Mit der Vertreibung der Industrie begann der Niedergang der Republik (und der Motor der Vertreibung heisst sozialistische und grüne Ideologie).
    Merkel & Co klatschen sich doch hinter verschlossenen Türen auf die Schenkel über das Geschenk Euro und die Probleme von Griechenland u.a. Durch diese Entwicklung können sie sich 1.als Musterknaben aufspielen und 2.die Schuld eines eventuellen Systemkollapses auf die Entwicklung in der Eurozone schieben.
    Aber all dies ist kein Thema für die Hohlblöcke der MSM!

  14. #9 schweinsleber 20:05

    Das weiß ich auch, dass das ökonomisch nicht sinnvoll ist.

    Ich finde es aber wesentlich, darauf hinzuweisen, dass bitteschön diejenigen, die mit dem Euro zehn Jahre über ihre Verhältnisse gelebt haben, auch gefälligst selbst jede Möglichkeit auszuschöpfen haben, ihre Finanzen wieder in Ordnung zu bringen.

    Statt dessen wird über eine Zwangsabgabe BEI UNS diskutiert. Was haben deutsche „Vermögende“ damit zu tun?? Sollen die Deutschen, die gearbeitet, investiert und konsumiert haben, nun noch zusätzlich bluten, um das fröhliche Schuldenmachen in den Südländern weiter zu finanzieren? Geht’s noch?

  15. die Genoss_innen der Linkspartei aka SED alias KPD sollten über die politökonomischen Ursache nachdenken, welche dazu führen, dass eine ‚konservative‘ Zeitung das zutiefst blöde Gewäsch der frigiden Vaterkomplexneurotikerin ablichtet. Wäre der Kapitalismus ein Turbokapitalismus, dann dürfte die frigide Vaterkomplexneurotikerin längst im Knast nach Ersatzpapis Ausschau halten. Muss sie aber nicht. Warum nur, linke Dumpfbacken?

  16. … wird die Gesellschaft immer dümmer, schon weil es keine Diskussion mehr gibt.

    Dafür aber jede Menge Hysterie – bei zugleich lähmender Konformität, welche unvermeidlich mit der verfluchten Political Correctness einhergeht. Womit bewiesen wäre: PC macht dumm. – Ein Kritiker dieser Konformität war der große Joachim Fest:

    „Zu den Einbußen der Gegenwart zählt, daß sie den Glücksfall fremden Denkens nicht mehr empfindet.“ Anders als die zahllosen Einheitsmeiner der trotzdem gern so genannten Streitkultur verstand er „Kultur als Prinzip der Verschiedenheit gegen die Barbarei des Einhelligen“.

    http://www.michael-klonovsky.de/content/view/45/53/
    (und damit noch einmal Klonovsky)

  17. #3 ICXC NIKA

    Aua! Der Kommentar schmerzt ebenso, wie die beiden von kewil zitierten… Wie hohl kann man eigentlich sein?

  18. 3 ICXC NIKA
    ==================
    Na gehts noch?
    Uns geht es als „Ottonormalverbraucher“,wenn die Arbeitsmoral und die Schulbildung stimmt,verhältnismäßig gut.Ihre ideologischen „Einflüssterer“ sollten Ihnen ihr Gehirn wieder freischalten,dann klappts auch wieder mit der Logik.

  19. Morgen kommt wieder eine Studie eines dubiosen NGO-Saftladens oder der dämlichen OECD, daß die Reichen immer reicher werden, daß die Bildungschancen ungleich verteilt, die Migranten benachteiligt seien, und wie die ewig gleiche Litanei ewig gleich gesungen wird, und schon steht in der ganzen BRD dieser Käse unkommentiert als Wahrheit drin – überall und eben auch in der WELT. Kein einziges Blatt fühlt sich bemüßigt, diesen Lügenmärchen mal nachzugehen und sie anzuprangern.

    Wenn der Autor Behauptungen, dass „die Reichen immer reicher werden“, daß „die Bildungschancen ungleich verteilt sind“ für Lügenmärchen hält, dann

    Morgen kommt wieder eine Studie eines dubiosen NGO-Saftladens oder der dämlichen OECD, daß die Reichen immer reicher werden, daß die Bildungschancen ungleich verteilt, die Migranten benachteiligt seien, und wie die ewig gleiche Litanei ewig gleich gesungen wird, und schon steht in der ganzen BRD dieser Käse unkommentiert als Wahrheit drin – überall und eben auch in der WELT. Kein einziges Blatt fühlt sich bemüßigt, diesen Lügenmärchen mal nachzugehen und sie anzuprangern.

    Wenn der Autor Behauptungen, dass „die Reichen immer reicher werden“, daß „die Bildungschancen ungleich verteilt sind“ für Lügenmärchen hält, dann SOLL ER DAS BELEGEN.

    Wenn er das nicht kann / will, dann sind seine Behauptungen Lügenmärchen.

    Wenn er das nicht kann / will, dann sind seine Behauptungen Lügenmärchen.

  20. Damit diese Meldung bei PI nicht völlig unter den Tisch fällt:

    Schäuble weiß nicht, was er tut

    Das deutsche Haftungsrisiko bei Bankenhilfen des Euro-Rettungsschirms ESM wird möglicherweise größer als von der Bundesregierung dargestellt. Hintergrund ist die Frage, wer für die Hilfskredite geradestehen müsste, falls diese künftig direkt an Banken fließen sollten. Diese Möglichkeit soll nach einem Beschluss der Euro-Staaten beim ESM in naher Zukunft geschaffen werden – Voraussetzung ist aber die vorherige Schaffung einer einheitlichen, durchsetzungsfähigen Bankenaufsicht.

    ESM-Chef Regling sieht die Haftung bei direkten Bankenhilfen ganz anders als Finanzminister Schäuble.
    „Wenn es eine wirkliche Bankenaufsicht durch die EZB gibt, dann besteht die Möglichkeit, dass wir Kredite direkt an Banken geben und sie nicht wie heute über die Regierung leiten“, sagte der künftige ESM-Chef Klaus Regling der „Welt am Sonntag“. „Dann ist das Land raus aus der Haftung.“ Damit widersprach Regling ausdrücklich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Dieser hatte in dieser Woche mit Blick auf die mögliche Einführung direkter Bankenhilfen erklärt: „Wir gehen davon aus, dass es auch bei der staatlichen Haftung bleibt.“

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bankenhaftung100.html

  21. Korrektur #18 Sauron

    Morgen kommt wieder eine Studie eines dubiosen NGO-Saftladens oder der dämlichen OECD, daß die Reichen immer reicher werden, daß die Bildungschancen ungleich verteilt, die Migranten benachteiligt seien, und wie die ewig gleiche Litanei ewig gleich gesungen wird, und schon steht in der ganzen BRD dieser Käse unkommentiert als Wahrheit drin – überall und eben auch in der WELT. Kein einziges Blatt fühlt sich bemüßigt, diesen Lügenmärchen mal nachzugehen und sie anzuprangern.

    Wenn der Autor Behauptungen, dass „die Reichen immer reicher werden“, daß „die Bildungschancen ungleich verteilt sind“ für Lügenmärchen hält, dann SOLL ER DAS BELEGEN.

    Wenn er das nicht kann / will, dann sind seine Behauptungen Lügenmärchen.

  22. Für das Versagen der Politiker sollen nun die zahlen, die mit Geld gut umgehn können und es vermehren können?

    Sollen doch die zahlen die die Krise verschuldet haben!

    Aber die haben ihre Schäflein im Trockenen und wälzen nun ihre Fehler auf andere ab.

    Pfui Teufel!

  23. Nun, Zwangsabgaben sind die logische Folge der Euro-Rettung.
    Denn die dafür notwendigen gigantischen Summen bekommt man nicht auf dem Finanzmarkt.

    Die Frage ist, wer das bezahlen soll.
    Die Bevölkerung hat Euro nicht gewollt.
    Euro ist das Projekt der Exportindustrie (Politik hat den Auftrag nur ausgeführt). Sie hat nach Südeuropa exportiert und kassiert, Südeuropäer haben auf Pump konsumiert und die Rechnung wird jetzt Deutschland präsentiert.

    Soll das der Steuerzahler übernehmen?
    Logisch wäre, dass es diejenigen bezahlen, die das verursacht und davon profitiert haben, nämlich die Export- und Finanzindustrie.

    WER DIESE SUPPE GEKOCHT HAT, MUSS SIE AUCH AUSLÖFFELN.

  24. @ Sauron

    Als steuerzahlende Sau bist Du der letzte, auf den gehört wird. Aber letztlich haben wir ja alle „profitiert“ von einem Deutschland, das sich Exportweltmeister schimpfte und nun feststellen muss, dass man an asoziale Hungerleider geliefert hat.

  25. … Soros und Konsorten haben übrigens wieder ihre Schäfchen fast wieder im Trockenen.

  26. Das Irrlicht Schirrmacher, seines Zeichens FAZ-Chef, ist nach rot umgeschwenkt, Sahra Wagenknecht (Linkspartei/SED) darf inzwischen ihre kommunistische Sicht der Dinge dort absondern.

    Vielleicht hat ihn Schäuble nicht mehr überzeugt, denn offensichtlich weiß Schäuble ja noch nicht mal Bescheid über die Haftung in der geplanten Bankenunion. Schäuble weiß nicht, was er tut.
    Aber er kann gut Sudoku spielen.
    #20 Nelson (15. Jul 2012 21:24)

  27. @Steuerzahlende Sau

    Wow! Wenigstens haben wir noch etwas Spaß, bevor die Barrikaden aufgebaut werden.

  28. Die drohenden Zwangsabgaben für “Reiche” haben offenbar die WELT aufgeweckt.

    Spät kommt Ihr – doch Ihr kommt! Der weite Weg entschuldigt Euer Säumen.

  29. Wieso Zwangsabgaben ist nicht jede Steuer eine Zwangsabgabe
    Nun, einigen kann man ja entgehen, wenn man die damit einhergehenden Artikel nicht konsumiert (Tabak, Alkohol z.B. )
    Neid ist ein schlechter Ratgeber und eine Untugend Aber sie unter den Deckmantel der gerechten Verteilung quasi zu sanktionieren, das ist eine Perversion gerechter Forderungen und tendiert in Richtung Habgier
    Würde eine solche Abgabe nicht dazu mißbraucht Fehler in der Politik zu vertuschen, sondern ihre Verwendung dem eigenen Volke zu Gute kommen, dann wäre der Widerstand dagegen geringer, als bei der Aussicht, daß die Mehreinnahmen in einem löcherigen Topf verschwinden, was ziemlich Sicher scheint.(unter dem Topf befindet sich ein großer Sack mit der Aufschrift „Brüssel „)
    Lehrt uns die Erfahrung nicht, daß je mehr der Staat einnimmt, desto mehr gibt er für Unnötiges und Unproduktives aus. Haushaltsanierung wird oberste Priorität eingeräumt, das ist zwar Nötig aber nicht Produktiv. Wirtschafthemmende Vorschriften sind Unnötig und Unproduktiv
    Aber sie bestimmen , sich epidemisch verbreitend , den Alltag vieler Gewerbetreibender.
    Gerüchte sind das Gift für jede gesunde Entwicklung, weil sie sich hemmend auf Entscheidungen auswirken. Aber da fast jede Äußerung aus dem politischen Berlin einen Weg durch die Gerüchteküche macht, ist und bleibt eine Gesundung von Volk und Finanzen eine Utopie.
    Einsicht in das Erforderlich ist Not-wendig Nur, wenn die Geld- und Eigentumsverteiler (Sozialisten) bestimmen was erforderlich und notwendig ist, möchte ich die Einsicht in deren Sicht verweigern
    Aber ist das Ganze eigentlich auf Sozi-Kommunisten Mist gewachsen oder vielmehr inszeniert von gewendeten Ehemaligen ?

  30. #8 mabank

    Die geniale Idee: wir kürzen Harzt-4! Denn das spart uns eine Menge Geld. Das die Hatz-4ler ja bekanntlich sonst in Milliardenhöhe unter dem Kopfkissen bunkern.

    Die geniale Idee wären ausschließlich Sachleistungen bei Migranten und Asylanten, Kürzungen bei EU und UN und die Höhe der Unterstützung für die autochthonen Bedürftigen abhängig machen von der Leistung für die Allgemeinheit. Da gäbe es genug Arbeit und Dienstleistungen… und wir hätten wieder ‚Staatsknete‘ ohne Ende.

  31. #23 Sauron

    Euro ist das Projekt der Exportindustrie (Politik hat den Auftrag nur ausgeführt).

    Mit Verlaub Sauron, das ist Dummfug! D hat bereits 1953 GB als Export-Vizeweltmeister abgelöst und diesen Titel bis in die jüngste Zeit behalten – unabhängig wie die DM oder der EUR standen. Die ganze derzeitige EU- und Euro-Sch… ist politisch gewollt, geplant und wider jede Vernunft auch gegen das Volk durchgedrückt worden. All die EU-trunkenen Polit-Dilettanten von Kohl über Waigel, Fischer, Eichel, Merkel und Schäuble sind direkt verantwortlich für die derzeitige Misere.

  32. #4 felixhenn

    ——————————————-

    Man könnte hier auch den Politikervorrat und die Beamtenanzahl senken. Dann würde – je nachdem – mehr Raum für Steuersenkungen oder mehr Geld der Steuerzahler für Zahlungen nach „Griechenland“ bleiben.

    Eigentlich eine gute Idee – aber ich vermute mal, dass sie nicht in Berlin diskutiert werden würde bzw. es in die Medien schaffen würde…

  33. #19 Sauron

    Wenn der Autor Behauptungen, dass „die Reichen immer reicher werden“, daß „die Bildungschancen ungleich verteilt sind“ für Lügenmärchen hält, dann SOLL ER DAS BELEGEN.

    Wenn er das nicht kann / will, dann sind seine Behauptungen Lügenmärchen.

    ——————————————–

    Wie sieht es aus mit Belegen für die Thesen, dass angeblich die Reichen immer reicher würden, und dass Bildungschancen ungleich verteilt seien?

  34. #23 Sauron
    […] Euro ist das Projekt der Exportindustrie […]

    ——————————————-

    Was für ein Quatsch! Informier Dich mal!

    Der Euro ist der Preis für die französiche Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung gewesen!

    Die Banken haben Milliarden Mindereinnahmen durch den Wegfall der Konversionskosten durch die Euroeinführung gehabt! Das ist einer der Gründe, weswegen ich ein Fan einer Gemeinschaftswährung bin!
    Von Vertragsbrüchen bin ich kein Fan!

  35. #32 HKS

    […] Mit Verlaub Sauron, das ist Dummfug! D hat bereits 1953 GB als Export-Vizeweltmeister […]

    ——————————————

    Na also an „Exportweltmeister“ glauben doch nur noch ganz dumme Menschen!

    Das Spiel läuft in der globalisierten Welt so: Deutschland (D) importiert Erz und produziert daraus erst Stahl, dann Blech und Kurbelwellen etc. Beides wird nach Tchechien EXPORTIERT! Dort werden die Bleche preiswert gestanzt und die Kurbelwellen weiterverarbeitet. Beides wird dann nach D gebracht (=Import) und hier zu einem Auto assembliert. Ein großer Teil dieser Autos werden dann exportiert etc.

    Wer also nur auf die Summe der Exporte guckt, guckt falsch!
    Entscheidend ist der Saldo zwischen Ex- und Importen (=Exportüberschuss). Und da sieht’s vergleichsweise mau aus. Nach dem magischen Viereck sollte der sogar gleich Null sein.

  36. Wenn ich ehrlich bin, hätte auch ich nichts gegen eine Sonderabgabe.

    Aber diese Sonderabgabe sollte ausschliesslich von EUdSSR-Befürwortern getragen werden müssen.

    Ich könnte mir auch eine Steuer für „internationale Konzerne“ vorstellen, die hier zwar verkaufen aber nicht produzieren und arbeiten lassen wollen.

    Diese Sondersteuer hiesse Einfuhrzoll und hat sich in der Vergangenheit hervorragend bewährt.

    Das ist auch gerechter als diese „Reichensteuer“, da diese „Reichensteuer“ mal wieder überwiegend vom steuerlich bereits überbelasteten Mittelstand getragen werden wird, weil sich „internationale Konzerne“ mal wieder in Steuerschlupflöcher flüchten -VW beim Porsche-Deal- oder gleich die Erpesserschiene mit Arbeitsplatzauslagerung fahren werden.

  37. Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht. Wenn die Regierung unter rasendem Applaus der Neidbevölkerung den sogenanten Reichen (die bereits 75% der Einkommenssteuer tragen)“eine überbraten“ wollen, nun denn, was wohl wird ein solcher Reicher denken? Ich meinen einen solchen, der schon immer gezahlt hat und nun um den Ertrag seiner Lebensarbeitszeit betrogen und bestohlen werden soll? Und der nicht „abhauen“ kann? Und so treudoof war, die Kohle nicht rechtzeitig oins Ausland zu bringen. Einer, der auf eigenes Risiko aufgebaut hat (da kam im übrigen niemand auf die Idee des Teilens). Ich vermute mal, der könnte auf folgenden Gedanken kommen: wenn`s Geld eh gestohlen wird, kann ich`s vorher einer Partei verschenken. Einer ganz bestimmten.
    Wie gesaagt, der Krug geht solange usw. usf.

  38. #3 ICXC NIKA
    #8 mabank

    Wissen Sie, wie man quasi durch „Nichts-Tun“ zu viel Geld kommt: „Leisten“ Sie sich einfach einen schweren Verkehrsunfall und „freuen“ Sie sich über das in Deutschland exorbitante (…) Schmerzensgeld.

    Bin ich jetzt eine Kapitalistin?

    Ach ja und noch was: Das was sie von dem exorbitanten Schmerzensgeld nicht „verbrauchen“ – für Hilfsmittel, Kosten die die Krankenkassen nicht erstatten usw. und auf ein Konto „legen“ unterliegt selbstverständlich der Steuer.

  39. kleiner Nachtrag zur Korrektur:

    Selbstverständlich wird nicht das Bankguthaben, sondern nur die Zinsen auf das Guthaben werden versteuert.

    Wenn man allerdings bedenkt, dass die derzeitigen Zinsen nur mit Mühe und Not die Inflation kompensieren, dann wird quasi ein Teil des Guthabens versteuert.

  40. Honoré Gabriel de Mirabeau

    Es gibt nur drei Methoden, um leben zu können:

    betteln,
    stehlen oder
    etwas leisten.

    Fürwahr, der gelehrte und wissende Mirabeau kannte schon vor vielen Jahren seine „Pappenheimer“.

    Dagagegen sind die heutigen Pöbel & Gesox- Eliten bestenfalls die reinsten Pappennasen.

    Im schlimmsten Fall sind es elende Straßenräuber mit bester marxistischer Schulung.

    Das können sie tatsächlich, denn bei den diskutierten Bemessuungsgrenzen fällt schon jeder Facharbeiter mit unter die Zwangsabgabenzahler.

    Und das alles zum Wohle griechischer Millionaäre und toter Renter, spanischer Doppelwohneigentumsbesitzer, etc.

    Da kommt oeutonische Freude auf – Gelle!

  41. Es soll ja schon ab 250k losgehen und dann gleich 10%. Das ist sowas von lächerlich. Jedes normale Haus ist schon 150k wert. Dann noch zwei Autos, Bargeld, Aktien oder ein Garten und man ist drüber. Das die meisten Beamten dumm wie brot sind und trotz super Verdienst nichts auf dem Konto haben, ok, der Staat ist ja da, aber als Privater kriegt man kaum Rente und braucht das. Wenn das kommt, werden reihenweise Betriebe zu machen. Dann werden gnadenlos Werte in Sicherheit gebracht (Ausland, Gold, Schwarzgeld, an Kinder verschenken) und Lebensentwürfe ge-downsized. Das ist für private i.d.R. kein Problem, denn oft sind sie es sowieso gewöhnt keinen Urlaub zu machen und sparsam zu leben. Wenn man bedenkt, dass der Mittelstand am meisten Arbeitsplätze schafft, dann gute Nacht.

  42. Ich hab mal auf mein Tacho geschaut und festgestellt das ich dieses Jahr ca.54.000,-€
    an Abgaben leisten werde sollte ich weiterhin meiner ausbeuterischen Tätigkeit, dem fleißigen Arbeiten, nachgehe.
    An die Neidhammel, was glaubt ihr, das ich das mit einer 37,5h Woche hinbekomme, oder weil ich den ganzen Tag nur rumjammere was der Staat mir alles nicht in den Arsch bläst?.
    Typisch linke Jammerlappen, nichts auf die Reihe kriegen und den anderen die Schuld für das eigene Versagen überbügeln.

    Und übrigens, die die wirklich nicht können
    und die Unterstützung der Allgemeinheit brauchen werden von faulen Säcken und Schmarotzern um ihre verdiente Zuwendung gebracht. Die zu hohen Abgaben machen es wiederum unmöglich gerechte Löhne für alle zu zahlen. Da kann es nur linke Logik sein und man erhöht die Abgaben.

Comments are closed.