Frankreich: Bürgermeister erteilt Fastenverbot

Jacques BourgoinHaben Sie schon einmal eine Ablehnung bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz erhalten? Oder eine Wohnung nicht bekommen, die Sie gerne gemietet hätten? Wurden Sie in der Schule schon einmal ausgegrenzt? Hat ein Beamter Sie schon einmal herablassend behandelt? Ja? Dann sind Sie wohl Migrant – oder gehören sogar zu den besonders betroffenen muslimischen Migranten? Vielleicht sind Sie sogar von einem Fastenverbot bedroht?!

Laut Frankfurter Rundschau berichten 41,9 Prozent der Zuwanderer von diskriminierenden Alltagserfahrungen. Für den Bereich Arbeitsmarkt gibt es folgende Ergebnisse:

Knapp ein Fünftel der Migranten berichtete von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt, wobei sich Menschen türkischer Herkunft mit 31,3 Prozent, Zuwanderer aus Afrika, Asien und Lateinamerika mit 33,3 Prozent und hiervon insbesondere Muslime zu 38,2 Prozent überdurchschnittlich häufig diskriminiert fühlen.

Die Frankfurter Rundschau resümiert zwar, dass es in Deutschland lange nicht so schlimm sei wie in anderen europäischen Ländern – trotzdem:

Ausländer haben es in unserem Land immer noch viel schwerer als Inländer, ihre Arbeitslosenquote ist mehr als doppelt so hoch wie die der Deutschen.

Besonders diskriminiert werden also die muslimischen Arbeitnehmer. Die Deutsch-Türkischen Nachrichten haben daher einige Tipps für Arbeitgeber:

Fastenmonat Ramadan – So machen Sie als Arbeitgeber alles richtig:

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), die vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (dguv), dem AOK-Bundesverband sowie dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) getragen wird, hat für Arbeitgeber einen Ratgeber erarbeitet, welcher über die Bedeutung des Ramadan für Muslime aufklärt.

Itke Schreiter von der dguv, Autorin der Broschüre, erklärt gegenüber den Deutsch Türkischen Nachrichten: „Ziel des iga-Wegweisers war es, Arbeitgeber zu informieren und zu sensibilisieren für diese besondere Zeit der Muslime. Darüber zu informieren, dass das Fasten auch Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit beziehungsweise die Sicherheit am Arbeitsplatz haben kann und dass schon wertschätzende Maßnahmen fastende Mitarbeiter unterstützen können.“ (…)

„Hilfreich ist es Pausenzeiten anzupassen, die Veröffentlichung eines interkulturellen Kalenders, die Teilnahme an einem Seminar zu interkulturellen Fragestellungen oder Führungskräfte beziehungsweise Kollegen zu informieren, dass es vor allem in der Anfangszeit zu einer eingeschränkten Produktivität und Konzentration kommen kann. Auch Glückwünsche zum Fastenende zeigen, dass Bräuche respektiert werden. (…)

Die vielen tollen Tipps für den Arbeitgeber entnehmen Sie bitte der 12-seitigen  Broschüre.

In Frankreich verhalten sich Arbeitgeber nach wie vor dilettantisch. So hat der Bürgermeister der Stadt Gennevilliers nordwestlich von Paris, Jacques Bourgoin (Foto oben), vier Betreuern eines Jugendcamps das Fasten verbieten wollen! Als Begründung gab er an, das Mittagsessen sei laut Arbeitsvertrag vorgeschrieben. Im Vorjahr hatte nämlich eine fastende Busfahrerin einen Unfall verursacht und dabei Kinder in Gefahr gebracht. Als nun vier für ein Feriencamp eingestellte Mitarbeiter beim Fasten erwischt wurden, sagte Bourgoin:

„Sie haben die Bedingungen ihres Vertrags nicht eingehalten, sodass sie die Kinder, für die sie verantwortlich sind, in Gefahr bringen könnten.“

Viel größer jedoch ist die Gefahr für das Seelenheil durch Nichtfasten! Der Arbeitsvertrag wurde vom Verband der französischen Muslime und von Bürgerrechtsorganisationen kritisiert. Natürlich haben die vier Fastenden einen Anwalt, einen mit Pressekontakten:

Mohand Yanat, der Anwalt der suspendierten Betreuer, erklärte der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich bei der Sicherheitsfrage nur um einen Vorwand handle. Er sei überzeugt, dass Vorurteile gegenüber Muslimen Grund für die Entscheidung gewesen seien.

Der Bürgermeister muss noch viel lernen! Er ruderte erst einmal zurück:

Er habe nicht diskriminieren wollen, verteidigt sich Bourgoin. Das umstrittene Fastenverbot werde aufgehoben.

Das Gehalt für die vorübergehend vom Dienst suspendierten Feriencamp-Betreuer wurde weitergezahlt. Nur so lernen die Franzosen, was sich gehört!

In Deutschland gibt es schon zehn Bundesländer mit Anti-Diskriminierungsnetzwerken. In Sachsen kann man seine Diskriminierungen sogar online einreichen. Sicherlich gibt es noch mehr solche sinnvollen Einrichtungen, die wir noch gar nicht entdeckt haben…




Bild des Tages: Kreativer Protest bei Olympia

Siehe auch:

» PI: Islam-Extrawurst bei Olympia
» PI: Olympia: saudisches Judo mit Kopftuch
» Parse & Parse: Ukrainische Feministinnen bei Olympia-Protest verhaftet

(Quelle: Berliner Kurier)




Störaufruf: Geldstrafe für SED-Politiker

Weil er auf seiner Internetseite zur Blockade einer Kundgebung aufgerufen hat, ist der SED-Linksextremisten Wolfgang Huste zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Ahrweiler stellte fest, dass der 57-jährige Antiquar der Öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gemäß § 111 StGB schuldig ist, weil er zur Versammlungssprengung gemäß § 21 VersG angeleitet habe.

Die „Rhein-Zeitung“ berichtet:

Linken-Politiker Wolfgang Huste muss eine Geldstrafe von 2000 Euro zahlen. Dazu verdonnerte ihn am Donnerstag das Amtsgericht Ahrweiler. Richterin Alexandra Gödecke sah es als erwiesen an, dass Huste Ende August 2011 im Internet den Aufruf zur „Blockade und Störung“ einer Neonazi-Demonstration unterstützt hatte; sie fand Anfang September in der Dortmunder Nordstadt statt.

Nur wenige Sekunden nach Verkündung des Urteils kündigte Huste noch auf der Anklagebank an, beim Landgericht Koblenz Berufung einzulegen: „Wenn es sein muss, gehe ich durch alle Instanzen.“ Begleitet wurde der Protest von zahlreichen Polizeibeamten und Unterstützern des bekennenden Antifaschisten Huste. (…)

Wolfgang Huste, soeben 57 Jahre alt geworden, Antiquitätenhändler, Gewerkschaftler, seit „40 Jahren friedlicher, aktiver Antifaschist“, soll Ende August 2011 auf seiner eigenen Internetseite einen Text mit antifaschistischem Inhalt eingestellt haben. Den Text hat er nicht verfasst, aber mit einem kurzen Kommentar versehen. Ein Koblenzer Kripo-Beamter hatte den Eintrag gesehen: „Ich war besorgt, dass sich der Rechts-links-Konflikt durch den Blockade- und Sabotageaufruf weiter aufbauschen würde.“

Der Haupttext richtet sich deutlich gegen eine Neonazi-Demo in Dortmund am 3. September 2011, den sogenannten Antikriegstag. „Die Verfasser haben zu einer Straftat aufgerufen“, sagt Richterin Gödecke in ihrem Urteil. „Sie wollten die Demo gestört sehen, sie blockieren.“ In seinem Kommentar habe Huste vom „Verhindern der Demo“ gesprochen und dass die „Faschisten Angst hätten, erneut ein Desaster wegen geringer Beteiligung zu erleben“; auch wenn er sich deutlich gegen Eskalation ausgesprochen habe. Huste, Ex-Bürgermeisterkandidat in der Kreisstadt, habe so die Straftat der Verfasser unterstützt und Beihilfe geleistet, „öffentlich zu einer groben Störung einer genehmigten Versammlung aufzurufen“. Es sei unerheblich, ob es zu Störungen gekommen sei.

Die Richterin zeigt auch Verständnis: „Man versteht Ihre Intention, bei der Wahl des Mittels ist aber etwas schief gelaufen.“ Allerdings habe Huste während der Verhandlung auch gezeigt, dass er das „Gefährdungspotenzial nicht erkannt“ hat. Bereits im April hatte ihm das Gericht per Strafbefehl eine Geldstrafe von 3000 Euro aufgebrummt. Dagegen hatte er Widerspruch eingelegt. Deshalb die gestrige Verhandlung vor dem Amtsgericht, die nun wohl eine Fortsetzung in Koblenz findet.

Ein guter Tag für den Rechtsstaat und die Versammlungsfreiheit, ein schlechter für antidemokratische Kommunisten wie Wolfgang Huste.




Moishe – bewölkt

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Radio-Tipp: Wilders-Doku im Deutschlandfunk

Wer den Deutschlandfunk kennt, kann nicht erwarten, dass in der Dokumentation „Tulpen adé – Geert Wilders und die Krise der westlichen Demokratie“ (19.15 Uhr) eine Jubelarie über den mutigen niederländischen Politiker entbrannt wird. Das genaue Gegenteil wird natürlich der Fall sein! Trotz der üblichen Demagogie bleibt zu hoffen, dass die sachliche Islamkritik im Beitrag von Thilo Guschas zumindest punktuell zu Wort kommt.




11.000 EU-Waldpfleger für Andalusien

Wem noch die Phantasie fehlt, was Spanien mit all den aberwitzigen Millionen und Milliarden Euro macht, die von Nordeuropa dorthin gelenkt werden, sollte sich nachfolgende Geschichte zu Gemüte führen.

Mit 200 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds Feder und FSE werden aktuell Andalusiens Wälder geputzt, was die kurzzeitige Schaffung von 11.000 Waldpfleger-Arbeitsplätzen bedeutet.

Insbesondere Langzeitarbeitslose mit Familien sollen laut andaluz.tv hierfür eingespannt werden, ganz als ob diese im Gegensatz zu Kinderlosen nicht zumindest zu Hause etwas sinnvolles zu tun hätten.

Ob mit der Maßnahme wie erhofft tatsächlich auch Waldbränden vorgebeugt wird bleibt fraglich. Im Gegenteil dürften unter den 11.000 „Waldpflegern“ sicher auch einige tausend Raucher sein, die die Waldbrandgefahr durch ihre bezahlten Waldspaziergänge zumindest nicht mindern.

Aber selbst wenn es zu keinen offenen Flammen in Andalusiens Wäldern kommt: Unübersehbar ist, wie hier unser Geld verbrannt wird, mit diesem Zeit geschunden wird ohne das etwas tragfähiges, zukunftsträchtiges Neues geschaffen wird.

Südeuropa braucht noch zwei drei Jahre, bis deren Staatsschulden durch unsere Haftungsübernahmen nicht mehr das Problem der eigenen Banken und Bürger sind, sondern im Wesentlichen unseres. Es braucht nicht viel Fantasie dafür, um vorherzusagen, dass die uns spätestens dann auf dem Teuro werden sitzen lassen.




Kretschmann und das Mordlager Tuol Sleng

In der schönen neuen Welt unserer Bunten Republik ist zum ersten Mal ein Anhänger Pol Pots zum Ministerpräsidenten aufgestiegen: Winfried Kretschmann, in dessen Kommunistischem Bund Westdeutschlands (KBW) sich in den 70er-Jahren die deutschen Unterstützer der Roten Khmer zusammenfanden. Was für ein Mensch muss man sein, um sich für das grausame Töten in Pol Pots Mordlager Tuol Sleng zu begeistern? Was sind das für Menschen, die wir heute zu unseren Führern wählen?

(Von M. Sattler)

In den 70er-Jahren war der KBW eine straff organisierte Kaderorganisation, in der sich der radikale Flügel des deutschen Maoismus organisierte: alles Leute, denen Maos selbstzerstörerische Kulturrevolution in China noch nicht weit genug ging. Leute, denen die Prügel- und Totschlagbanden der chinesischen Roten Garden immer noch zu lasch waren, die sich eher vom aktiven Morden und Töten der Roten Khmer in Kambodscha angezogen fühlen. Wie alle anderen maoistischen K-Gruppen ging auch der KBW später in der Partei der Grünen auf, wo seine Führungskader schnell Karriere machten – darunter Winfried Kretschmann, der heute erste „grüne“ Ministerpräsident der Bunten Republik. Vom Morden unter Pol Pot und der Todeswelt der Roten Khmer hat sich Kretschmann bis heute mit keinem Wort distanziert.

Getötet wurde unter den Roten Khmer zum größten Teil anarchisch: „Junge“ töteten „Alte“. Wer jeweils „jung“ oder „alt“ war, blieb der politischen Willkür überlassen. In Pol Pots menschenleerer Hauptstadt Phnom Penh wurde aber auch mit System gemordet: Im Lager Tuol Sleng und auf den berühmten Killing Fields von Choeung Ek. Vor allem in Tuol Sleng, einer zum Folterzentrum umgebauten Schule, zeigte sich der ideologisch verbrämte Blutdurst des Regimes. 17.000 Menschen durchliefen dort grausamste „Verhöre“, bevor man sie auf den Killing Fields erschlug. 17.000 Menschen, für die Kretschmann und seine radikalen Kumpane nicht eine Spur Mitleid empfanden. Ihr Herz gehörte den Folterern und deren Auftraggebern.

Für die Gefangenen bedeutete Tuol Sleng, an Eisenketten angekettet einer Tortur nach der anderen ausgesetzt zu sein. Tortur, das hieß: auf den blanken Metallrost eines Bettes gefesselt und dann mit Stromstößen behandelt zu werden. Zum Standard gehörte auch das Zufügen von Verbrennungen mit glühenden Nägeln und Schrauben, das simulierte oder tatsächliche Ersticken mit Plastiktüten, oder man riss den Gemarterten die Fingernägel aus und beträufelte die Wunden mit Alkohol, damit sie besonders schmerzten. Wer weinte oder schrie, wurde mit der doppelten Zahl Stromstöße „bestraft“: Weinen und schreien waren per Lagerordnung verboten, ebenso wie jegliches Sprechen außerhalb des Verhörraums. Konnte der „Arzt“ die Misshandelten nicht wiederherstellen, blutete er sie zu Tode. Wichtigste Aufgabe der Lagerwachen war, die Gefangenen am Selbstmord zu hindern: Mit den Ketten konnte man sich, wenn sie nicht fest genug anlagen, die Pulsadern aufschneiden und so vor dem nächsten Verhör „fliehen“, was verhindert werden musste.

Begleitet wurde das Foltern und Morden in Tuol Sleng von einer einzigartigen bürokratischen Pedanterie. Alle eingelieferten Gefangenen wurden bei ihrer Ankunft fotografiert, alle „Verhöre“ schriftlich protokolliert: 17.000 Folterprotokolle mit genauen Anweisungen über die Stärke der Stromstöße, die Zahl der Peitschenhiebe. Jeder Befehl der Folterer, jede Frage („Weiß er, was mit seiner Frau passiert ist?“), jede Antwort der Gefolterten („Ja, ich bin ein Tier!“) wurde während der Marter auf Tonband oder handschriftlich festgehalten. Diese Aufzeichnungen aus dem Folterraum wurden nach den Verhören sauber abgeschrieben und in Ordnern gesammelt. Hatte man den Gefolterten umgebracht, wurde auch seine verstümmelte Leiche fotografiert und das Bild in die Akte geheftet. Wer das „Verhör“ überstand, wurde zu den Killing Fields in Choeung Ek geschafft, wo man ihn mit Eisenstangen und Knüppeln totschlug. Von den 17.000 Insassen in Tuol Sleng hat niemand überlebt.


Das war die Welt des KBW, die Welt der Kretschmanns, der Bütikofers, der Krista Sagers und der später so bieder auftretenden Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Kein einziger dieser heutigen Spitzenpolitiker unserer Bunten Republik hat das Morden in Tuol Sleng jemals bedauert. Kein Wort der Trauer, kein Wort des Mitleids ist ihnen bis heute über die Lippen gekommen. Was sind das für Menschen, die wir heute zu unseren Führern wählen?




China verbietet Fasten im Ramadan

In der mehrheitlich von moslemischen Uiguren bewohnten Region Xingjiang scheint die chinesische Regierung härtere Maßnahmen zu ergreifen. Noch bis Ende des Ramadans sollen in den Schulen Kontrollen durchgeführt werden, um zu gewährleisten, dass weder Beamte noch Schüler fasten oder eine Moschee besuchen. Beamte und Schüler in Xinjiang dürfen während des Ramadans keinen religiösen Praktiken nachgehen.

In der gesamten Region wurde ein „Sicherheits- und Stabilitätsplan“ erarbeitet, in dem von lokalen Verwaltungen sowie Schulen verlangt wird, sicherzustellen, daß Schüler und Beamte weder fasten noch Moscheen besuchen. In Frankreich mußte ein Bürgermeister das Fastenverbot für Mitarbeiter nach Protesten dagegen aufheben. (Dies berichten die Deutsch Türkischen Nachrichten mit Links!)




Frank Patalongs Asyl-Lügen im SPIEGEL

Frank PatalongDer windige Frank Patalong vom SPIEGEL (Foto) will für seine dummen Leser die Asylzahlen zurechtrücken, bringt ein paar Zahlen und lügt mit ihnen weiter, wie bei der linken Journaille üblich. Zunächst läßt er uns wissen, daß die Schweiz und andere Länder mehr Asylanten aufnehmen als wir. Hat das PI je bestritten? Aber wir berichten laufend über die Probleme, die die Schweiz mit verbrecherischen Armutsflüchtlingen hat, im SPIEGEL davon keine Zeile.

Dann teilt Patalong mit, daß auch nach Griechenland mehr Flüchtlinge kämen als zu uns. Haben wir das bestritten? Aber in Griechenland kriegen die nichts, und man versucht sie rauszuekeln. Das verschweigt Patalong. Er verschweigt auch, woher die Flüchtlinge in Griechenland kommen, nämlich aus der Türkei, welche die EU damit erpresst, um das EU-Visum für Türken abzuschaffen. Nebenbei gesagt, erwartet Hürriyet aktuell 100.000 Syrer in der Türkei. Beim Patalong-Spiegel kein Wort dazu!

Dann stellt er „richtig“, daß in den Neunziger Jahren mehr Asylbetrüger kamen. Das ist ein alter Hut. Aber nur durch Druck aus der Bevölkerung wurde die rasende Politik damals zur Besinnung gebracht, nicht durch die Hamburger Journaille!

Dann teilt Patalong mit, 2010 seien die Asylkosten auf 814 Millionen gestiegen. Das dürften heute 1 Milliarde sein. Und dann vergleicht die Spiegel-Kanaille das mit den Kosten für Sozialhilfe und Bundeswehr. Will er sagen, wir sollen Sozialhilfe und Bundeswehr streichen?

Ein vom Staat untergebrachter und versorgter Asylbewerber schlägt im Monat mit 1300 Euro zu Buche, teilt uns Patalong dankenswerterweise mit. Jeder Euro für Betrüger ist aber einer zuviel. So gehören z.B. sämtliche mohammedanischen Asylbewerber aus Tunesien oder Pakistan sofort hinausgeschmissen. Keiner ist bedroht.

Dazu lügt der Recherche-Star, daß wir nur echte politisch Verfolgte aufnähmen. Da lachen ja die Hühner. Die jungen Schwarzafrikaner sind zu 90 Prozent Glücksritter! Ein hoher Schweizer Asylpolizist hat sogar gesagt, alle Asylanten seien Betrüger. In der Schweiz fahren sie meist nach Anerkennung auf Urlaub in ihre Heimat zurück und heiraten, um noch mehr nachzuziehen! So verfolgt sind sie! Und der Schluß dieser SPIEGEL-typischen Leser-Verdummung:

2010 wurden nur 10.450 Menschen in Deutschland als Asylanten anerkannt. Das sind rund 55.000 zu wenig, um nur den jährlichen Bevölkerungsverlust auszugleichen.

Der Schmierenjournalist Patalong weiß natürlich genau, daß die Anerkennungszahlen gar nichts aussagen, denn die abgelehnten Asylbetrüger bleiben weiterhin im Land. Und daß wir mit ungebildeten Leuten ohne jede Berufsqualifikation unseren Bevölkerungsschwund ausgleichen sollen, dieses alte rote Rezept führt direkt ins stündlich wachsende Prekariat, das übrigens den SPIEGEL nie lesen wird.

Ja, ja, das Asylrecht ist wegen Hitler zutiefst menschlich, und 42,5 Millionen Menschen sind 2011 laut dem Uno-Flüchtlingskommissariat UNHCR auf der Flucht gewesen. Will die Asylpfeife Patalong diese 42 Mio in Deutschland? Warum nimmt der SPIEGEL nicht mal 1000 in sein neues Hochhaus! SPIEGEL-Asyl! Wir würden das begrüßen!

Anmerkung: Journaille leitet sich seit Kraus aus Journalist und Kanaille ab!




Montpellier ehrt Massenmörder Mao mit Statue

Dass in Europa ein krasses Mißverhältnis vorherrscht, was den Umgang mit linken Extremisten betrifft, ist allgemein bekannt. Noch nie hat irgendwo ein „breites Bündnis gegen Links“ linke Randale und Zerstörungswut gebremst, während „gegen Rechts“ regelmäßig CDU und DKP den Schulterschluss suchen und finden.

Diesbezüglich den Vogel abgeschossen haben aktuell – bei gleichzeitig guten Winden aus Paris – die Franzosen in Montpellier. Natürlich die Sozialisten unter ihrem Stadtchef Jean-Pierre Moure errichteten dort in diesen Tagen dem kommunistischen Massenmörder Mao in exponierter, zentraler Lage ein Denkmal. Mao hat bekanntlich 40 bis 80 Millionen Tote auf seinem Gewissen. Davon unerschüttert meinte Moure dies dem inzwischen verstorbenen früheren linken Bürgermeister der Stadt, seinem „Übervater“ Georges Freche, schuldig zu sein, der von 1977 bis 2004 dort regierte.

Jämmerlich, dass die bürgerliche Opposition nur mit Sarkasmus antwortet und fragt, ob man in Montpellier bald auch Statuen von Hitler und Mussolini bekommen werde? Immerhin ließen sich bei der Einweihung einige „rechte“ Demonstranten von der „Ligue du Midi“ blicken und störten das gruselige linke Honoratioren-Schauspiel ein wenig durch ihre schiere Anwesenheit.




Politische Sippenhaft: Ruderin Drygalla wegen NPD-Freund gefeuert!

Die deutsche Ruderin Nadja Drygalla (Foto l.) verläßt nach einem „intensiven Gespräch“ das Olympia-Lager in London. „Wir begrüßen diesen Schritt“, sagt der linkskorrekte ehemalige Grünen-Politiker und jetzige olympische Chef de Mission, Michael Vesper (r.). Die Ex-Polizistin ist mit einem Rostocker NPD-Mann verbandelt, meldet die links beherrschte  Mainstream-Presse erfreut. Sonst hat Drygalla absolut nichts getan. Natürlich gibt es politische Sippenhaft weltweit nur in der deutschen Mannschaft. Glaubt etwa jemand ernsthaft, nicht buchstäblich jeder Chinese oder Japaner sei Rassist?




Gauweiler: Europa großtuerisch, herzlos, leer

Peter Gauweiler (CSU), der zu den renommiertesten Eurorettungs-Kritikern gehört, hat gestern in der FAZ einen Essay zur Zukunft Europas geschrieben, der heute online abrufbar ist: Alles so großtuerisch, so herzlos und leer! Die Enteignung des demokratischen Souveräns müsse das zentrale Thema der Debatte werden, und Europa solle sein Verlangen nach Weltmachtstatus aufgeben und dem Vorbild der Schweiz nacheifern. Da hat er recht, denn die Brüsseler und Berliner Pygmäen streben tatsächlich völlig irreal und abgehoben nach der  Beherrschung der Welt.




Helmut Schmidt (93) mit Loki-Double

Haben über Nacht überlegt, ob wir das auch bringen sollen. Ex-Kanzler Helmut Schmidt (93) hat eine neue Lebensgefährtin. BILD: „Es ist eine zärtliche, zauberhafte Altersliebe“, sagt einer, der sie beide kennt. Wir freuen uns mit BILD und der Nation. Ob sie verheiratet sind, um wie Helmut Kohl die kärgliche Kanzler-Pension weiter zu reichen, steht nirgends. Leider keine Schwulenehe! Die würde uns noch mehr freuen.