Der Wissenschaftsstandort Deutschland

Es ist schon ein kleines Wunder, dass deutsche Hochschulen immer noch Forschung und Lehre auf hohem Niveau betreiben, trotz Bologna-Studienreform und trotz der finanziellen Daumenschrauben, die bereits seit den 80er-Jahren permanent angezogen werden. Für Arbeitsgruppen in experimentellen Wissenschaften ist es geradezu typisch, dass die jährliche Grundausstattung an Sachmitteln von einem ursprünglich fünfstelligen DM-Betrag „in der guten alten Zeit“ auf einen lächerlichen vierstelligen Euro-Betrag geschrumpft ist.

(Von Jerry Blackwater)

Darüber wurde bisher kaum laut geklagt, und auch nicht über die inzwischen zumindest in Hessen von einem Verwaltungsgericht als verfassungswidrig eingestufte niedrige Besoldung der Wissenschaftler. Ich ziehe mein Baseball-Käppi vor dem Berufs-Ethos dieser Idealisten! Solange es ihnen gelingt, noch hinreichend Drittmittel zur Unterstützung ihrer Forschung einzuwerben, ist ihre Welt noch halbwegs in Ordnung. Leider wird es damit langsam aber sicher eng. Die Ablehnungsquote beim wichtigsten Förderer, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wird mit nahe 70 % angegeben, was meines Erachtens bereits beschönigt ist.

Aus Sicht der Politik war es dringend geboten, das allgemeine Elend mit einer Aktion zu kaschieren, die medienwirksam vermitteln soll, wie toll doch der Wissenschaftsstandort Deutschland ist; die Exzellenzinitiative wurde geboren, eine Art „Deutschland sucht die Super-Uni“ und das funktioniert folgendermaßen: alle Universitäten, die sich Chancen ausrechnen, treten in diesem Wettbewerb an, gründen Gremien für Graduiertenschulen, für sogenannte Exzellenzcluster und für Zukunftskonzepte. Zahlreiche Angehörige der Universitäten arbeiten mindestens ein Jahr an der Gesamtdarstellung unter Mithilfe von Agenturen für die Hochglanzbroschüren und Werbefilme. Nicht zuletzt werden die Universitäten herausgeputzt, ein neuer Anstrich für alle Abteilungen und Gänge, die die externe Gutachtergruppe besichtigen könnte, was manchen an Potemkin’sche Dörfer erinnern mag. Alle teilnehmenden Universitäten hoffen darauf, mit dem Titel „Exzellenz-Universität“ gekrönt zu werden, oder zumindest ihren Exzellenz-Cluster finanziert zu bekommen. Am 15. Juni 2012 war es wieder so weit. Die Entscheidung der dritten und letzten Runde der Éxzellenz-Initiative wurde bekannt gegeben und offizielle 2,4 Milliarden Euro standen zur Verteilung an. Herbe Enttäuschung für Freiburg, Göttingen und Karlsruhe, die ihre Exzellenz-Titel wieder abgeben mussten, Riesenfreude dagegen bei den elf Gewinnern, darunter die Universität Bremen, die ihre grauen Fassaden prompt mit überdimensionalen roten Exzellenz-Fahnen schmückte.

Nur einen Monat nach dem Medienspektakel geht an den Sieger-Universitäten das Gerücht um, dass weit weniger Geld für die einzelnen Projekte zur Verfügung gestellt wird, als ursprünglich geplant. Von Kürzungen im Bereich von 20 bis 30 Prozent ist die Rede. Eigenartig ist, dass man in den Medien darüber fast keine Meldung findet. Lediglich Radio Bremen berichtete, dass die DFG den Universitäten Kürzungen angekündigt hat.

Das wäre doch die Gelegenheit für investigative Journalisten, während des Sommerlochs zu recherchieren, ob der Gesamtbetrag gekürzt worden ist (dazu genauestens nachrechnen!), oder ob es für die vielen Exzellenz-Projekte jeweils nur ein kleineres Stück vom Kuchen geben kann. Ach ja, ich vergaß, investigative Journalisten gibt’s nicht mehr.




Andere Kulturen kennenlernen

Libanesen-Fehde - Blutrache-Prozess mit den Angeklagten Chalid (29) und Bilal C. (24) und Rechtanwältin Falbo ÖzkulIn Deutschland breiten sich seit Jahrzehnten die vielfältigsten Kulturen mit ihrer Herzlichkeit und Lebensfreude aus. Unsere Regierung möchte, dass wir eine positive Willkommenskultur entwickeln. Wir sollen aufgeschlossen sein, Neugier für kulturelle Besonderheiten entwickeln. Was zum Beispiel versteht man unter „Blutrache“ und wann ist eine „Blutfehde“ beendet?

Die Blutrache oder Vendetta ist ein Prinzip zur Sühnung von Verbrechen, bei dem Tötungen oder andere Ehrverletzungen durch Tötungen gerächt werden.

Bei Wikipdia kann man auch nachlesen, wo Blutrache Tradition hat. Bekanntes Beispiel für einen Blutrache-Helden ist der Bauminister von Nord-Ossetien, Vitali Kalojew, der 2004 den Fluglotsen Peter Nielsen umbrachte. Aber nicht jeder Bluträcher wird Bauminister. Es sind oftmals die kleinen, unbekannten Menschen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Die WAZ begleitete eine Blutfehde in Nordrhein-Westfalen:

Teil 1, Juni 2011, Bottrop:

Zu einer Messerstecherei mit einem Toten kam es auf einer libanesischen Hochzeitsfeier am Sonntag gegen 22.30 Uhr. (…)

Plötzlich, so die Zeugen, seien auch Messer gezogen worden. Eine Person wurde bei den Kämpfen lebensgefährlich verletzt. (…) Das Opfer starb jedoch im Krankenhaus.

Teil 2, Dezember 2011, Essener Schwurgericht:

Begleitet von einem großen Sicherheitsaufgebot hat der Prozess um die tödlichen Messerstiche auf einer Libanesen-Hochzeit in Bottrop begonnen. Die Behörden befürchteten Blutrache, die Gladbecker Opfer-Familie soll einen Killer beauftragt haben, den aus Neheim stammenden Angeklagten im Gerichtssaal zu töten. (…)

Die beiden Arnsberger Brüder Chalid (29) und Bilal C. (24) (im Foto mit ihrer Anwältin) weisen die Vorwürfe der Anklage ebenso zurück wie ihr Mitangeklagter Haysam S. (28) aus der Essener Nord-City. (…)

Das Trio soll sich am 6. Juni in der Bottroper Festhalle „Gülüm“ im Gewerbegebiet „An der Knippenburg“ hinterrücks dem Bruder der Frau von Chalid C. genähert haben. Einer von ihnen soll dann mit einem Messer zugestoßen haben und den 32 Jahre alten Ibrahim J. ermordet haben. Hintergrund soll sein, dass seine Frau Chalid C. verlassen hatte und das Sorgerecht für die Kinder bekam. (…)

Teil 3, zweiter Prozesstag am Essener Schwurgericht:

Schon am zweiten Tag im Mordprozess um die Libanesen-Hochzeit in Bottrop kam es am Donnerstag zu Tumulten im Essener Landgericht. Ein älterer Libanese schlug während einer Sitzungspause im Foyer eine jüngere Frau, berichteten Augenzeugen. (…)

Zuvor hatte die 25 Jahre alte Gladbeckerin Jehan S. von ihrer Ehe mit dem Angeklagten Chalid C. berichtet. Als Martyrium schilderte sie das Leben mit ihm und seiner Familie in Neheim-Hüsten. Chalid, den sie im Mai 2007 nach islamischem Recht geheiratet hatte, hätte sie fast täglich geschlagen. (…)

Oft musste sie zu ihrer Schwiegermutter ins Haus, um dort zu putzen und andere Arbeiten zu verrichten, sagt sie. Dort sei sie von Chalids Mutter und seiner Schwester an den Haaren gezogen worden.

Mehrfach hätte sie ihren Mann verlassen. Doch ihr Vater hätte sie immer wieder dazu gebracht, zu ihrem Mann zurückzukehren.

Teil 4, Juli 2012, Urteilsverkündung im Essener Schwurgericht:

Die Brüder Chalid (29) und Bilal C. (24) aus Arnsberg wurden zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Sie gelten als die Mörder eines 32-Jährigen Libanesen, der einer verfeindeten Familie angehörte. Nebenklagevertreter Siegfried Benecken sagte im Plädoyer: „Libanesen akzeptieren hier nur Aldi und Lidl. Ansonsten leben sie in ihrer eigenen Welt.“ Explosive, emotionale Stimmung unter den libanesischen Zuschauern im voll besetzten Schwurgerichtssaal: Tränen fließen, hasserfüllte kurze Wortwechsel . Ein Tumult bleibt aus, sicher nicht zuletzt Dank des Großaufgebots schwer bewaffneter Polizeibeamter, die an jedem der 28 Verhandlungstage das Essener Gericht in eine Art Festung verwandelten. (…)

Teil 5, August 2012, Prozessauftakt Schwurgericht Bielefeld:

(…) Jetzt stehen auch der Vater und ein Bruder des Mordopfers vor Gericht – wegen einer Blutrache-Tat. Der 56 Jahre alte Mann und sein 31-jähriger Sohn sind beschuldigt, für den Messerangriff auf den Vater der zwei verurteilten Mörder verantwortlich zu sein. Der Mann war bei der Attacke in Bielefeld lebensgefährlich verletzt worden. Er überlebte gerade noch. (…)

Teil 6, August 2012, Verzögerung am Schwurgericht Bielefeld:

Der Blutrache-Prozess vor dem Bielefelder Schwurgericht ist gleich zu Beginn ins Stocken geraten. Die Verteidigung stellte den Antrag auf Aussetzung der Hauptverhandlung. Einer der beiden Angeklagten (53) sei aufgrund von Depressionen nicht verhandlungsfähig. (…)

Die Verteidiger des 53-jährigen Libanesen Mohammad S. – Dr. Holger Rostek, Nicolas Becker und Christiane Theile – stellten obendrein den Antrag, den Haftbefehl gegen ihren Mandanten aufzuheben. (…)

In den Essener Prozess hinein platzte am 8. Februar 2012 die Nachricht von einer weiteren Bluttat in Bielefeld. Ziel dieses Anschlags auf der Bahnhofstraße war der Vater der Täter von Bottrop. Er wurde mit mehreren Messerstichen niedergestreckt. Täter soll in Bielefeld der Libanese Moussa Y. (32) aus Gladbeck sein. Ein Mittäter, vermutlich ein Cousin, ist flüchtig. Er wird mit Haftbefehl gesucht. Den Mordauftrag gegeben haben soll indes Vater Mohammad S. (53), der auch seit Februar inhaftiert ist.

Nachdem er am Essener Prozess seither offensichtlich bei bester Gesundheit in Handschellen als Nebenkläger teilgenommen hatte, leidet er nun nach Angaben seiner Verteidiger unter Depressionen. Dazu beigetragen hat nach Ansicht von Rechtsanwalt Dr. Holger Rostek (Bielefeld) die »Isolationshaft« in der Justizvollzugsanstalt Münster. (…)

Beamte der Bielefelder Polizei hatten schon Donnerstag das komplette Justizgebäude nach Waffen durchsucht. Die Haupteingänge der Behörden wurden am Freitagmorgen besonders gesichert. Sogar die Justizwachtmeister wurden mit schusssicheren Westen ausgerüstet. Vertreter der verfeindeten Familien wurden strikt voneinander getrennt. (…)

Welche Familie ist nun eigentlich am Zuge? Fortsetzung der Reihe vermutlich in der WAZ und im Westfalen-Blatt…

Kulturelle Links:

» Polizei muss Libanesen-Familie in Northeim bewachen
» Niedersächsischer Richterbund beklagt immer mehr Gewalt in den Gerichtssälen
» Polizei bewacht Richter und Staatsanwalt
» Video: Libanesen-Clan rastet im Gerichtssaal aus
» Bereichernder Libanese mit 439 Girokonten




Warum diese quälend langen Asylverfahren?

Protestplakat eines AsylbewerbersDie Mainpost schreibt, die Bevölkerung des bayerischen Ortes Aub sei mittlerweile ganz angetan von den hungernden Iranern, Irakern und Afghanen, die auf ihrem Marktplatz campieren. Sie protestieren dort gegen die Konsumgesellschaft für Geld statt Essenspaktete, für Wohnungen statt Asylheime und für volle Bewegungsfreiheit in Deutschland. Doch die unbarmherzige Bürokratie zeigt noch keine adäquate Willkommenskultur:

Zwei Wochen lang haben sie nichts gegessen, weil sie glaubten, mit dieser Schockmaßnahme ihren Protest verschärfen zu können. Doch auch das hat weder die Ausländerbehörde noch das Bundesamt für Migration zu einer Reaktion bewegen können.

Dabei sind die Forderungen teilweise sehr leicht zu erfüllen:

Die Flüchtlinge fordern unter anderem eine schnellere Bearbeitung ihrer Asylanträge, die Abschaffung von Gemeinschaftsunterkünften, die Lockerung der Residenzpflicht und das Recht auf Selbstverpflegung, statt Essenspakete. (…) In Aub wird deutlich, dass manch ein Flüchtling, der in der Bundesrepublik Asyl sucht, lange auf die Bearbeitung seines Antrags warten muss. Nach 27 Monaten in Deutschland, zwei davon in Zirndorf und 25 in Aub, hat beispielsweise Farid Mirzdie aus Afghanistan seine Ablehnung bekommen. Seit einem Jahr wartet er auf eine gerichtliche Entscheidung.

Warum nur muss Farid Mirzdie so quälend lange unter unzumutbaren Bedingungen in Deutschland ausharren, bevor er in seine Heimat zurückkehren darf?

Kostenbeispiele Asyl:

» Asylkosten Main-Tauber-Kreis VOR dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes: 215 Asylbewerber pro Jahr 2,1 Millionen Euro
» Asylkosten Mönchengladbach VOR dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichtes: 500 Asylbewerber pro Halbjahr 1,4 Millionen Euro
» Bundesinnenminister Friedrich will Asylbwerbebezüge UNTER Sozialhilfeniveau halten




Berlin: „Marsch für das Leben“ am 22. September

Am 22. September findet in Berlin wieder der „Marsch für das Leben“ statt. Auch PI führt die Kundgebung, welche längst zum jährlichen Hauptereignis der deutschen Lebensschutz-Szene avanciert ist, angesichts von in der Bundesrepublik allein im letzten Jahr mindestens 108.867 abgetriebenen Kindern auf der Liste empfehlenswerter Veranstaltungen. Weitergehende Informationen für Interessierten gibt es hier.




Ruhrgebiet – Ratten, Roma, Razzien

Ratten, Roma, Razzien – das ist aus der einst boomenden Metropole zwischen Dortmund und Leverkusen geworden. Der Niedergang der einst blühenden Landschaft ist wohl unumkehrbar. Das Ruhrgebiet ist das größte deutsche Multikulti-Getto, wo Depressionen noch zu den positivsten Erscheinungen zählen. (Fortsetzung des Artikels, der mit vielen Links aufwartet, hier im Kopp-Verlag!)




CDU-Stellvertreter Hessen warnt vor Taqiyya

Hans-Jürgen Irmer, der stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hessen, lehnt den bekenntnisorientierten Islamunterricht ab. Seiner Meinung nach ist die türkische Organisation Ditib als Kooperationspartner ungeeignet, da sie von der türkischen Regierung abhängt. Irmer kritisiert das Frauenbild der Ditib, das ungeklärte Verhältnis zum Antisemitismus und spricht von Taqiyya, also bewußter Täuschung.

Problem ist allerdings, dass der Islamunterricht Bestandteil des Koalitionsvertrages mit der FDP ist und die FDP auf der Einführung des Islamunterrichts bestehen will.  Hauptfürsprecher ist FDP-Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn. Er hatte in Frage kommende Kooperationspartner begutachten lassen und die Gutachten bescheinigten dem Ditib-Landesverband Hessen und der Ahmadiyya-Gemeinde Tauglichkeit als Kooperationspartner.

In der Zwischenzeit hat Irmer sich im „Wetzlar Kurier“ geäußert, einem kostenlosem Anzeigenblatt mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren, den Irmer als Gegengewicht zur Linkspresse in seinem Wahlkreis Lahn-Dill herausgibt. Die Meinung, die er dort verbreitet, dürfte für einen Aufschrei der Empörungsbeauftragten sorgten. Beim „Hessischen Rundfunk“ heißt es über den betreffenden Artikel (falls jemand den Beitrag im Original besitzt, bitte einen Scan / gut lesbares Foto an PI schicken):

Von Ditib als einem der Bewerber zeichnet Irmer im aktuellen „Wetzlar Kurier“ ein negatives Bild. Er kritisiert das Frauenbild der türkisch-islamischen Organisation und wirft ihr vor, ein ungeklärtes Verhältnis zum Antisemitismus zu haben.

Zudem zieht Irmer die Glaubwürdigkeit der Religionsgemeinschaft in Zweifel: „Zum Wesen des Islam gehört bekanntlich die Takia, also die bewusste Täuschung des Andersdenkenden, des Ungläubigen, um damit aus islamischer Sicht legitimerweise entsprechende Ziele zu erreichen“, schreibt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im hessischen Landtag.

Die bewusste Täuschung werde dort noch nicht einmal als etwas Unanständiges empfunden, erläuterte Irmer seine Zeilen auf Nachfrage von hr-iNFO. „Sondern es liegt in der Sache, dass man aufgrund dieser von Allah gewollten Täuschung dem höheren Zwecke dient, nämlich die Ausbreitung des Islam weltweit zu fördern.“

Er wolle aber nicht alle Muslime unter Generalverdacht stellen, so Irmer weiter. „Ditib repräsentiert ja nur einen kleinen, überschaubaren Prozentsatz der Muslime.“ Gesunde Skepsis gegenüber islamischen Religionsverbänden sei aber „mit Sicherheit angebracht“.

Der „hr“ fragte bei Irmer nach:

Auf Nachfrage von hr-iNFO wiederholte Irmer am Freitag seine grundsätzliche Ablehnung eines bekenntnisorientierten Islamunterrichts in Hessen. Er halte ihn für falsch. „Wenn wir einen geeigneten Partner finden würden, würde der Koalitionsvertrag gelten. Aber wir haben keinen geeigneten Partner.“

Der FDP-Koalitionspartner aus dem Integrationsministerium kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. Dort glaubt man, die Ditib in Hessen sei vom türkischen Staat unabhängig. Staatssekretär Rudolph Kriszeleit (FDP):

„In der Religionskommission von Ditib Hessen darf ausdrücklich kein mit dem türkischen Staat verbundener Beamter sitzen.“

Auch die Ditib gibt sich harmlos und behauptet, der hessische Landesverband sei ein eigenständiges Gebilde. Der Beauftragte für interkulturellen Dialog der Ditib, Bekir Alboga:

„Der Vorstand ist souverän, und die Entscheidungen werden in Hessen getroffen und nirgendwo anders als in Hessen.“

Trotz der Einwände Irmers soll 2013 ein Modellversuch für islamischen Religionsunterricht in Hessen starten. Noch ist aber keine Entscheidung darüber gefallen, mit welchem konkreten Kooperationspartner dies geschehen soll.

Links:

» Jung-Liberaler beschimpft Irmer als „Quartalsirren“
»’Spiegel‘-Bericht über den „Wetzlar Kurier“ aus dem Jahr 2001
» Webseite des „Wetzlar Kuriers“ derzeit nicht online




„Femme de la rue“: Die Folgen der Islamisierung

„Femme de la rue“ – so heißt eine Dokumentation, die derzeit in Belgien Gesprächsstoff liefert. Für den Film rüstete sich Autorin Sophie Peeters mit einer versteckten Kamera aus und flanierte in freizügiger Kleidung durch das islamisierte Anneessens-Viertel in Brüssel. Was die Kamera anschließend aufzeichnete, kommt für PI-Leser alles andere als überraschend: Zahlreiche sexuelle Belästigungen und Beleidigungen durch die dort wohnenden islamischen Einwanderer.

Die „Berner Zeitung“ berichtet:

In Belgien sorgt der Dokumentarfilm einer jungen Filmstudentin für Diskussionen. Sie zeigt auf, wie junge Frauen auf der Strasse mit sexistischen Sprüchen massiv bedrängt werden.

«Wir könnten zusammen etwas trinken gehen, oder?», sagt ein Mann, der sich einer vorbeigehenden jungen Frau genähert hat. «Nein danke», entgegnet diese. Doch diese Abfuhr scheint nicht zu wirken: «Natürlich bei mir zu Hause, nicht in einem Café», lässt er nicht locker. «Im Hotel, im Bett, du kennst das sicherlich… direkt…», bedrängt er sie weiter, während sie entschlossen weitergeht. «Verstehen Sie mich eigentlich nicht? Ich will nicht!», weist sie ihn bestimmt zurecht. Doch er entgegnet ihr: «Das ist doch normal, du machst mich an.»

Was klingt wie der Einstieg zu einem billigen Porno, ist in Wahrheit ein Ausschnitt des Dokumentarfilms «Femme de la Rue» von Sophie Peeters. Der Film dokumentiert den Chauvinismus im Alltag und die damit einhergehende Freiheitseinschränkung für Frauen. Die 25-jährige Belgierin zog für ihr Filmstudium von der flämischen Stadt Leuven nach Brüssel. Dort, im Anneessens-Quartier, war sie mit einem Phänomen konfrontiert, das sie aus ihrer 90’000 Einwohner zählenden Heimatstadt nicht kannte: Sexismus auf den Strassen. Die Bevölkerung im Quartier ist gemäss Peeters mehrheitlich arbeitslos und arm und werde von vielen Ausländern nordafrikanischer Herkunft bewohnt. (…)

Die Behörden in Belgien haben das Problem der sexuellen Belästigung offenbar ebenfalls erkannt: Ab September dieses Jahres können sexistische Äusserungen mit 250 Euro Busse bestraft werden. «Das ist ein symbolisch wichtiges Zeichen, aber es genügt nicht», ist Sophie Peeters überzeugt. Man müsse vor allem auch auf Prävention bei den ausländischen Bürgern setzen. Denn: «Neun von zehn Männern, die mich belästigen, sind ausländischer Herkunft», sagt die 25-Jährige. Doch sie betont auch, dass sie nicht alle Ausländer in einen Topf werfen wolle. «Dies ist ein sehr sensibles Thema und ich selbst habe Freunde, die aus anderen Ländern stammen», erklärt sie. Nicht alle Ausländer seien so.

Ermutigend, dass es junge Menschen gibt, die nicht alles durch die rosarote Multi-Kulti-Brille sehen.




Terrorwarnung in Sinai-Urlaubsgebieten

Grenzzaun zwischen Ägypten und IsraelDie israelische Regierung hat eine Warnung für die Urlaubsregionen auf der Sinai-Halbinsel herausgegeben. Laut N-TV sollen alle Israelis die Region sofort verlassen. Eine Terrorgruppe aus dem Gaza-Streifen plane Entführungen. Solche Attentäter können über den Grenzübergang in Raffah oder illegale Tunnel von Gaza nach Ägypten gelangen.

Isarel errichtet an der Grenze zu Ägypten seit 2010 eine hohe Mauer. Wenn sie fertig ist, soll sie nicht nur der Terrorabwehr dienen, sondern auch die illegale Einwanderung stoppen: Israel sei das einzige entwickelte Land, „in das man aus Afrika zu Fuß gehen kann“, wurde Netanjahu zitiert.




Vier süße schwule Papis, drei Kinder

Auf dem Foto sehen Sie einen Schwulenvierer mit Elton John und drei Kindern in St.Tropez. Was für eine süße Männerrunde, säuselt BILD in seinem vergeblichen Bemühen, abnormal zu normal umzudeklarieren.




Drittklassige Kopftuch-Judoka Islam-U-Boot

Wojdan Ali Seraj Abdulrahim Shaherkani, die saudische Judoka (Foto l.), die angeblich nur mit Kopftuch bei Olympia antreten wollte, ist ein islamisches U-Boot. Wie jetzt herauskam, hatte sie bisher nur zwei Wettkämpfe, nur den blauen Gürtel und wurde nur nach London geschickt, um islamischen Kopftuch-Trouble zu machen. Judo kann sie nicht, wie das Video von ihren lächerlichen 82 Sekunden zeigt.

Die speziell platzierten mohammedanischen Zuschauer auf der Tribüne applaudierten wie bei einer Goldmedaille. Und Islamblätter wie die WELT und die FAZ sind begeistert, man faselt von einem historischen Momemt, weil eine totale Anfängerin, die nur von ihrem Papa trainiert wurde, per dubioser Spezialeinladung auf Druck einer saudischen Moschee nach London eingeladen wurde! Dumme Dhimmis!




„Zuwanderung macht Deutsche glücklicher“

Die sich selbst für seriös haltende FAZ veröffentlicht eine neue „Studie“, nach der die Deutschen durch Zuwanderung „glücklicher“ geworden sind: In einer aufwendigen Datenanalyse haben die Forscher festgestellt: Die Zuwanderer konkurrieren nicht im großen Stil mit den Deutschen um Stellen. Das stimmt. Die Einwanderer, die PI ständig auf dem Kieker hat, arbeiten nämlich meist gar nichts. Zweitens kann man dank der Zuwanderer nicht nur beim Italiener essen gehen, sondern auch beim Türken und beim Inder. Echt geil!

Dümmer geht nimmer! Die FAZ!!! Von den bisher 58 Leserkommentaren glaubt kaum jemand diesen Quatsch. Einer schreibt:

Glauben Sie? Ich denke, daß eher das Gegenteil der Fall ist. Wo viele Ausländer wohnen, fühlen sich die Einheimischen nicht mehr so wohl. Das Nischendenken setzt ein. Auch Ausländer sind lieber unter sich. Das sieht man auch z.B. daran, daß ganze Straßenzüge von Ausländern bewohnt werden, dort Teestuben und Wasserpfeifen-Bars vorhanden sind und man sich so einrichtet wie daheim. Wenn Deutsche das machen, ist es aber eine Form von Nationalsozialismus. Ich selbst lebe mit einer Türkin zusammen und kann nur sagen, daß die Probleme mit beiden Familien so groß sind, wegen kultureller Unterschiede, daß die Bewältigung dieser Probleme einen großen Teil des Beziehungsalltags ausmacht. Die Leute gucken argwöhnisch auf der Straße. Deutsche wie Türken übrigens. Wenn es schon im privaten Rahmen nicht funktioniert, wie soll es dann im Großen öffentlichen klappen? Der Artikel berichtet nicht die Wahrheit. Ich könnte tausende Gegenbeispiele bringen aber dafür reicht der Platz leider nicht.

Werft die Küchenstudie in den Papierkorb!




PI offline wegen technischer Probleme

Sie werden es längst gemerkt haben: PI war heute vormittag wegen technischer Probleme, die mittlerweile behoben werden konnten, einige Stunden nicht erreichbar. Wir bitten vielmals um Entschuldigung!