Fall Drygalla: Auslöser war „Indymedia“-Artikel

Seit mehreren Tagen steht die Athletin Nadja Drygalla (Foto) wegen ihrer Beziehung zum Rostocker Rechtsextremisten Michael Fischer im Visier der Medien. Was die meisten Journalisten jedoch nicht berichten: Ausgangspunkt ihrer kampagnenartigen Berichterstattung war ein sogenanntes Outing auf dem linksextremen Internetportal „Indymedia“. Dies schreibt die „Welt“. Sicherheitsexperten bewerten das Veröffentlichen von Steckbriefen politischer Gegner als gefährliche Entwicklung.

Drygalla selbst hat sich inzwischen in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa umfassend zu den Vorwürfen geäußert – unter Tränen. Die Nachrichtenagentur spricht in dem Interview irreführenderweise über eine „rechte Ausrichtung Ihres Freundes“ und von „einer rechten Demonstration“. Damit werden einmal mehr die Begriffe „rechts“ und „rechtsextrem“ verquickt und somit jede nicht-linke Gesinnung delegitimiert.

Ein Foto, das Drygalla bei einer rechtsextremen Kundgebung zeigen soll, scheint indes seine angebliche Beweiskraft verloren zu haben. Der „NDR“ berichtet:

Berichte, wonach sie auf Bildern bei einer Demonstration 2009 in Malchow mit Neonazis zu sehen sein soll, wies Drygalla zurück: „Das bin ich nicht, das kann ich ganz klar sagen. Ich empfinde das als unfair und ungerechtfertigt.“ Die Zeitung „Welt am Sonntag“ (WamS) hatte geschrieben, ihr lägen „Unterlagen vor, wonach die Ruderin durchaus Sympathien für die Gesinnung des Freundes hegt“. Doch ein Foto, das die „WamS“ zum „Beweis“ anführt, ist unscharf, und die Gesichter sind obendrein verpixelt.

Und selbst auf der erwähnten Extremisten-Plattform „Indymedia“ heißt es:

Mehrere Journalisten fragten am Samstag bei uns an, ob wir etwas von einer Teilnahme Drygallas an einer Kundgebung im Jahre 2009 im Malchow wüssten. Wir waren zunächst überrascht, denn wenn uns solche Informationen vorgelegen hätten, wären sie natürlich schon längst publiziert gewesen. Tatsächlich kursierten in einigen Foren entsprechende Links zu einem Bild der ‚Nationalen Sozialisten Rostock‘. Die Welt hatten in zwei Artikeln behauptet über entsprechendes Material zu verfügen, welches die Ruderin auf einer Kundgebung zeigen würde.

Das Foto war uns natürlich bereits bekannt. Und umso überraschter waren wir, dass es Nadja Drygalla zeigen sollte. Bisher wurde der Person ein anderer Name zugeordnet. Nachdem wir weitere Meinungen eingeholt haben, wurden wir uns immer sicherer. Sie ist es aller Wahrscheinlichkeit nicht.Obwohl niemand aus der Redaktion der Welt bisher mit uns Kontakt aufgenommen hatte, entschlossen wir uns mit dem Betreff: ‚Eventuelle Falschmeldung bzgl. Drygalla bei Demo in Malchow‘ eine Email an die Welt zu schicken. Wir wiesen darauf hin, dass, sofern sie sich auf oben angesprochene Bild beziehen, wir nicht davon ausgehen, dass es Drygalla zeigt. Auch einen Tag später gab es bisher gab keine Reaktion. Stattdessen findet sich das Bild heute in der ‚Welt am Sonntag‘ und trägt die Bildunterschrift ‚ […] Ist Nadja Drygalla die blonde Frau mit dem weißen Pullover rechts?‘

Wenn selbst Linksextremisten vorsichtiger sind als vermeintlich neutrale Journalisten, wird es bizarr…

» Matthias Matussek: „Geben Sie Gefühlsfreiheit, Sire!




Keine Integration in Syrien, Jordanien, Libanon

UNRWA seit 1950Im syrischen Bürgerkrieg sind auch Palästinenser auf der Flucht. Bei der Gelegenheit erfährt man, dass Syrien die Palästinenser gar nicht integriert, sondern abseits der eigenen Bevölkerung in Lagern leben lässt. Laut taz genießen die Palästinenser keine Freizügigkeit und können das Land nicht verlassen. Andere Länder wie der Libanon würden sie auch gar nicht einreisen lassen.  Auch dort werden die Palästinenser nicht integriert, sondern leben in Lagern. Ebenso in Jordanien. Gescholten für seine „Palästinenser-Politik“ wird aber nur Israel. Die Grundbedürfnisse der in sämtlichen Lagern bzw. Ghettos Lebenden werden seit 1950 von der UNO bezahlt. Lager in Jordanien, Libanon, Syrien:

Jordanien:

Amman
Baqa’a
Jebal al-Hussein
Jerash
Husn
Irbid
Marka
Souf
Talbieh
Zarqa

Libanon:

Beddawi
Burj el-Shemali
Dbayeh
Mar Elias
Mieh Mieh
Nabatiye-Camp
Nahr al-Bared
Sabra und Schatila
Rashidieh
Ein el-Hilweh
Burj El-Barajneh
Wavel
El-Buss

Syrien:

Chan Dunoun
Chan Eshieh
Dera’a
Hama
Homs
Jaramana
Neirab
Qabr Essit
Sbeineh

Hinzu kommen die „Lager“ im Gazastreifen und Westjordanland, so dass mittlerweile über 4,5 Millionen Menschen über UNRWA versorgt werden. UNRWA zahlt nicht nur die Grundbedürfnisse, sondern generiert künstlich Arbeitsplätze: 28.800 Palästinenser beziehen zusätzlich ein Gehalt, da sie für UNRWA arbeiten.

Die UNRWA unterhält Einrichtungen in Jordanien, Syrien, Libanon, dem Gazastreifen und dem Westjordanland. Das reguläre Budget belief sich im Jahr 2006 auf ca. 500 Millionen US$, dazu kamen weitere 446 Millionen US$ für Projekte. Das Gros der Finanzierung wird durch freiwillige Zahlungen der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sichergestellt. Die USA sind mit 268 Million US Dollar der größte Geldgeber, gefolgt von der Europäischen Union, welche sich mit 233 Million US Dollar beteiligt (Stand: 2009).

Anzahl Personen, die ihre Grundbedürfnisse seit 1950 von UNRWA abgedeckt bekommen:

Links:

Where UNRWA works
Landkarte der UNRWA-Camps
Germany donates an additional EUR 2m for Gaza emergency food aid – Deutschland spendet zusätzliche 2 Millionen Euro für Gaza-Notfall-Lebensmittel-Hilfe (Meldung vom 3.8.2012)




Dortmund: Eine multikulturelle Familientragödie

Zunächst hieß es, bei einem Brand in Dortmund seien drei Kinder umgekommen. Später stellte sich heraus, dass sie bereits vor dem Feuer tot waren und Opfer eines Verbrechens wurden. Wegen dreifachen Mordes sitzt nun die bulgarischstämmige Lebensgefährtin des Vaters, Mirka D., in Untersuchungshaft. Mögliches Motiv: Der an der Tat nicht beteiligte türkischstämmige Vater Muharrem T. wollte nach Aussagen von Nachbarn mit seinen Kindern in die Türkei zurückkehren.

Die „Bild“-Zeitung berichtet:

Dortmund – Hat sie drei Kinder umgebracht? Es war Samstag, kurz nach 16 Uhr, als der Gefangenentransporter die Polizeiwache verließ und Mirka D. in das Frauengefängnis von Dortmund brachte.

Seit Freitag war die 29-Jährige in Polizeigewahrsam und ist seitdem immer wieder verhört worden.

Samstag gab es dann den Haftbefehl wegen Mordverdachts und besonders schwerer Brandstiftung.

Ein Rückblick: Am Freitagmorgen hatte die Feuerwehr in der ausgebrannten Wohnung des Freundes von Mirka D. die Leichen seiner Kinder Mustafa (4) und Silan (12) gefunden.

Sein drittes Kind, Mehmet (10), konnte zunächst gerettet werden, starb aber im Krankenhaus.

Obduktionen ergaben, dass alle drei Kinder nicht durch das Feuer, sondern durch eine Gewalttat starben.

Eines der Geschwister soll Stichverletzungen gehabt haben. Mirka D. bestreitet die Tat.

Lebensgefährtin (29) des Vaters wegen Mordes. Starben Mustafa (4), Mehmet (10) und Silan (12) durch ihre Hand?

Offensichtlich funktionieren weder Multikulti noch „Patchwork“…




Wenn zwei das Gleiche tun…

Im nordrhein-westfälischen Münster existiert seit Monaten ein sogenanntes „Occupy-Camp“, das unangemeldet mitten in der Innenstadt aufgebaut wurde. Bis vor Kurzem mit Zelt-Pavillon, nun mit Bänken und Sonnenschirmen. Eine Verfügung der Polizei, das Lager bis zum 2. Mai aufzulösen, ließen die Demonstranten aus dem Umfeld der Marx-Engels-Gesellschaft Münster tatenlos verstreichen. Trotz des offensichtlichen Verstoßes gegen § 14 VersG bzw. fehlender Sondergenehmigung duldet die Stadt die Versammlung.

Ganz anders erging es dagegen kürzlich der bayerischen JU-Vorsitzenden Katrin Albsteiger. Mit einer Handvoll Gefolgsleuten begrüßte sie in Mittenwald den „Schuldenkönig“ Klaus Wowereit, den es zum Wandern mit Parteifreunden nach Bayern verschlagen hatte. Die Nachwuchspolitiker bauten einen symbolischen Schuldenberg auf, zeigten Transparente und boten Wowereit ein „Fass ohne Boden“ an. Nun droht Albsteiger ein Bußgeld, weil die Veranstaltung nicht gemäß § 13 BayVersG angemeldet war.

Der „Münchener Merkur“ berichtet:

Der bayerischen JU-Chefin Katrin Albsteiger droht wegen einer nicht angemeldeten Protestkundgebung gegen die Berliner Finanzpolitik ein Bußgeld.

Albsteiger und mehrere andere Mitglieder der Jungen Union stellten am Mittwoch in Mittenwald einen großen aufblasbaren Schuldenberg auf dem Parkplatz der Kranzberg-Sesselliftbahn auf – mit der Aufschrift “Wowis Schuldenberg – Bayern begrüßt den Schuldenkönig“.

Anlass der Aktion war der Besuch von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Anschließend erschien die Polizei und nahm die Personalien Albsteigers und der anderen JU-Mitglieder auf, weil es sich bei der nicht angemeldeten Aktion um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Albsteiger und ihre Mitstreiter leisteten keinen Widerstand. Zuständig für das weitere Verfahren sei das Landratsamt als “Verfolgungsbehörde“, sagte einer der beiden Polizisten.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es eben noch lange nicht dasselbe…




„Islamischen Verbrechern Seele streicheln“

Neues Angebot für islamische Häftlinge im Gefängnis Thorberg, Bern, Schweiz: Ein Knast-Imam leistet auf Wunsch seelischen Beistand. Insgesamt sind im Thorberg von 176 Strafgefangenen 62 Muslime. Die meisten stammen vom Balkan. Die Zahl der Muslime in der Schweiz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. Rund 350000 Muslime leben dort. (Angaben gefunden im BLICK, sozusagen der linken Schweizer BILD.)




Ramadan Bombathon 2012

127 Terroranschläge der „Religion des Friedens“ haben im diesjährigen Ramadan bereits jetzt mehr als einem halben Tausend Menschen den Tod gebracht. Andere Religionen: 0 (in Worten Null). Ein Service des Blogs „Islam – the Religion of Peace“!




Nadja Drygalla – eine Frau mit Charakter

Die Ruderin Nadja Drygalla scheint eine Frau mit Charakter zu sein. ‚Scheint‘ deshalb – sie ist erst 23, und niemand weiß, was noch folgt. Jedenfalls könnte jeder Mann froh sein, eine solche Freundin zu haben, die aus Liebe zu ihm ihren sicheren Job (als Polizistin) und ihren Hochleistungssport als olympische Ruderin aufgibt. In ihrem Alter hätte sie noch viele sportliche Erfolge einheimsen können, bei der nächsten WM oder vielleicht der nächsten Olympiade. Und Spitzensport oder ein Olympiasieg können weitere beruflich lukrative Lebenschancen eröffnen. Auf all das hat sie verzichtet – offensichtlich wegen ihrem Freund.

Weil dieser anscheinend für die NPD kandidierte, wird sie jetzt von pseudodemokratischen Schmierenblättern von BILD bis zur FAZ gemobbt. Man könnte meinen, ein faschistischer Staatsstreich stünde bevor oder sie habe halb Olympia ermorden wollen. Auch das Ausland wird ins üble Spiel gezerrt, interessiert sich aber herzlich wenig für eine solch nebensächliche Petitesse bei Olympia.

Dabei ist die NPD gar nicht verboten. Es ist also auch nicht verboten, für die NPD zu kandidieren. Aber in dieser „Demokratie“, die ganz offensichtlich keine ist, darf ein NPD-Mitglied nicht Schornsteinfeger werden und nicht im Hotel übernachten. Und ein junges Mädchen darf keinen NPD-Mann lieben. Falls ja, macht man sie rundum fertig und ihre Lebenschancen zunichte. Was ist hier anders als bei der Sippenhaft im Dritten Reich?

Die ganze Journaille tritt für diese Sippenhaft ein! Auch die FAZ! Und unsere DDR 2.0-Presse geniert sich nicht, eine tiefrote Rübe wie Petra Pau zu zitieren, die der verbrecherischen SED angehörte. Die FAZ zitiert gegen Drygalla sogar die roten Lumpen von Indymedia, die vor keiner Straftat zurückschrecken, inklusive Mordaufrufe.

Wir wundern uns natürlich nicht, daß der linksversiffte KStA die bolschewistische Petra Pau (SED/PDS) gegen Drygalla wettern läßt. Aber Springers WELT tut das auch und Aberdutzende andere Erzeugnisse der „Qualitätspresse“.  Hier der FAZ-Artikel von Anno Hecker, der darin Indymedia gegen Drygalla in Stellung bringt! Hier der FAZ-Kommentar, in dem derselbe antidemokratische Charakter die Sippenhaft verteidigt. Hier hakt die Schirrmachetr-FAZ nochmals nach! Köpfe müssen rollen!

Richtig! Der ganze linke Saftladen in diesem Land gehört ausgemistet. Wir bräuchten eine faire Demokratie, die einem jungen Mädchen nach ihrem Olympia-Wettkampf noch ein paar schöne Tage im olympischen Dorf in London gegönnt hätte, und nicht diese miesen Blockwarte, das linke Gesocks auf allen Ebenen, diese Gesinnungspolizei, die unentwegt auf Hexenjagden geht und dabei nazistische Sippenhaft verteidigt! Die Bevölkerung zumindest denkt anders. Die Frage in der ZEIT, ob Drygalla für ihren Freund verantwortlich gemacht werden kann, zog über 700 Kommentare! Und im Grundgesetz, Artikel 3, steht:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wen interessiert das noch?




Einwanderer, Einwanderer, Einwanderer

Trotz Eurokrise wandern kaum EU-Ausländer in Deutschland ein. Vielleicht erinnern Sie sich an den Hype aus Schwäbisch Hall neulich, als eine portugiesische Zeitung was von Arbeitsplätzen schrieb und angeblich 15.000 Bewerbungen geschickt wurden. Nun sind 26 Portugiesen gekommen, nicht mehr. Die FAZ wundert sich und beklagt das. Aber genau so sieht qualifizierte Einwanderung aus. Bei den 26 braucht man vermutlich keine Angst haben, daß sie übermorgen am Sozialamt andocken.

Die FAZ hat sich noch mehr überlegt, warum trotz Freizügigkeit und hoher Jugendarbeitslosigkeit zum Beispiel so wenige Spanier kommen. Ihr fiel dann unter anderem die Sprache ein. Das ist richtig. Die EUdSSR-Bürokraten, die immer propagandistisch so tun, als ob Europa unser Vaterland sei, übersehen völlig, wie wichtig die Muttersprache ist. Vielleicht geht ein Spanier deswegen lieber nach Chile als nach Deutschland. Vor allem geht er aber aus Andalusien erst mal nach Madrid.

Und natürlich ist die Arbeistlosigkeit gar nicht so schlimm, wie unsere Euro-Besorgten hier laufend betonen, um Deutschland zu Spenden aufzufordern. So kommt das Wort „Schwarzarbeit“ bei diesen Leuten gar nicht vor. Wenn angeblich jeder vierte spanische Jugendliche arbeitslos ist, dann stimmt das nicht, denn viele arbeiten schwarz, was nicht in den Statistiken steht. Dazu kommt wie überall das Hotel Mama! Und selbstverständlich gibt es auch in Spanien Sozialhilfe.

Wenn also nicht so viele EU-Bürger zu uns auswandern, dann fehlt da schlicht der finanzielle Druck. In Spanien und Portugal sieht man keineswegs Depressive auf den Straßen, und wenn man spanischsprachige Touristen in Berliner Hotels beobachtet, stellt man erstaunt fest, daß sie morgens im Internet nicht an spanischen Polit-Nachrichten interessiert sind, sondern lachend mit der Familie zu Hause skypen. Wenn alles so schlimm wäre, sähe das anders aus.

Die ach so armen Zigeuner aus dem Osten gehen europaweit übrigens im Sommer lieber nach Spanien, Italien und Frankreich als nach Deutschland. Warum? Auch hier spielt die Sprache eine Rolle, aber auch das Klima. Hier ist es ihnen zu kalt!

Nur eine Gruppe kommt zuverlässig nach Mitteleuropa: Mohammedaner und von Mohammedanern bekämpfte Minderheiten. So ist inzwischen auch den Assad-Feinden in BILD aufgefallen, daß in Syrien jetzt Christen gequält und gekillt werden, von den von Westerwelle geliebten „Aufständischen“ und den von Obamas Botox-Außenministerin gehätschelten netten „Rebellen“!

Die Syrer sind wohl echte Flüchtlinge, heißt es nun in der Schweiz, wo man sich die Frage stellt, wieviel Einwanderer sind genug. Und in Griechenland gibt es Razzien gegen Asylanten, die über die Türkei eingeschleust werden. Ob man die Verhafteten dann tatsächlich zurückschiebt oder nicht weiter Richtung Deutschland schickt, steht nicht im Artikel!




Boualem Sansal warnt vor Islam-Faschismus

Boualem Sansal - algerischer SchriftstellerWarum hat es die Kritik an den faschistoiden Elementen des Islam so schwer? Das Problem ist ganz einfach: Es kommt kaum Kritik von innen. Es gibt einen Mangel an Intellektuellen im Islam, die sich getrauen, den Islam zu kritisieren. Das hat verschiedene Ursachen: Reiche Staaten wie Saudi Arabien geben sehr viel Geld für pro-islamische Propaganda aus und machen ihren Einfluss in internationalen Gremien geltend. Damit haben sie es geschafft, den Islam in den Bereich des Sakrosankten zu rücken.

Die Auswirkungen bekommen wir tagtäglich zu spüren, indem man uns auffordert, im Islam eine Religion des Friedens™ zu sehen. Hinzu kommen die repressiven Elemente, die der islamischen Lehre selbst innewohnen: Das Blasphemie-Verbot, das Apostasie-Verbot. Die mangelhafte und einseitige Bildung in islamischen Ländern, die gesellschaftliche Stagnation und die restriktive Politik tun ihr Übriges. Es fehlt also „das Substrat“, auf dem eine gesunde Religions- und Gesellschaftskritik von innen wachsen könnte. Intellektuelle Kritiker leben meist im Exil und gelten dann als „Verräter“.

Boualem Sansal ist ein Schriftsteller von außergewöhnlichem Format. Der Algerier gehört zu den wenigen Intellektuellen, die IN ihrer Heimat über Tabus schreiben.

Es ist beispielsweise ein absoluter Tabubruch, als algerischer Schriftsteller über die Parallelen zwischen Hitlers Nationalsozialismus und dem islamischen Nationalismus zu schreiben. Das gehört sich nicht – seine Kollegen hingegen schreiben fleißig weiter über den längst vergangenen Kampf gegen den Kolonialismus und glorifizieren ihn. Der Exil-Iraker Najem Wali sagt über Sansal:

Nur eine Handvoll Autoren, darunter Sansal, haben die Unabhängigkeitsbewegungen und insbesondere deren Beziehungen zum Faschismus und Nationalsozialismus hinterfragt– etwa das freundschaftliche Verhältnis des Muftis von Jerusalem zum Nazi-Regime und seinen Besuch in Berlin, wo er von Hitler persönlich empfangen wurde, oder die Allianz des irakischen Ministerpräsidenten Raschid Ali al-Kilani mit dem nationalsozialistischen Deutschland und das Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung von Bagdad am 1. und 2. Juni 1941. Auch die Verbindungen der algerischen Revolutionäre zu deutschen Nationalsozialisten blieben ein Tabuthema.

Der Mann, dessen Bücher in seiner Heimat verboten sind, beging im Mai einen weiteren Tabubruch. Die taz:

Herr Sansal, dieses Mal sind Sie für viele einen Schritt zu weit gegangen. Sie haben das größte Tabu gebrochen, das ein arabischer Intellektueller brechen kann. Sie sind nach Israel gereist. Warum?

Sansal sagt dazu schlicht und ergreifend, dass er zu dem internationalen Schriftstellerkongress nach Israel eingeladen wurde und nicht aufhören wird, sich mit anderen Schriftstellern zu treffen –  auch mit israelischen – und zwar wo immer es ihm gefällt. Über seine Heimat und den Nahost-Konflikt spricht Sansal sehr nüchtern:

Algerien trat nie für einen Frieden mit Israel ein, sondern will, dass Israel verschwindet.

Die UNO wollte bereits 1948 zwei Häuser, Palästina und Israel. Die Araber lehnten dies ab. Das war der Anfang der heutigen Situation. Mit dem Abkommen von Oslo haben auch die Palästinenser in die Lösung zweier Häuser eingewilligt. Die Diskussion geht eigentlich nur noch um technische Fragen – wo verläuft die Grenze und was geschieht mit den israelischen Siedlungen. Das zweite Problem ist, dass die Islamisten von der Hamas Israel zerstören wollen.

Über die islamische Revolution, die die Diktaturen im arabischen Raum ablöst sagt Sansal, dass es den islamischen Gesellschaften nach der Unabängigkeit nicht gelungen sei, mittels Kapitalismus oder Sozialismus etwas Sinnvolles auf die Beine stellen, Ansätze von Demokratie gingen in Bürgerkriegen unter, Dikaturen setzten sich durch. Die taz nennt das, was derzeit geschieht, „postkoloniale Mythenbildung arabischer Nationalisten und Islamisten“. Oder mit Sansals Worten:

Die Unabhängigkeit hat in den meisten arabischen Ländern nicht zu Freiheit und zu einem besseren Leben geführt, wie es sich die Menschen erhofften. Egal ob die Regierenden auf den Kapitalismus oder den Sozialismus setzten, es scheiterte immer daran, dass es Diktaturen waren. (…) Deshalb glauben viele Menschen jetzt, dass der Islamismus die Lösung, ja die einzige Lösung, ist. Das ist gefährlich. Denn hinter dem Islamismus stehen eine starke Ideologie und starke Unterstützer.

Lange hat man gedacht, der Islamismus wäre eine unbedeutende Irrlehre, die vom Weg der Religion abgekommen ist. Das ist nicht so. Es handelt sich um eine echte faschistische Ideologie, mit einem politischen Projekt und einer Strategie, um sich die Welt untertan zu machen. Erst waren die Islamisten Individuen, dann haben sie Gemeinden und Regionen kontrolliert. Jetzt lenken sie ganze Staaten mit ihrer Verwaltung und ihrer Armee… in Marokko, Ägypten, Tunesien, auf gewisse Art auch in Algerien.

Hierfür lieben ihn seine Fans und hassen ihn seine Gegner:

In den arabischen Ländern hat der Intellektuelle keinen Platz. Es gibt nur die Macht und das Volk. Der Intellektuelle und sein Einfluss ist ein Produkt des Okzidents des 18. Jahrhunderts, der Aufklärung. In unseren Ländern sind wir nichts weiter als Verräter, Kreaturen des Westens. Unser Jahrhundert der Aufklärung steht noch aus. Was mir Sorge bereitet: Die Stimme der arabischen Intellektuellen ist nie zu hören. Egal bei welchem Problem auf dieser Welt mischen sich die westlichen Intellektuellen ein, halten Kongresse ab, schreiben Manifeste. Die arabischen Intellektuellen schweigen. Wir müssen uns befreien, von der Macht, der Religion, von der arabo-muslimischen Kultur, die einen Araber dazu zwingt, wie ein Araber zu denken.

Das ganze Interview bei der taz

Links:

» Sansal hat für sein Buch „Das Dorf des Deutschen“ den Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2011 erhalten
» Rezension von Najem Wali zu „Das Dorf des Deutschen“ bei NZZ Online
» Homepage von Boualem Sansal
» Die Märkische Allgemeine  hat eine Reporter zu Sansal nach Algerien geschickt
» Sansal in der FAZ: Was uns Algeriens Tragödie lehrt 
» Sansal in der FAZ: Ich schreibe gegen das tödliche Schweigen




Mit der schwangeren Stefanie ins Terrorcamp

Der ungarischstämmige Islam-Konvertit Thomas U. (26), Kampfname Hamsa al-Majaari, reiste 2009 von Berlin in ein Terrorcamp in Waziristan. Er brüstete sich in Videos, am Weihnachts-Angriff auf eine amerikanische Militärbasis beteiligt gewesen zu sein.

2010 wurde er auf dem Rückweg nach Deutschland in der Türkei verhaftet, wo er mehrfach von seinen – gegen die Haftbedingungen protestierenden – Eltern besucht wurde. Im Mai 2012 lieferte ihn die Türkei an Deutschland aus. Falls es zur Anklage kommen sollte, wird sie vermutlich auf Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung „Deutsche Taliban Mujahideen“ und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat in Afghanistan lauten. Außerdem war Thomas U. mit der Rekrutierung von Spendern und Gotteskriegern beschäftigt. In die 2-jährige Taliban-Tour startete Thomas U. mit seiner schwangeren Ehefrau Stefanie, Konvertitin aus Berlin-Wedding.

Weitere Nachrichten:

» Ein Tscheschene und ein Türke wurden bei ihrer Einreise von Rumänien nach Bulgarien festgenommen. Die beiden als islamische Terroristen gesuchten Männer hatten deutsche und niederländische Papiere bei sich, die sie als Flüchtlinge auswiesen.

»Auf Zypern wurde ein verdächtiger Libanese mit schwedischem Pass festgenommen, der Aufzeichnungen zu einem israelischen Flugzeug bei sich hatte.

» Tausende Christen sind nach Angaben von Volker Kauder (CDU) aus Syrien geflohen.

» Die Staatsanwaltschaft Köln zahlt 1.500 € für die Erfassung von drei Messerstechern, siehe Phantombild.

» In Linz wurde eine Rentnerin vergewaltigt. Die Polizei fahndet nach einem jungen „Südländer“ mit ausländischem Akzent.

» Bei Olympia musste auf Wunsch libanesischer Judokas eine Trennwand zu israelischen Judokas aufgestellt werden.

» Otmar Issing (ehemaliger Chef der EZB) warnt vor einer Geldschwemme, also Inflation.

» 61% der Hartz-IV-Bezieher beziehen seit über 2 Jahren Leistungen.

» Die verschuldeten Städte Duisburg, Essen, Dortmund, Oberhausen, Bochum und Dinslaken haben Schulden gemacht, um 51% der Steag-Anteile zu kaufen bzw. um Dividenden zu kassieren (der Strom-Verbraucher zahlt über höhere Strompreise). Die restlichen Anteile wollen sie auch noch übernehmen und dabei Araber mit ins Boot holen. Demnächst kauft man bei den Arabern also nicht nur Erdöl, sondern auch Strom.




Andreas Molau: PI-Leser „knallharte Rassisten“

Es ist noch gar nicht so lange her, da sinnierte Andreas Molau darüber, wie sinnvoll die Errichtung von „No-Go-Areas“ für Schwarze und Mulatten sei. Ob hierzu seiner Ansicht nach auch der Betrieb von „Lagern“ notwendig sei, verriet er den Zuschauern bei der NPD Wattenscheid seinerzeit nicht. Nach einer Odyssee von der NPD über die DVU bis hin zu „Pro NRW“ – die manchen Beobachter an einen politischen Swinger-Club erinnerte – und dem darauf folgenden Ausstieg scheint sich sein Mitteilungsbedürfnis inzwischen erhöht zu haben.

Im Gespräch mit Cicero Online bezeichnete er PI-Leser nun als „knallharte Rassisten“:

Pro NRW wird vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet und gilt als rechtsradikal. Sie kennen die Organisation von innen.
Viele bei Pro NRW sind bürgerliche Konservative und keine Rechtsradikalen. Auch in der Spitze gibt es Konservative, wie Judith Wolters. Aber die haben zum Teil nicht begriffen, in welche Richtung der Pro-Zug fährt. Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist. Dann gibt es noch die PI-News Fraktion. Die geben sich pro-israelisch und  pro-westlich, sind aber knallharte Rassisten. Wenn man in den Texten dieses Blogs das Wort Muslim gegen Jude austauscht, ist deren Gedankengut eigentlich offensichtlich: Klassischer Rechtsextremismus.

Gut, dass der vormalige „No-Go-Area“-Beauftragte Andreas Molau endlich einmal erläutert hat, was man bei PI wie austauschen muss, um „klassischen Rechtsextremismus“ zu erhalten. Wer hingegen nicht erst irgendetwas auswechseln müssen will, um klassischen Rechtsextremismus zu finden, schaue sich einfach das unten stehende Video an…

Foto oben: Andreas Molau mit Ex-NPD-Chef Udo Voigt und dem damaligen DVU-Vorsitzenden Matthias Faust auf einer Kundgebung in Dresden.