Attacken bei DF-Kundgebung in München

Bei der letzten Kundgebung der FREIHEIT in München am vergangenen Samstag, den 24. August gab es wieder Angriffe von extremen Linken. Offensichtlich kommen diese Personenkreise nicht damit klar, dass immer mehr Münchner das Bürgerbegehren gegen das geplante Zentrum für Islam in Europa unterschreiben. Der neue Pavillon mit den weithin sichtbaren Bannern trägt Früchte: 360 Unterschriften konnten an diesem Tag gesammelt werden, ein neuer Tagesrekord. Einem Linksextremen passte der Andrang am Stand nicht, er stürmte heran und verschmierte mit einem dicken Filzstift zwei Listen, bevor man ihn festnehmen konnte. Ein anderer griff nach drei Klemmordnern mit Unterschriftenlisten und warf sie weg. Man beachte nun, wie bei dem Artikel „Distanzierer und Provokateure“ von Zeit online die Tatsachen verdreht werden.

(Von Michael Stürzenberger)

Dort ist beispielsweise zu lesen:

Gegendemonstranten rechtsextremer Kundgebungen erinnern sich häufig mit einem Unwohlsein daran, wie Neonazis ihre vermeintlichen „politischen Gegner“ permanent fotografieren. Dies läuft unter „Anti-Antifa Arbeit“: Nazigegner werden erfasst, dokumentiert, ausgespäht und nicht selten folgen tatsächlich Taten, die von Sachbeschädigungen und Verleumdungen bis hin zu schweren Körperverletzungen reichen. Auf der Münchner Kundgebung der „Freiheit“ wollte man auf Nachfrage nicht sagen, wofür diese Fotos eingesetzt werden. „Lasst das mal unsere Sorge sein“, war so ziemlich die einzige Antwort. Bei offenkundigen Neonazis würde man eher „das wirst du schon noch sehen“ als Antwort bekommen. Die Botschaft versteht sich für die meisten Menschen wohl identisch: Stell dich gegen uns – wir beobachten dich.

Dies ist eine exakte Umkehrung der Realität: Es ist vielmehr die extrem linke Szene, die beispielsweise mit dem Fotografen Tobias Bezler einen permanenten Beobachter bei den Kundgebungen der FREIHEIT hat, der fast ohne Unterbrechung Bilderserien der Kundgebungsteilnehmer „schießt“.

Er interessiert sich ganz offensichtlich überhaupt nicht für aggressive Gegendemonstranten, sondern fotografiert fast ausschließlich immer nur in unsere Richtung.

In seinem Archiv müssen sich inzwischen zigtausende von Portraitfotos befinden – zu welchem Zweck auch immer. Berichte über Ausschreitungen und Attacken der Gegendemonstranten finden sich in den Artikeln von a.i.d.a. & co jedenfalls eher nicht, sondern das übliche Gefasel von „rassistischen“ und „ausgrenzenden“ Kundgebungen. Hier steht er übrigens neben einem späteren Angreifer:

Von unserer Seite wird hingegen fotografiert und gefilmt, um die Ereignisse festzuhalten und Berichte anfertigen zu können. Dies ist auch wichtig für die Beweisaufnahme, wenn polizeiliche Einsatzleiter die massiven Störer nicht konsequent auf Distanz bringen.

Spannend ist nun, wie bei Zeit online die massiven Attacken von extremen Linken verharmlost und unsere berechtigte Gegenwehr kriminalisiert wird:

Auf neonazistischen Kundgebungen und Demonstrationen ebenfalls oft anzutreffen: hochaggressive Ordner, die nur darauf warten, einem „Störenfried“ und „Volksfeind“, der zu nah an den rechten Demonstranten ist – um denen seine Abneigung gegen ihre menschenverachtende Einstellung mitzuteilen – mit körperlichem Einsatz einen Denkzettel zu verpassen. Im Anschluss werden diese Personen der Polizei übergeben und es wird Anzeige erstattet. Meist geschieht dies nicht etwa, weil man nach den Regeln unseres Rechtsstaates spielt, sondern einzig aufgrund dessen, dass bei einer Strafanzeige die persönlichen Daten des „Störers“ bekannt werden und diese schnell in der „Anti-Antifa Akte“ landen.

Doch zurück zu den „Distanzierern“. Bei der Kundgebung kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Jugendlicher mit einem Stift ein Flugblatt o.ä. beschmiert haben soll. Wie ein Foto belegt, sprang daraufhin ein stämmiger Aktivist der Freiheit hinter dem Infostand hervor und drückte dem sich nicht wehrenden Jugendlichen in aller Öffentlichkeit die Luft ab. Daraufhin wurde er der Polizei übergeben und es wurde wie von anderen Demonstrationen gewohnt, Strafanzeige erstattet.

„Beschmiert haben soll“? Der „Jugendliche“ hat zwei Unterschriftenlisten massiv beschmiert, um sie unkenntlich und damit ungültig zu machen:

Es ist der Zivilcourage und dem raschen Eingreifen unseres Vorstandsmitglieds Wolfram Eichinger zu verdanken, dass der Angreifer festgehalten werden konnte und nicht in der Menge verschwand:

Der „sich nicht wehrende Jugendliche“ musste anschließend von drei Beamten abgeführt werden:

Ein anderer „Jugendlicher“ wurde gleich von vier Beamten festgehalten:

Übrigens: Die Artikel von Roland Sieber, dem Autor des Zeit online-Artikels, erscheinen auch bei der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.„, die in den Verfassungsschutzberichten Bayerns sowie Baden-Württembergs erwähnt wird. Sieber steht offensichtlich auch mit dem extremistischen „a.i.d.a.“ sowie dem vom Verfassungsschutz beobachteten indymedia in Kontakt. So schließen sich die Kreise.

Hier ein Filmbericht, den ein portugiesischer Journalist von unserer Kundgebung anfertigte:

Viele weitere Fotos und Informationen über einen erneut hochspannenden Kundgebungstag auf der Internetseite der FREIHEIT Bayern..

(Fotos: Roland Heinrich)