EhrenmordDie von Welt online als „Jungsoziologin“ bezeichnete Hülya Özaktürk scheint eine sehr ernst zu nehmende Persönlichkeit zu sein. Erstens, weil sie sich mit dem Tabuthema „Ehrenmorde“ beschäftigt und dazu in türkische Gefängnisse geht. Zweitens, weil sie sich gründlich mit dem Thema beschäftigt hat. Und drittens, weil sie ihr Ergebnis verteidigt, das nicht in jedermanns Weltbild passt.

Die Basis ihrer Arbeit besteht darin, dass sie 27 lange Interviews mit Mördern von Ehefrauen, Müttern, Schwestern und Töchtern führte. Motiv: Familienehre retten. Seit 2005 hat die Anzahl der Ehrenmorde in der Türkei zugenommen. Die Soziologin führt dies darauf zurück, dass der zunehmende Freiheitsdrang der Frauen mit der zunehmend religiösen Politik von Erdogans AKP kollidiert. Die Ergebnisse von Özaktürk belegen aber, dass es neben aktuellen politischen Komponenten immer auch eine durchgehende „Kultur des Ehrenmords“ im Islam gegeben hat. Hier die Ergebnisse ihrer Studie:

Der Ehrbegriff lässt sich in drei Bereiche einteilen:

1. Seref: die Ehre des Familiennamens

2. Namus: die sexuelle Reinheit oder Keuschheit der Frau

Die „Ehre“ der Familie ist abhängig von der Reinheit ihrer Frauen und muss im Falle einer Verfehlung mit Blut reingewaschen werden.

3. Itiba: Kredit

Wer seinen Itibar, seine Glaubwürdigkeit, verliert, kann keine Geschäfte mehr machen. „Wenn du Itibar hast, wirst du ohne Bürgen überall einkaufen können, da dir überall Kredit gegeben wird“, sagt einer der Täter (40, kurdisch, sunnitisch)

Ein anderer (60, kurdisch, sunnitisch) sagt: „Man kann einem Mann nur Ware geben, wenn er Itibar hat. Ich kaufte 200 Tiere ein, ohne zu bezahlen.“

Und so gestaltet sich das Zusammenspiel der drei Ebenen der „Ehre“:

Ein Ehrenmann („serefli“) ist einer, der seinen Namus erfolgreich verteidigt (die Unbeflecktheit seiner Frauen und weiblichen Angehörigen) und dadurch Itibar hat, also Kredit.

Umgekehrt: Wessen Namus befleckt wird, der ist entehrt, ohne Seref und daher ohne Itibar, ohne Kredit.

Die gesellschaftliche Ächtung nicht verteidigter „Ehre“ geht ins Geld bzw. an die wirtschaftliche Existenz:

Ein solcher Mann wird wirtschaftliche Nachteile erfahren, denn oft beruht die wirtschaftliche Existenz der betroffenen Familien auf Kleinhandel oder Agrarwirtschaft – wobei sie auf ein Netzwerk von Kontakten angewiesen sind, das zusammenbricht, sobald sie ihre „Ehre“ verlieren. Ein Mann ohne „Ehre“ wird in solch einer Werteordnung auch seine Kinder nicht mehr vorteilhaft verheiraten können, um so Allianzen zwischen Familiennetzwerken zu schmieden, die wiederum wirtschaftlichen Vorteil bringen. Özaktürk zufolge ist diese wirtschaftliche Dimension der eigentliche Grund, warum „Ehrenmorde“ passieren.

Welt online Schreiber Boris Kálnoky meint erst einmal reflexartig das hat nichts mit Islam zu tun™ :

Seinen Ursprung hat dieses Wertesystem natürlich in vorislamischen, archaischen Stammesgesellschaften. Dort beruhen Macht und wirtschaftlicher Erfolg auf der Stärke des Verwandtschaftsverbandes, und diese Geschlossenheit des Clans hängt ab von der sexuellen Kontrolle der Frauen.

Aber er ist so ehrlich und gibt den Verlauf seines Gesprächs mit der überzeugenden Frau Özatürk wieder – und das ist brisant:

Frau Özaktürk widerspricht jedoch im Gespräch mit der „Welt“ der gängigen Auffassung von Islamwissenschaftlern und muslimischen Geistlichen, dass „Ehrenmorde“ keine Verankerung im Islam haben. Aus ihren Gesprächen mit den Tätern kann sie belegen, dass eigentlich jeder von ihnen sein Verbrechen als etwas betrachtet, was im Einklang mit den Anforderungen des Islam steht. (…)

„Die Leute dürfen nicht sagen, dass ich meine Tochter mit fremden Männern herumlaufen lasse. Ich bin ein Mann, der betet und die rituellen Waschungen vollzieht“, sagt einer der Täter. Und ein anderer rechtfertigt seinen Mord mit den Geboten des Islam: „Unzucht ist ‚haram'“ – also verboten im Bezug auf islamische Vorschriften.

Die Soziologin kommt zu dem sehr logischen Ergbebnis, dass der Koran die Stammesgesellschaft spiegelt und das Verhalten einer Stammesgesellschaft konserviert. Die Geschlechterrollen seien grundsätzlich verschieden angelegt und die Frau habe sich demütig zu verhalten, weil der Koran das Kommunizieren mit anderen Männern verbiete. Der Namus-Begriff ließe sich direkt aus dem Koran ableiten:

Der Koran sieht für Ehebrecher 80 Peitschenhiebe vor, an einer anderen Stelle heißt es, man solle die sündhafte Frau in ein Haus sperren, bis der Tod sie holt „oder Allah ihr eine Möglichkeit gibt“. In der Praxis wurde daraus bald Steinigung, erklärt Özaktürk.

Diese jahrhundertelange intensive Prägung auf das religiöse Gesetz des Koran hat tiefe Spuren in der islamischen Gesellschaft hinterlassen:

Von den 27 Tätern, mit denen sie sprach, „hat keiner seine Tat bereut, obwohl es den meisten für die Frau leidtat. Sie alle empfanden ihre Tat als etwas, das den Erwartungen der Gesellschaft entsprach und ihrer Familie, ihrem Clan nützte.“

Özaktürk fand keine großen Unterschiede in den Wertvorstellungen türkischer und kurdischer „Ehrenmörder“ oder zwischen Anhängern verschiedener Konfessionen (unter den Tätern waren Sunniten und Alewiten).

Würden andere Gesetze oder härtere Strafen etwas an dieser Einstellung ändern?

Schärfere Gesetze helfen ihrer Meinung nach wenig, um an diesem Umstand etwas zu verändern. „Der Effekt besteht nur darin, die Tat zu beschleunigen. Denn wenn man wartet, wird die Frau sich retten und der Staat sie schützen, und je mehr Zeit vergeht bis zum ,Ehrenmord‘, desto größer die Schande der Familie und eventuell ihr wirtschaftlicher Nachteil.“

Einige Gedanken dazu:

Diese erste wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Ehrenmorde in der Türkei“ (veröffentlicht in den „Pera-Blättern“ des Istanbuler Orient-Instituts) offenbart eine für uns völlig ungewohnte Gedankenwelt. Im Christentum wird der Mord als Todsünde begriffen. Wer einen Mord – dazu noch einen Mord innerhalb der Familie – begangen hat, von dem wird tiefe Reue erwartet. Die Vorstellung, dass es sich genau andersherum verhalten kann, dass ein Mord von einem verlangt wird, dass er als Sühne angesehen wird, dass man ihn nicht bereuen muss – dieser Gedanke ist ganz einfach völlig absurd. Befremdlich ist auch der Gedanke, dass das Motiv für den geforderten Ritualmord ein wirtschaftliches ist, also ein niederes Motiv. Würden Sie Ihr Kind töten, um ihre Existenz abzusichern?

Dieser Einblick in die Gedankenwelt des mohammedanischen Glaubens wirft viele Fragen auf. Wie kann eine Kultur gut sein, die ihre Männer zu Mördern erzieht? Abgesehen von dem Tötungsbefehl bei Verfehlungen der Frauen treten ja weitere Mechanismen hinzu, die noch gar nicht genannt sind: Der Islam ist kein freies Bekenntnis. Und der Islam verhindert die „Mischehe“. Moslemischen Frauen ist es nicht gestattet, sich einen Mann außerhalb ihres Kulturkreises zu suchen – dann droht der besagte Ehrenmord. Auch die zweite denkbare Fluchtmöglichkeit, das Ablegen des islamischen Glaubens oder die Konversion zu einem anderen Glauben, ist nicht erlaubt und laut Koran mit der Todesstrafe bewehrt. Wenn man dies alles zusammen betrachtet, so befinden sich die Frauen in einem Gefängnis und jeder Ausbruchsversuch ist mit Lebensgefahr verbunden.

Wer sich schon einmal mit einer geschiedenen und vom Islam zum Christentum konvertierten Frau unterhalten hat, dem ist klar, dass dies nicht ohne strikten Abbruch sämtlicher Verbindungen einhergeht, inklusive mehrfachem Wohnungswechsel. Hier bei uns vielleicht machbar – in einem islamischen Land und ohne genügend finanzielle Mittel wohl kaum.

Und noch etwas kommt einem als Christ unweigerlich in den Sinn. Man wird oft damit konfrontiert, das Christentum habe selbst genug auf dem Kerbholz und sei deswegen nicht besser. Doch, das Christentum ist besser! Während der Koran archaische Strukturen konserviert, lautet der Auftrag für das Christentum: Prüft alles und behaltet das Gute! (1Thess 5,21) Ohne das wären wir heute nicht da, wo wir heute sind. Und weil wir mit dieser Devise so weit gekommen sind, fällt es uns so schwer, die Mechanismen des Islam zu verstehen. Dem Islam sind nachhaltige Entwicklungsbremsen eingebaut, um nur das angebliche wortwörtliche Diktat des Koran an Mohammed zu nennen. Anstatt sich positiv zu entwickeln, prallt der Islam wie ein Ball am Gummiband immer wieder in das Archaische zurück. Wenn man das verstanden hat, kann man nachvollziehen, wieso der Schriftsteller Hamed Abdel-Samad davon spricht, dass der Islam sich nicht reformieren kann und letztendlich dem Untergang geweiht ist.

Die Frage ist, wie viele Generationen von Frauen sich noch terrorisieren lassen müssen und wie viele Generationen von Männern noch die perfiden Erwartungen erfüllen werden, die der Koran an sie stellt. Kann man denn nicht endlich nach 1400 Jahren klären, dass diese Mordkultur auf den Müllhaufen der Geschichte gehört?

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (aus der Bergpredigt)

Links:

» Necla Kelek: Die Ehre ist immer gefährdet (FAZ 2008)
» Nourig Apfeld: Ich bin Zeugin des Ehrenmordes an meiner Schwester (Buch)
» Videos zum Thema Ehrenmord

(Das Bild oben stammt aus einem Video)

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38 KOMMENTARE

  1. Stellt sich die Frage, ob bei Ehrenmorden in Deutschland oder allgemein außerhalb rein islamischer Kulturkreise die Kreditwürdigkeit eine so große Rolle spielt!

  2. Gut, dass diese mutige Frau in Erdogans Gefängnissen forscht. Da gibt es sicherlich noch weiteren Forschungsbedarf…

    Wann gehen unsere Soziologen in die deutschen Gefängnisse, um die Tatmotive zu erforschen ???

  3. Neben Seref, Namus und Itiba gibt es noch Ghira:

    Al-Bukhari Volume 9, Book 93, Number 512:

    Narrated Al-Mughira:
    Sa’d bin ‘Ubada said, “If I saw a man with my wife, I would strike him (behead him) with the blade of my sword.” This news reached Allah’s Apostle who then said, “You people are astonished at Sa’d’s Ghira. By Allah, I have more Ghira than he, and Allah has more Ghira than I, and because of Allah’s Ghira, He has made unlawful Shameful deeds and sins (illegal sexual intercourse etc.) done in open and in secret. And there is none who likes that the people should repent to Him and beg His pardon than Allah, and for this reason He sent the warners and the givers of good news. And there is none who likes to be praised more than Allah does, and for this reason, Allah promised to grant Paradise (to the doers of good).” ‘Abdul Malik said, “No person has more Ghira than Allah.”

    Die Salafisten zum Begriff Ghira:

    Der hidschab ist ghira
    Der hidschab passt zum natürlichen Gefühl der ghira, das wesentlich in einem aufrechten Menschen ist, der nicht möchte, dass die Leute seine Ehefrau oder seine Töchter anstarren. Ghira ist eine treibende Gefühlsregung, die den aufrechten Mann dazu veranlasst, verwandte Frauen vor Fremden zu schützen.Der aufrechte MUSLIMISCHE Mann empfindet ghira für ALLE MUSLIMISCHEN Frauen. In Erwiderung von Begierde und Verlangen, schauen Männer (mit Verlangen) andere Frauen an während es ihnen nichts ausmacht, dass andere

    Männer das gleiche mit ihren Töchtern und Frauen tun. Das Vermischen der Geschlechter und das Fehlen des hidschab zerstört die ghira in den Männern. Der Islam betrachtet die ghira als wesentlichen Teil des Glaubens. Die Würde der Ehefrau, Tochter oder jeder anderen muslimischen Frau muss zuhöchst respektiert und verteidigt werden.

  4. „Kann man denn nicht endlich nach 1400 Jahren klären, dass diese Mordkultur auf den Müllhaufen der Geschichte gehört?“

    Nein, denn diejenigen, die mit Hilfe unserer Stimmen in die Parlamente gewählt werden, ziehen es vor, dass diese Mordkultur künftig als islamischer „Religions“unterricht in Schulen unterrichtet wird.

    Alles natürlich im Namen der Gutmensch_Inne-Toleranz.
    Denn der Lehrsatz, wonach Toleranz der Intoleranz gegenüber ein Widerspruch in sich ist, kann von Bremer+Berliner Matheabwähler_Innen-Abiturienten intellektuell gar nicht erfasst werden.

    Und wie wir gerade auf PI lesen konnten, tut sich die FDP da sogar besonders hervor!

    Ich hoffe, dass vielen liberalen Wählern bis 2013 da noch einige Erkenntnis erwächst. Zum Beispiel die:
    Ein Schmierlappen kann sich noch so oft als liberal bezeichnen – er bleibt ein Schmierlappen.

    Gell, Herr Hahn?

  5. @Kodiak
    Du willst nichts verstehen (aber hast verstanden um was es in diesem Artikel geht)
    Du suchst dir aus was deinem Weltbild entspricht.
    Dir kann nur noch einer Helfen.
    Bitte verzeih mir diese Worte.

    Beste Grüße

  6. Seref

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C5%9Eeref

    Namus

    „Die Ehre des Mannes und seiner Verwandten definiert sich unter anderem über die sexuelle Integrität der Frauen in der Familie, insbesondere über ihre sexuelle Enthaltsamkeit. Die Frau darf gewisse Regeln zum Schutz ihrer Keuschheit nicht verletzen. Die Ehre der zukünftigen Ehefrau und ihrer Familie kann nur bewahrt werden, indem sie jungfräulich in die Ehe geht. Die Ehre des Mannes ist aber auch bei der Überschreitung der Grenzen seines Besitzes, der Felder und des Hauses, sowie bei verbalen oder physischen Angriffen auf die Angehörigen seiner agnatischen Gruppe in Gefahr.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Namus

  7. Saygi

    „Sie regelt die Beziehung der Jüngeren zu den Älteren beziehungsweise der Kinder zu den Eltern.“ …

    Ebenso, wie es gelte, die „Integrität des anderen zu respektieren“ (es sei denn, man lege es auf eine Auseinandersetzung an), sei es notwendig, „dem anderen keinen Zweifel an der eigenen Integrität zu geben“. Dies gebe dem Handeln einen repräsentativen und formalen Zug. Eine Familie müsse vor allem darstellen, „dass die Beziehungen nach innen der Norm gehorchen“. So werde die Achtung (saygi), die die Familienangehörigen dem Vater schuldeten und die als Garant für die Geschlossenheit der Familie gelte, „ebenso gefühlt wie gezeigt (göstermek). Man raucht nicht in Gegenwart des Vaters; setzt sich nicht entspannt hin, wenn er im Raum ist; schweigt, wenn Dritte anwesend sind; widerspricht ihm nicht“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sayg%C4%B1

    Sevgi

    „Sie bezieht sich auf die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder bzw. die Verantwortung der älteren Geschwister für die jüngeren. Im Gegenzug schulden die jüngsten den älteren Familienmitgliedern Achtung und Respekt in Form von Saygi.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sevgi

  8. Man muss also einen Moslem immer wieder fragen, ob die Ehre seiner Familie zwischen den Beinen der Tochter bzw. Schwester liegt!

  9. Immer die ersten Opfer dieser archaischen Religion sind die Frauen, dann aber auch die Kinder und die Männer.
    Einiges ja vieles spricht dafür daß der Islam so wie er sich uns weltweit zeigt nicht reformierbar ist. Aber ich habe eine Hoffnung daß die Menschen sich aus diesem Teufelskreis befreien können, ob dabei die Religion Islam auf dem Müllhaufen der Geschichte als Ganzes landet ist dann egal.
    Vieleicht könnte man sagen daß der Islam die passende Religion, der „korrekte“ metaphysische Überbau über die archaischen Stammesgesellschaften im vorderen Orient und im Mittelosten waren. Ja vieleicht sogar eine Art „Brandbeschleuniger“ für schon vorhandene kulturelle Eigenheiten aber letzlich im Wirtschaftlichen verwurzelt. Im Umkehrschluss könnte man auch sagen der Islam war nie der passende metaphysische Überbau für den Westen das war und ist das Christentum mit der Möglichkeit auch „auszusteigen“ dies aber wiederrum erst seit der Aufklärung im 18.Jahrhundert. Diese radikale Aufklärung die Zerschlagung der Tradition hat es bislang im Islam niemals gegeben. Nur wenn es diese Aufklärung irgendwann gibt und aus diesem Kulturkreis kommt z.B. durch mutige Frauen, Intelektuelle,Schrifsteller, Wissentschaftler dann besteht Hoffnung daß der Orient nicht länger im geistigen Mittelalter trotz moderner westlicher (!!) Technologie verharrt.
    Wie man an der Untersuchung von Frau Özaktürk erkennen kann stirbt die Hoffnung zuletzt und es gibt Menschen die diesen Teufelskreis durchbrechen können.

  10. WEie sagte der Angeklagte Türke : ?

    Ohne im Detail auf den grausamen Mord einzugehen , stellen suich doch Fragen

    Wieso 28 Prozesstage?
    Wer bezahlt die 8 Anwälte der Täter und die 5 Anwälte der Nebenkläger?
    Wie´so Jugendgericht ? Täter waren 18 und 20 Jahre alt bei der Tat ?

    http://politik.forumieren.com/t375-angeklagter-nur-der-turke-versteht-den-ehrenmord
    Am zweiten Prozesstag vor der als Schwurgericht tagenden Jugendkammer wurden Briefe bekannt, die Harun A. aus der U-Haft an seine Familie gerichtet hat. Aus ihnen geht der ethnische Hintergrund der Tat hervor. „Nur ein Türke kann verstehen, warum ich das gemacht habe.“

  11. Ghira

    Violence in defence of a Muslim’s ghira is pure Islam. … Islam is very clear on a woman’s rights. Mohammed talked about this
    in his last sermon at Mecca. If a woman obeys her husband and never acts
    in a sexual manner towards another man (including being alone with another
    male), then she must be given food and shelter.

    http://www.politicalislam.com/pdf/WebSitePDF/Women.pdf

    Ghira

    Questioned by another man who claimed that his honor (ghira) would require him to immediately slay his wife’s lover in such a case, the Prophet reportedly declared that God’s honor was greater than any human’s.

    http://www.brandeis.edu/projects/fse/muslim/honor.html

  12. Ghira? Frage den Scheich!
    ASK THE SHEIKH
    (zwar schiitisch, aber Scharia)

    Is Ghira (the protective feeling a man feels towards his sister or wife) in Islam justified?

    Question:

    What is Islam’s point of view on “ghira”; the protective feeling a man feels towards his sister or wife when she is talking to a person of the opposite sex; what are men’s rights on this viewpoint; is ghira really beneficial like they say or does it prove a lack of trust in the couple/sibling?

    Answer:

    The Prophet (pbuh) says:

    “Ghira is part of faith” (Scale of Wisdom, n. 4919).

    In fact, the Prophet (pbuh) says that a man without ghira will be humiliated by God: “My father Abraham was very possessive and I am even more possessive than him. Allah abases the believer who has no sense of ghira…”(The Scale of Wisdom, n. 4920)

    Answered by: Dr Ali Alsamail
    Certified by: Sheikh Mansour Leghaei

    http://www.askthesheikh.com/is-ghira-the-protective-feeling-a-man-feels-towards-his-sister-or-wife-in-islam-justified/

  13. Seref – Namus – Itiba – Hira – Saygi – Sevgi

    Beschäftigen sich Mohammedaner eigentlich noch mit irgendetwas anderem außer ihrem wuchernden Ehrencodex? 🙄

  14. Parallel dazu meldet die englische Ausgabe von Zaman, daß die Todesursache Nr. 1 bei türkischen Frauen im Alter von 15 bis 44 das (korankonforme und befohlene, 4:34) Zusammenschlagen durch Männer ist – noch vor dem Tod durch Verkehrsunfälle, Krebs, Malaria und Krieg.

    http://www.todayszaman.com/news-289172-gender-based-violence-leading-cause-of-death-for-women-aged-15-44.html

    Ebenso wichtig ist in diesem Zusammenhang der Begriff der Hisba, also die islamisch legitimierte Grundlage für die islamtypische und islamverlangte Selbstjustiz gekoppelt mit Kontrollwahn, Blockwartmentalität und kollektiver Bespitzelung der Umma – jeder gegen jeden.

    Sie verlangt, daß jeder einzelne Mann der Scharia in seinem Lebensumfeld zum Durchbruch verhelfen muß; Grundlage ist das im Koran immer wieder monoton durchgekaute „ihr (die Moslems) seid die beste Gesellschaft auf Erden und gebietet, was Recht (Halal) und was verboten (Haram) ist“.

  15. Der Artikel stand schon vor zwei Tagen unter einem anderen Link bei „Welt Online“. Dort hatte ich zwei Kommentare verfasst, in denen ich u.a. auf die weltanschauliche Funktion des Kampfbegriffs „Islamophobie“ verwies, da sich nach ihrer negativen Islamkritik Frau Özaktürk erfahrungsgemäß Anfeindungen ausgesetzt sehen wird, weiters auf die Korrelation zwischen der Regierungszeit der islamistischen AKP, des sprunghaften Anstiegs von „Ehrenmorden“ bei gleichzeitig sinkender Quote von berufstätigen Türkinnen.
    Innerhalb von 24 Stunden haben beide Kommentare je etwa 250 zustimmende Klicks erhalten. Dann wurden sie von „Welt Online“ gelöscht. Was dort jetzt noch von mir steht, ist ein dämlicher Einzeiler als Reaktion auf einen noch dämlicheren einzeiligen Kommentar.
    Es ist nach wie vor so, dass die Presse islamkritische Kommentare umso eher löscht, wenn sie anhand von Fakten und Quellen argumentieren. Sinnfreie und tatsächlich beleidigende Kommentare haben eine weitaus höhere „Überlebenschance“.
    Und der mutigen Frau Özaktürk wünsche ich hier noch einmal Frieden und ein langes Leben.

  16. OT

    TV Tip für heute Abend, statt Olympia Schlußfeier:
    RTL, 22.05 UHr, Spiegel TV

    eines der Themen: Randale vor Gericht- libanesische Großfamilie pepöbelt Journalisten

  17. Im Islam ist alles auf den Kopf gestellt:

    Der „Prophet“ Mohammed heiratete und hatte Sex mit der 9-jährigen Aischa, war also ein Kinderschänder.

    Bei uns sind solche Leute, Kinderschänder nämlich, die Unehrenhaftesten überhaupt, werden sogar im Gefängnis noch zutiefst verachtet.

    Im Islam jedoch gilt der Prophet Mohammed als der Nachahmenswerteste aller Menschen (Koran Sure 33:21: „Im Gesandten Allahs habt ihr doch ein schönes Beispiel.“)

    Derselbe Mohammed, der ganz offiziell und vor aller Leute Augen ein neunjähriges Kind geheiratet hat, gilt im Islam als der „ehrenhafteste“ aller Menschen.

    D.h. wenn ein muslimischer Vater seine minderjährige Tochter, die vielleicht sogar „schon“ 12 ist, zum Heiraten an einen alten Mann weggibt, ist er im Islam „ehrenhaft“.

    Wenn aber auch nur der leiseste Verdacht aufkommt, dass seine Tochter vor der Ehe auch nur in Form eines Liebesbriefes einem gleichaltrigen Jungen angenähert hat, verliert der muslimische Mann seine „Ehre“, gewinnt sie aber wieder, sobald er seine eigene Tochter(!) ermordet hat:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/tuerkei-mutmasslicher-ehrenmord-tot-nach-liebesbrief-1.75802

    D.h. eheliches Kinderschänden ist im Islam nicht „unehrenhaft“, nichts, wofür man sich als Mann schämen müsste. Der „Prophet“ Mohammed hat’s ja schließlich vorgemacht. Aber eine Tochter, die vielleicht zarte Bande zum anderen Geschlecht knüpft, schon. Und dann ist es im Islam eine „ehrenhafte Tat“, die eigene Tochter zu ermorden.

    Übrigens: In Tschetschenien befürwortet(!) der dortige Präsident Ramsan Kadyrow Ehrenmorde ganz offen:

    http://www.washingtontimes.com/news/2012/apr/29/chechen-women-in-mortal-fear-as-president-backs-ho/?page=all

    Kadyrow sagt noch nicht einmal „pro Forma“, dass das „nichts mit dem Islam“ zu tun habe. Was ja auch nicht der Fall ist. Ehrenmorde haben alles mit dem Islam zu tun.

    Islam ist institutionalisierte Barbarei!

  18. Übrigens, auch Mütter können zu Ehrenmörderinnen werden:

    (…)

    Case-5: ABU QASH, Palestine: Amira Abu Hanhan Qaoud (mother of 9 children) killed her daughter ‘Rofayda Qaoud’ who had been raped by her brothers and was impregnated. Armed with a plastic bag, razor and wooden stick, Qaoud entered her sleeping daughter’s room last Jan. 27, 2003. „Tonight you die, Rofayda,“ she told the girl, before wrapping the bag tightly around her head. Next, Qaoud sliced Rofayda’s wrists, ignoring her muffled pleas of „No, mother, no!“ After her daughter went limp, Qaoud struck her in the head with the stick. The 43-year-old mother of nine said. „I had to protect my children. This is the only way I could protect my family’s honor.“

    (…)

    (Hervorhebung von mir.)

    http://www.islam-watch.org/SyedKamranMirza/honor_killing.htm

    http://www.guardian.co.uk/world/2005/jun/23/israel

    (Hervorhebung von mir.)

  19. Itiba scheint aber gegenüber Christen nicht zu gelten. Wer als Christ schon mal häufiger mit Moslems Geschäfte gemacht hat, weiß, dass die Zahlungsmoral denkbar schlecht ist.

  20. „Ehrenmorde“ betreffen in Deutschland keineswegs nur Frauen, sondern in der großen Masse ganz gewöhnliche Bürger.

    Wenn man sich das Verhalten der Täter und ihrer Familien vor Gericht betrachtet, so erkennt man eine frappierende Ähnlichkeit zum vorherigen Beitrag und den Aussagen der Frauenmörder in der Studie.

    Muslime, die Kuffar ausrauben, verprügeln oder abstechen genießen in der Islamischen Parallelgesellschaft als „Ehrenmänner“ höchstes Ansehen.

    Schon ein Blick eines Kuffar ist für immer mehr junge Muslime ein ausreichender Grund für einen Mord, weil sie ihre „Ehre“ verteidigen müssen.

    Den Tätern fehlt auch hier das geringste Unrechtsbewusstsein. Vor Gericht sind sie stolz auf ihre Tat und werden von ihrem Clan unterstützt, der ihre Verurteilung als größtes Unrecht betrachtet und offen Staatsanwälte und Richter und ihre Familien bedroht.

    Wie beim „Ehrenmord“ an Frauen wird auch beim „Ehrenmord“ an Kuffar die Verbindung zum Islam zwanghaft geleugnet, obwohl sie offensichtlich ist.

    Seit den Anfängen des Islam war es in jeder Islamischen Gesellschaft Gesetz, dass Muslime nach Gutdünken Andersgläubige demütigten, betrogen, bestahlen, verletzten und ermordeten.

    In Deutschland wird heute von Muslimen täglich zehntausendfach erpresst, gestohlen, geraubt, verprügelt und gemordet und der Anteil von Muslimen an solchen Straftaten ist derart überdurchschnittlich hoch, dass nur die Verankerung solcher Straftaten im Islam eine hinreichende Erklärung bietet.

    Das stellte ja auch der Kriminologe Pfeiffer so fest: Je religiöser ein Muslim ist, umso krimineller ist er laut dessen Studie.

    In vielen Städten Deutschlands wächst eine ganze Generation junger Muslime in dieser Tradition heran, in der Übergriffe auf Kuffar Grundlage der „Familienehre“ sind.

  21. Ich seh schon Lamya Kaddor hyperventilieren… Für diese Möchtegern-Emanze sind die Ergebnisse dieser Studie doch ein Schlag ins Gesicht.

  22. …und warum „Ehrenmord“ in Europa, wo sie von Hartz4 leben? Auch wenn sie „unartige“ Frauen nicht töten, streicht ihnen keiner Hartz4 oder das Gehalt in einem europäischen Betrieb.

    In Europa gibt es keinen wirtschaftlichen Zwang, per Mord „Kredit“würdigkeit zu verteidigen.

    Sie müssen keine Geschäfte mit anderen Moslems machen, sie können ihre popelige Verwandtschaft dumm reden lassen. Aber nein, Moslems geben auf jeden Pups, den ihre Verwandten und Bekannten lassen was.

    Ständig versichern sie sich, was ihre Sippschaft wohl denken, sagen und tun könnte. Sie können mit sich nicht alleine sein. Sie müssen ständig Sippschaft um sich herum haben.
    Und daher gibt es bei ihnen kaum Tüftler, Bastler, Erfinder und Wissenschaftler.

    Für Mosleminnen ist es noch schlimmer. Sie sind faktisch nie alleine. Mich müßte man in die Klappse einliefern. Einzelzelle bitte.

  23. Und, wie ich schon früher einmal schrieb, ein weiterer Aspekt der Ehrenmorde ist es, im Islam kein sogenannter „Ad-Dayyuth“, kein „Mann ohne Eifersucht“, zu sein, denn „Eifersucht“, d.h. die Kontrolle und ggf. Unterdrückung des Lebens sämtlicher weiblicher Familienmitglieder ist im Islam Pflicht, wie der Berliner Moslem Ahmad Abul Baraa ausführt:

    http://www.youtube.com/watch?v=ZeMo29cqBps

    Wem der fast 45-minütige Vortrag zu lang ist, hier ein 7-minütiger Ausschnitt:

    http://www.youtube.com/watch?v=CQeTv4MF9Ak

  24. Aber…aber das darf man doch nicht sagen, dass „die beste aller Gesellschaften“ ebenfalls die Sippenhaft pflegt, indem sie alle Mitglieder einer Familie ausgrenzt, diskriminiert und benachteiligt, wenn ein Familienmitglied sein Recht auf Selbstbestimmung wahrnimmt.

    Linke, „Grüne“ und Gutmenschen, angetreten zu deren Umerziehung.

    Ach so, ich vergass…das sind „edle Wilde“, die „sind eben so“ und die „dürfen das“, weil „die Einsichtigkeit und die Fähigkeit zur Selbstreflexion fehlt“.

    Aber…ist diese Denkweise von Linken und Gutmenschen denn nicht rassistisch? 😀

  25. Übrigens: Hoffentlich ist jetzt dieser Hagen-Rether mit seinem „Ehrenmord ist doch das Gleiche wie ein deutsches Familiendrama.“-Schwachsinn ein für alle mal als das entlarvt, was er ist: ein Idiot.

  26. #14 Babieca

    Ein sehr interessanter Link. Du musst auch bedenken dass Zaman eine nationalistische Zeitung ist. Wenn die solch etwas bringen muss die Kacke schon wirklich am dampfen sein.

  27. #21 felixhenn (12. Aug 2012 19:04)

    Itiba scheint aber gegenüber Christen nicht zu gelten.

    Nein, natürlich nicht.

    Da Handel mit Ungläubigen als eine Art Kriegsersatz in Friedenszeiten gilt, ist es sogar die Pflicht eines guten Kriegers – ähh, Händlers – den Ungläubigen übers Ohr zu hauen.

  28. #26 nicht die mama (12. Aug 2012 19:58)

    Was die islamischen Gesellschaften in der Tat bräuchten, wäre eine spezifische Variante der 68er. Und die Zerstörung der althergebrachten Familien- und Moralstrukturen – hier macht sie wirklich Sinn!

    Und Ayshe muss lernen:“Wer zweimal mit dem Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment!“

  29. #9 TVLadyMilena (12. Aug 2012 17:43)

    Vieleicht könnte man sagen daß der Islam die passende Religion, der “korrekte” metaphysische Überbau über die archaischen Stammesgesellschaften im vorderen Orient und im Mittelosten waren. Ja vieleicht sogar eine Art “Brandbeschleuniger” für schon vorhandene kulturelle Eigenheiten aber letzlich im Wirtschaftlichen verwurzelt.

    Genauso ist es. Die Traditionen gehen lockere 3000 Jahre zurück. Es sind Traditionen von Räubergesellschaften. Der Islam ist dafür der passende Überbau – zur Not geht´s aber auch ohne ihn, wie die Jessidi beweisen.

  30. Frauen in der Türkei

    Erst Familienschutz, dann Frauenrechte

    Frauen kritisieren, dass das neue Gesetz gegen häusliche Gewalt nicht weit genug geht. Täglich werden in der Türkei fünf Frauen von ihren Angehörigen ermordet.

    (…)So hat sich die Zahl der innerhalb der eigenen Familien ermordeten Frauen in den letzten zehn Jahren um 1.400 Prozent erhöht. Waren es 2002 nach offiziellen Zahlen 66 ermordete Frauen, so waren es 2011 mehr als 1000.(…)

    _______

    Ex-Polizist über türkische Frauenmorde: Frauen sind selbst schuld an häuslicher Gewalt

    Türkische Frauen haben selbst zu veranworten, wenn sie von ihren Männern umgebracht werden. Der türkische Mann kann nun einmal kein Verhalten dulden, dass ihm nicht zusagt. Das sagt kein geringerer als ein promovierter Polizeipräsident in der Türkei.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/351558/ex-polizist-ueber-tuerkische-frauenmorde-frauen-sind-selbst-schuld-an-haeuslicher-gewalt/

    Wenn die ehrenmordenden Moslems wenigstens mit den Kindern Mitleid hätten, die ohne ihre Mutter aufwachsen müssen.

  31. @#5 Fragender
    Warum meckerst du mich eigentlich an? Was passt dir denn nicht an dem, was ich unter #1 schrieb? Schreib mal konkret und greif nicht sinnfrei an!

  32. Ganz interessant in diesem Zusammenhang sind die zwei Lieblingsbegriffe der Mafia: Ehre und Respekt.
    Ralph Giordano sprach einmal vom auf dem Kopf stehenden moralischen Kompass. Die Dinge sind auf der ganzen Welt gleich, nur die Etiketten unterscheiden sich…

    Schöne Woche noch!

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