tunesische Frauen demonstrierenTunesien schaffte 1956 die Polygamie ab und gab sich dadurch einen moderneren Anstrich als die übrigen Islamländer. Das Land entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem beliebten Urlaubsziel und die Frauen mussten nicht verschleiert herumlaufen. Als die Tunesier letztes Jahr den über 24 Jahre regierenden Diktator Ben Ali verjagten, reisten sofort die beiden FDP-Minister Westerwelle und Niebel freudestrahlend durch Nordafrika, um Millionen von Euros zu verteilen. Zum Aufbau der Demokratie hieß es. Niebel beeilte sich zu sagen: Die Demokratiebewegung in Nordafrika soll nicht vom westlichen Ausland gesteuert werden.

Dank dieser großzügigen Wahlkampfspende schaffte es die Islam-Partei Ennahda als stärkste Kraft ins tunesische Parlament. Im März schwante sogar der taz, dass da was schief gelaufen war und Frauenrechte (geschweige denn Schwulenrechte) nicht auf der Tagesordnung von Ennahda stehen. “Jetzt fällt die Maske” hieß es, denn in Ennahdas Programm steht:

„Der Islam hat nie – weder in seinen Texten noch in seiner Geschichte – die Trennung von Religion und Politik oder dem Irdischen und dem Geistlichen gekannt.“ (…) In den vergangenen Monaten haben führende Politiker von Ennahda immer wieder vom „neuen Kalifat“ geredet, in Anlehnung an die traditionellen Gesellschaften, in denen Religion und Politik eine Einheit bilden. Außerdem wetterten sie gegen den Alkoholkonsum, verteidigten die Polygamie und forderten den Schleier für alle Frauen.

Das ist exakt das, worüber Islamkritiker seit Jahren sprechen. Interessiert aber niemanden.  Nun wird der Islam sich also voll entfalten, was sofort auch den Bodensatz aus den tunesischen Gefängnissen und allerlei Bärtige aus dem Ausland anzieht. Für Tunesien-Urlauber wird es jetzt richtig spannend… Die Welt gestern:

Berichte über Belästigungen und Beschimpfungen leicht bekleideter Touristen nehmen zu. Der Tunesier Mohammed O. geht noch weiter. Er sagte der „Welt“: „Etwa 10.000 Salafisten haben Tunesien wie eine Mafia-Organisation unterwandert, die Hälfte kommen aus den tunesischen Gefängnissen, die andere aus dem Ausland, vor allem aus den USA und Europa. Sie sind gut zu erkennen an ihren 20 Zentimeter langen Bärten. Und das was sie wollen, ist nicht unser Islam, das ist eine Katastrophe.“ Sie kämen immer in Gruppen, hätten viel Geld und Waffen. Richter und Polizisten würden bedroht. Die Ennahda befördere diesen Terror, um sich als mildere Alternative präsentieren zu können.

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sprechen bereits von erhöhter Kriminalität und Entführungsgefahr…

Links:

» Augenwischerei in den Medien
» Tunesien als Urlaubsland?
» Frauenrechte in Tunesien:“Ich bin bereit zu sterben” (Emma)

(Foto Emma: Demonstration für Frauenrechte in Tunesien im November 2011 – sind diese Frauen heute noch westlich gekleidet?)

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42 KOMMENTARE

  1. Diese Entwicklung wird auch in Deutschland so ablaufen. Alles nur eine Frage der Zeit, wann es die Politiker und der asyl-industrielle Komplex geschafft haben, Deutschland ausreichend zu islamisieren.

  2. Niebel beeilte sich zu sagen: Die Demokratiebewegung in Nordafrika soll nicht vom westlichen Ausland gesteuert werden.

    Unglaublich, dass will ein politischer Profi sein!
    Dabei weiß nun wirklich jeder Dussel, dass es in islamischen Staaten niemals ein Demokratie geben wird!

  3. @ #1 BePe (11. Aug 2012 18:01)

    Richtig, und ich werde es mir „von oben aus“ ansehen.

    Dann habe ich recht gehabt, aber es hilft mir nicht mehr!

  4. Falsch , falsch , falsch … Tunesien ist das neue Musterland der Demokratie. Tunesien ole , ole … und so mit können jetzt alle „Flüchtlinge“ inklusive Osamas Leibwächter beruhigt wieder in IHRE Heimat zurückkehren.
    Es ist zwar hart aber wir werden mit leben lernen müssen ohne ihre Herzlichkeit , Fachwisssen und Arbeitskraft aus zu kommen.

    Also wirklich Leute , die Beiträge sollten demnächst konstruktiver ausfallen. Abgesehen da von wer in solchen Ländern Urlaub macht ist selbst dran schuld und das des Politikers liebste beschäftigung mit vollen Händen das Geld was ihnen nicht gehört an Leute zu verteilen die es nicht brauchen oder schlimmeres mit anstellen lässt sich ohnehin nicht ändern. Ausser vieleicht noch an der Wahlurne.

  5. „Kein Urlaubsort- wo Christenmord“

    sagte ich zu meinem Zahnarzt!

    Seine Frau: wir waren dort sehr willkommen.

    Klar, das Geld des Kuffar ist immer willkommen.

    Nachdem ich ihr `Kuffar´ erklärte, war sie ruhig….

  6. verteidigten die Polygamie

    Heisst das, dass ein Acker auch mehrere Bauern besitzen darf?
    Oder dass ein Acker mehrere Äcker bzw. ein Bauer mehrere Bauern haben darf?

    Uiuiui, wenn das mal nicht zur Aufweichung der Sitten führt. 😀

    Nichtmal hier kann die taz auf gutmenschliche Beschönigung „fremder Kulturen“ verzichten.

    Es geht hier nicht um Polygamie, es geht um das allahgegebene und daher alleinige „Vorrecht“ des Mannes auf einen Harem und um die Islamisierung eines ehemals wenigstens halbwegs modernen Landes zu einer Allahkratie unter der Scharia ohne das, was als „unverselle Menschenrechte“ bezeichnet wird und was unseren Politikern „ja soooo wichtig“ ist.

    Unnötig zu sagen, dass nun sogenannte „Menschenrechtsorganisationen“ sowie der UN-Menschrechts-UN-Rat lautstark die Aufnahme von „Flüchtlingen“ fordern wird, um unsere Länder in Europa nicht zu bevorzugen zu einer ähnlichen Entwicklung zu verhelfen und uns Europäer zu „bereichern“.

    Frag mich niemand warum, aber das ist offensichtlich politisch so gewollt.

    Gerade kam im Fernsehen ein Bericht über Syrien, wo eine komplett irrationale Hilary Clinton erneut die Absetzung Assads forderte, obwohl aus der Entwicklung der anderen Länder des „arabischen Frühlings“ klar ersichtlich ist, dass eine Absetzung des unreligösen „Diktators“ Assad Syrien zu einer weiteren Allahkratie und damit zu einem ständigen Unsicherheitsfaktor und zu einer typisch islamischen Armutsfabrik mutieren wird.

    Was sagt eigentlich das konvertierte und bloggende Wissen über die Entwicklungen vorort??
    Sind die Tickets schon gekauft?

  7. Das alles interessiert den deutschen Pauschalurlauber kein bisschen. Hauptsache, man kriegt eine 4 Sterne Hotel für 300 Euronen die Woche, dann fährt man eben auch nach Tunesien. Ein bisschen Belästigung am Strand ist doch egal, haben wir nicht eine Mitschuld an der schlechten Situation in Tunesien????? Ja, so denkt der rot-grüne Urlauber in Nordafrika….
    Ob im Urlaubsland Christen verfolgt werden (wie in der Türkei oder Ägypten) ist dem deutschen Gutmenschen komplett egal, hauptsache, man kann im September sagen, man war in einem ach so tollen gastfreundlichen, orientalischen Land und hat nebenbei Gutes für die Völkerverständigung getan. Und die Einheimischen waren ja alle so nett, vor allem zur blonden Tochter…..

  8. Der ganze arabische Frühling ist ein Komplott zwischen dem Moslem Obama und den Saudis.
    Das haben die 2009 in Kairo ausbaldowert.
    Obama pfeift die CIA zurück und beendet die logistische Hilfe für diese Regime, und die Saudis organisieren die Aufstände.
    In Libyen hat es nicht ganz geklappt, da mußte dann die NATO noch etwas nachbomben.
    Das selbe wird jetzt in Syrien vorbereitet.

  9. #2 Ostfale
    #5 nicht die mama

    Ich weiß auch nicht was die westlichen Politiker reitet. Die glauben wahrscheinlich tatsächlich an den ganzen Demokratie-Unsinn von dem sie ständig faseln. Und jetzt wird wohl alles noch schlimmer in Deutschland, denn jetzt wird es wohl langsam ernst.

    Iran-Krieg

    Frankreich bereitet Evakuierung von 200000 Franzosen aus Israel vor!
    http://www.latribune.fr/actualites/economie/international/20120809trib000713609/la-france-se-prepare-a-une-evacuation-de-ses-ressortissants-en-israel-.html

  10. #8 Sauerlaender

    die linken Medien haben die Deutschen derart konditioniert, dass sie Mord an Christen an Christen maximal tolerieren und verdrängen. In Deutschland regt man sich nur auf, wenn der Papst was zum Thema Kondome sagt.

  11. Das politische Klima in Tunesien ändert sich, und die Vorfälle vor dem Stadttheater von Tunis machen das drastisch deutlich. Die Schauspieler hatten vor einem Monat einen Theatertag unter freiem Himmel organisiert – doch schon bald sahen sie sich von tausenden Salafisten umringt.

    Diesen Islamisten, die den Koran wortgetreu auslegen, war das bunte Treiben der Theaterleute zu weltlich.

    Moez Mrabet, Schauspieler:

    “Sie haben alles zerschlagen und dann haben sie begonnen, Steine und Schuhe auf uns zu werfen.”

    Rund 5.000 Salafisten bedrängten die Schauspieler solange, bis diese ihre Sachen zusammenpackten. Die Islamisten hatten ihr Ziel erreicht.

    Moez Mrabet, Schauspieler:

    “Jemand, der frei denkt, der ist für die Salafisten gefährlich. Sie wollen uns ihre Meinung, ihre Art des Denkens aufzwingen, zum Beispiel, dass sich Frauen verschleiern.”

    Mohammed Bakhti, Salafist:

    “Wir sind gegen die Demokratie. Das ist doch ein Modell aus dem Westen. Demokratie bedeutet doch, dass die Mehrheit bestimmt, was passiert. Aber für uns geht alle Macht von Gott aus. Sein Wort allein zählt.”

    Die Fundamentalisten wollen erreichen, dass Studentinnen voll verschleiert am Unterricht teilnehmen können. Bislang ist das nicht erlaubt, und deswegen richtet sich die Wut der Salafisten gegen die Leitung der Universität.

    Mrabet:

    “So gehen sie immer vor. Sie verhalten sich gewalttätig und wollen Druck ausüben. So wollen sie ihre Ziele erreichen.”

    Die Wut schlägt auch in Gewalt um: Das Haus von Nabil Karoui wurde verwüstet. Ihm gehört der Privatsender Nessma, der den Zeichentrickfilm Persepolis ausgestrahlt hat. Darin wird Gott als alter, bärtiger Mann dargestellt – Gotteslästerung für die Salafisten.

    Gegen den Direktor von Nessma TV, Nabil Karoui, richtet sich der ganze Hass der Fundamentalisten. Der alerte Geschäftsmann wiederum glaubt, dass Tunesiens derzeitige Regierung die Salafisten bewusst gewähren lässt.

    Nabil Karoui, Direktor Nessma TV:

    “Wenn Sie sich anschauen, was in Ägypten, in Libyen, Marokko und hier geschieht, dann sieht es wirklich so aus, als gebe es einen Masterplan der Salafisten, den sie überall ausführen.”

    Salafist Bakhti:

    “Ganz klar – wenn es nach uns geht, werden wir den Fernsehsender Nessma schließen. Das ist doch ein laizistischer Sender.”

    Lautstarker Protest vor dem Gericht von Tunis, denn gegen den Eigentümer von Nessma TV, Nabil Karoui, läuft auch noch ein Verfahren wegen Gotteslästerung: Die Salafisten auf dem Vormarsch.

    In Tunesien sollen sie angeblich bereits ein Fünftel aller Moscheen kontrollieren. Und es ist nicht nur in Tunesien ein offenes Geheimnis, dass solche Gruppen auch von außen finanziell unterstützt werden, etwa aus Saudi-Arabien.

    Quelle: Stefan Schaaf / ARD Madrid
    Tunesien: Salafisten wollen Scharia-Staat

    http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,54hu9k3jt26rxree~cm.asp

  12. Wer (außer GUtmenschen) hat was anderes erwartet vom arabischen Frühling? Der geht direkt in den dunklen islamischen Winter über.

    Aber wer Urlaub in Moslemländern macht ist doch eh selber Schuld.
    Mich kriegt da keiner freiwillig hin.

  13. #9 BePe (11. Aug 2012 18:40)

    n-tv wird bereits konkreter und veröffentlicht sogar eine interessante Äusserung Netanjahus über Obami:

    Greift Israel an?

    In Israel häufen sich wieder Medienberichte über einen angeblich kurz bevorstehenden Angriff gegen den Iran. Allerdings fehle noch die entscheidende Unterstützung sowohl im Militär als auch im Sicherheitskabinett. Ob das ein Bluff ist oder der Wahrheit entspricht, weiß nur der engste Führungszirkel.
    (…
    …)
    Israelis unterstützen Angriff

    Nach einer Umfrage der Zeitung „Maariv“ würden 40 Prozent der befragten Israelis einen Alleingang gutheißen. 35 Prozent würden es hingegen lieber den USA überlassen, militärisch gegen den Iran vorzugehen. Dieses Ergebnis bedeute „grünes Licht“ für Netanjahu, kommentierte die Zeitung.

    Netanjahu misstraue der Zusicherung von US-Präsident Barack Obama, Amerika werde eine mögliche iranische Atombombe notfalls mit militärischen Mitteln verhindern, heißt es in dem neuen Bericht. Die USA hätten Israel weder Pläne für ein militärisches Eingreifen vorgelegt noch habe Obama einen Angriff ausdrücklich zugesagt, falls Sanktionen und diplomatischer Druck keinen Erfolg haben. Außerdem sei Obama dafür bekannt, dass er Militäreinsätze nicht ohne Zustimmung der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga befehle. Dies alles habe Netanjahu zu der Überzeugung gebracht, dass Israel allein handeln müsse.

    http://www.n-tv.de/politik/Greift-Israel-an-article6947016.html

    Netanjahu befürchtet offenbar eine Allianz der Neo-Islamstaaten und will die Sache klären, bevor dieser wahrscheinlichen Allianz noch mehr re-islamisierte Staaten beitreten können.

    Es bleibt spannend. 🙁

  14. „Gemäßigte Islamisten“ ist so was wie „ein bisschen schwanger“.

    Ob dieselben Islamverharmloser in Medien und Politik wohl auch von „gemäßigten Nazis“ reden würden???

  15. Islam und Demokratie verhalten sich zueinander wie zwei gleichnamige Pole. (Magnetismus)

    Folge: Sie stoßen sich gegenseitig ab.

    Westerwelle und Niebel?

    Gegen diese beiden Helden waren Don Quijote und Sancho Pansa die reinsten Intelligenzbestien.

  16. #12 Minotauros
    #13 Thomas_Paine
    #15 nicht die mama

    Und wenn diese „Islamisten“ mit ihren Ländern fertig sind, d.h. die Macht für den Islam gesichtert ist, werden sie den islamischen Dschihad nach Europa exportieren, nach Isreal sowieso. Dem Scholl-Latour ist bei der Maischbergervor ein paar Monaten der Kragen geplatzt, ob der Dämlichkeit und Naivität der Gutmenschen und Journalisten im Zusammenhang mit dem Arabischen Frühling.

  17. #17 BePe (11. Aug 2012 19:12)

    Scholl-Latour hat aber zwischenzeitlich auch schon gutmenschliche Einschäzungen abgelassen.

    In letzter Zeit ist er aber scheinbar wieder wacher geworden.
    In TV-Hören und Sehen 33/2012 ist auch ein realistischer Artikel von Scholl-Latour zu lesen:

    Reporter: Syriens Diktator Baschar al-Assad ist ein steinreicher Mann – warum gibt er im Bürgerkrieg nicht einfach nach und setzt sich irgendwo zur Ruhe, Herr Scholl-Latour?

    Scholl-Latour: So hatten das früher insbesonders afrikanische Despoten gemacht, die ihren Lebensabend in einem schönen Häuschen an der Cote d’Azur verbracht haben – unter stillschweigender Duldung des Exillandes. Aber diese Zeiten sind vorbei. Assad ist in folgender Situation: Entweder er wird von den Aufständischen, die ja nun auch keine Heiligen sind, grausam auf der Flucht umgebracht wie Gaddafi, oder er wird irgendwo auf der Welt von Agenten verhaftet und dem Gerichtshof in Den Haag überstellt – und sitzt bis zum Ende seiner Tage in einer Zelle. Seit es das UNO-Tribunal gibt, werden Diktatoren ja geradezu genötigt, niemals aufzugeben.
    Rep: Das klingt widersinnig.

    S-L: Ja. Das gilt im Besonderen für Assad: Er gehört zur schiitischen Religionsgemeinschaft der Alawiten, die nur zwölf Prozent der Syrier stellen, aber in der Armee und dem Geheimdienst bestimmend sind und eisern zusammenhalten – bis zur letzten Gewehrkugel. Denn die große sunnitische Mehrheit sieht sie als üble Gottesfeinde, als Ketzer, die sie schon mehrfach massakriert haben. Davor haben sie jetzt wieder Angst, und die ist durchaus berechtigt. Deswegen werden die Alawiten weiter kämpfen – und das sind sehr gute Krieger.

    Rep: Ist das also in Wahrheit ein Religionskrieg?

    S-L: Richtig, und der kann sich noch sehr lange hinziehen – mit oder ohne Assad. Das Regime hat mächtige Verbündete: Den schiitischen Iran und die gut ausgerüstete Miliz im Libanon. Was man im Westen überhaupt nicht erzählt, ist, dass die Rebellen in Aleppo mit Unterstützung durch Terrorgruppen von Al-Qaida gegen Assad kämpfen. Mit kräftiger Hilfe von Saudi-Arabien und den Scheichs von Katar übrigens. Werden sich die Rebellen am Ende durchsetzen? Es wird oft so dargestellt, dass sich hier ein ganzes Volk gegen seinen verhassten Diktator erhebt. In Wahrheit ist die Bevölkerung fifty-fifty gespalten. Neben den Alawiten ging es den zehn Prozent Christen und vielen gemäßigten, gut ausgebildeten Sunniten unter Assad besser als unter einer Machtergreifung radikaler Islamisten – und die ist zu erwarten.

    Rep: Tatsächlich?

    S-L: Die Chancen, dass Assad langfristig überlebt, sind gering. Aber wir dürfen uns nicht der naiven Hoffnung hingeben, dass dann redliche Freiheitskämpfer und Demokraten an die Macht kommen. Die Alternative ist die große Organisation der Moslembrüder, die in Syrien sehr viel radikaler sind als in Ägypten. Die jetzigen Aufständischen sind auch sehr brutale Mördergruppen. Diese Erkenntnis wird sich vermutlich erst durchsetzen, wenn es zu spät ist; wenn fanatische Salafisten im Verbund mit Al-Qaida den Ton angeben in Damaskus. Da gibt es bestimmt noch ein böses Erwachen.

    INTERVIEW: THORSTEN EHRENBERG

  18. Alle Touristinnen sollten nach dem vielgepriesenen „Arabischen Frühling“ (Unwort des Jahres) in nordafrikanischen „Urlaubsländern“ besser immer einen Nigab dabeihaben.

    Denn die in islamisch geprägten Kulturkreisen praktizierte Stoffkäfighaltung für Frauen ist eindeutig wieder auf dem Vormarsch.

  19. 4. Juli 2012 – Salafisten versuchen, die Große Moschee in Sfax zu erobern; sie schüchtern den angeblich nicht ausreichend gottesfürchtigen amtierenden Imam ein und wollen ihm verbieten, die Freitagspredigt durchzuführen.

    http://www.shemsfm.net/fr/actualite/actualites_tunisie-news_news-regionales/sfax-un-groupe-de-salafistes-voudrait-prendre-le-controle-de-la-grande-mosquee/12

    Der Dschihad um die Große Moschee von Sfax geht weiter, 6. Juli: „Moschee immer noch in der Hand der Islamisten?“

    http://www.dnypqtx.tunisie-radio.com/Investir-en-Tunisie/2012/07/07/tunisie-la-grande-mosquee-de-sfax-aux-mains-des-salafistes

  20. 3. März 2012 – Tunesiens Religionsminister Noureddine El Khademi ruft die (islamische) Nation nach Einheit und Zusammenhalt; Zufall oder nicht: (je)der dritte März ist der Tag des Untergangs des Kalifats (1924).

    El Khademi gilt als so etwas wie gemäßigt islamistisch und bittet die tunesischen Salafisten, die sind zwar auch islamistisch aber ungemäßigt, die Menschen nicht pauschal als Ungläubige zu bezeichnen.

    http://www.tap.info.tn/fr/fr/societe/aff-religieuses/20430–el-khademi-appelle-les-salafistes-a-ne-pas-accuser-les-gens-de-mecreance.html

    Schariaminister El Khademi hat studiert – an der mehr als zwölfhundert Jahre alten nordafrikanischen Lehrstätte Zitouna. Die Studienabschlüsse dort heißen etwa:

    – B.A. Degree in Shari’a sciences and Islamic thought;
    – M.A. Degree in Islamic Shari’a;
    – M.A. Degree in Islamic civilization;
    – M.A. in theology;
    – PH.D in Islamic Sciences.

    http://www.uz.rnu.tn/en/directory.asp?sid=339&cid=93

    Université Zitouna, man plant schariafreundliche Kooperation mit den Islamstudien in Moskau und den Mullahs in Teheran … wer weiß, vielleicht ja auch mit Tübingen oder Münster/Osnabrück:

    Russian Federation: Moscow Islamic Studies University
    Spain: Alicante University
    Iran: Islamic Culture and Relations Organization and Aroumya University

    http://www.uz.rnu.tn/en/feature.asp?cid=85

  21. 2012 konnte die globale Kalifatskonferenz, für Chicago geplant, durch Leute wie Pamela Geller and Robert Spencer verhindert werden.

    http://www.theblaze.com/stories/muslims-marching-toward-victory-global-islamic-caliphate-conference-in-chicago-cancelled-after-threat-of-protests/

    USA 2012 geht nicht – dann versucht man es eben in Österreich. Letztlich erfolglos:

    http://die-einheit.org/site02/index.php?option=com_k2&view=item&id=1251:kalifatskonferenz-in-v%C3%B6sendorf-komplett-abgesagt&Itemid=143

  22. Tunesien im April 2012. Du kommst hier nicht rein!

    Professor Youssef Seddik hätte über das Verhältnis von Staatsverfassung und Islamischem Recht (Scharia) sprechen sollen, an der Zitouna; ein paar Tage eher hatte sich die identische Einschüchterung und Aussperrung des Denkers bereits am Haus der Kultur in Kelibia ereignet.

    Dreißig bis vierzig „Bärtige“ versperren Herrn Seddik den Zugang. Schariakritiker haben zu schweigen; so erobert Allahs Faschismus den öffentlichen Raum.

    http://www.tixup.com/societe/16435-des-barbus-expulsent-youssef-seddik-de-luniversite-de-la-zitouna.html

    Das fromme Versperren der Zugänge (sadd ad-darâi‘, wörtl. Zaun gegen Schliche) ist etwas sehr Islamisches.

    November 2011 – Der mutige Universitätsdekan der Stadt Manouba verbietet den Studentinnen das Tragen des Gesichtsschleiers (niqâb), sogleich blockieren die „Bärtigen“ die Eingänge, protestieren und drohen. Ihre zweite Forderung: ein islamischer Gebetsraum ist an der Hochschule einzurichten. Eine Englischklausur musste ausfallen.

    Man merke: Wissen ohne Islam ist falsches Wissen, stiftet Verderben auf Erden und gefährdet das Seelenheil der Tugendhaften (d. h. der Muslime).

    http://directinfo.webmanagercenter.com/2011/11/29/affaire-des-barbus-de-la-faculte-de-la-manouba-non-au-niqab-oui-a-lespace-de-priere-repond-le-doyen/

  23. Erlangen ist bereits bestens darüber informiert, was, nach Tunesien, bald auch Deutschland erwartet:

    sadd a?-?ar?i‘ „Versperren der Mittel“

    Regel, dass alles, was zu Verbotenem führt, selbst verboten ist

    Quelle:
    Islamische Normenlehre
    Normen und Instrumente ihrer Auffindung und
    Interpretation

    http://www.zr2.jura.uni-erlangen.de/lehre/material/Landeskunde/Arabische+Fachtermini+Sitzung2.pdf

    gefunden bei:
    Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
    Prof. Dr. Mathias Rohe, M.A., Direktor des EZIRE

    http://www.zr2.jura.uni-erlangen.de/

  24. ?Polygamie für Männer ist die beste Methode, wenn sich ein Volk vermehren soll.
    Umgekehrt, wenn Frauen mehrere Männer gleichzeitig hätten, wäre die Geburtenzahl eingeschränkt. Da eine Frau ja nicht mehrfach gleichzeitig schwanger sein kann.

    Ich lehne allerdings beide Formen der Polygamie ab.

    +++

    „“11. August 2012, 08:45
    Kardinal besorgt über Angriffe auf Kirchen in Afrika
    Vatikanstadt (www.kath.net/ KNA)
    Nach Einschätzung von Kurienkardinal Peter Kodwo Appiah Turkson richten sich Anschläge auf Kirchen in Afrika gegen das Selbstverständnis des Christentums. Sie zielten auf den Lebensstil, die Sichtweise und generell „auf das, was ein Christ darstellt“, sagte Turkson der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Mittwoch)… http://kath.net/detail.php?id=37697

    Christen in Afrika seien häufig besonders schutzlos, da ihre Kirchen in der Nähe von Missionsstationen und nicht in den Zentren gebaut seien. Die Moscheen der Muslime befänden sich hingegen in dicht besiedelten Gegenden. Leicht anzugreifen seien Christen auch deshalb, weil Verteidigung nicht Wesensteil ihrer Religion sei. „Wir glauben an einen Gott, der nicht verteidigt werden muss“, so Turkson. Es gehe nicht darum, den eigenen Kult durchzusetzen, sondern Gott zu bezeugen und die sozialen Strukturen der Kirche allen Menschen zugänglich zu machen…““

  25. Die Behörden reagieren mit Ausreiseverboten für Muslime, die sie als „Gefährder“ einstufen, weil deren Observierung hier leichter fällt.

    Seltsame Logik. Anstatt froh zu sein, dass diese radikalen Islamisten endlich Deutschland den Rücken kehren verhängt man gegen diese potentiellen Gefährder Ausreiseverbote. Die Begründung einer einfacheren Observierung in Deutschland ist einfach Irrsinn. Als ob die deswegen hier ungefährlicher wären.

    Die Wahrheit ist: Der deutsche Wohlfühlkuschelstaat kann seine Bereicherer einfach nicht mehr loslassen. Den Ärmsten könnte ja in Nordafrika sonst etwas zustoßen. Schließlich verfügen diese Radikalisten außerhalb Deutschlands nicht einmal über ihren geliebten und immer gerne in Anspruch genommenen Migrantenbonus.
    Das kann nicht sein.

    „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“

    Maria Böhmer, CDU, Beauftragte der Bundesregierung für Integration

    http://www.welt.de/politik/ausland/article108571419/Islamisten-kidnappen-den-arabischen-Fruehling.html

  26. Das Auswärtige Amt:

    Es ist allerdings – im Vergleich zu früher – mit erhöhter Kleinkriminalität zu rechnen; außerhalb der Hotelanlagen wird deshalb zu erhöhter Vorsicht, insbesondere im Hinblick auf Diebstähle, geraten.

    —–
    Außerhalb der Hotelanlagen?
    Hahaha

    Lange vor dem arabischen Frühling wurden wir im Tunesienurlaub mehrfach i m Hotel beklaut.

    Deshalb nie wieder Tunesien.

  27. Es spitzt sich alles zu, bleibt zu hoffen, daß die menschen in der EU endlich erkennen, was der islam ist und bewirkt.

    ich mache keinen urlaub in einem islamischen land – nicht mehr – obwohl ich gerne mal die pyramiden sehen würde … aber — so nicht!!

  28. So musste es kommen, erkannte doch jede/r …
    Nur die hirnlosen Politiker/innen, MSM usw. nicht !

  29. #7 nicht die mama (11. Aug 2012 18:25)

    Klasse! Das bloggende Wissen wird sich zu diesem Thema nicht äußern. In diesem Thread kann er nämlich kein Christenbashing loswerden.

  30. Was suchen diese Touristen da?warscheinlich den friedlichen Islam,sind das aber Optimisten,
    vorsichtig ausgedrückt.

  31. Man mag es ja kaum glauben, dass man ausgerechnet in jenem Land, in dem die „Jasmin-Revolution“ den sogenannten „Arabischen Frühling“ ausgelöst hat, zu dem Schluss gekommen ist, dass Frauen nur Anhängsel von Männern sind …

    Spätestens nach einer Sitzung der Kommission „Rechte und Freiheit“, in der die Ennahdha Partei den Grundsatz der Gleichheit zwischen Männern und Frauen zu überdenken gedachte, ist klar, wohin die Reise gehen soll. Darin wurde nämlich eine Diskussion ausgelöst, die zur Abstimmung von Artikel 27 führte, und der beinhaltet die Definition des Status und die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

    Wenn es nach der Mehrheit dieser Kommission geht, dann hat die Frau künftig keinen Status und die Rolle ist mehr als fragwürdig. Das was die Mehrheit (12:8 Stimmen, darunter neun von der Ennahdha Partei) in der Verfassung festgeschrieben haben möchte, liest sich so: „Der Staat schützt die Rechte von Frauen und ihre Leistungen nach dem Grundsatz der Komplementarität mit dem Mann in der Familie und als Partner des Mannes in der Entwicklung des Landes. Der Staat garantiert die Chancengleichheit von Frauen in allen Verantwortlichkeiten. Der Staat garantiert den Kampf gegen Gewalt gegen Frauen, gleich welcher Art.“

    Das heißt nichts anderes, als dass die Frau in Bezug auf die Familie im Zusammenhang mit dem Mann als „komplementäre“ Person bezeichnet wird, oder als „assoziiert“ im Bereich der Entwicklung des Landes. Kurz: Die Frau ist ein Anhängsel des Mannes. Selbiger kann sich selbst definieren, die Frau ergänzt ihn oder wird als Zusatz betrachtet. Ganz schlechte Karten zum Beispiel für Single-Mütter, aber die haben ohnehin kein Recht auf Existenz, wie im November Souad Abderrahim – eine RepräsentantIN der regierenden Ennahdha – wissen ließ. Als ob es nicht schlimm genug wäre, dass diese Definition zwölf Stimmen bekam, waren vier von Frauen aus der Ennahdha Partei …

    Da muss es nicht weiter wundern, dass diese Version des Verfassungsartikels nur acht Stimmen erhalten hat: „Der Staat garantiert die Rechte der Frauen und ihre Leistungen in allen Bereichen. Es ist verboten, Gesetze, die diese in irgendeiner Weise einschränken könnten, zu erlassen. Der Staat muss gegen sämtliche Formen der Diskriminierung, physische oder psychische Gewalt gegen Frauen ankämpfen.“ …

    „Ich bin verzweifelt und verängstigt, wenn Frauen keine Rechte als Individuum, sondern nur in Verbindung mit dem Mann bekommen“, erklärte Salma Hajri von der Tunesischen Vereinigung Demokratischer Frauen. Und auch Frauenrechtlerin Selma Mabrouk von der Ettakatol Partei ist besorgt. Sie stellte auf ihrer facebook-Seite die berechtigte Frage: „Wie soll das mit Artikel 22 der Verfassung, der besagt, dass Bürger gleiche Rechte und Freiheiten vor dem Gesetz besitzen ohne jegliche Diskriminierung, übereinstimmen? Die Antwort ist leicht gefunden: Gar nicht!

    Kim Kovalsky: Frauen sind nur Anhängsel von Männern
    The Intelligence 09. August 2012

    http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/kommentare/4764-frauen-sind-nur-anhaengsel-von-maennern.html

    Tunisie : Le statut de la femme provoque une grande polémique
    Monday, 06 August 2012 07:47

    L’adoption samedi, en Tunisie, d’un projet d’article de la future constitution sur le statut de la femme, « complémentarité et non égalité », a été vivement dénoncée par les associations de femmes tunisiennes et de défense des droits humains. …

    Le code du statut personnel garantissant l’égalité des sexes, qui autorise notamment les femmes à divorcer et interdit la polygamie, a été adopté en Tunisie en août 1956.

    Source: APAnew
    by Bouba Sow

    http://blogs.mediapart.fr/blog/giuliettalasubversive/060812/tunisie-la-femme-declassee-ennahda-depose-un-projet-de-loi-po

  32. Wer in islamischen Ländern Urlaub macht dem kann wohl nicht geholfen werden, aber lasst sie halt ziehen, Reisende soll man nicht aufhalten.

    Dumm nur dass der Steuerzahler herhalten muß wenn es gilt Entführte freizukaufen.

  33. #23 Bernd Kraut

    Wer da auf dem Bild zu sehen ist? Starke tunesische Frauen sind da zu sehen, die bewusst keinen Hidschab (Schleier) tragen. Frauen, auf die Tunesien stolz sein kann.

    Wen du da also auf dem Foto erblickst, das sind die Anständigen, die es schließlich überall auf der Welt auch gibt – neben den Frauenentwürdigern, seien sie schariatreu islamisch oder gegenmodern-antiislamisch lackiert.

    Frauenherabstufer Bernd Kraut am 18. April 2012:

    „Seid euch bewusst, dass es ein wenig erfolgreicher und gefährlicher Weg ist, den Islam mit dem Feminismus zu bekämpfen …“

    Der bekennende Antifeminist Bernd Kraut meinte am 01.04., leider kein Aprilscherz:

    „Nicht umsonst ist der Feminismus bzw. Gender-Mainstreaming dabei Leitideologie der westlichen Welt zu werden. Auch PI versucht mit dem Feminismus den Islamismus zu bekämpfen, was ich für eine gefährliche Allianz halte.“

    Eine „westliche Welt“ (Bernd Kraut) des Frauendeklassierens verteidige ich nicht.

    Tja, so weit liegen Bernd Kraut und Yusuf al-Qaradawi ideologisch also gar nicht auseinander. Patriarchen aller Länder, vereinigt euch …

  34. Wer mach überhaupt in muslimischen Staaten Urlaub? Gibt genügend andere schönere Länder mit freundlicherer Bevölkerung die dringender auf Devisen angewiesen sind.

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