Einst war es der nordrhein-westfälische SPD-Politiker Friedhelm Farthmann (Foto), der sich mit der zutreffenden Bezeichnung von Frauenquoten als „Tittensozialismus“ unsterblich machte. Angesichts der aktuellen Umerziehung durch marxistisches „Gender Mainstreaming“ hat Farthmanns Ausspruch bis heute nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt. Dessen Ausmaße nehmen viel mehr immer drastischere Züge an: An der Wiener Universität müssen Medizinstudentinnen inzwischen weniger Punkte vorweisen als ihre männlichen Kommilitonen.

Der „Spiegel“ berichtet:

Da wird mit zweierlei Maß gemessen: Weil beim Aufnahmetest für angehende Ärzte zu wenige Frauen durchkamen, änderte die Universität Wien das Verfahren – Bewerberinnen brauchen künftig weniger Punkte. Viele Studenten, auch weibliche, wehren sich gegen die „Quotenfrauen“-Regel.

Jahrelang hatten sich mehr Frauen als Männer um einen Studienplatz an der Medizinischen Universität Wien beworben. Doch stets hatten die Männer beim Aufnahmetest besser abgeschnitten. Das ist unfair, fand die Hochschule, und reformierte ihr Testverfahren. Zum ersten Mal wurden Bewerberinnen dieses Jahr besser bewertet als ihre männlichen Konkurrenten.

Der Plan ging auf: Mehr Frauen als Männer ergatterten einen der begehrten 740 Studienplätze. Doch die Hochschule machte sich damit nicht beliebt: Studentenvertreter wehren sich seit Monaten gegen die Neuerung. Nun wollten einige abgewiesene Bewerber die Universität verklagen, berichtete die österreichische Tageszeitung „Kurier“ am Samstag auf ihrer Internetseite.

„Ich fühle mich von der Universität betrogen“, zitierte das Blatt einen Bewerber. Er gehörte zu den 4370 Kandidaten, die am 6. Juli in der Messe Wien zur Aufnahmeprüfung angetreten waren. „Hätte ich den Test als Frau gemacht, hätte ich jetzt einen Studienplatz.“

Mit einer Geschlechtsumwandlung lässt sich in Wien so einiges an Arbeit ersparen…

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28 KOMMENTARE

  1. An der Wiener Universität müssen Medizinstudentinnen inzwischen weniger Punkte vorweisen als ihre männlichen Kommilitonen.

    Die armen zukünftigen Patienten!

  2. Das Geschlechterquoten die Ungleichheit der Geschlechter nur untermauert, scheinen manche Egalisten einfach nicht zu kapieren.

  3. #2 geissboeckchen (08. Aug 2012 13:37)

    Soweit ist es schon gekommen. In Deutschland besteht de Gewichtung 2/3 Frauen, 1/3 Männer.
    Dennoch wird in den Frauenreferaten der Unis weiter überlegt, wie man den Frauenanteil „weiter steigern“ könne. Kein Witz.

  4. bei uns auf der Arbeit, Alltag.
    Frauen in der Abteilung werden mehr Freiheiten eingeräumt als männlichen Kollegen. Es wird auch oft darüber weggesehen wenn Fehler gemacht werde oder wenn Wissensdefizite in der täglichen Arbeit auffallend werden. Mein Chef drückt da regelmässig beide Augen zu. Den männlichen Kollegen wird aber allzu oft schon aus nichtigen Anlässen und militant der Marsch geblasen.seufz

  5. Wenn es um sportliche Anforderungen ginge, dann könnte man vielleicht noch verstehen, wenn Frauen geringere erfüllen müßten. So ist es ja auch bei der Bundeswehr. Man muß sich dann nur fragen, ob Frauen auch ‚was in Kampfkompanien zu suchen haben.

    In Wien bleibt wohl nur eines für die männlichen Medizinstudenten: sich zu Frauen umzuoperieren. Natürlich nur vorübergehend.

  6. #5 Kahlenberg 1683

    Wenns nur um den Sport geht, ist es gut, wenn Frauen geringere Hürden haben. Bei der Bundeswehr bin ich aber strikt dagegen.

    Der Satz der mir in Erinnerung blieb:

    Zugführer: „Gefreiter Vipatox! Tragen sie die Kiste nach oben, die ist zu schwer für die Frau Feldwebel.“

    Großes Kino, und ich durfte 2 Waffenkisten nach oben buckeln, die wirklich schwer waren. Und das ganze war bei der Logistik.

  7. #5 Kahlenberg 1683 (08. Aug 2012 14:03)

    Natürlich nur vorübergehend.

    Und wie soll DAS gehen, bitte?

  8. Oh, dann wird damit jetzt endlich auch mindestens genausoviel 2-Beinerinnen mit einer Hirnzelle mehr als ein Huhn ermöglicht Medizin studieren, wie Männern… 🙄

  9. Wie oft haben wir in den letzten 30 Jahren eigentlich den Begriff „Frauenrechte“ in den Medien gehört?

    100 mal?

    1000 mal?

    10.000 mal?

    Und wie oft demgegenüber den Begriff „Frauenpflichten“?

    (Ich kann mich nicht erinnern, letzteren Begriff überhaupt jemals in den Medien gehört oder gelesen zu haben.)

    Sagt doch eigentlich alles, oder?

    Übrigens: Arne Hoffmann (der in der wikipedia-Angelegenheit vor kurzem in PI erwähnt wurde, leider sich offenbar als im Gegensatz zur „konservativen APO“ begreifend, obwohl er für mich einer der hervorragendsten „politisch Unkorrekten“ ist), hat mit seinem Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ eine immer noch erstklassige Sammlung sozialwissenschaftlicher Fakten bezüglich der Frauenbevorteilung und der ganz im Gegensatz dazu stehenden öffentlichen Charakterisierung der „diskriminierten Frau“ in westlich-industriellen Gesellschaften geschrieben.

    Leider ist es offenbar vergriffen, denn bei Amazon kostet ein Taschenbuch-Gebraucht-Exemplar ca. 70.- Euro (leider hab ich nur eines – daß man das als Geldanlage nutzen kann, hätte ich nie gedacht ;-)).

    Aber wenn man(n) es mal kriegen kann – unbedingt lesen.

    Allerdings kenne ich kein für Männer schmerzhafteres Buch, denn die Erkenntnisse, die daraus über die tatsächliche gesellschaftliche Situation resultieren, sind einfach nur niederschmetternd.

    Einiges hat sich zwischenzeitlich seit Erscheinen des Buchs 2001 zwar positiv verändert.

    Trotzdem ist gerade in universitären Kreisen feministisch ummantelter Frauen-Egoismus weiter voll am Toben.

    Da ist es gut, gegebenenfalls auf Fakten zurückgreifen zu können.

    PS: Ich sehe gerade im Moment nebenbei zum ungefähr 324.ten mal in den TV-Nachrichten einen Bericht über das weltpolitisch ausserordentlich wichtige Phänomen des Prozess gegen „Pussy Riot“ (etwa: „Muschis in Aufruhr“ – andere Übersetzungen habe ich mir verkniffen) in Moskau.

    Neben der Tatsache, daß dieser erbärmliche Versuch, undemokratische Zustände im eigenen Land durch andauerndes Vorführen der bösen Russen zu relativieren:

    Glaubt eigentlich einer, eine Männer-Band „Prick Riot“ hätte derartig lange die Medien beherrscht?

    Nein, hier sollen arme, schwache, junge Frauen von bösen, alten, machtgeilen Männern in den Kerker geworfen werden – nachgerade der Realität gewordene feuchte Traum einer jeden Feministin und ihrer willfährigen männlichen Unterstützer (die, nicht die Frauen, sind das eigentliche Problem), denen reale Frauen-Benachteiligungen in unserer Gesellschaft längst ausgegangen sind.

    Es NERVT.

  10. Korrektur:
    „Neben der Tatsache, daß dieser erbärmliche Versuch, undemokratische Zustände im eigenen Land durch andauerndes Vorführen der bösen Russen zu relativieren, offensichtlich ist:“

  11. Was für ein kranker Unsinn! Ungerecht und frustrierend nicht nur für die Männer, die wegen – schlechterer – Konkurrentinnen nicht zum Zuge kommen, sondern auch für die guten Frauen, die es auch sonst geschafft hätten. Auch ihnen haftet damit der Makel der Zweitklassigkeit an.

  12. Der Feminismus ist Geschlechterkampf statt Klassenkampf, ein Marxismus des Unterleibs. Der Marixmus griff „nur“ nach den Fabriken und zerrüttete „nur“ die materielle Lebensgrundlage der ihm unterworfenen Menschen. Der Feminismus greift nach der Familie und zerrüttet die Keimzellen zukünftiger Generationen.

    Wenn man heute den ehemaligen Ostblock betrachtet, wird klar, dass sich die Menschen relativ schnell aus ihrer Verarmung wieder emporarbeiten konnten, sobald der Marxismus verschwunden war, weil die Familien unangetastet geblieben waren. Der Feminismus wird kein so vergleichsweise glimpfliches Erbe zurücklassen.

  13. Sind die deutschen Zeitungen nicht voll davon, daß Mädchen viel mehr und bessere Abiture bekommen als Jungs und letztere rettungslos abgehängt werden? Sollte es etwa sein, daß sich, wenn nicht mehr danach bewertet wird, freundlich zu sein und dem Lehrer nicht zu widersprechen, sondern echtes Können gefordert wird, die Verhältnisse umkehren? So was aber auch.

  14. Meine Mutter beschwerte sich noch über die drei Ks. KKK = Kinder,Küche,Kirche.
    Heute haben wir das Gegenteil.
    Ich hoffe es pendelt sich irgendwann in der Mitte ein.
    Mir tun die jungen Männer leid.

  15. Tja, Farthmann war noch ein Mann des Volkes – und so sprach er auch! Solche Leute vermisst man heute in den vorderen Reihen.
    Regine Hildebrandt war auch so eine Type – viel zu früh verstorben!

  16. Frauen verlangen Gleichstellung in allen Berufen! Insbesondere bei der Müllabfuhr, bei Leichengräbern und im Straßenbau gibt es noch Defizite! Ebenso werden Frauen bei schlecht bezahlter körperlicher Schwerstarbeit diskriminiert. Deshalb fordern Frauenrechtlerinnen endlich hier Gleichstand.

    Nee, ich habe mich verlesen, ist doch nicht so.

  17. #25 Regreb (09. Aug 2012 08:52)

    Frauen verlangen Gleichstellung in allen Berufen! Insbesondere bei der Müllabfuhr,…

    Ich fordere eine Frauenquote bei den Stahlkochern am Hochofen und im Walzwerk.

  18. Das Thema „Gleichberechtigung“ hat bei den Linken und „Emanzen“ zu der – gewollten -Fehlinterpratation geführt, Frauen muüssten immer und überall in gleichem Maße vertreten sein wie die Männer – außer natrülich in unangenehmen Beriechen wie Müllabfuhr, Hochöfen usw. Dabei bedeutet der Begriff eigentlich lediglich, dass alle dieselben Möglichkeiten haben sollten, sich zu bilden, zu lernen, Berufe zu ergreifen und sich durch besondere Leistungen in höhere Stellungen zu bringen!
    Da dies offensichtlich – trotz aller in den letzten Jahrzehnten abgebauten Hindernisse (die es tatsächlich durchaus gab; man erinnere nur an die Tatsache, dass ein Ehemann zustimmen musste, wenn seine Frau eine Tätigkweit aufnehmen wollte) – der „gewünschte“ Erfolg, nämlich bei allen höheren Stellen mindestens 50 % Frauen vertreten zu haben, nicht eingetreten ist! Allein diese genannte Tatsache wird als Begründung für immer weiter gehende Forderungen nach „Föredrung“, Quoten oder – wie im vorliegenden Fall – niedriger gesetzten Hürden – gestellt werden. Frei nach dem Spruch „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt, widde, widde, wid“.
    Die folge dieser Entwicklung wird – zusammen mit der gleicdhzeitig ablaufenden Islamisierung (die ja genau die entgegengesetzte Tendenz hat) – innerhalb weniger Jahrzehnte das vonm den Linken „erträumte“ Ziel, der Verelendung in Deutschland erreichen.
    Dennoch bleibt uns anderen nur die Hoffnung auf einen „Ruck“ (in eine andere Richtung), denn die stirbt zuletzt!

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