Bettina Wulff wehrt sich gegen Rotlicht

Es geht um das Gerücht, sie habe im Rotlichtmilieu gearbeitet: Bettina Wulff, Frau des Ex-Bundespräsidenten, verklagt Google und Günther Jauch. Nach SZ-Recherchen haben CDU-Kreise in Hannover seit 2006 Gerüchte gestreut. Die Denunziation sollte offenbar vor allem Christian Wulff treffen.




Die Jesiden – (Ehren-)Morde als Einzelfälle?

Anläßlich des im Frühjahr verkündeten Urteils im Mord-Prozeß gegen die Geschwister der getöteten Jesidin Arzu Özmen und des anstehenden Gerichtsverfahrens zur Ermordung von Fauzia A. aus Bielefeld-Theenhausen zu Beginn dieses Jahres, soll an dieser Stelle einmal der Frage nachgegangen werden, ob bei den Jesiden (Yeziden / Eziden / (Y)Ezidi) sowohl Ehrenmorde als auch im Grenzbereich liegende Morde (z.B. an Familienangehörigen) und sonstige Tötungsdelikte Einzelfälle darstellen oder feste Bestandteile des kulturellen Zusammenlebens innerhalb dieser Gemeinschaft sind.

(Von Jay J. Rousseau)

Ein generelles Interesse an der Beantwortung dieser Frage besteht für unsere Gesellschaft schon allein deswegen, weil die Kurdensekte just in diesem Moment wieder fleißig damit beschäftigt ist, feierlich und unter reger Anteilnahme der lokalen Politprominenz neue Kulturzentren / Stützpunkte in unserem Land zu errichten.

Die Einzelfall-Frage muß jedenfalls anhand der nun folgenden Auflistung von jesidischen Gewalttaten mit Todesfolge eindeutig mit einem Nein beantwortet werden. Denn auch hier, in der deutschen Diaspora lebend, konnten sich entsprechende Rituale bei der kurdischen Volksgruppe, trotz Grundgesetz und garantierter Freiheit des Einzelnen, entfalten und sind wie die Zwangsheirat und das Zahlen von mehreren Zehntausend Euro Brautgeld (Qelen) keine Einzelfälle.

Wie viele Mordfälle sich bis heute im Jesidenmilieu genau ereignet haben, kann aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr nachvollzogen werden. Denn insbesondere in den 80er- und 90er-Jahren konnten jesidische Ehrverbrechen kaum oder gar nicht dokumentiert werden, da die Gruppe einerseits in der Bundesrepublik noch völlig unbekannt war und zum anderen bei kurdischen Verbrechen fast ausschließlich die Herkunft „Türkei“  registriert wurde. Diesen Irrtum konnte die Volksgruppe lange Zeit für sich nutzen, indem die eigenen Verbrechen kaschiert und als Einzelfälle erklärt wurden, um sich weiter unter dem Deckmantel der Anonymität verstecken und die deutsche Öffentlichkeit systematisch täuschen zu können. Außerdem war die Gesamtzahl der Jesiden in Deutschland einfach noch zu gering, als daß sie in irgendeiner Art und Weise hätten Aufsehen erregen können. In den deutschen Hauptsiedlungsgebieten der Sekte, Celle und Bielefeld, bildeten sich zu diesem Zeitpunkt zwar schon Schwerpunkte jesidischer Gemeinden heraus, diese bestanden jedoch nur aus einigen Hundert Mitgliedern und nicht wie heute aus einigen Tausend (1988 lag die Zahl der Jesiden in Deutschland insgesamt bei nur geschätzten 10.000 Personen). Politiker und Wissenschaftler waren zu dieser Zeit noch eifrig damit beschäftigt, für die Jesiden den Flüchtlingsstatus zu erkämpfen (insbesondere der Orientalist Gernot Wießner, der hauptsächlich dafür verantwortlich ist, daß die Gruppe in Deutschland als verfolgte Glaubensgemeinschaft anerkannt wurde). Hätte man damals klug gehandelt und ihnen diesen verwehrt, ginge es den deutschen Städten und Gemeinden mit hohem Jesidenanteil heute wesentlich besser. Denn nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Mitglieder der Gemeinschaft gezielt in diesen Brückenköpfen, die für eine spätere Einwanderung so bedeutend sind, angesiedelt. Sondern auch in der Zukunft stehen noch Hunderttausende asylberechtigte (und besonders radikale) Jesiden, vor allem im Irak, zum Nachzug in ihre deutschen Hauptsiedlungszentren bereit. Und die sich gerade verschärfende Krise im Bürgerkriegsland Syrien läßt eine ähnliche Entwicklung befürchten.

Die im Folgenden aufgeführten jesidischen (Ehren-)Mordfälle wurden der jeweiligen regionalen Presse sowie bundesweiten Zeitungs- und Medienberichten entnommen, weil diese ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit gewährleisten. Man kannte dort bei der Berichterstattung die Herkunft aller Beteiligten genau, weil diese Erkenntnis durch den unmittelbaren Kontakt mit Polizei und Ermittlungsbehörden gewonnen wurde, die ihre Informationen zur Identität wiederum von den jesidischen Tätern selbst bekamen.

Die ersten beiden dokumentierten und aus heutiger Sicht zurück verfolgbaren jesidischen (Ehren-)Morde ereigneten sich Mitte der 90er-Jahre.

(1)   1995 hat vor dem Arbeitsamt der Jesiden-Hochburg Celle die Hinrichtung eines jungen Mannes stattgefunden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb dazu am 2. Juni des entsprechenden Jahres:

Bei einer Schießerei vor dem Arbeitsamt Celle ist am Donnerstag mittag ein zwanzig Jahre alter Kurde getötet worden, eine neunzehn Jahre alte Kurdin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Als mutmaßlicher Täter wurde ein 31 Jahre alter Kurde festgenommen. Die Polizei nahm nach ersten Ermittlungen einen Familienstreit an. Politische Hintergründe könnten ausgeschlossen werden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gab der Täter am Mittag vor dem Arbeitsamt vier Schüsse auf die beiden Kurden ab. Der getroffene Mann sei kurze Zeit später…. im Krankenhaus verstorben.

(2)   und (3) Ein Jahr später, am 23. November 1996, berichtete die Welt von einem jesidischen Blutrachefall, der in den Jahren 1981 und 1996 zwei Opfer hervorgebracht hatte:

Vor fast 80 Jahren hatte die Mordserie zwischen zwei verfeindeten kurdischen Familien in der Türkei begonnen. Am Freitag gestand ein 32jähriger Kurde in Celle…, er als ältester Sohn habe die Pflicht gehabt, den sinnlosen Mord an seinem Vater 1981 in Bergen bei Celle zu rächen. Daher habe er einen 38jährigen türkischen Kurden in Osterholz-Scharmbeck erschossen.

Der mitangeklagte Bruder:

„Ich habe nach Vaters Tod versucht, den Gedanken an Rache zu vergessen, aber ich konnte es nicht“, sagte der 32jährige vierfache Familienvater, der zur Religionsgemeinschaft der Yeziden gehört und seit Jahren in Wildeshausen (Kreis Oldenburg) lebt. „Ich zog meine Pistole und schoß auf ihn. Er hatte auch eine und schoß. Wir haben wohl gleichzeitig geschossen“, erinnerte sich der 32jährige an die Tat vom 4. April 1996.

(3)   bis  (18)  Einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung jesidischer Ehr- und Gewaltverbrechen mit Todesfolge lieferte der Spiegel in einem Satz, der in der Ausgabe 50/2004 (online vom 6.12.2004) zu lesen war:

Vor allem die oft blutige Selbstjustiz innerhalb der Gruppen beunruhigt die Experten. So rechnet die Polizei allein in Niedersachsen zwischen 1998 und 2003 mindestens 15 von 42 Tötungsdelikten im türkisch-kurdischen Milieu den Jesiden zu.

Hier schöpfen wir aus der zuverlässigsten Quelle für Informationen zu diesem Thema, den deutschen Kriminalbehörden. Diese konnten, wie oben geschrieben,  die Herkunft der Täter aufgrund der direkten Befragung problemlos ermitteln. Anhand dieser unvorstellbaren Zahl von 15 Morden durch Jesiden in nur sieben Jahren ist zu vermuten, daß für die Jahre davor ähnlich hohe Fallzahlen jesidischer Tötungsdelikte zutage kämen, wenn für diese Zeiträume offizielle Statistiken und Studien verfügbar wären. Durch die deutsche Presse bekannt gemacht wurden innerhalb des oben genannten Zeitraums nur wenige Fälle, unter anderem der 1999 stattgefundene Bremer Bunkermord, der sich in PKK-Kreisen abspielte. Das jesidische Liebespaar Ayse Disim und Serif Alpsozman lernte sich 1998 in Hamburg bei einer Protestkundgebung gegen die Inhaftierung des kurdischen Arbeiterparteiführers Öcalan kennen. Ayse lebte mit ihrer Familie am Stadtrand von Bremen in einer Flüchtlingsbaracke. Serif wurden in den anatolischen Bergen im Kampf für die PKK bei einem türkischen Artillerieangriff die Füße zerfetzt, und auch seine Wirbelsäule erlitt schwerste Verletzungen. Die Partei brachte ihn daraufhin nach Deutschland, wo er einen Rollstuhl bekam und seitdem zu Propagandazwecken als Kriegsheld auf Demonstrationen präsentiert worden ist. In der Nacht vom 23. auf den 24. August 1999 wurde das inzwischen heimlich (gegen den Willen des Vaters) verheiratete Ehepaar auf bestialische Art und Weise in der Nähe eines ehemaligen Bremer U-Boot-Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg durch drei PKK-Mitglieder hingerichtet. Jürgen Kok von der Bremer Mordkommission berichtet: „Ich habe schon viel Brutalität gesehen, aber noch nie eine so sinnlose Quälerei.“  Ayse wurde im Uferschlamm der Weser ertränkt, der gehbehinderte  Serif mehrfach von einem Auto überrollt, und anschließend schlugen ihm seine Mörder mit einem schweren Gegenstand noch den Schädel ein. Als er von einem Passanten aufgefunden wurde, lebte er noch. Der Spiegel schreibt:

Als der Platzwart des Camping-Idylls „Kap Horn“ am Morgen des 24. August 1999 zum Brötchen holen fährt, sind die Scheiben seines Wagens beschlagen. Gegen 6.30 Uhr passiert er den gepflasterten Feldweg an der Rückseite des Bunkers. Durch das trübe Glas erkennt der Frühaufsteher die Gestalt eines blutüberströmten Mannes. Hinter dem steht ein leerer Rollstuhl, ein billiges Modell aus Stahlrohr. Das Gras entlang der Deichkante ist rot. Als der Verletzte das Auto bemerkt, richtet er sich noch zwei Mal kurz auf. Dann bricht er tot zusammen. Auf seinem Gesicht – einer einzigen, offenen Wunde – sitzen bereits Fliegen.

Es stellte sich im Laufe der Ermittlungen heraus, daß Ayses jesidischer Vater mit der Beziehung der beiden aus unterschiedlichen Gründen nicht einverstanden war. Er hätte sie „aus dem Gedächtnis gestrichen“, erzählte er später der Polizei.  Als derjenige, dessen Ehre verletzt worden war und der als Drahtzieher der Tat galt, nahm er jedoch nicht etwa als Angeklagter am Prozeß teil, sondern lediglich als Zeuge.

Das Landgericht Bremen sieht im April 2001 die Tat nicht als Mord, sondern als Totschlag. Es fehle am niederen Motiv: Den geständigen Angeklagten seien aufgrund ihrer stark verinnerlichten heimatlichen Wertvorstellung keine niederen Beweggründe zu unterstellen. Daher sei die Tat kein Mord, sondern Totschlag. Der Auftraggeber Mehmet erhält neun Jahre und sechs Monate, die anderen zwischen 13 und 15 Jahren Haft. Einer von ihnen wurde von Skandalanwalt Rolf Bossi vertreten, der in einigen Ehrenmordfällen ein Mandat übernommen hat. Im Februar 2002 hebt der Bundesgerichtshof das Urteil gegen die drei Haupttäter auf. Doch auch in der Neuverhandlung bleibt es wegen „der Erziehungstradition ihres Volkes“ beim Todschlag

schreibt Ehrenmord.de.

Obwohl dies sicherlich der heftigste Mord im Jesidenmilieu ist, suchen auch die Fälle in den kommenden Jahren an Abscheulichkeit ihresgleichen. Im Oktober 2000 erschoß der gut integrierte jesidische Lehramtsstudent Nezir Bulut aus Lüneburg als Postbote verkleidet Mahmud T., ein Mitglied der Familie, die für die Ermordung seines Bruders (ein weiterer jesidischer Tötungsfall) 1998 verantwortlich war. Nezir hatte das Jesidentum, das er als einengend und autoritär empfand, eigentlich schon Mitte der 90er-Jahre verlassen, und zum Zeitpunkt des Mordes war der Celler in seiner neuen Heimat Lüneburg ein allseits beliebter Handballer, der Jugendliche im Projekt „Moonlightsports“ trainierte. Die Haftzeit nach seiner Verurteilung war – wie es in Deutschland oft üblich ist – stark verkürzt und die Neue Zürcher Zeitung schreibt:

Nezir Bulut wurde zu 12 Jahren verhaftet und kam nach 7 Jahren frei. Er ist heute 32 Jahre alt, hat sein Studium beendet, sucht Arbeit, spielt Handball und geht in eine Therapie. Er lebt zurückgezogen aus Angst vor Rache der Familie T. Seine eigene Familie sieht er kaum, und wenn, dann küssen sie ihm die Füsse. Unter Jesiden ist das die höchste Form von Anerkennung.

Auch der taz gab er direkt nach seiner Entlassung ein Interview, in dem er betont, wie groß die Dankbarkeit seiner Familie ihm gegenüber auch heute noch ist und wie sie ihm Anerkennung zollt:

Ich kann machen, was ich möchte, ich habe eine Art Freikarte. Sie geben mir Geld, wenn ich welches brauche. Auch wenn ich es nicht brauche. Meine Schwestern und Schwager schenkten mir ein Auto. Onkel und Tanten küssen mir den Kopf. Manchmal ist das ein gutes Gefühl.

Außerdem bekam er noch ein zweites Auto, weil ihm der Audi A4 zu pompös war.

Nur einen Monat nach dem Bulut-Mord (am 3. November 2000) ereignete sich in Celle, dem europäischen Ansiedlungsschwerpunkt der Kurdensekte, die nächste jesidische Bluttat. Fadia H. hatte es gewagt, gegen den Willen ihrer Familie und entgegen den Regeln ihrer Glaubensgemeinschaft, mit einem drei Jahre älteren Deutschen eine Beziehung einzugehen. Das wurde der jungen Frau, die zu diesem Zeitpunkt gerade mit Erlaubnis ihrer Eltern eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin machte, schließlich zum Verhängnis.

Vermutlich anläßlich eines bei den Jesiden so beliebten klärenden Gesprächs war die lebenslustige, sensible und intelligente junge Frau nach Celle zu ihren Eltern gefahren und wurde danach von ihrem 20-jährigen Bruder Rudank auf offener Straße durch sechs Messerstiche getötet. Die Gerichtsmedizin vermeldete später, daß die Einstiche mit großer Wucht ausgeführt worden seien. Mit dem Mord an der Schwester und Tochter war jedoch das vermeintliche Fehlverhalten der außer-jesidischen Beziehung von Fadia immer noch nicht geächtet, und das Problem der Beerdigung erforderte eine Lösung. Der Spiegel schreibt dazu:

Die Mutter von Fadia H. sitzt in ihrem Wohnzimmer in Celle, sie fängt an zu weinen, als sie von ihrer toten Tochter spricht: „Meine Familie wollte die Leiche nicht, die haben gesagt, das ist schmutzige Leiche.“

Ein würdiges Begräbnis bekam Fadia letztendlich nie, und ihr Bruder Rudank war drei Jahre nach der Tat immer noch auf freiem Fuß, weil er behauptete, er habe aus Notwehr gehandelt. Aus diesem Grund gelang ihm auch 2004 die Flucht nach Syrien, wo die Polizei ihn 2005 dann aber faßte. Im November 2005 ist er schließlich vor dem Landgericht Lüneburg zu einer Jugendstrafe von acht Jahren wegen Totschlags an seiner Schwester verurteilt worden. Vor Gericht hieß es übrigens, Rudank sei Fadias Lieblingsbruder gewesen.

2002 sorgte der sogenannte „TÜV-Mord“ in Bielefeld in der lokalen und überregionalen Presse für Aufmerksamkeit. Dabei wurde am 26. August des Jahres ein 28-jähriger Jeside durch 22 Schüsse vor dem örtlichen TÜV-Gebäude niedergestreckt. Hintergrund war eine Familienfehde zwischen zwei Jesiden-Clans, die mit der Scheidung von Gülnaz Beyaz von ihrem gewalttätigen Ehemann im Jahre 2001 begonnen hatte. Die Folge dieser unerträglichen Demütigung für den Mann und dessen Familie war das erste Opfer dieser Blutfehde: Adil, der Bruder von Gülnaz, wurde am 29. September 2001 vor dem Osnabrücker Bahnhof mit sieben Schüssen niedergestreckt. Er konnte nur überleben, weil er aus Angst vor einem Angriff der feindlichen Familie eine schußsichere Weste trug. Es ist nach der Tat weder zu einer Anklage noch zu einem Gerichtsverfahren gekommen, so daß der spannungsgeladene Konflikt zwischen den beiden Familien weiterhin schwelte. Der Racheakt erfolgte ein Jahr später, als der Neffe von Beynaz‘ Ex-Mann von einem ihrer anderen Brüder, dem 25-jährigen Zalim M., erschossen wurde.

Wenige Tage nach der Tat stellte sich Zalim (Foto l.) der Polizei und kam in Untersuchungshaft. Am 20. Mai 2003 wurde er zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Obwohl Zalim bei der Tat nicht allein war, schweigt er bis heute darüber, wer außer ihm noch geschossen hat. Ein anderer Bruder der Familie, Hakim, soll jedoch nachweislich das Auto gefahren haben. Er ist als Mittäter zu lebenslanger Haft verurteilt worden, beteuerte aber bis zum Schluß seine Unschuld.


Die Hintergrundgeschichte der Täterfamilie und vier weiterer Personen, die in den Fall verstrickt waren, wurde später in der preisgekrönten Dokumentation „Im Schatten der Blutrache“ verfilmt, für die ein Kamera- und Autorenteam die Protagonisten des Falls zwei Jahre lang in ihrem Leben begleitet hatte. Gülnaz Beyaz veröffentlichte ihre Geschichte und die ihrer Familie auch noch einmal in einem Buch, in dem der interessierte Leser viele Details aus dem Leben eines Menschen im Zwangskorsett des Jesidentums erfährt.

Ein Mitglied der Täterfamilie M. fiel einige Jahre später erneut durch kriminelle Handlungen auf: Nachdem die 24-jährige Katharina M. 2008 durch einen Lungenschuß lebensgefährlich verletzt worden war, behaupteten die zum Tatzeitpunkt anwesenden Cihan M. (der gerade erst nach Verbüßung einer zweijährigen Jugendstrafe wegen Rauschgiftdelikten aus der Haft entlassen wurde) und seine Freunde, wieder das Opfer einer Blutrachetat geworden zu sein. Es stellte sich jedoch heraus, daß sich durch unsachgemäßes Hantieren  ein Schuss aus einer Pistole gelöst hatte, der die 24-jährige Katharina M. ungeplant traf und schwer verletzte. Cihan M. hatte die Waffe übrigens erst kurz zuvor erworben. Noch in der Wohnung vor Ort sprachen sich die fünf Anwesenden ab und erfanden die Geschichte von einem unbekannten Schützen im vorbeifahrenden Auto. Bei einer Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit dem Fall entdeckte die Polizei im Haus von Cihans Familie ein umfangreiches Waffenarsenal, bestehend aus einer Pumpgun, sechs Pistolen (darunter die Tatwaffe) und mengenweise  Munitionsvorräten. Bei einem weiteren Spontanbesuch der Beamten bei Katharina M. konnten in Anwesenheit der beiden Hauptbeteiligten des Falls noch einmal mehrere Tüten Marihuana und 1400 EUR Dealgeld  gesichert werden, so daß hier für den jungen Jesiden Cihan M. eine weitere Anklage folgte.

2005 wurde kein jesidischer Mordfall bekannt. Dafür erlitt eine 25-jährige Celler Jesidin das Schicksal einer Entführung, einem Kriminalitätsdelikt, das im Jesidenmilieu ziemlich häufig anzutreffen ist. Mehrere Männer hatten die Frau in Freiburg in ein Auto gezerrt und waren davongefahren. Weil sie sich in einen Moslem verliebt hatte, wurde sie von Verwandten verschleppt und mußte schließlich von einem Spezialkommando der Polizei in Gütersloh aus den Fängen ihrer Familie befreit werden. Die junge Frau hatte schon früher Morddrohungen von Familienmitgliedern erhalten, weshalb sie mit Hilfe der Polizei in den Breisgau geflohen war.

(19) 2006 ereignete sich der nächste Mord von Jesiden, der sogenannte „Obersee-Mord“ in Bielefeld, bei dem die Täter eine jesidische Mutter und ihre Töchter im Alter von 17 und 30 Jahren sind. Das 23-jährige Opfer hatte den beiden angeblich nachgestellt. Der Spiegel schreibt:  

Das 23-jährige Opfer wurde schon am Donnerstag tot auf einem Parkplatz in Bielefeld gefunden, teilte die Polizei heute mit. Die 43-jährige Mutter soll den Mann zusammen mit ihren Töchtern im Alter von 17 und 30 Jahren und einem Bekannten mit einer Eisenstange geschlagen und getreten haben. Außerdem hätten sie mit einer Gaspistole auf das Opfer geschossen. Gestorben sei der 23-Jährige an zahlreichen Messerstichen, die ihm die beiden Töchter versetzt haben sollen, berichtete die Polizei.

Ein Gericht entschied einige Jahre später erstaunlicherweise, daß die Mutter der Familie, die 46-jährige Suade S., trotz ihres Flüchtlingsstatus in die Türkei abgeschoben werden durfte. „Gerade weil es ein Ehrenmord war, soll diese Ausweisungsentscheidung andere Ausländer von der Einreise nach Deutschland abhalten“, erklärte die Gerichtssprecherin.

Verhindert wurde ein jesidischer Ehrenmord in der Weihnachtszeit 2006 in Celle. Weil der Sohn eines jesidischen Familienoberhauptes eine Frau aus einer anderen Kaste – ohne den Segen der Familie – liebte und sein Vater ihn nicht töten konnte, beging selbiger schließlich zur Rettung der Familienehre Selbstmord. Er konnte übrigens seinen Sohn lediglich nicht fassen, weil dieser mit Hilfe der Behörden bereits untergetaucht war. Aufgrund der Zuspitzung der Lage wurde in dem Jahr sogar die kurdische Ida-Ezi-Feier in der Residenzstadt abgesagt.

2007 gab es in Deutschland keinen dokumentierten Mordfall von Jesiden. Stattdessen geschah am 7. April des Jahres ein erschreckend brutales Verbrechen in Irakisch-Kurdistan, wo die besonders radikalen Jesiden leben (die zurzeit massenweise in die Bundesrepublik einwandern und Asyl erhalten). Es war die Steinigung der 17-jährigen Du’a Khalil Aswad im Dorf Bashiqa durch einen aufgebrachten kurdisch-jesidischen Mob. Stophonourkillings.com berichtet:                                

Trotz der alltäglichen Gewalt im Irak: Das Verbrechen an Du‘a Khalil sticht heraus. Der «Ehrenmord» am kurdischen Teenager erschüttert die Welt: Wie Anfang Mai bekannt wurde, musste Du‘a Khalil ihr Leben lassen, weil sich die Kurdin in einen Araber verliebt hatte und mit ihm durchbrennen wollte. Nachdem ihre Familie sie überzeugt hatte, nach Hause zurückzukehren, wurde sie jedoch nicht mit offenen Armen, sondern von einem wütenden Mob empfangen, der sie demütigte und anschließend – unter den Augen von Uniformierten – steinigte. Die barbarische Tat wurde mit mehreren Mobiltelefonen gefilmt. Einer der Filme fand seinen Weg ins Internet.

Die unzensierte Version des Videos wird auf der Seite der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)“ zur Verfügung gestellt. Zart besaitete Gemüter sollten den angegebenen Link besser nicht verfolgen. In dem Film ist zu sehen, wie das Mädchen um Hilfe schreit, während ihm einige Personen aus der Menschenmenge (der u.a. auch ihr Cousin angehört) heraus in die Magengegend treten. Schließlich läßt einer der anwesenden Männer einen großen Stein auf ihren Kopf fallen, woraufhin Du‘a regungslos und blutüberströmt liegen bleibt. Außerdem ist zu erkennen, daß sie während ihrer Peinigung teilweise entblößt wird. Ein Akt der Demütigung, der symbolisieren soll, daß das Mädchen Schande über seine Familie und die jesidische Religion gebracht hat.            Weil das Gerücht kursierte, Du‘a sei vor ihrer Ermordung zum Islam übergetreten, verübten sunnitische Moslems am 22. April 2007 zur Vergeltung Autobomben-Anschläge  auf zwei ausschließlich von Jesiden bewohnte Dörfer in der Provinz Sindschar („Anschlag von Sindschar“), die 800 Tote und mehr als 1500 Verletzte zur Folge hatten. Diese Ereignisse kamen den Vertretern der Kurdengruppe in Deutschland ziemlich gelegen, weil sie wieder ein neues Propaganda-Instrument hatten, mit dem bei einseitiger und jesidenfreundlicher Darstellung belegt werden soll, wie sehr die Volksgruppe doch in ihrer orientalischen Heimat verfolgt wird. Der Anschlag von Sindschar wird aber auch immer wieder gern erwähnt, damit die Ehrenmord-Sekte in der Bundesrepublik problemloser einwandern kann.

 (20) Im Jahre 2008 gab es in der Bundesrepublik wieder einen jesidischen Ehrenmord und zusätzlich die „versehentliche“ Tötung von zwei Nicht-Jesiden. Im münsterländischen Lotte wurde am 5. August ein 31-jähriger Jeside syrischer Herkunft das Opfer einer tödlichen Menschenjagd. Auf dem Weg nach Osnabrück zum Einkaufen war Fuad und seine Frau kurz vor Erreichen des Ziels durch das Überholmanöver eines Audi A4 ausgebremst worden. Der 39-jährige Fahrer dieses Wagens hätte sich zunächst mit dem 31-Jährigen bei herunter gedrehten Autoscheiben lautstark gestritten, so daß die Ehefrau des Syrers bereits Schlimmes befürchtete und über Notruf die Polizei informierte. Diese riet dem Paar, bis zum Eintreffen der Streifenwagen auf einen belebten Parkplatz zu fahren. Localxxl.com schreibt:

Als die Frau den Rat befolgend auf einen Parkplatz am Teichweg fuhr, beteiligten sich neben dem Audi noch die Insassen eines Opel Omega (36-jähriger Fahrer und 53-jähriger Beifahrer) und eines VW Golf Kombi (besetzt mit einem 51- und 18-Jährigen) an einer Hatz. Diese führte vom Parkplatz zurück auf die Straße und endete mit dem frontalen Zusammenstoß zwischen dem Golf und dem Opel Omega kurz vor der Parkplatzzufahrt.

Die Verfolger zerrten ihr Opfer Fuad aus dem Auto und verprügelten es zu fünft. Mehrere Passanten versuchten noch dazwischen zu gehen und weitere Angriffe zu verhindern. Doch unvermittelt stach der mutmaßliche Haupttäter, der 39-jährige Audi-Fahrer, mehrmals mit einem Messer auf das am Boden liegende Opfer ein. Der 31-jährige Fuad starb noch am Tatort

Als Tatmotiv gilt die angestrebte Scheidung der Ehefrau des mutmaßlichen Täters. Die 27-jährige Frau des Getöteten  …. sei eng mit der Ehefrau des Hauptverdächtigen befreundet gewesen. Von dem Paar habe die auf Trennung und Scheidung drängende Frau Unterstützung erfahren…. Die Attacke mit „zig Messerstichen“ sei offensichtlich eine „Antwort“ des verlassenen Ehemanns auf die Hilfe der beiden gewesen

zitiert der Spiegel den Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer aus Münster. Nach der ersten Gerichtsverhandlung und einer Verurteilung der Angeklagten zu Freiheitsstrafen zwischen sieben und 12 Jahren kam es selbstverständlich zu den erwarteten orientalischen Tumulten. Die Strafen wurden schließlich 2011 in einem neu aufgerollten Prozeß noch einmal herabgesetzt, weil das Gericht die Tat nicht als Ehrenmord wertete. 

Wie durch Zufall fand einen Monat später (14. September) eine zweite jesidische Auto-Hetzjagd, die sogar den gleichen Auslöser hatte wie die erste – nämlich die Mißbilligung einer Liebesbeziehung – , in Nordrhein-Westfalen statt. Weil Osman O. (21) mit der Beziehung seiner Schwester Fatma (22) nicht einverstanden war, hat er sich mit ihr eine Verfolgungsjagd auf der Landstraße zwischen Kleve und Emmerich geliefert. Die Hetze endete damit, daß er den flüchtenden Wagen seiner Schwester streifte, dieser ins Schleudern geriet und zwei unbeteiligte niederländische Motorradfahrer frontal rammte. Frank Fleuren (44) und Bert Ubeda (57) aus der Gegend um Nimwegen waren auf der Stelle tot.

(21) 2009 ereignete sich erneut ein besonders grausamer jesidischer Ehrenmord und zwar die Tötung der 20-jährigen Gülsüm Semin aus Rees durch ihren Drillingsbruder Davut. Die Familie des Mädchens war 1996 aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet an den Niederrhein gezogen und beantragte Asyl. Die Anträge wurden abgelehnt, doch die Familie durfte bleiben. Das Mädchen, das nach außen so integriert wirkte (sie sprach akzentfrei Deutsch, kleidete sich offen und war eine schöne und beliebte junge Frau, die sich von ihren Freundinnen nicht zu unterscheiden schien), erlebte in der Familie einen streng herrschenden Vater und mußte sich einer religiös-traditionalistischen Lebensweise unterordnen. Als sich Gülsum in den 25-jährigen Materialprüfer Altin P. verliebte, verschärfte sich die Situation, weil die junge Frau einem Kurden aus ihrem Heimatdorf an der syrischen Grenze versprochen war. Auf ehrenmord.de ist zu lesen:           

In Istanbul wird sie 2008 rechtskräftig verheiratet. Aber sie lässt sich scheiden. Daraufhin verspricht man sie einem anderen Verwandten in Hannover (Mehmed, der sich illegal in Deutschland aufhält). Ihr Vater Yussuf und ihr Bruder Davut misshandeln sie, einmal wird sie mit gebrochenem Kiefer ins Krankenhaus gebracht. Aber sie erstattet keine Anzeige.

Gülsum

Gülsüm löste sich vom Elternhaus, zog mit Hilfe der Behörden nach Mülheim und Duisburg, wo sie ein Berufskolleg besuchte. Die Familie wußte nicht, wo sie steckte. Sie hatte nun ihr eigenes Leben, zudem eine Liebesbeziehung mit einem Albaner. Innerlich war sie jedoch nicht fähig zum totalen Bruch mit der Familie, so daß sie selbst wieder Kontakt zu ihnen suchte. Erst telefonisch, und schließlich kehrte sie Ende 2008 nach Rees zurück und zog in die Wohnung ihres Bruders Davut. Als sie im November 2008 von ihrem Freund schwanger geworden war, trieb sie das Kind in panischer Angst vor ihrem Vater ab (wohl im 5. Monat illegal in Amsterdam auf Rat ihrer Schwester). Durch einen erneuten Krankenhausaufenthalt Gülsüms erfuhr dieser dennoch von der Abtreibung. Zwei Tage später lockte er deshalb zunächst die andere Schwester aus dem Haus, danach wurde Gülsüm von Davut unter dem Vorwand abgeholt, man wolle gemeinsam nach ihrem gestohlenen Fahrrad suchen. Er fuhr schließlich mit ihr auf einen Feldweg, wo er seine Drillingsschwester bis zur Bewusstlosigkeit strangulierte und anschließend mit herumliegenden Ästen derart heftig auf sie einschlug, daß ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit zerstört war. Der Leiter der Mordkommission merkt an:  „Dies sei ein Zeichen dafür, daß Schande getilgt werden sollte.“ Davut nahm seiner toten Schwester am Ende noch die Geldbörse ab, um einen Raubmord vorzutäuschen. Zwei Tage, nachdem Davut auf dem Sozialamt der Stadt Rees am Niederrhein erschienen war, um die Kosten für die Beerdigung seiner Drillingsschwester Gülsüm in der Türkei geltend zu machen (der Antrag wurde bewilligt und 1.600 EUR an den Mörder ausgezahlt), wurde er verhaftet. Später bei den Vernehmungen entstand ein weiterer Verdacht: Gülsüms Mutter war kurz nach der Übersiedlung in die Bundesrepublik unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Der damals als Todesursache angenommene Selbstmord wurde nun infrage gestellt. Ehrenmord.de berichtet weiter:                                    

Die Bildzeitung rechnet vor, dass Familie Semin mehr als 300.000 Euro an Sozialleistungen bekommen hat. Sie waren abgelehnte aber geduldete Asylbewerber, die seit 2008 dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland besitzen. Insgesamt zeugte der Vater mit seinen beiden Frauen elf Kinder.

Für das Jahr 2010 gibt es keine offiziell bestätigten jesidischen Ehrenmorde oder andere Tötungsdelikte. Ehrenmord.de erwähnt jedoch in seiner Dokumentation über die Ermordung des 22-Jährigen Amal Jaafar in Bottrop, daß es Hinweise gibt, denen zu entnehmen ist,  daß es sich bei der Familie der Täterin um Jesiden handelt.

Schlußendlich ereigneten sich die letzten drei bekannten jesidischen (Ehren-)Morde im ausklingenden Jahr 2011 und Anfang 2012:

(22) Am 5. Dezember 2011 – nur kurz nach der Veröffentlichung meines Standardwerks über die Kurdensekte –  wurde die 13-jährige Souzan Barakat durch einen Kopfschuß von ihrem Vater Ali Askar Hasso vor dem Jugendamt im niedersächsischen Stolzenau hingerichtet.

Die westlich und modern orientierte Souzan (eben ein ganz normaler Teenager) lebte aufgrund von Schwierigkeiten mit ihrer Familie seit dem Sommer 2011 auf eigenem Wunsch in einer Jugendhilfeeinrichtung. An ihrem Todestag hatte die selbstbewußte Realschülerin zusammen mit ihren Eltern einen Termin beim Jugendamt, um in einem versöhnlichen Gespräch das Vertrauen beider Parteien wieder herzustellen. Nach dem Termin verließen die Eltern zuerst das Gebäude. Als Souzan dann folgte und gerade in das Auto ihrer Mutter (um eine gemeinsam geplante Tat der Eltern zu verschleiern?) einsteigen wollte, fielen die Schüsse – zwei direkt in Souzans Kopf. Die von der Polizei anberaumte Fahndung nach Barakat ist bis heute erfolglos geblieben. Souzans Vater hat sich möglicherweise in die jesidisch besiedelten Gebiete im Nordirak abgesetzt. Und die Mutter der Jugendlichen beteuert in einem Interview mit der jesidischen RTL-Journalistin Düzen Tekkal, während sie hollywoodreif in die Kamera weint, sie habe von einer Planung der Tat ihres Mannes nichts gewußt. Die RTL-Journalistin versucht in diesem Beitrag außerdem, die Kurdensekte in einem positiven Licht darzustellen, indem sie eine jesidische Studentin präsentiert und dem Zuschauer tatsächlich weismachen möchte, daß modern gekleidete und studierende Mädchen das jesidische Kastensystem und Rituale wie die Zwangsheirat bedeutungslos machen. Der Zuschauer erfährt nicht, welche Regeln und Zwänge bei der schicken Studentin zu Hause wirklich vorherrschen.

(23) Am 3. Februar 2012 wurde in Werther-Theenhausen / Kreis Gütersloh die 31-jährige Jesidin Fauzia A. von ihrem Ehemann Bedil vor den Augen der 15-jährigen Tochter erstochen. Fauzia hatte drei Tage vor der Tat die Polizei gerufen, weil sie von ihrem Mann verprügelt worden war. Die Polizei hatte Bedil A. deshalb für zehn Tage der Wohnung verwiesen. Am Tattag besuchte noch ein Polizist die junge Frau, um zu kontrollieren, ob das Verbot respektiert wurde. Eine Stunde später erschien Bedil und ersticht sie. Angeblich hatte Fauzia ihren Mann bereits mehrmals verlassen, ihre Familie hätte sie jedoch immer wieder gedrängt, zu ihm zurückzukehren. Kurz nach dem Mord erhielt ein Journalist des Westfalenblatts Morddrohungen von Mitgliedern der jesidischen Gemeinde. Der 36-jährige Bedil A. beharrte außerdem später im Gefängnis auf das Sorgerecht für seine drei Kinder, weil es im jesidischen Kulturkreis üblich wäre, daß Kinder den Angehörigen der Vaterfamilie zugesprochen würden, wenn die Mutter zu Tode gekommen sei.                       

(24) Der aktuellste, bekannteste und am meisten diskutierte jesidische Ehrenmord ist der Fall von Arzu Özmen aus Detmold-Remminghausen. Ihre Eltern waren als kurdische Flüchtlinge aus Anatolien vor 25 Jahren in die Bundesrepublik eingewandert. Das Martyrium der 18-jährigen Kurdin begann jedoch, als sie in der Bäckerei, in der sie an den Wochenenden aushalf, den Bäckergesellen Alexander K. kennenlernte und mit ihm eine Liebesbeziehung einging. Weil das Verhältnis von der Familie nicht toleriert wurde, kam es mehrfach zu Gewaltanwendungen durch die einzelnen Familienmitglieder. Nachdem sie immer wieder eingesperrt und verprügelt worden war, erstattete sie Anzeige gegen ihren Vater und den Bruder und flüchtete schließlich in ein Frauenhaus. Dort veränderte sie ihr Aussehen und nahm eine neue Identität an. Trotzdem konnte die Familie Özmen ihre jüngste Tochter aufspüren, vermutlich mit der Hilfe der ältesten Schwester Sirin. Die 27-Jährige gilt als treibende Kraft bei der Entführung, weil sie bei der Detmolder Stadtverwaltung arbeitete und somit Zugang zu sensiblen und personenbezogenen Meldedaten hatte. Alle Özmen-Kinder wurden als Paradebeispiele für eine gelungene Integration (wie man es allen fleißigen und arbeitenden Jesiden nachsagt, die akzentfrei  Deutsch sprechen) angesehen. 

Als Arzu in der Nacht auf den 1. November 2011 heimlich bei ihrem Freund Alexander übernachtete,  sind gegen 1.30 Uhr vier ihrer Brüder mit einer Schußwaffe in die Wohnung eingedrungen und verschleppen die 18jährige. Ihr Freund Alexander wurde bei dem Überfall schwer verletzt. Doch bereits innerhalb der nächsten 24 Stunden kamen Arzus Geschwister (Osman, Kemal, Kirer, Elvis, Sirin) in Untersuchungshaft, und gegen drei von ihnen wurden Haftbefehle erlassen. Obwohl alle Beteiligten schwiegen und bisher keine Leiche gefunden worden war, bereitete die Staatsanwaltschaft noch 2011 eine Anklage wegen Geiselnahme mit Todesfolge vor. Am 13. Januar 2012 fand man Arzus Leiche schließlich auf einem Golfplatz in Großensee (Schleswig-Holstein). Die Jesidin wurde durch mehrere Schüsse in den Kopf getötet, gab der 22-jährige Schütze Osman zu. Am 16. Mai verurteilte ihn das Landgericht Detmold nach einem relativ kurzen Prozeß zu lebenslanger Haft. Kirer und Sirin Özmen wurden wegen Geiselnahme sowie Beihilfe zum Mord zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Kemal Özmen geht, ebenso wie sein Bruder Elvis, wegen Geiselnahme für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Arzus Eltern Fendi und Adle konnten aus Mangel an Beweisen nicht belangt werden, obwohl der Verdacht besteht, daß sie den Mord in Auftrag gegeben haben. Und normalerweise ist es bei rückständigen patriarchalen Volksgruppen unüblich, daß mordende Geschwister gegen den Willen und ohne das Wissen ihrer Eltern handeln.

Ein weiterer Mordfall, der nicht genau zugeordnet werden kann, ereignete sich am 18. Dezember 2011, als die israelische Studentin Oshrit H. in einem Göttinger Studentenwohnheim erstickt wird. Im Jesidenforum Daweta.eu gibt es nicht weiter konkretisierte Hinweise, es handle sich bei dem gesuchten Mörder Farhan A. um einen verheirateten Medizinstudenten aus einer Bremer Jesidenfamilie.

Fassen wir zusammen: Wenn man nur die eindeutig dokumentierten Fälle seit Mitte der 90er-Jahre berücksichtigt, dann fanden in Jesiden-Kreisen innerhalb von 17 Jahren 23 (Ehren-)Morde statt. Das entspricht ca. 1,4 Taten pro Jahr, verübt von einer kleinen Sekte, die in Deutschland noch nicht einmal eine Mitgliederzahl von 100.000 erreicht. Hiermit liegen Fakten und Zahlen vor, die selbst der „Zentralrat der Yeziden“ – der immer wieder öffentlichkeitswirksam betont, Ehrenmord und Zwangsheirat gebe es im Jesidentum nicht und seien Einzelfälle – nicht mehr verleugnen oder mit vermeintlich stichhaltigen Argumenten widerlegen kann. Schließlich resultieren diese Fälle aus einer Tradition, die sich direkt und unmittelbar aus dem Herzen des Jesidentums ableiten läßt und dem Kern der jesidischen Religionslehre entspringt – nämlich der strikten Heiratsregel. Diese untersagt nicht nur die Hochzeit mit Mitgliedern anderer Religionen, sondern auch Liebesbeziehungen zwischen Personen unterschiedlicher jesidischer Kasten. Weil es die Mehrzahl der jesidischen Mädchen und jungen Frauen außerdem nicht einmal wagt, aus der Gemeinschaft der Sekte auszubrechen und einen Ehr- und Gesichtsverlust zu riskieren, werden viele Ehrenmorde gar nicht erst durchgeführt und bereits im Vorfeld verhindert. Sie wissen genau, daß ihr Fehlverhalten mit dem Tod enden würde. Man darf bei dieser Aufzählung von Tötungsverbrechen durch Jesiden auch nicht die vielen unaufgeklärten Fälle vergessen. Denn immer wieder auftretende Vermißtenfälle sind bei der Kurdengruppe besonders auffällig: Seit ca. 2 Jahren ist zum Beispiel die attraktive und lebenslustige 19-jährige jesidische Schülerin Cicek Ö. aus Burgwedel bei Hannover spurlos verschwunden (hier/ hier/ hier). Und auch kein Lebenszeichen gibt es seit knapp einem Jahr von dem körperlich und geistig behinderten 22-jährigen irakischen Jesiden Sami Jallal H. aus Witten. Obwohl die Jesiden-Verbände und Gemeinden in beiden Fällen besorgt die Öffentlichkeit zur Suche aufriefen, kann es womöglich sein, daß wir hier bald zwei neue „Arzu-Fälle“ erleben werden? Nicht vergessen werden dürfen außerdem die zahlreichen mißglückten Ehrenmorde, Mordversuche, Entführungen und sonstige Gewaltverbrechen. Anfang 2011 wurden in der Blut-Nacht vom Kölnberg beispielsweise mehrere Menschen bei Streitigkeiten zwischen zwei irakischen Jesiden-Clans über die Höhe des Brautgelds durch Messerstiche schwer verletzt. Auch nennenswert ist in diesem Zusammenhang der Bielefelder „Mc Donald’s-Mordversuch“, bei dem eine Gruppe junger Jesiden nach einer der berüchtigten kurdischen Hochzeitsfeiern aus nichtigem Anlaß und in klassischer „Was-guckst-Du“-Manier in einem Fastfood-Restaurant über zwei für sie unbekannte Personen herfiel und einen davon fast tötete. Zu diesen Gewaltverbrechen gehört aber auch die 36-jährige jesidische Mutter, die als 18-Jährige ihre Familie in Celle wegen einer bevorstehenden Zwangsheirat verlassen hatte und schwer traumatisiert im Laufe ihres Lebens ihre beiden Kleinkinder tötete. Die üblichen jesidischen Zwangsheiraten in Folge von hohen Brautgeldzahlungen sind inzwischen so bekannt, daß sie hier nur erwähnt werden sollen.

Und seit der Bundesgerichtshof am 1. Februar 2007 verkündete, daß eine sehr geringe Strafe für Verschleppung und Vergewaltigung in Ordnung sei, weil die Hemmschwelle bei Jesiden niedriger sein kann als bei in der BRD aufgewachsenen Männern, scheint es hier in Zukunft auch keine Grenzen mehr zu geben.

Es klingt deshalb geradezu zynisch, wenn der Zentralrat der kurdischen Volksgruppe nach jedem Ehrenmord an jungen Jesidinnen in Stellungnahmen behauptet, „die jesidische Gemeinschaft bedeutet für junge Menschen, die wenig Lebenserfahrung haben, ein Stück Sicherheit.“  Es hat nämlich eher den Anschein, daß es sich hier um eine Gemeinschaft handelt, die von Zwang, Haß, Gewalt und Unterdrückung geprägt ist und die die Entfaltungsmöglichkeiten des Individuums massiv einschränkt. 

In den nächsten Jahren werden die jesidischen Ehrenmord- und Zwangsheiratsfälle weiter zunehmen und sich insbesondere in Pforzheim und dem Landkreis Oldenburg (Wildeshausen, Ahlhorn, usw.) häufen, wo sich in den letzten Jahren die besonders rückständigen und radikalen irakischen Jesiden niedergelassen haben.

Die systematische Ansiedlung der Sektenmitglieder in Nordwestniedersachsen hat Methode, denn in Oldenburg hat der „Zentralrat der Yeziden“ mit seinem Vorsitzenden, dem Bankdirektor Telim Tolan seinen Sitz. Dort, als geschlossene Gruppe zusammengeballt, können die neuen Zuwanderer aus dem Irak samt der Verwandtschaft in ihren Großsippen in unmittelbarer Nähe besser kontrolliert werden. Und es kann für deren positive Außendarstellung gesorgt werden, damit die Jesiden zumindest in der Öffentlichkeit als Beispiel für eine gute Integration gelten. Denn wenn ein für die Nachbarschaft sichtbares Fehlverhalten vermieden wird, dann kommen vermutlich auch keine störenden Fragen zu den Themen „innerfamiliärer Terror“, „Zwangsheirat“ und „Ehrenmord“, und die systematische Verschleierung von Zwang und Gewalt bleibt bei der kurdischen Volksgruppe weiterhin unentdeckt.  

Vermutlich werden die Wanderungsströme von Jesiden in den nächsten Jahrzehnten auch innerhalb Deutschlands die gleiche Richtung nehmen, so daß auch die Pforzheimer Jesiden in Zukunft diesen Weg zur Ansiedlung  im Weser-Ems-Gebiet gehen werden. Das kommt den dunklen Gestalten ihres Zentralrats nur gelegen, denn damit wird sich die Oldenburger Gemeinde auf lange Sicht deutlich vergrößern. Das Bestreben der jesidischen Verbandsvertreter, das Jesidentum hier in Deutschland mit aller Macht zu installieren, wird insbesondere durch die systematische und hartnäckige Unterwanderung der deutschen Lokalpolitik offensichtlich. Inzwischen gibt es etliche jesidische Abgeordnete in Kommunal- und sogar übergeordneten Parlamenten, die – taktisch geschickt – den unterschiedlichsten Parteien angehören: Yilmaz Mutlu (FDP, Cloppenburg), Adem Ortac (SPD, Cloppenburg), Metin Colpan (SPD, Buchholz),  Halat Tunc (Die Linke, Warsingsfehn), Behcet Ersu (WuW, Wietze), Behiye Uca (Die Linke, Celle), Rezan Uca (FDP, Celle), der Bremer Fußballplatzschläger Cindi Tuncel (die Linke) und der nordrhein-westfälische PKK-Sympathisant  Ali Atalan von der Linken. Man stellt sich als Bürger dieses Landes angesichts der vielen Ehrverbrechen bei der kurdischen Volksgruppe schnell die Frage: Was mag hinter verschlossenen Türen in den Familien dieser Volksvertreter vorgehen?

Der „Jesiden-Experte“ und Gutachter beim Arzu-Prozeß, Dr. Jan Kizilhan, verdeutlicht die kommende Gefahr für unser Land, indem er prophezeit, die Zukunft der restlichen bis zu 1 Mio. Sektenanhänger in den arabischen Ländern liege in Deutschland. Kizilhan, selbst Jeside und bis 1997 Programmdirektor des radikalkurdischen und verbotenen TV-Senders MED-TV, arbeitet heute übrigens als Wissenschaftler auf Rechnung des deutschen Steuerzahlers. Sollten tatsächlich weltweit die Jesiden nach Deutschland einwandern, wird dies zuerst die heutigen jesidischen Siedlungszentren in der Bundesrepublik treffen, die dabei als Brückenköpfe dienten. Die dramatischste Folge wäre langfristig eine genetische Verödung ganzer Regionen, in denen dann in einigen Jahrzehnten nur noch kleinwüchsige „Schwarzköpfe“ mit biologischen Defekten leben würden, denen man äußerlich sofort die jahrhundertelange Fortpflanzung innerhalb der eigenen Sippschaft ansehen könnte. Um eine solche Völkerwanderung zu verhindern, sollte staatlicherseits generell ein Einwanderungsverbot für Jesiden verhängt und ihre Anerkennung als asylberechtigte Flüchtlinge grundsätzlich verweigert werden (vor allem auch angesichts der jetzigen Krisen in Syrien und im Irak), damit die weitere Ausbreitung der Gruppe hier in Deutschland unterbunden werden kann. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn Jesiden in Zukunft wieder vermehrt abgeschoben würden.

Deshalb: Wenn sich in Ihrer Gemeinde irgendwo in Deutschland die ersten Jesiden niederlassen, werden Sie aktiv! Gründen Sie Bürgerinitiativen, damit Ihr Ort nicht zum Siedlungsgebiet und Brückenkopf einer archaischen Ehrenkultur wird. Und damit sich ein zweites Celle oder Pforzheim nicht wiederholt. Denn Celle ist überall, Pforzheim auch, zumindest dort, wo Jesiden leben.

Mit der endgültigen Einnistung der Terrorsekte wäre die „Landnahme mit einem Lächeln“ vollbracht, denn eine Assimilierung und das Abschwören von den rückständigen Regeln des Jesidentums wird es bei ihr nie geben. Dies belegen vor allem die ungeheuerlichen Worte des jesidischen Hochgelehrten  Erkrem Deniz (in Jesidenkreisen gibt es das unbestätigte Gerücht, daß seine Schwester noch in der Türkei wegen einer verbotenen Liebesbeziehung lebendig begraben wurde) am Rande des Arzu-Prozesses, der mit einem Lächeln auf den Lippen erklärte: „Man kannte unsere Regeln, als man uns Asyl gab. Jetzt sagen immer mehr, wir dürfen so nicht leben. Wir werden unsere Religion aber nicht aufgeben.“




Der Hass-Linke (homo sinister odiens)

Dass in Deutschland des Jahres 2012 unveräußerliche Grundrechte regelmäßig mit Füßen getreten werden, ist keine Neuigkeit mehr. Wer sich gegen das undemokratische System (vgl. Prof. Schachtschneider) und dessen herrschende Klasse an Oligarchen stellt, wird deren eiserne Faust zu spüren bekommen, die sich vornehmlich in Diffamierung, Rufmord, Gewalt und der Vernichtung der beruflichen Existenz äußert. Als exekutive Gewalt stehen hier ganze Heerscharen an nützlichen Vollidioten und Totalversagern bereit, um gegen Dinge vorzugehen, die sie nicht mal im Ansatz verstehen und um gegen Menschen zu wettern, die im kleinen Finger mehr Moral und Anstand haben, als ihre gesamte Rotte zusammen je haben wird.

(Von Marc Doll)

Grund dafür ist eine jahrelange, von klein auf und staatlich gelenkte Indoktrination der Massen kombiniert mit einer Drohkulisse, die geistigen Abweichlern schnell aufzeigt, was einem blüht, wenn er sich gegen dieses System wendet. Ab und an wird dann ein Exempel statuiert – jüngste Hexenverbrennung war der Fall Drygalla – damit auch niemand vergisst, was man in diesem Land – vergesst das Grundgesetz – alles nicht darf.

In der Tat erleben wir, dass hehre Wörter wie „Demokratie“, „Toleranz“ oder „Gut“ von den undemokratischsten, intolerantesten und miesesten Gestalten der Republik als Fassade für ihre Doppelmoral missbraucht werden. Neuestes Beispiel kommt von den Piraten, die sich zwar ähnlich der DDR „demokratisch“ nennen, dies aber wohl nur für die eigene Gruppe gilt beziehungsweise solange es einem gerade in den Kram passt und damit zeigen, dass sie die Demokratie – wie so ziemlich jedes andere Politikfeld auch – nicht verstanden haben.

Aber was war passiert: Eine junge Frau engagiert sich leidenschaftlich für den Erhalt eines Ponyhofs und stellt deshalb in ihrer Freizeit an das Bezirksparlament (BVV) Spandau einige Fragen. Da sie aber aus einer Partei kommt, die den BVV-Piratenfürsten nicht passt, wurden flugs Flugblätter verteilt, die neben den unter Linken schon üblichen Diffamierungen und Lügen auch einen Boykott-Aufruf beinhalteten.

Es ist das altbekannte Vorgehen, welches wir schon aus der dunklen Geschichte kennen: erster Schritt: eine Person wird in eine bestimmte Kategorie geschoben (Hexe, Jude, Rechter – ob das überhaupt stimmt, ist egal, frei nach dem Motto „wer Hexe/Jude/Rechter ist, bestimme ich“), damit diese Person im zweiten, unmittelbar folgenden Schritt zum Abschuss freigegeben ist, was übrigens selbst dann grundgesetzwidrig und menschenfeindlich ist, wenn die vorgenommene Kategorisierung zutreffend wäre. Diese antidemokratische Haltung, die teils mit faschistischen Mitteln durchgeführt wird, ist kein Randphänomen einiger Extremisten, sondern ein ideologieimmanenter Bestandteil der politischen Linken. Links funktionierte nie anders und wird es auch nie.

Und weil Linke ja ach so gut, tolerant und demokratisch sind, wurde der jungen Dame zusätzlich noch die Autofensterscheibe zertrümmert, ein Steingeschoss auf ihrem Sims als Drohung hinterlassen und von einem anderen Linken sogar angekündigt, dass er ja weiß, wo ihre Pferde stehen und er vor Ort mal tätig werden will (Sippenhaft gilt nun wohl auch schon für Tiere).

Ein verwirrter Grüner schreibfehlert auf seinem Blog, dass nun zum Glück das Vierte Reich verhindert wurde und eine weitere linke Gruppe, die vorher schon mit Farbattacken und Drohungen wie aufgebauten Todesbahren vor dem Haus ihrer Mitmenschen aufgefallen ist, gesellt sich ebenfalls munter hinzu. Das typisch linke Programm eben. Wie man solch ein Vorgehen, solch eine Denke überhaupt noch für und vor sich selbst als gut, tolerant oder demokratisch einschätzen kann, bleibt dem gesunden Menschenverstand wohl ewig ein Rätsel, muss einem kranken Geist aber vollkommen logisch und konsequent erscheinen.

Dabei geht es diesen Typen lediglich darum, ihren eigenen Hass zu befriedigen. Hass auf etwas, das sie nicht verstehen, etwas, das ihnen argumentativ und an Weisheit haushoch überlegen ist. Hass auf einen Erkenntnisstand, den sie nie erreichen werden. Wenn nun von Linken Begriffe wie „ultrarechtsextrem“ angewendet werden, ist dies keine Zustandsbeschreibung des Zielobjektes, sondern ein Indikator dafür, dass der eigene Hass auf ein Niveau gestiegen ist, bei dem das Wort „rechtspopulistisch“, nicht mal das Wort „rechtsextrem“, ausreichen, um eben diesen seinen Hass zu befriedigen, der sich aus persönlichen Unzulänglichkeiten speist. Wenn der Linke mit Begriffen wie „rechtsextrem“, „Nazi“ oder ähnlichem um sich schmeißt als wäre es Konfetti auf einem Kindergeburtstag, will er in Wirklichkeit damit nur ausrücken: „Ich hasse“.

Vor allem aber ist es der Hass auf das kleine Lüftchen, das ihr schön zu recht gezimmertes Weltbild wie ein Kartenhaus einstürzen lassen würde, wenn man es nur zu Wort kommen ließe. Hass auf etwas, nicht weil es rechts ist, sondern weil es Recht hat. Denn es kommt niemals vor, dass Leute aus unserem, dem liberalen Lager links werden, dafür aber regelmäßig linksbehinderte Menschen aufwachen. Der halbe Bundesvorstand der FREIHEIT besteht aus ehemaligen Linken!

Es ist wie bei Platons Höhlengleichnis: wer einmal die Sonne gesehen hat, will nicht mehr zurück in die Höhle, angekettet an ideologische Fesseln und im Stumpfsinn an Wandschatten starrend, die sie für die Realität halten. Man könnte fast Mitleid mit diesen Geschöpfen und ihrer geistigen Beschränktheit haben, wenn sie nicht aggressiv und primitiv auf jene losgehen würden, die ihnen die Einfalt ihres Weltbildes aufzeigen und natürlich reagieren sie so aggressiv, gerade WEIL sie ihr Weltbild retten wollen. Aber in ihrem Inneren wissen sie es. Wäre es anders, würden sie uns durch jede Talkshow ziehen und uns dort mit Argumenten fertig machen. Stattdessen spürt man die tief verborgene linke Erkenntnis, dass ein „Sarrazin-Effekt“ inklusive wählbarer Partei zu einem Ende der linksideologischen Hegemonie in Deutschland führen würde und man sich mit seinem 20-semestrigen Studiums der Sozialirgendwas wieder auf dem freien Arbeitsmarkt behaupten müsste. Und viel gewichtiger: dass sein bisheriges politisches Leben eine einzige Lüge war.

Genau dort kommt all dieser linke Hass her. Ich hätte kein Problem, mich mit dem linkesten Linken, einem Salafisten und einem Neonazi in eine Talkshow zu setzen, um eine Debatte zu führen und die Zuschauer von der Richtigkeit meiner Argumentation zu überzeugen. Ich würde meine Diskussionspartner begrüßen, ihnen die Hand schütteln und mich freundlich verabschieden, sofern sie mir den gleichen Respekt erwiesen haben. Für diese pluralistische Gesellschaft steht DIE FREIHEIT. Hass-Linke haben andere Vorstellungen. Es gilt nur deren Weltanschauung, alles andere wird verfolgt und aus niedersten Beweggründen platt gemacht – wir kennen diese Praktiken aus den vielen Beispielen der Geschichte. Und gerade deshalb haben wir die Weiße Rose neu gegründet, denn es ist der gleiche, intolerante, menschenverachtende Denkansatz, der sich wieder in Deutschland breit macht.

Manche Linke sind ideologisch dermaßen indoktriniert, dass die Schwelle zur geistigen Behinderung schon längst überschritten ist. Jedweder Verstand ist hier über die Jahre hinweg abgetötet worden. Ähnlich einem Selbstmordattentäter, der nach Jahren der Gehirnwäsche glaubt, gleich von 72 Jungfrauen umgeben zu sein, wenn er die Reißleine zieht und möglichst viele Menschen mit in den Tod reißt, sind solche verstandsamputierten Marionetten kaum heilbar. Diese Menschen haben einen Chip im Kopf, der sie steuert, ihr Handeln bestimmt und keine kritischen Gedankengänge zulässt. Sie reagieren wie ein Wachhund, der reflexartig und reflexionslos alles angreift, was sein Herrchen, die Ideologie, ihm befiehlt. So wenig, wie ein Zombie seiner Natur als Untoter entkommen kann, können sich diese mitleidserregenden Gestalten ihres linken Gedankengefängnisses entledigen, während die Lebenden ihnen täglich einen Spiegel vorhalten, der ihnen die Erbärmlichkeit ihrer Existenz aufzeigt. Genau deshalb werden sie gehasst, genau deshalb werden sie gejagt, genau deshalb werden sie eliminiert.

Man kann blogweise linke Reaktionen durchforsten, man wird außer haltlosen Diffamierungen und Behauptungen ohne Beleg nichts finden, was auch nur annähernd diese Diffamierung untermauern würde. Und woher sollten sie die auch nehmen? Wäre noch ein Fünkchen Restverstand vorhanden, würde man sich selbst fragen, warum einem eigentlich immer tonnenweise Unterstellungen einfallen, aber niemals auch nur ein stichhaltiger Beweis dafür. Sie würden sich fragen, was ihnen diese junge, nette und zurückhaltende Frau eigentlich getan hat, dass sie solche Hassgefühle entwickeln können. Ich hasse niemanden und ich habe noch nie jemanden gehasst. Hass sagt immer und nur etwas über einen selbst aus, nie über andere, und im Fall unserer Linken spricht er Bände.

Wie irrational (lat.: vernunftlos) das linke Verhalten ist, zeigt sich an folgender Frage: Was ist denn eigentlich die Definition von „rechtsextrem“ und wie kann das irgendwie mit dem Programm der FREIHEIT in Einklang gebracht werden? Rechtsextremismus, egal in welcher Definition, beinhaltet zwangsläufig Antipluralismus, Demokratiefeindlichkeit und eine Ablehnung des Grundgesetzes. Während gerade die FREIHEIT für Meinungsvielfalt eintritt, die direkte Demokratie fordert und das Grundgesetz wie keine andere Partei verteidigt, tun die Piraten und andere linke Genossen genau das Gegenteil. Während gerade die FREIHEIT eine, sogar DIE liberale Partei in Deutschland ist, bewegen sich die Konkurrenten aller Lager immer weiter in Ecken, die sie anderen andichten.

Zumindest auf einem Blog findet man im Zusammenhang mit dem Ponyhof-Skandal eine Begründung für das Attribut „rechts“, nämlich der Protest der jungen Frau gegen die Auftritte der Demokratie-feindlichen, rechtsextremen Salafisten, die nicht nur vom Verfassungsschutz beobachtet werden, sondern grad kürzlich Deutschland den Jihad erklärt haben. Wenn dieser Protest dagegen heute als „rechts“ gilt, ist man wirklich auf die piratische Definition von „rechts“ gespannt, die zwar – wie fast alles von ihnen – null politischen Wert haben, wohl aber der psychopathologischen Forschung neue Erkenntnisse einbringen dürfte, wie Menschen, die zwar schlau genug sind, um mit komplexen Computersystemen zu hantieren, in der Politik die einfachsten Zusammenhänge nicht begreifen und regelmäßig ein Level an politischer Naivität und Dummheit aufbringen, das einen immer wieder aufs Neue erstaunt.

Wie es sein kann, dass Piraten feuchtfröhlich ihre eigene Religionskritik (nur am Christentum) zelebrieren, mit geschwollener Brust ob ihres Mutes gegen diese brandgefährlichen Einflüsse, aber in hyperventilierendes Gegeifere verfallen, wenn andere gleiches (und dazu auf wesentlich sachlichere Art!) mit religiösem Extremismus machen. Wie es sein kann, dass Linke mit der Lupe nach kleinsten Verfehlungen der heutigen, zahnlosen Kirche suchen, um dann mit spektakulären Tanzeinlagen auf billigste Weise zu provozieren, aber es ihnen aufgrund ihrer ideologischen Behinderung nicht möglich ist, auch nur ein Problem beim Islam festzustellen, geschweige denn es öffentlich anzusprechen oder sich zu fragen, warum sie eigentlich so eine Show nicht mal vor einer Moschee während des Ramadans abziehen. Eine selbsterarbeitete Antwort darauf wäre wohl der erste Schritt durch eine Tür, die den Typus des Hass-Linken erst einmal auf eine lange steile Rutschpartie in die eigenen charakterlosen Abgründe schicken dürfte, aber auch den einzigen Weg der Kurration darstellt.

Aber der linke Ideologie-Chip wird auch dieses Dilemma gepflegt verdrängen, so dass man weiterhin in der eigenen, kleinen Traumwelt des Guten, Toleranten und Demokratischen lebt, während man mit wohligem Gefühl im Bauch seine Bösartigkeit, Intoleranz und Demokratiefeindlichkeit an seinen Mitmenschen auslässt. Sigmund Freud käme heutzutage aus dem Analysieren gar nicht mehr heraus.




PRO KÖLN und BILD spüren Hassprediger auf

Der bekannte salafistische Hassprediger und Initiator der bundesweiten Koranverteilung, Ibrahim Abou-Nagie, ist nach erheblichem öffentlichen Druck innerhalb von Köln umgezogen. Dies enthüllte jetzt die Bildzeitung. Wie die islamkritische Bürgerbewegung PRO KÖLN weiter herausfinden konnte, hat sich der extremistische Hartz-IV-Empfänger nun in der Indianapolisstraße in Köln-Widdersdorf (Foto) niedergelassen.

PRO KÖLN vermeldet dazu auf seiner Homepage:

Aus dem Stadtteil im Kölner Nord-Westen heraus versucht Abou-Nagie weiterhin als Organisator im salafistischen Spektrum aktiv zu sein. Wie sich der arbeitslose Unternehmer – Eigendarstellung von ihm – zurzeit finanziert, ist nicht geklärt. Ein Jobangebot der Arge konnte er bisher nicht annehmen, da er mit Predigen und der Bearbeitung von Videos beschäftigt sei. Wie er seinen Mercedes, das Einfamilienhaus oder die Anmietung mehrerer Lagerhallen als Hartz-IV-Empfänger finanzieren kann, ist unklar.

Die Behörden haben Abou-Nagie nun allerdings ein Verfahren wegen möglichen Sozialhilfebetrugs in die Wege geleitet. Zunächst soll er 214.000 Euro zurückzahlen. Ob es weitere Maßnahmen geben wird, ist nicht sicher.

PI meint: Bravo, PRO und BILD vereint im Kampf gegen islamische Extremisten!




Ermittlungsverfahren gegen Medizinhistoriker

Prof. Armin GeusDie König Fahad Akademie, das Zentrum des saudischen Wahabismus, hat bei der Staatsanwaltschaft in Marburg (Az.: 2 Js 9777/12) gegen den emeritierten Medizinhistoriker Prof. Dr. Armin Geus (Foto) Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen erstattet.

Grund dafür ist die Veröffentlichung seiner Pathographie über „Die Krankheit des Propheten“ (ISBN 978-3-941365-15-5), in der er zu dem Ergebnis kommt, dass Mohammed an einer paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie erkrankt war. Offensichtlich soll neben der „political correctness“ auch eine „scientifical correctness“ etabliert werden, mit der die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Forschung behindert werden kann, sobald sie nicht mit den Überzeugungen des Islam konform geht.




LKA Ba.-Wü. ruft Bürger zur Denunziation auf

Es stockt einem der Atem: Unter dem Deckmäntelchen des „Kampfes gegen Rechts“ hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg eine Internetseite eingerichtet, die zur Denunziation Andersdenkender aufruft. Gefahndet wird nach angeblichen „Rechtsextremen“ und nach „Vorfällen …, bei denen Menschen aufgrund ihrer Rasse oder Herkunft diskriminiert bzw. ausgegrenzt werden.“ Unwidersprochen hat unser linker Gesinnungsstaat eine infame Schnüffelmaschinerie gegen die eigenen Bürger installiert.

(Aus der PI-Serie „Die linksbraune Gefahr in Deutschland“)

Es herrscht Stasi-Mentalität in Baden-Württemberg: In Zukunft werden Meinungsverschiedenheiten, berechtigte Empörung, Religionskritik oder auch nur die falsche Wortwahl in Sachen „Multikulti“ dazu führen, dass Bürger einem solchen Amt „gemeldet“ werden. Werden dann Akten angelegt, wird die Anzahl der Meldungen mitgezählt, werden die Gemeldeten ohne Beweise angeklagt? Werden IMs auf die Geächteten angesetzt, wird der Arbeitgeber oder die Freundin informiert, das Konto gesperrt, die Strafverfolgungsmaschinerie in Gang gesetzt, werden die Angezeigten mit Bild im Internet an den Pranger gestellt?

Dieser deprimierende linke Attacke auf die Freiheit braucht eine sofortige Antwort: Zeigen Sie dort Linksextremisten an! Melden Sie den Antifanten Ihres Vertrauens dem LKA Baden-Württemberg!

Denn der Linksextremismus ist die weit größere Gefahr für unser Land als der Rechtsextremismus. Gerade der selbst ernannte „Antifaschismus“ gilt beim Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich, weil er

sich nur vordergründig auf die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen [richtet]. Ziel ist es vielmehr, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu überwinden, um die dem „kapitalistischen System“ angeblich zugrunde liegenden Wurzeln des „Faschismus“ zu beseitigen.

Klären Sie das „Amt“ über DIESE Täter auf!




„DDR“ 2.0 in früherer Bundeshauptstadt?

Ein Paradebeispiel an Selbstgefälligkeit und Missachtung demokratischer Minderheitenrechte liefert derzeit die Bonner Stadtspitze gegenüber der Bürgerbewegung PRO NRW. SPD-Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (Foto) und die schwarz-grüne Ratsmehrheit legen eine den Blockparteien der untergegangenen „DDR“ ähnliche Geschlossenheit an den Tag, wenn es darum geht, islamkritische Positionen zu bekämpfen.

Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Schmidt geht sogar soweit, im General-Anzeiger Bonn öffentlich einzuräumen, man habe im Rat am 4. September 2012 die Vertagung des Punktes 1.4.26 (Antrag gegen die „Vermisst“-Plakatkampagne von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich) gemeinsam mit dem Koalitionspartner CDU durchgesetzt, um dem PRO-NRW-Vertreter Nico Ernst eine Wortmeldung unmöglich zu machen. Gegenüber den übrigen Parteien SPD, SED-Nachfolgerin „Die Linke“ und dem islamischen „Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“ (BIG-Partei) entschuldigt er sich, indem er von einem „Kommunikationsfehler“ spricht.

Vorausgegangen war dieser unwürdigen Inszenierung eine Kleine Anfrage von Nico Ernst bezüglich der zweifelsfrei dokumentierten Nähe des Integrationsrats- und Ausschussmitgliedes Moussa Acharki (BIG-Partei) zum islamischen Extremismus. Die Jürgen-Nimptsch-Verwaltung ließ daraufhin Mitte August mitteilen:

Nach Auffassung der Verwaltung steht es dem Fragesteller jederzeit frei, sich mit seinen Erkenntnissen an die staatlichen Sicherheitsbehörden zu wenden und dabei auch die Seriosität von Internetquellen prüfen zu lassen (z.B. blue-wonder.org).

Auf gut Deutsch bedeutet das, man verweigert einem politischen Repräsentanten mit etlichen Hunderten von Wählern eine adäquate Stellungnahme. Alles, was das politisch korrekte Weltbild der Altparteien stören könnte, wird kurzerhand in der Schmuddelecke entsorgt.

„Eine weitere Ruhmestat von Schwarz-Grün war der Dialog, den spitze Zungen bisweilen als Dialüg bezeichnen, mit Vertretern der örtlichen Islam-Gemeinden ausgerechnet in der Al-Muhsinin-Moschee Beuel, wo noch zur Jahreswende 2010/2011 ein Salafisten-Seminar stattfinden sollte“, bemängelt Nico Ernst das Verhalten der städtischen Koalition. „Inzwischen sehe ich den Punkt gekommen, der Kommunalaufsicht des Regierungsbezirks Köln diese skandalösen Vorgänge zu nennen, um dem Oberbürgermeister wie auch der Ratsmehrheit eine Nachhilfestunde in Sachen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verpassen. Die Willkür, die von beiden Akteuren ausgeht, ist so in keiner Weise hinnehmbar. Mein Urgroßonkel Hugo Mönnig ist von 1902 bis 1933 Kölner Stadtverordneter für das Zentrum und ab 1945 Mitbegründer der CDU im Rheinland gewesen. Er würde im Grabe rotieren, wenn er sehen könnte, wie die Mitglieder seiner Partei heute die Islamisierung des Landes forcieren und dabei demokratische Mindestanforderungen grob verletzen. Die Auswirkungen totalitärer Ideologie konnte er schließlich im ‚Tausendjährigen Reich’ der zwölf Jahre am eigenen Leibe spüren.“




Una Europa alemana, NO! IV. Reich!

Während uns Draghi gerade den Rest gibt, sind andere Euroländer keineswegs zufrieden. Die Spanier wollen noch mehr, wie sie anläßlich Merkels Besuch bei Rajoy gestern auf Plakaten wissen ließen. Die „Freundschaft“, welche die EUdSSR schafft, ist unübersehbar. Die deutsche, EU-besoffene Presse hat keine Hakenkreuz-Fotos aus Madrid veröffentlicht. (Foto-Wasserzeichen getty images)




Opfer des Vierfachmords in Alpen Iraker

In Frankreich und England hat ein Vierfach-Mord auf einem Campingplatz in den französischen Alpen in der Nähe von Annecy einiges Aufsehen erregt. Eine Familie aus England wurde mit Kopfschüssen regelrecht hingerichtet. Das vierte Opfer, ein französischer Radtourist, kam wohl per Zufall in die Schußlinie und wurde als Augenzeuge erledigt. Die zwei kleinen Töchter überlebten, die ältere mit Schußverletzungen, die jüngere unverletzt, vielleicht durch Zufall. Wer macht so etwas und aus welchen Grund? Nun sind die Namen der Opfer bekannt. 

Es handelt sich eigentlich um eingewanderte, bzw. geflüchtete Iraker. Der erschossene Familienvater heißt Saad al-Hilli, war 50 und soll schon zu Saddams Zeiten eingewandert sein, seine Frau Iqbal al-Saffar (47) hatte einen irakischen Paß, und Frau Hillis 77 Jahre alte Mutter, die einen schwedischen Pass hatte, wurde auch erschossen. Die 7-jährige angeschossene Tochter heißt Zainab, ihre 4-jährige unverletzte Schwester Zeena.

Da nichts gestohlen wurde und Saad al-Hilli anscheinend nicht politisch tätig war, stinkt das ja geradezu nach (moslemischer) Ehre und Rache oder sonst einem Familien- oder Erbstreit. Die deutsche Presse berichtet bis dato die Namen nicht, die englische schon. Das Abendland erlebt immer mehr Morgenland.




In die Hose gesteckt

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




„Zippert zappt“: FDP wirbt massenhaft Wähler aus dem Ausland an

[…] Ausreisewillige Menschen aus Nicht-EU-Ländern könnten eine befristete Arbeitserlaubnis als FDP-Wähler erhalten. Rösler will sich vor allem auf Flüchtlinge aus Liberia konzentrieren, die ja geradezu natürliche FDP-Anhänger sind. Mit Interesse nahm die FDP-Führung eine Meldung der Unesco zur Kenntnis, wonach weltweit 775 Millionen Menschen Analphabeten sind. Generalsekretär Döring erklärte, es sei eine Verpflichtung, diese Menschen in Deutschland auszubilden. Sie müssten zunächst lernen, die Buchstaben „F“, „D“ und „P“ zu erkennen und dann daneben ein Kreuz zu machen. (Auszug aus der „Zippert zappt“-Satire in der WELT vom 6.9.2012)




Süddeutsche veröffentlicht Euro-Leserbrief von Professor Wenger nicht! Hier ist er!

Professor Dr. Ekkehard Wenger (Foto), der den Lehrstuhl für Bank- und Kreditwirtschaft der Universität Würzburg innehat, schrieb in Sachen Euro-Rettung einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung, die nur so tut, als ob sie liberal sei. In Wirklichkeit gehört die Süddeutsche zum strammen linken Mainstream, und für den ist der Euro und die EUdSSR politkorrekt eine heilige Kuh. Wir veröffentlichen den deutlichen Brief von Prof. Wenger hier in Gänze:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird Sie nicht überraschen, wenn ich als Euro-Gegner der ersten Stunde feststelle, dass Ihre Berichterstattung zur Euro-Krise trotz vereinzelter Differenzierungen in ihrem Gesamtbild als gewaltiges Ärgernis daherkommt. Die Ausgaben vom 30. und 31. August haben bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht, so dass ich mich veranlasste sehe, Ihnen diese Zeilen zu schreiben.

Wenn Herr Fuest unwidersprochen feststellen darf, der Euro sei eine gute Idee gewesen, sie sei nur schlecht umgesetzt worden, denke ich an die Anhänger des Sozialismus, denen für ihre Wahnideen auch keine bessere Verteidigung eingefallen ist. Der Euro ist einer Staatengruppe übergestülpt worden, in der die kulturellen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen von Anfang an so verschieden waren, dass es genau zu den massiven Verwerfungen kommen musste, die wir heute beobachten. Da helfen kein Schuldenpakt und keine gemeinsame Finanzpolitik, weil es die dafür erforderlichen Gemeinsamkeiten eben nicht gibt. Angesichts der bekannten Neigung der Afrika-Anrainer, Funktionsdefiziten von Staat und Wirtschaft mit Schuldenmachen und der Notenpresse zu begegnen statt mit Strukturreformen, war der Euro von vornherein nur als das denkbar, was jetzt jeder sieht: Als Umverteilungsmechanismus zu Lasten des Nordens und zugunsten der para-afrikanischen Staaten. Wer diesen Umverteilungsmechanismus am Laufen halten will, muss den Euro natürlich retten.

Die nächsten Schritte hat Herr Fuest ja sehr treffend beschrieben. Er will die unheilige „Verquickung“ zwischen Bankschulden und Staatsschulden auflösen und weiß sich zumindest insoweit mit dem französischen EU-Kommissar Barnier einig, der in diesem Zusammenhang davon spricht, man müsse einen „Teufelskreis durchbrechen.“ Dafür braucht man dann eine einheitliche europäische Bankenaufsicht, und zwar auch noch für die letzte Genossenschaftsbank, die in einen einheitlichen europäischen Einlagensicherungsfonds einzahlen soll, damit Banken in Spanien mit Geldern aus dem Norden gerettet werden können. So kommt dann der arme spanische Staat aus dem „Teufelskreis“ heraus und wird nicht mit der Rettung seines Bankensystems überfordert.

Die Forderung nach „Durchbrechung des Teufelskreises“, die ja so schön überzeugend klingt, ist in Wahrheit also nichts anderes als die Forderung, die in Südeuropa gedrehten Luftnummern mit Spareinlagen, aus denen die Banken Staatsanleihen und Bauruinen finanziert haben, mit Geld aus dem Norden zu unterfüttern, damit im Süden noch einmal verkonsumiert werden kann, was bereits verfrühstückt worden ist. Kommissar Barnier und Merkel-Berater Fuest unterscheiden sich in diesem Punkt offenbar nur dadurch, dass der Franzose es natürlich gerne sehen würde, wenn schon die para-afrikanischen Altlasten nach Norden entsorgt würden, während man bei Herrn Fuest vermuten muss, dass er den Teufelskreis „nur“ mit Wirkung für die Zukunft außer Kraft setzen will.

Bei Herrn Barnier braucht man über seine Motivation nicht lange zu rätseln: Frankreich wird angesichts seiner verfehlten Wirtschaftspolitik wohl bald in die Lage kommen, auch aus dem Teufelskreis ausbrechen zu wollen.

Bei Herrn Fuest ist die Lage etwas weniger durchsichtig. Er fordert, die Europäer sollten sich ein Beispiel an den US-Amerikanern nehmen, die angeblich ein zentralisiertes Bankensystem haben. Da kommt man nun doch sehr ins Staunen. Ohne mich hier über Einzelheiten des amerikanischen Bankensystems verbreiten zu wollen, sei für Anfänger nur das zitiert, was Wikipedia über „Bank Regulation in the US“ schreibt:

„Bank regulation in the US is highly fragmented compared with other G10 countries, where most have only one bank regulator. In the US banking is regulated at both the federal and the state level.“

Hinzugefügt sei dann nur noch, dass die mit dem hiesigen Volksbankensektor vergleichbaren „credit unions“ nicht nur eine eigene Aufsichtsbehörde haben, sondern auch einen eigenen Einlagensicherungsfonds. Wenn Herr Barnier sich von den deutschen Volksbanken etwas abschneiden will und Herr Fuest dieses Ansinnen mit seiner Forderung nach einer Bankenunion letztlich unterstützt, lässt sich das jedenfalls nicht mit Verweis auf die Verhältnisse in den USA rechtfertigen. Solche Forderungen haben immerhin ein Gutes: Wenigstens wachen hierzulande jetzt die Volksbanken auf und erkennen, was die von der Nomenklatura angestrebte „Vertiefung“ der Wirtschafts- und Währungsunion für sie bedeuten würde.

Bevor wir uns darauf einlassen, sollen die Spanier und auch die anderen Südeuropäer ihre Bankensysteme selbst sanieren – gegebenenfalls, indem Bankkunden, die Einlagen abziehen wollen, eben keine Euros mehr bekommen, sondern ein Anrecht auf Staatsanleihen, die sie dann zum aktuellen Marktwert gegen Euro verkaufen können. Dann muss wenigstens nicht der deutsche Bankkunde in jene Solidarhaftung genommen werden, von der Herr Barnier so dreist und offenherzig träumt. Ob die Euro-Zone dann daran zerbricht oder nicht, sei dahingestellt. „Ein schwerer Schlag für die Finanzmärkte“, wie Herr Fuest vermutet, ist schon deshalb nicht zu erwarten, weil die Finanzmärkte die Möglichkeit eines Euro-Austritts Spaniens ja eingepreist haben. Wer vier oder fünf Prozentpunkte mehr Zinsen will, als sie Deutschland zahlt, der muss damit rechnen, dass er nicht zu einhundert Prozent in Hartwährung bedient wird, sondern mit abgewerteten Neu-Peseten abgespeist wird.

Bleibt noch die Frage, ob ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone „eine Katastrophe für die Jugend“ wäre, wie Ihre Überschrift über einen Bericht zu einer ILO-Studie lautet. Es wäre für Ihre Leser vielleicht ganz hilfreich gewesen, wenn Sie den Hintergrund ein wenig aufbereitet hätten, vor dem die ILO agiert. Die ILO ist ein Sprachrohr von Gewerkschaftsinteressen, und es sind gerade die Gewerkschaften, die mit ihrem Widerstand gegen Arbeitsmarktreformen – namentlich in Italien und Spanien – die dortige Jugendarbeitslosigkeit maßgeblich zu verantworten haben. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass von dieser Seite nach einer raschen Lösung für die Euro-Krise gerufen wird, damit es den Gewerkschaften in Spanien und Italien erspart bleibt, ihren Mitgliedern lieb gewordene „Errungenschaften“ notwendigen Arbeitsmarktreformen opfern zu müssen.

Prof. Dr. Ekkehard Wenger, Lehrstuhl für Bank- und Kreditwirtschaft der Universität Würzburg. (Quelle MMnews. Vor vier Jahren wurde Wenger noch von der Süddeutschen interviewt.




Jeder fünfte „Deutsche“ kann nicht lesen

Jeder fünfte Deutsche kann laut Studie nicht richtig lesen und schreiben. Man kann sich vorstellen, was für „Deutsche“ das teilweise sind. Eben hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, daß jeder „Deutsche“, der selber nicht Deutsch kann, eine Analphabetin aus, sagen wir mal, Anatolien heiraten kann und die darf dann zum Zwecke der „Familienzusammenführung“, die nach Meinung deutscher Richter immer nur im Sozialamt Deutschland stattfinden muß, hier einreisen und die Zahl der bereits vorhandenen Analphabeten vergrößern. 

Die Studie stammt von der EU, und die Zahlen sind eigentlich nur aus Deutschland, England und Großbritannien, wo alles gleich abläuft. Empfohlen werden unter anderem „digitale Medien“, um das Problem zu beheben. Sind da Youtube-Filme, Skype-Telefon und ähnliche Anwendungen gemeint, um das ABC und Einmaleins zu lernen. Die funktionalen Analphabeten, wozu selbstverständlich auch eingeborene Deutsche gehören und die man in jedem Internetforum antreffen kann, sind nicht gerade eine Ermutigung.

Aber wir werden sicher fortfahren, unseren „Fachkräftemangel“ mit dem Import weiterer Analphabeten  aus Afrika, Asien und Südosteuropa zu bekämpfen.  Die Top-Asylländer sind aktuell zum Beispiel Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Serbien (Roma), Pakistan und so weiter. Die Zahl der Analphabeten wird eher steigen als sinken. Eine von allen Bundestagsparteien gewünschte „Bereicherung“!