Prof. Dr. W. BenzLiebe Besucher der VHS Kassel, Sie haben die Ankündigung des Vortrages „Antisemitismus und Islamkritik“ von Prof. Dr. W. Benz aus Berlin für den 20.9. in Kassel gelesen *) und sich gedacht: ist ja interessant, da gehe ich hin. Mir hingegen kam da etwas ganz anderes in den Sinn: nämlich das Drama von Max Frisch, in dem Herr Biedermann auch nicht wusste (bzw. nicht wissen wollte), dass er sich die Brandstifter direkt ins Haus geholt hat.

(Von le waldsterben)

Für den Fall, dass Sie ebenfalls nicht wissen, wofür Herr Benz steht, wollte ich Sie darauf wenigstens aufmerksam gemacht haben. Falls doch: ignorieren Sie den Rest des Textes und haben Sie eine angenehme Veranstaltung.

Wenn nicht, mögen Sie in Erfahrung bringen: Herr Benz ist zwar ausweislich der angegebenen Tätigkeit forschend zu dem Phänomen des Antisemitismus tätig, jedoch sind etliche Stimmen laut geworden, die ihn gefährlich dichter an der Materie stehend erscheinen lassen, als es Forschungsgründe erforderlich machen würden.

So schreibt der in Israel lebende Journalist Ulrich W. Sahm, ein Artikel von Benz in der Süddeutschen Zeitung

“ … entpuppt sich bei genauem Hinschauen als eine ungeheuerliche, geradezu antisemitische Hetze…“.

Ich habe selbst zahllose Äußerungen und Schriften von Benz zur Kenntnis genommen und kann daher aus eigener Sicht bestätigen: es ist ihm höchstes Vergnügen, Angehörige des Islams zu einer Art Juden der Jetztzeit hochzustilisieren und Kritik am Islam – sei sie auch noch so berechtigt – mit Herstellung eines Bezuges zu den Gräueln der Nazizeit zu diskreditieren.

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen und, wenn Sie dieses Schreiben vielleicht ausdrucken und Herrn Benz mitbringen wollen, auch ihm einmal vier Personen der Zeitgeschichte vorstellen, die uns ihre Art der Islambetrachtung wissen ließen. Ich wäre sehr gespannt, welche dieser Personen von Herrn Benz in der „rechten Ecke“ verortet werden würden – und welche nicht:

Alice Schwarzer, Frauenrechtlerin, Herausgeberin der „EMMA“:

„Mir geht es nicht um den Islam als Glauben – dessen beunruhigenden Reformstau sollen die MuslimInnen bitte unter sich regeln, und zwar möglichst bald. Mir geht es ausschließlich um den Missbrauch des Islams als politische Strategie. Denn eines ist klar: Das ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts. Und diesmal im Weltmaßstab.“ [Aus: Die Weltwoche, Ausgabe 42/2009, S. 35]

Mustafa Kemal Atatürk, Begründer der modernen Türkei und ihr erster Präsident:

„Die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs Mohammed und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen haben in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“ [Jacques Benoist-Méchin: Mustafa Kemal, Begründer der neuen Türkei. Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf-Köln 1955, Seite 289-290.]

Winston Curchill, engl. Premierminister im 2. Weltkrieg:

„Die Tatsache, dass nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als sein absoluter Besitz gehören muss, sei es als Kind, als Ehefrau, oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend hinaus bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine wichtige Macht innerhalb der Menschheit zu sein. Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt.” [Quelle: chuckbaldwinlive.com]

Heinrich Himmler, Reichsführer der SS, Organisator des größten Völkermords aller Zeiten:

„Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser muselmanisch-bosniakischen SS-Division namens Handschar seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!“ [Quelle: zukunftskinder.org]

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!


*) Kassel, Volkshochschule,
Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal
Donnerstag, 20. September 2012, 19 Uhr
Eintritt 5 €
Verantwortlich: vhs Region Kassel, Thomas Ewald
www.vhs-region-kassel.de

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25 KOMMENTARE

  1. Benz is ein oider Depp!
    Auch seine Bücher über das Imperium Tertii sind unlesbarer Mist. Er ist nur damit beschäftigt, Indizien für eine Kollektivschuld zu finden.

  2. Hoffentlich sitzen die Zuschauer mindestens 2 Meter von ihm weg, sonst werden sie von seiner Pinoccionase geärgert.

  3. Unabhängig davon, ob Herr Benz ein Antisemit ist – ich halte ihn eher für einen Deutschenhasser – ist die Strategie die richtige:
    Hinaus aus dem Netz ins wirkliche Leben!
    Jeder sollte in seinem Lokalblatt die Veranstaltungen sichten: Wo gibt es Diskussionen, Vorträge zu „Europa“ oder zu „Islam/ „Integration“.
    Es reicht nicht mehr, im Netz Dampf abzulassen. Das verpufft. Es ist unerträglich, dass die Meinung der Volksmehrheit ständig unterdrückt wird. Sprechen wir die Kritik aus, machen wir ihnen einen Strich durch die Propaganda-Rechnung!
    Frisch, Fromm, Fröhlich und vor allem: Frei!

  4. Danke für die aufschlussreichen Zitate. Besonders interessant finde ich die politische Unterstützung der moslemischen Vielehe und Frauenunterdrückung durch SPD, Grüne, CDU, FDP in Berlin und anderswo. Gerade die genannten Parteien und große Teile der deutschen Linken und der deutschen Presse sind Steigbügelhalter des neuen weltweiten Islamofaschismus.
    Im übrigen stimme ich Frau Schwarzer zu.

  5. Halo PI,

    Ich bin gerade mal auf MMnews gewesen und bin echt erschrocken was sich da für leute tummeln.
    Ich denke wir hier bei PI sind pro israelisch, was also soll ein link zu einer seite bei der im kommentarbereich ganz offen gegen israel gehetzt wird?
    Unser letztes bollwerk im nahen osten gegen die muselmanen.

    Auch ich bin nicht immer mit der politik der israelis einverstanden aber was da geschrieben wird geht echt zu weit.

    Bitte denkt noch einmal darüber nach,ob ihr diesen link wirklich aufrechterhalten wollt.

    lg

  6. Täglich wird in tausenden Moscheen über Christen, Juden, Heiden und Ungläubige hergezogen, nebst den obligatorischen Mordaufrufen!

    Nicht einmal das Christentum hat soviele religiöse Kulturstätten verwüstet, geschändet und zerstört.

    Humor passt zum Islam wie Demokratie, Frauenrechte, Toleranz und Meinungs-, bzw. Religionsfreiheit: Nämlich gar nicht.

  7. Alice Schwarzer sollte mal erklären, wo der „Islam als Glaube“ aufhört und der „Missbrauch des Islams als politische Strategie“ anfängt. Ähnlich fein differenzierend hat sich ja auch Dieter Moor Sonntag nach dem Rushdie-Beitrag in „ttt“ geäußert (für den sich bei PI niemand interessiert hat), Moor sagte in der ARD:

    „Eine Bedrohung wohlgemerkt, die nicht vom Islam ausgeht, auch nicht von gläubigen Muslimen, sondern von denen, die die Religion für ihre machtpolitischen Ziele missbrauchen.“

    Die Fatwa gegen Rushdie hat demnach nichts mit dem Islam als Glaube zu tun.

  8. Mit Mustafa Kemal hätte man die Türkei in Europa willkommen geheißen. In ihrem jetzigen geistigen Zustand besteht dazu nicht die geringste Chance, und es wird dauernd nur noch schlimmer anstatt besser. Vielleicht ist es ganz gut so, daß er nicht ein paar Jahrzehnte später geboren wurde, denn würde dieses Land als Vollmitglied der EU diesen Rückfall ins finstere Mittelalter vollziehen, dann hätten wir noch viel größere Probleme. Ich frage mich schon lange, wo ist eigentlich das Selbstbewußtsein und der Stolz der Türken? Diesen ganzen Mist haben ihnen doch die Araber eingebrockt, wieso lassen sie sich davon so vereinnahmen? Würden sie nur die Kraft finden, diesen Ideologieschrott in die Wüste zurückzuschicken, wo er hingehört, würden wir uns alle über ein konstruktiveres Verhältnis freuen.

  9. Man muß rätseln, was die Sozialisten(SPD, CDU, FDP, GRÜNE, LINKE, PIRATEN) so anziehend am Islam finden.

    1.) Da gibt es die Berechnenden

    a) Der Feind(Islam) meines Feindes(Demokratie) ist mein Freund

    b) Männer: Da brauch ich keine teure Scheidung mehr, ich kann alle Weiber behalten, meine blutjunge Lieblingsfrau bevorzugen und die älteste Mürrische verstoßen durch dreimal wiederholten Befehl plus kleines Taschengeld, notfalls Ehrenmorden oder in den Knast stecken lassen

    c) Pädophile: Kleine Mädchen vergewaltigen ist legal, wenn Mann sie heiratet

    d) Machthungrige: endlich darf ich Machomann/Patriarch sein

    e) Rapper: Ich werde Muezzin und alle hören mir zu

    2.) Die Weltfremden

    a) Frauen: Da bekomme ich ganz viel Plüschkissen und Plundernippes, Seidenfummel und Perlen, brauche nicht mehr selber zu denken und kann jeden Tag Bauchtanzen und pfundweise Schminke und Perücken tragen

    b) Homosexuelle: Da gibt es Tanzknaben und Baccha Baazi, kiloweise Schminke und Seidenfummel

    c) Fromme Männer: Im Paradies erwarten mich Jungfrauen, Unterhaltungsknaben, Gold und Diamanten, Bäche von Wein

    d) Ökofuzzis: Da gibt es nur noch Esel, Kräuter und Gewürze, keine Autos, keine Industrie, saubere Luft

    e) Esoteriker: „Weg damit!“ Aufräumen und Entrümpeln.Ich brauche nur noch zwei Bücher Koran(Befehle und Gesetze) und Hadith(Mohammed-Heldenmärchen)

  10. Das verspricht doch ein netter antisemitischer Abend unter kultiviertesten Geistewissenschaftler_Innen zu werden. Und wer nicht Antisemit_In ist, wird rausgeworfen oder gar nicht erst reingelasen. So ein Abend mit Wir-Gefühl und Wohlfühlversprechen unter Gleichen.

  11. Antisemitismus, verpackt in pseudowissenschaftlicher Attitüde,- wieder ein gefährliches U-Boot in unserer freiheitlichen Demokratie. Der Islam wird als Opfer, wie damals die Juden, hingestellt. Welche Infamie, welche Bosheit steckt in diesen Menschen, die derart die Wirklichkeit verdrehen! Der Vergleich mit den Nazis, die offen zusammenarbeiteten mit dem Soldatenheer der Osmanen, zeigt wieder einmal deutlich, wohin die Reise geht. Auf Geschichtsverfälschung sollten hohe Strafen belegt werden.

  12. Die Moslems sind die heutigen Faschisten und Antisemiten. Das kann selbt der Dümmste beim täglichen Blick in die Zeitung sehen. Außer natürlich, wenn man es nicht sehen will.

  13. Uns wurde immer gesagt: wehret den Anfängen! Laßt keinen neuen Faschismus entstehen. Und jetzt wird er hofiert, verkannt, gehätschelt und finanziell aufgeblasen und er unterhöhlt unser Gesellschaftssystem. Und dagegen soll man sich nicht wehren?

  14. #10 Wilhelmine (20. Sep 2012 17:18)
    Bei dem Ansehen dieses Beitrages am Dienstag abend ist mir wieder die Hutschnur gesprengt worden, weil nur ganz nebenbei in der Anmoderation die Täter (arabische Jugendliche) erwähnt wurden. Der Filmbeitrag was so suggestiv, dass man auch durch die zugegebenermaßen naiven Interviewten den Einduck bekommen musste, der Rabbi wäre von Deutschen zusammengeschlagen worden. Und direkt danach, was wohl? NSU! Isch fand diesen Fernsehabend zum Kotzen!

  15. hätte Benz einen blassen Schimmer von der Materie, wäre im längst aufgefallen, dass die typisch islamische Methode, eigene Gewalt als defensive Reaktion auf Aggressionen des Westens und insbesondere Israel hinzustellen, genauso identisch zu den als defensive Reaktionen hingestellten Mordbrennereien der Nazis sind, wie Dummheiten und Verfehlungen einzelner, beispielsweise den jüngsten koptischen Irrläufer zu beabsichtigten Aggressionen des Westens und Israel zu erklären. Exakt die gleiche ‚Logik‘ war für die Nazis typisch.

    Einfacher gesagt: hätte Benz Gripps im Kopf, wäre ihm die Identität des Antisemitismus von einst (NS) und jetzt (Islam) klar. Hat der aber nicht.

  16. #20 Borgfelde (20. Sep 2012 19:21)

    Die grüne Idylle Freiburg wird zu „Little Libanon“ unter der Führung der Hisbollah.

    Vorsicht, ihr Grünen: die Hisbollah gibt, glaube ich, nicht viel auf Mülltrennung!

  17. Prof. em. Benz hat bereits im verg. Jahr in Marburg zu diesem Thema in einem Vortrag abesondert:

    Bericht über den Vortrag von Prof. BENZ am 22.06.11 zu „Antisemitismus und Islamophobie“

    Prof. Wolfgang Benz, dem ehemaligen Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, wurde am 22.06.2011 im Rathaus Marburg die Möglichkeit gegeben, seine These zur Genese von Antisemitismus und Islamophobie zum Besten zu geben.
    Schon der Veranstalterkreis ließ jedoch erahnen, welche „wissenschaftliche Exegese“ zu erwarten war: Antifaschistischer Ratschlag, Vereinigung der Verfolgten des Naziregime, Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Runder Tisch der Religionen, Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg (neben der jüdischen und muslimischen Gemeinde).
    So waren es nicht verwunderlich, auch einige Antifa`ler in ihrer schwarzen Tracht auf der Veranstaltung, inmitten von ca. 80 fast ausnahmslos linksbeheimateter Bestmenschen anzutreffen.

    Seine Kernthese, die Antisemitismus, Islamkritik und Rassismus gleichsetzt, ist in wissenschaftlichen Kreisen höchst umstritten und wird heftig kritisiert.
    Zur Erklärung und Legitimierung seiner Behauptung bediente er sich des Schicksals der Juden in Europa zu Beginn des letzten Jahrhunderts und des gegenüber den Juden erzeugten Feindbildes, das mit Hilfe von Büchern wie „Die Protokolle der Weisen von Zion“ (Historiker Heinrich von Treischke) zusätzlich angefacht wurde. Mit Hilfe dieser historischen Aufstachelung gegen die jüdische Minderheit
    Doch der Reihe nach:
    Zunächst einmal kritisierte Benz das Buch, als wäre die Aussprache des Titels ihm unangenehm („Deutschland schafft sich ab“), und dessen millionenfachen Verkauf. Insbesondere reagierte er verärgert auf die Tatsache, dass sogar der ADAC mit einer Werbebeilage für den verhassten Sarrazin-Bestseller zu dessen Popularität beigetragen hatte. Benz bezeichnete dies als skandalös.
    in Europa, die bekanntlich in den furchtbaren Pogromen und schließlich im Holocaust endete, versuchte er Parallelen zu einer, wie er meinte, heute vorherrschenden Diskriminierung und Diffamierung des Islams und der Moslems zu ziehen. So genannte „Islamkritiker“ würden den Islam mit Terror und Extremismus verbinden und so alle Moslems unter Generalverdacht stellen. Zur Untermauerung dieser Behauptung zitiert er Passagen aus dem Buch „Heiliger Krieg in unseren Städten“ von U. Ulfkotte und versuche auf diese Weise, die Kritik am Islam als Solches der Lächerlichkeit preiszugeben. Andere kritische Islamkenner, wie Herrn H.-P. Raddatz, bezeichnete er schlicht als Hetzer und Populisten.
    Islamkritische Internet-Foren wie PI-News bekamen natürlich ebenfalls „ihr Fett weg“. Einen Blogger unterstellte er Dummheit und Unkenntnis in Bezug auf den Islam, weil dieser in seinem Beitrag von über 60 Stellen im Koran berichtet hätte, die zum Mord an Andersgläubigen, also an Juden und Christen aufrufen würden.
    In der anschließenden Fragerunde zeigte sich nochmals, dass der Vortrag genau den Vorstellungen des dort einladenden Forums entsprach und wie es von dem Zuhörer „Islamkritiker“ einzusortieren wünscht.
    Folglich gab es mehrfach „Nazi-Alarm“. Ein Zuhörer aus dem Veranstalterkreis des Typ „68-er Studienrat“, beklagte, dass in seiner entfernten Nachbarschaft ein „National-Sozialist“ wohne und wollte wissen, wie am Besten mit diesem zu verfahren sei.
    Einzig die letzte Frage, die eine Studentin stellte, beinhaltete substanzielle Kritik an dem Vortag. Sie stellte Benz die eigentliche Gretchenfrage des Abends und entlarvte so die wissenschaftlichen Unseriosität des Herrn Professor Wolfgang Benz. Sie zielte auf die Gleichsetzung von Islamkritik und Muslimfeindschaft ab und fragte, ob es denn auch Islamkritik geben könne, die nicht gleich als menschenfeindlich bezeichnet werden würde, und ob sich der Vortragende nicht der gleichen Mittel der Kritik bediene, die er bei anderen kritisiere.
    Die Antwort von Professor Benz offenbarte seine fachliche Inkompetenz: Er verstehe nichts vom Judentum, er sei kein Islamwissenschaftler, er verstehe nichts von den Inhalten des Islam und maße sich nicht an den Islam zu beurteilen, noch was am Islam kritisiert werden dürfe oder müsste. Sein Job sei es ausschließlich, darzustellen was in Mehrheiten gegenüber Minderheiten vorgeht. Er würde sich nur gegen moslemfeindliche Parolen von Personen wie Herrn H.-P. Raddatz wehren.
    Mit andern Worten, es interessiert ihn nicht was der Grund der Kritik so vieler Menschen ist, sondern er stört sich daran, dass sie sich versuchen zu artikulieren und auszudrücken, was ihnen Unbehagen bereitet, ob nun berechtigt oder nicht.
    Benz zeigte im Verlauf der Diskussion deutlich, dass er nicht davor zurückschreckt, die Mehrheit der deutschen Bevölkerung pauschalisierend unter Islamophobie-Verdacht zu stellen. All jene Bürger, die einfach ihre alltäglichen Erfahrungen mit den Angehörigen der „Friedensreligion“ schildern oder das ideologische System des Islams kritisieren. Jene also, die den Mut haben auszusprechen, dass bei muslimischen Zuwanderern eine besonders hohe Gewaltaffinität vorherrscht und Moslems selbst in der dritten Generation bewusst eine Segregation und Ghettoisierung einer Integration und Assimilation in die Aufnahmegesellschaft vorziehen.
    Der Vortrag zeigte mal wieder den Tenor von bestimmten Kreisen unserer Gesellschaft, die mit direkt mitgelieferter unterschwellig suggerierter Drohung klarstellen, was einem schwant, sollte man es wagen dieser vorgefertigten Meinung entgegenzustehen.
    Es ist nicht nur unfassbar, dass heute Lügenwerke wie „Die Protokolle der Weisen von Zion“, bei denen bereits ein Jahr nach ihrem Erscheinen ihr Wesen und ihr Zweck (Ablenkung von dem Versagen des russischen Zarenhauses) bekannt waren, heute herangezogen werden, um heute geschriebene, gut recherchierte und belegte Bücher des Vorwurfs des Rassismus und der Hetze zu bezichtigen, sondern auch kritische Bürger systematisch diskreditiert und stigmatisiert werden. Für diese Zirkel scheint noch immer die ideologisch-absolutistische Formel zu gelten, dass Wahrheiten ist, was die herrschende Klasse vorgibt und nicht dass Wahrheit durch rational messbare Fakten spricht.

  18. Ja, der gute alte Frisch, mit seinem Biedermann war seiner Zeit weit voraus. In Wirklichkeit ist er sogar unserer Zeit auch noch voraus!

  19. Als Autofan kann ich nur bemerken: Carl und Berta Benz rotieren in ihren Gräbern vor Scham wegen ihres Namensverwandten….
    Die Moslems heute mit den Juden unter Hitler zu vergleichen finde ich noch dreister als die Leugnung des Holocausts. Die Juden waren damals in Europa bestens integriert, gebildet und meist Leistungsträger der Gesellschaft. Sie lebten verstreut, denn sie hatten keinen eigenen jüdischen Staat.
    Die Moslems heute können unter einer Vielzahl islamischer Staaten wählen wohin sie gehen wollen, wenn es ihnen hier nicht gefällt. Sie sind nur in Ausnahmefällen integriert und die Mehrheit von ihnen ist bildungsfern und islamverseucht. Sie führen sich in Europa auf wie Herrenmenschen und wollen uns ihre Lebensweise und ihre Ideologie aufzwingen. Besatzer eben. Dieser Professor Benz weiss garnicht, was er für eine riesige Schuld auf sich lädt mit seinem kruden und verdrehten Weltbild. Auf sowas können nur gleichgesinnte Ignoranten reinfallen…Pfui!

  20. #13 Schweinsbraten (20. Sep 2012 17:51)
    Danke für den Beitrag, habe herzhaft gelacht.
    Um ehrlich zu sein, wenn ich Sozialist (nach Deiner Definition) wäre, würde ich mich unter 1.b einordnen. 😉

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