Staatstrauer, Lichterketten, Umbenennung von Plätzen und Straßen, Gedenk-Stätte, Gedenk-Steine, Gedenk-Stelen und Gedenk-Tafeln: vielfältig sind die Möglichkeiten der kollektiven oder genauer der kollektivierten Trauer und Betroffenheit, sofern es sich nicht um Todesopfer als Kollateralschäden der kulturellen Bereicherung handelt.

(Von Jerry Blackwater)

In solchen Fällen wird es schon schwierig auch nur einen stillen Trauermarsch zu organisieren. Der „Tag der Opfer der bunten Republik“ öffnete erstmals in 2011 eine besondere Gelegenheit, durch viele dezentrale, kleine Zeichen Einzelner dem politisch gewollten Vergessen entgegenzutreten, durch dieses Gedenken unsere Toten zu würdigen und dabei auch selber ein Stück Würde zurückzuerlangen.

Dieses Jahr fällt der „Tag der Opfer der bunten Republik“ auf den 7. Oktober (immer der erste Oktober-Sonntag, siehe hier und hier. Einige im Internet zu findende Listen geben einen Eindruck von der Vielzahl der Fälle, auch wenn diese Listen alles andere als vollständig sind: „Liste der von Ausländern in Deutschland getöteten Deutschen“ und „Liste von durch Ausländer begangene Straftaten“, sowie die Internetseite zum Buch „Deutsche Opfer – fremde Täter“ mit interaktiver Karte.

Richtigerweise werden in manchen Listen nicht nur die Todesopfer aufgeführt, sondern auch diejenigen, deren Gesundheit zerstört worden ist und die Zeit Lebens mit ihren Angehörigen leiden werden, wenn sie überhaupt wieder das Bewusstsein erlangen. Häufig werden solche Fälle nur in den Lokalnachrichten erwähnt, wie der Überfall auf eine junge Frau aus Hagen im August 2012. In der Presse wundert man sich über die „unfassbare Brutalität“ des mutmaßlichen Täters „mit türkischen Wurzeln“ und teilt mit, dass versucht werden soll, das Gesicht der 22-Jährigen wiederherzustellen.

In mindestens zwei Fällen, die zudem als Justizskandale emotional belasten, wurden Facebook-Gruppen gegründet (siehe hier und hier) und erreichen damit wiederum viel Aufmerksamkeit.

Es ist sicher nicht verkehrt, wenn man zu den „Opfern der bunten Republik“ auch diejenigen zählt, die sich in ihrer Not gewehrt haben und zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden (z.B. hier).

Hier abschließend die Worte von Angehörigen eines vor 13 Jahren erstochenen jungen Mannes:

Es heißt, „die Zeit heilt alle Wunden“.
Welche Wunden? – Unsere nicht!

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53 KOMMENTARE

  1. Die Schmerzgrenze ist noch nicht erreicht.

    Die Republik ist voll von Geschichten wie jener des jungen Mannes der von „Kulturbereicherern“ ermordet wurde.

    Europa hat sich die islamische Pest an Bord geholt und wird sie nicht mehr los.

  2. Die Behauptung, dass Multikulti gescheitert sei, verschleiert das wahre islamische Problem, da sich Zuwanderer aus vielen verschiedenen Kulturkreisen sehr wohl in Deutschland gut intergriert haben.

  3. Danke für den Hinweis.

    Freundliche Bitte / Anregung: Bitte Textvorschläge für die Beschriftung der Gedenkkerzen posten. Danke.

  4. Liebe PI, liebe Mitleser:

    Ich verstehe euer Ansinnen.
    Aber seien wir ehrlich, dieses Aufrechnen und dabei auch eine Gedenktafel, wie die obige anonymisiert die Opfer und bewirkt schlicht – nichts.

    Es ist wichtig und richtig, jeden einzelnen Fall öffentlich zu machen und vor Ort zu beklagen.
    Damit auch deutlich wird, dass auch Migranten Opfer von Migranten werden und dass auch Deutsche unter den Opfer rassistischer Gewalt durch Deutsche sind, Obdachlose z.B., die mit Abstand am meisten gefährdete Gruppe.

    Aber ein Gedanktag der Opfer der bunten Republik?
    Sind wir denn gegen Buntheit, sind wir denn gegen jede Art von Einwanderung?

    Ich bin es jedenfalls nicht. Diese Art von Generalisierung sollten wir anderen überlassen.

  5. Thorsten Tragelehn ein Opfer der „Bunten Republik BUNTland.“

    Am 03. September 1999 besuchte unser Sohn Thorsten Tragelehn (20) das „Heimatfest“ unseres Wohnortes Lohfelden (nahe Kassel / Hessen), auf dessen Beginn er sich bereits seit längerem gefreut hatte.

    Während des Festverlaufes wurde ein Freund von Thorsten von 5 (teilweise einschlägig polizeibekannten) weiteren Festbesuchern (darunter 4 ausländische Jugendliche aus der Türkei und aus dem Iran) grundlos behelligt.

    Als Thorsten die inzwischen zu eskalieren drohende Auseinandersetzung verbal schlichten wollte, zog ein 16-jähriger Türke plötzlich ein Messer und verletzte unseren Sohn lebensgefährlich durch Messerstiche in den Bauchbereich.

    Selbst als Thorsten bereits schwerverletzt am Boden lag, war er weiteren Attacken mittels Fußtritten, Knüppeln, Flaschen und Schlagringen ausgesetzt.

    Am frühen Morgen des 04. September 1999 erlag Thorsten in einem Kasseler Krankenhaus seinen schweren Messerstich-Verletzungen (Hauptschlagaderdurchtrennung und innere Blutungen).

    Am 09. September 1999 fand unter großer Anteilnahme von Verwandten, Freunden und Teilen der Lokalpresse die Beisetzung von Thorsten statt.

    Unser einziges Kind Thorsten Tragelehn war bereits über ein halbes Jahr tot – Ermordet!

    Vier der fünf Täter liefen zu diesem Zeitpunkt immer noch frei herum, obwohl diese bekannt und beschuldigt waren.

    http://tragelehn.onpw.de/

    In stillem Gedenken.

  6. Die Schuld, die Politiker der etablierten Parteien in den letzten drei Jahrzehnten auf sich geladen haben ist unfassbar groß.

    Jeder der CDU Grüne SPD FDP Linke auch heute noch wählt macht sich mitschuldig an dieser Tragödie.

  7. #6 lorbas (22. Sep 2012 20:17)

    (darunter 4 ausländische Jugendliche aus der Türkei und aus dem Iran) grundlos behelligt.

    —————————
    4 sind in Deutschland eben keine Zelle!

  8. AFP „Merkel und Hollande fordern Zusammenwachsen Europas

    Vor dem Hintergrund der Eurokrise haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident François Hollande für ein weiteres Zusammenwachsen Europas ausgesprochen. (sind Frankreich, Deutschland, … Inseln?)

    Deutschland und Frankreich hätten dabei eine „besondere Verantwortung“, betonte Merkel im baden-württembergischen Ludwigsburg. Hollande forderte seinerseits den Ausbau der EU zu einer „politischen und sozialen Union“ (EUdSSR).

  9. #3 raymond a (22. Sep 2012 20:11)

    Die Behauptung, dass Multikulti gescheitert sei, verschleiert das wahre islamische Problem, da sich Zuwanderer aus vielen verschiedenen Kulturkreisen sehr wohl in Deutschland gut intergriert haben.

    Multikulti ist nicht generell gescheitert, sondern durchaus möglich – allerdings ohne Islam!

  10. #5 lieschen m

    Es geht in dem Artikel und an dem Gedenktag nicht um Aufrechnen, sondern darum, dass man es sich nicht nehmen läßt, der Opfer aus den eigenen Reihen zu gedenken. In den Augen der Politik und der Mainstream-Presse gibt es offenbar besonders wichtige Opfer von Verbrechen, dann weniger wichtige, und offenbar die ganz unwichtigen, die man am liebsten der Vergessenheit anheim fallen lassen möchte. Diejenigen, die offen um letztere trauern möchten, müssen mit Anfeindungen und Repressalien rechnen. Wie unfrei man offenbar in der eigenen Heimat geworden ist, wird daran deutlich. Solche Aktionen, wie die auf dem Foto gezeigte (meines Wissens vor einem Rathaus in 2011 arrangiert und fotographiert) vereinen beides, Gedenken und Protest. So jedenfalls verstehe ich diesen Artikel.

  11. # 5

    Hallo Frau Böhmer,

    ich wusste ja gar nicht, dass Ihr 2. Vorname Lieschen ist. Maria-Lieschen, klingt hübsch.

  12. Deutsche Opfer, muslimische Mörder. Niemanden interessiert’s

    11 Morde durch Deutsche an Ausländern – 1061 Morde von Ausländern an Deutschen

    Von Michael Mannheimer

    „Ein Staat, der seine Bürgern nicht schützt, verliert die Unterstützung seiner Bürger.“

    Werden in Deutschland junge Einheimische von muslimischen Immigranten aus dem Weg getötet, brauchen die Herrschenden kein Mitleid heucheln. Es interessiert sie schlichtweg nicht. Denn die Herrschenden verachten alles Deutsche. In ihren Augen ist nur ein toter Deutscher ein guter Deutscher. Wer sich umgekehrt als Deutscher gegen Angriffe durch Asylanten erfolgreich wehrt, lernt die deutschenfeindliche Justiz kennen: Es drohen ihm Verurteilung und Haft wegen „Notwehrexzess“. Über Migranten sind solche Urteil linkslastiger Richter nicht bekannt.

    11 Morde von Deutschen an Ausländern [1]. In einem annähernd gleichen Zeitraum sind 1061 Deutsche durch Ausländer in Deutschland umgebracht worden. Eine Statistik von 1999 verrät es – erwähnt in der Westfälische Rundschau, Februar 2000 – in einer Zeit also, als die massive Fälschung der Berichterstattung durch die Medien noch nicht so weit fortgeschritten war wie heutzutage…

    http://zoelibat.blogspot.de/2011/12/deutsche-opfer-muslimische-moerder.html

  13. @ #5 lieschen m

    Aber ein Gedanktag der Opfer der bunten Republik?

    Sind wir denn gegen Buntheit, sind wir denn gegen jede Art von Einwanderung?

    Ja, ich bin gegen „Buntheit“! Ich bin gegen dieses dämliche Kindergartengeschwätz, das rassistischer ist als jeder Neonazi, indem es verschiedene Menschen nur auf ihre Farbe reduziert – die Argumentation jetzt wörtlich von den hehren Linken übernommen.

    Ich bin auch gegen die polemische Schlussfolgerung, dass wer gegen die Deppen-Buntheit ist, automatisch gegen „jede Art von Einwanderung“ sein muss. Was wird nicht von uns Konservativen hier nicht täglich an Differenzierung gefordert! Dasselbe auch von der anderen Seite? Bunter Pustekuchen!

  14. Staatstrauer, Lichterketten, Umbenennung von Plätzen und Straßen, Gedenk-Stätte, Gedenk-Steine, Gedenk-Stelen und Gedenk-Tafeln: vielfältig sind die Möglichkeiten…

    ——
    Nicht zu vergessen: Fast eine halbe Million Bargeld als Entschädigung an die Familien der „NSU-Opfer“.

    http://nachrichteninkurze.eu/12438-rechtsterrorismus-nsu-opfer-werden-mit-fast-500-000-euro-entschadigt/

    Gab es jemals, auch nur einmal, eine Entschäödigung vom Staat, als ein Deutscher Opfer eines deutschfeindlichen Angriffes wurde?

  15. #5 lieschen m (22. Sep 2012 20:16)

    …sind wir denn gegen jede Art von Einwanderung?

    Ich bin es jedenfalls nicht.

    Pforzheims Zukunft gehört den Migranten

    PFORZHEIM. Ausländer, Migrationshintergrund – ist doch alles dasselbe? Weit gefehlt! Während sich die Frage Ausländer oder Inländer nach der Staatsbürgerschaft richtet, geht es beim Migrationshintergrund um die Herkunft. Diese zu ermitteln macht Sinn, weil viele Einwanderer mittlerweile die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Pforzheim weist hierbei erstaunliche Zahlen auf: Bei den unter Dreijährigen haben 71,1 Prozent 😯 einen Migrationshintergrund.

    http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?85598-Einwanderung-in-Pforzheim-%C2%96-eine-Erfolgsgeschichte!&highlight=pforzheim

    Da die Zahlen aus dem Jahr 2008 sind, haben demzufolge 71,1 Prozent aller unter Achtjährigen einen Migrationshintergrund.

    Wieviel Einwanderung wollen sie noch?

    Also mein bedarf ist mehr als gedeckt!!!!!!!!!

  16. # 5 lieschen m

    Es bewirkt vielleicht nicht viel , ist aber ein Signal , dass sich nicht ALLE das Gehirn vernebeln lassen .

  17. @ #5 lieschen m

    Aber seien wir ehrlich, dieses Aufrechnen und dabei auch eine Gedenktafel, wie die obige anonymisiert die Opfer und bewirkt schlicht – nichts.

    Wenn ich diese „Gedenktafel“ auch nur eine Sekunde für echt und nicht für eine schnell erstellte Fotomontage gehalten hätte, wäre PI für mich wegen Geiz und Geschmacklosigkeit unten durch gewesen. Beides traue ich PI nicht zu.

  18. Nicht zu vergessen: Fast eine halbe Million Bargeld als Entschädigung an die Familien der “NSU-Opfer”.

    Ja und eine Anklage von Beate Z. ohne jeden Beweis.

    Entschädigungen für Deutsche, die Opfer von Migranten wurden sind unbekannt. Sind alles nur Einzelfälle.

  19. #19 NoDhimmi (22. Sep 2012 20:53)
    # 5

    Hallo Frau Böhmer,

    ————————————-
    🙂 🙂 🙂

    Herr Barroso (Eurovision)ist schon abgetaucht.

  20. Es ist wirklich erschreckend wie viele Opfer es gibt und wir befinden uns ja nicht im „Krieg“! Wie soll man jetzt diesen Opfern den gebürenden Respeckt entgegenbringen und um Sie trauern? Ich bin nur fassungslos was mit Deutschland passiert.

  21. #5 lieschen m

    Es geht nicht um das „Aufrechnen“ der Opferzahlen. Sondern, um das Aufzeigen, daß der deutsche Staat mit mit zweierlei Maß mißt.

    Wenn den Deutschen tagtäglich die ausländischen Opfer von angeblichen Neo-Nazis immer wieder vorgehalten werden, aber im Gegenzug die um ein mehrfaches höhere Opferzahl unter den Deutschen verschwiegen und unterdrückt werden soll, stimmt etwas nicht. Wenn die Opfer der angeblichen NSU, die ermordete Ägypterin Marwa Staatsbegräbnisse erhalten, aber von Ausländern ermordete Deutsche in aller Stille beerdigt werden, ohne daß auch nur ein Wort darüber verloren wird, stimmt etwas nicht.

    Wenn ein solcher Wirbel um zehn Morde an türkischen Dönerverkäufern durch die angebliche „NSU“ wochenlang politisch instrumentalisiert wird, aber die seit der Wiedervereinigung über geschätzt 7500 Morde an Deutschen, hunderttausende Vergewaltigungen und Raub, millionenfacher Diebstahl und Nötigung durch Ausländer verschwiegen und unterdrückt werden, stimmt etwas nicht.

    DAS ist der wunde Punkt dieser „Bunten Republik“ und genau dahin muß der Finger gelegt werden. Multikulturalismus ist ein anderes Wort für Völkermord. Antirassismus ist ein Codewort für antideutschen Rassismus.

  22. Jerry Blackwater? Ist das wieder dieser Autor, der die German-Defense-League als saufende Hooligans dargestellt und so lächerlich gemacht hat?

  23. also ich versuch´s nochmal:

    -sämtliche sog. Spätaussiedler sind Migranten.
    -sämtliche nichtdeutsche Europäer sind Migranten.
    -Philipp Rösler(unproduktiv aber harmlos)ist Migrant
    -Roberto Blanco(Vater Kubaner)
    ist Migrant
    – Akif Pirinci (Autor von Felidae, dem Katzenkrimi)ist Migrant
    – Necla Kelek ist Migrantin
    – Katarina Valente war Migrantin

    Und wenn die Tafel oben nur eine Fotoattrappe ist, bin ich ebenfalls beruhigt.

    Danke

  24. #5 lieschen m (22. Sep 2012 20:16)

    Es sei mir die Frage erlaubt, was „Buntheit“ denn genau sein soll?

    Der Italiener, dessen Eisdiele oder Pizzeria sich harmonisch ins deutsche Stadtbild einfügt?

    Der Grieche, dessen Folkloreabende regelmässig unspektakulär ablaufen und bei denen Deutsche jederzeit zum Mitfeiern willkommen sind?

    Oder türkich-arabisch übernommene Stadtviertel, in die man sich als Deutscher nur mit gesenktem Blick wagen kann, wo kein Deutsch gesprochen wird, wo keine deutschen Regeln und Gesetze anerkannt werden, wo es keine deutschen Geschäfte mehr gibt und wo faktisch die Türkei und Arabien ethnisch gesäuberte Kolonien gebildet hat?

  25. Wie wäre es mit einem „Mahnmal für die Opfer des Multikulturalismus“?

    Multikulturalismus ist Völkermord wie der Holocaust, nur subtiler und (zumindest am Anfang) langsamer!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  26. # lieschen m. (BuntesbürgerIn)

    Was Kommentar 23 (lorbas) über Pforzheim geschrieben hat, gilt für jede ehemals deutsche Groß- und Mittelstadt. Aber so wie ich dich verstehe, leidest du immer noch am Lebensgefühl der Prä68er: Diese Dumpfheit und Stumpfheit, diese Miefigkeit, Verlogenheit, das Schweigen der Adenauer-Ära … das quält dich also noch immer, Lieschen.

    Aber: Keine Sorge, bald ist es geschafft – ‚Deutschland‘ ist dann 100% deutschenrein. War das dann genug Einwanderung, Lieschen?? Ach nein, ganz vergessen … DICH gibts ja noch!! Also die letzte Deutsche! Am besten du nimmst schon mal dir türkische oder libanesische Staatsangehörigkeit an – zum Islam bist du ja wohl schon übergetreten. Paßt auch viel besser zu dir, Lieschen. Denn Islam ist … BUNT. Fröhlich. Lustig. Abwechslungsreich. Jeden Tag neu. Alles Gute in deiner neuen Welt, Lieschen – du bist eine ‚Paradedeutsche‘! Nach Jahrzehnten verzweifelter Selbstmordanstrengungen: Endlich geschafft – erlöst von sich selbst … die Deutschen.

  27. also gut, nachdem die Aufsicht meine Erläuterungen gelöscht hat, vielleicht darf ich ja nochmal:

    Sämtliche Spätaussiedler sind Migranten
    Sämtliche nichtdeutschen Westeuropäer sind Migranten.
    Den Philipp Rösler lass ich diemal weg, vielleicht war der ja der Grunmd für die Löschung
    Necla Kelek, Akif Pirinci (Autor des Katzenkrimis Felidae), Roberto Blanco und Catarina Valente sind bzw. waren auch alles Migranten.

    Und dass die oben gezeigte Tafel nur eine Foto-Attrappe war, hoffe ich auch.

  28. # 10,lupuslotarius:die kerze brennt,habe sie selber angezündet!
    jerry,du hast mein bild geklaut!-auch dieses jahr findet wieder eine ähnliche aktion an gleicher stelle statt,dieses mal unter mitwirkung der GDL!
    no surrender!!!

  29. #42 lieschen m (23. Sep 2012 01:15)

    Keine Ahnung, nicht fähig Informationen zu verarbeiten und nur nachplappern was gerade ein paar „Freunde“ an Dummsinn und „Lebensweisheiten“ verbreiten.
    Spätaussiedler sind Migranten? Mädel, diese Leute haben eine deutsche Tradition welche den BRD Deutschen wie dir aberzogen wurde. Nachdem die Vorfahren der Spätaussiedler von Katharina der Großen aus Deutschland an die Wolga geholt wurden bauten diese dort Dörfer auf, kultivierten dort Brachland und waren Vorbilder für die Kulaken. Der Begriff „Wolgadeutsche“ dürfte sogar dir geläufig sein. Erst in der Stalinära wurden diese in Nacht und Nebel Aktionen an die äußersten Grenzen der damaligen Sowjet-Republik umgesiedelt. Migranten? Mädel, die sind im Wesen und der Tradition deutscher als die meisten indoktrinierten BRD-Bürger heute.
    Europäer Migranten? Als diese nach in die BRD kamen hatten sie nicht die Absicht zu bleiben! Und viele haben diese nicht mal heute. Selbst ihre Kinder schicken viele im Heimatland auf die Schule; wenn sie es sich leisten können. Schulbildung z.B. in Italien ist auf nationale Belange ausgelegt und effizienter als in der „bunten Republik“.
    Und mit allen europäischen Ländern haben wir traditionelle Bindungen. Es gibt auch wenige Probleme im Zusammenleben mit unseren Nachbarn in Deutschland und Europa die als Europäer einen christlichen Ursprung haben; Gesetzesgrundlagen usw. fußen alle auf den gemeinsamen 10 Geboten der christlichen Lehre.
    Es gibt Gemeinsamkeiten!
    Es gibt keine Gemeinsamkeiten mit Menschen aus dem fundamentalen Islam!
    Ich muss hier nicht altbekanntes wiederholen, jeder hier weiß es.
    Was mich ankotzt ist der Versuch der Relativierung mit Argumenten, die von keinerlei Sachkenntnis geprägt sind.
    Ich kaufe mir keinen -bekannterweise und trainierten- bissigen Hund mit der Begründung; ander Hunde beißen auch, oder können es zumindest.

  30. # lieschen m:nein,das ist keine attrappe,und ob dummbesserwissende menschen deines schlages beruhigt sind,interessiert mich einen feuchten kehricht!!!

  31. #44 charly martell:

    Wußt ich doch, das das Schild auf dem Bild echt ist. Ich versteh wieder nicht, was manche Kommentatoren gegen das Schild haben und wieso sollte das ne Fotomontage sein? Hat sich Pi schon bei Dir bedankt, das Du mit der Unterschrift http://www.pi-news.net das Copyright abgetreten hast? Viel Erfolg beim nächsten mal mit den GDLern.

  32. Lieschen m,

    die angebliche Buntheit in Deutschland – wo ist sie denn? Ich bin bis vor einigen Jahren viel durch deutsche Städte gekommen. Was Du da siehst, sind immer uniformer werdende Fußgängerzonen und Industriegebiete. Du weißt in der Erinnerung stellenweise nicht mehr, ob ein Erlebnis in Stadt A oder Stadt B stattgefunden hat, weil durch die Franchise-Ketten und Großfirmen alles derartig ähnlich geworden ist.

    Diese Buntheit hat nur eine Farbe, nämlich grün – Dollargrün, und in den entsprechenden Vierteln grün – islamgrün.

    „Buntheit“ ist eine infantile Wunschphantasie.

    Es ist der Wunsch, der einst die Kunstwelt Disneyland hat entstehen lassen: Das Schönste der Welt, auf engstem Raum problemlos zusammengepfercht.

    Echte gewachsene Buntheit und Vielfalt findet man aber nur über die ganze Welt verteilt.

    All das, was wir an z.B. echten Italienern, echten Amerikanern, oder echten Japanern als jeweilige besondere Eigenschaft schätzen, konnte sich nur entwickeln, weil es sich „dem Anderen“ gegenüber auch territorial abgegrenzt hat.

    Echte Vielfalt braucht Grenzen, braucht Unterschiedlichkeit zum natürlichen Herausbildung spezifisch-unterschiedlicher Eigenarten.

    Ein Paradebeispiel der heutigen Pseudobuntheit hingegen wäre vielleicht McDonalds.

    Klar essen Chinesen wie Italiener wie Griechen und Deutsche
    dort – aber ist McDonalds deswegen ein Hort der jeweiligen kulturellen Besonderheit?

    Die Farben der Buntheit anderer Kulturen verblassen im Multikulti-Mischmasch zu Dollargrün – zu nichts anderem.

    Ausserdem: Die Dosis macht das Gift.

    Einflüsse aus anderen Kulturen in Form von Immigranten sind solange bereichernd, ja sogar nötig, solange sie nicht durch ihre schiere Menge die Kultur der „Ureinwohner“ eines Landes stören.

    Dies ist umso mehr der Fall, je unterschiedlicher die Denkweisen und kulturellen Einstellungen sind.

    Der Denkfehler der Buntheits-Apologeten besteht darin zu glauben, daß ausgerechnet die sympathischen, freundlichen Kulturen zu uns strömen, und wir dann alle fröhlichen Kindergeburtstag miteinander feiern können.

    In Wahrheit kommen mehrheitlich bevorzugt die, die nichts haben, um von der Gemeinschaft zu nehmen; und die, die zu wenig können, um der Gemeinschaft zu geben.

    Gerade in der wirtschaftlich globalisierten Welt braucht unser Land eine gute Verwurzelung in seiner eigenen Kultur, um die „typisch deutschen“ Eigenschaften, wegen derer wir in der Welt einmal berühmt (und erfolgreich) waren, auch in die Zukunft hinein zu bewahren.

    Immigranten, die in diesem Sinne zu „neuen Deutschen“ werden wollen und unsere Gemeinschaft tatsächlich bereichern, sind herzlich willkommen. Aber nicht die, welche die Deutschen verachten und sich hier weder zu Hause fühlen noch sich weiterbilden wollen.

  33. Ich bin nicht gegen Multikulti obwohl der Begriff in meinen Augen verbrannt ist.

    Von mir aus kann jeder gerne hier leben wenn Migranten, die Gewalt- Straftaten begehen sofort ausgewiesen werden oder zumindest ohne Bonus bestraft werden.

    So geht es nicht weiter. Zum Glück lebe ich auf dem Land. Hier gibts auch nur ein paar christliche Aramäer die alle vernünftig sind, eine Arbeit haben oder studieren und teilweise auch mit Deutschen verheiratet sind. Das Problem ist nicht die Herkunft, sondern die Religion.

  34. Die bittere, traurige Realität ist auch, dass offenbar der Leidensdruck noch nicht hoch genug ist, um mehr Menschen für die untragbaren Zustände durch die falsche Einwanderungspolitik zu sensibiliseren. Erst wenn Menschen selbst betroffen sind, nehmen sie die Zustände in ihrer ganzen Dimension wahr. Hauptgrund dafür sind auch Poltik und (überwiegende Zahl) Medien, die die wahren Zustände verschweigen und/oder verschleiern. Dem muss entgegengewirkt werden – auch durch Gespräche und Diskussionen im Bekanntenkreis, im Job usw.

  35. Wie oben schon bemerkt, ist MultiKulti im Prinzip nicht gescheitet. Gescheitert, um es mal harmlos auszudrücken, ist das geplante Miteinander der muslimischen Kultur; dieses aggressive, menschenfeindliche Relikt aus dem Frühmittelalter ist die neue demokratiezersetzende Pest der Neuzeit und wird befördert durch einen Zeitgeist, der kein geistiges Fundament besitzt und kein entsprechendes Immunsystem.
    Viele Bevölkerungsgruppen leben in Deutschland, leider im negativen Windschatten des Islam und bereiten keinerlei, nennenswerte Probleme. Der Islam muß vehement abgelehnt werden, das gebietet der gesunde Menschenverstand und auch das Grundgesetz, da er alle Kriterien eines friedlichen Miteinanders mißachtet und nie kompatibel ist mit unseren Menschenrechten und der Trennung von Religion und Staat.

  36. @ Kartoffelstärke:
    stimmt, genauso ist es. Ich war vor einigen Tagen in Gelsenkirchen, im Bahnhofsumfeld allerdings. Das mag zwar überall sehr „speziell“ sein, aber in Gelsenkirchen war es nur depressiv machend. Von „Buntheit“ keine Spur. Im Gegenteil: Selbst die von diversen franchise-Läden vermittelte „Buntheit“ wirkte auf mich nur wie ein verzweifelter Versuch, die Verelendung zu kaschieren. „Zuwanderer“ aus der Türkei und Nahost prägen dort hauptsächlich das Umfeld, in jeder Hinsicht.
    Vermutlich war es dort zu anderen Zeiten erheblich „bunter“.

    Programmtip! Morgen Deutschlandfunk

    Überall Neukölln?

    10:10 Uhr
    Journal am Vormittag

    Kontrovers – politisches
    Streitgespräch mit Hörern und
    Studiogästen dlf

    Überall Neukölln? –
    Wie sozialer Sprengstoff in
    Problemvierteln entsteht

    Studiogäste:
    – Seyran Ates
    – Wolfgang Büscher
    – Uwe Lübking

    Hörertelefon: 00800-4464 4464 (europaweit gebührenfrei)
    E-Mail: kontrovers@dradio.de

    Das Hörertelefon ist während der Sendung zwischen 10:10 Uhr und 11:30 Uhr sowie bereits zwischen 8 Uhr und 9 Uhr geschaltet

  37. Liebes PI-Team, liebe Mitleser,

    nachdem ich so viele unterschiedliche Rückmeldungen erhalten habe, will ich mich abschließend äußern:

    Die von mir aufgezählten Gruppen, auch Spätaussiedler, zählen nach der sehr großzügig gefassten Definition auch zu den migranten, auch wenn der eine oder andere das anders sieht.

    Wer nur Muslime zu den Migranten zählt, geht der Rhetorik ihrer Verbände auf den Leim.

    Was die Tafel angeht:
    Okay, ich bekenne mich schuldig, zu vorschnell gewesen zu sein.
    Da die Tafel allen Opfern von Migrantengewalt gilt und nicht nur den deutschen Opfern, soll mir diese Art des Gedenkens recht sein (ich erinnere an Giuseppe Marcone, getotet am 27.09.2011).

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