Mohammeds schweigende Mehrheit

Obwohl die Zahl der besonnenen, moderaten Mohammedaner die der Radikalen gewaltig übersteigt, ist das kein Beweis für die Friedfertigkeit des Mohammedanismus. Man darf nicht übersehen, dass die Friedlichen nicht aus der koranischen Diktion heraus friedfertig sind – vielleicht sind sie nur phlegmatisch oder nicht wirklich religiös, vielleicht sind sie tatsächlich so emanzipiert, dass sie ihre eigenen Wege gehen und Allah wenig Tribut zollen. Das wirft Fragen auf: Ignorieren sie den Auftrag des kämpferischen Dschihad, der militanten Agitation für Allah bewusst, oder schlummert die geforderte Aggression nur? Bricht der Mohammedanismus in Europa erst in seiner vollen Breite und ganzen Konsequenz durch, wenn eine ausreichende Zahl Gläubiger vorhanden ist – wenn es um Wahlen und politische Mehrheiten geht?

(Von Bert Conrados)

Man kann nicht von der Hand weisen: Die schleichende Mohammedisierung ist eine Gefahr für unsere eigene Kultur. Integration und Mohammedanismus schließen sich eigentlich gegenseitig aus. Ob diese orientalische Kultur sich einer aufgeklärten, abendländischen Umgebung unterordnen kann, steht noch in den Sternen. Eine mohammedanische Parallelgesellschaft, gar mit eigenen Rechtsvorstellungen, möchte wohl kein Europäer. Doch diese Entwicklung deutet sich an, weil die europäischen Staaten zu viele Menschen aus diesem Kulturkreis aufgenommen haben, die nicht in der Lage oder willens sind, sich zu integrieren. Die Ursachen der Ablehnung der einheimischen Gesellschaft durch Migranten reicht von religiöser Selbsterhöhung, falschem kulturellen Stolz bis zum unterschwelligen Hass auf die Erfolgreicheren. Die politische Forderung der Bringschuld der Hinzugekommenen steht im Raum, sie ist jedoch nicht mit Sanktionen bewehrt und wirkt deshalb eher wie ein zahnloser, frommer Wunsch.

Der Mohammedanismus ist gekennzeichnet von diktatorischer Dominanz und liegt auf mittelalterlichem Niveau. Das System ist nicht nur archaisch, sondern ausgeprägt totalitär und will den Menschen vollständig beherrschen. Man stelle sich vor: Alle Europäer müssten sich der Forderung des täglich fünfmaligen Ritualgebets beugen, alberne kulinarische Einschränkungen akzeptieren, wegen banalem, nicht regelkonformen Verhalten Dutzende Geißelhiebe befürchten oder um ihr Leben bangen.

Der zweifellos richtige Sachverhalt, dass die wenigsten Mohammedaner Terroristen sind – die meisten Terroristen aber Mohammedaner, mindert nicht die Last der Verantwortung, die alle Mitglieder des Mohammedanismus tragen. Wer sich nicht durch einen nachhaltigen, wirksamen Protest gegen den Terrorismus abgrenzt, wird berechtigterweise in „Sippenhaft“ genommen. Die Abgrenzung von den Gewaltbereiten bzw. Gewaltpraktizierenden ist im Endeffekt nur durch die Ablehnung der koranischen Doktrin zu erreichen. Es ist ein persönlicher Befreiungsschlag notwendig – der aus dem Gläubigen ein geachtetes, selbstbestimmtes Mitglied einer freien Gesellschaft machen würde. Leider eine Utopie.

Vermutlich gibt es unter den 1,5 Milliarden Mohammedanern eine immense Zahl von „Karteileichen“. Der Umstand, dass die „Gläubigen“ als Kinder ihrer mohammedanischen Eltern Zwangsmitglieder dieser Religionsgemeinschaft wurden, zeigt, dass, wie bei allen Religionen, Überzeugung und eigener Entschluss zunächst keine Rolle spielen. Vielmehr bildet sich der Glaube erst durch die Indoktrination geschäftiger Gottesvertreter, die ihrem Broterwerb nachgehen und dafür sorgen, dass genügend Kundschaft nachwächst. Wenn die Gehirnwäsche dann erfolgreich war, und der unverbogene, natürlich-heidnische Mensch mit viel Brimborium und ausgetüftelter religiöser Performance zum Gläubigen geformt wurde, ist wieder ein selbstbestimmter, freier Charakter verloren gegangen.

Deshalb ist jede religiöse Karteileiche wertvoll – lässt sie doch hoffen, dass da jemand durch eigenes Denken frei wurde, sich emanzipiert hat. Fatal für die Mohammedaner: Der Glaubensabfall wird mit dem Tode bestraft. Diese unglaubliche, infame Regelung wirft ein bezeichnendes Licht auf die abartige Religion Allahs. Allein deshalb sollte der Mohammedanismus von der Weltgemeinschaft geächtet werden.

Der Mohammedanismus ist ein System kultureller Selbstverständlichkeiten. Er durchdringt alle Lebensbereiche, versteht sich als umfassende Lebensordnung. Der Koran gibt seinen Verehrern vor, für den Glauben und gegen die Ungläubigen zu kämpfen. Deshalb stehen immer genug Extremisten und Gewalttäter bereit. Es kommt nicht darauf an, dass eine große Menge von Tätern vorhanden ist, auch wenige erzeugen eine allgegenwärtige Bedrohung. Eine stillschweigende Billigung der Gewalt durch die gemäßigten Mohammedaner, der schweigenden Mehrheit, macht die Option zur Gewalttätigkeit jederzeit möglich. Leider ist es so: Der Mohammedanismus kann durch sein Selbstverständnis nicht friedlich sein, scheinbar gibt es keinen Frieden zwischen Mohammedanern und Ungläubigen, auch wenn fremdgesteuerte Funktionäre des Mohammedanismus sich gern mit einem „Schafsfell“ bedecken.

So wird auf der Internet-Seite des religiösen Dachverbandes DITIB, innerhalb der Texte, die die Religion erklären sollen, ein geschönter Mohammedanismus propagiert, der mit der wahren historischen Lehre und den Tatsachen wenig zu tun hat. Der Mohammedanismus wird als Hort des Friedens dargestellt. Mohammed wird glorifiziert als wäre er Jesus; seine persönlichen Verfehlungen und seine blutigen Kriege werden ausgeblendet, obwohl sein System geschätzten 270 Millionen Menschen den Tod brachte. Der „Prophet“ erscheint als ein Ausbund an Güte, Sanftmut und Barmherzigkeit. Es fallen keine Worte über Ungläubige, Dschihad und Allahs Drohungen. Diese Verschleierung ist Programm, ganz im Sinne einer erweiterten Taqiyya, einer legitimierten Täuschung. Unverhohlen und vielsagend erklärte dagegen der IGMG-Funktionär, der Gründer der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“, Mehmet Sabri Erbakan: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“

(Bert Conrados ist Autor der Bücher „Die Illusion Gott“ und „Die islamische Ideologie“, www.epubli.de)