Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Lehrbuch „Entdecken und Verstehen“, Band 2, Geschichtsbuch für Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, hrsg. von Dr. Thomas Berger-von der Heide und Prof. Dr. Hans-Gert Oomen, 1. Auflage, 3. Druck, Berlin 2006, Cornelsen Verlag, Berlin. Das Buch wird in der 7./8. Jahrgangsstufe an Realschulen im Geschichtsunterricht verwendet. Auch in anderen Bundesländern, beispielsweise Hessen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist es im Gebrauch.

(Von Eberhard Kleina)

Gegenstand der Teilrezension sind nur die Seiten 34 bis 44 (Das arabische Weltreich, der Islam – eine neue Kraft usw.) und 149 (Warenströme des Dreieckshandels).

In einer Zeit wachsender Auseinandersetzungen mit der islamischen Welt, insbesondere im Nahen Osten, aber auch in Europa mit seiner stetig und schnellwachsenden islamischen Bevölkerung sowie nach den Ereignissen des sog. „Arabischen Frühlings“ 2011, ist es wichtig nachzufragen, wie der Islam im Geschichtsunterricht dargestellt wird. Leider fallen im o.g. Geschichtsbuch eine Reihe unvollständiger und sogar fehlerhafter Angaben auf. Diese sollen in einem ersten Schritt aufgelistet werden, in einem zweiten Schritt werden Schlußfolgerungen daraus gezogen.

1) Unvollständige/ fehlerhafte Angaben:

Seite 34: Der Begriff „Islam“ wird mit „heil, unversehrt sein“ wiedergegeben. Dies ist falsch. „Salam“ heißt „Friede“ im Sinne von heil, unversehrt sein. „Islam“ dagegen heißt „Hingabe, Unterwerfung und Auslieferung“ an Allah, im Sinne von Kapitulation (Abd al-Masih, S.4)

Seite 34: „Moschee“ wird erklärt als Ort des Sich-Niederwerfens und Gebetshalle bzw. als Versammlungsraum und Zentrum einer islamischen Gemeinde. Das ist soweit richtig, es fehlt aber der Hinweis, daß eine Moschee seit Beginn des Islam immer auch für die Vorbereitungen kriegerischer Aktivitäten genutzt worden ist (Gabriel, S. 121ff). Das ist auch logisch, da im Islam nicht zwischen Religion und Politik unterschieden wird und der Dschihad (heiliger Krieg) integraler Bestandteil des Islam ist. Auch geschäftliche Aktivitäten aller Art findet man in bzw. an einer Moschee, etwa Läden. Eine Moschee ist keine Kirche in unserem Sinn.

Seite 35: Die Bevölkerung in Arabien im 6. Jahrhundert habe hauptsächlich aus Nomaden bestanden, jeder Stamm habe viele Götter gehabt und seinen eigenen Hauptgott verehrt. Es fehlt die Angabe, daß sowohl Judentum als auch das Christentum damals auf der arabischen Halbinsel stark vertreten waren. Nach Ibn Hischam, einem der beiden islamisch anerkannten Biographen Mohammeds, lebten starke jüdische Stämme und bedeutende christliche Gemeinden dort ( Ibn Hischam, Bd.2, S. 45ff). Bekannte jüdische Stämme waren die Banu Qainuqa, Banu Quraiza, Banu Nadhir. In Mekka existierte zu Mohammeds Zeit eine christliche Gemeinde, der Vetter seiner ersten Frau war Christ (Ibn Hischam, Bd. 1, S.40). Im Süden der arab. Halbinsel, dem heutigen Nord-Jemen, gab es das kleine christliche Fürstentum von Nadjran, das sogar Bischofssitz war (Ibn Hischam, Bd. 2, S. 71).

Seite 35: Mohammed sei in den Diensten einer reichen Witwe gewesen, die er später geheiratet habe. Das ist falsch. Nicht Mohammed heiratete seine erste Frau Khadidja, sie heiratete ihn, sie machte den Heiratsantrag (siehe Ibn Hischam, Bd.1, S. 37f) es fehlt auch der Hinweis auf die 9 –13 weiteren Ehefrauen Mohammeds (Polygynie), laut Koran ist diese Eheform gestattet (Koran, Sure 4, 3).

Seite 35: Mohammed habe das verkündet, was Gott ihm durch den Engel Gabriel aufgetragen habe. Die Übersetzung „Gott“ für Allah ist im Westen mißverständlich. Der arab. Begriff „Allah“ heißt übersetzt zwar Gott, auch arabische Christen nennen den Gott der Bibel „Allah“, mit „Gott“ wird bei uns aber aufgrund der abendländischen Kultur mit ihren starken christlichen Einflüssen der Gott der Bibel assoziiert. Das aber ist der Allah des Islam auf keinen Fall, da er den Kernpunkt des christlichen Glaubens, die Gottessohnschaft und Kreuzigung Jesu verflucht (Koran, Sure 72,3; 4,157; 9,30).

Seite 36: In einem Zeitraum von zehn Jahren sei es Mohammed gelungen, zum Teil mit Waffengewalt, umliegende Stämme und Sippen zum Islam zu bekehren. Richtig ist, daß nicht alle, aber die allermeisten Anhänger Mohammeds, die Sippen und Stämme, durch brutale Waffengewalt islamisiert, also unterworfen wurden. Mohammed führte über 60 Feldzüge, davon 27 unter dem eigenen Kommando. In seiner Frühzeit in Mekka war er friedlich und tolerant, in seiner Spätzeit in Medina ein aggressiver Kriegsherr. Die toleranten Koranverse der Frühzeit sind aufgehoben durch zahlreiche Gewaltverse im Namen Allahs aus der Medina-Zeit (Prinzip der Abrogation, d.h. Löschung früherer Aussagen, von Muslimen als „naskh“ bezeichnet). Die toleranten Verse stehen weiterhin im Koran, sie werden genutzt, um die Friedfertigkeit des Islam anzuzeigen, wenn dieser sich noch in einer Position der Schwäche befindet (siehe „Taqiya“, die erlaubte Lüge, im Teil 2 dieser Ausführungen). Die Gewaltverse richten sich gegen alle Nicht-Muslime, besonders gegen Juden und Christen, die als Ungläubige schlimmer als das Vieh sind ( Koran, Sure 8,55) und von denen Allah einige in Affen und Schweine verwandelt hat (Sure 5,60).

Seite 36: Er habe Mekka im Jahre 630 erobert. Das ist richtig, es fehlt aber der Hinweis, daß die Eroberung nur möglich war, nachdem Mohammed einen zehnjährigen Nichtangriffspakt mit Mekka, den Vertrag von Hudaibija (Ibn Hischam, Bd. 2, S. 231ff), zwei Jahre nach Vertragsabschluß brach ( Ibn Hischam, Bd. 2, S. 272; 280ff).

Seite 37: Es geht um die Behandlung unterworfener Städte, mit denen ein Vertrag abgeschlossen wurde, als Beispiel wird Alexandria/Ägypten im Jahre 642 genannt: Alle christlichen Untertanen seien eingeschlossen, denen der Vertrag Schutz und Sicherheit gewähre. Kirchen sowie Wohnungen und Wallfahrtsplätze sollen geschützt gewesen sein, und zwar deswegen, weil Christen den Propheten Jesus anerkennten und Mohammed den Muslimen die Ermahnung hinterlassen habe, barmherzig zu sein.

Als Quelle wird hier S. Hunke, Allahs Sonne über dem Abendland, Stuttgart 1976 angegeben. Dazu erfolgt ein Hinweis im zweiten Teil dieser Ausführungen. Die obige Darstellung zeichnet die Tatsachen völlig einseitig, denn solche „Schutzverträge“ beinhalteten noch ganz andere Bestimmungen. Die unterworfenen Christen erhielten den Status der Dhimmis („Schutzbefohlene“),sie wurden gezwungen, die Sieger um Schutz zu bitten, und mußten versprechen, keine neuen Kirchen oder Klöster zu bauen, keine baufälligen Kirchen zu restaurieren, moslemische Reisende drei Tage zu beherbergen, keine Informationen vorzuenthalten, die das Wohlergehen der Moslems gefährden könnten, keine Gottesdienste im Freien abzuhalten, keinen Christen zu hindern, den Islam anzunehmen, die Moslems freundlich zu behandeln und zu stehen, während diese sitzen. Christen durften keine Reittiere benutzen, keine Waffen tragen, mußten sich die Haare vorn ganz kurz schneiden lassen und durften Kreuze nicht in islamischen Gegenden zeigen. So die Bedingungen des „Schutzvertrages“, der 635 den Christen des eroberten Damaskus abgepreßt wurde (Abd al-Masih S. 56ff), kaum vorstellbar, daß dies 642 anders war.

Seite 38: Hier wird die spanische Stadt Cordoba als Beispiel dafür angeführt, welch ein hohes Niveau die islamische Kultur gehabt haben soll. Cordoba unter muslimischer Herrschaft sei in der Mitte des 10. Jahrhunderts die größte Stadt in Europa gewesen mit gut 113. 000 Wohnhäusern, 600 Moscheen, 300 Bädern, 50 Hospitälern, mit 80 öffentlichen Schulen sowie 17 Hochschulen und 20 Bibliotheken, die Hunderttausende von Büchern gehabt hätten. Vergleichbares habe es damals nirgends in Europa gegeben.

Die Beschreibung ist zwar richtig, aber die zu jener Zeit hochentwickelte Infrastruktur der Stadt Cordoba ist auf gar keinen Fall auf islamische Einflüsse zurückzuführen, sondern auf die römische Antike mit ihrer Hochkultur. Seit 50 v.Chr. war Cordoba (röm.: Corduba) Hauptstadt der römischen Provinz Baetica und dementsprechend ausgebaut. Die islamischen Eroberer haben dies nur übernommen, sie entstammten einer Beduinenkultur, der dieser Standard fremd war, sonst hätte man sicher die heiligen Städte Mekka und Medina sofort mit Beginn des Islam mindestens ebenso prächtig ausgestattet oder noch prächtiger.

Seite 38: Die Baukunst: Islamische Baumeister seien zu der damaligen Zeit unerreicht gewesen. Es waren Baumeister in muslimischen Diensten, so gut wie immer Christen oder Juden, z.T. Konvertiten, diese Baukunst ist nicht islamischen Ursprungs, auch sind hier starke byzantinische Einflüsse erkennbar.

Seite 38: Der wissenschaftliche Standard im islamischen Bereich sei überragend gewesen: Das Zehnersystem gehe auf arabische Wissenschaftler zurück, das Schießpulver sei ihre Erfindung, sie hätten die Kugelgestalt der Erde gekannt und bis auf einen Kilometer genau berechnet, auch sei das Buch eines arabischen Arztes über die Erkrankung an Pocken und Masern noch bis zum letzten Jahrhundert nachgedruckt worden. Richtig dagegen ist, daß das Zehnersystem aus dem indisch-hinduistischen Raum stammt und von den islamisch-arabischen Eroberern Indiens von dort importiert wurde, es ist keine islamische Kulturleistung. Ebenso stammt das Schießpulver aus China und Indien, nicht Arabien. Die Kugelgestalt der Erde war lange vor dem Islam ab dem 6. Jahrhundert v.Chr. schon von den Griechen angenommen worden (Pythagoras, Platon, Aristoteles u.a.). Der Erdumfang wurde von dem griechischen Mathematiker und Naturwissenschaftler Eratosthenes (ca. 290 – ca.215 v.Chr.) bis auf einen Kilometer genau berechnet, also auch keine islamische Kulturleistung. Wie auch, da im Koran, Sure 79,30 steht, daß Allah die Erde ausgebreitet hat, sie also flach ist. Wie sollte aus der islamischen Kultur die Vorstellung der Erde als Kugel kommen? Allahs Wort ist ja ewig gültig, Kritik galt und gilt als Blasphemie. Sodann war es der arab. Arzt Al-Razi, der tatsächlich 910 die Pocken und Masern beschrieb, nur, es war wieder das Wissen der Antike, das er übernahm, nichts genuin Islamisches.

Zwar gab es in Bagdad das sog. „Haus der Weisheit“, von dem Kalifen Al-Ma’mun 830 gegründet. Es war eine Mischung aus Akademie und Bibliothek, in erster Linie aber ein berühmtes Übersetzerbüro. In der Hauptsache waren es Christen, zumeist Nestorianer, die altgriechische Mediziner, Astronomen und Mathematiker ins Arabische übersetzten. Kein Moslem lernte Griechisch, die Sprache der ungläubigen Heiden, schließlich wußte und weiß man, daß laut Koran die Muslime das beste Volk sind, das je erstand (Sure 3,110). Trotz der reichen Übernahme antiken Wissens kam die Entwicklung der Naturwissenschaften in der islamischen Welt nach dem 14. Jahrhundert zum Erliegen, ganz im Gegensatz zum christlichen Europa, das auch das antike Wissen übernahm, es aber weiterentwickelte. Dabei ist es bis heute geblieben, Nobelpreisträger für Naturwissenschaften aus dem islamischen Kulturkreis muß man mit der Lupe suchen. Teilweise lehnt man sogar westliches Wissen ab, etwa die nigerianische Strömung Boko haram, was übersetzt bedeutet: Westliches Wissen ist Sünde.

Seite 39: Für Frauen und Mädchen habe der Islam viele Verbesserungen gebracht.. So wird es zwar immer wieder gesagt, es stimmt aber in keiner Weise. Mohammeds erste Ehefrau war eine selbständige und eigenständige Unternehmerin, ihr erster Mann war gestorben, den zweiten hatte sie entlassen (Ibn Hischam, Bd.1, S.38), mit der Ausbreitung des Islam setzte ein eklatanter Rückschritt für die Frauen ein. Allah selbst legt im Koran die untergeordnete Stellung der Frau fest: Der Mann hat die Dominanz (Koran, Sure 4,34), die Mehrzahl der Höllenbewohner sind Frauen (Buhari-Hadith), Frauen sind minderwertig, vor Gericht wiegt die Zeugenaussage eines Mannes die zweier Frauen auf (Sure 2,282), Frauen erben nur die Hälfte dessen, was der Mann erbt (Sure 4,11), sie sind während der Periode unrein (Sure 2,222), der Mann darf bis zu vier Frauen parallel heiraten (Sure 4,3), bei Ungehorsam darf der Mann sie schlagen (Sure 4,34), die Ehefrau soll sich für den Mann stets sexuell bereithalten (Sure 2,223) usw..

Seite 41: Zu Beginn der Kreuzzüge seinen die Juden die ersten Opfer gewesen. Die Judenmorde zu Beginn der Kreuzzüge entsprechen den Tatsachen. Es fällt jedoch auf, daß mit keinem Wort der islamische Judenhaß erwähnt wird. Schon im Jahre 627 ließ Mohammed in Medina die jüdische Großsippe der Banu Quraiza liquidieren, weil sie angeblich mit den Feinden in Mekka konspiriert hat. In Wirklichkeit widersetzte sie sich, den Islam anzunehmen. Mindestens 700 Männer wurden an einem Tag enthauptet, Frauen und Kinder kamen in die Sklaverei (Ibn Hischam, Bd.2, S.199f). Weiterhin gibt es eine Reihe von Koranstellen, in denen Juden (und zum Teil auch Christen) verflucht werden ( 2,87-89; 2,159+161; 4,46-52; 5,12f; 5,59f; 5,64; 5,78; 9,30 u.a.). Beide sind Ungläubige. Auch in den Hadithen, den Aussprüchen Mohammeds außerhalb des Koran, zeigt sich der islamische Judenhaß. Dazu ein exemplarisches Beispiel: „Die Stunde wird nicht kommen (gemeint ist das Weltgericht, d.Verf.), bis ihr gegen die Juden solange kämpft und bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt hat, spricht: ‚Du Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.“ (Buhari Hadith, zitiert nach: Die Sunna des Propheten, S.279)

Seite 42: Das Blutbad der Kreuzfahrer in Jerusalem. Das Massaker, das die christlichen Eroberer 1099 am Ende des 1. Kreuzzuges in Jerusalem veranstaltet haben, ist historisch korrekt. Es widerspricht dem christlichen Ethos, aber nach dem Kriegsrecht der damaligen Zeit wurde eine belagerte Stadt, die nicht kapitulierte, allgemein so behandelt. So verfuhren auch islamische Eroberer, beispielsweise bei der Eroberung Konstantinopels 1453, die zwar auf Seite 34 und 138 des Lehrbuches kurz erwähnt wird, aber nicht das entsetzliche dreitägige Wüten der türkisch-islamischen Sieger. Die wenigen Überlebenden dieser antiken Großstadt wurden versklavt. Seit dem Beginn des Islam ist dieses Verfahren feststellbar. Dazu Raddatz: „Im Jahre 649 wurden Zypern, zwischen 651 und 654 Rhodos und Kreta angesteuert, 668 landeten erste Abteilungen auf Sizilien. In allen Fällen werden auch hier immer gleiche Muster des muslimischen Verhaltens beschrieben: Mord, Raub, Vergewaltigung und Verkauf in die Sklaverei.“ (Seite 55). Davon steht im Schulbuch nichts.

Hilfreich wäre auch der Hinweis gewesen, daß die europäischen Völker, nachdem sie ca. 300 Jahre lang der islamischen Aggression ausgesetzt waren, schließlich die Kreuzzüge als eine Gegenreaktion starteten, auch zum Schutz der orientalischen Christen.

Seite 43: Als 1187 Sultan Saladin Jerusalem zurückeroberte, soll er allen Christen die Möglichkeit gegeben haben sich freizukaufen, nur wer kein Geld hatte, sei in die Sklaverei geraten, auch soll Saladin die Witwen und Waisen gefallener Kreuzritter mit finanziellen Zuwendungen unterstützt haben. Saladin war nicht der tolerante und großmütige Sieger, als der er hier dargestellt wird. Noch kurz vor der Rückeroberung Jerusalems ließ er in Tiberias und Hittin Massaker unter gefangenen Christen veranstalten. Während in Tiberias eine Art Hinrichtungsorgie stattfand, an der jeder sich beteiligen durfte, der wollte, wodurch Hunderte Gefangene getötet wurden, waren es bei Hittin ca. 20 000 Christen (Raddatz, S. 117f).

Gleichwohl genießt Saladin seit Lessings dramatischem Gedicht „Nathan der Weise“ durch die sog. Ringparabel ein hohes Ansehen. Die islamische Welt aber weiß es anders. Man schmückte Saladins Grab in Damaskus mit der noch heute lesbaren Inschrift, „die ihn als Befreier vom Schmutz der Ungläubigen preist.“ (Raddatz S.119)

Seite 149: Das Schaubild „Warenströme des Dreieckshandels“ zeigt, wie europäische Länder ab dem 16. Jahrhundert Alkohol, Stoff und Glas nach Afrika lieferten, im Gegenzug afrikanische Sklaven erhielten und nach Amerika brachten. Dieses Schaubild ist irreführend, denn es bleibt den Hinweis schuldig, wer die Sklaven einfing und an die Küsten deportierte. Im Begleittext heißt es, für die Plantagenwirtschaft habe man viele Sklaven benötigt, die Kaufleute hätten einen Dreieckshandel entwickelt, der in allen seinen Schritten in der Hand der Europäer gewesen sei und besonders den Engländern hohe Gewinne eingebracht habe. Diese Aussage ist zum Teil falsch, denn die Lieferanten der „Ware Mensch“ waren ausschließlich Muslime, die entweder selbst in Afrika auf Menschenjagd gingen oder mit einheimischen afrikanischen Stammesführern zusammenarbeiteten.
Seit Beginn des Islam mit seinen Eroberungswellen zunächst in den Nahen und Mittleren Osten bis Indien im 7./8. Jahrhundert, drangen arabisch-muslimische Menschenjäger ab dem 11. bis zum 19.Jahrhundert in einer zweiten Eroberungswelle immer tiefer in den schwarzafrikanischen Kontinent ein. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert traf es ca. 1,5 Millionen weiße Sklaven, vornehmlich des Mittelmeerraumes, aber nicht nur (siehe: Giles Milton, Weißes Gold, die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika, deutschsprachige Ausg., Stuttgart 2010). Im Osten wurde Indien schwer heimgesucht, am schlimmsten aber traf es die Schwarzafrikaner. Man geht nach neuesten Untersuchungen von mindestens 17 Millionen versklavten Afrikanern aus (N’Diaye, S. 213f), wobei auf jeden lebenden Sklaven drei Tote kamen, die bei den Überfällen und Deportationen ihr Leben verloren. Die arabisch-muslimischen Sklavenhändler brachten ihre Gefangenen an die Küste, wo sie an europäische Kaufleute übergeben wurden. Der Sklavenhandel war also keineswegs, wie im Lehrbuch angegeben, in allen Schritten in der Hand der Europäer, gleichwohl für Christen eine Schande.
Nach islamischem Glauben dagegen ist Sklaverei legitim. Daher ist das mit Abstand größte Sklavensytem der Menschheitsgeschichte im Islam mit seiner 1.400jahrigen Geschichte zu finden (siehe dazu Egon Flaig, Weltgeschichte der Sklaverei, München 2009; Flaig ist Althistoriker an der Universität Rostock).

Die Ursache liegt darin, daß Sklaverei ein integraler Bestandteil islamischer Lehre war und ist. Der Islam kennt ein Sklavenrecht als Teil des Kriegs- und Beuterechts, das die Rechtsgelehrten schon im 9./10. Jahrhundert ausgearbeitet hatten, basierend auf dem Leben Mohammeds, dem Koran und den Hadithen. Im Koran wird der Begriff „Sklave“ oft umschrieben mit: „…was deine rechte (Hand) besitzt.“ (Sure 4,24; 16,71 u.a.). Auch heute ist die Sklaverei im islamischen Raum weitverbreitet, es soll mehr Sklaven geben als zur Zeit von Onkel Tom’s Hütte. Leider aber machen nur wenige Menschenrechtsorganisationen dies zum Thema, Politik und Medien schweigen auch. Eine Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten aus dem Jahre 2001, billigt ausdrücklich die Sklaverei (Fatwa Nr.: 8747, Quelle: www.islaminstitut .de, Archiv 2011).

2) Fazit

Die Seiten 34 bis 44 und 139 von „Entdecken und Verstehen“, Bd. 2 enthalten zwar viele richtige Angaben über den Islam und den dort behandelten geschichtlichen Abschnitt, aber unübersehbar sind auch die oben aufgelisteten zahlreichen unvollständigen Darstellungen bzw. Fehldarstellungen. Dies ist nicht hinnehmbar, zumal die Autoren promovierte Historiker sind. Der Islam soll augenscheinlich wohlwollend und tolerant dargestellt werden, was er weder von seinen theologischen Grundlagen noch in seiner historischen Ausprägung ist. Historisches Wissen über den Islam, das noch vor rund 100 Jahren hier allgemein bekannt war, wird nicht korrekt dargestellt. Es ist interessant festzustellen, wie hoch der Kenntnisstand beispielsweise von Karl May bezüglich des Sklavenhandels war, etwa in seinen Werken „Menschenjäger“, „Der Mahdi“ und „Im Sudan“. Noch in den Lehrbüchern für den gymnasialen Geschichtsunterricht der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts (beispielsweise: Aus Mittelalter und Neuzeit, bearbeitet von Dr. Karl Krüger u.a., Klett-Verlag, Stuttgart) wird der Islam sachlich richtig als aggressive und keineswegs tolerante Religion dargestellt. Wieso heute nicht mehr? Hat sich die Historie im nachhinein geändert?

Außerdem werden den Schülern viele wichtige sachliche Angaben vorenthalten, die zu kennen in der heute notwendigen Auseinandersetzung mit dem Islam wichtig und die nötig sind, um zu einer eigenen Meinungsbildung zu kommen.

So fehlt jeder Hinweis darauf, daß der Islam die Weltherrschaft anstrebt (Koran, Sure 2,193; 8,39) und die gesamte Welt dem Gesetz Allahs, der Scharia, unterworfen werden soll. Der Begriff „Scharia“ taucht überhaupt nicht auf. Die islamische Theologie teilt die Welt in das „Haus des Islam“ (dar al-islam), also Staaten, wo die Scharia schon gültiges Gesetz ist, und „Haus des Krieges“ (dar al-harb), wo die „Ungläubigen“ wohnen, die noch nicht der Scharia folgen. Mit ihnen soll der Moslem keine Freundschaft haben (Sure 5,51). Eine Integration auf der Basis einer Toleranz in unserem Sinne ist daher kaum möglich, wenigstens dann nicht, wenn der Koran Richtschnur für des Leben des Moslem ist.

Die Schüler erfahren nicht, daß der Dschihad, der heilige Krieg für die Sache Allahs, der Motor und die Legitimierung der angestrebten Unterwerfung ist, wie zahlreiche Koranverse dies festlegen und auch die Kriege Mohammeds, der als nachahmenswertes Glaubensvorbild für jeden Moslem gilt (Koran, Sure 33,21) und als „Siegel der Propheten“ (Sure 33,40) eine unantastbare Autorität besitzt. Noch vor etwa 150 Jahren wußte Karl Marx: „ Der Koran teilt die Welt in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist ‚harby’, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muslimen und Ungläubigen.“ (Die Kriegserklärung – zur Geschichte der orientalischen Frage, Seite 170). Der in Berlin lebende türkische Schriftsteller Zafer Senocak betont: „Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben… und er richtet sich vor allem gegen Frauen.“ (Welt online, 29.12.2007)

Das islamische Menschenbild wird nicht dargestellt. Hier ist der Mensch der Sklave Allahs ( Sure 19,93), nicht etwa sein Ebenbild wie in der Bibel. An der Spitze der Wertigkeit steht unter Allah der freie islamische Mann, die Frau mit minderen Rechten tritt gegenüber dem Mann zurück, es folgen die Schriftbesitzer, die Juden und Christen, die als Dhimmis eine Sondersteuer (Djizya) entrichten (Koran, Sure 9,29), die aber ebensogut verfolgt werden können (Sure 9,123), da sie als Ungläubige auf der Stufe von Affen und Schweinen stehen, unter dem Vieh (siehe oben) und von Allah verflucht sind (Sure 9,30). Schlußlichter sind die Angehörigen aller übrigen Religionen und die Konvertiten, die den Islam verlassen haben. Diese sollen hingerichtet werden, da kein Moslem den Islam verlassen darf: „Wer seine Religion ändert, den sollt ihr töten.“ (Sunna des Propheten, S. 45)

Menschenrechte im Sinne der Menschenrechtserklärung der UNO von 1948 kennt der Islam nicht. Die Gleichheit aller Menschen ist ihm ebenso fremd wie das Recht auf Religionsfreiheit im westlichen Sinne, es gibt nur die Freiheit, zum Islam zu konvertieren. Die islamische Menschenrechtserklärung von 1990 in Kairo hat zwar auch im wesentlichen alle Artikel der Deklaration von 1948, aber ihre beiden letzten Artikel 24 und 25 stellen alle vorangehenden Artikel unter den Vorbehalt der Scharia, was bedeutet, alles Vorhergehende ist aufgehoben, wenn sich Widersprüche zur Scharia finden.

Auf den fehlenden, in den islamischen Grundschriften festgeschriebenen Christen- und Judenhaß wurde oben schon hingewiesen. Hier trifft sich leider der Islam mit dem Nationalsozialismus. Dazu Adolf Hitler: „Die Maßnahmen des deutschen Volkes gegen das Judentum haben nirgends in der Welt so viel Verständnis und Zustimmung gefunden wie bei allen islamischen Völkern.“ (Muhammad as-Sabri, arab. Journalist, Münchener Neueste Nachrichten, 4.2.1938) Nicht wenige Muslime, auch hier in Deutschland, verehren Hitler. Nicht verwunderlich daher die Tatsache, daß man heute in den islamischen Ländern „Mein Kampf“ sowie das ebenso unerträglich antisemitische Buch „Protokolle der Weisen von Zion“ frei im Buchhandel erwerben kann. Der Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, ein Onkel Jassir Arafats, wollte den Holocaust im Nahen Osten organisieren, dazu kam es, Gott sei es gedankt, nicht. Dafür hatte er aber unter deutschem Oberkommando mehrere rein muslimische SS-Divisionen auf dem Balkan aufgestellt.

Zum Christentum äußerte sich Hitler wie folgt: „Das Christentum ist so etwas Fades, hätten wir doch viel eher den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: der Kämpfer allein hat den siebten Himmel. Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden.“ (Jochmann, Monologe im Führerhauptquartier, S. 370)

Weiterhin werden die Schüler nicht informiert, daß mit dem Islam ein kollektives Rechts- und Handlungssystem vorliegt, welches das Leben der Menschen in allen Einzelheiten regelt und damit den Charakter einer erbarmungslos intoleranten Ideologie erhält. Zwar werden auf Seite 34 die sog. „Fünf Säulen des Islam“ aufgeführt, die Grundgebote für das Handeln eines Moslems. Wie aber darüber hinaus in beklemmender Enge das Leben der Angehörigen dieser Religion reglementiert wird, wovon man sich hier kaum Vorstellungen macht, das mag man nachlesen in der Fatwa-Sammlung des Islaminstituts.

Vermißt wird auch ein Hinweis auf die islamisch erlaubte Lüge, wenn es um die Ausbreitung der Herrschaft Allahs geht. Diese sog. Taqiya (Verschleierung, Verhüllung), ist laut Koran (Sure 3,28; 16,106) einmal erlaubt, wenn das Leben des Moslem seines Glaubens wegen in Gefahr ist, er darf seinen Glauben dann verleugnen. Aber auch die Ungläubigen dürfen getäuscht werden, um sie über die wahren Machtbestrebungen im unklaren zu lassen. Der auch heute als einer der bedeutendsten Theologen des Islam verehrte al-Ghazali (1058-1111) formulierte: „Wisset, dass Lügen an sich keine Sünde ist, aber wenn es euch schadet, könnte es böse Folgen haben. Dennoch dürft ihr lügen, wenn euch das vor Bösem bewahrt oder wenn es zu Wohlstand führt.“ (Zitiert bei Gabriel, S. 119)

Natürlich kann ein Geschichtsbuch für die 7. Jahrgangsstufe dies alles nicht ausführlich behandeln, aber problematische Themenbereiche sollten wenigstens angesprochen werden, da es der theologischen, historischen und gegenwärtigen Realität des Islam sowie seinen Glaubensgrundschriften entspricht und nachgelesen werden kann. Der Islam wird in diesem Schulbuch offenbar humanistisch geprägt dargestellt, man kann auch salopp sagen, er wird schöngefärbt, die unübersehbar vorhandenen negativen Aspekte scheinen bewußt ausgeblendet zu sein, neuere oder gar islamkritische Literatur wurde vermutlich nicht herangezogen. Man sollte immer unterscheiden zwischen dem einzelnen Moslem als Mensch und dem Islam. Es gibt viele friedliche, wohlwollende und aufgeschlossene Moslems, besonders wenn sie säkularisiert sind, es gibt aber keinen friedlichen und wohlwollenden Islam. Die entsetzlichen Christenverfolgungen heute in der islamischen Welt entsprechen durchaus islamischem Glauben. Das Auftreten der Salafisten und der sog. „Arabische Frühling“ sind unübersehbare Anzeichen eines Islam ohne Taqiya, wozu man sich offenbar schon stark genug fühlt. Es gibt nicht den Islam, aber allen islamischen Konfessionen und Strömungen sind dieselben Glaubenschriften zu eigen.

Da nicht anzunehmen ist, daß den Autoren alle genannten Punkte unbekannt waren, stellt sich die Frage, warum das alles im Geschichtsbuch fehlt bzw. fehlerhaft dargestellt wurde. Ist es eine islamophile Grundeinstellung? Sind es Vorgaben der Bildungspolitik? Will man den Islam für Europa auf diese Weise bei der jungen Generation passend machen, um auf dem Weg zu einer angestrebten multikulturellen Gesellschaft alle Negativ-Informationen als Hindernisse beiseite zu räumen? Oder fürchtet man die Kritik der Islamverbände? Dies käme dem Bestreben der 57 OIC-Staaten entgegen (OIC = Organization of the Islamic Conference), die seit 1999 versuchen, weltweit jede Kritik am Islam unter Strafe zu stellen, da Islamkritik den Frieden gefährde. In Wirklichkeit geht es um Unterwerfung unter islamische Machtansprüche entsprechend einem Zitat Mohammeds nach Bukhari : „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht.“ Der islamisch dominierte UN-Menschenrechtsrat hat im Dezember 2005 eine entsprechende Resolution verabschiedet und im März 2009 erneuert. Jede Kritik am Islam gilt demnach als Blasphemie

Herr Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland und Herr Kenan Kolat, der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Deutschland und andere dürften mit diesem Schulbuch einverstanden sein. In der Form aber, in der das Thema Islam hier abgehandelt wird, muß man von einer Manipulation sprechen. Das ist bei einem Schulbuch für eine öffentliche Schule in einer Demokratie nicht hinnehmbar und läuft jeder sachgerechten Auseinandersetzung mit dem Thema Islam zuwider.

Zum Schluß sei auf einen Eklat hingewiesen. Die Autoren zitieren auf Seite 37 die Autorin Sigrid Hunke (Foto l.). Das Zitat ist ihrem Buch „Die Sonne Allahs über dem Abendland“, Stuttgart 1976, entnommen (Angabe steht auf Seite 207). Ausgerechnet Sigrid Hunke, die Zeit ihres Lebens dem nationalsozialistischen Gedankengut verbunden war, während des 2. Weltkrieges im „Germanischen Wissenschaftseinsatz“ der SS tätig und nach dem 2. Weltkrieg Mitglied in der rechtsextremen Vereinigung „Thule Seminar“ war und die eine Freundin Heinrich Himmlers gewesen sein soll. Das Christentum galt ihr als artfremd, orientalisch und jüdisch. Ihr o.g. Buch brachte ihr die Ehrung des „Obersten Rates für islamische Angelegenheiten“ in Kairo ein, dessen Mitglied sie wurde.

Man wundert sich, daß in einer Zeit, wo der Kampf gegen Rechts schon lange propagiert wird und wo eine Olympia-Teilnehmerin zum Ausschluß aus dem deutschen Aufgebot gezwungen war, nur weil sie mit einem Mann befreundet ist, der zeitweilig Anhänger rechtsextremer Tendenzen gewesen sein soll, Sigrid Hunke in einem Lehrbuch für öffentliche Schulen akzeptabel sein soll. Oder gelten hier andere Maßstäbe?


Verwendete Literatur:

1) Der Koran, übersetzt von Max Henning, Reclam Nr. 4206, Stuttgart 1991
2) Abd al-Masih, Der heilige Krieg im Islam, 2. erweitere Aufl., Villach, 1991
3) Ibn Hischam, Das Leben Mohammeds, nach M. Ibn Ishaq, aus dem Arabischen übersetzt von Dr. Gustav Weil, neu bearbeitete und ergänzte Aufl. von Abd al-Masih, Villach, 1992, Bd. 1 und 2
4) Hans-Peter Raddatz, Von Allah zum Terror? 2.Aufl., München 2002
5) Mark A. Gabriel, Islam und Terrorismus, Gräfelfing, 2004; Originalausgabe Lake Mary, Florida, USA (Zur Person: M.A. Gabriel war Prof. für islam. Geschichte an der Al-Azhar Universität, Kairo, lebt jetzt als Christ in den USA)
6) Tidiane N’Diaye, Der verschleierte Völkermord, Hamburg 2010
7) Von der Sunna des Propheten, aus dem Arabischen von Muhammad Ibn Rassoul, 2. verbesserte und erweiterte Aufl., Köln 1994

Hinweis: Die Bibliographie stellt um der Kürze der Abhandlung willen eine exemplarische Auswahl dar. Weitere Literatur mit Belegen könnte beigebracht werden. Werke, aus denen nur einmal zitiert wird, werden zu den Zitaten angegeben.

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27 KOMMENTARE

  1. Die rotgrüne Gehirnwäsche fängt schon bei den Kleinsten an. Die sind wehrlos und glauben fast alles was die Lehrerin sagt. Und die hat bald wieder ein Kopftuch auf und haßt alles was deutsch ist.

    Aber wenn dann der Christian wegen seines Namens und die Luna weil sie kein Kopftuch auf hat eins von der moslemsichen Mehrheit in ihre Klasse auf Maul bekommt, dann ist die ganze Theorie von friedlichen und toleranten Islam hinfällig.

    Dann erleben Christian und Luna die bittere rotgrüne Realität. Moslems sind alles andere als friedlich und tolerant uns gegenüber. Die ganze rotgrüne Multi-Kulti-Ideologie ist eine Lebenslüge!

  2. Wissen scheint im Cornelsen Verlag als überbewertet eingestuft worden zu sein.
    Die Mathe-Lösungshefte sind derart mit Fehlern gespickt, dass einem die Bücherverbrennung als sinnvoll erscheint.
    Leider müssen für diese kranken Bücher gesunde Bäume sterben!

  3. Da dieses Buch von Profesoren geschrieben wurde muss man anehmen , das mit voller Absicht gelogen und betrogen wurde

  4. #1 Powerboy (17. Sep 2012 16:23)

    […] und die Luna weil sie kein Kopftuch auf hat eins von der moslemsichen Mehrheit in ihre Klasse auf Maul bekommt […]

    Wenn denn das Land ein muslimisches wäre, müssen doch keine Kopftücher mehr getragen werden.

    Um nicht ausfallend zu werden, bedanke ich mich einfach nur für diese gut recherchierte Rezension.

  5. Zur Seite 34: „Moschee“ muss noch hinzugeführt werden, dass diese Kasernen (Erdogan) auch einen Heiratsmarkt enthalten.
    Ausserdem spricht alles dafür, dass Imame als Familienberater so manchen Ehrenmord „empfehlen“ oder mindestens nicht verbieten.
    Beides ist nicht unwesentlich, weil es in unserem freiheitlichen Rechtsstaat stattfindet.

    Du meine Güte, jetzt gibt es ja auch noch Islamunterricht für alle! Kinder. Man sollte gegen diese Indoktrination der Kinder vorgehen. Hier sind die Eltern gefragt.

    Ein sehr gutes wissenschaftlich fundiertes Buch mit unzähligen Quellen: „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam“ von Bat Ye`or, Resch Verlag.
    Das sollte den Geschichtslehrern empfohlen werden.
    Prima Kundenrezensionen:
    http://www.amazon.de/Niedergang-orientalischen-Christentums-unter-Islam/dp/3935197195

  6. Beantrage die PI-Ehrendoktorwürde für diese hervorragende Arbeit. Für die Menge an Argumentationsmaterial, dazu jedes einzelne mit Belegen fundiert, brauchbar für viele Situationen über die einzelne Rezension hinaus, verbindlichsten Dank.

  7. Autor Eberhard Kleina. Der kenntnisreiche Eberhard Kleina von Pax Europa, Pastor im Ruhestand, Mitbegründer des Arbeitskreises Islam aus dem schönen Lübbeke? 😀

    Schöne, detaillierte Rezension.

  8. Ihre letzte Frage, ob „hier“ andere Maßstäbe gelten, ist meines Erachtens eine rhetorische! Sie, ich und wir alle wissen die Antwort schon seit Jahren
    Für die faschistische Ideologie Islam gelten grundsätzlich andere Maßstäbe! Der Islam wird gehätschelt und getätschelt und – mangels anderer Fachleute selbst große Nazis als Beweis für dessen große wissenschaftliche Leistung als „Kronzeugen“ aufgeboten! Vielleicht sollte man einmal in frau Hunkes sontigem Lebenswerk stöbern, um möglihcerweise rassistisches Gedankentum den Verfassern des „Schulmachwerks“ um die Ohren zu hauen! Aber – wie wir alle bereits wissen – passt beispielweise antisemitsche Hetze auch wunderbar in die Gedankenwelt unserer linksgedrillten Medien – von der linken SA ganz zu schweigen!
    Der Islam kann ja sooo schön sein, wenn die liniken Ieologen am islamischen Baukran hängen!

  9. Ich unterrichte mit dem gleichen Buch, aber das ist die Vorgängerversion aus dem Jahr 2000, 1. Auflage allerdings Band 1. Gleiche Autoren. Da denkt man, Geschichte ändert sich nicht und was soll man sagen? Tut sie doch. Die Vorgängerversion ist zwar auch schon islamisch verschwurbelt aber die neuere Version ist echt der Hammer. Die oben beschriebene Speichelleckerei kommt da noch nicht so vor. Ich werde mir die neue Version beim Verlag bestellen und in den Herbstferien einen genauen Vergleich anstellen. Sollte der dann von Interesse sein, lade ich ihn hoch.

  10. #11 Hugenotte (17. Sep 2012 17:25)

    Bleib mal dran an der Sache, würde hier bei PI sicher jeden interessieren!!
    Wenn du die Probleme in deiner Schule anspricht, bekommste wahrscheinlich beruflich Probleme, nehme ich an.
    Naja, bist ja zumindest Beamter,da kannste nicht gefeuert werden.

  11. #7 Religion_ist_ein_Gendefekt (17. Sep 2012 17:02)

    Dem Lob kann ich mich nur anschließen.

    Ich hoffe, diese Krtik wird mit der Bitte um Antwort auch an den Verlag geschickt?

    Auf die Reaktion wäre ich gespannt.

  12. Ich weiß, dass die musikalischen Stimmungssysteme – Intervallberechnungen und Tonleitern -, die man aus den frühen islamischen Reichen kennt, tatsächlich aus vorislamischer Zeit stammen. Nur das Schriftdokument, dass die Stimmungssysteme beschreibt, stammt von islamischen Autoren.

    Die große Frage, die sich nach der Schulbuchanalyse stellt, ist natürlich: Wie ist das möglich, dass universitär gebildete Historiker die Wahrheit über den Islam nicht aussprechen? Mag sein, dass sie einen Aufruhr fürchten, oder besser: Mag sein, dass der Verleger einen Aufruhr fürchtet und eine Ablehnung des Schulbuches beim Kultusministerium. Aber auch das ist zu kurz gedacht. Die Verblendung und Unfähigkeit, die Lage der Dinge zu sehen, ist rational nicht zu erklären. Damit meine ich: Wer Sünde tut und darin beharrt, der ist ein Gefangener (so ähnlich formuliert es die Bibel). Wer in der Sünde beharrt, der tut Dinge, die ihn ruinieren. Wenn Gott ein Volk, das die 10 Gebote gut kennen müsste, um seiner Sünden willen (sexuelle Sünden, keine Feiertagsheiligung, etc.) heimsucht, dann MÜSSEN alle Rädchen in diesem Volke das tun, was die Strafe Gottes herbeiführt. Die Analyse, warum sich ein bestimmtes Rädchen so und so dreht, ist einfach: Es MUSS.

    Die allertraurigste Erkenntnis aus meiner persönlichen Beobachtung der Geschichte der Völker ist: Wenn Gottes Gericht vor der Tür steht, ist es für Buße und Umkehr zu spät. Trotzdem ist es angezeigt zu sagen: Umkehr zu Gottes Geboten und der Glaube an Christus sind die einzigen wirksamen Mittel, die vor dem Jammer retten könnten, der sich am Horizont abzeichnet.

  13. Seite 34: „Moschee“ wird erklärt als Ort des Sich-Niederwerfens und Gebetshalle bzw. als Versammlungsraum und Zentrum einer islamischen Gemeinde. Das ist soweit richtig, es fehlt aber der Hinweis, daß eine Moschee seit Beginn des Islam immer auch für die Vorbereitungen kriegerischer Aktivitäten genutzt worden ist (Gabriel, S. 121ff).

    Lediglich westliche IntegrationsPolitiker wollen das nicht erkennen.
    Seitdem ich die klägliche Berichterstattung verfolge, fanden jegliche Angriffe auf die eigenen Regierungen, westliche Botschaften, Einrichtungen oder christliche Kirchen in islamischen Ländern nach einem sogenannten „Freitagsgebet“ statt.

    Wie sagte der Mann doch so treffend: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten“. Die Vorbeter und Prediger sind die Kommandeure dieser Armee von Analphabeten.
    Der sogenannte „arabische Frühling“ ist lediglich der Krieg sunnitischer und salafitischer Imame gegen die Alphabethisierung, Ausbildung und Aufklärung des arabischen Volkes, dem die Ankunft im 21.Jahrhundert verwehrt werden soll.

  14. #11 Hugenotte (17. Sep 2012 17:25)
    ————-

    Geschichte kann man so,oder so auslegen.ganz wie es ins politische Kalkül passt.Der Sieger bzw ,der „Herrscher “ bestimmt ,was wahr ist.
    In dem von Ihnen geschilderten Fall,ist dies der beste Beweis!!!

  15. Sehr solide und für mich als Geschichtslehrer sehr hilfreich! Ich kann nur bestätigen: Auch in anderen Geschichtslehrbüchern überdauern die plumpen Märchen über den friedlichen und kulturell fruchtbaren Islam.

  16. #3 chessie

    „Da dieses Buch von Profesoren geschrieben wurde muss man anehmen , das mit voller Absicht gelogen und betrogen wurde.“

    Für ein Bakshish vom Sheikh?

  17. # chessie

    Da dieses Buch von Profesoren geschrieben wurde muss man anehmen , das mit voller Absicht gelogen und betrogen wurde.

    Nicht unbedingt. Da es sich ja um BRD-Professoren handelt, die aus BRD-Universitäten hervorgegangen sind … kann es durchaus sein, daß sie es einfach nicht wissen.

  18. Ein wunderbarer Beitrag, den sich jeder ausdrucken und mehrfach durchlesen sollte.

    Danke Eberhard Kleina.

  19. Das Problem ist das Lehrbücher meist nur den Namen eines Professors als Legitimation hernehmen, das Buch an sich wird meist nicht mal von Wissenschaftlern geschrieben, sondern von Laien. Dies ist in allen Fächern der Fall. Besonders schlimm aber in Bereichen wie Sozialkunde, Geschichte und Politik. Hier werden häufig überholte Erkenntnisse wiedergekäut die schon in den 50ern des 20zigsten Jahrhunderts veraltet waren. In Geschichte in allen Zeitepochen. Man könnte schon sagen es werden aus Dummheit Unwahrheiten verbreitet. So über die so helle Antike, das so dunkle Mittelalter, die brutale frühe Neuzeit und über die Neueste Geschichte ab Anfang des 19. Jhdt. lohnt es kaum zu sprechen.

  20. Unwahrheiten reproduzieren sich immer weiter und es werden vor allem die Sachen verbreitet die sich in simple Schaubilder, Tabellen und Pyramiden quetschen lassen. So über „die“ böse Kirche mit Hexenverbrennungen und Kreuzzügen, das Lehnswesen in einer fast schon kranken Vereinfachung und marxistisch-ideologischen Darstellung und „der schwarze Tod“, Luther mit seinen genagelten Thesen, hohle Phrasen vom „Sonnenkönig“, von der glorreichen Revolution in Frankreich, der große Napoleon, hohler noch „die Lehren aus Weimar“, die auf Lächerlichkeit abzielende Darstellung der Herrschaft im Deutschen Kaiserreich von Wilhelm I u. II., die keinem Forschungsstand standhaltende Unterlegenheit des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg, die angeblich von Anfang an bestand, die inflationäre Darstellung des Holocaust in Worten und bewegten Bildern die schon fast einer Abhärtung gleicht —– zum kotzen!!!

  21. Hab übrigens grad mal etwas gestöbert. In einer Ausgabe „Entdecken und Verstehen Bd. 1. Von der Urgeschichte bis zum Mittelalter, herausgegeben von selbigen Personen wie im obigen Artikel, in der 1. Auflage, 7. Druck von 1993, so wie ich es einschätze fast der gleich Inhalt, hier auf den Seiten 122-127. Thema: „Der Islam und das Arabische Weltreich“ – anscheinend null Veränderung, vllt. aber noch etwas kritikloser hinsichtlich des Islams geworden.

  22. Ich erinnere mich vage an eine Serie, die Anfang der 70er (im Vorabendprogramm? der ARD) lief und in der es um die Maurenzeit in Spanien ging. Ein Christ und ein Araber, die sich trotz unterschiedlicher Interessen respektvoll begegnen und später verbünden.

    Kann sich jemand noch an die Serie bzw. Details erinnern? Mit diesen wenigen Anhaltspubkten habe ich im Internet nichts gefunden.

    Mag aber auch sein, dass die Serie heute politisch völlig inkorrekt ist und daher aus dem Internet entfernt wurde.

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