Claudia DantschkeAm 17. September 2012 wurde die Serie „Salafismus in Bonn“ im Stadthaus fortgesetzt, wobei diese Volkshochschulreihe vorher nicht in der Presse angekündigt wurde. Dennoch war der Ratssaal voll besetzt, und auch viele Muslime, vor allem natürlich Vertreter der islamischen BIG-Partei (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit) waren gekommen.

(Von Verena B., PI-Bonn)

Vortragende war die Extremismus-Expertin Claudia Dantschke (Foto) von der Berliner Gesellschaft Demokratische Kultur, die ihren Vortrag vorrangig auf das speziell auch in Bonn zu beobachtende Phänomen einer Jugendkultur in Sachen fundamentaler Islam abstellte. Sie erläuterte prägnant die verschiedenen Strömungen im Salafismus und stellte nüchtern fest, dass in Bonn die gesamte Palette des Salafismus vertreten sei, angefangen von den ultrakonservativen Muslimen über die aggressiv missionarisch tätigen bis hin zu den militanten Gruppierungen der Religion des Friedens.

Dabei nahm sie kein Blatt vor den Mund und „verhöhnte“ und „beleidigte“ sogar den wahabitischen Prediger und heiß geliebten Jugend-Sozialarbeiter Pierre Vogel, indem sie schmerzfrei ein Satire-Video mit O-Ton Vogel zeigte, um die pädagogisch geschickte Einschüchterungsstrategie zu demonstrieren, mit der dieser die orientierungslosen Jugendlichen einzufangen versucht. Normalerweise hätten die Zuschauer vor Lachen brüllen müssen, aber es blieb ganz still im Saal. Die Minen der anwesenden BIG-Mitglieder verfinsterten sich allerdings zusehends. Dann setzte Dantschke noch einen drauf und erlaubte sich unerwarteter Weise auch noch eine heftige Kritik an der BIG-Partei, deren Mitglieder sich zum größten Teil aus dem Rat der Muslime rekrutieren, dem Kontakte zu salafistischen Kreisen in Deutschland nachgesagt werden. Diese kulturunsensiblen Äußerungen lösten bei den BIG-Leuten einen Sturm der Entrüstung aus: „Verleumdung, Sie kennen uns doch gar nicht“ wurde laut gerufen. Dantschke ließ sich aber nicht beirren und gab dem Rat der Muslime außerdem noch eine Mitschuld am Ausufern des Salafismus in Bonn, indem sie den Rat als „ignorant“ angesichts der Tatsache bezeichnete, dass Bonn eine Salafistenhochburg sei. Sie erwähnte außerdem, dass die salafistische Al-Hudda-Moschee, die im April dieses Jahres in Bonn-Mehlem eröffnet wurde und für große lokale und mediale Aufregung gesorgt hatte, inzwischen geschlossen worden sei.

Es wäre schön, so Dantschke, wenn es eine islamische Antwort seitens der Muslime zu einem Phänomen gäbe, das vor allem junge Männer aus allen Schichten der Gesellschaft betrifft. Eine Aufarbeitung der Ereignisse am 5. Mai, als sich junge Salafisten in Lannesdorf Straßenschlachten mit der Polizei lieferten, sei bis heute nicht erfolgt. Haluk Yildiz, Gründer des Rats der Muslime und der BIG-Partei sowie Ratsherr im Stadtrat, wies diesen Vorwurf empört zurück und betonte, man habe sich immer gegen Gewalt ausgesprochen. BIG-Mitglied Moussa Acharki trat am 5. Mai unter den wehenden Al-Kaida-Fahnen als „Eskalationsschlichter“ auf und sprach seinen wild randalierenden Glaubensbrüdern ins Gewissen, während Ibrahim Al-Megrin, Leiter der König Fahd Akademie („Wir sind so moderat, dass wir schon Probleme mit den anderen Moscheegemeinden bekommen“, so seinerzeit ein Führer durch die Akademie) das Geschehen von der Dachterrasse der muslimischen Kultstätte wohlwollend beobachtete.

Offenbar bekam es Dantschke nach den Angriffen der BIG-Leute jetzt mit der Angst (um ihren Job) zu tun und kam schnell auf den Mohammed-Film zu sprechen. Nunmehr wieder politisch ganz korrekt griff sie PRO DEUTSCHLAND an, die bekanntlich den Film in Berlin zeigen wollen. Auch Innenminister Friedrich bekam sein Fett weg. So wurde das kleine, böse Intermezzo bestens relativiert, denn selbstverständlich sind trotz allem immer die Täter die Opfer und nicht umgekehrt.

Die giftgrüne Integrationsbeauftrage Coletta Manemann, die diesmal ausnahmsweise eine „Islamnixgut“-Veranstaltung moderieren musste, äußerte dann auch notgedrungen pflichtgemäß ihre „große Besorgnis“ über eine sich ausbreitende antidemokratische muslimische Jugendbewegung, die andere Wertvorstellungen habe und verbreite. Hier müssen laut Dantschke alle zusammenarbeiten, auch BIG und der Rat der Muslime seien da gefragt. „Die muslimischen Verbände müssen dabei sein.“ Darauf können wir dann wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag hoffen.

Wie nicht anders zu erwarten war, wurde Dantschke auch im Anschluss an die Veranstaltung von erzürnten Muslimen umringt und ins „Gebet“ genommen. Aus einem Gespräch, das die Autorin bei dieser Gelegenheit etwas übellaunig mit einem engagierten Moslem führte, ergab sich, dass die Türken unser Land aufgebaut haben, Teil unserer Gesellschaft sind und dass die Steinigung nicht nur an Frauen (Gleichberechtigung!), sondern auch an Männern vollzogen wird und gerechtfertigt ist. Die Diskussion wurde dann etwas laut, als die Autorin dem Herrn den Schwertvers unter die Nase hielt und dieser aufgebracht rief, wir würden die Muslime hassen und wollten sie vergasen. Nein, das wollen wir wirklich nicht Inschallah, aber wir wären schon sehr dankbar, wenn die Unbelehr- und Unberührbaren schnellstmöglich auf ihrem Teppich nach Hause flögen und endlich wieder Ruhe bei uns einkehren würde.

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53 KOMMENTARE

  1. „…ultrakonservativen(?) Muslimen über die aggressiv missionarisch(?) tätigen bis hin zu den militanten(?) Gruppierungen der Religion des Friedens.“

    Es gibt nur ZWEI Gruppen von Muslimen:

    1. Die „wishy-washy“ oder sogenannten „moderaten“ Muslime

    2. die frommen Muslime (z.B. Salafisen)

    http://schnellmann.org/the-power-of-salafis.html

    A Salafi is a Muslim who emphasises the Salaf („predecessors“ or „ancestors“), the earliest Muslims, as model examples of Islamic practice (the „best example“ 33:21 Prophet Muhammad).

    July 16, 2012 “The power of Salafis – How radical devout Muslims seduce young people” – Q. 6:70 “drink (only) boiling water” (unbelievers)

  2. Wahlalternative für 2013?

    Henkel, von Storch, Schachtschneider usw. gründen die Wahlalternative 2013.
    Fast zeitgleich zu Schäubles Bekenntnis, den ESM mittel Hebel auf 2 Billionen (!!) aufzustocken, erscheinen erste Infos zur Wahlalternative 2013.
    http://www.wa2013.de/index.php?id=198

    Leider keine Partei, die tatsächlich wählbar wäre, sondern nur ein Zusammenschluss Gleichgesinnter, die mit den Freien Wählern kooperieren wollen.

  3. Das BRD-Regime unterdrückt Andersdenkende

    Um 13:30 Uhr, also 2,5 Stunden nach Beginn der Kundgebung bekam der Veranstalter von der Polizei ein schriftliche behördliche Auflage vorgehalten, dass die Veranstaltung um 15:00 Uhr enden soll.
    Der angegebene Grund war, dass in der Kirche eine „überregionale Musikveranstaltung“ stattfinden soll. Später nach Ende der Kundgebung um 15:00 Uhr besuchten Freunde die Kirche.
    Was man sah waren ca. 15 Cohrmitglieder der Lorenzkirche die ihren Gesang übten. Von einer Musikveranstaltung sah man nichts.
    Die behördliche Auflage war zwar unterschrieben, aber seltsamerweise an dem Tag der Kundgebung….22.09.2012.
    Es ist doch seltsam wie man doch am gleichen Tag feststellt, dass eine „überregionale Musikveranstaltung“ stattfinden soll um 15.00 Uhr, aber zu dieser Musikveranstaltung sich kein Orchster einfindet in die Lorenz-Kirche.

    http://www.kybeline.com/2012/09/23/veranstaltung-der-partei-die-freiheit-in-nurnberg/

    Das hat nichts mehr mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu tun, das ist luprenreine Willkür eines repressiven diktatorischen Regimes!

  4. Claudia Danschke ist hervorragend für Berlin. Ich habe sie in der Nähe meiner Heimatstadt gehört. Allerdings ist zu ihr anzumerken.

    > In Berlin beobachtet der Dunkelrote Senat nicht die grundgesetzwidrigen Muslimvereinigungen wie in Baden-Württemberg (das in BW wird unter Grün/Rot auch geändert)durch den Verfassungsschutz. Claudia Dantsche macht in Berlin sozusagen den Job vom Verfassungsschutz als one-man-woman. Sie wird vom Berliner Senat bezahlt im Rahmen durch den Zuschuss von ihrer Stelle und ist benachteiligt, da sie auf ausschlich öffentliche Quellen sich verlassen muss. Ihre Diagnose zu den muslimischen Vereinigungen ist richtig, ihre persönliche Meinung zu Sarrazin (kontraproduktiv) teile ich überhaupt nicht.

  5. Geradezu eine Folter muss es für diese Herrschaften gewesen sein sich das anhören zu müssen von einer (unverschleierten) Frau!

  6. Man kann wie Claudia Dantschke die salafistische Szene verhöhnen und gleichzeitig gegen PRO Deutschland und dieses dilettantische Video sein, ich sehe da keinen Widerspruch. Da jetzt reflexhaft „Angst um den Job“ zu unterstellen gegenüber einer, die in Bonn ansonsten kein Blatt vor den Mund genommen hat, halte ich für ziemlich unfair.

  7. „Wir sind so moderat, dass wir schon Probleme mit den anderen Moscheegemeinden bekommen“

    ein schöner Verplapperer, der tief in das mohammedanische Gruppenzwang- und Kontrollsystem blicken lässt!

    So ist nämlich ein jeder Moslem des anderen Moslems Spitzel…

  8. OT

    Terror im Westjordanland
    aber von den Einwohnern gegen ihre Regierung, wegen Preis- und Steuererhöhungen-
    deshalb kommt auch nicht in den Nachrichten, weil man nichts gegen Israel sagen kann

  9. Die Türken haben hier einen Dreck mit aufgebaut.

    Zusammen mit Zigeunern und Asylbetrügern dürften sie eher zu den größten Sozialschmarotzern dieser Republik gehören.

  10. Mit Verlaub, aber das einzige was die hierzulande fabriziert haben ist Döner und nen riesen haufen Scheiße.
    Immer wieder dieses völlg dämliche Argument die hätten hier was aufgebat. Dreister gehts kaum, kennt man ja, fordern, forden, beleidigt sein, Lügen, das ist schon 1000 mal widerlegt daß die hier nen Scheiß aufgebaut haben aber sie halten an ihren Wunschträumen fest. Ali sollte sich mal vor seinen 3er stellen, die Motorhaube aufmachen und sich überlegen, WER das Auto entwickelt und Gebaut hat. Teppichingenieure sicher nicht.

  11. „Wir sind so moderat, dass wir schon Probleme mit den anderen Moscheegemeinden bekommen“

    Da hat einer die Hosen runtergelassen.

  12. OT
    „Bei einem Gefecht zwischen israelischen Soldaten und schwer bewaffneten Attentätern an der israelisch-ägyptischen Grenze im Sinai sind alle drei Angreifer sowie ein israelischer Soldat getötet worden. Ein weiterer Soldat wurde leicht verletzt. Wie die Sprecherin der israelischen Armee, Avital Leibovich, mitteilte, seien die Angreifer über einen noch nicht mit einem Zaun gesicherten Grenzabschnitt nach Israel eingedrungen und hätten nahe der Erhebung von Har Harif das Feuer auf eine Armeepatrouille eröffnet.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/sinai-vier-tote-bei-gefecht-an-israelisch-aegyptischer-grenze/7166696.html

  13. #12 Heta (23. Sep 2012 18:24)
    Man kann wie Claudia Dantschke die salafistische Szene verhöhnen und gleichzeitig gegen PRO Deutschland und dieses dilettantische Video sein, ich sehe da keinen Widerspruch. Da jetzt reflexhaft „Angst um den Job“ zu unterstellen gegenüber einer, die in Bonn ansonsten kein Blatt vor den Mund genommen hat, halte ich für ziemlich unfair.

    Man kann, wie ich, Pro ablehnen. Aber man kann nicht versuchen, die Straßenschlachten der Salafisten mit Pro zu entschuldigen oder relativieren zu wollen. DAS ist unfair.

    Aber Respekt vor der Frau, dass die vor den BIGs die Dinge beim Namen genannt hat. Ich wünschte mir, unsere großmäuligen, alleswissenden, oberschlauen Politiker hätten ähnlich Eier in der Hose.

  14. #10

    Gut und richtig so! Zolle DF auch Respekt dafür, das die sich von der FPÖ distanzieren. Diese Partei nützt die Islamkritik nur für ihre Ziele aus, genauso wie die Pro Bewegungen. Denen ist der Islam ausserhalb von Ö auch völlig egal.

    Gruss aus Kärnten/Koroska

  15. Klare Worte sind immer richtig. Gut Frau Dantschke. Und das die BIG Partei ausrastet, zeigt dass die Extremismusexpertin richtig lag.

  16. … ergab sich, dass die Türken unser Land aufgebaut haben, …

    Keine andere Geschichtslüge treibt mir so viele Pusteln ins Gesicht wie diese. 👿

    … dass die Steinigung nicht nur an Frauen (Gleichberechtigung!), sondern auch an Männern vollzogen wird und gerechtfertigt ist.

    Raffiniert! Das ist ja wie aus der Trickkiste gegriffen. 😮
    Ob da vielleicht Frau Roth irgendwann mal der Hinweisgeber war?

    … wenn die Unbelehr- und Unberührbaren schnellstmöglich auf ihrem Teppich nach Hause flögen und endlich wieder Ruhe bei uns einkehren würde.

    Darauf dreimal auf Holz geklopft, alle Daumen gedrückt und ein Stoßgebet gen Himmel geschickt! Da sitzt zwar keiner, aber sicher ist sicher. 🙂

  17. @ #15 zarizyn

    Terror im Westjordanland aber von den Einwohnern gegen ihre Regierung, wegen Preis- und Steuererhöhungen – deshalb kommt auch nicht in den Nachrichten, weil man nichts gegen Israel sagen kann

    Aber es wurde doch ausführlich berichtet, wie Hunderttausende Israelis heftig gegen die soziale Lage in Israel protestiert haben. Von deswegen empört aus Israel auswandernden Palästinensern wurde allerdings bisher nichts bekannt.

  18. @ #20 Urviech

    Was gibts eigentlich neues von der NSU? Seit gestern schon nichts mehr in den Nachrichten gehört…..

    Das Thema muss noch ein ganzes Jahr bis zur nächsten Bundestagswahl gezogen werden! Mich wundert eher, dass so oft darüber berichtet und nicht mehr bis dahin als sensationelle neue Entwicklung in der Neonazi-Mordserie aufgespart wird.

  19. Wenn ich die Kommentare hier so lese, so würde ich eines nochmal gerne klarstellen: Frau Dantschke hat in keinster Weise am Montag in Bonn „Dinge beim Namen genannt“ oder gar „Klartext geredet“. Im Gegenteil: Frau Dantschke, die auch laut Wikipedia für die linke „taz“ schreibt, mag sich in der Tat über Pierre Vogel lustig gemacht haben. Ansonsten jedoch hat sie ihre übliche Salafismus-Verharmlosung vorgetragen, so, wie sie das auch schon in Solingen getan hat:

    http://fiat-iustitia-blog.blogspot.de/2012/05/perverses-aus-solingen.html

    Und wenn sich die Muslime der BIG-Partei aufgeregt haben, dann war das nur das übliche Gemotze von dauerbeleidigten Muslimen, denen selbst die Salafisten-Verharmlosung einer linken Islamismus-Versteherin immer noch nicht gereicht hat!

  20. Mit stiegendem Muslimanteil wird Islamkritik immer schwerer.

    Laut den Muslimen ist natürlich „Nie“ der Islam an etwas Schuld, sonderen immer andere, denn der Islam ist ja „perfekt“.

    Meines Erachtens muss in Deutschland die nächsten 10 Jahre das Ruder rumgerissen werden, sonst ist der Zug in Richtung Islamisierung wohl schon unaufhaltbar abgefahren.

    Frankreich und England dürften schon verloren sein, muss ich in 30 Jahren dann auch aus Deutschland emigrieren wenn ich den Islam nicht mag? Wenn es weitergeht wie bisher wohl leider schon.

  21. @ #31 Unzeitgemaesser (23. Sep 2012 20:48)

    Nicht in den nächsten 10 Jahren muss das Ruder herumgerissen werden, sondern JETZT.

  22. #32 Freya

    Klar, möglichst natürlich JETZT. Allerdings ist die islamkritische Szene in Deutschland bislang fast marginal, während die Muslime massive Lobbyarbeit machen und Linke die weitgehende Diskurshoheit über die Medien haben. Man muss die Situation auch mal realistisch sehen.

    Die „Reaktionen“ hust hust der „friedlichen Muslime“ auf den Mohammedfilm sind aktuell natürlich eine Chance den Diskurs über den Islam zu verändern.

  23. #33 Unzeitgemaesser (23. Sep 2012 21:01)

    Allerdings ist die islamkritische Szene in Deutschland bislang fast marginal, während die Muslime massive Lobbyarbeit machen und Linke die weitgehende Diskurshoheit über die Medien haben. Man muss die Situation auch mal realistisch sehen.

    Richtig.

    Man kann die Islamisierung nicht dadurch stoppen, daß man versucht, den Islam zu stoppen.

    Man kann die Islamisierung nur stoppen, indem Deutschland die Anreize für Zuwanderung aus diesen Ländern stoppt, und unseren Mitbürgern die Kosten der Islamisierung aufdeckt.

    Ob in sure soundso etwas Gewalttätiges steht oder nicht, geht 95% der Bevölkerung am Allerwertesten vorbei.

    Ob aber in ihrer Geldbörse immer weniger ist, interessiert 100% der Bevölkerung.

    Intellektuelle Islamkritik ist ein Minderheitensport – das ist die Realität.

  24. #12 Heta (23. Sep 2012 18:24)

    Da haben Sie so was von recht, aber ich denke die Artikelschreiberin sieht das fälschlicherweise anders.

  25. @ #33 Unzeitgemaesser (23. Sep 2012 21:01)

    Stimmt, aber in 10 Jahren ist es zu spät. Uns kann nur noch ein großes Wunder helfen.

  26. Programmtip! Morgen Deutschlandfunk

    Überall Neukölln?

    10:10 Uhr
    Journal am Vormittag

    Kontrovers – politisches
    Streitgespräch mit Hörern und
    Studiogästen dlf

    Überall Neukölln? –
    Wie sozialer Sprengstoff in
    Problemvierteln entsteht

    Studiogäste:
    – Seyran Ates
    – Wolfgang Büscher
    – Uwe Lübking

    Hörertelefon: 00800-4464 4464 (europaweit gebührenfrei)
    E-Mail: kontrovers@dradio.de

    Das Hörertelefon ist während der Sendung zwischen 10:10 Uhr und 11:30 Uhr sowie bereits zwischen 8 Uhr und 9 Uhr geschaltet

  27. Wann können wir endlich mit winkenden Taschentüchern, einer Blume im Knopfloch mit Tränen der Abschiedstrauer unseren in arabische Gefilde scheidenden muslimischen Brüdern und Schwestern nachrufen „Reisende soll man nicht aufhalten“ ?
    Jedem einzelnen Abreisenden sollte man dankbar sein ob seiner guten Tat Doch vergesst nicht EURE Frauen, Witwen Kinder und Enkel, sollen diese armen Wesen ohne Euch alleine im kalten nebeligen Norden schmachten müsswn, nehmt sie mit auf Euren fliegdenden teppichen

  28. „dass Bonn eine Salafistenhochburg sei“

    Jetzt verstehe ich auch die Angst der Politiker, weshalb die nun den Regierungssitz nach Berlin verlegt haben.

  29. #32 Freya- (23. Sep 2012 20:57)
    @ #31 Unzeitgemaesser (23. Sep 2012 20:48)

    Nicht in den nächsten 10 Jahren muss das Ruder herumgerissen werden, sondern JETZT.

    Genauso ist es.

    Wir haben keine 10, 20 oder gar 30 Jahre mehr.

  30. Die Minen der anwesenden BIG-Mitglieder verfinsterten sich allerdings zusehends.

    —-
    Da wollen wir jetzt doch hoffen, dass sich nur die Mienen verfinstert haben.

    Obwohl natürlich in solcher Umgebung auch Minen durchaus vorstellbar wären.

  31. “ ….ergab sich, dass die Türken unser Land aufgebaut haben.“

    —-
    Achso, die Türken waren das.
    Die türkischen Gastarbeiter durften ab Anfang der 60er Jahre (auf Druck der USA)kommen, als die tüchtigen Deutschen nach 1945 ihr Land ins Wirtschaftswunder geführt hatten.
    Nur weil es der deutschen Wirtschaft so gut ging, durften die Türken überhaupt kommen.

    Sie waren so scharf darauf, nach Deutschland zu kommen, dass sie sogar die bei einer medizinischen Voruntersuchung eingeschlossene Gebissprüfung in Kauf nahmen (damals noch bei Gastarbeitern üblich).

    Dass die Türken nach 1945 Deutschland aufgebaut hätten, ist die fetteste Lüge, die derzeit in Deutschland in Umlauf ist. Und die Versuche, daraus Kapital zu schlagen, werden immer dreister.
    Lange vor den Türken kamen Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen, Jugoslawen. Aus keiner dieser Volksgruppen hört man aber solch unverschämte Lügen. Es sind immer nur die Türken.

  32. Das ist nur noch irre: In der taz ist die Ratlosigkeit gegenüber Islamismus u. Co. so groß, dass „Experte“ Karim El-Gawhary sich allen Ernstes an die Auseinandersetzung zwischen „Konservativen Volksparteien“ in Europa und „rechtem Rand“ erinnert fühlt….

    taz_akt_491765102233
    23.09.2012Konservative Muslime gegen Eiferer
    Aufruhr gegen Salafisten
    Die arabische Welt steht vor einer beispiellosen Konfrontation zwischen den islamisch-konservativen Parteien und den radikalen Religiösen.
    von Karim El-Gawhary

    (…..)

    Um die Salafisten zu isolieren, braucht es gerade die großen islamisch-konservativen Parteien, seien es die Muslimbrüder in Ägypten oder Ennahda in Tunesien, die die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung genießen. Diese Gruppen müssen sich entscheiden, ob sie auf dem salafistischen Auge blind bleiben wollen, aus Angst, einen Teil der konservativen muslimischen Wählerschaft zu verlieren, oder ob sie gegen die Salafisten vorgehen und sie politisch und gesellschaftlich isolieren.
    (…..)
    Kommt das nicht bekannt vor? In gewisser Weise erinnert der Konflikt an die konservativen Volksparteien in Europa und deren nicht immer einfachen Umgang mit dem rechten Rand in der Politik. Das Gebot auf beiden Seiten wäre es, gegen totalitäres, rassistisches oder religionsfeindliches Gedankengut vor der eigenen Haustür zu kehren. Das wäre dann aber kein Kampf der Kulturen, sondern ein Kampf der Kultur.

    http://www.taz.de/Konservative-Muslime-gegen-Eiferer/!102233/

  33. #45 johann (24. Sep 2012 00:39)
    Zum Glück hat die Taz weniger Leser als Pi -das liegt zum einen daran das die 68iger wenig bzw keine Kinder hatten und damit unmittelbar verantwortlich sind dafür dass sie keine Rente/Pension bekommen werden und …

  34. ja, die sagen das immer WIR HABEN DEUTSCHLAND AUFGEBAUT und OHNE UNS WÄR DEUTSCHLAND EIN NICHTS.
    Man muss sich das so vorstellen:

    Auch in der Türkei gibt es Propaganda. Es dringt nicht viel zu uns durch ,aber die Indoktrination der türkischen Medien hat sich gewaschen.
    Darauf könnt ihr euch verlassen.
    Daher dieses Geschwätz. Die können praktisch nix dafür, dass sie fehlinformiert werden!

  35. @ HendriK.

    Problem ist, daß sich Claudia Dantschke von alles und jedem distanziert, wenn sie meint, sie könne damit die erzürnte Islam-Masse beruhigen. Tatsächlich steht sie mit ihren Distanzierungen ganz allein auf weiter Flur, weshalb Vertreter der „Religion des Friedens“ sie mit Leichtigkeit in ein „Kreuzverhör“ nehmen können. Man kann diese Frau als sehr wissend bezeichnen, was Details anbelangt, jedoch ist sie viel zu sehr gutmenschelnd.

  36. Naja, dann kann die nicht auf dem Boden unserer Verfassung stehende BIG-Partei ja verboten werden.

    Bei der NPD darf man auch das Parteiprogramm als Lippenbekenntnis ansehen und die grundgesetzwidrigen Ansichten einiger Mitglieder als Verbotsgrund anführen, ohne als Nahssi zu gelten.
    😀

  37. @ nicht die mama

    Immerhin gibt es in der BIG-Partei einen Funktionär, der Pierre Vogel in seine Moschee eingeladen hatte und ihn als vollwertigen „Bruder im Islam“ bezeichnet, der sozial Gutes tue. Für ihn waren die Gewalt-Salafisten vom 5. Mai in Bonn-Lannesdorf „unsere Jugendlichen“. Offener kann man es nicht zur Schau tragen, daß man dem islamischen Extremismus nahesteht.

  38. Mit Hardcore-Moslems zu diskutieren ist hart weil sie nicht zugeben können was wir wissen und offensichtlich ist: Nämlich das ihre „Religion“ im Kern böse und schlecht ist. Konfrontation ist trotzdem wichtig, um den Islamisten und den Mitläufern zu zeigen dass wir unsere richtigen westlichen Werte niemals aufgeben werden.

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