Schon das Flugzeug nach Mazedonien landet auf einem asphaltierten Zankapfel: der moderne, nagelneue Flughafen von Skopje heißt Alexander der Große, was bereits zu einem weiteren heftigen Namensstreit mit Griechenland führte. Überhaupt weiß man nicht sicher, wie sich dieses Land nun nennt: verschiedene Varianten sind von verschiedenen Staaten und Organisationen anerkannt und auch die Flagge mußte bereits mehrfach verändert werden, da Griechenland sich „bedroht“ fühlt. Das sind aber bei weitem nicht die einzigen Probleme des EU-Beitrittskandidaten Republika Makedonija oder FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia), wie das sich Land vielfach noch immer nennen muß.

(Ein Bericht aus Skopje/Mazedonien mit Photos von Mr. Merkava)

Die Stadt Skopje wird eigentlich nicht nur geographisch, sondern auch ethnisch-religiös durch den Fluß Vardar geteilt: hier der eher europäisch geprägte Südwesten der Neustadt, dort der nordöstliche, stark muslemisch-albanisch geprägte Altstadtbereich. Huntington läßt hier einmal auch bildlich grüßen. Zweifelsohne hat diese Altstadt ihren touristischen Charme, aber vom Lebensgefühl her wird sie eben von Moscheen und Minaretten überragt.

Die oberflächliche Friedlichkeit des Zusammenlebens von Moslems und Christlich-Orthodoxen hatte in Mazedonien 2001 jäh eine böse Überraschung erfahren, als moslemisch-fundamentalistische Albaner-Banden mit Mujaheddin-Zulauf versuchten, Stück für Stück den Staat Mazedonien „aufzurollen“, was dieser erst einmal gar nicht glauben wollte und sehr lange mit Gegenmaßnahmen wartete. Nach zahlreichen Gewalttaten, wohl auf beiden Seiten, gab es im Herbst 2001 das Abkommen von Ohrid, in dem der albanischen Minderheit weitergehende Rechte zugebilligt wurden. Abgesehen von einzelnen ethnisch-religiös motivierten Gewalttaten scheint das Abkommen bisher einigermaßen zu halten.

Die ab 2006 regierende Koalition Für ein besseres Mazedonien, die von der christdemokratischen VMRO-DPMNE des selbstbewußten Nikola Gruevski angeführt wird, betreibt eine deutlich konservative Politik und bei vorgezogenen bzw. Neuwahlen 2008 und 2011 wurde die Regierung Gruevski mit großer absoluter Mehrheit nachdrücklich bestätigt.

Ein Teil dieser Politik zeigt sich auch sehr deutlich im Stadtbild von Skopje: seit dem neuen Regierungsbeginn 2008 werden mazedonische kulturelle Einrichtungen und eine Vielzahl von öffentlichen Gebäuden und Denkmälern, aber auch Kunstwerke des Alltags errichtet. Neben dem Bau einer 22 Meter hohen Statue Alexanders des Großen auf einem zentralen Platz Skopjes werden auch neue Gebäude für das Außenministerium sowie weitere öffentliche Einrichtungen glanzvoll errichtet; nicht zuletzt wird aber auch an einem bedeutenden Holocaustmuseum direkt neben dem Museum des mazedonischen Freiheitskampfes gearbeitet.

Beim Gang durch das westliche Skopje mag man auf den ersten Blick nicht glauben, daß der EU-Kandidat Mazedonien eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas hat, denn der Transformierungsprozeß ist zumindest hier unübersehbar.

Eine ganz andere Qualität hat der zu Fremden nur hinter vorgehaltener Hand erwähnte Vorort Suto Orizari im Nordwesten der Stadt, wo heute zwischen 20 – 50.000 Zigeuner leben, wohl zum größten Teil auf gepackten Koffern, bis denn endlich die EU-Freizügigkeit kommt. Große Probleme in Šuto Orizari sind die hohe Arbeitslosigkeit, Schwarzarbeit, Kriminalität und Drogenmißbrauch. Die letzte Volkszählung von 1994 habe ergeben, daß nur 1549 Personen reguläre Arbeit hatten. Im selben Jahr gaben 3956 Erwachsene an, Analphabeten zu sein. Aber ab der sechsten Klasse lernen nun seit einiger Zeit interessanterweise alle Schüler Deutsch. Bezeichnenderweise ist die Original-Webseite von Suto Orizari mit einem Trojaner verseucht.





Das weitverbreitete Deutsch in Suto Orizari wird aber keineswegs nur vorbereitend in der Schule gelernt: Orkan, z.B., freundlich und mit nicht unsympathischen Umgangsformen, spricht gutes Deutsch, arbeitet engagiert auf dem Markt und erzählt, daß er das Deutsch während seines 2-jährigen Asylverfahrens in Deutschland gelernt hat. Leider hätte das aber letztlich nicht geklappt mit dem Asyl. Warum sollte es allerdings auch? Politisch verfolgt werden die Roma (Zigeuner) hier in Mazedonien wohl kaum, aber einfach und bequem geht es eben nicht zu. Ismet wiederum, mittelmäßiges bis schlechtes Deutsch, in seiner Art eher orientalisch-klebrig und unterschwellig aggressiv, „haßt Deutschland“ nach eigenem Bekunden, auch weil er wegen „etwas Streß mit der russischen Freundin“ sicherlich völlig zu Unrecht ausgewiesen wurde. Ein eigentlich äußerst seltenes Phänomen in der deutschen Asylpolitik, das schnelle und tatkräftige Ausweisen unerwünschter Gäste… Ansonsten ist er im Gespräch komplett darauf fixiert, daß es in Mazedonien perfiderweise nur 30 € pro Monat Sozialhilfe gäbe. Dezente Hinweise, daß sich doch zumindest in der Umgebung des Bazars selbst in Suto Orizari ein ganz respektabler Handel und Wandel entwickelt habe und es um uns herum viele recht fleißige Leute gäbe, tut er in einer Art ab, die es geraten lassen, das Thema nicht sehr viel weiter zu vertiefen. Wahrscheinlich sieht man sich früher oder später wieder in Deutschland und das bei deutlich netteren Sozialhilfesätzen.

Die konservative Regierung Gruevski tut tatsächlich etwas, worum sie verantwortungsbewußte europäische Bürger nur beneiden können: es wird nicht Schuldengeld mit vollen Händen konsumtiv aus dem Fenster geworfen, sondern auf Haushaltdisziplin geachtet. Der Staatshaushalt hatte z.B. in 2009 ein Haushaltsdefizit in Höhe von 2,2 % des BIP; die Staatsverschuldung betrug 32,4 % des BIP. Verglichen mit den verheerenden Zahlen aus dem „reichen“ Europa ein Musterbild von Solidität und Disziplin.

Insgesamt erscheint Mazedonien als ein Land mit rund drei Vierteln eher westlich ausgerichteter, christlich-orthodox geprägter und im Umgang ganz freundlichen Menschen und als ein Land mit gewissem, allerdings auch noch weiter zu entwickelndem touristischen Potential. Dieses auch dank einer tatkräftigen, selbstbewußten Regierung und des in dem europäisch orientierten Teil der Bevölkerung vorherrschenden Wunschs, verbliebene Bürden des Sozialismus durch Tatkraft – gerne natürlich auch, aber eben nicht nur mit Hilfe des EU-Steuerzahlers – abzuschütteln.


Als EU-Beitrittskandidat hat Mazedonien allerdings die hier angerissenen schweren Bürden im Gepäck, die vor den europäischen Bürgern zuerst weggeleugnet und übersehen und dann später im Europa der EUdSSR wie immer nivelliert, d.h. de facto zum großen Teil gerade über den deutschen Steuerzahler sozialisiert werden sollen.

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41 KOMMENTARE

  1. ich hatte bisher nichts für PI gespendet sondern nur passiv mitgelesen. Diese Haltung gebe ich hiermit auf und spende €50 für den Autor Mr.Merkava. Vielen Dank für diesen Bericht.

  2. … und auch die Flagge musste bereits mehrfach verändert werden, da Griechenland sich „bedroht“ fühlt.

    Naja, dieser Streit ist schon bizarr, wobei man sagen muss dass da die Republik Mazedonien einiges Öl ins Feuer gegossen hat, indem sie sich allzu großzügig griechischer Symbole bedient haben (Alexander der Große kam wohl nie bis Skopje, und die von den Griechen bemängelte ursprüngliche Flaggenversion zeigte den Stern von Vergina, ein Symbol welches auf griechischem Territorium gefunden wurde).
    In Skopje wurde mir immer wieder erzählt dass ich vorsichtig sein soll wenn ich auf die andere Seite des Flusses gehe. Diesen guten Rat erhielt ich auf beiden Seiten des Flusses.

  3. Noch ein Beitrittskandidat, der sich darauf verlässt, dass der deutsche Michel schon die Rente für seine Arbeitslosen Bürger zahlen wird.

  4. Sehr informativer Bericht, der mit einer gelungenen Mischung aus Eindrücken und Fakten aufwartet, abgerundet durch eine Bilderserie, die einen Zugang zu Mazedonien ermöglicht. Es wäre schön, wenn Mr. Merkava seine Reisetätigkeit auch auf andere Staaten Südost- und Osteuropas ausdehnt und uns an seinen Eindrücken teilhaben lässt. 1 mit Stern!

  5. Wenn es die Moslems und Zigeuner dort nicht gäbe, würde ich mir die Mazedonier von ganzem Herzen in der EU wünschen, egal wie arm. Auch Weißrussland und Moldawien wünsche ich in der EU, sogar die Ukraine wenn dafür die Gelder an die Türkei eingestellt werden. Alle diese Länder sind kulturell kompatibel mit uns, Moslems niemals.

    Ich habe mal vor mehr als zehn Jahren mit einem sehr hochrangigen Steuerbeamten gesprochen. Der sagte: „Egal wie arm die Länder sind, wenn die christlich sind können die für die EU passend gemacht werden und in kürzester Zeit sind diese Länder ein Gewinn. Jedoch Moslems werden niemals in die EU passen, das ist alles Wunschdenken. Es gibt nämlich schon lange einen Religionskrieg.“ Allerdings hat der auch schon 1999 gesagt, dass der Euro ein wirtschaftlicher Unsinn allergrößter Ordnung ist, der uns alle in große Schwierigkeiten bringen wird.

  6. #8 felixhenn (23. Sep 2012 22:18)

    Wenn es die Moslems und Zigeuner dort nicht gäbe, würde ich mir die Mazedonier von ganzem Herzen in der EU wünschen, egal wie arm.

    Eibl-Eibesfeldt sagt dazu:

    Ich würde vorschlagen, daß sich Europa unter Einbeziehung Osteuropas großräumig abschottet und die Armutsländer der Dritten Welt durch Hilfen allmählich im Niveau hebt. Wenn wir im Jahr 1,5 Millionen Menschen aus der Dritten Welt aufnähmen, würde das dort überhaupt nichts ändern – das gleicht der Bevölkerungsüberschuß, wie Hubert Markl unlängst betonte, in einer Woche wieder aus, solange es keine Geburtenkontrolle gibt. Man kann gegen eine Bevölkerungsexplosion in diesem Ausmaß sonst nichts tun, bestenfalls das Problem importieren, wenn man dumm ist.

    Insofern haben Sie recht.

  7. Was mir in Mazedonien auch aufgefallen ist sind die Minarette in den Albanerdörfern. Die Moscheen selbst sind kleine Hütten, so hoch wie die anderen Häuser im Dorf. Aber die daneben stehenden (und offenbar erst vor wenigen Jahren errichteten) Minarette sind teilweise bis zu fünfmal so hoch oder noch mehr. Und sie werden umso höher, je näher man der Hauptstadt Skopje kommt. Da scheint jemand die Finanzierung für die Superminarette gezielt gestreut zu haben. Im Kosovo oder in Albanien dagegen muss man Moscheen fast suchen (man hört sie natürlich). So wie auch die Kopftuchdichte in den albanisch besiedelten Teilen Mazedoniens deutlich höher zu sein scheint als im Kosovo oder in Albanien (dort ist sie niedriger als in Deutschland).
    Was ich sonst noch besonders fand waren Verkehrschilder an den Mautstationen, welche ein durchgestrichenes Gewehr zeigen.

  8. Mir gefallen solche Berichte sehr gut. Ich denke, Mazedonien ist ein sehr interessantes Land, auch wenn es nur 2 Mio. Einwohner hat. Es ist ein Land mit einer starken muslimischen Minderheit, die zudem noch einer anderen Ethnie angehört. Es gibt auch heute noch Unruhen in diesem Land. PI hat sich schon selber dem Thema gewidmet. Beim möglichen EU-Beitritt Mazedoniens geht es der slawischen Mehrheit auch darum, die Minderheiten im Lande loszubekommen. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Romas, sondern um die Albaner, die mit ihrer höheren Geburtenrate Mazedonien erobern wollen, wie sie es schon im Kosovo getan haben. Die Albaner in Mazedonien sind übrigens um einiges konservativer als die im Kosovo und in Albanien.

  9. Zu der deutschen Abschiebungspolitik: Die hängt von den jeweiligen Ausländerbehörden ab. Bei uns geht die rattenscharf vor. Eine breite Bürgerbewegung hat kürzlich die Abschiebung eines fleißigen, gut integrierten Roma plus Familie verhindert. An anderen Orten ist das garantiert anders. Aber es gibt Hinweise, dass Leute abgeschoben werden, die gut und gern „bereichernd“ sind, während andere, die auf die weniger angenehme Art bereichern, bleiben dürfen.

  10. #11 dergeistderstetsverneint

    Das stimmt. Die Albaner in Albanien und im Kosovo definieren sich auch nicht über ihre Religion. Diejenigen in Mazedonien schon. Liegt wahrscheinlich daran, dass es in Albanien und im Kosovo mehr christliche Albaner gibt.

  11. Man sollte in Berlin, Dortmund, Duisburg und anderen Städten schon mal entsprechendes Personal in Sozialämtern, Schulen, JVAs, Polizei etc. einplanen. Ebenfalls sollte ausreichender Wohnraum bereitgestellt werden. Nicht, dass EU-Beitritt von Mazedonien plötzlich die geannten Institutionen völlig überfordert sein sollten……..

  12. War vor kurzem auch in Skopje. Allerdings nur zwei Stunden am Busbahnhof auf der Durchreise von Prishtina nach Sofia (konnten ja nicht vom Kosovo in Serbien einreisen).
    Nach meinem Befinden ein sehr armes Land. Hat man schon gesehen an der Anzahl von Menschen von denen man angebettelt wurde, u.a. ein bettelndes kleines Mädchen, was für deutsche Verhältnisse unvorstellbar ist.
    Man versteht dann auch nicht, warum die Idioten von der Regierung noch so viel Geld für ihre eitlen nationalistischen Monumente ausgeben.
    Ich bin ja der letzte, der Identitätsstiftung verurteilt, aber erst kommt das Brot und dann die Spiele.
    Besonders witzig fand ich, dass man in Mazedonien eine SMS von irgendeinem Netzanbieter oder keine Ahnung bekommen hat, die so angefangen hat: „Willkommen in Mazedonien, der Wiege der Zivilisation“ :))

  13. Das ist nur noch irre: In der taz ist die Ratlosigkeit gegenüber Islamismus u. Co. so groß, dass „Experte“ Karim El-Gawhary sich allen Ernstes an die Auseinandersetzung zwischen „Konservativen Volksparteien“ in Europa und „rechtem Rand“ erinnert fühlt….

    taz_akt_491765102233
    23.09.2012Konservative Muslime gegen Eiferer
    Aufruhr gegen Salafisten
    Die arabische Welt steht vor einer beispiellosen Konfrontation zwischen den islamisch-konservativen Parteien und den radikalen Religiösen.
    von Karim El-Gawhary

    (…..)

    Um die Salafisten zu isolieren, braucht es gerade die großen islamisch-konservativen Parteien, seien es die Muslimbrüder in Ägypten oder Ennahda in Tunesien, die die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung genießen. Diese Gruppen müssen sich entscheiden, ob sie auf dem salafistischen Auge blind bleiben wollen, aus Angst, einen Teil der konservativen muslimischen Wählerschaft zu verlieren, oder ob sie gegen die Salafisten vorgehen und sie politisch und gesellschaftlich isolieren.

    (…..)
    Reaktionen auf antimuslimischen Film
    Tote bei Protesten im JemenKommt das nicht bekannt vor? In gewisser Weise erinnert der Konflikt an die konservativen Volksparteien in Europa und deren nicht immer einfachen Umgang mit dem rechten Rand in der Politik. Das Gebot auf beiden Seiten wäre es, gegen totalitäres, rassistisches oder religionsfeindliches Gedankengut vor der eigenen Haustür zu kehren. Das wäre dann aber kein Kampf der Kulturen, sondern ein Kampf der Kultur.

    http://www.taz.de/Konservative-Muslime-gegen-Eiferer/!102233/

  14. #2 JaZuDeutschemWasser (23. Sep 2012 21:37
    find ich gut, wenn jeder Dummont oder Sz Leser sein Abo kündigt und dafür hier spendet gibts evtl auch noch Rente bzw Pension lol…

  15. Sollte die FYROM der EU beitreten, so werden alle Zigeuner und viele Albaner nach Europa strömen, zumal die letzteren bereits viel Verwandschaft im westlichen Europa haben. Ich persönliche kenne einen FYROM-Albaner, der neben der Familie in Deutschland auch Verwandschaft in der Schweiz hat und auch genug in der Heimat, die ja wahrscheinlich sehr gerne hierhin kommen würden. Ich finde die Balkanländer sollte man möglichst weg von der EU halten, obwohl einige Vorteile hätte es schon, umso schneller bricht das ganze zusammen und der Spuck ist vorbei.

  16. Das mag vielleicht absurd klingen, aber m.M.n. (und ich denke, dass das auch der größte Beweggrund der Politiker ist) muß Mazedonien in die EU.

    Dann können die Mitglieder der Euro-Zone alle straffällig gewordenen Zigeuner/Albaner/Mazedonier endlich in diesen künstlich geschaffenen Zigeunerstaat zurück schicken!

    Die Momentane Lage ist jedenfalls so nicht mehr hinnehmbar!

    Profite u. Ausgaben dafür hin oder her – sie werden sich in Waage halten.
    Der Vorteil für die anderen Staaten liegt dabei klar auf der Hand.

  17. #13 AtticusFinch
    Das ist ja der Irrsinn am Verhalten der Ausländerbehörden!

    Die, die sich nicht zu Benehmen wissen u. nur die Vorteile dieses Sozialstaates in Anspruch nehmen werden nicht abgeschoben, weil die Behörde dem „Delinquenten“ etwas „beibringen“ will. Jenen, die sich zu Benehmen wissen, werden nach Hause geschickt weil man ihnen nichts mehr beibringen kann.

  18. Bisher war ich 2 mal in Skopje. Mein Eindruck ist, das ich mir dieses Land nicht in der EU wünsche. Da bevorzuge ich eindeutig Serbien. Die Zahlen bezüglich der Mohammedaner bin ich auch nicht bereit zu glauben. Gefühlt sind es mehr. Außerdem wissen wir ja selber, das sie auch aktiver und agressiver in der Expansion sind.

  19. Gideon Böss ist spitze:

    http://boess.welt.de/2012/09/23/innenminister-fordert-verbot-von-minirocken/

    Innenminister fordert Verbot von Miniröcken

    23. September 2012

    Von Angela Merkel abwärts sind sich die Politiker einig darüber, dass gegen Vergewaltigung nur strengere Kleiderordnungen helfen können. Zu kurze Röcke sollen verboten werden, damit die Vergewaltiger sich nicht zusätzlich provoziert fühlen. Natürlich könnte auch den Tätern der Kampf angesagt werden, aber die sind unberechenbar und brutal, die lässt man besser mal in Ruhe. Stattdessen wirft man lieber den Rockträgerinnen vor, durch ihren Kleidungsstil zu provozieren und Öl ins Feuer zu gießen. Aber wie gesagt, zum Glück kommt ja bald das Minirockverbot.

    Letzte Woche habe ich geschrieben, dass sich die deutschen (und andere westliche) Politiker im Zusammenhang mit dem Mohammed-Film moralisch so erbärmlich verhalten, wie jemand, der mit Hinweis auf den kurzen Rock des Opfers diesem eine Mitschuld an der Vergewaltigung gibt. So ziemlich alle Politiker und die meisten Journalisten finden jedenfalls, dass die Macher des Mohammed-Films eine Verantwortung dafür tragen, dass ein fanatischer Mob Botschaften stürmt und Menschen tötet. Und warum tragen sie eine Verantwortung dafür? Weil sie einen Film gedreht haben. Nach dieser Logik wären auch Papstkritiker, die ein „Fuck the Pope but use a condom“-Plakat in die Kamera halten, verantwortlich dafür, wenn ein katholischer Mob in Polen oder Brasilien auf Menschenjagd gehen würde. Wenn man sich darauf aber einlassen würde, würde man den Fanatikern die Deutungshoheit darüber geben, wo die Grenzen der Freiheit zu ziehen sind, nämlich immer genau da, wo sie mit dem Morden beginnen.

    Wer Gewalt einsetzt, um anderen seine Meinung aufzuzwingen, ist ein erklärter Feind der Freiheit. Solche Leute müssen bekämpft werden, man darf ihnen nicht noch entgegenkommen. Aber was passierte rund um den Mohammed-Film? Merkel spricht davon, dass Meinungsfreiheit Schranken kennt und Innenminister Friedrich will den besagten Film verbieten. Und warum? Weil fanatische Feinde des Westens ihren Hass durch die Stürmung von Botschaften, durch das Ermorden von Menschen und das Verbrennen von Fahnen demonstrierten. Von Merkel und ihren Ministern kommt als Reaktion darauf kein Bekenntnis zu den Werten einer liberalen Demokratie, sondern eine Teilkapitulation in Gestalt einer Blasphemiedebatte, der Kritik an der Meinungs- und Kunstfreiheit und einem Einreiseverbot.

  20. #27 survivor (24. Sep 2012 07:54)
    #9 EU abschaffen (23. Sep 2012 22:28)
    Grüne gefährden die Demokratie
    ——————————————-
    Die Gruenen unter interessanten Aspekten gesehen.

    nicht nur aus der Froschperspektive!

  21. #29 Eurabier (24. Sep 2012 08:11)
    #9 EU abschaffen (23. Sep 2012 22:28)
    #24 PSI (24. Sep 2012 05:48)
    #27 survivor (24. Sep 2012 07:54)

    Forsachef Güllner: Grüne gefährden die Demokratie

    Im Moma wurde Grünen-Politikerin darauf angesprochen. Wurde natürlich abgewiesen, gerade die Grünen setzten sich ja ein für Toleranz, Demokratie.blablabla…
    Linke Meinungsdiktatur kann man nur sagen!

  22. Dieses Land hat mir bei meinen Besuchen immer außerordentlich gut gefallen. Die einzige Region wo ich den Islam als wirklich moderat erlebt habe. Einfach weil er keine so große Rolle spielte. Leider scheint selbst hier neuerdings eine gewisse radikalisierung stattzufinden.

  23. # 24 PSI

    Sehr guter Hinweis !!! Hätte ich von dieser Seite gar nicht erwartet , da “ Forsa “ immer eher ROT/GRÜN zugeneigt schien . “ Die neuen Faschisten “ . Vielleicht bekam er die Anregung von PI .

  24. #34 pellworm (24. Sep 2012 09:28)
    # 24 PSI
    Sehr guter Hinweis !!! Hätte ich von dieser Seite gar nicht erwartet , da ” Forsa ” immer eher ROT/GRÜN zugeneigt schien . ” Die neuen Faschisten ” . Vielleicht bekam er die Anregung von PI.

    Bestimmt nicht vom Dialüg, der nach zig-tausend Kommentaren inzwischen wohl nicht mehr bedient wird!

  25. Interessanter Bericht, schöne Bilder. Sie haben doch schöne Bauwerke und Kultur dort. Man sollte gerade in diesen Ländern, der ehemaligen Republik Jugoslawien, die Situation stabil, sicher und demokratisch verbessern und auch die Wirtschaft ausbauen, damit die Menschen in Ihrem Land gerne und dauerhaft leben bleiben. Der Tourismus spielt sicher auch eine große Rolle. Damit sind auch viele Arbeitsplätze verbunden. Ausreisen sollten verhindert werden.
    Das Beispiel Mazedonien oder auch Gesamt-Ex Jugoslawien zeigte aber auch die Schwierigkeiten zwischen den Völkern – es zeigte: Auf Dauer werden große Verbünde nicht klappen, weil die Unterschiede zu groß sind. Schon die UDSSR scheiterte und das vergleichsweise Vielvölkergemisch Jugoslawien scheiterte auch – und nun soll ausgerechnet die EU nicht scheitern ???

  26. Mit der konservativen Regierung und dem Widerstand gegen Mohammedaner wird es nach einem EU-Beitritt vorbei sein.

    Dann werden auch die „eingenordet“. Denn der EU-Diktatur entgeht niemand.

    Übrigens: Die Griechen sollten sich lieber umd die eigentliche Bedrohung kümmern: illegale Einwanderer, in der Regel Mohammedaner.

  27. #8 felixhenn (23. Sep 2012 22:18)

    Wenn es die Moslems und Zigeuner dort nicht gäbe, würde ich mir die Mazedonier von ganzem Herzen in der EU wünschen, egal wie arm. Auch Weißrussland und Moldawien wünsche ich in der EU, sogar die Ukraine wenn dafür die Gelder an die Türkei eingestellt werden. Alle diese Länder sind kulturell kompatibel mit uns, Moslems niemals.

    Vollste Zustimmung, genauso denke ich schon lange. Alle Mühen und Gelder wären viel besser investiert, jenen Ländern auf die Sprünge zu helfen, die zur Familie gehören, als es diesem fleischgewordenen Wahnsinn von Kosovo und dem ganzen bärtigen Rest in den Rachen zu werfen. Wo wir gerade beim Thema sind, und es sowieso genug aktuelle Gründe gibt, auf den Griechen rumzuhacken, sollte man denen aber auch endlich mal unmißverständlich klarmachen, was wir von ihrer bornierten Kleinkariertheit bezüglich des Names von Mazedonien halten. Da man inzwischen sowieso auf Paketlösungen setzt, kann man die Seite jetzt auch noch mit reinschieben.

  28. Sobald Mazedonien EU-Freizügigkeit hat, sitzen
    – die ethnischen Mazedonier am Fließband, um den neuen Opel zu bauen
    – die mazedonischen Zigeuner in den deutschen Fußgängerzonen und
    – die mazedonischen Albaner als Zuhaltungs-Fachkräfte auf St.Pauli.

    So ist jedem gedient…

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