Professor Dr. Ekkehard Wenger (Foto), der den Lehrstuhl für Bank- und Kreditwirtschaft der Universität Würzburg innehat, schrieb in Sachen Euro-Rettung einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung, die nur so tut, als ob sie liberal sei. In Wirklichkeit gehört die Süddeutsche zum strammen linken Mainstream, und für den ist der Euro und die EUdSSR politkorrekt eine heilige Kuh. Wir veröffentlichen den deutlichen Brief von Prof. Wenger hier in Gänze:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird Sie nicht überraschen, wenn ich als Euro-Gegner der ersten Stunde feststelle, dass Ihre Berichterstattung zur Euro-Krise trotz vereinzelter Differenzierungen in ihrem Gesamtbild als gewaltiges Ärgernis daherkommt. Die Ausgaben vom 30. und 31. August haben bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht, so dass ich mich veranlasste sehe, Ihnen diese Zeilen zu schreiben.

Wenn Herr Fuest unwidersprochen feststellen darf, der Euro sei eine gute Idee gewesen, sie sei nur schlecht umgesetzt worden, denke ich an die Anhänger des Sozialismus, denen für ihre Wahnideen auch keine bessere Verteidigung eingefallen ist. Der Euro ist einer Staatengruppe übergestülpt worden, in der die kulturellen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen von Anfang an so verschieden waren, dass es genau zu den massiven Verwerfungen kommen musste, die wir heute beobachten. Da helfen kein Schuldenpakt und keine gemeinsame Finanzpolitik, weil es die dafür erforderlichen Gemeinsamkeiten eben nicht gibt. Angesichts der bekannten Neigung der Afrika-Anrainer, Funktionsdefiziten von Staat und Wirtschaft mit Schuldenmachen und der Notenpresse zu begegnen statt mit Strukturreformen, war der Euro von vornherein nur als das denkbar, was jetzt jeder sieht: Als Umverteilungsmechanismus zu Lasten des Nordens und zugunsten der para-afrikanischen Staaten. Wer diesen Umverteilungsmechanismus am Laufen halten will, muss den Euro natürlich retten.

Die nächsten Schritte hat Herr Fuest ja sehr treffend beschrieben. Er will die unheilige „Verquickung“ zwischen Bankschulden und Staatsschulden auflösen und weiß sich zumindest insoweit mit dem französischen EU-Kommissar Barnier einig, der in diesem Zusammenhang davon spricht, man müsse einen „Teufelskreis durchbrechen.“ Dafür braucht man dann eine einheitliche europäische Bankenaufsicht, und zwar auch noch für die letzte Genossenschaftsbank, die in einen einheitlichen europäischen Einlagensicherungsfonds einzahlen soll, damit Banken in Spanien mit Geldern aus dem Norden gerettet werden können. So kommt dann der arme spanische Staat aus dem „Teufelskreis“ heraus und wird nicht mit der Rettung seines Bankensystems überfordert.

Die Forderung nach „Durchbrechung des Teufelskreises“, die ja so schön überzeugend klingt, ist in Wahrheit also nichts anderes als die Forderung, die in Südeuropa gedrehten Luftnummern mit Spareinlagen, aus denen die Banken Staatsanleihen und Bauruinen finanziert haben, mit Geld aus dem Norden zu unterfüttern, damit im Süden noch einmal verkonsumiert werden kann, was bereits verfrühstückt worden ist. Kommissar Barnier und Merkel-Berater Fuest unterscheiden sich in diesem Punkt offenbar nur dadurch, dass der Franzose es natürlich gerne sehen würde, wenn schon die para-afrikanischen Altlasten nach Norden entsorgt würden, während man bei Herrn Fuest vermuten muss, dass er den Teufelskreis „nur“ mit Wirkung für die Zukunft außer Kraft setzen will.

Bei Herrn Barnier braucht man über seine Motivation nicht lange zu rätseln: Frankreich wird angesichts seiner verfehlten Wirtschaftspolitik wohl bald in die Lage kommen, auch aus dem Teufelskreis ausbrechen zu wollen.

Bei Herrn Fuest ist die Lage etwas weniger durchsichtig. Er fordert, die Europäer sollten sich ein Beispiel an den US-Amerikanern nehmen, die angeblich ein zentralisiertes Bankensystem haben. Da kommt man nun doch sehr ins Staunen. Ohne mich hier über Einzelheiten des amerikanischen Bankensystems verbreiten zu wollen, sei für Anfänger nur das zitiert, was Wikipedia über „Bank Regulation in the US“ schreibt:

„Bank regulation in the US is highly fragmented compared with other G10 countries, where most have only one bank regulator. In the US banking is regulated at both the federal and the state level.“

Hinzugefügt sei dann nur noch, dass die mit dem hiesigen Volksbankensektor vergleichbaren „credit unions“ nicht nur eine eigene Aufsichtsbehörde haben, sondern auch einen eigenen Einlagensicherungsfonds. Wenn Herr Barnier sich von den deutschen Volksbanken etwas abschneiden will und Herr Fuest dieses Ansinnen mit seiner Forderung nach einer Bankenunion letztlich unterstützt, lässt sich das jedenfalls nicht mit Verweis auf die Verhältnisse in den USA rechtfertigen. Solche Forderungen haben immerhin ein Gutes: Wenigstens wachen hierzulande jetzt die Volksbanken auf und erkennen, was die von der Nomenklatura angestrebte „Vertiefung“ der Wirtschafts- und Währungsunion für sie bedeuten würde.

Bevor wir uns darauf einlassen, sollen die Spanier und auch die anderen Südeuropäer ihre Bankensysteme selbst sanieren – gegebenenfalls, indem Bankkunden, die Einlagen abziehen wollen, eben keine Euros mehr bekommen, sondern ein Anrecht auf Staatsanleihen, die sie dann zum aktuellen Marktwert gegen Euro verkaufen können. Dann muss wenigstens nicht der deutsche Bankkunde in jene Solidarhaftung genommen werden, von der Herr Barnier so dreist und offenherzig träumt. Ob die Euro-Zone dann daran zerbricht oder nicht, sei dahingestellt. „Ein schwerer Schlag für die Finanzmärkte“, wie Herr Fuest vermutet, ist schon deshalb nicht zu erwarten, weil die Finanzmärkte die Möglichkeit eines Euro-Austritts Spaniens ja eingepreist haben. Wer vier oder fünf Prozentpunkte mehr Zinsen will, als sie Deutschland zahlt, der muss damit rechnen, dass er nicht zu einhundert Prozent in Hartwährung bedient wird, sondern mit abgewerteten Neu-Peseten abgespeist wird.

Bleibt noch die Frage, ob ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone „eine Katastrophe für die Jugend“ wäre, wie Ihre Überschrift über einen Bericht zu einer ILO-Studie lautet. Es wäre für Ihre Leser vielleicht ganz hilfreich gewesen, wenn Sie den Hintergrund ein wenig aufbereitet hätten, vor dem die ILO agiert. Die ILO ist ein Sprachrohr von Gewerkschaftsinteressen, und es sind gerade die Gewerkschaften, die mit ihrem Widerstand gegen Arbeitsmarktreformen – namentlich in Italien und Spanien – die dortige Jugendarbeitslosigkeit maßgeblich zu verantworten haben. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass von dieser Seite nach einer raschen Lösung für die Euro-Krise gerufen wird, damit es den Gewerkschaften in Spanien und Italien erspart bleibt, ihren Mitgliedern lieb gewordene „Errungenschaften“ notwendigen Arbeitsmarktreformen opfern zu müssen.

Prof. Dr. Ekkehard Wenger, Lehrstuhl für Bank- und Kreditwirtschaft der Universität Würzburg. (Quelle MMnews. Vor vier Jahren wurde Wenger noch von der Süddeutschen interviewt.

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56 KOMMENTARE

  1. #1 Altenburg (07. Sep 2012 08:58)

    Das ist die Gleichschaltung der Meinung bis in die kleinsten Winkel der Republik.

    ———————

    Gestern entschied die Lufhoheit, heute entscheidet die Medienhoheit

    Dass wir in Deutschland längst eine real-existierende Form eines Medientotalitarismus von höchstem Entwicklungsstand haben, kann in den Massenmedien des Printsektors, der öffentlich-rechtlichen sowie der privaten Radio- und TV-Institutionen ablesen.

    http://community.zeit.de/user/kara-bach/beitrag/2011/01/02/gestern-entschied-die-lufhoheit-heute-entscheidet-die-medienhoheit

  2. Das es keine Lösung bibt sieht man im Kleinen an den Bankautomaten.

    Vor 2 Jahren erhielt ich noch bei Abhebung von 500€ 4x 100 + 2x 50 € Noten

    dann nur noch 50€ Noten seit 3 Monaten erhalte ich ( egal ob DB oder PB) 4x 5 20×20 und 10×10€ Noten Auf mein Nachfragen erklärte mir die Banken , das zu wenig 100 oder 5o er Scheine zur Verfügung ständen.. der kleine Bürger habe seine Konten geleert und bunkere die grösseren Noten

  3. Prof. Wenger ist schon seit Jahren einer der Wenigen, die den Durchblick haben, deshalb berät er die Bundesregierung ja auch nicht. Die wollen die Wahrheit nicht hören.

    Seine Einschäzungen zu Frankreich teile ich voll und ganz. Hollande hat einfach den Leuten versprochen, die Sarkozy Reformen wieder zu kippen. Deshalb wurde er gewählt.
    Er versucht jetzt auch massiv, sich in die Wirtschaft einzumischen. Die unproduktiven und überflüssigen PSA Autowerke will er unbedingt erhalten, koste es , was es woll.

    Frankreich ist difinitiv der nächste Pleitekandidat, und von der Hollande Regierung ist kein Umlenken zu erwarten.
    Gute Nacht, Europa.

  4. Tja, Herr Prof. Dr. Wenger. Was erwarten Sie denn, wenn sich Politik und Medien nur an die von ihnen verbreitete Ideologie klammern können? Sie glauben doch nicht ernsthaft, Sie hätten mit ökonomischen Argumenten eine Chance, das Meinungskartell zu durchbrechen? Mitnichten! Das, was die Politik verzapft, muss in den Medien irgendwie beworben werden. Das Volk muss schließlich bei Laune gehalten werden. Einfacher ausgedrückt: Jeder Dreck braucht eine Schleuder, die ihn verbreitet. Alles, was dem nicht entspricht, wird im schlimmsten Fall einfach ignoriert. Dabei sollten die Medien doch die Vierte Gewalt im Staat sein.

  5. # 5 Domingo

    Da war mir der “ Test “ aber wesentlich lieber als der “ Ernstfall “ in der “ BRD “ .

  6. # 2 Haremhab

    Gegen das was wir in diesem Staat noch erleben werden war der Zusammenbruch der DDR ein Kinderspiel . Hier wird es keine friedliche Revolution geben sondern eine blutige Auseinandersetzung . Noch dominiert eine lautstarke Minderheit aus etablierten Parteien , Wirtschaft und Staatsmedien die schweigende Mehrheit . Das wird sich spätestens mit dem Zusammenbruch der Esperantowährung ändern . Wenn der Verlust der Spareinlagen droht , dann wird auch der obrigkeitshörige Deutsche zum Tier .

  7. Gut dass dieser Leserbrief hier veröffentlicht wurde, dies ist eben ein Alleinstellungsmerkmal von PI.

  8. Bei der Podiumsdiskussion zur OB-Wahl in Stuttgart sagte der Grünen-Politiker Fritz Kuhn folgendes:

    „Ich finde schon, dass wir ohne regulativen Zwang weil den gibt’s ja gar nicht aber die Frage stellen müssen ob in der Stadt ältere Leute in ganz großen Häusern ganz alleine leben sollen ob es richtig oder nicht ist. Tabuthema sage ich weil da geht sofort die Rakete hoch wenn du dies richtig diskutierst, aber OB’s sind nicht dazu da nur nach sozusagen dem Mainstream zu reden sie müssen auch mal bei Themen die ein Problem darstellen ein offenes Wort sagen vielleicht schon im Wahlkampf oder auch dann wenn sie OB’s sind. Deswegen müssen wir das ansprechen, es geht ja da auch um Verteilung eines knappen Gutes, das so gerecht wie möglich sein soll.“

    http://www.akbw.de/wir-ueber-uns/kammerbezirke/stuttgart/ob-wahl-stuttgart.html
    Podiumsdiskussion OB-Wahl 4. (Wohnen ab Minute 17)

  9. Es ist soweit,
    Herr Draghi hat den Riemen auf die Orgeln der Gelddruckmaschinen geworfen!

    Es kann also losgehen mit der Geldentwertung zugunsten der Dolce-Vita-Staaten.

    Der kleine deutsche Sparer wird die Zeche zahlen müssen mit seinem Ersparten, damit die jenseits der Alpen weitermachen können, wie bisher.

    Merkel ist eingeknickt.
    Etwas anderes war auch nicht zu erhoffen!

  10. halb OT

    Klage vor dem Verfassungsgericht
    Deutsche hoffen auf Erfolg für Eurogegner

    Euroskeptische Stimmung in Deutschland: Die meisten Wähler drücken den Klägern vor dem Verfassungsgericht die Daumen. Sie wollen, dass der Rettungsschirm ESM und der Fiskalpakt gestoppt werden.

    Wenige Tage vor der Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM hofft eine Mehrheit der Deutschen, dass die Kläger Recht bekommen. 54 Prozent wollen nach einer repräsentativen Umfrage, dass die Entscheidungen des Bundestages zu ESM und Fiskalpakt noch einmal rechtlich überprüft werden. Nur 25 Prozent sind der Meinung, dass das Gericht die Eilanträge der Euroskeptiker abweisen sollte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur .http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/klage-gegen-fiskalpakt-deutschehoffen-erfolg-eurogegner-2492855.html

    ——————-
    Das koennen doch nicht alles Natziees sein?!

  11. Super Artikel, danke.
    # 1 Altenburg: Auch „mein“ Abgeordneter, Stefan Müller, CSU, hat für den ESM gestimmt, aber auf meine Fragen auf Abgeordnetenwatch nicht geantwortet. FJS rotiert im Grab!

  12. #11 Alberich (07. Sep 2012 10:14)
    Es ist soweit,
    Herr Draghi hat den Riemen auf die Orgeln der Gelddruckmaschinen geworfen!

    Es kann also losgehen mit der Geldentwertung zugunsten der Dolce-Vita-Staaten.

    Einfach zurücklehnen und abwarten.
    Wenn das Ersparte Barvermögen faktisch wertlos geworden ist und auch die bürgerliche Mitte vom materiellen Abstieg real bedroht sein wird, wird offener diskutiert werden und es sich eventuell auch am Wahlsonntag vom Ergebnis her zeigen.

  13. Ich bin immer wieder erschreckt, mit welcher Dreistigkeit und Skrupellosigkeit der „Normalbürger“ belogen und über ihn hinwegoperiert wird, um dieses Wahngebilde „Vereinigtes Europa“ koste es, was es wolle, zu errichten. Dabei geht es nicht um die Gleichberechtigung der Völker, sondern um eine Einheitsmasse zu erzeugen, fern jeglicher Wurzeln, fern jeglicher Identität. Das ist wirklich schlimmer als der stalinistische Kommunismus, auf alle Fälle seine kontinentale Erweiterung! Die meisten Menschen sind eingelullt von sozialistischen Illusionen und begreifen nicht die neue, totalitäre Dimension, die auf sie zukommt.Eine gigantische Umverteilung und Verdrängung findet statt, Haß aufeinander wird erzeugt… am Ende steht ein blutiges Europa! Und das alles sehen unsere Medien nicht?

  14. Nicht nur „linkslastig“! Sondern extrem islamaffin, islamlastig!
    In den Lufthansaflügen von Frankfurt – wird meist die SZ angeboten. Ich entnehme ihr schon jahrelang nur die Feuilletonseiten, denn alles andere ist medien-unwürdig.
    Persönlich – tippe ich schon seit Jahren (wie bei allen Printmedien) auf einen „Ölsponsor“ im Verlag, der die Blattlinie kontrolliert.
    Es ist ja kein Geheimnis, dass es den Prrintmedien schlecht geht, weil:
    Die Druckaufträge zurückgehen, ebenso
    die Anzeigen – und ebenso
    die Abonenntenzahl.
    Aber warum sich gestandene Journalisten sich so „verbiegen“ lassen. sich in den Dienst der Islampropaganda stellen – ist mir ein Rätsel.
    Ich – könnte es nicht. Würde lieber meinen Beruf wechseln, oder in einem Gasthofhinterzimmer Geschirr spülen, bevor ich meinen Staat verrate!
    Danke PI für deinen „Überlebenskampf“.
    (wenn ich die FAZ-Leserbriefe studiere, bin ich unter Freunden!)Die denkenden Deutschen – wissen Bescheid, haben aber kein Forum mehr – sich zu äussern!

  15. Da ist schon wieder einer, der die „Euro-Rettung“ (Das genaue Gegenteil wird eintreten.)fundiert kritisiert. Wenn er jetzt noch nach der demokratischen Legitimation der Handelnden fragt,kann man ihn gleich noch mit dem Nazi-Vorwurf überziehen.

  16. #15 UP36 (07. Sep 2012 10:27)

    Und das alles sehen unsere Medien nicht?

    80% der Menschen ignorieren unangenehme Dinge einfach. Den Medien müssen diese 80% Verdränger ökonomisch natürlich wichtiger sein als die 20%, die Aufklärung verkraften würden.

    Außerdem hat die Gehirnwäsche, das heutige Europa sei nur existenzfähig mit dem Euro (was großer Unsinn ist), viele in einen Zwiespalt gebracht.

    Die Meisten sind ja für eine sinnvolle europäische Kooperation, und befürchten, für rückständige Anti-Europäer gehalten zu werden, wenn sie sich gegen den Euro zu diesem verfrühten Zeitpunkt politischen Zusammenwachsens aussprechen.

    Deswegen handeln viele nach Devise: Wenn Du über das Hochseil läufst, guck bloß nicht nach unten oder zurück – nur nach vorne…

  17. OT „Wie wandlungsfähig ist der Islam? Diese Frage wird beim nächsten Herrenhäuser Gespräch am 13. September 2012 diskutiert.

    Elf Jahre nach 9/11 ist es an der Zeit, mit Vorurteilen, dass Muslime zu Fanatismus, Gewaltbereitschaft, Frauenfeindlichkeit und Engstirnigkeit neigen würden, aufzuräumen. Längst fordern Anhänger des sogenannten Euro-Islam die vorbehaltlose Anerkennung der auf Säkularität, Toleranz und Pluralismus ausgerichteten Zivilgesellschaft. Und auch in islamischen Ländern ist Vieles im Wandel. Man darf gespannt sein, wie sich die als „arabischer Frühling“ zusammengefassten revolutionären Umwälzungen auf die Rolle und Praxis der Religion in diesen Gesellschaften auswirken. Auch die Frage, welche historischen Anpassungsleistungen der Islam in der Vergangenheit vollbracht hat, soll beim Herrenhäuser Gespräch zum Thema „Islam heute – eine Religion im Wandel!“ erörtert werden. Veranstalter sind NDR Kultur und die VolkswagenStiftung.

    Auf dem Podium sind zu Gast:
    Prof. Dr. Thomas Bauer, Islamwissenschaftler, Universität Münster
    Prof. Dr. Hans-Georg Ebert, Islamrechtler, Universität Leipzig
    Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin
    Eren Güvercin, Freier Journalist, Autor „Neo-Moslems – Porträt einer deutschen Generation“
    Stephan Lohr, NDR Kultur, moderiert die Gesprächsrunde. „

  18. Ich fühle mit Herrn Wenger. Gefühlte 500 Leserbriefe/Kommentare in politisch „korrekten“ Käseblättern/Fernsehsendern meinerseits, wurden ebenfalls nicht veröffentlicht/gelöscht. Ehrliche Gedanken, anständig formuliert, um ja niemanden zu verletzen, aber auch richtig massiv kritisch. Es hat mich verdammt viel Energie und Zeit gekostet, all das zu formulieren und in Worte zu kleiden.
    Leider musste ich feststellen, daß es für Andersdenkende in dieser Gesellschaft keinen Raum gibt. Man ist gar nicht daran interssiert sich mit Leuten wie mir demokratisch im Gespräch auseinanderzusetzen. Das kann sehr frustrierend sein. Aber ich werde sprechen. Und weitersprechen. Egal, was passiert. NEVER SURRENDER! Auch wenn ich jetzt eine Klage wegen angeblicher „Beleidigung“ am Hals habe.

  19. Erich Honecker wurde 1988 von einem Beamten auf die Quasi-Pleite der DDR hingewiesen. Darauf Erich: Was reden Sie da? Ein sozialistischer Staat kann niemal pleite gehen!“ Da wurde dem jungen Beamten ganz mulmig, er „rechnete nochmals nach“ und präsentierte am nächsten Tag neue Zahlen!
    In der DDR kostete ein Kilo Brot weniger als ein Kilo Getreide. Das war eine Sozialistische Errungenschaft…
    Das sich Geschichte so schnell wiederholt, hätte ich dann doch nicht gedacht. War halt alles gut gemeint!

  20. #25 Kartoffelstaerke (07. Sep 2012 10:48)

    „Und das alles sehen unsere Medien nicht?

    80% der Menschen ignorieren unangenehme Dinge einfach. Den Medien müssen diese 80% Verdränger ökonomisch natürlich wichtiger sein als die 20%, die Aufklärung verkraften würden.“
    ————————————

    Medien sind nicht Sehende, sondern Gesehende.
    Medien sehen nicht, sondern konstruieren, was gesehen werden soll. Das ist ihr Zweck.

    Medien sind nicht die ökonomischen Gründe der „80% Verdränger“ wichtig. Medien sind nicht Institution, sondern Instrument, um die Gesellschaft zu steuern, als notwendige Bedingung in einer „Demokratie“, der Politik die erforderliche Legitimation durch Erzeugung und Simulation der entsprechenden Stimmung im Volk beizusteuern.

    Nicht die „80% Verdränger“ sind Vorgabe für die Medien, sondern die Medien – dieses wunderbar effiziente Werkzeug zur Steuerung von Gesellschaft – sind Vorgabe für die 80%.
    So, und nicht andersrum.

  21. @#21 Wilhelmine (07. Sep 2012 10:26)

    Blutiger Streit zwischen Kurden und Türken

    Eine Gruppe türkischer Staatsbürger war vorgefahren und hatte die Anwesenden provoziert. Aus der Gruppe der Kurden heraus wurden Gegenstände auf die Autos geworfen, auch Polizisten wurden getroffen. Neben den fünf Beamten erlitten noch zwei Frauen Verletzungen.

    Die Polizei konnte die Lage beruhigen.(Wie lange noch?)

    http://regionales.t-online.de/blutiger-streit-zwischen-kurden-und-tuerken/id_59320810/index

  22. Wo waren eigentlich VOR der Euro-einführung die ganzen Kritiker ? Haben Politiker nicht kluge Berater und Finanzfachleute, die sie beraten ? Oder war es z.b. ein Herr Kohl, der auf Teufel komm raus den Euro wollte,komme was da wolle. Er war wahrscheinlich auch beratungsresistent. Wenn in den 90 iger Jahren die Weichen richtig gestellt worden wären und die Kritiker lauter gewesen wären, hätte man den Euro verhindern können. Wenn man – demokratisch das Volk befragt hätte, dann wäre er uns sowieso erspart gewesen worden. Aber nein, das Volk wird nicht gefragt – doch wer bezahlt denn mit dem Geld : WIR – also hätten wir auch eine Volksabstimmung bekommen sollen.

  23. @ #10 Der kleine Sorbe (07. Sep 2012 09:52)

    Es gab da damals ganz, ganz viele PI’s, nur nicht www-basiert und es hieß nicht so. Man kommunizierte noch persönlich.

  24. Je kürzer man sich fasst, umso größer ist die Chance, dass ein Leserbrief auch veröffentlicht wird, dass sollte Ekkehard Wenger eigentlich wissen. Denn Wenger hat keinen Leserbrief, sondern einen Gegenartikel von über achtzig PI-Zeilen verfasst, der bei der „Süddeutschen“ auf einer halben Seite zwei Spalten lang gewesen wäre. Selbst schuld.

    Dass die „Süddeutsche“ Kritik am Euro unterdrückt, wie hier reflexhaft insinuiert wird, ist doch lächerlich, erst Dienstag hieß es: „Hat Deutschlands prominentester ,Architekt des Euro‘ bei der Fundamentlegung gepfuscht? Der frühere sächsische Ministerpräsident Biedenkopf macht Altkanzler Kohl wegen Versäumnissen in der Anfangsphase der Gemeinschaftswährung schwere Vorwürfe – und bleibt nicht alleine mit seiner Kritik.“ 43 Leserkommentare.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-am-altkanzler-einstige-wegbegleiter-machen-kohl-fuer-euro-krise-mitverantwortlich-1.1456556?commentCount=43&commentspage=2#kommentare

  25. #23 nomore

    Für die Gleichschaltung der Presse brauchen wir nicht unbedingt einen „Ölsponsor“.

    Es reicht, dass wir an der Spitze eine Staatsratsvorsitzende haben, die 2008 meinungsbildenden deutschen Chefredakteure und Konzernchefs zusammentrommelte und befohlen hat, möglichst wenig beunruhigende Tatsachen über die Eurokrise zu schreiben
    Interessant, dass Professor Wenger der erste ist, der diese Zustände öffentlich beklagt.

  26. Der Euro sollte nach den Willen der Herrn Politiker die EU zusammenführen – das Gegenteil ist jetzt der Fall. Der Euro wird die EU auseinanderbringen. Europa war immer ein Kontinent der Unterschiede, allein schon von der Sprache her. Der Zentralismuswahn der EU trieb seltsame Blüten – wozu müssen wir alle die gleiche Währung haben ? Es gibt doch die Möglichkeit des Geldumtauschs. Das hat jahrzehntelang funktioniert. Jedes Land trägt Verantwortung für sich selbst. Die Kollektivierung bringt nur Schaden – die UDSSR hat das doch schon gezeigt. Am Ende arbeitet nur noch die Hälfte, die andere bedient sich. SO funktioniert Marktwirtschaft aber nicht. Kohl, Juncker u. CO haben einen gewaltigen Fehler gemacht. Sie gestehen sich ihn aber nicht ein.

  27. Liebe PI-Redaktion,
    ihr verwechselt den Neoliberalismus mit dem Sozialismus, die Neoliberalen, als schlicht die Ökonomisch Liberalen wollen keine Regulierung der Märkte, nur die grenzenlose Freiheit, das bedeutet auch keine nationalen Regulierungen, keine nationalen Beschränkungen, grenzenloser unbeschränkter Kapital-, Waren- und Arbeiter- Verkehr, natürlich ohne beschränkende Rechte, Zölle, Abgaben, der Staat als Regulativ soll veringert werden, die Liberalen wollen letztendlich auch die Demokratie abschaffen, denn die Legislative beschliesst ja im Namen des Volkes neue Gesetze.
    Daher ist das immer noch der liberal-kapitalistische Globalismus, die neoliberale Ideologie welche die Massenmedien beherrscht.

    Das is eigentlich nicht links, es ist keine sozialistische Ideologie, sondern die anglo-amerikanische Neoliberale Ideologie, in der Nationalsolidarität oder solidarische Vereinigungen, die sich der Ausbeutung, den Prinzipien der wahren Demokratie, den Abbau des Rechtes zur Wehr setzen, langsam abgeschafft werden sollen. Die Neoliberalen achten nicht auf Gesetze, Prinzipien, die sind ihnen grundsätzlich egal, sie fördern den rechtlosen, anarchischen Raum inder nur private ökonomische Interessen etwas zählen.
    Daher ist es wichtig genau zu wissen, welche Ideologien eigentlich verfolgt werden, sie sind nur scheinbar links. Die Grünen, die CDU, die CSU (die sind noch konservativ), SPD sind nicht mehr links oder sozialistisch eingestellt sondern neoliberal, also wirtschaftsliberal.
    Die Think-Tanks die diese Ideologie vertreten, kommen zumeist aus USA und die wollen keine Ideologie, sie wollen nicht das die Massen irgendeiner Ideologie anhängen, oder unterscheiden können zwischen den Meinungen, Überzeugungen und Ideologien. Die breiten Massen sollen im Geiste weichgespült werden und keine Zeit haben sich überhaupt Gedanken zu machen über die Erscheinungen der Zeit.

  28. „Seien Sie anspruchsvoll. – Süddeutsche Zeitung.“ So säuselt es morgens vor den Nachrichten im Radio.

  29. # 32

    da hat die SZ aber unterdrückt, dass die Forderung damals an Kohl von den Franzosen kam, den EUR einzuführen sonst gebe es keine Zustimmung zur Wiedervereinigung.

    DAs war Zwang, nicht freiwillig. Dumm war Kohl nicht. Er hat nur wie seine Nachfolger Schröder und Eichel uns angelogen dass die Heide gewackelt hat. Unter Kohl wäre Griechenland nie in den EUR gekommen, das haben Schröder, Lafo und Eichel gemacht.

  30. Es bringt nichts, die „Süddeutsche“ hinsichtlich der Behandlung des Euro Zusammenbruchs, als zum „linken Mainstream“ gehörig zu bezeichnen.
    Das Blatt betreibt dazu vermutlich lediglich die hilflose Sprechblasen-Hofberichterstattung. Aber das hat nichts spezifisch „Linkes“ an sich, selbst wenn in der Redaktion ein linksdoktrinärer Zeitgeist herrschen sollte.

  31. # 37 Klotho

    Guter Kommentar !!! Dieses ewige Gerede von DDR 2.0 kann einen wirklich auf den Keks gehen , nicht weil ich ein glühender Verteidiger des untergegangenen realexistierenden Sozialismus bin , sondern weil hier Birnen mit Äpfel verwechselt werden . Einige scheinen zu vergessen , daß auch die Arbeitgebervertreter glühende Verfechter der Globalisierung und des Euro sind .

  32. #37 Klotho (07. Sep 2012 12:13)
    ————–
    Danke für Ihren Beitrag,das muss ich erst mal in Ruhe sacken lassen.

  33. Für mich treten in der „Euro-Politik“ keine besonderen Ideologien zum Vorschein. Das Debakel hat man sich ja nicht herbeigewünscht.

    Es gibt einfach nur zwei Möglichkeiten. Entweder den Zusammenbruch so lange wie möglich hinauszuzögern, möglicherweise in der Hoffnung, dass er nicht eintritt. Dazu muß elektronisch Geld erzeugt werden, für das Deutschland haftet und das es nicht zurückbekommen wird. Macht man das nicht, sind sofort alle Südstaaten einschließlich Frankreich pleite, mit entsprechenden Folgen für Deutschland. Das jetzige Handeln ist also keiner Ideologie geschuldet, sondern ein Zwang, wenn man das Auseinanderbrechen der Euro-Zone fürchtet. Aus diesem Zwang folgen dann „Konzepte“ wie „politische Union“ und Kontrolle der Haushalte von Staaten die „Hilfe“ erhalten, die natürlich sämtlich unwirksam sind. Aber auch das sind keine eigentlichen Ideologien, sondern sie ergeben sich zwangsweise, wenn man die Euro-Zone über Geld drucken zusammenhalten will.

  34. Dass die „bösen“ Gewerkschaften immer alles schuld sind, ist doch einfach Käse.

    Wieso argumentiert ein Prof. auf diesem Kleinkinderniveau? (Der Rest ist ja OK.)

  35. Es ist fast alles richtig, was Professor Wenger schreibt, nur den Kern übersieht er:
    Euro wird deshalb (gegen jede Vernunft) gerettet, weil die deutsche Industrie den Export nach Südeuropa sichern will (da Südeuropäer kein reales Geld haben, soll der deutsche Steuerzahler dafür haften).

    Solange die Wirtschaft nicht aus irgendwelchem Grund umdenkt, wird Deutschland die totale Euro-Rettung führen.

    Aber wenn Wirtschaft und Reiche z.B. Euro-Rettungssteuer zahlen werden müssen, werden sie Euro fallen lassen. Dann lohnt sich das Spiel nicht mehr.

  36. @#37 Klotho (07. Sep 2012 12:13)

    Das ist korrekt: Euro (genauso wie Masseneinwanderung) ist ursprünglich keine linke Idee – damit wird die Wirtschaft bedient.
    Schließlich wurde Euro von Kohl / Weigel (CDU/CSU) eingeführt.

    Rot/Grün unterstützen Euro weil sie von der Wirtschaftslobby gekauft / getäuscht werden, (genauso wie bei Harz-Reformen).

    PS Die sozialistischen Staaten kamen nicht zur Idee gemeinsame Währung einzuführen, obwohl sie viel stärker integriert waren als die Euro-Staaten.

  37. #37 Klotho (07. Sep 2012 12:13)

    Danke, guter Beitrag! Die meisten hier WOLLEN es einfach nicht verstehen.

    „Daher ist das immer noch der liberal-kapitalistische Globalismus, die neoliberale Ideologie welche die Massenmedien beherrscht.“

    Der Neo-Liberalismus ist besonders perfide, denn er ist Anti-National und somit direkt gegen die Nationen gerichtet.

    Deswegen verkünden ja ständig die Vertreter aus der Wirtschaft, sie würden „Fachkräfte“ (= Mohammedaner) benötigen – die wir aber gar nicht benötigen, was jeder weiss.
    Denn es soll so nur der Druck auf das Lohn- und Arbeitsgefüge erhöht werden.

    Und gleichzeitig soll – durch die Masseneinwanderung – das Bollwerk der Nation, der unabhängige Staat mit seiner Souveränität, zerstört werden.

    Der Neo-Liberalismus ist etwas anderes als der Sozialismus, aber letztlich genauso perfide.
    Beides sind Ideologien, die wir überwinden müssen.

  38. #50 Schüfeli

    Das mag ja stimmen. Aber dann frage ich mich, warum der Umweg über den Euro sein muss. Da wäre es doch einfacher (und billiger), wenn man der Industrie das Geld, was ihnen aus den Exporten nach Griechenland entgeht einfach direkt überweist …

  39. 31 ffmwest

    Aber solange sie der Abschaum der Kloake in seiner kleinen PI-Burg zusammenrottet und die virtuellen Krüge am Stammtisch kreisen läßt, macht er zumindest keinen realen Ärger. Aber es tut schon weh, sowas lesen zu müssen (jaja, man muss es ja nicht lesen, schon klar). Ich hoffe nur, solche Leute nicht im wahren Leben zu treffen. Ich bin so jung und ohne Vorstrafen, da würde die schwere Körperverletzung, zu der ich mich hinreißen lassen würde, ganz schlecht reinpassen….;-)
    —–

    Hach, er ist ja so jung und ganz ohne Vorstrafen. Aber wenn er irgendwo PI-ler treffen würde, müsste er sie verprügeln –
    da fragt man sich doch, warum treibt sich dieser linke Kasper bei PI herum, wenn’s ihm so wehtut.
    Klingt schwer nach Masotunte.
    Jedenfalls ein gutes Beispiel für allerlei Kroppzeugs, was sich bei PI herumtreibt und eben leider auch zur echten PI-Leserschaft gezählt wird.
    Die übrigen Komms entsprechend unterirdisch.

    „Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm,
    bei Linksfaschos ist’s andersrum.“

    .

  40. Hallo,
    ich kann mich nur immer wiederholen, der große Knall im Finanz und Bankewesen kommt so sicher wie das Armen in der Kirche.
    Alle, aber auch wirklich alle Anzeichen sind dafür gegeben. Wenn globale Unternehmen ihre Bargeldeinlagen nicht mehr in Euro plazieren, wenn der Goldpreis nur eine Richtung hat, nach oben, wenn selbst Schrottimobilien noch gute Preise am Markt erzielen und kein normaler Mensch mehr Staatsanleihen kaufen will um damit Geld zu verdienen sondern eine trügerische Sicherheit seies Geldes erwartet kaan sich sicher sein das der Knall unausweichlich ist. Es gibt keinen Fall in der Finanzgeschicht der funktioniert hat in der man Schulden mit noch mehr Schulden begleichen konnte.

  41. #53 KDL (07. Sep 2012 23:27)

    #50 Schüfeli

    Das mag ja stimmen. Aber dann frage ich mich, warum der Umweg über den Euro sein muss. Da wäre es doch einfacher (und billiger), wenn man der Industrie das Geld, was ihnen aus den Exporten nach Griechenland entgeht einfach direkt überweist …

    Freilich wäre es einfacher (und billiger), es ist aber politisch nicht durchsetzbar.
    Der Aufschrei wäre zu groß.

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