Berlin: Demos vor Sudan-Botschaft und Reichstag

Nicht nur in Idstein, auch in Berlin demonstrierten am Samstag etwa 20 Patrioten vor der sudanesischen Botschaft, damit überhaupt irgendjemand aus Deutschland dem Sudan mitteilt, was wir von diesem von der dortigen Regierung offenbar geduldetem oder gefördertem Angriff auf unsere Botschaft halten. Internationale Regeln zur Unantastbarkeit von Botschaften sind nur dann etwas wert, wenn sie von jeder Seite eingehalten werden. Die German Defence League-Berlin hatte zur Demo gerufen, zu der sich der harte Kern unserer verschiedenen Demonstrationen in Berlin traf.

(Von Dr. Karl Schmitt, Berlin)

Der Vorsitzende der GDL-Berlin verurteilte in seiner Rede scharf den nicht hinnehmbaren Angriff auf die deutsche Botschaft im Sudan. Ich wies in einer kurzen Spontanrede darauf hin, dass wir nach der bei islamischen Kämpfern beliebten „asymmetrischen Kriegsführung“ – bei der islamische Kämpfer schießen und sich dann schnell wieder ohne Uniform hinter der Zivilbevölkerung verstecken, wie zur Zeit in Syrien – jetzt zum wiederholten Male die „asymmetrische Diplomatie“ in islamischen Ländern kennen lernen durften. Da werden sicher bald neue „Innovationen“ aus diesen Ländern folgen – wenn wir uns das gefallen lassen.


Unsere zweite Demo an diesem Tag in Berlin war von Pro Deutschland angemeldet. Der Standort war an der Ecke Konrad Adenauer Straße/ Paul Löbe Allee. Das heißt, wir hatten den Reichstag gleich neben uns in Sichtweite und damit eine grandiose Kulisse.

Zum angemeldeten Demo-Beginn um 16:30 Uhr erfuhren wir von der Polizei, dass die Großdemonstration der Befürworter unbegrenzter Masseneinwanderung noch mehr als 1 km entfernt unter den Linden herauf zog. Diese Demonstration, mit mehr als 3000 Teilnehmern (!), zeigte ihre Solidarität mit den Asyl-Antragsstellern aus Bayern, die, mittlerweile in Berlin angekommen, illegal in Wilmersdorf kampieren, um dort ihren Anspruch auf Freizügigkeit in Deutschland kundzutun. Angeblich sei die Residenzpflicht für Asylantragssteller nicht zumutbar. Während wir auf den großen Demonstrationszug warteten, stellten sich einige Gegendemonstranten uns gegenüber auf.

Ein Schwarzafrikaner skandierte eine der Parolen der großen Demonstration: „kein Mensch ist illegal“ Damit wollte er uns wohl ankündigen, dass er, nachdem er sich in unserem deutschen Sozialsystem eingenistet hat, demnächst in unseren Wohnzimmern auftauchen wird, um dort dann ebenso sein Bleiberecht durchzusetzen. (Wer diesen Satz für starken Tobak hält, der soll mal die Alt-Anwohner aus Stadtvierteln fragen, die heute türkisch-muslimisch dominiert sind. Viele von ihnen erlebten dies als eine für sie sehr persönliche Form von Vertreibung.)

Auch die unvermeidlichen Antifa-Bubis (ich habe nur unter 20-Jährige gesehen) leisteten wieder ihren Kulturbeitrag mit gerufenen Parolen wie „Nie wieder Deutschland“ oder „Wir kriegen euch alle“ – natürlich auch das übliche „Antifaschista…“-Gebrüll, mit dem diese Jungs sich wohl als tapfere Widerstandskämpfer eingruppieren möchten. Tatsächlich gab es eine Zeit vor über 30 Jahren, als junge Leute gegen das Establishment auf die Straße gegangen sind. Dafür bedurfte es damals eines gewissen Mutes. Die heutigen Antifa-Typen sind aber direkt oder indirekt aus Staatsmitteln, durch Hartz IV und durch staatsfinanzierte Programme „gegen rechts“ finanziert. Diese Jungs sind somit keine Widerstandskämpfer, sondern Handlanger eines links-dominierten Establishments. Dazu gehört kein Mut. Man muss nur weitere 30 Jahre zurück gehen, um ähnlich gestrickte Typen in Deutschland zu finden. Auch in den 30ern gab es willige Diener des Establishments, die auch gerne auf viel ältere Leute eindroschen und sich dabei noch als die „Guten“ fühlten. Diese Leute trugen, ähnlich wie die Antifa-Typen, uniformierte Kleidung. Die war aber braun.

Einer von den Antifa-Typen glaubte, ungestraft Lars Seidensticker anspucken zu dürfen. Das dann sofort einige Polizisten aktiv wurden und ihn aus der Antifa-Gruppe herausfischten, um ihn abzuführen, hatten sie wohl nicht erwartet. Zuerst lief ein Teil der Antifa-Gruppe Richtung Polizeiwagen, dann machten sie kehrt, wohl in der Erkenntnis, an diesem Tag nicht auf „de-eskalierende“, d.h. sich zurückziehende Polizisten zu stoßen.

Die unheilige Rückzugsstrategie war an diesem Tag auch nicht möglich. Polizisten erzählten uns, dass im großen Demonstrationszug bis zu 200 Gewaltbereite sein sollen, die angeblich die Demo von Pro Deutschland stürmen wollten. Nachdem klar war, dass die Pro-Leute nicht weichen werden, hatte die Polizei keine andere Wahl mehr, als unsere Demo zu schützen. Bei einem Zurückweichen der Polizei hätte es möglicherweise „rechtspopulistische Märtyrer“ gegeben (kein schöner Gedanke) und später hätten dann politisch Verantwortliche Erklärungsnot gehabt. Somit war am diesem Tag die übliche „De-eskalation“ nicht angesagt. Die anwesenden Polizisten schienen das nicht zu bedauern.

In der Dunkelheit (der Reichstag hatte sich zwischenzeitlich mit schöner Beleuchtung und stahlender Kuppel geschmückt) sahen wir dann die große Demonstration auf der Scheidemannstraße vorüberziehen. Sie kam dort dann zum Stillstand. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzkräfte der Polizei hinzugekommen und es blieb bei einer recht kleinen Zahl von (wie immer lärmenden) Gegendemonstranten, die uns gegenüberstanden. – Immerhin wurde in Presseberichten zur großen Demo auch die Gegendemo von Pro erwähnt.




Brand: Türkische Crew lässt Flugpassagiere allein

Bei der Evakuierung einer türkischen Passagiermaschine nach einem Cockpit-Brand in Antalya sind zwei norwegische Passagiere verletzt worden. Im Cockpit war kurz vor dem Start der Boeing 737-800 der türkischen Fluggesellschaft Corendon Airlines am Sonntag gegen 3 Uhr ins norwegische Trondheim ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Passagiere erhoben nach der Evakuierung schwere Vorwürfe gegen die Besatzung: Diese sei von Bord geflüchtet, ohne sich an der Rettung der Passagiere zu beteiligen.

BILD berichtet:

Unfassbar: Passagiere berichten, dass die Crew flüchtete – und die Reisenden allein ließ!

„Als wir den Rauch bemerkten, wollten wir die Maschine verlassen“, berichtete eine Touristin der norwegischen Zeitung „Verdens Gang”. „Doch die Crew forderte uns auf sitzenzubleiben.“

Erst als Flammen deutlich sichtbar aus dem Cockpit schlugen, bemerkten die Flugbegleiter offenbar die Gefahr und flüchteten aus dem Flugzeug. „Noch vor uns”, so die Touristin.

Eine weitere Reisende sagte, sie hätte von ihrem Platz in der vordersten Reihe aus gesehen, wie erst die Piloten aus dem rauchenden Cockpit flüchteten und dann die restliche Crew einfach „verschwand”.

Unter den 158 Passagieren an Bord der Boeing 737-800 brach Panik aus! Nach Berichten des Nachrichtenportals „ABCNews“ brachen sich zwei Reisende im Tumult bei der Flucht aus der Maschine die Beine. 25 Fluggäste atmeten Rauch ein, mussten ebenfalls in Krankenhaus.

[…]

Ob die Passagiere wohl mehrheitlich „Ungläubige“ waren?

(Spürnase: Jörn)




Merkels Energiewende – psychologisch richtig

Angela Merkel ist Physikerin. Ich bin mir sicher: sie weiß genau, was für ein Unsinn die Energiewende ist – physikalisch wie wirtschaftlich. Aber Merkel scheint mir weitaus schlauer (oder durchtriebener?) zu sein, als die meisten glauben. Denn in einer Disziplin ist diese Energiewende absolut richtig: psychologisch!

(Von le waldsterben)

Ein Festhalten gegen die unguten Gefühle von 90% der Bevölkerung, verbunden mit massiver Agitation von 0,1% der Bevölkerung sowie sämtlicher (!) Medien [1] hätte Merkel und der CDU den Anstrich des ewiggestrigen, arroganten Besserwissers verpasst und die CDU politisch in die Bedeutungslosigkeit geschickt.

In einem Land, in dem PISA das Wissen der Durchschnittsbevölkerung kennzeichnet, kann nur auf eine Weise gelernt werden: durch Schmerzen.

Genau wie man einem Kleinkind zehnmal von den Zusammenhängen von Hitze und Gewebeempfindlichkeit berichten kann: Der Griff auf die Herdplatte ist unersetzlich.

Und ein Land voller sicher gebauter KKW mit Core-Catchern [2] oder Generatoren der 4. Generation, die systemimmanent GAU-untauglich sind, vielleicht auch eine entwickelte Transmutationstechnik zur massiven Verringerung der Endlager-Problematik [3], ist aufgrund eines lediglich immer wieder beteuerten „Die-Kernkraft-ist-sicher“ einer Frau Merkel einfach nicht vorstellbar. (Norbert Blüm kam ja auch nur bei Comedians an – und sonst nirgendwo).

Aber nach etlichen Blackouts – mit entsprechend vielen Toten in der Folge – [4], nach zahlreichen frierenden, wohnungsgekündigten Mittellosen, die die enormen Energiekosten nicht mehr tragen können, nach von der Polizei (oder der Bundeswehr? [5]) niedergeknüppelten Bürgerinitiativen gegen (lebensgefährliche!) CO2-Verpressungen [6] oder gegen kilometerbreite Stromtrassen, Elektrosmog-Opfer (ob eingebildet oder nicht, macht da keinen Unterschied [7]), gecancelte Urlaube in der Mittelschicht, um die „Dritte Miete“ noch zahlen zu können, spürbarer wirtschaftlicher Niedergang durch die eigene Kündigung, wenn noch (und noch und noch …) ein Betrieb pleite macht [8] oder ins Ausland abwandert …

Da ist es schon sehr viel eher vorstellbar.

Denn nichts ist schöner, als wenn der Schmerz nachlässt. Besonders, wenn man keinen anderen dafür in Haftung nehmen kann, weil man die Ursachen für den Schmerz ja unbedingt haben wollte.

Merkel dürfte daher doch so ein paar Semester Psychologie gehört haben. Den Doktor würde sie nach dieser Aktion sicher bestehen – oder bekommt ihn besser gleich ehrenhalber.

Noch eine Nebenbemerkung – zur Sicherheit: Sollte jemand diesen Zeilen irrtümlich entnehmen, ich würde Merkel hier eine Wertschätzung zukommen lassen: Liege ich mit meiner Einschätzung richtig, belügt Merkel 80 Millionen Menschen allein zum Zweck des Machterhalts – und riskiert dabei sogar Tote!

Das wollte ich klargestellt haben, denn nichts könnte mich schlimmer treffen als die Behauptung, ich hätte für den Kurs der CDU Verständnis! Übrigens: wer die Merkelsche Energiewende richtig verstanden hat, begreift auch leichter, wieso vom gleichen Personenkreis derzeit das Volksvermögen für mindestens zwei Generationen vernichtet wird.


Anmerkungen und zusätzliche Informationen zum Text:

[1] „Hochgespieltes Fukushima: Haben Journalisten die Energiewende herbeigeschrieben?“

[2] „Ein Core-Catcher oder Kernfänger ist eine Vorrichtung, um schmelzendes Kernmaterial … bei einer Kernschmelze in einem Kernreaktor aufzufangen, insbesondere um das Durchschmelzen des Kernmaterials durch das Containment zu verhindern. … Die beiden Reaktoren des chinesischen Kernkraftwerks Tianwan [sind] die weltweit einzigen aktiven Reaktoren mit einer derartigen Vorrichtung.“ (Wikipedia, Stichwort „Core-Catcher“).

[3] „Kernkraftwerke, die keinen Atommüll abwerfen? Konstruktionen, bei denen die Gefahr einer Kernschmelze wie einst in Tschernobyl ausgeschlossen ist? Eine Generation von Reaktoren also, die garantiert harmlos sind? China, die USA und die Euratom entwickeln neue Konzepte – Deutschland beteiligt sich nicht.“

[4] „Horrorszenario Stromausfall: Deutschland ist auf einen dauerhaften Blackout nicht vorbereitet. Einer Studie zufolge drohen nach wenigen Tagen Todesopfer.“

[5] „Bundeswehreinsatz im Inneren: Soldaten fürs aufsässige Volk“

[6] Wie viele Befürworter des „Klimaschutzes“ wohl wissen, dass eine „natürliche“ CO2-Verpressung bereits Tausende von Toten verursacht hat? Die Lake-Nyos-Katastrophe, 1986.

[7] Der Physiker und Kabarettist Vince Ebert dazu: „Mein Nachbar gründete neulich eine Bürgerinitiative gegen Elektrosmog, weil die Telekom bei uns um die Ecke einen Mobilfunkmast aufgestellt hat. Da haben über 1000 Leute unterschrieben, die angeblich unter Kopfschmerzen und Übelkeit leiden. Als er dem Telekom-Sprecher das Protestschreiben in die Hand gedrückt hat, sagte der: «Und wie schlimm muss es erst werden, wenn wir nächsten Monat den Mast auch noch in Betrieb nehmen…» “

[8] „Teurer Strom: Aluminium-Hütte pleite“




Merkel, Schavan, SMS, Grinsen – Guttenberg

Wir erinnern uns noch alle an das schäbige Grinsen der Bildungsministerin Annette Schavan, als sie von der Trümmerfrau Merkel die SMS mit dem Rücktritt des Plagiators Guttenberg gezeigt bekam. Dabei war es gleichgültig, dass Guttenberg völlig berechtigt angegriffen wurde und auch als Plagiator und Lügner zurücktreten musste. Das Grinsen über das Unglück eines Kollegen – Unglück nicht, weil er plagiiert hatte, sondern weil er erwischt wurde – empfanden Beobachter nur noch als schäbig. Bei mir persönlich war es der Moment, als ich anfing, an den Führungsqualitäten Merkels zu zweifeln. Was danach in punkto unsinnigen Äußerungen zum Islam und zur Eurokrise geschah, zeigte, dass meine Zweifel mehr als berechtigt waren.

(Von felixhenn)

Aber jetzt zur Grinserin Schavan: Auch gegen sie werden jetzt auch Plagiatsvorwürfe laut. Sie soll in ihrer Doktorarbeit unsauber gearbeitet haben. Ein Gutachter der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wirft Anette Schavan eine Täuschungsabsicht vor.

Wer sich an ihr schäbiges Grinsen erinnert, wird wohl kaum verwundert sein. Jetzt stellt sich mal wieder die Frage: Wie verlogen und verkommen ist unsere Politelite eigentlich? Hat schon jemand die Doktorarbeit unserer Trümmerfrau Merkel analysiert. Ihre Aussagen zu Mengen, Zahlen und Euros, lassen jedenfalls den Schluss zu, dass sie ihre Dissertation wohl eher zu FDJ-Führung als zu Physik verfasst hat, sofern sie denn überhaupt was damit zu tun hat. Das verschwörerische Grinsen jedenfalls, das sie mit Schavan ausgetauscht hat, lässt einiges erahnen.

Mal sehen, was die Zukunft bringt. Übrigens: „Trümmerfrau Merkel“ nicht etwa weil ich sie zu den fleißigen Nichttürken mit Kopftüchern zähle, die nach dem Krieg das Gröbste von dem beseitigt haben, was uns die Nazis und ihre kritiklosen Mitläufer hinterlassen haben, „Trümmerfrau“, weil sie gerade dabei ist, unser schönes christliches Land zu zertrümmern.




Arbeitgeberverband holt Pfleger aus China, da Muslimas keine ungläubigen Hintern putzen

Laut WELT holt der Arbeitgeberverband wegen drohendem Fachkräftemangel 150 chinesische Pfleger nach Deutschland. Aktuell fehlen 40.000 Pflegefachkräfte, bis 2020 weitere 75.000, behauptet der Verband. Warum Chinesen?  Wäre das nichts für die Millionen arbeitslosen Moslems im Land? Aus ein oder zwei Millionen müßte man doch wenigstens 1000 oder 2000 PflegerInnen ausbilden können. Aber diese ehrlose Tätigkeit kommt für Mohammedaner aus Stolz und wegen der Scharia nicht in Frage.  Wie könnte eine Muslima einem deutschen Pflegefall den ungläubigen Hintern putzen? Die darf doch nicht mal ein Altersheim mit Männern betreten. Umgekehrt geht aber jederzeit, wie das Foto mit Mehmet Karadza und französischen Praktikantinnen in einem Ruhr-Krankenhaus zeigt.




Adonis: „Ich kann nicht an einer ­Revolution teilnehmen, die aus den Moscheen kommt“

AdonisAdonis, der größte arabische Dichter der Gegenwart, über die drohende Macht­übernahme radikaler Islamisten in seiner Heimat Syrien, die heuchlerische Politik des ­Westens und die triste Bilanz des ­arabischen Frühlings. […] Er fürchtet eher eine Zukunft, in der die islamischen Fundamentalisten – nicht nur in seiner Heimat, sondern in der ganzen arabischen Welt – die Macht ergreifen: einen „Rückfall ins Mittelalter“. Der unbestritten bedeutendste lebende Dichter arabischer Sprache hatte noch zu Beginn der Aufstände in Ägypten und Tunesien vergangenes Jahr „kleine Gedichte der Freude und des Glücks“ geschrieben, hat sich inzwischen aber zu ­einem scharfen Kritiker des arabischen Frühlings entwickelt. „Ich kann nicht an einer ­Revolution teilnehmen, die aus den Moscheen kommt“, sagt Adonis. (Sehr lesenswerter Interview-Artikel auf profil.at)




Kommentarbereich Sezession: Pakt mit Islam

Wenn der Artikel von Martin Lichtmesz über die Podiumsdiskussion beim Zwischentag (PI berichtete) schon eine echte Geisterbahnfahrt war, so liefert der Kommentarbereich tatsächlich noch eine Steigerung: Da wird der Islam als Partner gesehen, Sympathie zur arabischen Welt erklärt, die USA und Israel als Feind gesehen, Patrick Bahners als Argument gegen die Islamkritik angeführt und PI – allen Ernstes – als links und linksliberal eingestuft!

(Von Michael Stürzenberger)

Anschnallen, Freunde, jetzt begeben wir uns in ein echtes Parallel-Universum. Der Kommentarbereich von diesem Lichtmesz-Artikel wird scheinbar vom Autor selber streng moderiert:

Die Diskussion bitte möglichst sachlich halten, die Polemik nicht ins Beleidigende gleiten lassen. Der Sezession-Kommentargärtner herrscht mit strenger Hand!

Es ist hochinteressant, dass der Herr „Kommentargärtner“ Berichten von PI-Lesern zufolge reihenweise deren Pro-Islamkritik-Kommentare gelöscht hat, aber solche hier stehen ließ. Die Zwischenkommentare habe ich mir erlaubt einzufügen:

Faschist
Dienstag, 9. Oktober 2012, 14:01

Ein sehr treffender Artikel.

Die PI Leute sind nicht unsere Verbündeten, sie sind es nicht mal annähernd, es sind Verräter.

Wie von Lichtmesz herausgearbeitet, ist unser Feind keineswegs der Islam, sondern der Westen.

Ich gehe sogar noch weiter und sage, dass der Islam unser Verbündeter im Kampf gegen die westlichen globalistischen Eliten ist.

In manchen Sachverhalten ist das auf den ersten Blick ersichtlich, etwa in Afghanistan, wo sich die Afghanen der Invasion der One-World Kräfte mit einem Mut erwehren, den man sich für Deutschland nur wünschen kann.

Wow – PI der Feind, der Islam der Verbündete. Jetzt wissen wir, mit wessen Geistes Kind wir es beim Zwischentag in Berlin u.a. zu tun hatten. In dem Takt geht es weiter:

Zarathustra80
Dienstag, 9. Oktober 2012, 21:36

Volle Zustimmung meinerseits, gerade im Hinblick auf den Islam als widerständige Kraft gegen westlichen Unkulturimperialismus. Der „Islamismus“ bildet hier nur eine Speerspitze und gerade dessen Führer sind sehr oft und sehr intensiv mit „dem Westen“ in Berührung gekommen oder, wie Muhammad Asad, selbst aus ihm stammend. Das Widerständige im Islam hat i.Ü. Ernst Nolte sehr gelehrt in seinem Buch über den Islamismus als dritte radikale Widerstandsbewegung herausgestellt.

Der Islam kann demgemäß natürlich nicht der Feind sein und der einzelne wahrhaft gläubige Muslim erst recht nicht, wenn man denn geneigt ist, den Feind im Westen suchen.

Kein Wunder, dass viele bei der Berliner Podiumsdiskussion ein Problem mit Islamkritik à la PI hatten..

Lion Edler
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 1:45

vernünftigerweise wäre der Islam aus rechter Sicht sogar als potenzieller Verbündeter gegen den widerlich dekadenten und ekelhaften Westen zu sehen. Wenn man sich einmal überlegt, was für einen Konservativen in der derzeitigen politischen Lage der absolute Hauptfeind Nr.1 sein muss, so muss dieser Hauptfeind doch eindeutig nicht der Islam sein, sondern der gottlose und dekadente Westen und namentlich seine Speerspitze des US-McDonalds-Kulturimperialismus.

Entscheidend scheint mir vor allem zu sein, dass die Islamgegner nicht nur ständig Dinge ausblenden und andere Dinge unverhältnismäßig ins Zentrum rücken, sondern dass eine Unmenge an „islamkritischen“ Behauptungen, die ständig über die Medien transportiert werden, bei näherer Betrachtung überhaupt gar nicht stimmen. Das Buch von Patrick Bahners „Die Panikmacher – die deutsche Angst vor dem Islam“ greift einige dieser Unsinns-Behauptungen auf und ist ein durchaus sehr lesenswertes Buch, trotz mancher politisch korrekter Schwächen.

Auweia – Patrick Bahners als Argument contra Islamkritik – mit welchen Leuten sind wir da nur zusammengetroffen?

Tronjer
Dienstag, 9. Oktober 2012, 16:14

Man sollte immer im Auge behalten dass unsere Okkupanten anscheinend durchaus ein Interesse daran haben dass wir den Islam als Feind betrachten.

Vor diesem Hintergrund sind PI und Stürzenberger vieleicht noch nicht einmal mehr als „Verbündete“ anzusehen

Werden die uns jetzt bekämpfen?

S. Pella
Dienstag, 9. Oktober 2012, 16:50

Das Wortduell auf der Messe zeigte eindeutig die entscheidende Grenze zwischen Islamkritikern und „der Rechten“: die Bezugnahme Dr. Weißmanns auf die ethnische „Umvolkung“ sowie des verteidigungswürdigen „Eigenen“, das nämlich nicht die „westliche Wertegemeinschaft“, sondern die Identität des Deutschen Volkes darstellt.

Und jetzt Achtung: Karlheinz Weißmann, mein Diskussionpartner beim Zwischentag, hat hierzu folgendes in einer Kolumne der Jungen Freiheit vom 28. September 2012 ausgeführt:

Natürlich sind Buschkowskys Beispiele bunt und lebensnah und erfahrungsgesättigt, aber an der Analyse muß nur zweierlei interessieren: Die entscheidenden Bruchlinien innerhalb der Gesellschaft sind weder sozialer noch kultureller Natur, sondern ethnischer – völkischer, nationaler, rassischer –, und Segregation – also Apartheid, mehr oder weniger freiwillige – ist unsere Zukunft, hinzuzufügen wäre: bis die Noch-Mehrheits-Ethnie endgültig den Stab abgibt.“

Also dürfte das jetzt in Klartext übersetzt heißen: Deutsche, trennt Euch von allen Nicht-Deutschen? Interessant..

Asenkrieger
Dienstag, 9. Oktober 2012, 21:30

Am meisten erschreckt mich die Servilität gegenüber den USA und Israel. Mir ist jedenfalls klar, wer hier versucht, uns gegen den Islam aufzuhetzen, um selbst heimlich herrschen zu können.

Genau, PI will mit Uncle Sam, dem Mossad und den bösen Juden die heimliche Herrschaft übernehmen..

Mops
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 17:20

Deutschfeindliche Vorurteile wird man in den arabischen Ländern weitaus weniger antreffen als bei unseren „Freunden“ in den USA oder gar in Israel.

Das Einzige was uns mit den USA verbindet ist die Beziehung eines Knechts zu seinem Herrn. Ansonsten fällt mir auch bei längerem Nachdenken nichts Positives ein was wir den USA zu verdanken hätten, dafür aber reichlich Negatives. Für 2 Weltkriegsniederlagen, die totale Zerbombung und Zerstückelung Deutschlands sowie die „Reeducation“ die das deutsche Volk zu dem heutigen Haufen seelenloser Konsum-Zombies gemacht hat bin ich ganz gewiss nicht „dankbar“.

Ebensowenig wie die noch heute andauernde antideutsche Hetze in Hollywood-Erzeugnissen wie z.B. „Inglorius Bastards“ usw.

Aber mir ist schon klar daß insbesondere die Niederlage von 1945 nicht als wundervolle „Befreiung“ zu betrachten für den typischen PIler Autobahn hoch 3 ist.

So ein Pech, dass Adolfs Panzer in Stalingrad gestoppt wurden, hmm? Und wie schön, dass „Mein Kampf“ in den arabischen Ländern ein Verkausfhit ist! Dem „God bless Hitler“ und dem Hass gegen Juden in der arabischen Welt fühlt man sich hier möglicherweise näher, oder wie?

rosenzweig
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 17:58

Und wenn man mal davon ausgeht, das 9/11 nicht aus einer Höhle in Afghanistan sondern vom Mossad organisiert wurde, ist das doch das einzige was wir den Moslems heute vorwerfen können. Sie bekommen Kinder. Sie glauben an das Leben. Halleluja.

Das fehlte noch. Auch an 9/11 sind die bösen Juden schuld..

Angela Brüning
Dienstag, 9. Oktober 2012, 22:29

Deutschland ist das Land der Deutschen, der deutsche Staat ist die höchste Organisationsform des deutschen Volkes und der Schutz dieses Volkes vor inneren und äußeren Feinden ist seine Funktion. Deutschland hat eine tausendjährige Geschichte. Ich definiere mich selbst nicht aufgrund irgendeiner hypertrophen Ablehnung des Islams. Es ist sekundär welche Ideologie fremde Ethnien in diesem Land haben, entscheidend ist die Erkenntnis, dass diese Ethnien demographisch auf dem Vormarsch sind und uns feindselig gegenüberstehen. Gegenüber den fremden gibt es nur den Weg der striktesten Segregation, beginnend in Schulen und Kindergärten.

Wohlgemerkt: Jeder ethnisch „Fremde“! Also auch die gut angepassten Vietnamesen, Osteuropäer sowie alle Nicht-Moslems aus islamischen Ländern und jene „Kultur“-Moslems wie Necla Kelek, die eigentlich schon gar keine Moslems mehr sind und sich von ethnischen Deutschen kaum noch unterscheiden..

zentralwerkstatt
Dienstag, 9. Oktober 2012, 23:03

Wir Deutschen sind uns unter dem politischen und medialen Trommelfeuer unseres völkischen Zusammenhalts unsicher bzw. bezweifeln ihn stark. Der gemeine PIler jedenfalls ist wohl geistig derart einfältig wie der gemeine Linke. Letztere verfolgen wahnsinnig eine Utopie, erstere sind ängstlich getrieben vom Gedanken an die Dystopie.

Den Protokollen der Weisen von Zion zufolge, die natürlich gefälscht sind, was ich ja weiß, aber dennoch ins Spiel bringen möchte, sieht der dunkle Plan auch vor, „rechte Positionen“ kontrolliert zu besetzen. PI und ihre Macher bringe ich damit unwillkürlich in Zusammenhang.

Alles klar? Die Protokolle von Zion sind gefälscht, gelten für diese Leute aber offensichtlich doch irgendwie, und PI ist in die obskure Verschwörung mit Mossad & Co involviert. Wo bekommt man nur die bewußtseinserweiternden Substanzen, die in diesen Kreisen scheinbar zirkulieren?

Marcus Junge
Dienstag, 9. Oktober 2012, 13:17

Ihre Aussagen zu PI, die unterschreibe ich gänzlich, da ich es genau so selber erlebt habe. 2 Jahre dort mitkommentiert, dann hat es mir gegen Ende 2008 gereicht. Die „Surrogat-Identitäten“ Israel und USA waren einfach nicht aushaltbar.

Wer für fremder Herren (Länder) streiten will, der mag halt gehen. Hier geht es aber um Deutschland, da haben Israel und die USA nicht viel verloren. Aber das begreift der durchschnittliche PI‘ler nicht.

Deutschland über alles in der Welt..

Steffen
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 11:35

Mir ist PI schon seit jeher etwas suspekt, allein weil es eine vollständige Verunglimpfung einer anderen natürlich gewachsenen Kultur ist. Wie langweilig und jammerlappenartig wäre die Welt, wenn überall nur „Demokratie“ und Konsum herrschen würde.

Na, so eine nette Scharia-Dikatatur mit Handabhacken, Steinigen und Baukranhängen ist da doch mal eine wohltuende Abwechslung!

Meyer
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 14:27

Diese Diskussion ist nötig. Die inhaltliche und formale Schärfe von Lichtmesz‘ Beitrag zeigt die unvereibarkeit der Positionen auf. Darüber hinaus macht sie den Rechten, Identitären und Konservativen deutlich, daß es sich bei PI um linke, linksliberale und neocons handelt.

Dass wir das noch erleben dürfen! PI links und linksliberal! Kann diese spannende Erkenntnis mal jemand dem Edathy, dem Polenz, dem Beck und dem Politblogger mitteilen?

Martin Lichtmesz:

P.I. schmort wie blöde im eigenen Saft und Dampfkessel, und blockiert jegliche echte politische Orientierung, Lageanalyse und damit Handlungsfähigkeit. Da atmet es sich in der „Asthenosphäre“ schon leichter.

Oh, unser Intellektueller meldet sich höchstpersönlich zu Wort. Da muss der gemeine PI-ler doch erstmal googlen. Aha, „Asthenosphäre“ beginnt ab einer Tiefe von 60 km im Erdinneren. Da empfinden sich die Sezessionisten wohl als „unterirdisch“. 🙂

TiefImWesten
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15:25

Keine Frage, PI ist eine radikale Verengung und geistige Tieferlegung der zugrunde liegenden Thematik, „garniert“ mit dumpfen Rassismus, Homophobie und Linkenhass. Unter den Kommentatoren findet man jedoch zum Teil genau die Menschen, deren Einbindung in the long run die quantitative Basis für den „qualitativen Umschlag“ bilden könnte. PI zieht ein großes Anti-Islam-Schleppnetz durch das Internet – unterstützt von gutmenschlichen Medien- in dem sich durchaus interessanter Beifang befindet. „Pi-news als Chance“ quasi. Sollte man diese Menschen einfach wieder in den Weiten des Internets verschwinden lassen? Oder wäre eine Kooperation mit PI nicht viel sinnvoller? Auch wenn ich einsehe, dass da eine gewisse Aversion bestehen muss.

Wer ist wohl noch nie aus den Weiten des Internets so richtig aufgetaucht?

agentjoerg
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 14:12

warum sollte mir israel näher stehen als saudi-arabien? darf ich in jerusalem am shabbat einen schweinswürstel-grill am strassenrand betreiben? nein

Dieser „Agent“ hat mit Sicherheit in seinem Leben weder einen Fuß nach Israel noch nach Saudi-Arabien gesetzt..

Faschist
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 12:14

Die Afghanen kämpfen mit einfachsten Mitteln gegen die hochgezüchteste Kriegsmaschine, die die Welt je gesehen hat, und sie erwarten von ihnen, dass sie gewissermaßen mit offenem Visier fechten?
Abgesehen davon sind Sprengfallen ein völlig konventionelles Mittel der Kriegführung. Dieses ganze Gerede vom „feigen Selbstmordattentäter“ etc. widert mich an.

Ein Hoch auf die tapferen Taliban! Aufgepasst, zum Schluss kommen jetzt noch die Trittbrettfahrer, die auf dieser Ebene um Sympathie buhlen:

DerAuge
Dienstag, 9. Oktober 2012, 21:50

Sehr geehrter Herr Lichtmesz,

ich kenne persönlich ein paar langjährige Mitstreiter von Hr.Stürzenberger, die sich von ihm u.a. genau wegen den von Ihnen in Ihrem Artikel genannten Gründen „getrennt“ haben….deshalb habe ich beim Lesen Ihres hervorragenden Artikels auch heftig schmunzeln müssen, habe ich diese Gründe doch erst letzte Woche aus den Mündern seiner Ex-Weggefährten gehört.

Vielleicht kann ich Ihre Aufmerksamkeit auf ein Projekt lenken, was wir nun ohne Herrn S. anschieben wollen.

Hier der Link: http://www.blu-news.org/

Es würde mich freuen, wenn Sie dort mal reinschauen !

Seltsam, was da so den Wunsch verspürt, zusammenzuwachsen..




Broder und Welt: GEZ ist eine Gestapo light

Henryk M. Broder hat die GEZ in der aktuellen Weltwoche als Gestapo light bezeichnet und sich gewundert, daß die Deutschen sich sowas gefallen lassen. Gleichzeitig hat die WELT ebenfalls die Schnüffelei der GEZ scharf angegriffen, die bekanntlich im nächsten Jahr noch zunimmt. Jetzt haben die GEZ-Sender Gegendarstellungen veröffentlicht, Justitiare sind tätig geworden, und die WELT hält weiterhin dagegen. Wenn Sie das interessiert, hier ein langer und erhellender Artikel in der WELT mit Dokumentation und Links! Man fragt sich wirklich, warum unsere Datenschutz-Hysteriker, die bei Google Street View so explodiert sind, sich diese Gestapo light gefallen lassen!




Wie schräg tickt Martin Lichtmesz?

Das Positive am „Zwischentag“ in Berlin war, dass sich Rechtskonservative und Patrioten zu einem Gedankenaustausch über das Thema Islam getroffen haben. Aber schon während der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass erhebliche Teile des Publikums mit fundamentaler Islamkritik wenig anfangen können. So rief Martin Lichtmesz – Autor bei Sezession – erregt dazwischen, dass die Völker am „Liberalismus“ zugrunde gingen und nicht am Islam. Das Lichtmeszsche Pamphlet kann man in Teil 6 der Videodokumentation von 2:30 – 4:40 ansehen. Seine Rage während der Podiums-diskussion (auf dem Foto in der Bildmitte) setzte der gebürtige Wiener in seinem Artikel „Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik“ fort, der auf Sezession veröffentlicht wurde.

(Von Michael Stürzenberger)

kewil hat dies zwar schon kurz auf PI thematisiert, zitierte dabei aber nur einen kleinen Absatz, dem man mit einigen Abstrichen zumindest noch halbwegs zustimmen kann. Der Rest des zweiseitigen Ergusses blieb aber bisher noch zu wenig beachtet. Neben fiesen Schlägen unter die Gürtellinie und unsachlichen Angriffen, die auf eine weitestgehende Ahnungslosigkeit zum Thema Islam schließen lassen, eröffnen die Ausführungen einen Blick auf eine völkisch-ewiggestrige Weltanschauung, deren geistige Heimat man wohl eher auf dem Nürnberger Zeppelinfeld des vergangenen Jahrhunderts verorten würde. Besonders aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang auch der Kommentarbereich bei Sezession, der sich in einigen Bereichen kaum mehr von national-sozialistischem Gedankengut unterscheidet und bei dem der Islam von nicht wenigen als Bündnispartner gesehen wird. Dazu aber in einem eigenen Artikel später mehr, denn das lohnt sich wirklich, genau betrachtet zu werden.

Lichtmesz offenbart eine geradezu kindliche Aggressivität, als wenn ihm jemand sein Spielzeug weggenommen hätte, gepaart mit schnöseliger Arroganz. Gleichzeitig beweist er eine grobe Fakten-Unkenntnis vom wahren Wesen des Islams:

Mir hat der Auftritt Stürzenbergers vor allem einen Erkenntnisgewinn über den bestürzenden geistigen Zustand mancher Teile der „Islamkritik“ gebracht. Freilich war die Kombination etwas unfair, denn Weißmann auf dem Feld des historischen und politischen Wissens das Wasser zu reichen, ist eine „Mission:Impossible“, erst recht für jemanden, der wie Stürzenberger weder Historiker noch Intellektueller ist. Er hat sich aber mit Leidenschaft auf ein Spezialgebiet eingeschossen, das er in einer zum Teil kraß demagogischen und verzerrten Weise präsentiert, die mich an Kurt Hillers Bonmot von der „Vorspiegelung wahrer Tatsachen“ erinnern läßt.

Eine Teilwahrheit wird hier mit lautem Getöse zum Horrorpopanz aufgeblasen, der den Blick auf eine Lageanalyse eher verstellt als freimacht. Am Ende bleibt eine grell bestrahlte All-Gemeinheit, ein graustufenloses, manichäisches Bild übrig, das, wie Weißmann zu recht kritisierte, sowohl ahistorisch als auch im Grunde unpolitisch ist, denn es verhindert konkrete Feindbestimmungen zugunsten von abstrakten.

Abenteuerlich. Lichtmesz hat sich so in sein anti-amerikanisches Weltbild verrannt, dass er wohl die islamische Welt in gewisser Weise sogar als Verbündeter sieht. Was das „ahistorische“ anbelangt: Jeder, der auch nur grobe Kenntnisse der Geschichte der islamischen Expansion seit 632 n.Chr. hat, weiß, wie gewaltig die Allahu-Akbar-Walze war, die weite Teile der christlich-jüdischen Welt niederbügelte. Nur die erfolgreichen Abwehrschlachten von Poitiers (732) Lepanto (1571) und Wien (1683) konnten die Eroberung Europas verhindern.

Weißmann hatte in der Diskussion eine unbedeutende Randnotiz der Geschichte – eine lokale Zusammenarbeit zwischen Kreuzrittern und Moslems 10 Jahre nach dem ersten Kreuzzug – als „historischen Beweis“ angeführt, dass das „Feindbild Islam“ so nicht stimme. Was für eine Fehlbeurteilung: Moslems dürfen jederzeit, wenn sie sich in Unterlegenheit befinden, Verträge auf Zeit mit den „Kufar“ abschließen. Sobald sie aber die Oberhand gewinnen, müssen sie eine alleinige totalitäre Herrschaft errichten. Das haben weder Weißmann noch Lichtmesz erkannt. Aber aus dem intellektuellen Elfenbeinturm heraus lässt sich immer gut herablassend fabulieren.

Welch geistiger Wirrwarr sich in Lichtmesz‘ Kopf tummelt, zeigt schon sein Hang zu Verschwörungstheorien:

Stürzenberger erzählte, daß ihn der Schock über 9/11 auf die Frage gebracht habe, wie es käme, daß Menschen so etwas Böses tun können, und die Antwort fand er schließlich im Koran, der für ihn auf einer Stufe mit „Mein Kampf“ steht. Das war es also! Ein böses Buch ist an allem schuld! Diese Leute lesen einfach die falsche Literatur und gucken die falschen Fernsehprogramme! Es ist im Grunde nicht mehr als die alte George-W.-Bush-Nummer: „Sie sind böse und sie hassen unsere Freiheit!“ Man muß nicht weiter ausführen, wie dürftig eine solche Erklärung ist, selbst wenn man immer noch an der „offiziellen“ Darstellung der Vorgänge vom 11. September 2001 festhält.

Lichtmesz dürfte keine Ahnung von der Tragweite des „bösen Buches“ haben. Das Motiv seiner Islam-Verharmlosung liefert er gleich hinterher: Eine Ablehnung der USA und ein Anzweifeln der muslimischen Alleinverantwortung für den Terror von 9/11. Dies hat er auch schon in seinem früheren Artikel „9/11, die USA und Carepaket-Syndrom“ dargestellt, der gerade mal ein Jahr alt ist:

Ich bin der Überzeugung, daß die Anschläge ohne die aktive Mitbeteiligung oder zumindest Mitwisserschaft amerikanischer Geheimdienste und Militärs niemals hätten durchgeführt werden können. Und ja, ich bin der Ansicht, daß eine solche „Verschwörung“ tatsächlich durchführbar ist, und daß die amerikanische Regierung in der Tat zu einer solchen Ruchlosigkeit imstande wäre.

Wie tief der Hass auf die USA bei Lichtmesz zu sitzen scheint, die seiner Meinung nach wohl für den geistig-moralischen Niedergang des deutschen Volkes verantwortlich seien, sieht man am nächsten Absatz:

Stürzenberger ist der Prototyp des naiven, affektiven Umerziehungsdeutschen, der zeigen will, daß er der Klassenbesteste ist: wie er in der Schule gelernt hat, entstammt ja auch er einem Barbarenvolk, das erst durch die humanistische Intervention der Angloamerikaner ins Freiheitsparadies von Demokratie und Grundgesetz gebombt werden mußte. Nun ist der deutsche Neger ewig dankbar und stolz darauf, einen Zylinder und einen goldenen Nasenring tragen zu dürfen.

Schimmert da eine gewisse Wehmut nach der Zeit durch, bevor die Anglo-Amerikaner die Wehrmacht besiegten? Es scheint so zu sein, denn Lichtmesz vergleicht nun meinen Ansatz, dem Islam die gefährlichen Elemente zu ziehen, mit der Umerziehung der Nazi-Deutschen:

Gemäß dieser Vorstellungswelt müßte man nicht nur mit den Moslems in Deutschland, sondern auch noch mit den restlichen eineinhalb Milliarden auf der ganzen Welt so verfahren, wie Uncle Sam in dieser Karikatur von Dr. Seuss mit den Deutschen:

Wer die Befreiung Deutschlands vom National-Sozialismus und die anschließende Entnazifizierung offensichtlich kritisch sieht, muss sich schon die ernste Frage stellen lassen, in welch dunklen Bereichen er herumtaumelt. Weiter in der Lichtmeszschen Geisterbahnfahrt:

Der Gipfel der Absurdität war wohl erreicht, als er forderte, im Anschluß an die Diskussion ohne irgendeinen erkennbaren Sinn oder Anlaß den berüchtigten „Mohammed-Film“ zu zeigen, den er auch noch allen Ernstes als „Dokumentarfilm“ bezeichnete. Da konnte man sich nur mehr auf den Kopf klatschen.

Der Mann aus Wien hat ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung von den biographischen Daten Mohammeds. Aber klug daherschwadronieren, das ist typisch für diese selbsternannte „geistige Elite“. Nur jemand, der sich nicht auskennt, kann solche krassen Fehleinschätzungen vornehmen:

Das eigentliche Ärgernis war aber Stürzenbergers krasse Blindheit gegenüber den Destruktionen der im Westen herrschenden Ideologie, verbunden mit einer entsprechend überproportionalen Dämonisierung des Islams. Dieser sei „Gift“ und „Gehirnwäsche“ für die Völker, aber mit Verlaub kenne ich da noch wesentliche schlimmere Gifte und Gehirnwäschen, die uns unmittelbarer betreffen und bedrohen, ja vernichten. „Am Liberalismus gehen die Völker zugrunde“, formulierte schon Moeller van den Bruck, und das ist heute ganz evident und ganz konkret-biologisch der Fall.

Wir wissen nicht, in welchen ethnisch-völkisch-biologischen Schriften Lichtmesz herumwühlt, aber es tut ihm ganz offensichtlich nicht gut. Welchen Zeiten er wohl hinterhertrauert, wenn er Demokratie und Grundgesetz geringschätzt?

Stürzenberger glaubt offenbar an „Grundgesetz“ und „Demokratie“ als die Non-plus-ultrae der Achse des absolut Guten, ganz so, als würden wir in der schönsten und freiesten aller Welten leben, wenn es nur diese stinkigen, abgrundtief bösen, hochgefährlichen Moslems nicht gäbe. Leute wie Stürzenberger sind Care-Paket-Syndrom-Geschädigte, die immer noch nicht kapiert haben, daß „Invade them“ und „Invite them“ zwei Seiten ein- und derselben globalistischen Medaille sind.

Mit jedem Satz reitet sich Lichtmesz tiefer in seinen Amerikahass. Wer die Hilfe der USA beim Wiederaufbau Deutschlands so verachtet, steht auf gefährlichem Terrain. Und was die Aufnahme der türkischen Gastarbeiter Anfang der 60er Jahre anbelangt: Man kann den USA zwar im Nachhinein vorwerfen, dass sie wegen der strategisch wichtigen Raketenpositionen des türkischen NATO-Mitglieds in den Zeiten des Kalten Krieges Druck auf Deutschland ausübten, im Gegenzug türkische Arbeitslose aufzunehmen – aber dass dies nach Jahrzehnten so gravierende Folgen haben würde, dürften sich die damaligen US-Politiker kaum gedacht haben. Für die USA zählt meist nur der momentane strategische Erfolg, und dass sie dabei immer wieder Fehler machen, ist zwar richtig. Aber daraus eine grundsätzliche Böswilligkeit zu unterstellen – vor allem gegenüber ihrem transatlantischen Partner – ist meines Erachtens völlig absurd.

Weiter im Lichtmesz-Text:

Die „Islamisierung“ ist nur die Sekundärinfektion eines Systems, das seine eigenen Grundlagen aushöhlt und zerstört. Berauscht vom Luxus seiner utopischen Ziele hat es vergessen, daß ein „Grundgesetz“ allein kein fester Boden ist, daß niemand für rein funktional ausgelegte, abstrakte „Werte“ („Freiheit“, „Toleranz“, „Demokratie“) kämpft und stirbt, und daß die Daueremanzipation transzendenzloser Individuen nur geschichts- und gesichtslose Konsumamerikanoiden erzeugt. Und nicht anders ist es von jenen gewünscht, die heute die Regierungen der Welt kontrollieren und vor sich hertreiben.

Für was lohnt es sich denn, zu kämpfen und zu sterben, Herr Lichtmesz? Für germanisches Blut, Boden, Volk und Vaterland? Erhellend ist auch die Bezeichnung „Kunst-Amerikanoiden“. Der Mann scheint die am längsten zusammenhängende Demokratie der Welt, die Heimat der wohl wegweisendsten Verfassung und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich abgrundtief zu verachten.

Fortsetzung folgt: Der Kommentarbereich dieses Artikels bei der Sezession, der noch tiefer in diese dunklen Abgründe führt. Da wird doch tatsächlich auch Patrick Bahners als Argument gegen Islamkritik angeführt..




Tagesspiegel: „Pro Deutschland“ provoziert Asyl

Gestern demonstrierten in Berlin etwa 20 aufrechte Mitglieder von Pro Deutschland gegen Asylbetrug. Das genaue Motto hieß „Asylrecht ja – Asylbetrug nein!“ Diese 20 Personen waren auch sehr tapfer, denn gleichzeitig waren etwa 2000 gewaltbereite Asylbetrüger und linke Gehirnamputierte aufmarschiert mit dem Motto „Residenzpflicht abschaffen“ (deutsche Übersetzung: wir Asylbetrüger wollen unter wechselnden Identitäten in zehn Landkreisen parallel bescheißen und Sozialhilfe abzocken), „Lagerpflicht abschaffen“ (deutsche Übersetzung: wir Asylbetrüger wollen pro Person eine Vierstern-Hotelsuite oder eine Vierzimmerwohnung) und „Abschiebungen stoppen“ (Übersetzung: wir Asylbetrüger wollen euch blöden Deutschen ewig auf der Tasche liegen, Nazis müssen zahlen).

Und wer sind laut den roten Schmierern vom Tagesspiegel die Bösen? Klar doch! Die zwanzig Mitglieder von Pro Deutschland haben die zweitausend linken Abzocker und Asylbetrüger „provoziert“. Nebenbei erfahren wir noch, daß Pro-Deutschland-Chef Lars Seidensticker am Sonnabend versuchte, Strafanzeige gegen die auf dem Oranienplatz campierenden Asylbetrüger zu stellen, weil sie die Residenzpflicht mißachteten. Laut Seidensticker hat sich die Polizei nicht für zuständig erklärt und es abgelehnt, die Anzeige aufzunehmen. Die Partei kommentiert dies auf ihrer Internetseite mit: „Beihilfe zum Asylbetrug“.

Auch in diesem Fall ist erschreckend, was für ein selbsthasserisches Kriechervolk in Deutschland lebt, das sich gerne belügen, betrügen und bestehlen läßt. Ach ja, die Politik diskutiert, bis der letzte Zigeuner aus Südeuropa eingewandert ist.




CDU in Braunschweig will Trauerhaus für Moslems

Dreht die Union jetzt vollends durch? Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig will ein Wasch- und Trauerhaus für Moslems auf dem städtischen Hauptfriedhof beantragen. Kostenpunkt: läppische 330 000 Euro, die von den Steuerzahlern getragen werden sollen. Doch der Rat der Muslime in Braunschweig ist großzügig und möchte für diesen Zweck sogar ein Zehntel durch Spendengelder beitragen.

Die Braunschweiger Zeitung ist ganz begeistert von den Plänen des Islam-U-Boots CDU-Ratsherrn Aykut Günderen (Foto oben l.):

Die CDU-Fraktion im Rat will deshalb den Bau eines Trauer- und Waschhauses auf dem Hauptfriedhof beantragen, einer so genannten „Gasilhane“. Der Neubau kostet nach Schätzung von CDU-Ratsherr Aykut Günderen 330 000 Euro. Den Hauptteil der Kosten soll die Stadt tragen. Der Rat der Muslime – die Vertretung der fünf ältesten und größten muslimischen Gemeinden – hat eine Beteiligung von zehn Prozent angeboten: „Für diesen Zweck werden die Mitglieder gerne spenden“, ist Günderen überzeugt.

Der Evangelische Kirchenverband Braunschweig hat bereits angeboten, für den Bau ein Grundstück auf dem Hauptfriedhof zur Verfügung zu stellen. Dort gibt es seit 1994 ein Grabfeld für die Bestattung von Muslimen. Auf den rund 3000 Quadratmetern ist Platz für 500 bis 600 Grabstätten, davon seien rund 150 belegt, sagt Guido Haas, Leiter der Friedhofsverwaltung des Kirchenverbandes. Die Besonderheit: Die Grabstätten sind nach Mekka ausgerichtet, und die Bestattungen sind von der Sargpflicht befreit: „Ein Leichentuch reicht aus“, so Haas.

Die CDU-Fraktion strebt an, dass das Thema noch in die aktuellen Haushaltsberatungen einfließt, will vorab aber von der Verwaltung die Kosten prüfen lassen. Anfang November soll es deshalb eine zusätzliche Sitzung des Ausschusses für Integrationsfragen geben.

Die Zahl der muslimischen Bestattungen auf dem Hauptfriedhof steigt laut Guido Haas: „Früher waren es durchschnittlich 8 im Jahr, inzwischen sind es 12 bis 13.“ Während sich die Gastarbeiter einst bevorzugt in ihrem Geburtsland bestatten ließen, sei das bei den nachfolgenden Generationen anders, betont Günderen: „Braunschweig ist auch ihre Heimat. Die Muslime leben und arbeiten hier, daher möchten sie auch hier begraben werden.“ Aktuell leben zirka 11 000 Muslime in Braunschweig.

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SPD-Kreuzfahrtschiff in Kreta an Kette!

Da die Griechen kein Geld haben, suchen sie überall danach, auch auf SPD-Kreuzfahrtschiffen!  Jetzt haben sie in Kreta die  „MS Princess Daphne“ (Foto) an die Kette gelegt, die zu Ambiente Kreuzfahrten gehört und die gehören zur SPD-Beteiligungsholding DDVG. Ja, Sie haben richtig gelesen, die roten Bonzen von der SPD haben ein Kreuzfahrtschiff laufen. Letztes Jahr eingestiegen. Alles verschachtelt wie bei den bösen Kapitalisten. War uns total unbekannt! Und wenn die Griechen den Luxuskreuzer nicht rausrücken, will die SPD-Schatzmeisterin eine neue Linie anheuern.

Drum links, zwei, drei!
Drum links, zwei, drei!
Wo dein Platz, Genosse, ist!
Reih dich ein in die Arbeitereinheitsfront,
weil du auch ein Arbeiter bist.

Hier geht es zu Ambiente-Kreuzfahrten!
Hier der Spiegel dazu!
Hier die Hotline zu SPD-Kreuzfahrten!
BILD hat früher mal berichtet, ging aber nicht durch Presse?
Und einen SPD- Reiseservice gibt es auch!

Drum links, zwei, drei…