Der Berliner Bezirksverband Ost der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT hat für den diesjährigen Volkstrauertag, den 18. November, ab 11 Uhr vor dem Reichstag (Deutscher Bundestag) eine Gedenkveranstaltung geplant und angemeldet. Als Ergänzung zum offiziellen Totengedenken im Deutschen Bundestag soll dabei der deutschen Opfer fremder Gewalt gedacht werden. Neben Angehörigen von Opfern haben als Redner u.a. bisher Manfred Kleine-Hartlage und Marc Doll, sowie als Moderator Felix Menzel zugesagt.

Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung sind natürlich bewusst ausgewählt worden: Jedes Jahr wird traditionell am Volkstrauertag im Deutschen Bundestag eine zentrale Gedenkstunde in Anwesenheit von Parlament und Bundesregierung abgehalten, deren Höhepunkt die Rede des Bundespräsidenten zum Totengedenken ist. Dabei wird neben den Todesopfern aus den Kriegen seit 1914 auch derer mitgedacht, die „bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind“. (Zitat: Rede des Bundespräsidenten 2011).

Dagegen soll sich unser Gedenken keinesfalls richten. Aber nicht erst seit dem jüngsten, spektakulären Fall, dem feigen Mord an Jonny K. neben dem Alexanderplatz, fragen sich immer mehr Bürger: Warum werden im offiziellen Gedenken Opfer mit keinem Satz erwähnt, die auf Grund ihrer deutschen Herkunft und Kultur oder z.T. auch nur auf Grund einer vermeintlich zu starken Hinwendung dazu, genauso durch Hass und Gewalt ausländischer Täter, egal ob nun mit oder ohne deutschem Pass, zum Opfer wurden? Sie hatten dummerweise die falschen Täter. Täter, die anscheinend eine wachsende politische Lobby haben bzw. die man aus Angst vor politischer Unkorrektheit nicht verärgern möchte. Da man andernfalls ja sonst vielleicht eine Systematik erkennen könnte, haben es vermutlich immer noch „bedauerliche Einzelfälle“ zu bleiben und wer anderes behauptet, wird schnell als rechts bis rechtsextrem gebrandmarkt.

Weiter auf diefreiheit.org…

Der offizielle Flyer zur Kundgebung in vergrößerter Ansicht:

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26 KOMMENTARE

  1. Ich seh die Pressefuzzis schon wieder schreien: PROVOKATION! RECHTSPOPEL! NAZMIEFS! FLANSCHISTEN!
    Und das schwarze Front wird mit Trillerpfeifen anrücken und sagen: Ihr wollt doch nur euer rächtzrabulistisches Süppleyn kochen!

  2. nur -1- Frage:

    ist DF endlich soweit, diese Veranstaltung in Kooperation mit (u.a.)der GDL durchzuführen??? (konkreter möchte ich diese Frage nicht formulieren… sonst wird sie mal wieder von PI gelöscht…)

  3. Ich denke, man sollte darauf achten, wie das rüberkommt. Es liegt nicht wirklich in der Mentalität von uns Deutschen rumzuheulen und zu zetern, um aus Unrecht, das uns vermeintlich oder tatsächlich angetan wurde, das bestmögliche Kapital zu schlagen. Freilich gibt es solche Subjekte auch, aber unserem selbstbild enspricht es nicht. Wenn das so ankäme, würden wir genau den miesen Charakter zeigen, den wir an vielen unserer Bereicherer so schätzen daß wir sie am liebsten an die Wand klatschen würden. Umso mehr ist es natürlich verwerflich, wie sich unsere Politiker diesen an den Hals werfen und andere, die es verdient hätten, totschweigen. Ich bin kein Psychologe, aber ich glaube, es ist schon eine gewisse Gratwanderung, das glaubwürdig zu vermitteln. Seid wachsam.

  4. Zwei der Totmacher aus Berlin wieder freigelassen. Richter sieht keinen Haftgrund. War ja nur ein Fitschi.

  5. ich gehöre der älteren generation an. bin „gelernter volkstrauertagmensch“. bis die 68er kamen und ich mich ihnen anschließ.
    somit war volkstrauertag für mich gestorben. nun bin ich der 68er ideologie nicht mehr verhaftet, der volkstrauertag ist mir gleichgültig, ähnlich abstrakt wie der totensonntag.
    solche tage zu modernisieren und neu zu instrumentalisieren finde ich keine gute idee. das ist geschichte und die ständige umschreibung geht mir auf den sack.

  6. @ #9 noreli (25. Okt 2012 22:18)

    Was sind Sie denn für einer? Sind Sie sich sicher, daß Sie der 68er Ideologie wirklich nicht mehr verhaftet sind? Ansonsten wäre Ihnen der Volkstrauertag nämlich nicht einfach so egal.

    Mit der Instrumentalisierung dieses Gedenktages haben die sog. politischen „Eliten“ angefangen. Nur haben eben diese „Eliten“ andere Opfergruppen dabei „vergessen“. Daher ist es höchste Zeit, auch diesen Opfern eine Stimme zu geben. Daher ist dies eine sehr gute Ideee der Partei Die Freiheit.

    In jedem vernünftigen Land wird zu einem bestimmten Termin der im Kriege Gefallenen gedacht. Ach ja, stimmt, ein vernünftiges Land sind wir ja mit dieser BRD ja schon lange nicht mehr.

    Und noch etwas:

    Ihrer Einlassung entnehme ich auch, daß Ihnen die lebenden Soldaten, die ihren Dienst versehen egal sind und Sie diesen eher ablehnenend gesonnen sind. Auch ich war mal Soldat, noch zu Zeiten des „Kalten Krieges“, auch ich habe damals meinen Beitrag zur Freiheit dieses Landes geleistet. Etwas mehr Respekt täte auch Ihnen gut.

  7. Ich hoffe mal, daß Die Freiheit bei der Logistik ihrer Veranstaltung an alles denkt und nichts vergisst.

  8. Noreli! 22:18
    Ihre Aussprache macht wirklich keinen guten Eindruck!
    Am „Volkstrauertag“ gedenkt man der Lieben, die sinnlos geopfert wurden und nicht als Sieger einen Glorienschein bekommen haben.
    Und das passiert bis zum heutigen Tage!
    Die 68er haben ihnen scheinbar auch ihr Gehirn zermatscht.

  9. Eine sehr gute und längst überfällige Aktion, geschlossen und übergreifend zum Gedenken an die Opfer von Migrantenkriminaität zu mahnen.

    Und lasst Euch nicht von der „Instrumentalisierungs-Keule“ abschrecken.

    Es ist keine „Instrumentalisierung“, bzw. wenn das Instrumentalisierung ist, ist die Energiewende Instrumentalisierung, dann ist der Prozess gegen die NSU eine Instrumentalisierung und dann ist auch die gesamte Bunte Republik nur das Ergebnis einer Instrumentalisierung, da immer eine Vorgeschichte zum heutigen Zustand geführt hat, welche „instrumentalisiert“ wurde.

  10. Viel wichtiger als ihn (noreli) persönlich anzumachen, weil er 68er war, ist, herauszufinden, wie er (und vielleicht noch mehr hier) weg von der alten Ideologie und zurück zu vernünftig maßhaltender Einsicht gefunden haben. Ich stimme mit seiner Einlassung auch nicht überein, sehe aber zu einer „Attacke“ keine Veranlassung.

  11. Gedenktage sind IMMER politisch und damit missbräuchlich, das kann man zu Recht kritisieren. Aber wir oder besser DIE FREIHEIT hat keine Wahl, was das Feld der Auseinandersetzung betrifft, sie muss REAGIEREN (schulgigung für’s Schreien).

  12. #8 Stoerenfried (25. Okt 2012 22:16)

    Volkstrauertag!

    Wo kann das deutsche Volk um seine Millionen Toten trauern?
    ———————

    Im Herzen und in der Erinnerung!!!

    (diesen Ort kann uns keiner nehmen)

  13. Nummero 4:
    an die FREIHEIT: wenn auf eurer Seite Leute sind, die gut schreiben können, dann überlegt doch mal, ob und wie man so im Vorfeld in die Offensive gehen kann. Stichwort: Vorwegnahme der zu erwartenden Reaktionen in Presse und bei der Untifa, freundliche Einladungen mit ausführlicher Videodokumentation, die Leute direkt, mit Namen ansprechen, schriftlich, öffentlich.
    Man überlege sich die Auswirkungen.

  14. Das ist die Veranstaltung, auf die ich lange und voller Wut sehnlichst gehofft habe. Danke, FREIHEIT! Schade, dass ich nicht dabei sein kann.

  15. @ #9 noreli (25. Okt 2012 22:18)

    Schämen Sie sich! Um Sie wird wahrscheinlich auch keiner trauern, und das geschähe Ihnen recht.

  16. #8 Stoerenfried (25. Okt 2012 22:16)

    Volkstrauertag!

    Wo kann das deutsche Volk um seine Millionen Toten trauern?
    ———————

    Im Herzen und in der Erinnerung!!!

    (diesen Ort kann uns keiner nehmen)

  17. An einem Tag allein in der Schweiz

    Wer heute die überregionale Schweizer-Zeitung Blick aufgeschlagen hat konnte unter anderem lesen:

    – 2 Jungtürken (15 und 16 Jahre) verhaftet, weil sie mit einer Pistole bewaffnet Passanten ausgeraubt haben.

    – Ein Kosova-Albaner verhaftet, weil er seine Ex-Freundin spitalreif prüeglte.

    – Ein Marrokanischer Asylbewerber wegen 8 Einbrüchen verhaftet. Dabei verletzte der Einbrecher eine Person mit dem Messer und verursachte 35’000 Franken Schaden.

    Dies sind lediglich die Fälle die es in die Überregionale Presse schafften, also ein kleiner Auszug dessen, was Friedensstifer jeden Tag so anstellen, und noch dazu in einem der kleinsten Länder Europas.

    Das Boot ist offensichtlich übervoll. Jeder Südländer mehr ist einer zu viel.

  18. Das Gedenken an die Opfer der Ausländergewalt ist überfällig und das Plakat sehr gut gestaltet, bis auf einen kleinen sachlichen Fehler:

    Zun Den 7500 Todesopfern ausländischer täter zählen auch Menschen die selbst ausländer waren.

    Um sich nicht angreifbar zu machen, sollte der Text in, „Wir gedenken der tausenden Deutschen oder der 7500 Opfer“, geändert werden.

  19. #8 Stoerenfried (25. Okt 2012 22:16)
    Volkstrauertag!
    Wo kann das deutsche Volk um seine Millionen Toten trauern?
    —————
    Mein Vater ist mit uns Kindern am Volkstrauertag immer auf den Friedhof gegangen, zum Familiengrab, und er hat uns angeleitet, auch an die gefallenen Onkel und Brüder und die überwältigten Tanten und Schwestern zu denken. Aber das war in den 50ern, lange her.

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