Berlin: Demos vor Sudan-Botschaft und Reichstag

Nicht nur in Idstein, auch in Berlin demonstrierten am Samstag etwa 20 Patrioten vor der sudanesischen Botschaft, damit überhaupt irgendjemand aus Deutschland dem Sudan mitteilt, was wir von diesem von der dortigen Regierung offenbar geduldetem oder gefördertem Angriff auf unsere Botschaft halten. Internationale Regeln zur Unantastbarkeit von Botschaften sind nur dann etwas wert, wenn sie von jeder Seite eingehalten werden. Die German Defence League-Berlin hatte zur Demo gerufen, zu der sich der harte Kern unserer verschiedenen Demonstrationen in Berlin traf.

(Von Dr. Karl Schmitt, Berlin)

Der Vorsitzende der GDL-Berlin verurteilte in seiner Rede scharf den nicht hinnehmbaren Angriff auf die deutsche Botschaft im Sudan. Ich wies in einer kurzen Spontanrede darauf hin, dass wir nach der bei islamischen Kämpfern beliebten „asymmetrischen Kriegsführung“ – bei der islamische Kämpfer schießen und sich dann schnell wieder ohne Uniform hinter der Zivilbevölkerung verstecken, wie zur Zeit in Syrien – jetzt zum wiederholten Male die „asymmetrische Diplomatie“ in islamischen Ländern kennen lernen durften. Da werden sicher bald neue „Innovationen“ aus diesen Ländern folgen – wenn wir uns das gefallen lassen.


Unsere zweite Demo an diesem Tag in Berlin war von Pro Deutschland angemeldet. Der Standort war an der Ecke Konrad Adenauer Straße/ Paul Löbe Allee. Das heißt, wir hatten den Reichstag gleich neben uns in Sichtweite und damit eine grandiose Kulisse.

Zum angemeldeten Demo-Beginn um 16:30 Uhr erfuhren wir von der Polizei, dass die Großdemonstration der Befürworter unbegrenzter Masseneinwanderung noch mehr als 1 km entfernt unter den Linden herauf zog. Diese Demonstration, mit mehr als 3000 Teilnehmern (!), zeigte ihre Solidarität mit den Asyl-Antragsstellern aus Bayern, die, mittlerweile in Berlin angekommen, illegal in Wilmersdorf kampieren, um dort ihren Anspruch auf Freizügigkeit in Deutschland kundzutun. Angeblich sei die Residenzpflicht für Asylantragssteller nicht zumutbar. Während wir auf den großen Demonstrationszug warteten, stellten sich einige Gegendemonstranten uns gegenüber auf.

Ein Schwarzafrikaner skandierte eine der Parolen der großen Demonstration: „kein Mensch ist illegal“ Damit wollte er uns wohl ankündigen, dass er, nachdem er sich in unserem deutschen Sozialsystem eingenistet hat, demnächst in unseren Wohnzimmern auftauchen wird, um dort dann ebenso sein Bleiberecht durchzusetzen. (Wer diesen Satz für starken Tobak hält, der soll mal die Alt-Anwohner aus Stadtvierteln fragen, die heute türkisch-muslimisch dominiert sind. Viele von ihnen erlebten dies als eine für sie sehr persönliche Form von Vertreibung.)

Auch die unvermeidlichen Antifa-Bubis (ich habe nur unter 20-Jährige gesehen) leisteten wieder ihren Kulturbeitrag mit gerufenen Parolen wie „Nie wieder Deutschland“ oder „Wir kriegen euch alle“ – natürlich auch das übliche „Antifaschista…“-Gebrüll, mit dem diese Jungs sich wohl als tapfere Widerstandskämpfer eingruppieren möchten. Tatsächlich gab es eine Zeit vor über 30 Jahren, als junge Leute gegen das Establishment auf die Straße gegangen sind. Dafür bedurfte es damals eines gewissen Mutes. Die heutigen Antifa-Typen sind aber direkt oder indirekt aus Staatsmitteln, durch Hartz IV und durch staatsfinanzierte Programme „gegen rechts“ finanziert. Diese Jungs sind somit keine Widerstandskämpfer, sondern Handlanger eines links-dominierten Establishments. Dazu gehört kein Mut. Man muss nur weitere 30 Jahre zurück gehen, um ähnlich gestrickte Typen in Deutschland zu finden. Auch in den 30ern gab es willige Diener des Establishments, die auch gerne auf viel ältere Leute eindroschen und sich dabei noch als die „Guten“ fühlten. Diese Leute trugen, ähnlich wie die Antifa-Typen, uniformierte Kleidung. Die war aber braun.

Einer von den Antifa-Typen glaubte, ungestraft Lars Seidensticker anspucken zu dürfen. Das dann sofort einige Polizisten aktiv wurden und ihn aus der Antifa-Gruppe herausfischten, um ihn abzuführen, hatten sie wohl nicht erwartet. Zuerst lief ein Teil der Antifa-Gruppe Richtung Polizeiwagen, dann machten sie kehrt, wohl in der Erkenntnis, an diesem Tag nicht auf „de-eskalierende“, d.h. sich zurückziehende Polizisten zu stoßen.

Die unheilige Rückzugsstrategie war an diesem Tag auch nicht möglich. Polizisten erzählten uns, dass im großen Demonstrationszug bis zu 200 Gewaltbereite sein sollen, die angeblich die Demo von Pro Deutschland stürmen wollten. Nachdem klar war, dass die Pro-Leute nicht weichen werden, hatte die Polizei keine andere Wahl mehr, als unsere Demo zu schützen. Bei einem Zurückweichen der Polizei hätte es möglicherweise „rechtspopulistische Märtyrer“ gegeben (kein schöner Gedanke) und später hätten dann politisch Verantwortliche Erklärungsnot gehabt. Somit war am diesem Tag die übliche „De-eskalation“ nicht angesagt. Die anwesenden Polizisten schienen das nicht zu bedauern.

In der Dunkelheit (der Reichstag hatte sich zwischenzeitlich mit schöner Beleuchtung und stahlender Kuppel geschmückt) sahen wir dann die große Demonstration auf der Scheidemannstraße vorüberziehen. Sie kam dort dann zum Stillstand. Zwischenzeitlich waren weitere Einsatzkräfte der Polizei hinzugekommen und es blieb bei einer recht kleinen Zahl von (wie immer lärmenden) Gegendemonstranten, die uns gegenüberstanden. – Immerhin wurde in Presseberichten zur großen Demo auch die Gegendemo von Pro erwähnt.