Die Lehrerin und Buchautorin Betül Durmaz wurde bei PI schon öfters erwähnt. Nun gab sie dem CICERO wieder ein Interview, das sich um die Schulerfolge von Einwanderern dreht. Auch in der vierten Generation habe sich gar nichts verbessert, berichtet sie aus Gelsenkirchen. Eine Kostprobe: 

Cicero: Frau Durmaz, nach dem Integrations-Indikatorenbericht der Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer scheint sich besonders im Bereich Bildung ein positiver Trend abzuzeichnen. Wird die Diskussion um die Integration in Deutschland also zu hysterisch geführt?

Durmaz: Ich bin keine Wissenschaftlerin, deshalb kann ich nicht für die gesamte Nation sprechen. Aber bei mir in Gelsenkirchen hat sich gar nichts getan. Nichts hat sich verbessert – im Gegenteil. Momentan mag es zwar keine Aufreger geben, Thilo Sarrazin verhält sich ruhig, aber Fortschritte gab es nicht. Wir haben es nach wie vor mit gettoisierten Schulen in gettoisierten Stadtteilen zu tun.

(Das ganze interessante Interview finden Sie hier!)

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