Die scheinbaren Unterschiede in den Positionen Stürzenbergers und Weißmanns auf dem Zwischentag stehen im Zusammenhang mit der grundlegenden Frage nach der politischen Zukunft Deutschlands angesichts der islamischen Kolonisation Europas. Tatsächlich vertreten Stürzenberger und Weißmann keine gegensätzlichen Ansichten, sondern orientieren sich beide im Kern an der ethnokulturellen Überfremdung als Ausgangspunkt einer deutschen und europäischen Selbstfindung. Diese Selbstfindung birgt die Chance auf eine wirkliche Einigung Europas von unten.

(Von M. Sattler)

Es hat in Europa immer ein Bewusstsein für eine gemeinsame europäische Identität gegeben. Dass wir aufgrund unserer freiheitlichen antiken Verhaftung anders leben, anders denken als der Rest der Welt, dass wir in Europa gelegentlich mit dem Kopf durch die Wand gehen und bei uns die Wahrheit gegenüber dem Konsens letztlich immer Vorfahrt hat: Genau dieses gemeinsame Bewusstsein bildete sich immer dann heraus, wenn Europa in besonders intensiven Kontakt mit anderen Kulturen trat, die eben anders sind als wir. Dieses gemeinsame europäische Bewusstsein prägte bereits die Zeit des Humanismus mit ihren großen Seefahrern, dieses Bewusstsein war auch typisch für die spätbarocke Zeit nach den Wiener Türkenkriegen, es begegnet uns in den paneuropäischen Schwärmereien der wilhelminischen Epoche auf dem Höhepunkt des europäischen Kolonialismus. Was wir heute erleben, ist genau dieselbe Entwicklung. In ganz Europa entwickelt sich ein Bewusstsein gemeinsamer europäischer Identität angesichts der islamischen Besiedlung. In den Medien heißt dieses Bewusstsein „die Wiederkehr des Religiösen“ oder „Neue Rechte“. In Wirklichkeit handelt es sich um nichts anderes als eine natürliche Rückbesinnung auf eigene kulturelle Kernelemente angesichts einer wachsenden äußeren Bedrohung durch das unverkennbar feindselig auftretende Fremde. Dieser Vorgang ist ein gesamteuropäisches Phänomen, das uns in der Schweiz wie in Frankreich, in England wie in Dänemark begegnet, völlig unabhängig von der sehr unterschiedlichen Geschichte dieser Länder. Auch in Deutschland findet dieser Prozess statt, und er ist hier genauso unumkehrbar, auch wenn die politische Kanalisierung dieses Prozesses aus vielerlei Gründen bei uns schwerer gelingt als anderswo.

Weißmann hat recht, wenn er darauf verweist, dass eine Stärkung der nationalen deutschen Identität ein wichtiger Ansatz zur Überwindung der inneren Bedrohung durch den Islam und das mit ihm verknüpfte nationalistische Türkentum ist: Nur wer selber schwach ist, hat einen Feind tatsächlich zu fürchten. Und er hat recht, wenn er darauf verweist, dass zur Stärkung unserer nationalen Identität ein modernes, wissenschaftlich differenziertes Verständnis der deutschen Geschichte, insbesondere der Geschichte des Weimarer Staates von 1918-1945, unumgänglich ist, da die amtlich propagierte, monoperspektivische Darstellung der jüngeren deutschen Geschichte der am häufigsten genutzte Mechanismus ist, um die Deutschen einzuschüchtern und ihnen die türkisch-islamische Besiedlung als gerechte historische Strafe zu verkaufen. Die vermutlich noch in Jahrhunderten diskutierte Frage, ob Hitlers Krieg ein wilder Nazi-Überfall gegen ein wehrloses, friedliches und demokratisches Polen war oder ob sich ein rechtsgedrehtes Deutsches Reich und ein seit dem Militärputsch von 1926 fast ebenso rechtsnationales Polen, beide damals mit jeder Menge territorialem Konfliktpotenzial, eines Tages sowieso an die Gurgel gegangen wären – diese Frage steht ja aus Sicht unserer heutigen Politführung in unmittelbarem Zusammenhang mit der Frage nach der politischen Rechtmäßigkeit der Islamisierung Kölns und Mannheims. Ohne eine solche politische Verquickung zweier völlig verschiedener historischer Vorgänge – und dieser Punkt scheint bei Weißmann zu kurz zu kommen – würde die Frage nach den Hintergründen des Zweiten Weltkriegs längst niemanden mehr außer einer Handvoll von Historikern interessieren. Nur weil die Islamisierung Mannheims in der amtlichen Propaganda durch Hitlers Krieg gerechtfertigt wird, ist Hitlers Krieg überhaupt noch aktuell. Der Islam in Mannheim ist also kein Nebenthema, sondern ein wichtiger Kristallisationspunkt, auch für Weißmann, an dem sich nationale Fragen erst wirklich entzünden.

Für Stürzenberger wiederum ist der Islam Dreh- und Angelpunkt nicht eines nationalen, sondern vor allem europäischen Selbstfindungsprozesses. Die islamische Kolonisation richtet sich gegen die europäische Kultur insgesamt, nicht nur die deutsche allein. Der natürliche Verlauf der Abwehr wird sich daher auch nicht allein innerhalb der nationalen Grenzen, sondern gesamteuropäisch organisieren: Es ist das verschreckende Bild eines offensichtlichen Un-Europas mitten in Europa, das die Europäer wieder stärker nach dem hohen Wert ihrer eigenen Kultur fragen lässt. Was Europa eigentlich ist, vergisst man schnell, wenn man in der Stadt sowieso nur schmucke Kirchen sieht. Aber was Europa definitiv nicht ist, wird jedem deutlich, wenn plötzlich der Muezzin vom Minarett schreit und verschleierte Damen durch die Gassen huschen, und zwar ganz gleich, ob es die Gassen von Madrid, Berlin oder Helsinki sind. Gerade durch die persönliche interkulturelle Begegnung mit dieser unverkennbar nichteuropäischen Kultur schaut die junge Generation der Europäer heute wieder neugierig auf sich selbst – ähnlich wie man im 16. Jahrhundert die Seefahrerberichte über die Eingeborenen der Karibik oder im 19. Jahrhundert die Reiseerzählungen aus dem Herzen Afrikas las und gerade dadurch mit umso mehr Stolz auf die eigene Zivilisation blickte. Genau diese Richtung einer zwar im besten Sinn „national-bewussten“, aber vor allem paneuropäischen Ausrichtung verkörpert Stürzenberger.

Stürzenberger und Weißmann haben somit beide einen gemeinsamen Bezugspunkt: die Auseinandersetzung mit einer von fremden Nationen getragenen orientalischen Religionsideologie, die unsere eigene Nation und die europäische Kultur insgesamt bedroht. Beide kommen im Grundsatz auch zu ähnlichen Schlussfolgerungen: mehr Selbstbewusstsein, mehr Bekenntnis zum Wert des Eigenen. Für Weißmann ist dieses „Eigene“ ein deutsches Eigenes, für Stürzenberger ein stärker europäisches, abendländisches Eigenes. Vom selben Ausgangspunkt aus weisen beide letztlich denselben Weg: Zu einer zeitgemäßen, modernen Wiederbesinnung auf unsere nationale und europäische Kultur und unsere eigenen nationalen und europäischen Stärken. Dieser Weg wird in allen Nachbarländern auch politisch längst gegangen. Die Auseinandersetzung mit dem Islam birgt daher die große Chance, eines Tages gemeinsam mit unseren Nachbarn zu einem wahren einigen Europa zu gelangen: nicht dem verkrampften Firlefanz der Barrosos, die Europa nicht einmal definieren können, sondern einem von den europäischen Völkern gegen einen äußeren Eindringling tatsächlich gemeinsam geeinigten, freien Europa von unten.


Blogartikel zum Thema:

» PI: Zwischentöne vom Zwischentag
» PI: Islam-Diskussion Weißmann – Stürzenberger
» Ernstfall: Konflikte zwischen identitärer Rechter und PI-Aktivisten
» Blaue Narzisse: Islam-Kritiken
» Blaue Narzisse: Wenn zwei Welten aufeinanderprallen
» Korrektheiten: “Zwischentag” in Berlin – ein Fazit

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71 KOMMENTARE

  1. Das Prinzip Bismarck 1870: einen Feind gemeinsam schlagen und sich dann neu organisieren. So entstand das Deutsche Reich.

  2. Sehr richtiger Ansatz, beide haben inhaltlich „Recht“. Ich fands als Zuhörer der Diskussion bedauerlich insofern, als das nach meinem Eindruck Herr Stürzenberger von den Veranstaltern bzw. Herrn Dr. Weißmann zu wenig Brücken gebaut wurden. Daher hatte Herr Stürzenberger, den ich bis dato aus eigener Anschauung nicht kannte wohl den Eindruck eines „Auswärtsspiels“. Fand ich schade, denn ich hatte mir von der Diskussion viel erwartet. Ich erhoffe mir in Zukunft trotz inhaltlicher Unterschiede ein gemeinsames Vorgehen. Dazu ist die „Sache“ zu wichtig. Ein Herumreiten auf „unhistorischer Argumentation“ seitens Herrn Stürzenbergers verkennt, dass er auch radikalisiert wird, da er nahezu täglich rassistischen Moslems und rassistischen Linkfaschisten von Grünen, Antifa etc. ausgesetzt ist.
    Ich wünsche mir ein gemeinsames Vorgehen.

  3. sondern vor allem europäischen Selbstfindungsprozesses. Die islamische Kolonisation richtet sich gegen die europäische Kultur insgesamt, nicht nur die deutsche allein.

    Der Islam ist zu einem globalen Problem geworden!

    In der Demokratie muss es ein Recht bleiben, auch Fehlentwicklungen von Religionen zu kritisieren und über religiöse Führer zu spotten.

    Es gibt eine ganze Sure, die „Kriegsbeute“ heisst, es gibt aber keine Sure, die „Frieden“ heisst.

  4. Ergänzung: unhistorische Argumentation wurde seitens Herr Dr. Weißmann und anderen Herrn Stürzenberger vorgehalten.

  5. Knackpunkte in der Diskussion kommen aber erst noch:

    Situation auf Balkan,Israel,Umgang mit dem griechischen Erbe der Naturphilosophie z.B. Heraklit.Der Begriff des Westens….

  6. Ich hoffe ich darf das hier los werden:

    wenn ich bei Firefox PI aufrude dann erscheint eine AOL o2 Maske und egal was ich mache, es erscheint immer wieder diese blöde Seite.

    Auf den Internet explorer lässt sich PI problemlos aufrufen.

    Weiss jemand Rat wie ich die Zensur bei Firefox umgehen kann ? Strg+F5 hilft nix.

  7. Daß deutsche und europäische „Selbstfindung“ eine „ethnokulturelle Überfremdung“ noch einholen und überholen können, wünscht man sich von Herzen.

    Die Herren Disputanten Stürzenberger und Weißmann machen doch unisono Mut.

  8. Wobei die Flutung Europas mit Moslems und dem Islam nur die (überaus bedrohliche) Sekundärinfektion darstellt.
    Der Haupttumor sind aber die Linken, welche alle Schaltstellen der Macht in Europa in Politik, Medien, Justiz, Lehre und Kirchen besetzen und diese Situation erst gezielt zur Zerstörung unserer Zivilisation herbeiführen bzw herbeigeführt haben!
    Solange die weiter an der Macht sind wird sich diese Entwicklung sogar noch beschleunigen.

  9. Ein paar Städtenamen:

    Clichy-sous-Bois
    Brüssel-Schaarbeck
    Amsterdam-Slootervart
    Bradford
    Malmö-Rosegard
    Kopenhagen-Norrebro
    Berlin-Neukölln
    Viliers-le-bel
    Duisburg-Marxloh

    Überall in West- und Mitteleuropa dieselben Probleme!

  10. Hallo Kollege Sattler,

    interessante Überlegung. Mag sein, dass die Linke in Europa ihren Zenit erreicht und vielleicht schon überschritten hat. Das erklärt ihre Aggressivität.

    Da eine Bemerkung in Deinem Text vor kurzem schon einmal im Kommentarbereich aufkam, will ich daz etwas schreiben:
    Weder haben wilde Nazis ein wehrloses, friedliches Polen überfallen noch haben zwei gleichwertige, rechtsnationale Regierungen sich gegenübergestanden. Selbstverständlich war Polen dem Nazi-Reich militärisch weit unterlegen. Es mag jedoch sein, dass Pilsudskis Nachfolger glaubten, an der Seite der Siegermächte des 1. WK den Konflikt riskieren zu können. Entscheidend bleibt doch, dass der Überfall auf Polen nur ein Schritt in der Kette der von den Nazis lange geplanten Expansion nach Osten war. Anders ausgedrückt war es Hitler völlig egal, welche Politik Polen dem deutschen Reich gegenüber verfolgte. Von dieser Warte aus betrachtet ist der Krieg Polens ein Verteidigungskrieg und ein kampf um die nationale Souveränität, um die Freiheit, der unsere ungeteilte Sympathie verdient.

    Sorry, musste sein, obwohl das etwas wegführt vom Hauptaspekt Deines Artikels.

  11. #5 Jizyaberater (08. Okt 2012 22:22)

    ich benutze auch Firefox, ohne jedes Problem.
    Das muß bei Dir andere Ursachen haben.

  12. „Stärkung der nationalen deutschen Identität“?

    Wo soll die denn stattfinden?

    Wer soll die denn anstoßen?

    Wer soll denn der Träger dieser „Stärkung“ sein?

    Jemand der solch einen Begriff als -relativ- zentralen Punkt propagiert ist ein Träumer… und hat ganz sicher keine Kinder im schulpflichtigen Alter…

  13. Also, so ein Video ist schon ‚was tolles. Gut, daß die Diskussion auf diese Weise dokumentiert wurde.

    Da kann man schon auf die nächsten Folgen gespannt sein.

  14. Den Video habe ich mir aus Zeitökonomie erst mal aufgespart. Umso besser ist die gut lesbare und inhaltlich reife (m. E.) Wiedergabe des Streitgesprächs durch M. Sattler.

    #12 Eulenspiegel141 (08. Okt 2012 22:35)
    Zustimmung. Allerdings habe ich bei Sattler keine auch nur annähernde Gleichsetzung von Pilsudski/Hitler herausgelesen. Vielmehr scheint es mir eine Anspielung auf Diskussionen gewisser Kreise in dieser Sache zu sein (aber wie gesagt, das video habe ich nicht gesehen).

    Viel wichtiger ist mir diese Erkenntnis Sattlers:

    Nur weil die Islamisierung Mannheims in der amtlichen Propaganda durch Hitlers Krieg gerechtfertigt wird, ist Hitlers Krieg überhaupt noch aktuell.

  15. Ach so, deutsche Identität festigen und einen Ruck nach Rechts bewirken, indem man die Rolle Polens im 2. Weltkrieg historisch relativierend korrigiert und die Ebenbürtigkeit der rechten Regime herausstellt. Wahrscheinlich dann auch noch gleich nachweisen, dass Churchill ein Nazi war.

    Was soll das bringen? Wie soll das aus der Binnenrationalität funktionieren? Stolz auf die eigene Kultur als Panaceum. Das ist doch ein wenig primitiv. Wer „Nationalismus“ unbedingt will, der kann auch Kurt Schumacher (SPD) huldigen, und muss nicht das Verbrecherregime, das uns in den Weltkrieg gestürzt hat, vor der Geschichte entschuldigen.

    Wenn man den Islam ernst nehmen würde, wäre die Antwort Taufe und Mission. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Einbürgerungsfeiern mit entsprechendem Mumpitz wirksam wären, wie bei den Amerikanern.

  16. Nein, so wird das nichts! Ich fand die Debatte interessant und löblich, aber das ist es nicht, was not tut. Wir können endlos reden über die Historie des Islam, über Religion und sich gegenseitig die verfehlungen aufrechnen. Für intellektuelle Haarspaltereien ist es zu spät, auch wenn sie ihre Berechtigung im Diskurs haben. Was jetzt gilt, ist Handeln. Und das auf breiter Front! Stürzenbergers „eindimensionale“ Darlegungen waren auch des schmalen Zeitfensters geschuldet, deshalb markante, auf den Punkt gebrachte Mahnungen, die die Dringlichkeit erfordert, um die Islamisierung zu stoppen. Auch wenn ich die intellektuellen Erklärungen von Herrn Weißmann zu schätzen weiß, die heutige Zeit braucht andere, konsequente Markierungen und gemeinsames, leidenschaftliches Zusammenstehn.
    Nur eine starke Front kann Erfolge erzielen.

  17. #12 Eulenspiegel141 (08. Okt 2012 22:35)

    leider haben Deine Ausführungen mit den historischen Fakten nicht viel gemein.

    siehe:
    vorkriegsgeschichte.de
    oder auch das dazugehörige Buch von Gert Schulze-Ronhof. GenMaj a.D. der BW
    „1939 – Der Krieg der viele Väter hatte“

  18. Viel wichtiger ist mir diese Erkenntnis Sattlers: Nur weil die Islamisierung Mannheims in der amtlichen Propaganda durch Hitlers Krieg gerechtfertigt wird, ist Hitlers Krieg überhaupt noch aktuell.

    Hitler war doch kein Gegner des Islams, es gibt dagegen den Heidenstolz der Nazis auf ihre islamischen Kriegereliten, auf allerlei heidnische Kulte usw. Islam und Nationalsozialismus wären durchaus kompatibel, damals der Islam eher raumfremd. Aber der Deutsche sieht sich seit jeher als Kara Ben Nemsi, der die urwüchsigen Islamkrieger unter seine Leitkultur-Fittiche nimmt. Es sind auch islamische Regime, der die Staffel in Sachen Antisemitismus übernommen haben. In islamischen Ländern wird die Nazi-Ideologie hochinteressiert rezipiert. Es sind Menschen wie der iranische Präsident, die rechten Antisemiten den Hof machen. Es sind rechte Populisten wie Jörg Haider, die von Gaddafi sich schmieren liessen.

    Die Gleichung ist doch die: Nazis nutzen gruppenbezogene Feindschaft gegen Juden usw., heute richtet die sich gruppenbezogene Feindschaft gegen Ausländer, Islamkritik ist nur ein Feigenblatt. Das ist doch eher ein innerlinker Diskurs um jene Kreise der Arbeiterschaft zu dikreditieren, die sich das nicht bieten lassen wollen.

    Hier mal ein wenig Hintergurnd aus der WELT
    http://www.welt.de/kultur/article12871244/Wie-Hitler-sich-mit-den-Muslim-Bruedern-verbuendete.html

  19. Ich habe ja nichts gegen Träume. Sie führen aus der Welt des Realen in eine schöne Welt des Irrealen (Albträume einmal ausgenommen). Doch eine „Sammlung von unten“ erscheint mir angesichts der tatsächlichen politischen Gegebenheiten doch eher surreal zu sein.

  20. Danke für das Hochladen des Videos.

    Meines Erachtens bringt es wenig bis gar nichts den Koran mit der Bibel zu vergleichen, was aber in dem kleinen Filmausschnitt nicht Stürzenberger getan hat sondern Weißmann.

    Der nackte Vergleich dieser beiden Bücher macht wenig Sinn, da sich die wirren Lehren des Korans seit ca.1400 Jahren in keiner Weise verändert haben im krassen Gegensatz zur christlichen Lehre. Im Christentum fand eben nachweislich eine Aufklärung statt. Nicht so im Islam.

    Weißmann versucht damit nur, wie so viele andere auch, wenn sie mit dem Koran konfrontiert werden, zu relativieren. Wollte man aber dieser Argumentation folgen, dann könnte man konsequenterweise jegliche Gewalt grundsätzlich auch damit rechtfertigen, dass sie woanders ja auch geschieht oder zumindest propagiert wird.

    Fakt ist und bleibt hingegen, dass nicht Christen mit vollbesetzten Passgiermaschinen unter “Allahu-Akbar”- Gebrüll in mit unschuldigen Menschen gefüllte Wolkenkratzer geknallt sind sondern eben strenggläubige Wahnmoslems. Denn dieser Typus lebt wirklich in einem Wahn.

    Fakt ist auch die Einwanderung von Millionen Moslems und der damit einhergehenden Probleme bis hin zur offenen Verachtung der einheimischen Bevölkerung in den jeweiligen europäischen Ländern.

    Es pfeifen doch bereits die Spatzen von den Dächern, dass die Islamisierung Europas schon jetzt ziemlich weit fortgeschritten ist, bis hin zur Ungleichheit zwischen einheimischen und muslimischen Bürgern vor der deutschen Gerichtsbarkeit. Ich kenne nämlich noch keinen Deutschen der einen Migrantenbonus genießt.

    Der Herr Spiritus Rector wirkt zwar durchaus sympathisch, aber trotzdem erlaube ich mir hier den Eisernen Kanzler Otto von Bismarck zu zitieren:

    “Der größte Dummkopf kann nicht soviel Unsinn reden wie ein Intellektueller, der ideologisch verblendet ist.”

  21. Zu Weißmann – Video 1: Er behauptet dort, das Neue Testament würde Passagen enthalten, die sich gegen die Menschenrechte richten. Was für ein unglaublicher Blödsinn!

  22. Die deutsche Rechte ist wohl aufgrund der Dämonisierung dermassen in einem Abwehrreflex verfestigt, dass man alles, was nicht zu einhundert Prozent der eigenen Anschauung entspricht, gleich als „Angriff“ wertet und sich den Argumenten des vermeintlichen Gegners verschliesst.

    Dazu kommen noch die Unterschiedlichen Herangehensweisen des Intellektuellen Weissmann und des Machers Stürzenberger.

    Der Intellektuelle analysiert, überlegt, denkt und zerredet, während der Macher nicht gross versucht, die -im Grunde unwichtigen- Hintergründe zu analysieren.
    Der Macher realisiert und tut, während der Intellektuelle über das Warum und Wieso philosophiert.

    Alles zu seiner Zeit.
    Dass Deutschland und Europa einer Islamisierung ausgesetzt ist und dass einer der Gründe dafür die Erosion unseres Eigenen ist, das wissen wir bereits und das muss uns nicht in den Intellekt gedrückt werden.

    Anstatt sich gegenseitig ans Bein zu pieseln, weil der pöhse Mann da gegenüber was gegen „meine“ Ansichten gesagt hat, sollte man sich gegenseitig respektieren und ergänzen und die eigenen Fähigkeiten im Sinne des Eigenen und des Ganzen einsetzen.

    ———————

    #6 Jizyaberater (08. Okt 2012 22:22)

    Das muss ein Einstellungsproblem sein, ich nutze auch Firefox mit einem AOL-Zugang und habe keinerlei Probleme.

    Versuche mal, im Firefox nicht AOL als Startseite anzugeben sondern stelle mal auf „Startseite blank“.
    AOL blockt „böse“ Seiten ganz gerne, wenn man sich über die AOL-Startseite weiterleiten lassen will.

  23. Wenn Stürzenberger ein Islamkritiker ist, dann muss Weißmann ein Islambefürworter sein.

    Islambefürworter haben anscheinend eines gemeinsam. Sie können oder wollen nicht in langen Zeiträumen, also sagen wir einmal 2025, 2035 und darüber hinaus denken. Warum erschließt sich mir nicht. Liegt es etwa an der mangelnden Fähigkeit über den eigenen Tellerrand hinauszublicken?

    Man lebt halt nicht in von sozialen Unruhen gezeichneten Wohngegenden sondern in gut situierten besseren Gegenden bis hinein in den toskanischen Speckgürtel. Man kennt keine Armut und konsumiert ausschließlich Bio und ist ein überzeugter Wähler der Grünen.

    Ideologisch verblendet bis in die Knochen, obwohl in stillen Momenten manchmal leichten Zweifel anheimfallend, wird man von egoistischen Verhaltensweisen getrieben, die einen in gewissen Momenten bis zur Selbstverleugnung treiben. Wer aber die Augen aufmacht kann sehen, was jetzt bereits im Bund, in den Ländern, in den Kommunen, in den Schulen, im Alltag, in öffentlichen Verkehrsmitteln usw. geschieht. Die reinste Katastrophe.

    Je eher man also entschieden gegen den Versuch der mittlerweile offen zu Tage getretenen Islamisierung vorgeht, letzte unrühmliche Beispiele – Debatte über Meinungsfreiheit, Blasphemie-Debatte, Diskriminierung etc. – desto leichter wird es sein doch noch den verhängnisvollen Kurs zu ändern.

    Je länger man aber wartet, sei es nun aus falsch verstandenem Gutmenschentum oder aus Anstand vor der fremden Kultur, oder aber auch aus finanziellen Interessen heraus, desto schwerer wird es sein den hirnrissigen Islam wieder in seine Schranken zu weisen. Am besten dahin wo er hingehört. In die Wüste.

  24. #14 Wilhelmine (08. Okt 2012 22:53)

    “Raus, Du Schlampe!”

    Erleben wir demnächst Merkel beim „Slutwalk“?

  25. # Wotan

    Wobei die Flutung Europas mit Moslems und dem Islam nur die (überaus bedrohliche) Sekundärinfektion darstellt.
    Der Haupttumor sind aber die Linken, welche alle Schaltstellen der Macht in Europa in Politik, Medien, Justiz, Lehre und Kirchen besetzen und diese Situation erst gezielt zur Zerstörung unserer Zivilisation herbeiführen bzw herbeigeführt haben!
    Solange die weiter an der Macht sind wird sich diese Entwicklung sogar noch beschleunigen.

    Nein, das Hauptproblem sind nicht die Linken – das Hauptproblem sind diejenigen, die die Linken wählen! Die Linken könnten denken, meinen, glauben, sagen, wollen was sie wollten: Solange sie niemand wählen würde, wären sie kein Problem. Es sind die WählerInnen & Wähler, die offensichtlich Spaß am Selbstmord haben … und solange das so bleibt, kann sich eben nichts Entscheidendes ändern. Und das Einzige, wovon ich mir denken kann, daß es in der Lage ist das Bewußtsein dieser WählerInnen & Wähler zu ändern, ist die konkrete Erfahrung. Das heißt also: Demütigungen ohne Ende, Prügel ohne Ende und natürlich auch die in diese Reihe logisch hinzugehörenden Tötungen (am Schluß) durch die EROBERER sind das Einzige, das diese Leute aufwecken kann. Leider.

  26. Der Intellektuelle analysiert, überlegt, denkt und zerredet, während der Macher nicht gross versucht, die -im Grunde unwichtigen- Hintergründe zu analysieren.
    Der Macher realisiert und tut, während der Intellektuelle über das Warum und Wieso philosophiert.

    Also ich finde nicht, daß die Hintergründe ‚im Grunde unwichtig‘ sind. Wir – und das sind heute in erster Linie alle Weißen – leiden doch an etwas, daß uns als größte Errungenschaft überhaupt von der Politik verkauft wird: der Schwächung unserer kulturellen Immunabwehr! In allen Ländern der Weißen, die seit dem Ende des WK II zum sogenannten Westen gehören, ist ein Schuldkult etabliert worden, der zwar überall andere Götzen anbetet, am Ende aber überall auf das selbe Ergebnis hinausläuft: Wir dürfen uns nicht wehren, wenn wir nicht (erneut) schuldig werden wollen. Und da muß man schon fragen – und zwar gleichzeitig mit dem akuten Kampf gegen die Islamisierung – welche Kräfte diese Entwicklungen zu welchem Nutzen angeschoben haben.

  27. „…modernen Wiederbesinnung auf unsere nationale und europäische Kultur…“

    ich denke ein punkt ist offensichtlich. wenn es kein selbstbewustsein gibt, gibt es für zuwanderer nichts an dem sie sich orientieren könnten. was ich im land sehe sind rituale aber keine ’seele‘ (ohne auf die aktuelle krise mit dem euro einzugehen)
    wenn diese art von nihilismus geändert werden soll müßte zuerst mal die das denken ganzer generationen vom denkmodel der ’68er‘ entrümpelt werden.
    deren kernthese ist ja ein ableitung aus des letzten weltkrieges. dort wurde diskriminiert bis zum tod und als gegenrezept darf heute nicht mehr diskriminiert werden egal ob etwas offensichtlich negative folgen hat oder nicht der akt an sich ist zum quasi religösen dogma geworden.
    das problem scheint insgesammt den westen zubetreffen in den usa gehen die ‚moralisch überlegenen‘ linken z.b. gegen ein werbebild vor wo terror als brutal/unzivilisiert bezeichnet wird. oder ein anderes bsp der terror angriff auf fort hood der als ‚workplace violence‘ umdeklariert wurde.

    solange es verboten ist sachen beim namen zu nennen und darüber zu reden wird sich an dem relativismus auch nix ändern, das ist die ideologische wurzel unseres übels. genauso wie es gilt die sozialwissenschaften zu hinterfragen die menschen von jeglicher verantwortung für sein handeln trennt. in einer freien gesellschaft, ergeben sich unterschiede eben weil wir unterschiedlich sind und unser handeln macht das deutlich, so oder so.

  28. @ #25 nicht die mama
    vollste zustimmung

    Es wurde ja schon gesagt, beide haben recht… Stürzenberger aber eben mehr, meiner Meinung nach.

    Wo soll denn plötzlich die *neue* tolle Identität herkommen die uns alle stärker machen soll her Weißmann?
    Vieleicht schweißt uns das gemeinsame Handeln gegen diese Eroberungsideologie zusammen. Durch dieses miteinander würden sich die Menschen auch wieder ihrer Werte und Wurzeln bewusst auf die sie zu RECHT stolz sein können. Was haben die Leute denn aus den muslimischen Ländern, aus denen sie zumeist geflohen sind, auf dass sie stolz sein könnten? 🙂

    LG

  29. 28 animaltorture (09. Okt 2012 04:47)
    # Wotan

    Nein, das Hauptproblem sind nicht die Linken – das Hauptproblem sind diejenigen, die die Linken wählen!
    ——————-
    Wenn man denn eine Wahl hätte in diesem (linken)politischen Einheitsbrei.(In der DDR hießen die Blockflöten)

    Würde man die Nichtwähler gemeinsam einer Partei zuordnen,dann würden sie jede Wahl gewinnen.

  30. Hochinteressanter Dialog zwischen zwei Hoffnungsträgern der Rechten. Leider muß ich feststellen, daß beide schon in ihrer unterschiedlichen Dialektik völlig scheiterten. Will heissen, sie redeten mehrmals aneinander vorbei , was den Eindruck vermittelte, daß es sich bei der Diskussion um einen Schaukampf der Ideologien handelt und kein Dialog auf gleicher Ebene.

    Solche „Foren“ sollte man öfter unter den konservativen Intellektuellen durchführen und öffentlich machen, denn sonst verpassen wir die schon längst fällige Rennaissance der rechten/liberalen Denkfabrik zur Postmoderne.

  31. #10, 13, 25

    Problem besteht weiterhin, aber trotzdem vielen Dank für eure Anteilnahme.

    Ich hoffe irgendwann mal in der Position zu sein dass ich bestimmen darf was Gutmenschen lesen dürfen und was nicht 🙂

  32. Es gibt keine europäische Identität, ich habe 20 Jahre in Italien gelebt, es gibt nicht einmal eine italienische Identität, man vermeint eine solche nur zu erkennen, wenn gerade Ferrari siegt, oder die Squadra Azurra spielt. Der Rest ist nur Phantasie. Wenn man eine europäische Identität aus den Türkenbelagerungen heraufbeschwören will, so liegt man ebenfalls völlig falsch, einzig der gemeinsame Feind konnte einige andere Potentaten mobilisieren und eingreifen, während es andere wiederum völlig kalt ließ. Im Gegenteil, viele versuchten aus der Situation der neu entstandenen Schwäche des Nachbarn noch Kapital zu schlagen.
    Welche Staaten haben sich zum Beispiel um die Rückeroberung Andalusiens bemüht, oder wer ist Österreich zu Hilfe geeilt als die Türken vor Wien standen?
    Immer wieder hat das eine oder andere Land mit völlig fremden Kulturen versucht sich gegen die alten Gegner zu stärken, wie Deutschland im ersten Weltkrieg mit den Türken, oder im 2. mit den Japanern, es war aber nicht immer Deutschland, auch andere Länder haben es auf diese Weise versucht.
    Einzig der gemeinsame Feind eint Europa, sofern sich nicht einzelne krisengeschüttelte Länder aus anderen Kulturen Hoffnung erwarten.

  33. Anmerkung: ich habe mich seit dem September 1972 (Olypia Attentat) für diese Fragen interessiert und bin 1999 aus der Linken ausgeschieden, weil sie mit den Feinden der Demokratie gemeinsame Sache machte. Jeder der die konkret Mitte der 90er Jahre als, konnte wissen, welche Kräfte in Afghanistan was anrichtete und wie sie ihren Kampf gegen die säkularen Kräfte führten (auch wenn die mit der SU kooperierten – die andere Seite bedeutete Barbarei).

  34. …ein modernes, wissenschaftlich differenziertes Verständnis der deutschen Geschichte, insbesondere der Geschichte des Weimarer Staates von 1918-1945

    Wieso denn nur 1918 bis 1945? Die deutsche Geschichte vor 1918 braucht ebenso eine sachliche, faktenorientiere Neubeleuchtung. Ich bin bekennender Monarchist, habe mich vor diesem Hintergrund ein bisschen mit der deutschen Geschichte vor dem ersten Weltkrieg befasst und festgestellt dass schon da die Deutschen in haarsträubenden Vorurteilen stecken, mit dem Tenor „Vor 1945 und erst recht vor 1918 war alles schlimm, alles düsterste Verhältnisse“. Leider haben solche Leute keine Ahnung davon, dass gerade die Zeit des Kaiserreichs eine Zeit der Blüte für Deutschland war, das meines Wissens der für damalige Verhältnisse demokratischste Staat der Welt war – mehr noch als die USA. Ganz zu schweigen von dem einfach schwachsinnigen und peinlichen Geschwätz, dass uns die Monarchie in den Krieg gestürzt hätte. Nein, nein, das Problem betrifft nicht nur die Weimarer Zeit.

  35. Als Brücke zwischen dem „Intellektuellen“ Weißmann und dem „Macher“ Stürzenberger bietet sich Fjordman an. Fjordman ist zwar auch „nur“ ein Mann des Worts, aber seine Analysen und seine klare Sprache sind von solcher Wucht, daß sie die Aktion, den Widerstand quasi schon in sich tragen. Und inhaltlich kann kein vernünftiger Mensch Fjordman widersprechen.

    Jemand, der seine eigene Kultur verteufelt und die Kolonisierung seines Landes durch fremde, ja sogar offen feindliche Völker fördert, wird nicht mehr als Verräter angesehen, wie es vormals gewesen wäre. Im Gegenteil, ihm wird von denen, die sich in herausgehobenen Stellungen in Politik, Hochschulen und den Massenmedien befinden, Beifall gezollt.

    http://fjordman.wordpress.com/2011/06/13/wenn-verrat-zur-norm-wird-warum-die-willensnation-nicht-der-islam-unser-hauptfeind-ist/

  36. #31 runningduck

    Das ist absolut richtig. Man muss die Einwanderer von der eigenen Kultur überzeugen, indem man die positiven Seiten aufzeigt und sie auch für Migranten öffnet. Dann können sich auch diese dafür begeistern, auch die muslimischen. Ich sehe das auch im Umfeld. Generell möchten Einwanderer dazugehören. Warum sie dann die Integration plötzlich ablehnen hat andere Gründe.

    Nehmen wir einen Türken in Deutschland. Der hat auf der einen Seite eine deutsche Gesellschaft, die sich, überspitzt gesagt, vor allem über die Jahre 1933-1945 definiert und die eigene Kultur ablehnt, sich über die eigene Religion lustig macht und zum anderen hat er eine türkische Kultur, die locker über die Kolonialzeit des osmanischen Reiches und den Genozid an den Armeniern hinweg sieht und das heroische Türkentum feiert. Zu wem wird sich wohl der Türke hingezogen fühlen?

    Zudem dient die Rückbesinnung auf die eigene Kultur auch den eigenen Leuten bewusst zu machen, was die europäische Kultur bedeutet. Für was es sich zu kämpfen lohnt. Dann fällt auch die Gleichgültigkeit weg, mit der der Islamisierung ins Auge gesehen wird.

    #29 animaltorture

    Natürlich sind die Linken das Problem. Durch das sie die wichtigen Positionen in der Gesellschaft sind, können sie die Meinung dieser entscheidend beeinflussen, auch wenn sie nicht an der Macht sind. Ich bin mir sicher viele Konservative merken gar nicht, wie weit nach links sie mit ihrer Einstellung gerückt sind.

    Schauen Sie die Politik mal an: Da spricht man von einer neoliberalen Zeit, während die Staatsquoten oft weit über 50% sind. Es wird völlig verschwiegen, dass in der Zeit der „sozialen Marktwirtschaft“ in den 70er Jahren der Staat wesentlich schwächer war. Man will den wahren Ursachen der steigenden sozialen Ungleichheit gar nicht auf den Grund gehen.
    Oder heute ist es auch für viele Konservative klar, dass man das Christentum nicht mehr bevorzugt behandeln darf gegenüber anderen Religionen, insbesondere dem Islam. Kaum einer steht hin und sagt: Dies ist ein christliches Land. Das Christentum darf gewisse Prioritäten haben. Man darf heute auch nicht mehr für eine Beschränkung der Zuwanderung sein. Alleine schon diese Forderung ist rassistisch.

    Wir sind schon so weit nach links geruckt, dass wir es nicht mehr einmal merken. Wer definiert sich heute schon als politisch „rechts“? Man kann problemlos sagen, dass man links ist, man muss sich nicht rechtfertigen, aber die Rechten müssen es. Dabei ist es eine ganz normale politische Einstellung wie links. Darum sagt man auch: „Kampf gegen Rechts“ und nicht wie es korrekt wäre: „Kampf gegen Rechtsextrem“.

  37. #37 luponero

    Sie haben Recht, dass sich die Europäer in der Geschichte leider oft selber verraten haben. Man kann weitere Beispiele bringen. So waren die Kreuzzüge nicht die Einleitung der Christianisierung Europas, sondern durch die Plünderung Konstantinopels die Einleitung der Islamisierung des Balkans. Das Osmanische Reich hätte schon viel viel früher zerschlagen werden können, doch es kamen ihm immer irgendwelche Europäer zu Hilfe.

    Aber zum anderen Punkt: Gerade diese Verschiedenheit auf kleinstem Raum macht Europa aus. Diese Vielfalt ist eine Chance und hat uns Europäer weit nach vorne gebracht und wird leider durch die EU zerstört. Ich möchte kein Chinese sein, wo über eine Milliarde Menschen nur in eine Richtung marschieren.

  38. Dhimmi Q.9:29 Weißmann

    „… der Islam ist nicht unser Feind“

    Q.8:55 „the vilest of animals are those who disbelieve“

    8:12 „(unbelievers) strike off their heads (beheading)“

    4:89 „(apostates) slay them wherever ye find them“

    10:4, 6:70 „(unbelievers) drink boiling water“

    There is only ONE Islam!
    (only ONE Allah … only ONE Quran)

    http://schnellmann.org/islamophobia.html

  39. Ja. Sehr schön.

    Aber die Frage ist doch, will der Baske zum Katalanen werden, der Flame zum Wallonen oder der Bayer zum Hanseaten? Die einzige europäische Identität ist das Christentum, ob protestantisch oder katholisch, der Rest ist Humbug.

    Und der einzig relevante Prüfstein ist die Heimatliebe. Liebe ich meine Heimat mit all ihren Menschen und ihrer Geschichte und Traditionen oder schäme ich mich dafür und suche mir stattdessen Ersatzheimaten? In Amerika oder Israel.

    Wenn ich meine Heimat aber nicht liebe, sondern sie veachte und mich dafür schäme, warum soll ich dann etwas dagegen haben, daß sie mit fremder Kultur, Tradition und Geschichte weggeschwemmt wird? Weil der Islam böse, böse, böse ist? Der Islam ist schon richtig, für die Gegenden aus der er kommt und er ist richtig für die Ahmeds, omars und Aisches. Weil die nichts anderes kennen und auf nichts anderes reagieren. Aber bei uns hat er sowenig zu suchen, wie seine Träger.

  40. #30 animaltorture (09. Okt 2012 05:03)

    Ja, dieser europäische Schuldkult ist in der Tat ein Problem.

    Wir bekommen die Nazi-Keule, Franzosen, Engländer und andere Völker bekommen die Kolonialkeule.

    Nun stellt sich Frage, wer diese Keule schwingt bzw. wer soviel Einfluss hat, dass alle europäischen Völker diese Keule übergebraten bekommen.

    Da gibts viele -auf den ersten Blick- plausible Erklärungen, von denen aber so ziemlich jede auf den zweiten Blick nicht stichhaltig ist, weil die vermeintlich Schuldigen entweder diese Macht nicht haben oder dass dieses Handeln keinen Sinn ergibt, weil die vermeintlich Schuldigen dann selbst gewaltig in den Hintern gekniffen wären, wenn Europa mohammedanisch ist.

    Ich denke, dass von fast jeder Möglichkeit ein kleines Bisschen zu diesem Schuldkult beiträgt.

    Aber das ist nur möglich, weil dieser europaweite Schuldkult auf fruchtbaren Boden fällt.

    Das heutige Europa ist zu dekadent, wohlstandsverweichlicht, moralübersäuert und damit gutmenschenverseucht.
    DAS ist unser Hauptproblem, nicht irgendwelche Hintergründe an einer Fernsteuerung.

    Schonmal einen strammen Turknazi erlebt, der sich für den Armeniermord schuldig gefühlt hat?
    Oder einen Araber, der wegen dem selben Sklavenhandel, der in den USA die Schuldkeule darstellt, graue Haare bekommt?

    Nein, gibts nämlich nicht.
    Das ist denen total egal, noch mehr, die sind sogar stolz drauf.

    Was wir im Grunde brauchen, und zwar europaweit, ist ein neues völkisches Selbstbewusstsein.

    Warum lallen denn die üblichen Verdächtigen davon, dass „völkisch“ böse sei?
    Weil sie wissen, dass ein einiges Volk nicht ohne Gewalt zu knacken ist, wie die Israelis eindrucksvoll und respektabel aufzeigen.

    Und dazu müssen wir nichtmal unsere Moralbegriffe ändern.
    Es reicht ja, endlich zu realisieren, dass Oma Klawuppke keine KZs betrieben hat, dass nicht die Opas von Thommy oder Pierre Kolonialismus betrieben haben, sondern deren Regierungen.

    Und diese Regierungen sind längst weg.
    Also, warum muss ich mich dafür schämen oder gar dafür bezahlen, wenn, wie in unserem Fall, eine Diktatur Verbrechen befiehlt?
    Das ist nicht logisch zu begründen, niemand würde beispielsweise auf die Idee kommen, die nordkoreanischen Bürger dafür zu beschuldigen und zu verurteilen, dass der Kim-Jong-Clan dort eine Diktatur unterhält.

    Wir müssen lernen, diese Schuldkeulen abzubügeln.

    „Falsche Adresse, geh mit deiner Schuldkeule auf den Friedhof, da liegen die Schuldigen.“

    Ist das erstmal geschehen und diese Selbstzersetzung von Innen beendet, reicht eine wirklich unabhängige Regierung aus, sämtliche Einmischungen von Multikultis, von Wirtschaftsglobalisten, von anderen Staaten und von selbstverachtenden Autorassisten und moralübersäuerten Gutmenschen kurzerhand und ungeachtet der möglichen Hintergründe abzuschmettern.

    „Nö, machen wir nicht.“

    —————————–

    #40 Biloxi (09. Okt 2012 09:42)

    Fjordman ist dazu allererste Sahne.

    ————————–

    #37 luponero (09. Okt 2012 08:13)

    Es gibt keine europäische Identität, ich habe 20 Jahre in Italien gelebt, es gibt nicht einmal eine italienische Identität, man vermeint eine solche nur zu erkennen, wenn gerade Ferrari siegt, oder die Squadra Azurra spielt.

    Es muss auch keine „europäische Identität“ geben.
    Kann es genaugenommen garnicht, da Europa zwar aus kulturell ähnlichen, aber eben nicht aus identischen Völkern besteht.

    Es reicht, wenn ein europäisches Zusammenhaltsgefühl entsteht, wie es die Italiener untereinander pflegen oder wie es auch wir Deutschen pflegten.

    Ich als Bayer würde mich nie mit einem Berliner vergleichen und andersherum ist es dasselbe, wir sind ebenso verschieden wie ein Venezianer sich vom Sizilianer unterscheidet.

    Man muss nicht alles durchnormen und gleichmachen, im Gegenteil.
    Es mag sich jetzt wie ein lauer Aufguss eines Multikulti-Kaspers anhören, aber Vielfalt ist hier wirklich Stärke, weil wir uns kulturell und im Werteverständnis sehr ähnlich sind.

    Wer beispielsweise bei uns als Ars** gilt, weil er auf Wehrlose einstiefelt, der gilt auch in ganz Europa als Ars**

    Es reicht, sich gegenseitig zu achten und sich beizustehen, wenn nötig.

    —————

    Ist viel Text geworden….

  41. #42 RDX (09. Okt 2012 10:12)

    Gerade diese Verschiedenheit auf kleinstem Raum macht Europa aus. Diese Vielfalt ist eine Chance und hat uns Europäer weit nach vorne gebracht und wird leider durch die EU zerstört.

    Genau. Und von wem genau in der EU? Von den Franzosen, die immer schon grossmannssüchtig waren (schon zu Zeiten der Etablierung eines Gegenpapstes) und den Deutschen, die irgendwann den Fehler begingen, sich ebenso einen „grossen Staat“ zu wünschen und die „Kleinstaaterei“ bekrittelten.

    Idiotischerweise dies genau zu dem Zeitpunkt, als die verbündeten europäischen Kleinstaaten der napoleonischen „Grande Nation“ eins auf die Mütze gegeben hatten.

  42. #46 Stefan Cel Mare (09. Okt 2012 12:17)

    NB Cohn-Bendit ist einfach ein ewiggestriger grossmannssüchtiger Franzose!

  43. Ein Hochgenuss, beiden Rednern zuzuhören und ein „Muss“ für jeden Islamkritiker, wobei dem „Macher“ der Vorzug gegenüber dem „Analytiker“ zu geben ist.

    Allerdings: Die idealistische Vorstellung von Herrn Stürzenberger, man müsse die islamischen Länder von den Werten der Demokratie überzeugen, läuft ins Nirwana: Diese Länder müssen sich selbst befreien. Wenn sie es wirklich wollen, werden sie es auch schaffen! Es ist nicht unsere Aufgabe, anderen Ländern unsere Werte aufzudrängen, wenn die Mehrheit der Bevölkerung nun mal andere Lebensformen bevorzugt. Dieser Ansicht ist auch Scholl-Latour (und auch die Pro-Bewegung, sorry, wenn ich das hier erwähne, aber ich glaube, das ist leider auch ein uns trennender Punkt).

    Die Vermittlung der deutschen Leitkultur fängt spätestens in der Schule an. Seitem die Kopfnoten (Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit), die ich noch in meinen Zeugnissen stehen hatte, verschwunden sind, legt man offenbar auf diese sozialen Kompetenzen und deutschen „Tugenden“ keinen Wert mehr. Wohin das führt, sieht man ja. Und bestimmten dekadenten Auswüchsen unserer westlichen „Freiheit“ und Liberalität sollte man auch Einhalt gebieten. „Alles ist möglich und tolerierbar“ tut den Menschen nicht gut.

  44. Daß Brussel einerseits kulturelle Vielfalt fördert (und fordert), und andrerseits politische Vielfalt ablehnt, ist ein klarer Widerspruch. Und das umso mehr, als politische Einigung ohne kulturelle Einigung unmöglich ist!

  45. Ich habe den Eindruck, dass das Publikum eines war, dass nicht viel Ahnung vom Islam hatte. Vielleicht hat Stürzenberger ja dazu beigetragen, dass sich das ändert. Das trifft auch auf Weißmann zu. Auch wenn er in Einzelheiten richtig liegt, misst er relativen Kleinigkeiten zuviel Wichtigkeit bei und verliert das grosse Ganze dabei aus dem Auge.

    Schade, dass ein gemeinsamer Kampf gegen die Islamisierung so nicht zu Stande kommt, die soo nötig wäre.

  46. Bevor der Fred geschlossen wird, wollte ich noch etwas dazu sagen:
    Der Herr Weißmann hat insofern recht, dass es natürlich an einer erstrebenswerten deutschen Identität mangelt. Seine Rezepte und Beschreibungen haben für mich den sTELLENWERT EINER iMPFUNG:. Dass ich dem nicht allzu sehr Beachtung schenke liegt daran, dass ich versuche eine bereits ausgebrochene Krankheit zu bekämpfen. Eine akute Infektion also. Da können mir Leute, die mit einer Impfung Werbung machen ziemlich gestohlen bleiben.

    ABER: Wäre eine solche „Impfung“ vor 30 Jahren erfolgt, hätten wir heute das Islamproblem in Deutschland wohl nicht. Und für die Zukunft ist solch eine Schutzimpfung – parallel zur akuten Behandlung – sicherlich ne feine Sache.

    Allein den Weg des Herrn Weißmann einzuschlagen bedeutet für mich, einen Liter Wasser pro Minute in ein brennendes Haus zu schütten. Es verdampft.
    Hätte man ein paar Tage vor dem Brand damit angefangen, wäre der Brand nie ausgebrochen.

    Wir brauchen jetzt einen ordentlichen Löschschaum, Kubikmeterweise. Wer derweil in dem brennenden Haus eine Sprinkleranlage einbauen will, bitteschön. (In dem Feuer kommt man übrigens dabei um, bevor es nicht gelöscht ist, nur zur Warnung) MEINE Prioritäten liegen woanders.

  47. Ich gebe Stürzenberger recht, „der Koran im Kopf“, das ist es, was den Unterschied ausmacht zwischen uns den den Muslimen.

  48. #50 Demokedes

    Ich habe den Eindruck, dass das Publikum eines war, dass nicht viel Ahnung vom Islam hatte. Vielleicht hat Stürzenberger ja dazu beigetragen, dass sich das ändert. Das trifft auch auf Weißmann zu. Auch wenn er in Einzelheiten richtig liegt, misst er relativen Kleinigkeiten zuviel Wichtigkeit bei und verliert das grosse Ganze dabei aus dem Auge.

    Schade, dass ein gemeinsamer Kampf gegen die Islamisierung so nicht zu Stande kommt, die soo nötig wäre.

    Wie soll dan auch gehen, wenn man schon darin scheitert eine gemeinsame und in meinen Augen absolut ausschlaggebende Position zu Israel zu finden.

    Stürzenbergers Islamkritik bennent den Islam als Hauptproblem, während die Rechten vom Schlage Weißmanns‘ im Grunde aber auch indirekt dem linken (in grosser Anzahl auch jüdischem) Establishment) die Schuld für die Überfremdung und damit das „leichte “ Spiel der moslemischen Masseneinwanderung mit Ziel der Islamisierung , geben.

    Für Weißmann ist die Überfremdung per se ein Problem, und die Islamisierung nur ein Teilsymptom des kulturellen Selbstmords in ganz Westeuropa.

    Stürzenberger hält hingegen an der multikulturellen Idee mit Abstrichen fest und stellt fest, daß diese nach den von der Gastgebergesellschaft vorgegebenen Spielregel, ein friedliches Zusammenleben möglich macht. Allerdings ist der Islam mit dieser Gesellschaftsform inkompatibel.

  49. Frage mich, wie sich Weißmann das so vorstellt mit der deutschen Identität. Er ist wohl das, was man einen Nationalisten nennt. Nun, alle Bewohner des Rotweingürtels sind Nationalisten. Sie suchen sich eine Nachbarschaft mit ihresgleichen. Aber sie werden Weißmann nie akzeptieren.

    Die Deutsche Kultur ist eine Streitkultur, Einigkeit ist gar nicht vorgesehen. Die islamische Leit-Kultur ist da ganz anders, mit ner klaren Linie und Richtung. Untereinander sind sie zwar total zerstritten, aber im Zweifel immer zusammen gegen die minderwertigen Ungläubigen.

    Würde mich interessieren, wie Weißmann die english defense league sieht. Die dürfte seinen Vorstellungen am ehesten entsprechen.

  50. Ich habe mir die Videos nun angeschaut und finde, dass beide eine gute Figur gemacht haben. Es war eine offene Debatte, die jeder der beiden so führte, wie er es konnte. Dr. Weissmann als Lehrer und MS als politischer Redner.

    Beide sind Patrioten.

    Weissmann als nationaler Patriot
    und
    Stürzenberger als Verfassungspatriot

    Den nationalen Patrioten sind die Werte verloren gegangen, sie haben Probleme, sich selbst zu definieren – das war und ist Weissmanns Problem, was er in der Diskussion auch offen ansprach

    Stürzenbergers Werte sind formuliert und aufgeschrieben – im Grundgesetz. Wer diese Werte akzeptiert, sie für sich übernimmt und hier leben möchte, der gehört dazu. Egal, wo seine Wiege stand.

    Mir gefällt diese Position besser, weil ich weiß, dass nationale Herkunft eigentlich das Letzte ist, woran man einen Menschen messen sollte.

  51. #48 Milli Gyros (09. Okt 2012 12:26)
    Es ist nicht unsere Aufgabe, anderen Ländern unsere Werte aufzudrängen, wenn die Mehrheit der Bevölkerung nun mal andere Lebensformen bevorzugt

    Sie vergessen dabei allerdings, daß die Bevölkerung in islamischen Ländern NIEMALS die freie Wahl hatte und bis heute nicht hat, ob sie unter der Herrschaft von Koran und Scharia leben will – oder einer anderen religiösen und politischen Verfassung.

    Der Islam wurde der Bevölkerung dort MIT GEWALT aufgezwungen, es hieß meist: Entweder Übertritt zum Islam oder Tod! Und wem der erbärmliche Dhimmi-Status gewährt wurde, der war bzw. ist durch die grausame Unterdrückung, mit der die Dhimmis konfrontiert waren und sind, oftmals faktisch dazu gezwungen, trotzdem zum Islam zu konvertieren, um physisch überleben zu können. Es ist die Ursache dafür, daß es nur noch in wenigen islamischen Ländern größere religiöse Minderheiten, insbesondere Christen, gibt (aktuell sind das noch Ägypten, Syrien, Libanon, Indonesien, Irak, aber auch dort werden Minderheiten massiv in ihrer Existenz bedroht).

    Ein Weiterer Kritikpunkt an Ihrer Argumentation: Sie unterschlagen die universelle Gültigkeit der Menschenrechte! Es ist gerade keine Form des Kulturimperialismus, wenn wir fordern, daß die Menschenrechte auch in islamischen Ländern gelten müssen, sondern es entspringt der Vorstellung, daß ALLE Menschen gleichermaßen – völlig unabhängig von Staat, Ort, ethnischer und religiöser Zugehörigkeit, sozialem Status uvm – Träger der Menschenrechte sind, und kein Regime und kein religiöses Gesetz das Recht hat, den Menschen diese Rechte zu verweigern!

    Die Forderung nach Anwendung der Menschenrechte auf der ganzen Welt ist richtig, und sie muß offensiv vertreten werden!

  52. #53 Simon (09. Okt 2012 14:20)
    #55 Salahadin (09. Okt 2012 16:31)

    Schön, beide Positionen erzeugen bei mir stetiges Kopfnicken.

    Mir ist die Herkunft wirklich total egal. Und Ar5chlöcher gibts auch unter jeder Bevölkerungsgruppe. Aber den Islam, der ist ja auch unabhängig von der Herkunft, macht mich zu ihrem Feind. Dass das die Mehrheit der hier lebenden Moslems nicht so genau nimmt, ist ja schön. Aber genau das öffnet dem Islam Tür und Tor. Allein die Feigheit der hier lebenden Moslems sich vom Islam zu distanzieren ebnet ihm den Weg. Dass sie eines Tages selbst ihre Freizügigkeit einüßen, nehmen sie in Kauf. Genauso wie unsere feigen Politiker.

  53. Die wahre Einigung Europas

    Ich habe mir die Videoaufzeichnung angesehen und angehört, und ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß Stürzenberger die richtigen Positionen vertritt: Er will den Islam OFFENSIV bekämpfen, und das ist zwingend erforderlich, um die Islamisierung Deutschlands, Europas und der ganzen Welt zu stoppen!
    Weißman erscheint mir dagegen bezüglich der islamischen Bedrohung zu defensiv. Er will das deutsche Volk vor dem Untergang bewahren, die deutsche Kultur, Identität und Nation sollen gerettet werden. Grundsätzlich ist das natürlich richtig, und wir sollten alles dafür tun. ABER: Ich glaube nicht, daß das alleine genügen kann, um die Islamisierung zu stoppen. Auch eine starke Kulturnation mit gefestigter Identität wäre kein ausreichender Schutz gegen den islamische Flutwelle, die sich über uns ergießt. Wenn Millionen Moslems in ein Land mit westlicher Zivilisation einwandern, dann könnte die einheimische Kultur noch so stark sein, sie wird vom Islam zerstört werden. Schon alleine deshalb, weil eine zivilisierte Gesellschaft mit Geltung der Menschenrechte NIEMALS eine so hohe Geburtenrate erreichen kann, wie die Anhänger des barbarisch-grausamen mohammedanischen Todeskults. Wir haben keine Chance, diesen biologischen Wettkampf zu gewinnen!

    Ich bleibe dabei: Die Moslems müssen vom Islam befreit werden, in Deutschland, in Europa, weltweit. Das ist die einzige wirklich wirksame Möglichkeit, um die Bedrohung tatsächlich abzwehren und endgütig zu beenden.

    Eine rein defensive Strategie gegen den Islam ist zum Scheitern verurteilt!

    Wir brauchen endlich eine aktive Rollback-Politik, ähnlich wie sie von den Amerikanern im Kalten Krieg gegen den Kommunismus geführt wurde, der Islam muß überall offensiv bekämpft und zurückgeworfen werden!

  54. Ja, richtig, wir müssen unsere Indentität stärken, aber wir müssen dafür sorgen, dass der Islam sich hier nicht weiter ausbreitet. Stürzenberger sieht es völlig richtig.

    Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass wir die jetzt islamischen Länder vom Islam befreien müssen. So sehr ich mir auch wünsche, dass diese Menschen ihre Freiheit bekommen und vom Islam erlöst werden. Aber darum müssen sie sich selber kümmern. Wenn ich dabei behilflich sein kann, dann natürlich gerne.

  55. Stürzenberger argumentiert klarer.

    Herr Weissmann zeigt eher die von Wissenschaftlern praktizierte offene Ambivalenz.
    Herr Weissmann verkennt auch die Zeitebene, wenn er den Islam als Feind negiert. Er müsste in längeren Zeitabschnitten denken. Es geht hier nicht darum, was der Islam zurzeit oder in 10 Jahren für Europa ist.
    Man kann auch von einem Wissenschaftler erwarten, dass er, anders als Politiker, in großen Zeitabschnitten und epochal denkt. Und da muss er dann die Gefahr schon erkennen, wenn es um das langfristige Schicksal Deutschlands oder Europa geht.

  56. #60 Demokedes (09. Okt 2012 17:46)

    So sehe ich das auch.

    Was ich bei Sezession Online von diesem Lichtmeß über das Thema lesen konnte, und die meisten Kommentare: Sie haben es nicht begriffen.

    Das ist mir alles ein wenig zu „stolz“ und intellektuell. Die labern nur. Und labern. Schöne Worte. Wow, klingt kompliziert, fast blumig, feingeistig. Wie schön. So überlegen im Geiste sie doch sind. …

    Hätte nie gedacht, dass es auch einen rechten Rotweingürtel gibt. Ziemlich von oben herab dieser Lichtmeß. Ich frage mal ketzerisch: Hat er den Koran je gelesen? Oder ist es einer von den Das-brauche-ich-auch-nicht-aber-ich-bewerte-trotzdem-seine-Wichtigkeit-am Beispiel-anderer-religiöser-Schriften-Typen?

  57. #59 Mastro Cecco

    Ich sehe das ebenso. Die intellektuelle Betrachtung des ganzen Komplexes ist zwar sehr interessant und richtig, hilft Deutschland und/oder Europa aber nicht wirklich weiter. Wir haben einfach nicht mehr die Zeit, ich schätze mal mindestens eine Generation, neue gefestigte Identitäten aufzubauen. Schon gar nicht bei einem Europa, das die Nationalstaaten auflösen möchte und die zugehörigen Völker gleich mit. Es nützt dem zusammengetretenen deutschen Jugendlichen auch nichts, wenn er oder seine Eltern die Islamisierung intellektuell begriffen hat.

    Also bleibt meiner Meinung nach nur die direkte Methode nach Herrn Stürzenberger übrig. Selbst für diese Methode ist die Zeit sehr kurz.

    Man muss aber auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass keine Methode funktioniert und wir auf einen europaweiten Bürgerkrieg unvorstellbaren Ausmaßes zusteuern. Denn wer uns Jahr um Jahr direkt und indirekt klar macht, dass wir der ultimative Feind des Islam sind, muss damit rechnen, dass diese Kriegserklärung einmal angenommen wird und wir ebenfalls den einzelnen Moslem als unseren direkten Feind betrachten. Da kann er noch soviel Döner verkaufen wie er will, selbst wenn er ausnehmend nett und freundlich ist. Das waren die Menschen auf dem Balkan auch und sie leben alle friedlich zusammen bis es zum Bürgerkrieg kam.

    Dort wird dann nicht mehr differenziert und abgewogen. Dann geht es nur noch Auge um Auge und Zahn um Zahn. Unsere politischen und medialen Eliten werden dann die ersten sein die sich dann in Sicherheit bringen werden, sofern das propagierte „nichtvorhandene Volk“ ihnen das erlaubt.

    Wer trägt dann den Sieg davon ?

  58. #62 Pazifaust (09. Okt 2012 19:09)
    #60 Demokedes (09. Okt 2012 17:46)

    So sehe ich das auch.

    Was ich bei Sezession Online von diesem Lichtmeß über das Thema lesen konnte, und die meisten Kommentare: Sie haben es nicht begriffen.

    Das ist mir alles ein wenig zu “stolz” und intellektuell. Die labern nur. Und labern. Schöne Worte. Wow, klingt kompliziert, fast blumig, feingeistig. Wie schön. So überlegen im Geiste sie doch sind. …

    Hätte nie gedacht, dass es auch einen rechten Rotweingürtel gibt. Ziemlich von oben herab dieser Lichtmeß. Ich frage mal ketzerisch: Hat er den Koran je gelesen? Oder ist es einer von den Das-brauche-ich-auch-nicht-aber-ich-bewerte-trotzdem-seine-Wichtigkeit-am Beispiel-anderer-religiöser-Schriften-Typen?

    Nach der Lektüre des Artikels von Martin Lichtmesz drängt sich mir der Vergleich zur Situation der Linksradikalen in den 70ern auf.

    Kann man die Auseinandersetzungen zwischen Pro und Freiheit noch auf der Ebene der Konflikte zwischen Kommunistischem Bund Westdeutschland (KBW) und Komunistischer Partei Deutschlands (KPD) ansiedeln, so ist der Haufen um die Sezession am ehesten vergleichbar mit der Zeitschrift “Probleme des Klassenkampfs” (PROKLA) – einer Gruppe linksradikaler “intellektueller” Besserwisser, die de facto niemals etwas anderes auf die Reihe bekommen haben, als den allfälligen Trends hinterherzulaufen und sich parallel Pöstchen an den linken Unis zu ergattern. Philosophen im “bösen” Marxschen Sinne eben.

    Stürzenberger hätte wohl daran getan, diesen Möchtegern-Intellektuellen das bekannte Marx-Zitat entgegenzuhalten:

    Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert – es kommt aber darauf an, sie zu verändern!

    Ich weiss schon, warum ich mir die Ergüsse der rechten Intellektuellen in der Regel nicht antue.

    Bezeichnend übrigens, dass es noch nicht mal die Antifa für nötig hält, diese „rechte“ Veranstaltung zu stören.

  59. #36 Jizyaberater (09. Okt 2012 07:38)

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  60. #36 Jizyaberater (09. Okt 2012 07:38)

    Korrektur:
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  61. Inzwischen habe ich, nachdem ich mir Teil fünf der Diskussion auf YouTube angeschaut habe, verstanden, worin die Unterschiede zwischen Stürzenberger und Weißmann bestehen. Folgendes sind Schlüsselaussagen Karlheinz Weißmanns:

    „Wir haben es mit einem Problem zu tun, das ist ethnischer Natur.“

    „Das Grundgesetz ist zwar auf der einen Seite eine Verfassung nach westlichem Muster …, aber es ist vor allen Dingen eine Verfassung des deutschen(!) Volkes. Und das deutsche Volk ist inhaltlich definiert im Grundgesetz, nicht eine Ansammlung von irgendwelchen Menschen auf dem Boden eines Staates der Deutschland heißt, sondern es ist inhaltlich definiert, was das deutsche Volk ist. Daran ist überhaupt nichts zu deuteln. D.h., man kann auch hier von der konkreten Ordnung nicht absehen und mich interessiert deshalb auch nur die Verteidigung dieser konkreten Ordnung … d.h., primär ist der Staat, sekundär ist die Demokratie, primär ist der Staat, sekundär sind die Werte und wie bequem und wie freiheitlich und wie individuell individualistisch wir leben können, das wird durchgegeben(!), das wird vorgegeben durch den Rahmen, den der Staat (!) zieht. Daran ist überhaupt kein deuteln. Und im Namen irgendeines freistehenden Individualismus, irgendwelcher westlichen Werte, die man bei Gelegenheit auch mit Füßen treten kann, wenn es der Verteidigung der Ordnung dient, daran bin ich nicht interessiert! Das halte ich von vornherein für einen aussichtslosen Kampf, der nicht die nötige Durchschlagskraft entwickeln wird, sondern ich bin als erstes der Meinung, wenn wir auf diesem Sektor etwas tun wollen, dann dürfen wir nicht den Hebel bei der Religion ansetzen, sondern wir müssen den Hebel schlicht und ergreifend bei unserer Identität als Deutsche ansetzen! “ (17 Sekunden Beifall).

    (Ausrufezeichen von mir).

    Dieser Mann behauptet also tatsächlich, das Wesen unseres Staates bestünde dem Grunde nach in einer ethnischen Schicksalsgemeinschaft. Unsere Wertegemeinschaft sei völlig sekundär, primär ging es darum, dass man ein ethnischer Deutscher sei. Welches Wertesystem herrsche, das würde „vom Staat vorgegeben“. Das Fundament unseres Staates sei also eine völkische Verbundenheit, nicht eine Verbundenheit aufgrund gemeinsamer Wertvorstellungen. Und das, ergebe sich aus unserem Grundgesetz!

    Junge, Junge! Der Mann hat für meinen Geschmack viel zu viel nationalistische „Gene“; vor solchen Leuten graut mir.

    Im Gegensatz dazu steht Stürzenberger zu unserem Grundgesetz und will die Freiheit und diese offene Gesellschaft erhalten und verbessern. Da fühle ich mich aufgehoben.

  62. Die Islamisierung hat sich der Westen selbst eingebrockt. Da hilft auch kein schimpfen auf die DDR. Der Kapitalismus wollte doch weltoffen sein, grenzenlos, global. Hauptsache erfolgreich, koste es was es wolle. Gastarbeiter wurden in der Türkei angeworben und dann hier zu Tür-an-Tür-Nachbarn gemacht. Hauptsache es kostet nicht viel und es ist rentabel. Kein Mensch hat damals daran gedacht, diese Leute in Dörfern anzusiedeln. Der „Einsatzort“ war in der Großstadt und wenn ich beispielsweise als Russe zum Bäcker gehe – oder zum Fleischer – und die alle meine Sprache sprechen, wozu soll ich dann Deutsch lernen?

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