Erdogan will Islam siegreich nach Westen führen

Türken feiern Erdogan als größten Führer der Welt.
Türken feiern Erdogan als größten Führer der Welt.

Markige Worte fand der Türken-Führer Recep Tayyip Erdogan auf dem Parteitag der AKP diesen Sonntag, auf dem er zum dritten und letztmöglichen Mal zum Führer seiner Regierungspartei gewählt wurde. Seine Pläne bezüglich Europa kann man nur als eine Art Kriegserklärung an die europäischen Völker auffassen.

WELT online berichtet:

Was den Aufbruch der Türkei nach Westen betrifft, dafür verwendete Erdogan in seiner Grundsatzrede ein ganz neues Symbol. Das Endziel des langen Weges, das erst seine Nachfolger erreichen würden, sei „2071“, sagte er an die Adresse der türkischen Jugend. Dann nämlich jährt sich zum tausendsten Mal die Schlacht von Manzikert, in der die Türken das byzantinische Reich entscheidend schlugen, gen Westen drängten und Anatolien in Besitz nahmen. „Unser Vorbild ist Sultan Arp Arslan“, also der damals gegen die Christen siegreiche Kriegsherr, verkündete Erdogan und erntete begeisterten Applaus von rund 30.000 AKP-Anhängern.

Und weiter:

So machte Erdogan zumindest in Symbolen klar, als wen er sich selbst sieht: Als einen neuen Atatük, der das Land modernisiert, und als neuen Sultan, der die Türken und den Islam siegreich gen Westen führt.

Die Antwort auf diese offen angedrohten Eroberungspläne kann nur ein sofortiger Abbruch der Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei sein. Aber selbst ohne einen EU-Beitritt der Türkei wird es schwierig werden, die Islamisierung Europas aufzuhalten. Der britische Islam-Experte Bernard Lewis rechnet ab dem Jahr 2065 mit einer moslemischen Bevölkerungsmehrheit für Deutschland.