Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats hat die Journalistin der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau, Mely Kiyak (Foto), wegen ihrer Kolumne „Liebe Wissensgesellschaft“ vom 19. Mai scharf gerügt. Kiyak hatte darin Thilo Sarrazin als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet. Viele Leser reagierten entsetzt und beschwerten sich darüber beim Presserat. Der hat nun Ende September ganz klar entschieden: Die (diversen) Beschwerden waren aufgrund der Schwere des Verstoßes gegen den Pressekodex absolut berechtigt, so dass eine offizielle „Missbilligung“ ausgesprochen wurde. Den beiden Dumont-Zeitungen empfiehlt der Presserat die Veröffentlichung dieser Entscheidung und Missbilligung.

Wörtlich heißt es in der Mitteilung des Presserates vom 25. September:

A. Zusammenfassung des Sachverhalts

Die BERLINER ZEITUNG veröffentlicht in der Print- und Online-Ausgabe am 19./20.05.2012 einen Beitrag unter dem Titel „Liebe Wissensgesellschaft“. Die Autorin einer regelmäßig erscheinenden Kolumne bezeichnet darin Thilo Sarrazin als „…lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, die Sonntagabend in Ruhe das tun darf, was er am besten kann; das Niedrigste im Menschen anzusprechen.“

Die Beschwerdeführer kritisieren eine Verletzung der Menschenwürde Sarrazins. Die Formulierung sei zudem ehrverletzend und diskriminierend. Sarrazin werde aufgrund einer körperlichen Behinderung in seiner Würde verletzt, diffamiert und lächerlich gemacht.

Die Chefredaktion der BERLINER ZEITUNG teilt in ihrer Stellungnahme mit, dass die Autorin in ihrer Kolumne eine Formulierung gebraucht habe, die nicht zu akzeptieren sei. Man bedaure, dass diese Passage erscheinen konnte.

Der Text sei sofort aus dem Netz genommen worden. Wenige Tage nach der Veröffentlichung sei auch eine Entschuldigung der Autorin abgedruckt worden. Sie schreibe darin: „Ich bedaure das sehr“. Weiterhin sei am 31.05.2012 eine ausführliche Stellungnahme der Chefredaktion veröffentlicht worden, in der sie sich von der Formulierung distanziere.

Abschließend betont die Chefredakteurin, dass sie nochmals ihr klares Bedauern darüber ausdrücken möchte, dass diese Formulierung in der Zeitung gestanden habe. Sie hätte nicht erscheinen dürfen. Man habe aus dem Vorfall intern Konsequenzen gezogen.

B. Erwägungen des Beschwerdeausschusses

Der Beschwerdeausschuss sieht in der Veröffentlichung unter dem Titel „Liebe Wissensgesellschaft“ eine Verletzung der Ziffer 1 des Pressekodex. Thilo Sarrazin wurde mit der Formulierung „…lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, …“ in seiner Menschenwürde verletzt. Die Zeitung hatte in ihrer Stellungnahme bereits eingeräumt, dass die Formulierung nicht zu rechtfertigen ist. Auch die Autorin hatte sich in einem Beitrag unter dem Titel „Eine Klarstellung“ an die Leserschaft gewandt und dabei betont, dass sie die von ihr gewählte Formulierung bedauert. Dies begrüßte der Beschwerdeausschuss. Er war jedoch der Auffassung, dass der Verstoß gegen die presseethischen Grundsätze so schwer war, dass er weder durch eine Entschuldigung noch die geäußerte Einsicht im Sinne der Ziffer 3** Pressekodex in Ordnung zu bringen war. Die Reaktionen von Autorin und Zeitung wurden jedoch bei der Wahl der Maßnahme berücksichtigt.

C. Ergebnis

Presseethisch bewertet der Ausschuss den Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze als so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung eine Missbilligung ausspricht. Nach § 15 Beschwerdeordnung besteht zwar keine Pflicht, Missbilligungen zu veröffentlichen. Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung.

Die Entscheidung über die Begründetheit der Beschwerde ergeht einstimmig, die Entscheidung über die Wahl der Maßnahme ergeht mit fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen.

Peter Tiarks
Vorsitzender des Beschwerdeausschusses 2
(Wy)

Die Entscheidung des Presserats ist zu begrüßen, wenngleich sie vier Monate zu spät kommt!

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61 KOMMENTARE

  1. die Entscheidung über die Wahl der Maßnahme ergeht mit fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen.

    Warum zwei Nein-Stimmen? Eine Diskriminierung von zwei Presseratmitgliedern gegen die Kartoffel.

  2. Solch eine Rüge des Presserats ist immer eine hervorragende Werbung. Das haben wir ja beim Inkontinenz-Poster der Titanic gesehen.

    Frau Kiyak wird es wenig kümmern.

  3. Das ist ja mal schon ein Vorgeschmack, als wir gesehen werden, wenn die Scharia alles regelt.

    Die üble Hetzerin kratzt das nicht. Man hätte sie fristlos samt der Redaktion feuern sollen!

    So sieht die angebliche Menschenwürde in der BRD aus – wenn sie Deutschen abgesprochen wird.

  4. Dass es überhaupt zwei Nein-Stimmen gibt ist ein Skandal.

    Die zwei Nein-Sager finden es also völlig in Ordnung wenn ein Staatsbürger in aller Öffentlichkeit zur lispelnden, stotternden und zuckenden Menschenkarikatur erklärt wird. Das ist Menschenverachtung pur.

  5. Dann sollte man sich mit der Veröffentlichung beeilen, solange es die Frankfurter Rundschau noch gibt.

  6. Mit einer großen Portion Ironie spreche ich mich hiermit als mündiger Bürger für eine Fatwa gegen die hirnresistente SchmirfinkIn Mely Kiyak aus.

  7. Die gute Frau sollte sich mal lieber über das unsägliche Türkendeutschgestammel ihrer zahlreichen in Deutschland lebenden Lansleute auslassen! Da hätte sie gut und lange zu tun!

  8. Solidarität mit einer Linksfaschistin:

    1.) Kurz nach ihrer diskriminierenden Äußerung wurde Mely Kiyak mit einem Auftritt im Presseclub, ARD belohnt!

    2.) Ferner ein Soli-Abend organisiert

    „“Über dreieinhalb Stunden lasen 34 namhafte Vertreter aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Medien vor 400 Zuschauern Kolumnen der Journalistin. Man mobilisierte sogar die Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir und Mehmet Kilic, mitinitiiert von der designierten Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff.““
    http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/entgleiste-rhetorik

    Und was sagen diese namhaften Soli-Pfeifen jetzt zur Rüge des Presserates???

  9. Hallo
    Als erstes Bedanke ich mich bei PI-NEWS für die schnelle Reaktion.
    Vor ein Paar Stunden erst, habe ich die Antwort vom Presserat für mich, an PI-News Geschrieben und schon ist sie veröffentlicht.
    Man muss den Druck aufrecht erhalten und gegen diese Schmierfinken von der „Quality“ Presse mit allen Mitteln vorgehen.
    Auch wenn es Monate Dauert-es ist aber ein kleiner Sieg-.
    Man muss Ihnen immer wieder den Spiegel vorhalten.
    Deswegen fordere ich auch alle auf-„Tut etwas gegen diese Unterdrückung der Meinungsfreiheit,die Falschinformationen und die Diskriminierungen der anderen Meinungen durch diese Schmierfinken.“
    Sollten diese „Quality“ Zeitungen KEINE entsprechenden Informationen des Presserates veröffentlichen muss Ihnen das immer und immer wieder vorgehalten werden.
    Durch Leserbriefe oder hier auf PI-News denn PI-News wird von denen ja mit vorliebe gelesen.
    Danke nochmals an PI
    Grüsse aus Hamburg
    Kla

  10. Da bin ich jetzt aber positiv überrascht 🙂

    Ich war nämlich auch eine, die einen Beschwerdebrief an den Presserat geschickt hat.
    Wer weiss, vielleicht bekomme ich diesen Entscheid noch schriftlich in den Briefkasten.

    Jedenfalls zeit es sich wieder einmal, dass es sich lohnt sich zu wehren.

    Und an dieser Stelle möchte ich Euch danken PI. Weil ihr das öffentlich gemacht hattet.

    Und auch dem Presserat danke ich an dieser Stelle. Es gibt noch Instanzen, auf die man vertrauen kann und welche Beschwerden ernst nehmen. Schön, das zu wissen.

  11. zeit = zeigt….

    Und die 2 Neinsager ärgern mich natürlich auch. :mrgreen:
    Aber das ist halt Demokratie und man muss das akzeptieren lernen. Auch wenn es in diesem Fall schwerfällt, es zu verstehen.

  12. #12 kla (12. Okt 2012 02:29)

    denn PI-News wird von denen ja mit vorliebe gelesen.

    Und das ist das Geile daran!

  13. @#7: Wollt ich auch grad schreiben. Käme ein nur ansatzweise verächtlicher Kommentar von der „anderen Seite“ würde die Luft brennen. Autor und Redaktion müssten binnen kürzester Frist zurücktreten. Hier wird halt weiter gemacht wie bisher, letztendlich war ja auch die „Entschuldigung“ vollkommen unzureichned, jedenfalls meiner Meinung nach.
    Ich habe mich übrigens auch mal beim Presserat beschwert. Da wurde in einem „Spiegel“ Artikel Sarrazin im weiteren Sinne als „Ratte“ bezeichnet. Das ist dann aber Satire, von der Meinungsfreiheit gedeckt usw…

    Ein weiterer Beweis, wie die Presse auf dem linken Auge blind ist, ist der Umgang mit Steinbrück und seinen Vorträgen bzw. Honoraren. Hiesse er Guttenberg wäre er schon lange weg bzw. nicht mal Kandidat geworden. Vera Lengsfeld ist, soweit ich das überblicke, die einzige, die da noch zu fragen wagt…

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wer_schrieb_steinbruecks_hochdotierte_reden/

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nebeneinkuenfte_als_hauptverdienstquelle/

  14. Die „Entschuldigung“:

    „Wenn ich den physiologischen Hintergrund gekannt hätte, hätte ich das Bild nicht gewählt. Ich bedauere das sehr!“, schrieb sie gestern in „Berliner Zeitung“ und „Frankfurter Rundschau“.

    http://www.bild.de/politik/inland/thilo-sarrazin/diese-journalistin-muss-sich-bei-sarrazin-entschuldigen-24344024.bild.html

    Was dachte sie denn, dass Sarrazin da mit Absicht irgendwelche Faxen macht?

    Was kommt als nächstes:

    „Wenn ich den physiologischen Hintergrund gekannt hätte, hätte ich den Rollstuhlfahrer nicht umgeschubst“?

  15. Eine Missbilligung ist 1. keine Rüge und 2. ändert sie doch am grundsätzlichen Klima erst einmal nichts. Ob Herr Sarrazin nun offiziell beleidigt oder als Rassist angesehen und dadurch beleidigt wird, ist zweitrangig. Allenfalls wird klargestellt, dass es presseethische Grenzen gibt, aber da wir ein Land der freien Presse sind, werden diese sowieso immer wieder überschritten. Entscheidend ist vielmehr etwas anderes: Wann werden wir endlich auch in der Masse anfangen, überkommene und falsche Vorstellungen von innerdeutscher und europäischer Integration in Frage zu stellen? Sarrazin ist ja nicht der einzige kritische Publizist, aber er hat ja versucht, die Masse zu erreichen, und deswegen wurde bewusst dagegen angesteuert. Es wird Zeit, dass Presse und Literatur sich in der Breite endlich wieder ihrem Recht auf und ihrer Pflicht der Kritik bewusst werden.

  16. Wie interessant,
    wo doch immer die Sozialikonen behaupten, das die Türken in Deutschland die deutsche Sprache nicht richtig erlernen und gebrauchen können.

    Immer dann, wenn einer von denen in einer Aufnahmeprüfung wieder einmal Ochse mit x geschrieben hat und wegen schlechter Rechtschreibkennrisse abgelehnt wird.

    Außerdem muss das Geschriebene von K. unter Rassismus, Rssaendiskriminierung verbucht werden, so wie sie es bei der Islamkritik auch immer wieder versuchen.

    h2so4

  17. Wie interessant,
    wo doch immer die Sozialikonen behaupten, das die Türken in Deutschland die deutsche Sprache nicht richtig erlernen und gebrauchen können.

    Immer dann, wenn einer von denen in einer Aufnahmeprüfung wieder einmal Ochse mit x geschrieben hat und wegen schlechter Rechtschreibkennrisse abgelehnt wird.

    Außerdem muss das Geschriebene von K. unter Rassismus, Rassendiskriminierung verbucht werden, so wie sie es bei der Islamkritik auch immer wieder versuchen.

    h2so4

  18. Also wenn ich Wikipedia richtig verstehe, dann hätte aber eigentlich PI schwer gerügt werden müssen und die liebe Mely war das eigentliche Opfer. Im Wiki-Artikel über sie heißt es:

    Nach anhaltender Kritik sprachen die Chefredaktionen der abdruckenden Zeitungen in einer Stellungnahme von einer „perfiden Hetzkampagne“ gegen die Autorin, welche insbesondere über die Internetplattform Politically Incorrect forciert werde; auch die Journalisten-Vereinigung Neue Deutsche Medienmacher und die taz nahmen Kiyak jeweils in einer Stellungnahme in Schutz.

  19. Was ist den eine Missbilligung???

    DU! DU! DU!, dasmachtmanabernicht(grins)

    Das wars!

    Würde ein biodeutscher Schreiberling über einen Migrahigru eine verletzende Aussage machen, wäre Arbeitsplatzverlust, Harz4 und eine hohe Geldstrafe fälig.

    Sicher sind die zahlreichen Beschwerden beim Prässerad auch diskriminierend, weil man eine Migrahigru -Tante aus ihrer sauer erarbeiteten
    Stellung mobben will.

  20. Sogar diese Rüge ist politisch korrekt zensiert. Da wird weder Name, noch Herkunft genannt, man erfährt nur dass es sich um eine Frau handelt.

  21. #1 GrundGesetzWatch

    Nur zwei Gegenstimmen???

    Was für ein Schock.

    Da werden wir wohl bald den Presserat linientreu umbesetzen müssen.

    Satire Ende

  22. Jetzt passt auf die Veröffentlichung auf!

    Wenn die Missbilligung veröffentlicht wird, dann ist ja alles gut: dann darf man Kyiak offiziell als rassistisch bezeichnen!

    Falls die Missbilligung nicht veröffentlicht wird, dann
    wird daraus ein Vertuschungsskandal gemacht, bei dem der gesamte Verlag schlecht weg kommt! Also nicht vergessen: falls keine Veröffentlichung erfolgt: Vertuschung anprangern und Geheimdiplomatie, Hinterzimmer-Verhandlungen Klüngel-Presse, Amigo-Presse etc. Diese Schlagworte müssen dann kommen …

  23. Neues von der neuen Besatzungsmacht, die in Köln so viele politische UnterstützerInnen hat:

    http://www.ksta.de/koeln/ditib-botschaftsraete-sind-neue-chefs,15187530,20571832.html

    Köln.

    Die Türkisch-Islamische Union (Ditib) hat erwartungsgemäß den bisherigen Botschaftsrat der Türkei in Frankreich zum neuen Vorsitzenden bestimmt. Der Theologe und Staatsbeamte, Izzet Er, übernimmt das Spitzenamt des großen islamischen Vereins, der zurzeit in Ehrenfeld seine neue Deutschlandzentrale mit Moschee baut. Sein Stellvertreter wird Halife Keskin. Er ist Botschaftsrat in Belgien und ebenfalls Staatsbeamter. Die Personalentscheidungen gelten für Beobachter als Beleg für die nach wie vor engste Bindung des deutschen Vereins an die Türkei und ihre Regierung.

    Auch der Posten des Generalsekretärs wurde neu besetzt: Suat Okuyan gehörte bereits dem alten Vorstand an. Der neu in den Vorstand gewählte, ehemalige Ditib-Dialogbeauftragte Bekir Alboga soll als Okuyans Stellvertreter Sprecher des Vereins werden und dazu beitragen, dass sich der öffentliche Auftritt der Ditib wieder verbessert. Bei Vorstandswahlen am Sonntag hatte die Ditib ihre Spitze ausgewechselt.

  24. UUUiiiihhh, was für Nazis schreiben denn für den Kölner Stadtanzünder? 🙂

    Hatten nicht alle Moscheebaugegner inklusive Ralph Giordano schon vor Jahren davor gewarnt?

    Wir sollten einen Thread dazu eröffnen!

    http://www.ksta.de/debatte/moscheebau-die-ditib-brueskiert-koeln,15188012,20571678.html

    Die Ditib brüskiert Köln

    Erstellt 11.10.2012

    „Achtung! Sie stehen vor türkischem Territorium“. Ein solches Schild müsste eigentlich vor dem Rohbau der Kölner Zentralmoschee an der Inneren Kanalstraße stehen. Denn der Bauherr, die Türkisch-Islamische Union (Ditib), geht mit ihrem deutschen Partner um, als handele es sich bei dem Gotteshaus um türkisches Hoheitsgebiet. Wieder einmal ist der Kölner Moschee-Beirat durch die Informationspolitik der türkischen Organisation brüskiert worden. Informationen über den Führungswechsel innerhalb des Ditib-Vorstands musste der Beirat den Medien entnehmen. Kein Wort darüber im Vorfeld gegenüber denen, die diesem Bau stets offen, voller Verständnis und mitunter in Freundschaft gegenüber standen und halfen, Missverständnisse, Ängste und Befürchtungen auszuräumen. Handelt es sich bei einem solchen Verhalten um reine Achtlosigkeit oder ist es so, dass der Mohr seine Schuldigkeit getan hat? Denn wenn die Ditib den Beirat wirklich brauchte – sie ginge anders mit ihm um.

    Das ist ein erneuter Tiefpunkt, nachdem die Organisation bereit im vergangenen Jahr im Streit über angebliche Baumängel an der Moschee ein Desaster in der öffentlichen Kommunikation erlebt hatte. Seinerzeit wurden ohne Not auch der Moschee wohl gesonnene Mitglieder des Beirats verärgert sowie Journalisten und Öffentlichkeit in mitunter rüdem Ton abgefertigt. Konsequenzen daraus wurden ganz offenbar bislang nicht gezogen.

    Diese Moschee steht heute nicht mehr infrage. Der Bau existiert und wird, wenn er fertig gestellt ist, mehr als ein Gotteshaus sein. Er ist auch ein Symbol dafür, wie man miteinander umgeht. Zurzeit muss man konstatieren, dass diese Moschee auch für Intransparenz und eine verletzende Achtlosigkeit den Kölnern gegenüber steht.

    Man entschuldige mir nun meine Wortwahl: Ihr Kölner GutmenschInnen, Ihr seid einfach nur blöd, dumm und ignorant!

  25. #13 unrein (12. Okt 2012 01:16)
    ot, “Buschkowsky spricht wie Breivik”

    Gerüchte: Der SPD-Nazi-Jäger aus NRW soll gegen seinen Parteifreund Buschkovsky bereits Strafanzeige gestellt haben – wegen „Verunglimpfung des Türkentums“!

  26. #33 Eurabier (12. Okt 2012 08:31)

    UUUiiiihhh, was für Nazis schreiben denn für den Kölner Stadtanzünder? 🙂

    Habe im Stadtanzünder noch folgendes gefunden:

    Ehrenfeld.

    Einer der beiden Täter, die im August an der KVB-Haltestelle Hans-Böckler-Platz einen jungen Mann überfallen hatten, hat sich der Polizei gestellt. Mit Bildern aus einer Überwachungskamera in der U-Bahn-Station hatte die Polizei nach dem 16-Jährigen und seinem Komplizen gefahndet.

    Zahlreiche Hinweise auf den bereits polizeibekannten Jugendlichen waren daraufhin eingegangen, so dass er identifiziert werden konnte. Noch bevor die Ermittler ihn festnehmen konnten, meldete er sich selbst bei der Polizei. Nach seinem Mittäter wird weiterhin gefahndet.

    http://www.ksta.de/ehrenfeld/raeuber-duo-einer-der-taeter-stellt-sich,15187506,20569606.html

    Der Mittäter sieht nicht aus wie Björn-Thorben und auch nicht wie der Bruder von Lea-Sophie. 😉

    Ehrenfeld (Grübeln, Nachdenk) gibt es da nicht auch ein „Muslimisches Gotteshaus“? 🙄

  27. Kaum zu glauben, was die liebe Mely noch vor gut vier Jahren geschrieben hat:

    http://www.welt.de/politik/article1937794/Deutsche-sollten-zu-ihrer-Nationalkultur-stehen.html
    Irgendwann muss sie aber begriffen haben, dass man in D als (freie?) Journalistin mit Nationalstolz seine Brötchen bei weitem nicht so gut verdienen kann, wie mit dem Aufspringen auf den Jammerparade der muslimischen Opferverbände.

    Schade eigentlich Mely: Gerade Du als Alevetin solltest Doch wissen, wie alevitische (türkische) Mädchen von ihren sunnistischen (türkischen) Mitschülern in deutschen Schulen behandelt werden.

  28. Diese Kiyak bestätigt nur das allgemein bekannte Auftreten Ihrer Landsleute (vieler, aber nicht aller) in der Öffentlichkeit und erweist ihresgleichen damit wiedermal einen klassischen Bärendienst.

    Pöbelnd, fordernd, beleidigt, süffisant, tussihaft – bei Männern sonst machoid – und neunmalklug.

    Ich bezeichne so eine Menschin nicht als Dame, sondern nur ganz simpel als asoziales und herzloses Proletenweib, das auf unterstem Niveau gegen von Krankheit gezeichnete Menschen hetzt.

    Kiyak, Frust fressen Seele.

  29. #36 Abu Iblis (12. Okt 2012 08:49)

    Mely Kiyak rückt auch schon mal die politisch-inkorrekte Soziologin Necla Kelek in die brauen Ecke, weil Kiyak kritische Stimmen nun doch nicht ertragen kann:

    http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-irrtum-im-namen-der-freiheit,1472602,4808450.html

    Necla Kelek, hauptberuflich fundamentalistische Islam-Kritikerin, und ich, Mely Kiyak, hauptberuflich fundamentalistische Kolumnistin, haben aufgrund der zweisilbigen Zusammensetzung unserer Namen eine phonetische Ähnlichkeit. Ansonsten haben wir miteinander so viel zu tun wie Tekka Maki mit einer Dose Thunfisch. Welten trennen uns. Kelek wird fürs Kritisieren am Samstag mit dem FDP-Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung gewürdigt. Ich habe lediglich die Freiheit, eine Kolumne abzuliefern.

    Braucht man in Deutschland einen Freiheitspreis? Ist es in Deutschland riskant, seine Meinung zu vertreten? Ich meine, wenn es ein Land gibt, in dem man alles sagen, behaupten und publizieren kann, dann doch wohl Deutschland! Bis auf „Heil Hitler“ sagen, geht in Deutschland nun wirklich alles.

    Obwohl! Horst Mahler, Ex-RAF- und später Ex-NPD-Mitglied, begrüßte Michel Friedman zu einem von Vanity Fair organisierten Gespräch mit „Heil Hitler, Herr Friedman“. Friedman grüßte freundlich zurück: „Guten Morgen, Herr Mahler“.

    Die FDP übergibt Necla Kelek am Samstag den Freiheitspreis. Alice Schwarzer hält die Laudatio. Schamloser kann man das Gebot der Freiheitlichkeit nicht besudeln. Die FDP will normalerweise, dass die Leute denken und glauben sollen, was sie wollen.

    Weshalb kriegt Necla Kelek diesen Preis? Sie will doch nicht mehr Freiheit, sondern weniger. Sie will einen starken Papa Staat. Einen mit Haaren auf der Brust und Oberarmmuskeln, dick und rund wie eine Rolle vierlagiges Klopapier. Einen Macho-Daddy-Staat, der sagt, der Islam gehört abgeschafft. Die Muslime gehören abgeschafft.

    Wir hatten schon einmal einen Staat, der Menschen anderer Glaubensrichtungen abschaffen wollte. Die FDP hat gerade aus dieser Erfahrung heraus ihr Fundament auf den Liberalismus gebaut. Sie ist für die Gleichberechtigung aller Staatsbürger. Egal welcher Religion. Jedem seine Kirche. Jedem seine heilige Schrift. Wer will, kann auch Aktien anbeten. So verstand ich bislang die FDP.

    Ist die FDP nun verrückt geworden?, fragt verstört

  30. Eigentlich sehr merkwürdig! Gerade scheinbar gebildete linksgrüne Intellektuelle, die so hart gegen Faschismus und Diskriminierung kämpfen bedienen sich einem extrem menschenfeindlichen Vokabular wie „…lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“!

    Ihnen ist nicht bewusst, dass ihr Gedankengut, das zwischen herrschenden rotgrünen Bessermenschen und anderen minderwertigen Untermenschen (sprich: Menschenkarikaturen!) unterscheidet, sich von nichts dem der Gedankenwelt der Nazis unterscheidet!

  31. (…) ,die Entscheidung über die Wahl der Maßnahme ergeht mit fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen.

    Eigentlich eine Selbstverständlichkeit – aber man freut sich in dieser Zeit manchmal schon über Selbstverständlichkeiten.
    Wir lernen aber auch daraus: Ohne Beschwerde keine Rüge. Auch in solchen Fällen spielen Medien wie PI eine wichtige Rolle in dieser immer stärker ideologisierenden Gesellschaft.

    Sorge machen mir bei der Sache noch die Personen, die Beleidigung und Diskriminierung bestimmter Personen – als Mitglieder des deutschen Presserates – NICHT missbilligen.

  32. Warum beschleicht mich die Überzeugung das der “ Presserat “ nicht aus Einsicht diese Missbilligung ausgesprochen hat , sondern auf Druck .Wurde Frau Kiyak nicht erst durch andere Vertreter der Gossenjournaille ermuntert noch eine schärfere Gangart einzulegen ? Das ihr die eingeschränkte Artikulation Sarrazins durch einen operativen Eingriff nicht bekannt war , glauben ohnehin nur eingefleischte Sarrazinhasser oder weltfremde Multi – Kulti – Ideologen . Es ist schon ein merkwürdiges Land , diese “ Bunte Republik “ . Wenn konservative Kräfte etwas zugespitzte Formulierungen gebrauchen , gilt dies als Hetze , Rassismus , Diskriminierung , Anstachelung zur Gewalt u.ä . Da wird dann auch ganz schnell ein noch nicht veröffentlichtes Buch – “ Deutschland schafft sich ab “ – als Beweis herangezogen , dass Kritik an bestimmten Mißständen in dieser Gesellschaft aus Menschen wie Breivik erst Gewalttäter gemacht hat . Das die Hetze gegen aufrechte Zeitgenossen wie Sarrazin , Buschkowsky , Wilders , Kelek u.a. auch radikale Kräfte auf der anderen Seite erst ermuntert Gewalttaten gegen Personen zu begehen , wird dagegen permanent geleugnet .

  33. Herr Buschkowsky ist ja auch schon im SPIEGEL zum Rassisten ernannt worden.

    Vielleicht führen konsequente Ahndungen des Presserates langfristig dazu, dass sich zweieinhalbmalkluge C-Schreiberlinge vom Schlage Foroutan ihr Maul nicht noch weiter einreissen und alle in den Massenmedien zu „Rassisten“ stempeln dürfen, die das unseelige Schweigen politisch korrekter Doktrin brechen.
    Vielleicht merken diese Enthemmten, dass sie selbst in diesem Zeigeist als bezahlte Journalisten noch an Grenzen stoßen – man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

    http://www.pi-news.net/2012/10/naika-foroutan-buschkowsky-ist-rassist/

  34. #29

    Vielsagende Selbstoffenbarung des Zeugen über „die Türken“:
    „Jeder Türke hätte das so gemacht, ich auch“, so der Schweißer am Donnerstag vor dem Mainzer Schwurgericht.“

    Weiter unten mutmaßt die Artikelschreiberin:

    „Offenbar gebe es auch eine unterschiedliche Bewertung außerehelicher Beziehungen. Während sie beim Mann geduldet wird, werde sie bei der Frau auf das Schärfste verurteilt. Auch der Angeklagte hatte zeitweilig eine Beziehung.“

    Jetzt müßten sich eigentlich nur noch die Leser entsprechende Fragen stellen. Aber selber denken ist sooooooo schwer. Vor allem, wenn man durch die Bildungsinstitute durch ist, die die 68er möglichst ideologiebeladen, aber dafür denkfrei gestaltet haben.:C

  35. @ #13 unrein

    Ja, wenn man schon Bozkurt heißt…

    „“Der Name der Grauen Wölfe ist an einen blau-grauen Wolf (Bozkurt; alttürk. Kök Böri, „Blauer oder himmlischer Wolf“) aus der Türkischen Mythologie angelehnt, …““ wikipedia

  36. Es gibt islamische U-Boote, die geschickt getarnt bis in höchste Kreise vordringen und dann gibt es noch islamische Kayaks, die auf der Oberfläche des schmutzigen Stroms herumpaddeln, dabei die braune Brühe etwas aufrühren und damit herumspritzen.
    Mely Kiyak ist solch ein Kayak.

  37. Ich sehe eine dumme ,ungebildete und freche Türkin, die einen Menschen mit schwersten Krankheitsfolgen verhöhnt. Das ist in ihrem Kulturkreis wohl üblich. Und glaube keiner,das dieser Artikel bei der Berliner versehentlich durchgerutscht ist.Die klammheimliche Freude bei diesem SED Blatt können sie nur mühselig verbergen. Ich erlaube mir diese harten Worte und verweise auf die Lügen,die Hetze und den Hass ,den nicht nur unsere Volkszertreter über S. ausgekübelt haben. Und jetzt ist Buschikowski dran. Ich lach mich kapott.

  38. #41 Eurabier (12. Okt 2012 08:56)

    Mely Kiyak rückt auch schon mal die politisch-inkorrekte Soziologin Necla Kelek in die brauen Ecke, weil Kiyak kritische Stimmen nun doch nicht ertragen kann:

    Irgendwann muss bei der Dame ein Umdenken eingesetzt haben, der von mir zitierte Artikel ist von 2008, der von Dir zitierte von 2010.

    Es regt mich immer auf, wenn (besonders von Mohammedanern) die Nazikeule geschwungen wird. In privaten Gesprächen lassen sie schon mal durchblicken (selbst mehrfach erlebt), dass Hitlers einziger Fehler es war, nicht alle Juden vernichtet zu haben. Auch der „Salafist“ Pierre Vogel, der durch und durch von Judenhass zerfressen sein müsste, ließ es sich auf dem „1. Kölner Friedenskongress“ nicht nehmen, die Situation seiner Brüder und Schwestern im heutigen D mit der Situation der Juden zur Zeit des Nationalsozialismus zu vergleichen.

    Vor Necla Kelek habe ich die größte Hochachtung, denn sie betreibt nicht nur abstrakt Islamkritik, sie prangert auch die Auswüchse (oder sollte man lieber von Selbstverständlichkeiten sprechen?) des Islam, nämlich Ehrenmorde und Zwangsverheiratungen, an.

    Na ja, vielleicht tut sich Mely Kiyak in der nächsten Zeit selbst einen Gefallen und zieht für ein Magazinchen blank, die passenden Argumente hätte sie ja. 😉

    Auf jeden Fall hat sie die Rüge des Presserates vollkommen zu Recht erhalten!

  39. #49 Lausbub
    sie ist eben nicht dumm und ungebildet. Das macht die Sache nur noch schlimmer. Powerboy hat es auf den Punkt gebracht.
    Liebe macht blind… irgenwie muß es sowas sein.

  40. Wie weit ist übrigens der Baufortschritt beim Islam-Reaktor? War schon lange nicht mehr in Kölle. Könnte mal wieder hinfahren.
    Die können momentan ja jede Aufmunterung gebrauchen…

  41. Tja, Gesicht zeigen und Zeichen setzen, das predigten unsere Linken und Gutmenschen doch seit Jahren. 😀

    Das Zeichen für Frau Streicher-Kiyak ist eindeutig: Der Grosse Bruder beobachtet auch Ihre Ergüsse und eine Narrenfreiheit wird auch ihr nicht gewährt.

    Fehlt nur noch der entsprechende Eintrag bei Wiki:

    „Frau Kiyak wurde am X.X.XX vom Presserat wegen Diskriminierung, Ehrverletzung und Verletzung der Menschenwürde gerügt.“

    :mrgreen: *klatsch*

    Diese Schelle brennt nicht im Gesicht, diese Schelle brennt im Herzen.
    Nicht wahr, Frau Streicher-Kiyak?

  42. Hier sollte auch festgehalten werden, wie diese Frau Kayak mit Leserbriefschreibern umgeht. Wirklich herzerfrischend, diese Spontanität:

    „Mely Kiyak schrieb L. zurück: „(…) Und auch sonst schreiben Sie so dämliche Grütze, dass man es kaum fassen kann. Als Zeitung schämen wir uns in Grund und Boden, solch einen flachgewichsten Leser wie Sie zu haben!“

    —-
    Na bitte, die Kayak schämt sich in Grund und Boden! Ja ist das immer noch nicht genug?

    Bitte künftig etwas mehr Toleranz für die von dieser Dame abgelassene dämliche Grütze.
    Die kann halt nicht anders.

  43. Die ganz offensichtlich rassistischen Einlassungen der Frau Kiyak haben also nun doch ihren wohlverdienten, wenn auch „politisch korrekt“ glattgebügelten, Tadel erhalten. Das ist gut; es ist ein Anfang, obwohl das Urteil des „Presserates“, wenn man diverse Haßtiraden beispielsweise gegen die Person Michael Mannheimers sieht, auch anders hätte ausfallen können. Auch solche Tiraden sind dem Presserat nach meiner Kenntnis angezeigt worden; sie sind im Sande verlaufen, weil eben solche Gremien ganz offenkundig hin und wieder doch dazu zu neigen scheinen, Beleidigungen und persönliche Angriffe vergleichbarer Natur, sowie sie nur gegen politisch mißliebige Menschen ergehen, zuweilen als einen Ausdruck zulässiger „freier Meinungsäußerung“ zu werten.

    Was also bleibt, ist ein fader Nachgeschmack, der sich noch verstärkt, wenn man sieht, daß die beteiligten Chefredakteure Frau Kiyak seinerzeit als vorgebliches Opfer einer von PI losgetretenen „Haßkampagne“ noch in Schutz genommen hatten. Auch das erzeugt ein verheerendes Bild auf die Medienlandschaft dieses Landes, indem es wie ein Schlaglicht auf deren – mehrheitlich vorhandene – Propaganda verweist. Daß auch die „Wikipedia“, soweit es solche Themen betrifft, längst von linken Propagandisten unterwandert worden ist und entsprechend benutzt wird, um eben diese Propaganda, immer unter dem Biedermannsgewand „seriöser Objektivität“ als Quasi-Enzyklopädie „an den Mann“ zu bringen, ist damit abermals deutlich geworden. Bislang – Stand 12. 12. 20012, 20:49 – ist die Rüge gegen Frau Kiyak kein Thema beim betreffenden Artikel, wohl aber die sie verteidigenden und ihre rassistischen Tiraden noch rechtfertigenden Einlassungen der betreffenden Redaktionen.

    Gut aber ist es ohne Zweifel, daß die „politisch korrekten“ Schmierenkomödianten im Auftrage mohammedanischer Befindlichkeiten einen gewissen Dämpfer erhalten haben, indem ihr Tun für den, der hinsehen will, auch einmal sichtbar und damit als solche auch erkennbar werden.

  44. #56 nicht die mama (12. Okt 2012 17:13)

    .
    Fehlt nur noch der entsprechende Eintrag bei Wiki:
    “Frau Kiyak wurde am X.X.XX vom Presserat wegen Diskriminierung, Ehrverletzung und Verletzung der Menschenwürde gerügt.”

    Vergiss es – der Artikel wurde vor wenigen Tagen (wieder einmal) bis Januar 2013 gesperrt.

    Selbst wenn man sich einen Account bei der linksverseuchten deutschen Wikipedia holen würde (und dann nach vier Tagen den Artikel theoretisch) ergänzen könnte, wäre die Sache mit der Rüge schneller wieder draußen, als man gucken könnte. Ich habe im Internet schon einige Erfahrungsberichte von Autoren der (deutschen) Wikipedia gelesen, die sich nach ihren frustrierenden Erlebnissen mit den Blockwarten nicht mehr an der deutschen Wikipedia mitarbeiten wollten.

    Vor einiger Zeit gab es sogar einen offenen Brief an den Gründer Jim Wales über die katastrophalen Zustände in der deutschen Wikipedia:
    http://sciencefiles.org/2012/07/29/feindliche-ideologische-ubernahme-deutsche-wikipedia-droht-im-desaster-zu-enden/

  45. Es sind übrigens nur eine Handvoll Leute, die die „rechtspopulistischen“ Themen in der deutschen Wikipedia dominieren, und diese sind nicht einmal mit Adminrechten ausgestattet (ihre Admin treten nur dann in Erscheinung, wenn die Drecksarbeiter versagen). Aber die haben sich ein hübsches Arsenal an Maßnahmen ausgedacht, um Artikel in ihre Richtung zu manipulieren. Zwei relativ neue Methoden sind die Versionslöschung und das Diskussionsarchiv.

    Versionslöschung heißt, das unliebsame Beiträge, die ja in zurückliegenden Versionen immer wieder betrachtet werden können, durch befreundete Admin komplett gelöscht werden, daß also das Versionen-Prinzip aller Wikis ausgehebelt wird.

    In das Diskussionsarchiv wird nach wenigen Minuten eine Anregung verschobene, die ein unbedarfter Gast auf der Diskussionsseite hinterlassen hat – meist mit einer kleinen Beleidigung garniert und dem Hinweis: „Schau ins Archiv!“. Daß diese Anregung dort gar nicht drin stehen muß oder gar nicht ausdiskutiert, sondern nur abgebügelt wurde, versteht sich leider von selbst.

    Was sich die Linkspopulisten von einer manipulierten Wikipedia erhoffen, ist mir aber nicht ganz klar. Vielleicht das Laufpublikum beeindrucken? Wahrheiten schaffen, indem sie von Zeitungen zitiert werden? Wenn ich in der Literaturliste nur 10 Verweise auf Bücher des VS-Verlags sehe, nur die Autoren Maegerle, Gessenharter und Butterwegge – dann weiß zumindest jemand mit Bildung, daß der Artikel einseitig wird. Aber von Journalisten kann man dieses Wikipedia-Verständnis und die politik- oder sozialwissenschaftliche Vorbildung nicht erwarten. Viele sind ja nun doch Zeilenschusterer, die froh sind, wenn sie einen Artikel verkaufen können, egal ob es in der Bäckerblume oder der Frankfurter Rundschau ist.

    Ein Nebeneffekt ist, daß irgenwann die Einsicht breiter bekannt wird, daß Wikipedia in strittigen Themen nichts taugt, daß sie von Lobbyisten manipuliert wird. Meine Kinder haben das nun in der Schule, daß sie Wikipedia nicht verwenden sollen, und die haben sich das verinnerlicht.

  46. Nun weiß jeder, dass das nicht in Ordnung war, was Frau Kayak schrieb. Sie hat aber keine Konsequenzen erleiden müssen, darf weiterhin Propaganda gegen ehrliche Menschen machen, die nur die Wahrheit sagen und nicht politisch korrekt sind.

    Auf die Entscheidung müssen Konsequenzen folgen, sonst sind es nur Lippenbekenntnisse!!!

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